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Gedenkveranstaltung für Werner Adam

Diesen Oktober wurde wieder ein Stolperstein für ein Opfer des Nationalsozialismus verlegt. In diesem Zusammenhang findet am Samstag, dem 17. Dezember 2011, eine Gedenkfeier statt.
Werner Adam, für den der Stolperstein verlegt wurde, wohnte zuletzt im Haselhorster Damm 16. Er wurde als Homosexueller von den Nationalsozialisten verfolgt, angeklagt und verurteilt. 1942 wurde er nach seiner Haftentlassung in das Konzentrationslager Buchenwald überführt, wo er nach 3 Monaten ermordet wurde.

Die Gedenkfeier beginnt um 11 Uhr an dem Stein im Haselhorster Damm 16 mit einer klei-nen Ansprache. Fortgesetzt wird die Veranstaltung um 11.30 Uhr im Gemeindesaal der Weihnachtskirchengemeinde im Haselhorster Damm 54-58. Miriam Franz, die ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Jugendgeschichtswerkstatt absolviert, hat zu der Biographie von Werner Adam geforscht und wird ihre Ergebnisse präsentieren. Außerdem wird es einen kleinen Vortrag zu der Verfolgung der Homosexuellen im Nationalsozialismus geben. Es werden auch Angehörige von Werner Adam zu der Veranstaltung erwartet.

Die Veranstaltung ist entgeltfrei.

Datum: Samstag, 17.12.2011
Uhrzeit: 11 Uhr an dem Stolperstein, Haselhorster Damm 16
11.30 Uhr im Gemeindesaal der Weihnachtskirchengemeinde,
Haselhorster Damm 54-58, 13599 Berlin

50. Jahrestag des Mauerbaus – Gedenken an Tote in Spandau

Bewegende Worte von der Exzellenz, dem amtierenden britischen Botschafter Andrew Noble und der Spandauer Politikprominenz

Kranzniederlegung

Kranzniederlegung

Die Heimatkundliche Vereinigung Spandau lud am Freitag zu einer öffentlichen Zusammenkunft an der Spandauer Mauergedenkstätte ein. Neben gut 100 Menschen war auch Andrew Noble, Botschafter Großbritanniens,  der Einladung gefolgt  Der Botschafter sprach über die gemeinsame Geschichte der Deutschen und der Briten sowie der Freundschaft, die sich in den vielen Jahren, in denen die Berliner Mauer stand, entwickelt hat. „Spandau was for decades the home of my compatriots“, hauchte er sichtlich gerührt  von der großen Anteilnahme der Spandauer zum 50. Jahrestag des Mauerbaus am 13.  August 1961 ins Mikrofon. Er appellierte ebenso an die Vernunft und das Gewissen der Spandauer, die gekommen waren, um den insgesamt acht Mauertoten an der innerdeutschen Grenze Heerstraße/ Bergstraße zu gedenken.

Botschafter Andrew Noble

Botschafter Andrew Noble

„The disregard of the right of every person on freedom, shall never be legitimised“. Rührende Worte sprach er in seiner knapp 30-minütigen Rede, die ihn selbst sehr nachdenklich stimmten und an die grausame Unterdrückung des Deutschen Volkes, welches viele Mauertote zu beklagen hatte, erinnerten.

Als weitere Redner traten Bezirskstadtrat Carsten Röding sowie der Vorsitzende der Heimatkundlichen Vereinigung Spandau e.V., Karl-Heinz Bannasch und der amtierende Spandauer Bezirksbürgermeister Konrad Birkholz, der wie auch sein Vorredner Andrew Nobles auf die Mauertoten und die Unterdrückung eines ganzen Volkes einging, an das Rednerpult. „Es ist immer noch unverständlich, mit welchen Mitteln ein Staat die freie Beweglichkeit der eigenen Bevölkerung unterbunden hat.“

Nachdem die Redebeiträge beendet waren, ging es an die Kranzniederlegung. Andrew Noble, Konrad Birkholz, Carsten Röding und Karl-Heinz Bannasch traten nach vorne an die wunderschön geschmückten Kränze und gedachten in einem Schweigemoment den Mauertoten. Zum Abschluss wurde den Maueropfern in zwei gemeinsamen Gebeten, dem „Vater Unser“ und „Herr, erbarme dich“ gedacht, bevor sich jeder für sich mit seinen eigenen Gedanken zum Berliner Mauerbau wieder auf den Heimweg machte.

 

Hinweis: Auf Anregung der Heimatkundliche Vereinigung Spandau e.V. wurdeim letzen Jahr vom Bezirksamt die Spandauer Mauergedenkstätte an der Heerstraße/Bergstraße eingeweiht.  Weitere Informationen zum Mauerbau finden Sie hier:  Eine Stadt erinnert sich.

Nadine Mittag

Gedenkstätte Spandau © Sammlung Bannasch

Gedenkstätte Spandau © Sammlung Bannasch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heerstraße, Ecke Bergstraße
Bus: M37 oder M49 bis Haltestelle „Hahneberg“


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Gedenkveranstaltung anlässlich der 50. Wiederkehr des Berliner Mauerbaus am 12.08.2011

Auf Anregung der Heimatkundlichen Vereinigung Spandau e.V. ist an der ehemaligen innerdeutschen Grenze im Bereich der Heerstraße/Ecke Bergstraße vom Bezirksamt Spandau eine Spandauer Mauergedenkstätte errichtet und im letzten Jahr eingeweiht worden.

Am 12. August 2011 werden die Heimatkundlichen Vereinigung Spandau e.V. und das Bezirksamt Spandau um 16.00 Uhr dort im Rahmen einer Gedenkveranstaltung anlässlich der 50. Wiederkehr des Mauerbaus daran erinnern, welche schrecklichen Folgen mit dem Verlust vieler Menschenleben von der gewaltsamen Teilung unseres Landes fast drei Jahrzehnte lang ausgegangen sind.

Neben einleitenden und begrüßenden Worten durch Bezirksbürgermeister Konrad Birkholz, Baustadtrat Carsten Röding und dem Vorsitzenden der Heimatkundlichen Vereinigung Spandau e.V., Karl-Heinz Bannasch, wird seine Exzellenz Andrew Noble, amtierender Botschafter Großbritanniens, als Hauptredner sprechen.

Im Anschluss an die Redebeiträge werden noch Kränze an der Mauergedenkstätte niedergelegt.