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SSV und Gatow gewinnen Lokalderby

In der dritten Runde des Fußballpokals der ersten Mannschaften trafen gleich vier Spandauer Mannschaften aufeinander

Besonderes Interesse kam bereits am Dienstagabend der Partie von Aufsteiger Spandauer Sportverein, der sich mit vielen Toren in der neuen Liga einen Namen macht, sowie der Mannschaft des SSV Teutonia zu. Am Mittwoch folgte dann das Lokalderby im Spandauer Süden, wo sich die Sportfreunde Kladow mit dem Finalteilnehmer des Pokals aus der abgelaufenen Spielrunde, dem SC Gatow, messen durften.

Vorankündigung des Spiels zwischen dem SCC und Teutonia

Vorankündigung des Spiels zwischen dem SCC und Teutonia

Ausgeglichene Partie beim Aufsteiger

Unter den Augen von zahlreichen Besuchern war in der ersten Halbzeit die Teutonia beim Gastgeber SSV an der Neuendorfer Straße zwar die spielerisch überlegenere Mannschaft, schaffte es jedoch selbst bei aussichtsreichsten Chancen nicht den Ball über die Torlinie zu bringen. Dies gelang dann aber dem Aufsteiger. Der Rückstand schien den Teutonen jedoch die bis dahin fehlende Konsequenz im Abschluss zu bescheren, und so konnte noch vor der Halbzeit der Ausgleichstreffer erzielt werden. Am Ende strafte sich jedoch die mangelnde Verwertung und der SSV konnte die „Frage der Ehre“ mit 2:1 für sich entscheiden.

Hart aber fair ging es zu beim Pokalspiel zwischen Kladow und Gatow.

Hart aber fair ging es zu beim Pokalspiel zwischen Kladow und Gatow.

Kladow unterliegt Gatow

Bei bestem Fußballwetter fand die Partie zwischen den Sportfreunden Kladow und dem SC Gatow am Tag der Deutschen Einheit statt. Den Nachbarschaftsvergleich entschieden die Gatower mit 2:0 für sich und sind weiter im Pokal vertreten und können  sich wie im letzten Jahr Hoffnung auf eine Finalteilnahme machen. In einem fairen Spiel nutzte der Favorit in der ersten Halbzeit einen Eckball zur Führung und sorgte erst kurz vor Spielende für die Entscheidung. Auch nach Spielende blieb es friedlich, was nicht bei allen Aufeinandertreffen bislang der Fall war.

Nach Eckball landete dieser Kopfball zur 1:0 Führung im Tor der Gastgeber.

Nach Eckball landete dieser Kopfball zur 1:0 Führung im Tor der Gastgeber. Fotos (2): Patrick Rein

Auf zur nächsten Runde

Bereits am darauffolgenden Wochenende steht für die im Pokal verbliebenen Mannschaften die nächste Runde an. Dabei kommt es für die Gatower gleich noch ein Mal zu einem Lokalderby, Gegner ist dann im Heimspiel der SC Staaken der sein Pokalspiel gegen den BFC Südring mit 10:0 gewann.

Patrick Rein

SC Staaken gewinnt Pokal

Im Endspiel des Bürgermeisterpokals setzen sich die Fußballer des SC Staaken gegen den SSV durch

Am Sonntag ging das alljährliche come-together der Spandauer Fußballgemeinschaft mit den Endspielen im Ziegelhof zu Ende, nachdem bis dahin alle Begegnungen im Sportpark Staaken auf Kunstrasen ausgetragen wurden. Auf dem Rasenplatz sollte es nun zu den letzten Showdowns des diesjährigen Bürgermeisterpokals kommen, bei dem natürlich auch der Namensträger, Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank als auch Sportstadtrat Gerhard Hanke, zugegen waren. Letzterer hatte sich mehrmals selbst ein Bild über den aktuellen Vorbereitungsstand der Spandauer Vereine gemacht.

Gespannt verfolgten zahlreiche Zuschauer die Partien der vergangenen 10 Tage.

Gespannt verfolgten zahlreiche Zuschauer die Partien der vergangenen 10 Tage.

Knappes Halbfinale

Am Freitag wurde es für den späteren Pokalsieger noch ein Mal knapp bevor das Finale erreicht werden konnte. Mit 1:0 setzten sich die Staakener gegen die erste Mannschaft des SSC Teutonia durch, während der letztlich Zweitplatzierte Spandauer SV mit einem deutlichen 8:0 gegen den SC Alemania 06 ins Endspiel einzog.

Bester Blick für den Linienrichter auf die Abseitsposition in Spiel um Platz 3.

Bester Blick für den Linienrichter auf die Abseitsposition in Spiel um Platz 3.

„Elfmeterschießen“ um Platz 3

Um 11 Uhr hatten die Alemanen dort auch gegen Teutonia wenig entgegenzusetzen, dennoch kam es zum Ende der regulären Spielzeit sogar noch zu einer Art Elfmeterschießen – jedoch ausschließlich für die Teutonen. Der Schiedsrichter sprach ihnen mehrere Strafstöße zu, nachdem es schon eine rote Karte für Alemania gegeben hatte. Mit einem klaren 8:2 sicherte sich der SSC Teutonia den dritten Platz im diesjährigen Wettbewerb.

Pokalübergabe und Gratulation durch den Bezirksbürgermeister (rechts).

Pokalübergabe und Gratulation durch den Bezirksbürgermeister (rechts).

Pokalsieger 2012: SC Staaken

Wesentlich knapper ging es dann zwei Stunden später im Finale zu. Zwar ging der Favorit aus Staaken mit zwei zu null in Führung doch konnte der SSV noch vor der Halbzeit den Anschlusstreffer erzielen. Doch vor über 250 Zuschauern ließen dann doch die Kräfte beim Aufsteiger nach und der SC Staaken stand mit einem 5:2 Erfolg als Nachfolger des letztjährigem Titelgewinners SC Gatow fest. Die anschließende Pokalübergabe durch Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank fand ebenso wie die beiden Partien noch im Trockenen statt, bevor der dann ausbrechende Dauerregen alle Spuren des Wettbewerbs beseitigte. Wir gratulieren dem SC Staaken zum Gewinn des Spandauer Bezirkspokals und freuen uns auf 2013. Bis dahin allen Mannschaften eine erfolgreiche und verletzungsfreie Saison!

Spandauer Bezirkspokalsieger 2012: Der SC Staaken!

Spandauer Bezirkspokalsieger 2012: Der SC Staaken! Fotos (4): Patrick Rein

Patrick Rein

Alte Dame feiert Geburtstag

Hertha BSC verliert im 120-jährigen Jubiläumsspiel gegen Juventus Turin mit 2:0

Nach dem Skandalspiel in Düsseldorf und den darauffolgenden Niederlagen vorm DFB-Sportgericht muss Berlins Hauptstadtclub in der anstehenden Saison erneut in der 2. Bundesliga spielen. Doch Spandaus Fußball- als auch Sportsbarszene ist positiv gestimmt nach den getätigten Transfers. Im Mittelpunkt steht dabei der neue Trainer Jos Luhukay, der zuletzt beim FC Augsburg tätig und maßgeblich am Klassenerhalt beteiligt war.

