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Heimspiel im Gotischen Haus

Moderne Kunst in alten Mauern

Kunstamtsleiterin Andrea Theissen und Kulturstadtrat Gerhard Hanke (Foto: Ralf Salecker)

Kunstamtsleiterin Andrea Theissen und Kulturstadtrat Gerhard Hanke (Foto: Ralf Salecker)

Letztens hatten wir über einen ungewöhnlichen Ausstellungsort berichtet. Im historischen Gewölbekeller setzen sich acht Künstler und Künstlerinnen in der Ausstellung Kellerkinder mit dem Thema Kindheit auseinander. Die dortige Ausstellung läuft noch bis zum 23.6.2013. Nun, wo die Sommerferien vor der Haustüre stehen, möchten wir eine andere Ausstellung in der Spandauer Altstadt empfehlen: Heimspiel im Gotischen Haus.

Nein, das ist keine Ausstellung zum Thema Fußball, obwohl Fußball sogar zum Thema wird! Das Frauenmuseum Berlin, ein Verein ohne festen Ausstellungsort, bringt bildende Kunst in das Berliner Stadtgebiet. In allen Berliner Bezirken möchte der Verein mit einer Ausstellung Station machen. Nun auch in Berlins ältestem Bürgerhaus. Moderne Kunst in historischen Mauern – ausschließlich von Künstlerinnen – „da in großen Ausstellungen immer noch mehr Kunst von männlichen Künstlern gezeigt, sowie höhere Preise dafür erzielt werden“, obwohl in den Kunsthochschulen die Geschlechterverteilung 50:50 ist. Die Kunstamtsleiterin Andrea Theissen und Kulturstadtrat Gerhard Hanke eröffneten die Ausstellung, sichtlich angetan von der Qualität der Exponate.

Warum Heimspiel?

Nicht ohne Grund wurde der Titel gewählt. So sollen Künstlerinnen aus dem jeweiligen Bezirk die Gelegenheit bekommen, sich mit einem oder mehreren Werken zu präsentieren. In Spandau wählte eine Jury aus Frauenmuseum und Kunstamt die auszustellenden sechs Künstlerinnen aus.

Gleichzeitig ging es um eine Auseinandersetzung mit dem Begriff Heim, den die Künstlerinnen auf sehr unterschiedliche Art und Weise interpretierten. Nahmen die einen ihre bestehenden Werke oder Ausschnitte daraus, versuchten andere, den Raum der Ausstellung zu einem Teil der Kunst zu machen. Dazu gehören Blicke in die persönliche Vergangenheit der Künstlerinnen, die Erinnerungsfragmente-Fragmente aus der Kindheit aufgreifen und in Szene setzen oder abstrakt häusliche Verhältnisse betrachten, wie z. B. die scheinbar friedvolle Situation eine Ehepaares, die im Laufe der Bildgeschichte von Gabriele Styppa gewalttätig eskaliert. Frauke Danzer lässt filigrane Körper von der Decke schweben, mit denen die eigene Verletzlichkeit gezeigt werden soll. Nadya Dittmar beschreibt die Vergänglichkeit von Erinnerungen, während Nina Heinrichs Erinnerungen an die Schneiderwerkstatt der Mutter  beschwört.

Dazu Rachel Kohn und Julie August vom Frauenmuseum

„Im Sport wird mit »Heimspiel« eine Situation bezeichnet, die erleichterte Bedingungen mit sich bringt: man spielt im bekannten Umfeld, kann auf die Unterstützung von heimischen Fans und Freunden zählen, Anreisen und Transporte fallen weg – Heimspiele gelten als halb gewonnen. Wir hoffen, mit dieser Ausstellung nicht nur Heimvorteile zu genießen, sondern durchaus auch (kritische) Diskussionen anzuregen.“

Die sehenswerte Ausstellung läuft noch bis zum 24. August. Der Eintritt ist frei.

 

Ralf Salecker

Heimspiel im Gotischen Haus

  • Breite Straße 32
  • Öffnungszeiten: Mo-Sa von 10-18 Uhr

Tickets für Citadel Music Festival 2013

Bestellung & Verkauf startet ab sofort

Foto: Peter Engelke

Foto: Peter Engelke

Seit dieser Woche kann man in der Tourist-Information im Gotischen Haus Tickets für das Citadel Music Festival 2013 erwerben. Es stehen bereits folgende Konzerttermine fest:

  • 05.06.2013 – TOTO
  • 16.06.2013 – Ben Howard
  • 18.06.2013 – Portishead
  • 02.07.2013 – Patti Smith an her band
  • 02.08.2013 – ZAZ
  • 17.08.2013 – Silly
  • 21.08.2013 – B-52s

Neben den Karten für das Citadel Music Festival 2013 gibt es auch eine Vielzahl an Ticktes für weitere Veranstaltungen in Spandau im Gotischen Haus zu kaufen.

