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Neu für Berlin: TB GUIDE Gesundheit & Medizin

Top-Tipps von „FOCUS Gesundheit“ und Top-Kontakte von „Das Telefonbuch“

Studien belegen: Gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung sind das beste Mittel, um den sogenannten Volkskrankheiten wirksam vorzubeugen. Aber wo finden sich die wirklich passenden Angebote in der Nähe? Mit dem neuen „TB GUIDE Gesundheit & Medizin“ für Berlin bietet der TVG Verlag jetzt die ideale Lösung.

Berlin, 31.03.2014

Der TB GUIDE Gesundheit & Medizin für Berlin - ab sofort in Ihrer Apotheke!

Der TB GUIDE Gesundheit & Medizin für Berlin – ab sofort in Ihrer Apotheke!

Seinen Apotheker fragt man in Zukunft nicht nur zu Risiken und Nebenwirkungen – sondern auch nach dem aktuellen „TB GUIDE Gesundheit & Medizin“. Das Buch ist ab April kostenlos in über 300 Apotheken in ganz Berlin erhältlich und bringt das Beste aus zwei Welten zusammen: Unter dem Motto „Berlins gesündeste Seiten“ bietet der TB GUIDE zahlreiche Hauptstadt-Adressen von Das Telefonbuch – von Ärzten über Apotheker bis hin zu Massagepraxen oder Fitnessstudios – sowie Qualitätsjournalismus der renommierten Magazine „FOCUS Gesundheit“ und „FIT FOR FUN“.

Auf den modern gestalteten Seiten finden sich Ratgeberinformationen zu Themen wie Diabetes oder Burn-out ebenso wie Tipps zu Wellness, Körperpflege und Kosmetik. Hinzu kommen die bekannten Bestenlisten der „FOCUS“-Gesundheitsredaktion, etwa zu Krankenhäusern und Ärzten. „So findet der Nutzer nicht nur die passenden Gesundheitsangebote in seiner Nähe, sondern gleichzeitig aktuelle Top-Infos für mehr Wohlbefinden“, erklärt TVG Geschäftsführer Gerhard Kinzl.

Der „TB GUIDE Gesundheit & Medizin“ erscheint zunächst mit einer Auflage von 300.000 Stück. Natürlich gibt es ihn auch im Internet: Unter www.tb-guide.de bietet er neben den Kontaktadressen von Anbietern in der Stadt auch aktuelle Gesundheitsinfos für den Tag, etwa zum Pollenflug oder den UV-Index, sowie das TB GUIDE Gesundheitslexikon mit Fachbegriffen und Expertentexten zu Krankheiten und Symptomen.

Der TB GUIDE soll in den kommenden Jahren sukzessive zum Auskunftsmedium Nr.1 rund um die Themen Gesundheit & Medizin ausgebaut werden.

Über den TVG Verlag
Als einer der bedeutenden Telefonbuchverlage in Deutschland ist der TVG Verlag Herausgeber der drei Telefonbücher Berlin, Hamburg, München sowie mehrerer lokaler Ausgaben von Das Örtliche. Die Telefonbücher des TVG Verlages erscheinen als Printversion, online und mobil. Darüber hinaus vertreibt der TVG Verlag unter anderem nationale Auskunftsprodukte auf DVD-ROM sowie das Datenqualitäts-Tool AdressExpert. Als kompetenter Ansprechpartner für KMUs im Bereich Online-Marketing werden Adwords-Kampagnen angelegt, Webseiten erstellt und die Auffindbarkeit der Kunden im Netz optimiert.

Pressekontakt
TVG Telefonbuch – und Verzeichnisverlag GmbH & Co. KG
Melanie Krisch
Emser Straße 36
10719 Berlin
presse(at)tvg-verlag.de
www.tvg-verlag.de
www.tb-guide.de

Direkter Draht ganz ohne Handy

Besonders bei medizinischen Notfällen können Autobahn-Notrufsäulen die bessere Alternative sein.

Ein Wochenende der Hitzerekorde liegt hinter dem gesamten Bundesgebiet, doch auch das nächste soll es nach kurzer Abkühlung wieder in sich haben. Zudem enden nicht nur in Berlin dann auch die Sommerferien. Bei Temperaturen von voraussichtlich über 30 Grad und gleichzeitig Ferien in allen Bundesländern, kann in alle Richtungen mit erheblichem Verkehr in den Urlaub oder bereits mit Rückreiseverkehr auf den Autobahnen gerechnet werden. Die extremen Bedingungen machen dabei vielen Reisenden gesundheitlich zu schaffen.

Die Notrufsäulen an den Autobahnen haben trotz Mobilfunks nicht ausgedient.

Die Notrufsäulen an den Autobahnen haben trotz Mobilfunks nicht ausgedient. Foto: Patrick Rein

Notrufsäule weiterhin gebraucht

Doch wer mit dem Kraftfahrzeug liegen bleibt, muss nicht auf Handyakku, Empfang oder Guthaben vertrauen. Trotz des Mobilfunkzeitalters betreibt der Gesamtverband der deutschen Versicherer (GDV) die Autobahn-Notrufsäulen. Rund 80 Prozent der orangenen Säulen wurden allein im letzten Jahr in beansprucht und von der Zentrale fast 75.000 Notrufe entgegengenommen. Auch Notfälle von Hitzeopfern können jederzeit über die zahlreichen Notrufsäulen gemeldet werden und bringen Vorteile. „Über die Säulen können wir sofort die Notsituation exakt orten und den unmittelbaren Kontakt zur nächstgelegenen Polizei oder Rettungsleitstelle herstellen, die dann über ihre Rettungskräfte die schnelle Hilfe sichert“, erläutert Heiko Beermann, Geschäftsführer der GDV Dienstleistungs-GmbH und verantwortlich für die Notruf-Zentrale. Technisch und personell, so Beermann weiter, sei die Notrufzentrale an diesen Wochenenden auf extreme Belastungen vorbereitet.