Nach Juventus Turin heißen die Gegner nun Paderborn und Sandhausen.

Nach Juventus Turin heißen die Gegner nun Paderborn und Sandhausen.

Offensivere Ausrichtung

Nach eigenen Angaben sollen mit schnellem Kombinationsspiel viele Tore erzielt werden . Die Ausrichtung ist offensiv. Mit dazu beitragen wollen auch die Neuverpflichtungen Peer Kluge (Schalke), Elias Kachunga (Gladbach), Marcel Ndjeng (FC Augsburg), Sami Allagui (Mainz 05), Ben Sahar (Espanyol Barcelona) und Sandro Wagner (Werder Bremen). Die Fans aus Spandau und Berlin dürften diese Worte freuen und noch übt sich die Fangemeinschaft in Zweckoptimismus hinsichtlich des erneut ausgesprochenen Ziels des direkten Wiederaufstiegs.

Ein mäßig gefülltes Olympiastadion beim Spiel der beiden Alten Damen.

Ein mäßig gefülltes Olympiastadion beim Spiel der beiden Alten Damen.

Niederlage gegen Turins B-Elf

Neben den Verstärkungen konnten aber auch zahlreiche Stammspieler gehalten werden, allen voran Thomas Kraft (nach Düsseldorf jedoch die ersten vier Spiele gesperrt), Roman Hubnik, Fabian Lustenberger, Peter Niemeyer, Michel Lassoga (fällt die Hinrunde verletzt aus), Ronny (Bruder Raffael wechselte nach Kiew) und auch Adrian Ramos darf bislang weiterhin in Berlin nach der Form vergangener Tage suchen. Allesamt sollten sie sich zum 120-jährigen Clubjubiläum der Alten Dame aus Berlin mit der ebenfalls so genannten Alten Dame aus Italien messen. Zwar verpflichtete sich Juventus mit all seinen Stars nach Berlin zu kommen, doch Trainer Conte ließ fast die komplette erste Elf zu Hause. Die aufgebotene zweite Garde reichte jedoch um eine bemühte Hertha mit 2:0 zu besiegen.

Noch halten die Fans - allen voran die Ostkurve - Hertha die Treue.

Noch halten die Fans – allen voran die Ostkurve – Hertha die Treue. Fotos (3): Patrick Rein

Same procedure

Vor knapp über 30.000 Zuschauern im Olympiastadion hatte der Zweitligist mehr Spielanteile, schaffte es aber wieder ein Mal nicht den Ball auch ins Tor zu bringen. Der italienische Rekordmeister hingegen wirkte lustlos und verrichtete Dienst nach Vorschrift. Vielleicht sogar besser für die Heimmannschaft denn zwei Tempoerhöhungen führten jeweils zu Toren für Juve. Es wartet somit noch einige Arbeit auf das Trainerteam um Jos Luhukay bis zum Saisonauftakt am kommenden Freitag um 20.30 Uhr im Berliner Olympiastadion gegen den SC Padernborn. Noch hat die Alte Berliner Dame Kredit bei den Fans – dieser sollte jedoch nicht gleich verspielt werden und den Worten des offensiven und torreichen Fußballs schnellstmöglich Taten folgen. Auf geht’s Hertha.

Patrick Rein

Titelverteidiger ausgeschieden

Beim Spandauer Bürgermeisterpokal gewinnt Teutonia im Viertelfinale gegen den SC Gatow

Das Wetter scheint in Spandau ein Fußballfan zu sein: Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen an die 30 Grad fanden im Sportpark Staaken erst die Vorrunden- und mittlerweile auch Viertelfinalspiele statt.

Ein Spiel auf Augenhöhe: SC Gatow gegen SSC Teutonia.

Ein Spiel auf Augenhöhe: SC Gatow gegen SSV Teutonia.

Pokalsieger in der Vorrunde raus

Bereits in der Vorrunde kam es zum Aufeinandertreffen der beiden Pokalüberraschungen: Der SC Gatow als Finalteilnehmer der ersten und dem Pokalsieger der unteren Mannschaften Teutonia II. Dabei siegten die Gatower deutlich mit 7:0. Ebenfalls in der ersten Spielrunde schieden der FV Blau-Weiß gegen Teutonia I (2:6), der FC Spandau 06 gegen den SC Staaken mit 7:0, Galatasaray Spandau und der FK Srbija aus. Während sich der SC Alemania 06 mit 3:1 gegen den 1. FFV Spandau durchsetzen konnte, sorgte der SW Spandau mit einem 22:0 gegen den SC Siemensstadt für das klarste Ergebnis.

Beim Elfmeterschießen hatten die Teutonen die Nase vorn.

Beim Elfmeterschießen hatten die Teutonen die Nase vorn.

Teutonen rächen ihre Zweite

Im Viertelfinale kam es dann erneut zur Paarung SC Gatow gegen Teutonia – doch nach der Zweiten musste dieses Mal die Erste ran. In einer ausgeglichenen Partie hieß es am Ende 2:2, so dass sich das Spiel am Elfmeterpunkt entscheiden musste. Schon im Pokalhalbfinale um den Berliner Pilsner-Pokal hatte Gatow darin  Nerven bewiesen. Doch dieses Mal machte der Teutonen-Schlussmann ihnen einen Strich durch die Rechnung und konnte als Erster einen Ball abwehren. In der zweiten Viertelfinalpartie am Dienstagabend traf der SC Staaken auf seine zweite Mannschaft und setzte sich mit 5:0 durch. Am Mittwoch unterlag SW Spandau auch im Elfmeterschießen dem SC Alemania 06 und die Sportfreunde Kladow verloren gegen den SSV mit 2:4.

Bei endlich sommerlichen Temperaturen war der Flüssigkeitsaushalt besonders

Bei endlich sommerlichen Temperaturen war der Flüssigkeitsaushalt besonders zu beachten. Fotos (3): Patrick Rein

Halbfinalpartien am Freitag

Somit kommt es im Halbfinale am Freitag um 18.00 Uhr – noch Mal im Sportpark Staaken bevor es zu den Finalspielen am Sonntag in den Ziegelhof geht – zum Kräftemessen der ersten Mannschaften des SSV Teutonia und SC Staaken. Im Anschluss treten dann um 19.50 Uhr der SC Alemania 06 und Spandauer SV gegeneinander an. Anpfiff beim Spiel um Platz 3 ist am Sonntag um 11 Uhr, das anschließende Finale beginnt um 13 Uhr.

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Göteborg und Spandau – ein Städtevergleich

Nicht nur bei der Pisa-Studie haben skandinavische Länder meist die Nase vor, daher wagen wir den etwas anderen Vergleich

Auch wenn Spandau keine Stadt sondern lediglich ein Bezirk der Stadt Berlin ist, so fühlen wir uns doch meist eigenständig. Ewig hält die Diskussion an, ob es nun Spandau bei Berlin oder Berlin bei Spandau heißen muss. Daher stellen wir uns heute dem Vergleich mit Göteborg, der zweitgrößten Stadt Schwedens.

Ein Blick vom Viermaster, der als Restaurant und Hotel im Hafen liegt.

Ein Blick vom Viermaster, der als Restaurant und Hotel im Hafen liegt.