Kontakt

Gotisches Haus
Breite Straße 32
13597 Spandau

Öffnungszeiten:
MO – FR von 10.00 bis 18.00 Uhr
SA (bis Ende März) von 10.00 bis 14.00 Uhr / SA (ab April) von 10.00 bis 18.00 Uhr

Handwerk und Kunst im Gotischen Haus

Der leise Ausgleich zum lautstarken Trubel

Die Keramik-Künstlerin Dorothea Nerlich organisiert den Märkischen Handwerkermarkt (Foto: Ralf Salecker)

Die Keramik-Künstlerin Dorothea Nerlich organisiert den Märkischen Handwerkermarkt (Foto: Ralf Salecker)

Nur wenige kennen die Spandau-Information von Partner für Spandau nicht. Schließlich gibt es hier die von freundlichen und kompetenten Mitarbeitern betreute Touristeninformation. Eintrittskarten für Konzerte in Spandau gibt es ebenso, wie Andenken und gedruckte Informationen zum Bezirk. Immer wieder verlocken Ausstellungen zu einem Besuch in Berlins ältestem Bürgerhaus.

In diesen Tagen gibt es einen traditionellen weiteren Grund, diese ehrwürdigen Mauern zu besuchen. Der „Märkische Kunsthandwerkerhof“ ist wieder einmal einer der schönsten Orte des Weihnachtsmarktes in Spandau. Wer einen Besuch hier versäumt hat, dem ist etwas ganz besonderes entgangen. Im letzten Jahr feierte diese Institution ihr 20-jähriges Jubiläum. All die Jahre, seit der Eröffnung des Gotischen Hauses, hat die Keramik-Künstlerin Dorothea Nerlich viel Herzblut in die Organisation des Marktes gesteckt.

Stammgäste kommen schon seit 20 Jahren

Trotz all der vielen Jahre erstaunt es Dorothea Nerlich immer wieder, wie viele Leute in der Vorweihnachtszeit im Haus vorbei kommen. Hier gibt es die seltene Gelegenheit, den Kunsthandwerkern bei ihrer Arbeit über die Schultern sehen zu können – zu sehen, wie Dinge entstehen. Inzwischen sind diejenigen Stammgäste, die einst als Kinder von ihren Eltern hierher geführt wurden. „Damals konnten sie kaum über den Tisch gucken“. Nun kommen sie, nicht nur aus nostalgischen Gründen, sondern weil sie sich dem Charme der Atmosphäre nicht entziehen können, wenn aus einem Tonklumpen zu einem ansprechenden Objekt geformt wird, aus welchem, nach dem Brand eine schöne Keramik wird.

Mittwochs vorweihnachtliches Basteln für Kinder

Wie Ton zur Keramik wird, ist vielen ein Mysterium. Viele wissen nicht, ob Ton gebrannt wird. So, wie manche annehmen, Kühe wären lila und Fische hätten die Form eines Koffers, fehlen einigen ganz grundlegende Erfahrungen, wie Dinge entstehen oder sie sind einfach in Vergessenheit geraten. Gerne stehen die Handwerker und Künstler Rede und Antwort. Im umliegenden Trubel der Altstadt ist das Gotischen Haus in der Vorweihnachtszeit eine Insel der Ruhe.

Geduld muss man in jedem Fall mitbringen. An den Wochenenden schieben sich Heerscharen von Besuchern durch die Räume, da ist es unter der Woche ein wenig ruhiger. Immer mittwochs im Dezember wird ein vorweihnachtliches Basteln für Kinder angeboten: ab 15 Uhr und zu einem Kostenbeitrag von 1,00 Euro je Kind. Anmeldung erbeten: (030) 354 944 297

Kunsthandwerker aus Berlin und dem Umland sind im Gotischen Haus vertreten. Der Kerzenzieher aus dem Fläming versorgt zur Weihnachtszeit einen großen Teil der Berliner Kirchen mit seinen Kerzen. Die angebotene Qualität überzeugt. Das gilt für alle angebotenen Produkte des Handwerkermarktes: „Handgefertigtes, klassisches und besonderes Holzspielzeug, weihnachtlicher Glasschmuck, Kerzen, Zinn, Keramik, Seide, Korbgeflochtenes, Seifen, Puppen und Teddybekleidung, Ikonen, Bilder und Skulpturen werden gezeigt.“

Der Kunsthandwerkermarkt im Gotischen Haus ist vom 1. bis 23. Dezember täglich bei freiem Eintritt geöffnet – sonntags bis freitags von 11 bis 18 Uhr, samstags von 11 bis 20 Uhr.

 

Ralf Salecker

Die Spandauer Gesichte im Gotischen Haus Mal ganz anders erleben

Mit Fantasie und Poesie durch die Windungen der Zeit

Während der langen Nacht der Museen am 25. August von 20.30 Uhr bis 22.30 Uhr wird im Gotischen Haus in der Altstadt Spandau eine äußerst ungewöhnliche Führung stattfinden. Geleitet durch Fantasie und Poesie werden der Spandauer Fotograf und Journalist Ralf Salecker und die Poetin Gabriele S. Müller die großen historischen Figuren der Havelstadt zu neuem Leben erwecken. Kurfürsten, preußische Könige aber auch Figuren aus Spandauer Kriminalgeschichten werden ihre Erfolge, Niederlagen und Errungenschaften noch einmal erleben. Denn durch Wörter und einem kleenen Stück Fantasie kann man den Mond zum Singen bringen. Humor bitte mitbringen.