Warnweste an und Erste Hilfe leisten

Vor allem Säuglinge und kleine Kinder, chronisch Kranke sowie pflegebedürftige Menschen leiden bei extremer Hitze. „Bei langen Fahrten, in aufgeheizten Fahrzeugen, in Stresssituationen wie in langen Staus oder bei Flüssigkeitsmangel kann diese Belastung dramatisch zunehmen“, sagt Beermann. Sein nachdrücklicher Ratschlag: die heißesten Tageszeiten für Fahrten möglichst ganz meiden und vor allem große Getränkevorräte mitnehmen. Gleichzeitig empfiehlt der Notruf-Experte bereits bei den kleinsten Anzeichen von Schwäche oder Unwohlsein keinerlei Risiken einzugehen und sofort die nächste Raststätte oder den nächsten Parkplatz anzusteuern, um eine Pause einzulegen. Bei einem Notstopp an der Notrufsäule sollten die Reisenden mit einer Warnweste bekleidet das Auto verlassen und hinter der Leitplanke warten. Hitzeopfer sollen möglichst im Schatten gelagert und bis zum Eintreffen der Rettungskräfte mit Erster Hilfe versorgt werden.

Doch auch die Notrufsäule kann mobil genutzt werden: Der gebührenfreie Handy-Notruf der deutschen Autoversicherer ist rund um die Uhr und 365 Tage im Jahr unter der Nummer 0800 NOTFON D (0800 – 668366 3) erreichbar. Er ist die mobile Notrufsäule für jeden Kraftfahrer.

Patrick Rein

Schlechte Zeiten für Allergiker

Der Fehler liegt im System: Pollenflugvorhersagen sind für Allergiker nur bedingt hilfreich, da die Daten meist vom Vortag stammen und ihre Erhebung ein Fehlerpotenzial birgt.

Zwar veröffentlichen die Wetterdienste detaillierte Vorhersagen für den Pollenflug, die sogar mit dem Mobiltelefon über Apps abrufbar sind. Doch deren Datenbasis ist verhältnismäßig alt und mitunter fehlerträchtig, so dass selbst gute Meteorologen nur einen vagen Trend ableiten können. Für Allergiker ist das nur bedingt brauchbar.

Vorhersagen sind für Allergiker nur bedingt hilfreich.

Vorhersagen sind für Allergiker nur bedingt hilfreich. Foto: Patrick Rein

12 Millionen Allergiker

Nach Angaben des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung leidet etwa jeder siebte Deutsche unter Allergien, die durch Pollen hervorgerufen werden. Die Tendenz ist steigend. Symptome zeigen sich meist über Nase, Augen und Haut, aber auch durch Atemnot oder Husten. Typisch ist der sogenannte Heuschnupfen mit Niesreiz und laufender Nase. Weil auch Kreuzreaktionen mit Nahrungsmitteln beobachtet werden, sollten Pollenallergien stets ernst genommen werden. Als heftigste Reaktion gilt der anaphylaktische Schock, eine lebensgefährliche Überreaktion des Immunsystems. Wer eine Allergie bei sich vermutet, sollte zum Arzt gehen. Der macht einen einfachen Prick-Test, um eine Reaktion auf bestimmte Pollen festzustellen. Dann können Sprays oder Antihistaminika-Tabletten helfen, die im Gegensatz zu früher nicht mehr müde machen. Leiden die Betroffenen extrem, kann eine Hyposensibilisierung dauerhaft Abhilfe schaffen – doch das Verfahren mit vielen Spritzen ist unangenehm und langwierig.

Seit 60 Jahren unverändert

Das der Pollenflugvorhersage zugrunde liegende System ist europaweit nahezu einheitlich: Eine sogenannte Hirst- oder Burkard-Falle saugt Außenluft an und sammelt den darin enthaltenen Blütenstaub. Dann wird unter einem Mikroskop die Pollenart und -konzentration ermittelt. Das simple, bereits 1952 veröffentlichte Verfahren wird bis heute praktisch unverändert angewandt. In Deutschland gibt es 45 solcher Messstationen, deren Ergebnisse vom Deutschen Wetterdienst einmal täglich als Pollenflugvorhersage veröffentlicht werden. Daneben erstellen auch private Wetterdienste Vorhersagen. Viele Apps hingegen bilden anscheinend nur den saisonalen Verlauf des Pollenflugs, den sogenannten Pollenkalender, ab. Dieser basiert auf langjährigen Erfahrungswerten. Eine aktuelle Messung der Pollenkonzentration liegt nicht zu Grunde. Sachkundige bemängeln die Aktualität der Messungen: Die 24 bis 48 Stunden alten Erhebungen könnten für Allergiker nur bedingt von Relevanz sein. Vorteilhaft wäre, möglichst frühzeitig vorgewarnt statt nachträglich informiert zu werden. Um die Betroffenen wirksam zu unterstützen, müssten Pollenart und -aufkommen quasi in Echtzeit, mindestens aber mehrfach am Tag, ermittelt und veröffentlicht werden.

Kritik wird auch an der Methodik der manuellen Identifikation der teils nur 0,01 mm kleinen Pollenpartikel geübt. Bestimmte Arten lassen sich nur anhand feinster Variationen in Größe, Symmetrie sowie in Anzahl und Gestalt unterscheiden. Ringversuche in mehreren europäischen Ländern haben Fehlerquoten von bis zu 50 Prozent ergeben. Dass der Pollenflug zudem nicht ganzjährig flächendeckend gemessen wird, gilt als weiteres Manko. Zwar blühen Pflanzen naturgemäß in warmen Perioden, doch das ist relativ: Einschließlich Vor- und Nachblüte haben viele Arten von Februar bis September Saison. Lediglich von Oktober bis Januar herrscht weitgehend Ruhe.

Patrick Rein

Bleiben Sie fit und gesund

Chen Tai Ji – Schnupperkurse im Freien

Chen Tai Ji

Chen Tai Ji

Die Volkshochschule Spandau bietet in Kooperation mit dem Fachbereich Sport im August und September diesen Jahres erstmalig VHS-Sport- und Gesundheitskurse im Freien – in der Freizeitsportanlage Südpark – an.