Die Ausgangslage

Die schwedische Stadt an der Westküste hat zwar doppelt so viel Fläche und auch Einwohner, doch bei der Bevölkerungsdichte liegen wir gleich auf. Sie verfügt darüber hinaus über den größten Exporthafen Nordeuropas, da kann Spandau als einer der wasserreichen Bezirke Berlins nicht mithalten. Der Automobilhersteller Volvo ist einer der Hauptarbeitgeber, in unserem Vergleich also gleichbedeutend und prägend wie Siemens für Spandau. Mit mehreren Produktionsstätten gehören wir ebenso wie Göteborg trotz Eurokrise zu den wirtschaftlich stabilen „Städten“.

Architektonisch hat die Stadt an der Westküste Schwedens viel zu zeigen.

Architektonisch hat die Stadt an der Westküste Schwedens viel zu zeigen.

Architektonisches Highlight

Die skandinavischen Länder rühmen sich mit einer annähernden Vollbeschäftigung, bei einem sightseeing entsteht jedoch schnell ein gegenteiliger Eindruck. Denn bettelnden und alkoholisierten Personen begegnet man auch dort häufiger. Und das obwohl der Konsum alkoholischer Getränke in der Öffentlichkeit verboten ist. Wobei wirklich auf den Straßen kaum jemand mit einer „Flasche“ in der Hand zu sehen ist. Und auch im Jugendschutz gelten deutlich härtere Richtlinien. Noch professionalisierter als bei uns erscheint auch das Leergutsammeln, was jedoch auch hier ein aufstrebender Wirtschaftszweig geworden zu sein scheint. Architektonisch hat Göteborg die Nase wieder deutlich vorn. Restaurierte Fassaden der alten Gebäude laden ambitionierte Hobbyfotografen nahezu sekündlich zum auslösen ein. Hier ist deutlich bemerkbar, dass die Stadt von einer Bombardierung während der Weltkriege verschont war.

Straßenmusiker und Künstler an nahezu jeder Ecke gehören zum Stadtbild.

Straßenmusiker und Künstler an nahezu jeder Ecke gehören zum Stadtbild.

Kultur und Sport

Den wesentlichen Unterschied machen jedoch die Kultur und Sport aus. In den Fußgängerbereichen der Altstadt stehen an jeder Ecke Bands, Artisten oder Künstler, die dem Publikum ihr Können präsentieren. Es gehört zum Straßenbild und wird im Gegensatz zum deutschen Ordnungsbewusstsein gefördert oder zumindest toleriert. Die sanitären Anlagen als auch die gesamten Schulkomplexe samt Sportanlagen sowie öffentliche Gebäude machen einen gepflegten Eindruck. Da kann Spandau leider nicht mithalten. Mit zwei der größten internationalen Jugendturniere – ein Mal im Fußball und auch im Handball – scheint die Stadt solche Projekte tatkräftig zu unterstützen und zu fördern.

In Göteborg hat man uns "Spandauer" einfach zum fressen gern.

In Göteborg hat man uns „Spandauer“ einfach zum fressen gern. Fotos (4): Patrick Rein

Fazit

Es ist natürlich immer schwierig Äpfel mit Birnen zu vergleichen, doch schadet es nie einen Blick über den Tellerrand zu wagen. Spandau braucht solche Gegenüberstellungen auch sicherlich nicht zu scheuen.

Patrick Rein

Endstation Halbfinale

Deutschland verpasst durch eine 1:2 Niederlage gegen Italien den Finaleinzug

Es gibt Geschichten die wiederholen sich immer wieder. England kann keine Elfmeterschießen gewinnen, Portugal keine Titel und Deutschland bei großen Turnieren nicht gegen Italien. Dabei hatten es dieser deutschen Mannschaft alle zugetraut und auch der bisherige Verlauf der Europameisterschaft ließ die Hoffnung auf den ersten Titel seit 16 Jahren weiter aufkeimen.

Dieses Mal hatte Jogi Löw und sein Team kein glückliches Händchen.

Dieses Mal hatte Jogi Löw und sein Team kein glückliches Händchen. Fotos (3): Patrick Rein

Balotelli als Spielverderber

Doch trotz aller guten Vorzeichen lief an diesem Abend nichts. Jogi Löw erwischte mit seinen Personalwechseln dieses Mal kein glückliches Händchen und viele vor den Fernsehgeräten fragten sich schnell wieso die gegen die Griechen stark aufgespielten Reus und Schürrle von Podolski und Kroos ersetzt wurden. In der Anfangsphase noch mit einer couragierten Leistung patzen auch die bisher überzeugenden Badstuber und Hummels, was Balotelli eiskalt bestraft. Ausgerechnet auch noch der Antiphatieträger, hätte uns nicht wenigstens Pirlo aus dem Turnier kicken können? Und bis dato war gerade die Chancenverwertung keine Stärke der Italiener. Gestern hingegen schon.

Das Warten hat zumindest auf der Zitadelle ein Ende, das Warten auf einen Titel.

Das Warten hat zumindest auf der Zitadelle ein Ende, das Warten auf einen Titel hingegen nicht.

Finale ohne Deutschland

Ab jetzt geht es – wieder mal – ohne deutsche Beteiligung um den Europameistertitel. Dennoch sollte man nicht wieder gleich in alte Tugenden verfallen und alles schlecht reden. Die deutsche Mannschaft hat eine makellose Qualifikation gespielt, sich mit neun Punkten in der „Todesgruppe“ durchgesetzt und gegen Griechenland überzeugt. Gestern fehlten die Nerven. Gerade die Bayern-Spieler schienen sogar Angst vorm erreichen eines Finales zu haben, wo man dann hätte wieder nur den Zweiten Platz erreichen können.

Die Fans als auch die deutsche Mannschaft machen sich auf den Heimweg.

Die Fans als auch die deutsche Mannschaft machen sich auf den Heimweg.

Historisches Ende?

Am Sonntag kann hingegen Fußball Geschichte bei einer Europameisterschaft geschrieben werden: Denn mit Spanien kann es erstmals eine Mannschaft schaffen den Titel zu verteidigen oder aber Italien wird zum zweiten Mal nach 1968 Europameister. In Spandau ist das Fußballfieber vorerst beendet und wie schon mit dem Abstieg von Hertha BSC in die zweite Liga hätte das Ende dabei erfreulicher sein können. In der kommenden Saison wird unser Bezirk jedoch gleich mit fünf Mannschaften, dem FC Spandau 06, den Sportfreunden Kladow, dem SSV, dem SSC Teutonia und Galatasaray Spandau in der Landesliga vertreten sein. Bei allem Frust und Enttäuschung bleibt Fußball weiterhin nur eins: Die schönste Nebensache der Welt.

Patrick Rein

Auf dem Weg nach Kiew?

Die Deutsche Nationalmannschaft trifft heute im EM Halbfinale auf einen alten Bekannten: Italien

Noch nie konnte eine deutsche Mannschaft bei einer Europa- oder Weltmeisterschaft gegen die Squadra Azzurra gewinnen. Die Erinnerung an das Halbfinalaus bei der Heim-WM in der Verlängerung ist immer noch in Erinnerung. Und dennoch soll heute endlich alles anders werden. Die Mannschaft ist weiter als beim plötzlichen Ende des Sommermärchens 2006 und verfügt über mehr Qualität. 15 Pflichtspielsiege in Folge, dazu wurden in der Gruppenphase schon Holland als auch Portugal bezwungen, sind gute Vorzeichen.

Spandau bekennt Flagge: Daumen drücken für den Finaleinzug.

Spandau bekennt Flagge: Daumen drücken für den Finaleinzug. Foto: Patrick Rein

Spanien wartet schon

Bereits gestern Abend hat das spanische Team gegen Portugal das Finale erreicht. Dabei konnte sich der amtierende Europa- und Weltmeister erst im Elfmeterschießen durchsetzen und die Portugiesen zeigten, dass auch dieser Gegner mittlerweile bezwingbar ist. Europa ist zumindest im Fußball enger zusammengewachsen und mehrere Nationen mittlerweile auf Augenhöhe. Wie gestern endete schon das Viertelfinale zwischen England und Italien selbst nach Verlängerung torlos und wurde vom Elfmeterpunkt entschieden. Dabei hatten die Briten wie so häufig das schlechtere Ende. Und auch Portugal schaffte es nicht den Fluch des Halbfinalausscheidens zu beenden.

Auf der Zitadelle beim Fußballfamilienfest wird es so wie überall wieder bunt zugehen.

Auf der Zitadelle beim Fußballfamilienfest wird es so wie überall wieder bunt zugehen. Foto: Patrick Rein

Deutschland will ins Finale

Es ist an der Zeit dass jetzt endlich eine Mannschaft mit den Statistiken und bestehenden Klischees bricht. Warum sollte dies nicht der deutschen Mannschaft gelingen? Das Team von Jogi Löw ist selbstbewusst, motiviert und mittlerweile erfahrener. Zwar wird nicht mehr der offensive Hurrafußball gespielt doch hat sich die Mannschaft Respekt erspielt und erarbeitet, wodurch die Gegner sich defensiver gegen das Deutsche Kreativspiel stellen.

Schwarz, rot, gold schneidet hoffentlich erfolgreicher ab als die Blau-Weiße Hertha.

Schwarz, rot, gold schneidet hoffentlich erfolgreicher ab als die Blau-Weiße Hertha. Foto: Patrick Rein

Spandau ist vorbereitet

Auch wenn das größte public viewing weiter vorm Brandenburger Tor stattfindet, werden auch heute wieder in Spandau Tausende gemeinsam das Spiel verfolgen. Ob beim Fußballfamilienfest auf der Zitadelle, im Lutetia, Meilenstein, Gänsemarkt oder in einer der vielen anderen gastronomischen Gegebenheiten, überall steigt das Fußballfieber. Dazu kommen noch die unzähligen italienischen Restaurants wie Il Vagabondo oder das Pescara um nur zwei zu nennen und wo ebenso mitgefiebert wird – wenn auch wahrscheinlich nicht unbedingt für die weißen Trikotträger.

Das Wetter zeigt sich aus gegebenem Anlass passend dazu auch endlich wieder von seiner besseren Seite und lädt zum open air Schauen ein. Es ist angerichtet, Spandau, Berlin, ganz Deutschland drückt die Daumen um Angstgegner Italien und dann in Kiew hoffentlich Spanien zu besiegen. Damit könnten gleich zwei Traumata der vergangenen Jahre bezwungen werden.

Patrick Rein

Der Lamborghini Cup beim SC Staaken

Der Lamborghini Cup beim SC Staaken

Das Turnier wurde durch Herrn Hanke eröffnet

Zum zweiten Mal spielten die Berliner Mannschaften gegeneinander

Letzten Sonntag fand in Spandau, Staaken der 2.Lamborghini Cup Berlin statt. Gastgeber war dieses Jahr der SC-Staaken. Bezirksstadtrat Gerhard Hanke und der Boxweltmeister Marco Huck eröffneten das Turnier unter großem Applaus. 12 Mannschaften der U8, darunter viele Traditionsvereine, haben an dem Turnier teilgenommen, um sich den Sieg anzueignen. Letztendlich gewann jedoch der Hansa Rostock der mit einem knappen 1: 0 gegen den SC-Staaken das Finale gewann. Den dritten Platz gewann der Fußballklub FC Union aus Berlin. Alle anderen Teilnehmer waren dann auf Platz vier, darunter der Frohnau, Seeburger SV, Hertha BSC, TeBe, Reinickendorfer Füchse, Hertha Zehlendorf 03, LFC, Onraje Berlin und der FC Stahl Brandenburg.

Der Lamborghini Cup beim SC Staaken

Der Boxweltmeister Marco Huck sprach den kindern Mut zu

Der Boxweltmeister Marco Huck flößte den jungen Fußballspielern Mut ein and erklärte das man an seine Träume glauben soll. Wenn man fest an etwas glaubt dann kann es auch in Erfüllung gehen. Auch wenn der Traum außer Reichweite zu sein scheint, wie zum Beispiel Weltmeister werden. Daraufhin jubelten die Kinder Herrn Huck zu. Herr Hanke lobte das Engagement der Eltern und Betreuer des SC-Staaken. Er gratuliert auch zum überaus erfolgreichen Saisonabschluss und betonte:

„Jogi Löw kann sich freuen, welch Riesen Potenzial er im Fußballnachwuchs hat“.

 

Spandau feiert Gruppensieg

Auf der Zitadelle, in Bars und Restaurants verfolgten die Fans den Sieg der Deutschen Fußballnationalmannschaft gegen Dänemark

Eigentlich schien nach den Siegen unseres Nationalteams gegen Portugal als auch Holland bereits alles klar zu sein, doch durch den neuen UEFA-Koeffizienten wurde es nach der portugiesischen Führung sowie dem eigenen Unentschieden spannend. Ein Tor für Dänemark hätte zu diesem Zeitpunkt sogar das Aus für die deutsche Mannschaft bedeutet.

Auf einer Großbildleinwand verfolgen die Fans die Spiele auf der Zitadelle.

Auf einer Großbildleinwand verfolgen die Fans die Spiele auf der Zitadelle. Foto: Patrick Rein

Newcomer macht alles klar

Kurz vor Spielende erlöste dann aber der für den gesperrten Jerome Boateng ins Team gerückte Lars Bender die Fangemeinde und sorgte für ausgelassenen Jubel über den Gruppensieg. Damit zieht Deutschland erstmals mit drei Siegen und ohne Punktverlust in ein Europameisterschaftsviertelfinale ein. Nach der überragenden Qualifikation und den souveränen Vorstellungen in der Hammergruppe gehört das Team von Jogi Löw auch weiterhin zu den Titelkandidaten.

Autokorso und Hupkonzerte

Bangen und hoffen auf den Gruppensieg der deutschen Kicker bei den Fans.

Bangen und hoffen bei den Fans auf den Gruppensieg der deutschen Kicker. Foto: Patrick Rein

Nach dem Spiel wurde auch in Spandau wieder auf den Straßen gefeiert: Fangesänge auf den Gehwegen, Hupkonzerte und Autokorso auf den Fahrbahnen. Mittlerweile scheinen alle dem EM-Fieber verfallen zu sein und kaum ein Auto ist noch ohne Beflaggung unterwegs. Und obwohl die Fahrzeugparaden verkehrsrechtlich verboten sind, drückt selbst die Polizei dabei beide Augen zu und möchte kein Spielverderber sein.