Bei einem hoffentlich erfolgreichen Verlauf dieser Kurse und einer positiven Resonanz der Kursteilnehmer soll das „Open-Air-Programm“ der VHS im kommenden Jahr im Südpark noch weiter ausgebaut werden.

Chen Tai Ji – was ist da?

Meister Jie Rui aus China lehrt ein vereinfachtes traditionelles Chen Tai Ji, das viele schnelle Bewegungen und Übungen enthält. Sie fördern den Aufbau der Muskulatur – speziell an Rücken, Schultern und Oberschenkeln – ebenso wie den Gleichgewichtssinn und die Koordination. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Bitte bequeme Kleidung und leichte Sportschuhe mitbringen!

Sp3.050S
mit Li Jie Zhang
vom 06. – 27.08.2013
5 Unterrichtsstunden
4 x dienstags, 16.00 – 17.00 Uhr
17,33 € (10,67 € ermäßigt)

Sp3.051H
mit Li Jie Zhang
vom 10.9. – 01.10.2013
5 Unterrichtsstunden
4 x dienstags, 16.00 – 17.00 Uhr
17,33 € (10,67 € ermäßigt)

Hinweis: Zum Ablegen Ihrer Garderobe steht ein Raum zur Verfügung, der auch bei schlechtem Wetter zur Durchführung des Kurses  genutzt werden kann.

Wo?

Freizeitsportanlage Südpark
Am Südpark 51
13595 Berlin

Anmeldungen und Informationen unter VHS Spandau  (Telefon 030 – 90279-5000) oder info@vhs-spandau.de.

In wirklich guten Händen

Spandauer Orthopädie zählt zu Deutschlands Spitzenkliniken: Focus Gesundheit bestätigt erneut Qualität der Unfallchirurgie und Orthopädie.

Nachdem bereits die Havelklinik bei Patientenbefragungen Bestnoten erhielt, zählt nun auch die Orthopädie und Unfallchirurgie des Evangelischen Waldkrankenhauses unter der Leitung von Professor Dr. med. Wolfgang Noack bundesweit zu den Spitzenkliniken. In Deutschlands größtem Krankenhaus-Vergleich prüfte ein unabhängiges Recherche-Institut für das Magazin Focus Gesundheit die Qualität von über 2000 Kliniken. Dabei belegte die Orthopädie zum 3. Mal einen der Spitzenplätze.

Besonders die Orthopädie des Waldkrankenhauses genießt deutschlandweit einen guten Ruf.

Besonders die Orthopädie des Waldkrankenhauses genießt deutschlandweit einen guten Ruf.

Ausgezeichnete Qualität

In die Bewertung flossen Daten ein, die Aufschluss geben über Erfahrungen, Fallzahlen, den nachhaltigen Behandlungserfolg bei Operationen, Komplikationsquoten, Ausstattung mit Technik oder die Anzahl betreuender Ärzte, die Qualifikation der Pflegemitarbeiter bis hin zum Hygienestandard der Häuser. Für die Erhebung befragte Focus über 22000 einweisende Ärzte und mehr als 1000 Kliniken zu den Fachbereichen. Zudem wurden die Qualitätsberichte der Krankenhäuser ausge-wertet. Die Orthopädie des Evangelischen Waldkrankenhauses erzielte diesmal Platz 14.

Das Evangelische Waldkrankenhaus Spandau in der Stadtrandstraße 555-561

Das Evangelische Waldkrankenhaus Spandau in der Stadtrandstraße. Fotos (2): Patrick Rein

Kinderorthopädie und Wirbelsäulenchirurgie

Hauptauswahlkriterium für eine Top 100 Platzierung war die Empfehlung zuweisender Ärzte. „Das ist eine offizielle Bestätigung unserer Qualität, vor allem durch unsere niedergelassenen Kollegen, über die wir uns natürlich sehr freuen“, erläutert Professor Noack. Ergänzt werden sollten seiner Ansicht nach auch die neueren Schwerpunkte der Klinik. „Unsere Departments für Kinderorthopädie und für Wirbelsäulenchirurgie zeichnen sich durch ihre hervorragenden Behandlungserfolge aus und sind in Berlin-Brandburg führend.“ Die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie mit dem Schwerpunkt Endoprothetik ist mit insgesamt rund 1.200 operativen Eingriffen an Hüfte, Knie, Schulter und Sprunggelenken pro Jahr die größte ihrer Art in Berlin. Prof. Dr. med. Wolfgang Noack gilt als Pionier und genießt auch international einen außerordentlich guten Ruf als einer der renommiertesten Operateure. Rund 600 neue Hüften und 400 neue Kniegelenke haben er und sein Team Patientinnen und Patienten im vergangenen Jahr eingesetzt.

Das Evangelische Waldkrankenhaus Spandau – ein Unternehmen der Paul Gerhardt Diakonie – ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Charité -Universitätsmedizin Berlin und mit mehr als 470 Betten das größte freigemeinnützige Krankenhaus Berlins. In den acht Fachabteilungen und zwölf medizinischen Zentren des 1952 gegründeten Krankenhauses werden jährlich rund 19.000 Patienten stationär und weitere 40.000 Patienten ambulant versorgt.

Patrick Rein

Neue Kurse der Gesundheitsförderung

Programm starten nach den Sommerferien – jetzt anmelden

Titel_2JH_2013Nach den Sommerferien am 5. August starten die neuen Kurse der Gesundheitsförderung des Evangelischen Johannesstifts.

Unter anderem mit den beliebten Schwimmkursen, aber auch Zumba ist mit im Programm. Auf das Seepferdchen folgt das Jugendschwimmabzeichen Bronze, der ehemalige „Freischwimmer“. Erst dieser vermittelt den Kindern die nötigen Schwimm- fähigkeiten für offene Gewässer und erlaubt den Eltern, ihre Kinder auch mal unbeaufsichtigt Baden gehen zu lassen. Achtsamkeit ist natürlich immer angebracht, vor allem in unbekannten Gewässern. Großer Beliebtheit erfreuen sich daher die Kurse der Gesundheitsförderung im Hallenbad – vom Frosch-Kurs über das Seepferdchen bis zum Aqua-Fitness für Senioren.