Die deutschen Anhänger bekennen wieder Flagge.

Die deutschen Anhänger bekennen wieder Flagge. Foto: Patrick Rein

Zitadelle größte public viewing area

Allein auf Spandaus Festungsanlage verfolgten wieder tausende Fußballbegeisterte gemeinsam den Erfolg gegen Dänemark. Wie schon bei den Spielen davor musste man früh vor Ort sein um noch einen Sitzplatz in Spandaus größter public viewing area zu bekommen. Auch an den Getränkeständen bildeten sich längere Schlangen als bei den Veranstaltungen des citadel music festivals. Zwar ist der Eintritt frei, jedoch muss jeder Besucher vor Einlass einen 2,- Euro Getränkebon erwerben und vorzeigen. Durchaus vertretbar bei so viel Stimmung.

Spandau feiert Gruppensieg

Seit der WM 2006 fest etabliert: Autokorsos nach dem Spiel. Auch in Spandau. Foto: Patrick Rein

Viertelfinale am Freitag

Und das mit fiebern und hoffentlich feiern geht diese Woche weiter. Während der Vizeweltmeister aus den Niederlanden ohne Sieg wieder nach Hause fahren muss, trifft das deutsche Team am Freitag um 20.45 Uhr auf Griechenland. Dann wird es gegen die defensiv eingestellten Griechen sicherlich wieder schwer deren Abwehrreihen erfolgreich zu durchbrechen. Es bleibt also spannend und wir drücken die Daumen – ob auf der Zitadelle oder in Spandaus Kneipenszene.

Patrick Rein

Gänsemarkt gewinnt zum vierten Mal den Gastro Cup

Spandauer Gastronomie kickt für einen guten Zweck trotz ständigem Regen

Bereits zum 7. Mal trafen sich Bars, Restaurants und Kneipen samt Tresenpersonal kombiniert mit Stammgästen im Helmut-Schleusner-Stadion ein um den Gerhard-Hanke-Wanderpokal zu erringen. Wie bei der Fußballeuropameisterschaft besonders im Spiel der Ukraine gegen Frankreich war das Wetter jedoch auch in Spandau der große Spielverderber. Dennoch lockte das Turnier neben den Teilnehmern zahlreiche Besucher ins Stadion und es kam zu dem alljährlichen come-together der Gastroszene.

Aufmarsch zum Einlagespiel des Raidosenders Star FM.

Aufmarsch zum Einlagespiel des Radiosenders Star FM mit T-Bone's Allstars und Bianca' Kicker Queens. Foto: Patrick Rein

Einlagespiel von Star FM

Auch in diesem Jahr unterstützte der Rockradiosender Star FM Berlin die Veranstaltung von Norbert Liß und die Morgenshow Moderatoren T-Bone und Bianca traten sogar zum Wettkampf der Allstars gegen die Kickerqueens an. Klar mit 6:1 hatte dabei T-Bone’s Mannschaft die Nase vorn. Doch viel mehr interessierte die 837 Zuschauer der Gastro Cup als auch die Tombola mit lukrativen Preisen.

Elfmeter-Krimis zum Ende

Ohne sie wäre keine Sportveranstaltung möglich: Die Schiedsrichter.

Ohne sie wäre keine Sportveranstaltung möglich: Die Schiedsrichter. Foto: Patrick Rein

Auf dem Feld kämpften das Norbert’s, Bricks, Gänsemarkt, Clubhaus Sutos, Falkenseer Krug, Zum Tröpfchen, Alt Spandau, Kaiserhof, Hanschi’s, Casino FC Staaken, Il Vagabundo, Weißbierpreußen, Landhaus Perle und Bumbar in freundschaftlich aber dennoch hart umkämpften Spielen um den Turniersieg. Dabei konnte der Gänsemarkt das Halbfinale gegen den Gastgeber von der Erlebnisgaststätte Norbert’s als auch das Finale gegen das Altstadt Spandau Team erst im Elfmeterschießen für sich entscheiden. So sicherten sich die Mannen um Inhaber Vincent Allrich den insgesamt vierten Turniersieg und sogar zum dritten Mal in Folge.

Viele Zuschauer trotz schlechtem Wetters sorgten für eine großzügige Spende.

Viele Zuschauer trotz schlechtem Wetters sorgten für eine großzügige Spende ans Jona's Haus Staaken. Foto: Patrick Rein

Jona’s Haus freut sich

Alle Einnahmen der Benefizveranstaltung kamen wieder dem Jona’s Haus in Staaken zu. Die Einrichtung in der Schulstraße ist die Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche aus sozialschwachen Familien und bietet ihnen Freizeitangebote, Aktivitäten aber auch Unterstützung und Perspektiven. Jeder Cent ist daher notwendig und kommt dort an wo er benötigt wird: Bei den Kindern.

Gastro Cup 2013 gesichert

Norbert Liß (zweiter von links) und Stadtrat Gerhard Hanke (erster von rechts).

Norbert Liß (zweiter von links) und Stadtrat Gerhard Hanke (erster von rechts) übergaben den Wanderpokal zum dritten Mal in Folge an den Gänsemarkt. Foto: Patrick Rein

Nachdem der Gänsemarkt das Turnier zum dritten Mal in Folge gewinnen und somit den eigentlichen Wanderpokal behalten darf, stellte Stadtrat Gerhard Hanke unter dem Beifall des Publikums auch einen neuen Pokal fürs Jahr 2013 in Aussicht. Auch Organisator und Gründer des Gastro Cups, Norbert Liß, ist dem nicht abgeneigt und bekam von Hanke viel Lob und Anerkennung für sein Engagement für den Bezirk. Der Erfolg dieser einzigartigen Veranstaltung spricht auch für sich und es würde ein besonderer Tag verloren gehen. Heute heißt es nun wieder in allen Bars und Kneipen Daumen drücken für den Gruppensieg der Deutschen Fußballnationalmannschaft. Nicht nur im Gänsemarkt und Norbert’s würde es dann über den Gastro Cup hinaus Grund zum Feiern geben.

Patrick Rein

Die „Deck-F-Games“ in den Spandauer Arcaden

Sport für Kinder und Jugendliche, mal auf eine andere Art

Am 16. Juni 2012 organisieren die Spandauer Arcaden auf dem Parkdeck F eine Sportveranstaltung für Kinder, mit dem Namen „Deck-F-Games“. Von 11 Uhr bis 19 Uhr können Jugendliche und Kinder zahlreiche sportliche Angebote ausprobieren oder an Wettbewerben teilnehmen. Die Besten könne sich dann für das Berliner Finale am 1. September im Olympiapark Berlin qualifizieren. Der Besuch ist kostenlos und Essen und Getränke gibt es zu günstigen Preisen.

Ziel ist es auch unsportlichen Kindern die Lust am Sport zu vermitteln. So werden beim computergestützten Laufparkour „Speed 4“ für jeden Kandidaten Messungen mit verschiedenen Werten wie Reaktionszeit, Slalomgeschick oder Antrittsschnelligkeit durchgeführt. Durch schnelle Verbesserung der eigenen Zeit können alle Teilnehmer Erfolge erleben. Beim „Superdribbel“ kann man sein Ballgeschick beweisen und  anerkannte Rekorde brechen. Außerdem bietet der „Soccercage“ die Möglichkeit sein Geschick als Torwart zu trainieren. Für Kinder unter fünf Jahren gibt es ein Straßenparkour mit Ampeln, Schildern und zwanzig verschiedenen Fahrzeugen.