Seit Anfang des Jahres mit im Programm ist Zumba, ein tänzerisches Fitness-Training, das derzeit ganz Deutschland erobert. Die Kurse werden von qualifizierten Fachkräften geleitet. Die meisten werden von den Krankenkassen bezuschusst.

Anmeldung: ab sofort! – Informationen und Anmeldung unter (030) 336 09-134.

Das neue Kursprogramm liegt in Apotheken und Arztpraxen aus und steht kostenlos als Download zur Verfügung: zum Kursprogramm.

Erstes Siddhalepa Ayurveda Center in Spandau

Das centrovital erweitert sein Gesundheits-Spektrum um Sri-lankisches Ayurveda-Angebot.

Auf großes Interesse stieß am Dienstag der Tag der offenen Tür im centrovital anlässlich der Eröffnung des ersten Siddhalepa Ayurveda Centers in Berlin. Rund 200 Neugierige kamen in das 4-Sterne-Hotel des centrovital, um in die Welt des sri-lankischen Ayurveda einzutauchen. Das Siddhalepa Ayurveda Center im centrovital bietet zukünftig mit einem dreiköpfigen Team aus einem erstklassig deutsch sprechenden, sri-lankischen Ayurveda-Spezialisten und zwei Therapeuten zwanzig verschiedene Anwendungen sowie Arrangements und Kuren an, die auf dem 200-jährigen ayurvedischen Wissen des sri-lankischen Familienunternehmens Siddhalepa beruhen und gesundheitsfördernde Wirkung haben.

Der Botschafter Sri Lankas in Berlin, Upali Sarrath Kongahage, eröffnete den neuen Ayurveda-Bereich im centrovital.

Der Botschafter Sri Lankas in Berlin, Upali Sarrath Kongahage, eröffnete den Ayurveda-Bereich im centrovital.

Alles individuell angepasst

Die hierfür verwendeten Produkte werden von Siddhalepa in Sri Lanka nach eigener Rezeptur und strengen Qualitätsmaßstäben produziert. Der ayurvedischen Lehre entsprechend wird in einer Konsultation mit dem Spezialisten vor den Anwendungen die individuelle Konstitution des Gastes analysiert, um die Anwendungen und Produkte entsprechend anzupassen. Ergänzend serviert das centrovital ayurvedische Kost, die – wie die Anwendungen – auf die individuelle Konstitution der Gäste abgestimmt ist. Für eine authentische Atmosphäre sorgt ein traditionell srilankischer Einrichtungsstil mit lebhafter, harmonischer Farbgebung und handgefertigten Möbeln, die extra in Sri Lanka  angefertigt wurden.

Das sri-lankanische Flair weckte das Interesse der Besucher zur Eröffnung.

Das sri-lankanische Flair weckte das Interesse der Besucher zur Eröffnung. Fotos (2): Patrick Rein

Eröffnung durch Botschafter

So wurde die neue Wellness-Oase auch durch den Botschafter Sri Lankas in Berlin, Upali Sarrath Kongahage, feierlich eröffnet, der sich im authentischen Ambiente bei einem Rundgang gleich heimisch fühlte. centrovital-Geschäftsführer Jürgen Goerißen erklärt: „Mit dem Siddhalepa Ayurveda Center erweitern wir unser ganzheitliches Angebot zur Förderung der Gesundheit und des Wohlbefindens unserer internationalen Gäste um eine bedeutenden Baustein. Für ein Mehr an Wellness müssen unsere Gäste nicht nach Sri Lanka reisen, sondern können auch hier in originalgetreuem Ambiente ayurvedische Anwendungen sri-lankischer Tradition genießen.“

„Ayurveda“ bedeutet wörtlich übersetzt „Lebenswissen“. Dieses Wissen wurde im indischen Kulturkreis seit 5000 Jahren von Generation zu Generation weitergegeben. Es umfasst eine Lehre zur Förderung und Erhaltung der Gesundheit bis ins hohe Alter.

Patrick Rein

Kinder aus Tschernobyl wieder im Johannesstift

Das Reaktorunglück von Tschernobyl jährt sich heute zum 29. Mal, das Johannesstift hilft auch weiterhin den Betroffenen.

Die Hilfewelle nach der Nuklearkatastrophe am 26. April 1986 war enorm – doch wie in den meisten Fällen nicht immer von langer Dauer. Das Evangelische Johannesstift hingegen engagiert sich auch in diesem Jahr wieder für Kinder und deren Eltern aus Weißrussland, die unmittelbar mit den Folgen der Katastrophe zu kämpfen haben.

Auch in diesem Jahr werden auf dem Stiftsgelände wie Kinder und deren Eltern aus Tschnerobyl betreut.

Auch in diesem Jahr werden auf dem Stiftsgelände wie Kinder und deren Eltern aus Tschnerobyl betreut. Foto: Patrick Rein

Hilfe seit fast 20 Jahren

Seit 1994 lädt das Johannesstift jeden Sommer ca. 30 Kinder und deren Eltern zu einem Erholungsurlaub ein. Sie werden während dieser Zeit von Mitarbeitenden des Johannesstifts und dem Verein „Kinder aus Tschernobyl“ betreut. Die Kinder und deren Eltern stammen vorwiegend aus dem Gebiet um Gomel, das von den radioaktiven Niederschlägen nach der Katastrophe am stärksten belastet war. Andere kommen aus Minsk, wo es einen  Bezirk gibt, der nur für die Umsiedler aus den belasteten Gebieten eingerichtet wurde. In Weißrussland gibt es nur eine notdürftige medizinische Versorgung für krebskranke Patienten, weshalb viele auf die Hilfe der Vereine und Organisationen – unter anderem aus Deutschland – angewiesen sind.

Nächste Generation erkrankt

Während des diesjährigen Aufenthaltes im Johannesstift vom 12.07. – 02.08. kommen Kinder, die bereits in der 2. Generation an Krebs erkrankt sind. Diese werden von ihren Müttern oder Vätern begleitet, welche sich in Weißrussland ausschließlich der Pflege und Betreuung ihrer Kinder widmen und kaum Unterstützung bekommen. Zudem kommen junge Erwachsene der 1. Generation Krebskranker, die schon kurz nach dem Reaktorunglück hier behandelt wurden. Alle Kinder und jungen Erwachsenen werden medizinisch nachbetreut und erhalten hier spezielle Untersuchungen und Behandlungen, wie beispielsweise MRT, Überprüfung und Erneuerung der Prothesen, Physiotherapie, Blutuntersuchungen.

Das Evangelische Johannesstift: sozial und engagiert auch fast 30. Jahre nach der Katastrophe.

Das Evangelische Johannesstift: sozial und engagiert auch fast 30. Jahre nach der Katastrophe.

Über die Medizin hinaus

Der medizinische Teil der drei Wochen ist nur ein Inhalt des Aufenthaltes, denn alle sollen sich auch erholen. Daher besteht ein weiterer Teil aus einem bunten Freizeit- und Erholungsprogramm für die Patienten und deren Eltern. Dazu gehören aktive Erholung im Johannesstift und Besuche verschiedener Institutionen wie Museen, Zoo und Sehenswürdigkeiten in Berlin und Spandau. Das Programm ist nicht nur für die Kinder eine Abwechslung, sondern bietet gerade den Müttern und Vätern eine Erholung, da sie die Betreuung ihrer erkrankten Kinder meist alleine bewerkstelligen. Das Projekt des Johannesstifts für die Kinder und deren Eltern aus Tschernobyl ist in Deutschland einzigartig, denn nur hier werden die Mütter oder Väter mit eingeladen.

Jeder kann helfen

Dabei ist das Evangelische Johannesstift auf Spenden angewiesen, ohne die ein Aufenthalt der Kinder und deren Eltern nicht zu realisieren wäre.

Spendenkonto bei der Berliner Bank:

Evangelisches Johannesstift

Spendenzweck Tschernobyl

Konto-Nr.: 523306916

BLZ: 100 708 48

Patrick Rein

Ab auf die Havel!

Am 20. April lädt der Ruderverein Collegia1895 e.V. in Gatow zu einem Tag des Wassersports mit Schnupper-Rudern, Drachenboot-Paddeln und buntem Rahmenprogramm.

Zwischen 13 und 17 Uhr können sich die Besucher unter fachkundiger Anleitung der Ruderausbilder von Collegia in der abwechslungsreichen und gesunden Wassersportart ausprobieren – unverbindlich und kostenfrei. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, lediglich Sportkleidung sollte mitgebracht werden. Umkleideräume und Duschen sind vorhanden. Für alle, die beim Schnupper-Rudern auf den Geschmack kommen oder schon immer mal Rudern lernen wollten, starten am 21. April ein einmonatiger Ruderkurs für Kinder und Jugendliche sowie ein zweiter Kurs für Erwachsene. Infos und Anmeldung sind sowohl am Tag des Wassersports vor Ort oder per E-Mail an info@collegia.de möglich.

Der Ruderverein Collegia in Gatow lädt am Samstag zum Tag des Wassersports ein.

Der Ruderverein Collegia in Gatow lädt am Samstag zum Tag des Wassersports ein.

Kooperationspartner vor Ort

Mit von der Partie sind am Tag des Wassersports auch die mit Collegia kooperierende Ruder AG der Bertolt-Brecht-Oberschule, der benachbarte Paddelclub Wiking sowie die „Putzdrachen“ der Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR) mit ihrem Drachenboot, in dem ein Trommler vom BSR-Team den Paddel-Takt angibt. „Landratten“, die lieber festen Boden unter den Füßen haben, können beim Ergometer-Wettkampf ihre Kraft und beim Trockenangeln ihr Geschick unter Beweis stellen. Für kleine Gäste wird ein Spaß-Parcours auf dem Vereinsgelände organisiert. Grill- und Kuchenbuffet sorgen fürs leibliche Wohl.

Mit dem Boot raus auf die Havel.

Mit dem Boot raus auf die Havel. Fotos (2): Collegia

Breiten-, Leistungs- und Gesundheitssport

Collegia ist ein „Familienverein“ mit rund 130 Mitgliedern aller Altersstufen, denen ein breites Angebot an Ruder- und Ausgleichssportterminen zur Verfügung steht.  Spitzensportler wie Lars Wichert (Weltmeister 2012, Doppelweltmeister 2010) und  Thorsten Engelmann (Weltmeister 2006) haben hier das Rudern gelernt. Derzeit konzentriert sich der an der Unterhavel gelegene Verein auf das Rudern als Freizeit- und Gesundheitssport. Doch auch Ambitionierte kommen bei Collegia auf ihre Kosten: Während der Nachwuchs mit dem Ziel der Bundeswettbewerb-Teilnahme für den Landesentscheid trainiert, können die Erwachsenen beim sportlichen Frührudern an ihrer Technik feilen und sich bei Regatten wie „Quer durch Berlin“, „Rund um Wannsee“ oder dem achtstündigen Hamburger Staffelrudern ins Zeug legen.

Anfahrtsweg

Auf dem Landweg ist der Ruderverein Collegia im Pfirsichweg 9-11 in 14089 Berlin sowohl mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (Bus X34 bis Emil-Basdeck-Straße oder Bus 134 bis Pfirsichweg) als auch per Auto (Zufahrt zum Parkplatz über Bardey- und Rothenbücherweg) gut zu erreichen.

Patrick Rein

Havelklinik unter neuer Flagge

Die Artemed Klinikgruppe übernimmt die Spandauer Havelklinik.

Immer wieder gelingt es der Spandauer Havelklinik ihre überdurchschnittliche Qualität unter Beweis zu stellen: Ausgezeichnet durch die Techniker Krankenkasse, exzellente Bewertungen seitens der AOK-Versicherten und Bestnoten in relevanten Online-Portalen . Um dies auch in Zukunft in einem wettbewerbsintensiven Umfeld fortführen zu können, hat die Geschäftsführung der Klinik eine wegweisende Entscheidung getroffen: Zum 1. April ging die Havelklinik in die Hände der Artemed Klinikgruppe über.