Mehr Informationen und Anmeldung finden Sie unter www.deck-f-games.de.

 

Fußballfieber in Spandau steigt

Am Freitag beginnt die Europameisterschaft, der 7. Gastro-Cup steht in den Startlöchern und nicht nur auf der Zitadelle kommt es zum public viewing

Es ist neben den Olympischen Spielen das Sportereignis des Jahres: Die Fußball-EM in Polen und der Ukraine. Seit Tagen gibt es kaum noch ein anderes Thema und trotz einer schweren Gruppe mit Portugal, den Niederlanden und Dänemark glauben die Deutschen an einen Titelgewinn oder zumindest das Finale. Nach dem Eröffnungsspiel am Freitag steigt unsere Mannschaft bereits am Samstag gegen Portugal um Superstar Christiano Ronaldo ins Turnier ein (20.45 Uhr).

Public viewing findet nicht nur auf der Zitadelle in Spandau statt.

Public viewing findet nicht nur auf der Zitadelle in Spandau statt. Foto: Peter Engelke

Public viewing in Spandau

Fast schon traditionell wird auf der Zitadelle wieder Spandaus größtes open air public viewing angeboten. Dabei werden die Spiele der deutschen Nationalmannschaft, das Eröffnungsspiel sowie alle Begegnungen der Finalrunden auf der großen Riesenleinwand (Größe: 7x 4 Meter) und alle Spiele der Vorrunde auf der Zusatzleinwand (Größe: 3x 2 Meter) gezeigt. Während die Erwachsenen im Biergarten mit fiebern ist auch für die Kleinen wieder mit zahlreichen Attraktionen für Abwechslung gesorgt. Der Eintritt ist frei und im Vorfeld zum Auftakt des Teams um Bundestrainer Jogi Löw findet in der Zitadelle von 10.00 – 17.00 Uhr die Berliner Grillmeisterschaft statt.

Gastro-Cup im Helmut-Schleuser-Stadion

Die Spandauer Gastronomie kickt wieder fürs Jona's Haus in Staaken.

Die Spandauer Gastronomie kickt wieder fürs Jona's Haus in Staaken.

Eine Woche später, am 16. Juni, steht dann das nächste Fußball-Highlight an, denn die Spandauer Gastronomie kickt bereits zum 7. Mal um den begehrten Gerhard-Hanke-Wanderpokal beim Gastro-Cup. Wie in den Jahren zuvor kommen die Einnahmen wieder dem Jona’s Haus in Staaken zugute. An den Start gehen die Tresenkräfte und deren Gäste vom Norbert’s, Bricks, Gänsemarkt, Clubhaus Sutos, Falkenseer Krug, Zum Tröpfchen, Alt Spandau, Kaiserhof, Hanschi’s, Casino FC Staaken, Il Vagabundo, Weißbierpreußen, Buschhütte und Bumbar. Zudem gibt es ein Einlagespiel des Rock-Radiosenders Star FM bei dem T-Bone‘s Allstars gegen Bianca’s Kickerqueens antreten. Gespielt wird am Samstag von 10.00 – 16.00 Uhr im Helmut-Schleuser-Stadion, Askanierring280. Der Eintritt beträgt 1,00 Euro.

In Berlin und Spandau steigt wieder das Fußballfieber.

In Berlin und Spandau steigt wieder das Fußballfieber. Foto: Patrick Rein

König Fußball bestimmt den Juni

Einen Tag danach beschreitet dann wieder die Deutsche Fußballnationalmannschaft ihr letztes Vorrundenspiel gegen Dänemark, nachdem das Team hoffentlich schon am vorangegangenen Mittwoch gegen die Niederlande einen Sieg einfahren konnte (Anpfiff jeweils 20.45 Uhr). Neben der Zitadelle wird in nahezu jeder Bar Spandaus das Spektakel auf Leinwänden verfolgt. So auch im Ratskeller des Rathaus, wo das basement neben dem mittlerweile etabliertem Partyraum jetzt das Turmzimmer eröffnet, in dem alle Spiele der deutschen Mannschaft und die Finalspiele auf Großbildleinwand in großer Runde verfolgt werden können. Der Juni steht somit voll im Zeichen des Königs Fußball. Drücken wir unseren Jungs die Daumen, dass sie auch das Finale am 1. Juli in Kiew erreichen.

Patrick Rein

Teilnehmerschwund bei Jugendturnieren

Am Pfingstwochenende fanden gleich drei Fußballjugendturniere statt, dabei beklagen alle rückläufige Mannschaftsmeldungen

Immer weniger Kinder und Jugendliche begeistern sich für sportliche Aktivitäten.

Immer weniger Kinder und Jugendliche begeistern sich für sportliche Aktivitäten. Foto: Patrick Rein

Mit dem SSC Teutonia, dem SC Staaken und Blau-Weiß Spandau veranstalteten gleich drei Fußballvereine aus dem Bezirk am Pfingstwochenende Jugendturniere. Verständlich, dass die Vereine sich so selbst gegenseitig die Teilnehmer wegschnappen. Erste Konsequenz: Teutonia überlegt jetzt, sein am längsten bestehendes Turnier auf einen Termin nach den Sommerferien zu verlegen.

Schwere Zeiten für Sportvereine

Auch neben dem Platz wurde für Groß und Klein viel geboten.

Auch neben dem Platz wurde für Groß und Klein viel geboten. Foto: Patrick Rein

Auch wenn die Probleme beim Fußball hausgemacht zu sein scheinen, so beklagen auch andere Sportarten immer häufiger, dass der Nachwuchs ausbleibt. Und das beschränkt sich nicht auf die Turniere. Immer früher beginnende Sommerferien sorgen zum einen sicherlich für einen Termindruck bei der Turnierteilnahme, doch sind generell Kinder und Jugendliche immer schwieriger für Sport zu begeistern und widmen sich lieber der Playstation oder dem PC anstatt sich körperlich zu betätigen. Wie dem entgegengewirkt werden kann stellt die Vereine jedoch noch vor ein Rätsel.

Schon deutlich härter geht es bei den älteren Jahrgängen zu.

Schon deutlich härter geht es bei den älteren Jahrgängen zu. Foto: Patrick Rein

Drei Tage kicken in Hakenfelde

Beim Jugendturnier des SSC Teutonia fanden sich dennoch über 50 Jugendfußballmannschaften aus Berlin und Brandenburg auf Klein- und Großfeld ein um an drei Tagen in allen Altersklassen den Sieger zu ermitteln. Dabei waren die Spandauer Mannschaften überaus erfolgreich, so konnte Teutonia selbst in der A-Jugend gewinnen, Blau-Weiß Spandau in der B, Schwarz-Weiß in der F und der SC Alemania 06 Haselhorst in der D- und G-Jugend. Michael Camenz, Jugendleiter der Teutonen, bedauert es dennoch, dass in Spandau „die Vereine nicht an einem Strang ziehen um die Nachwuchsgewinnung voranzutreiben. Im Gegenteil, Turniere werden schon bei den Kleinsten immer häufiger genutzt um Spieler abzuwerben.“

Weniger Meldungen auch beim Bär’lin Cup

Am 9. und 10. Juni findet ebenfalls im Stadion Hakenfelde auch wieder der Bär’lin Cup statt, bisher Berlin und Brandenburgs größtes Handballjugend-Kleinfeldturnier. Doch auch der Veranstalter SG ASC/VfV Spandau hat in den letzten Jahren immer mehr mit rückläufigen Teilnehmerzahlen zu kämpfen. Und auch im Bereich der Nachwuchsgewinnung steht man den Fußballern in nichts nach. Zwar haben sich wieder Rund 120 Mannschaften aus dem gesamten Bundesgebiet angemeldet, doch nach Jahren in denen die Meldungen bei weit über 150 lagen, macht man sich schon Gedanken woran das schwindende Interesse liegt. Dennoch wird in zwei Wochen wieder auf 12 Feldern in allen Altersklassen der männliche und weibliche Handballnachwuchs um den Turniersieg kämpfen.

Patrick Rein

Gatow verpasst Pokalsensation

Im Finale unterlagen die Spandauer unglücklich dem Berliner AK mit 2:0

Nach dem Halbfinaltriumph gegen Eintracht Mahlsdorf im Elfmeterschießen ging es für den SC Gatow am Pfingstsamstag ins ungewohnt große Areal des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportparks zum Endspiel des Berliner Pilsner-Pokal der ersten Mannschaften. Viele Anhänger der Gatower fanden ebenso wie die Fans des Gegners, Berliner AK 07, den Weg nach Prenzlauer Berg um ihre Mannschaften zu unterstützen was zu einer erstklassigen Stimmung führte.

Viele Fans aus Spandau wollten beim größten Erfolg der Vereinsgeschichte dabei

Viele Fans aus Spandau wollten beim größten Erfolg der Vereinsgeschichte dabei sein. Foto: Patrick Rein

Klare Favoritenrolle

Von der Spielklasse her ging der AK aus der Regionalliga als klarer Favorit in die Partie, umso erstaunlicher war es, dass die Spandauer Außenseiter kaum Chancen zuließen und gerade im ersten Durchgang durchaus gegenhalten konnten. Zwar erarbeitete sich die Mannschaft von Trainer Steffen Borkowski selbst auch keine Abschlussmöglichkeiten doch reicht beim Fußball ja bekanntlich schon eine Chance wenn hinten erst ein Mal die Null gehalten wird. So ging es jedoch torlos in die Halbzeitpause.

Unnötige Fehler

Wichtiger als der Pokal ist für Gatow der Klassenerhalt.

Wichtiger als der Pokal ist für Gatow der Klassenerhalt. Foto: Patrick Rein

Im zweiten Durchgang bemühte sich Gatow zunehmend selbst das Spiel in die Hand zu nehmen auch wenn sich daraus weiterhin kaum Chancen ergaben, bis auf einen Lattentreffer kurz nach Wiederanpfiff. Es dauerte bis zur 77. Minute als nach einem Foul an der Strafraumgrenze der AK durch den darauffolgenden Freistoß mit 1:0 in Führung ging. Durch einen Foulelfmeter in der 86. Minute erhöhte der Favorit dann noch zum 2:0 Endergebnis.

Der Gatower Anhang feierte seine Mannschaft wie Sieger.

Der Gatower Anhang feierte seine Mannschaft wie Sieger. Foto: Patrick Rein

Fans feierten ihr Team

Zwar schaffte es der SC Gatow nach Teutonia II nicht auch den zweiten Pokal nach Spandau zu holen, dennoch wurden die Spieler nach Abpfiff verdientermaßen von ihrem Anhang wie Sieger gefeiert. Und das zu Recht, denn was in der diesjährigen Pokalrunde gezeigt wurde, ist aller Ehren wert. Und wichtiger als der Pokal ist momentan auch der Klassenerhalt. Hier gilt es im letzten Saisonspiel am 9.6 um 14 Uhr noch mal wichtige Punkte zum Klassenerhalt gegen den Lokalrivalen SC Staaken einzufahren, selbst wenn es aus eigener Kraft nicht mehr möglich ist und man auf Schützenhilfe angewiesen ist. Daumen drücken!

Patrick Rein

Teutonia II ist Pokalsieger

Bereits am Himmelfahrtstag konnten die Spandauer den Pokal der unteren Mannschaften gewinnen

Nach dem deutlichen 5:1 Sieg im Halbfinale konnte die zweite Männermannschaft des SSV Teutonia auch das Finale im Berliner Pilsner Pokal der unteren Mannschaften gewinnen. Gegen den VfB Hermsdorf II gewannen die Mannen von Trainer Thomas „Kiwi“ Schröder am Ende deutlich mit 3:0 (0:0).

Sieger im Berliner-Pilsner Pokal der unteren Mannschaften 2012: SSV Teutonia II

Sieger im Berliner-Pilsner Pokal der unteren Mannschaften 2012: SSV Teutonia II Foto: SSV Teutonia, Homepage

Späte Tore und Platzverweis

Während die erste Halbzeit vor gut 450 Zuschauern auf der Hanne-Sobeck-Sportanlage in Wedding noch unspektakulär verlief, steigerte sich das Spiel in Durchgang zwei zusehends. Teutonia fand immer besser ins Spiel und wirkte auch konditionell überlegen, so sorgten dann auch Yakin in der 55. und lediglich vier Minuten später Winkler für eine 2:0 Führung der Spandauer. Nach einem Handspiel auf der Linie in der 80. Minute musste, nach mittlerweile 3:0 durch Mäder (75.), die Mannschaft das Spiel in Unterzahl beenden. Lediglich wenn Hermsdorf den Strafstoß des Handspiels verwandelt hätte, wäre es wohl noch mal spannend geworden.

Spandauer Pokalhelden

Ankündigung des Endspiels vom SC Gatow am kommenden Samstag

Ankündigung des Endspiels vom SC Gatow am kommenden Samstag. Foto: sr pictures Sandra Ritschel

Völlig verdient gewann Teutonia II damit den Berliner-Pilsner Pokal der unteren Mannschaften 2012! Wenn auch verspätet möchte es die Redaktion von Mein-Spandau nicht versäumen zu gratulieren. Bereits am kommenden Samstag hat mit dem SC Gatow zudem auch eine zweite Spandauer Mannschaft die Möglichkeit Pokalsieger zu werden: Im Berliner-Pilsner Pokal der ersten Mannschaften treffen die Gatower am 26. Mai im Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion um 15 Uhr auf den Berliner AK 07. Wir drücken die Daumen!

Patrick Rein

Hertha ist vorerst abgestiegen

Nach einer dramatischen Partie steigt Hertha BSC nach nur einer Saison wieder in die 2. Liga ab

Am letzten Spieltag keimte bei den Verantwortlichen und allen Fans noch ein Mal die Hoffnung auf: Mit einem 3:1 überholten die Herthaner den 1. FC Köln und erreichten den Relegationsplatz. Doch nach der 1:2 Heimniederlage im eigenen Stadion, wo die Berliner sich mehr selbst schlugen, kamen die Hauptstädter auch im Rückspiel nicht über ein Unentschieden hinaus. Dabei hatte der Betreiber des Gänsemarktes für die Spandauer im Fall eines Klassenerhalts für seine Gäste sogar 50 Liter Freibier in Aussicht gestellt.