Die Havelklinik in der Gatower Straße erreicht in verschiedenen Erhebungen Bestnoten.

Die Havelklinik in der Gatower Straße erreicht in verschiedenen Erhebungen Bestnoten. Foto: Patrick Rein

Gesundheitswesen im Konkurrenzkampf

„Wir haben uns in letzter Zeit intensiv mit der Frage befasst, wie die langfristige Existenz und die medizinische Exzellenz der Havelklinik gesichert werden kann“, erklärt Dr. Thomas Leucht, geschäftsführender Gesellschafter der Havelklinik in zweiter Generation. „Dabei erschien uns neben der Ausweitung und Optimierung des Leistungsgeschehens vor allem die Suche nach einem geeigneten, größeren Kooperationspartner sinnvoll, der unserem Haus wichtige Synergie- und Skaleneffekte bieten kann. In einem Verbund sehen wir die Havelklinik für die Zukunft einfach am besten aufgehoben.“

Guter Ruf verpflichtet

Mit insgesamt acht chirurgischen Fachbereichen beteiligt sich die Havelklinik seit über 30 Jahren erfolgreich an der medizinischen Versorgung der Berliner Bevölkerung. Das Haus erzielte 2011 bei einer bundesweiten Patientenbefragung der Techniker Krankenkasse unter 41 Berliner Kliniken den ersten Rang. Im Mai 2012 bescheinigte auch die AOK der Havelklinik höchste Qualität im Bereich Gelenkersatz und im Oktober 2012 wurde die Havelklinik als erstes EndoProthetikZentrum in Berlin zertifiziert. Auf dem Vergleichsportal Klinikbewertungen.de erhält die medizinische Behandlungsqualität die maximale Punktzahl.

Dr. Thomas Leucht und Dr. Benjamin Behar.

Dr. Thomas Leucht und Dr. Benjamin Behar. Foto: Artemed

Perfekte Partnerschaft

„Die Qualität der medizinischen Leistung und das Wohlbefinden jedes Patienten als wichtiger Bestandteil des Heilungsprozesses stand immer im Mittelpunkt unseres Handelns“, kommentiert Dr. Leucht die positive Resonanz der Bevölkerung. Entsprechend aufwändig und strukturiert habe man die Suche nach einem geeigneten Käufer gestaltet. Nach eigenen Angaben kristallisierte sich dabei die Artemed Gruppe zum idealen Partner heraus, denn:  Beide setzen einen wesentlichen Schwerpunkt auf die Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparats.

Geboren und wohnhaft in Berlin

Der Artemed-Konzerngeschäftsführer Dr. Benjamin Behar ist dabei mit den Gesundheitsstrukturen der Hauptstadt bestens vertraut. Der zweifache Familienvater promovierte 2008 an der Freien Universität Berlin und ist für diese seit 2009 als Lehrbeauftragter im Bereich Gesundheitsmanagement tätig. Seine operative Leitungserfahrung bringt er nun auch in die Geschäftsführung der Havelklinik ein. „Selbstverständlich sind wir mit der Havelklinik in erster Linie wegen ihres hervorragenden medizinischen Renommees in Verhandlungen getreten“, so Dr. Benjamin Behar. „Mit Berlin als Standort geht für mich jedoch auch ein ganz persönlicher Traum in Erfüllung.“

Patrick Rein

Wie krank machen Spandaus Wohnungen?

Bürgerinnen und Bürger verlangen umfangreiche Informationen der Wohnungsbaugesellschaften über krankheitserregendes Baumaterial.

Am Montag hatte der SPD-Bundestagsabgeordnete Swen Schulz Experten und interessierte Spandauerinnen und Spandauer zur Diskussion über Asbest in Bodenbelägen geladen. Zwar folgte kein Vertreter der einzelnen Wohnungsbaugesellschaften der Einladung, dafür nahm der Rechtsanwalt Sven Leistikow – welcher im Januar ein Urteil bezüglich Schadensersatzforderungen auch bei einer späteren Erkrankung in Folge von Asbest vor dem Landgericht erringen konnte – an der Veranstaltung teil.

Die Diskussion über Asbest fand hohen Zuspruch im Gemeindesaal der Zufluchtskirche in der Westerwaldstraße.

Die Diskussion über Asbest fand hohen Zuspruch im Gemeindesaal der Zufluchtskirche in der Westerwaldstraße.

Eine Faser reicht

Noch während der dreijährigen Verhandlung ging der Anwalt von einem Einzelfall aus, doch die Flex-Platten wurden jahrzehntelang flächendeckend verwendet. Ein darin enthaltener Asbestbaustoff wurde erst 1993 verboten. Brechen diese Platten oder werden beschädigt – und Experten sagen, dass jede Platte irgendwann bricht – reicht schon eine Faser aus um zu einer schwerwiegenden Erkrankung zu führen, welche jedoch erst Jahre später auftreten kann. Durch das Urteil besteht jetzt in einem solchen Fall ein Rechtsanspruch zum Schadensersatz. Wie viele Wohnungen in Spandau betroffen sind, ist weiterhin offen.

Wohnungsbaugesellschaften reagieren

Mittlerweile haben sich auch die ersten größeren Wohnungsbaugesellschaften dem Problem angenommen. Die Mieter der Gewobag haben bereits entsprechende Informationen erhalten, die GSW teilte uns mit, dass auch sie in der kommenden Woche einen Informationsbrief an alle Mietparteien verteilen lässt. Ein Austausch der Platten wird jedoch nur bei Beschädigung vorgenommen, da Unbeschädigte keine Gesundheitsgefährdung darstellen würden. Von der GSW werden in Spandau über 12.000 Wohnungen betreut.

Rechtsanwalt Sven Leistikow, Martin Schmidt vom BBU sowie Bundestagsabgeordneter Swen Schulz (v.li.) standen für Fragen zur Verfügung.

Rechtsanwalt Sven Leistikow, Martin Schmidt vom BBU sowie Bundestagsabgeordneter Swen Schulz (v.li.) standen für Fragen zur Verfügung.