Bereits im Hinspiel fielen die Düsseldorfer Fans durch Pyrotechnik auf.

Bereits im Hinspiel fielen die Düsseldorfer Fans durch Pyrotechnik auf. Foto: Patrick Rein

Hertha schnell geschockt

Doch bereits nach zwanzig Sekunden erzielten die Düsseldorfer mit einem Distanzschuss den 1:0 Führungstreffer. Es änderte sich dadurch jedoch nichts am eigentlichen Ausgangswert, denn zwei Treffer würden weiterhin reichen. Zumindest für eine Verlängerung. Der Anschlusstreffer nach einem schönen Freistoß vom erstmals seit Beginn an spielendem Ronny und daraus verwandeltem Kopfball von Ben-Hatira ließen weiter hoffen.

Undiszipliniertheit kostet den Sieg

Wieder ein Mal geriet Hertha nach unnötigem und auch wiederholtem Foulspiel vom Torschützen Ben-Hatira mit gelb-roter Karte in Unterzahl. Dennoch glaubte die Mannschaft an sich und zeigte eine kämpferische Leistung. Der Berliner Anhang hingegen präsentierte sich erstmals weniger erstligatauglich und warf Feuerwerkskörper aufs Spielfeld. Wobei Co-Kommentator Mehmet Scholl passend feststellte, dass auch aus dem Heimblock welche kamen. Bereits im Hinspiel waren die Düsseldorf Fans mit Pyrotechnik im Berliner Olympiastadion aufgefallen und es sollte noch weitaus dramatischer werden an diesem Tag.

Spielabbruch oder Entscheidung

Das Sicherheitskonzept in Berlin ging hingegen dem in Düsseldorf auf.

Das Sicherheitskonzept in Berlin ging hingegen dem in Düsseldorf auf. Foto: Patrick Rein

Düsseldorf konnte trotz Überzahl das Spiel nicht dominieren und wartete auf Fehler. Hertha hingegen wirkte wie gewohnt überfordert, herausgeragt hat lediglich Ronny. Zwar bereitete Ramos das 2:2 für Raffael vor, aber das war zu wenig. Es ist verständlich, dass die Düsseldorfer nach schweren Jahren, von der 4. Liga aus beginnend, euphorisch beim anstehenden Aufstieg agierten. Doch stürmten beim Stand von 2:2, und damit der Möglichkeit eines zum Klassenerhalt möglichen Führungstreffers, bei Abschlag von Hertha-Torhüter Kraft die Düsseldorfer Fans das Spielfeld und begannen den Rasen zu zerpflücken sowie bengalische Feuer zu zünden.

Fans nicht erstligatauglich

Erst nach minutenlangen Räumungsaktionen als auch Gesprächen mit den Verantwortlichen von Hertha BSC kam die Mannschaft wieder aus der Kabine und die Partie wurde zu Ende gebracht. Leider nicht annähernd mit den angekündigten zwei Minuten noch verbliebender Nachspielzeit. Fraglich bleibt, ob die Fortuna mit diesem Sicherheitskonzept und dem Anhang reif für die 1. Liga ist. Aber nicht nur für die Spandauer viel entscheidender: Wie geht es jetzt weiter bei der alten Dame von der Spree? Noch überlegt der Verein Widerspruch gegen die Wertung des Spiels einzulegen.

Patrick Rein

Hertha verliert gegen Düsseldorf

Hauptstadtclub verfällt im Relegationshinspiel gegen Fortuna Düsseldorf in alte Tugenden und verliert nach Führung mit 1:2

Die Zuversicht war groß nach dem letzten Heimauftritt gegen Hoffenheim, wo die alte Dame von der Spree mit einer engagierten und kämpferischen Leistung noch an Köln auf den Relegationsplatz vorbeizog (Bericht hier). Nahezu euphorisch fanden sich dadurch gestern Abend fast 70.000 Zuschauer im Rund des Olympiastadions ein, um dabei zu sein wenn gegen Düsseldorf der erste von zwei Schritten zum Verbleib in Liga 1. getan werde.

Hoffnungsvolle erste Halbzeit

Einmarsch der Akteure zum Relegationshinspiel im Berliner Olympiastadion.

Einmarsch der Akteure zum Relegationshinspiel im Berliner Olympiastadion. Foto: Patrick Rein

Natürlich fanden auch wieder viele Spandauer den Weg ins Stadion, gibt es doch in kaum einem anderen Bezirk so viele Hertha-Fans wie hier. Die Stimmung war schon vor Anpfiff ausgezeichnet, was aber nicht zuletzt auch an den zahlreich mitgereisten Anhängern der Rheinmetropole lag. Zum Beginn der Partie erarbeiteten sich beide Mannschaften Chancen bis Roman Hubnik in der 19. Minute nach einem Eckball das 1:0 für die Berliner erzielte. Alles lief nach Plan und die Hausherren schienen das Spiel jetzt durchaus im Griff zu haben.

Ein fast ausverkauftes Stadion und ausgelassene Stimmung.

Ein fast ausverkauftes Stadion und ausgelassene Stimmung nicht nur in der Ostkurve. Foto: Patrick Rein

Hertha schlägt sich selbst

Im zweiten Durchgang lies der BSC die Gäste jedoch immer besser ins Spiel kommen. Völlig unverständlich konnte kurz nach der Pause (64. Minute) der Düsseldorfer Bröker durch den Berliner Strafraum marschieren und den nun nicht unverdienten Ausgleich erzielen. Wie so oft in der abgelaufenen Saison wirkte das Team von König Otto danach verunsichert. Lediglich sieben Minuten später war das Debakel dann perfekt: Die Fortuna ging mit 2:1 in Führung. Was eigentlich ein Grund zur Freude sein müsste, passte ins Bild: Nach langer Zeit erzielte Hertha’s Ramos wieder mal einen Treffer – leider allerdings ins eigene Tor.

Kämpfen und siegen

Vor einer Woche noch gefeiert, jetzt mit hängenden Köpfen.

Vor einer Woche noch gefeiert, jetzt mit hängenden Köpfen: Die Spieler der Hertha. Foto: Patrick Rein

Gerade Ramos läuft seit Wochen, wenn nicht sogar Monaten, seiner Form hinterher, die beständig einen Schritt schneller zu sein scheint. Doch bis auf Thomas Kraft im Tor gilt dies mittlerweile für fast die gesamte Mannschaft. Daher fragt man sich nicht nur in Spandaus Kneipenszene wer denn am Dienstag die Tore schießen soll? Noch ein Mal kommt es jetzt – wie schon gegen Hoffenheim – zum Spiel des Jahres. Auch wenn nach der Partie gestern erstmals einige Becher flogen und auch vereinzelt Pfiffe zu hören waren, klammert sich die Fangemeinde ans letzte Fünkchen Hoffnung. Dienstag um 20.30 Uhr heißt es nun noch ein Mal in Spandau und Berlin Daumen drücken.