Umfassende Aufklärung

Als Vertreter der Wohnungsbaugesellschaften nahm Martin Schmidt vom Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU) an der Veranstaltung teil, welcher jedoch nicht für das Vorgehen der einzelnen Mitglieder sprechen konnte, sondern nur über die vom Verband vorgeschlagene Vorgehensweise informierte. Deutlicher mit seinen Forderungen wurde neben den Bürgerinnen und Bürgern auch der Vertreter des Berliner Mietervereins Jürgen Wilhelm, Bezirksleiter für Spandau: „Wir fordern eine umfassende Information der Mieter über alle in den Wohnungen verwendeten Baustoffe. Nicht nur der Flex-Platten. Die Mieter haben ein Recht zu erfahren, welche gesundheitsgefährdenden Stoffe auch unter anderem in der Dämmung enthalten sind.“

Eine Frage des Geldes

Dieser Ansicht schloss sich auch Ordnungsamtsstadtrat Stephan Machulik (SPD) an, der darauf verwies, dass die Gesundheit keine Frage des Geldes sein dürfe. Da eine solche Bestandsaufnahme aber finanziell in die Millionen gehen würde, wird dies von den verschiedenen Gesellschaften jedoch nicht in Erwägung gezogen. Und eine bezirkliche Einflussnahme ist durch die geringe Anzahl städtischer Wohnungsunternehmen kaum noch möglich. Swen Schulz fordert dennoch: „Es muss schnell eine klare verlässliche Bestandsaufnahme vorgenommen werden, welche Wohnungen in Spandau betroffen sind.“

Patrick Rein

Grippewelle lässt nicht locker

Früher, länger und heftiger als in den Vorjahren hat die Grippezeit eingesetzt und hält ganz Deutschland vorerst im Griff

Jeder merkt es momentan in seiner Umgebung, ob in der Familie, an der Arbeitsstelle oder auf der Straße: Husten und Schnupfen oftmals mit hohem Fieber. Für diese Jahreszeit keine Seltenheit. Dennoch sehen das Robert-Koch-Institut und andere Experten Besonderheiten, denn im Gegensatz zu den Vorjahren setzt die Grippewelle dieses Mal deutlich früher ein, zudem wurden bereits über 200 verschiedene Erreger identifiziert – unter anderem auch eine Abwandlung der sogenannten Schweinegrippe.

Die Grippewelle hat Deutschland in seinem Griff und lässt vorerst nicht locker.

Die Grippewelle hat Deutschland in seinem Griff und lässt vorerst nicht locker. Foto: clipdealer.de

Bereits sieben Tote

Besonders Kleinkinder und ältere Menschen sind gefährdet, doch für eine Impfung ist es zu spät, da der Wirkstoff seine Zeit benötigt um das Immunsystem zu stärken. Die Landesgesundheitsämter verzeichnen zu diesem Zeitpunkt bereits schon sieben Todesfälle in Deutschland im Zusammenhang mit den Grippeviren. Nach den Ferien nächste Woche wird sich der Krankheitsstand wahrscheinlich nochmals erhöhen. Experten warnen zudem davor, eine Erkrankung zu unterschätzen und versteckte Gefahren in Form von Spätschädigungen entstehen oftmals durch ein verschleppen der Krankheit und können in unterschiedlichsten Bereichen – beispielsweise neurologischen – zu Tage kommen.

Jeder kann vorbeugen

Um sich vor einer Ansteckung zu schützen, gibt es zahlreiche aber meist auch schwer umsetzbare Ratschläge. Zum einen sollten große Menschenansammlungen gemieden werden ebenso wie Hände schütteln. Außerdem beugt mindestens fünf Minuten Händewaschen und das mehrmals täglich erfolgreich vor. Doch wer – außer Ärzte – wäscht sich wirklich so lang die Hände? Empfohlene drei Minuten Zähne putzen erscheinen den meisten Menschen doch schon bereits wie eine Ewigkeit. Nicht zu vernachlässigen ist auch eine ausreichende Zunahme an Vitaminen um das Immunsystem zu stärken. Entgegen weitläufiger Meinungen ist Kälte hingegen kein Krankheitsauslöser. Die Grippe wird ebenso wie andere Erkrankungen ausschließlich durch Viren übertragen. Wobei unterkühlte Füße das Immunsystem schwächen können. Generell sollte bei der Bekleidung jedoch auch weiterhin das Zwiebelsystem befolgt werden. Das heißt mehrere Textilschichten statt lediglich einer dicken Jacke beziehungsweise eines Pullovers sorgen für eine bessere Wärmeisolierung.

Patrick Rein

„Tag der Frau“

Spandauer Wilhelmstadt voll weiblich

© twinlili / pixelio.de

© twinlili / pixelio.de

Am kommenden Samstag, den 24.11.2012 findet in den Räumlichkeiten von VIP’n’Fit die Veranstaltung „Tag der Frau“ statt. Hierbei werden verschiedene Angebote aus den Bereichen Gesundheit, Fitness, Wellness und Ernährung speziell für Frauen vorgestellt. Natürlich gibt es neben Infoständen und Vor- führungen auch Schnupperangebote, die im Rahmen der Veranstaltung wahr genommen werden können. Ein musikalisches Rahmen- programm, Kinderschminken für die Kleinen und eine Tombola runden den Thementag ab. Der Eintritt ist kostenfrei.

Folgende Unternehmen sind vor Ort,

  • Verein für Gesundheitssport (VGS e.V.)
  • Tai Chi Harmonie
  • SalzCity
  • Schoko-Engel
  • My Hair & Beauty Club

 Für 14.00 Uhr ist ein Besuch von Bezirksstadtrat Carsten Röding geplant, seine Meinung zur Veranstaltung:

„Der Tag der Frau in der Wilhelmstadt zielt darauf ab, die Bildung von Netzwerken kleiner lokaler Unternehmen zu unterstützen und den Spandauern die attraktiven Angebote der Wilhelmstädter Unternehmen nahezubringen. „

Wo?

VIP’n’Fit ~ Frauenfitness und Gesundheitscoaching
Pichelsdorfer Straße 31
13595 Spandau
Telefon (030) 35 10 38 97

Dank, dem Ehrenamt

Dankesveranstaltung für Ehrenamtliche

Bezirksamt Spandau

Bezirksamt Spandau

Für Heute hat der Bezirksstadtrat Jürgen Vogt alle ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den Seniorenbereich zu einem Empfang auf der Spandauer Zitadelle eingeladen. Im Rahmen der Veranstaltung möchte sich die Abteilung Soziales und Gesundheit des Bezirksamtes Spandau bei den rund 250 Ehrenamtlichen bedanken. Speziell geehrt werden einige Ehrenamtliche, die schon seit mehr als 40 Jahren im Ehrenamt tätig sind. Ihr Einsatz bereichert das Leben und Zusammenleben der Zitadellenstadt. Sie tätigen Gratulationen zu Ehejubiläen und Geburtstagen, besuchen einsame und kranke Menschen und gestalten die Angebote in den Seniorenwohn- und Freizeitstätten. Ein unterhaltsames Bühnenprogramm und ein kleiner Imbiss runden die Veranstaltung ab.

 

Info-Broschüre Diagnose Krebs

Unterstützung und Begleitung für Krebskranke und ihre Angehörigen

Die Info-Broschüre Diagnose Krebs von der Abteilung Soziales und Gesundheit des Bezirksamts wurde aktualisiert und ist ab sofort erhältlich. Diese 31. Auflage der Broschüre ist dafür gedacht, Krebskranke und ihre Angehörigen zu unterstützen und zu begleiten. Außerdem sind die wichtigsten Berliner Krankenhäuser, Selbsthilfe- und Informationsstellen auf der Broschüre gelistet.

Schon seit 1997, also seit 15 Jahren wird die Broschüre vom Bezirksamt herausgegeben und zwei Mal jährlich aktualisiert. Die Broschüre ist an der Beratungsstelle für behinderte und krebskranke Menschen (Melachthonstraße 89), im Spandauer Bürgerämtern, in der Stadtbibliothek und in der Planungs- und Koordinierungsstelle (Galenstraße 14) erhältlich. Auf der Webseite berlin.de kann die Broschüre auch als pdf-Datei heruntergeladen werden.

Elf neue Gesundheitsberaterinnen für Spandau-Mitte

Lebenssituation und Gesundheitsbildung stehen im Mittelpunkt

Seit einigen Tagen zählt der Stadtteil Spandau-Mitte (von der Spandauer Neustadt über das Falkenhagener Feld bis zur Wilhelmstadt) elf neue, qualifizierte, ehrenamtliche Gesundheitsberaterinnen. Die 104 Stunden lange Qualifizierung, die vom 6. Dezember 2011 bis zum 25. Mai ging, befasste sich mit Themen wie Beratungskompetenz, Ernährung, Bewegung und Bewegungsanregungen von Kindern und Erwachsenen. Am Freitag den 25. Mai 2012 haben die geschulten Beraterinnen ihre offiziellen Zertifikate bekommen.

Die Qualifikation wurde im Rahmen des Bildungs- und Integrationsprojekts „Gesund sind wir stark!“ gewährleistet, unter der Betreuung des Spandauer Bezirksamtes, Abteilung für Soziales und Gesundheit. Geleitet wird das Projekt vom Zentrum für angewandte Gesundheitsförderung und Gesundheitswissenschaften GmbH (ZAGG) in Berlin-Charlottenburg.

Ziel des Projekts ist es die Gesundheitsbildung in Spandau-Mitte weiter voran zu treiben, und die Lebenssituation der Menschen zu verbessern. Die Beraterinnen haben nun die Aufgabe ihr Wissen durch Stadtteiltreffen an Nachbarn, Freunde und Verwandte weiterzugeben.

Komfortstation im Waldkrankenhaus

2,8 Millionen Euro für hochwertigen Komfort

Diesen Sommer, am 1. Juli, wird das Evangelische Waldkrankenhaus Spandau eine Komfortstation mit 15 Zimmern eröffnen. Für 2, 8 Millionen Euro wird diese neue Station den Patienten luxuriöse Räume und Bäder, hochwertige Gerichte und einen sehr guten Rundum-Service  anbieten.

Hotel- und Restaurationsfachleute werden rund um die Uhr für das Wohlergehen der Patienten sorgen, und eine Begleitassistentin wird Ausländern helfen, sich auf der Station wohlzufühlen. Auch Verwaltungs- und Behandlungsprozesse werden besser und schneller strukturiert. Das Evangelische Waldkrankenhaus, das größte Haus der Paul-Gerhardt Diakonie, ist schon heute für die Qualität seiner Dienstleistungen bekannt. Carsten Schaulinski, der Geschäftsführer des Evangelischen Waldkrankenhauses erklärt:

„In der Medizin und in der Pflege erbringen die Mitarbeiter des Waldkrankenhauses seit Langem Höchstleistung. […] Mit der Komfortstation setzen wir neue Standards, die Berlin als Medizinstadt national und international weiter nach vorn bringen werden.“

Privatpatienten und Selbstbezahler aus dem In- und Ausland können auf die Komfortstation aufgenommen werden, wenn Sie sich von einem Chef-Arzt behandeln lassen wollen. Zwar ist die Station interdisziplinär belegt, doch ist sie nicht für Intensivmedizin oder Monitoring vorgesehen. Sie eignet sich besonders gut für planbare Eingriffe der Orthopädie, Allgemeinchirurgie, inneren Medizin und Gynäkologie. Frau Monique Meyer, die bislang als Komfortmanagerin für die Patientengruppe arbeitete, wird die Leitung der neuen Station übernehmen.

Das Evangelische Waldkrankenhaus Spandau hatte bereits im April diesen Jahres ein neues Zentrum für Plastische Chirurgie eröffnet, das von Dr Götz Habild geleitet wird. Mit 474 Betten ist es das größte freigemeinnützige Krankenhaus Berlins. Jährlich werden mehr als 40.000 Patienten ambulant und 19.000 stationär versorgt.

Evangelisches Waldkrankenhaus Spandau
Stadtrandstraße 555-561
13589 Berlin