„Es steht bevor eine lange Nacht
in der Denkwürdiges zum Leben erwacht
Epochen durchwandern mit der Phantasie Munde
wem wohl schlägt des Geistes Stunde?“

© Gabriele S.Müller

Außerdem bietet das Gotische Haus auch weitere hochinteressante Besichtigungsmöglichkeiten und Veranstaltungen:

  • Dauerausstellung: Bauen und Wohnen in der Altstadt Spandau
  • Sonderausstellung: Lieb und teuer – Schätze des Alltags auf Papier – Zeichnungen und bilder von Monika Sieveking
  • 17.00 – 19.00 Uhr – Workshop für Kinder – Kinder malen ihr Lieblingsspielzeug (mit Monika Sieveking)
  • 20:00 – 00:00 Uhr – stündlich – Führung durch das Gotische Haus

Kartenvorverkauf Nacht der Museen

Und das Gotische Haus bietet diesen Sommer weit mehr

Wer sich jetzt schon auf die „Lange Nacht der Museen“ in Berlin am 25. August freut, der kann seine Karten in der Tourist-Information im Gotischen Haus im Voraus kaufen. Die Karte kostet 18 € (12 € ermäßigt) und öffnet einem die Türen zu 110 Berliner Museen. Ab 18 Uhr können Kinder und Erwachsene die Hauptstadt durchstöbern und die Berliner Museen mal so richtig unter die Luppe nehmen. Die Nutzung der innenstädtischen Museums-Shuttlebüsse ist im Preis mit inbegriffen.

Das Gotische Haus dient nicht nur dem Vorverkauf der Karten sondern hat auch sein eigenständiges Programm.  Von 17 bis 19 Uhr wird ein Workshop für Kinder mit dem Thema „Kinder malen ihr Lieblingsspielzeug“ veranstaltet. Um 20 Uhr 30 geht es dann weiter mit dem zwei-stündigen Workshop „Märchen und Geschichten für Erwachsene“. Ab 20 Uhr werden auch stündlich Führungen durch das Gotische Haus stattfinden. Außerdem wird der Tourist-Informationsstand am 25. August bis 22 Uhr geöffnet sein.

Gotisches Haus
Breite Straße 32
13597 Berlin
Tel.: 030 333 93 88

Lange Nacht der Museen – Programm in Spandau

Am 25.08.2012 findet in Berlin die Lange Nacht der Museen statt. 110 Berliner Museen öffnen am letzten Samstag im August ab ihre Pforten. Mehrere Shuttlebusse sorgt für eine gute Verkehrsverbindung zwischen den verschiedenen Museen. Ab sofort können Sie bei der Touristen-Information im Gotischen Haus Spandau hierfür Tickets kaufen.

Gotischen Haus
Breite Straße 32
13597 Spandau
Montag – Samstag: 10.00 – 18.00 Uhr

Im Rahmen der Veranstaltung hat das Stadtgeschichtliche Museum Spandau im Gotischen Haus bis 24.00 Uhr geöffnet und bietet ein Programm für alle großen und kleinen Gäste an. Es gibt von

  • 17.00 – 19.00 Uhr einen einen Workshop Kinder malen ihr Lieblingsspielzeug und um
  • 20.30 Uhr / 22.30 Uhr den Programmpunkt Märchen und Geschichten für Erwachsene.

Zudem können Sie ab 20.00 Uhr an den stündlich statt findenden Führungen im Gotischen Haus teilnehmen.

Ticketpreise: 18,00 € / 12,00 € ermäßigt
(Museumseintritt und Nutzung der Shuttlebusse inbegriffen)

Spannende Geschichte(n) in der Spandauer Altstadt

Jörg Heimann von der Heimatkundlichen Vereinigung führt durch die Altstadt

Haben Sie sich auch schon einmal gefragt, wie der Altstädter Ring, eine achtspurige Straße mit Mittelstreifen, direkt an der Altstadt Spandau Platz gefunden hat?

Jörg Heimann

Jörg Heimann führt durch die Spandauer Altstadt.

Wurden Bäume gefällt? Oder ein Wald gerodet? Nein – der Altstädter Ring verläuft auf den ehemaligen Festungsanlagen Spandaus aus dem 17. Jahrhundert. Eine massive Festungsanlage mit Bastionen hinter dem Mühlengraben und ein weiterer breiter Stadtgraben schützte die Stadt damals vor Kanonenangriffen. Bis in die 1880er – damals wurde die Befestigung aufgrund der höheren Reichweite der Geschütze nutzlos und deshalb abgerissen. Das Rathaus steht zum Beispiel auf der ehemaligen Bastion I der Festung und somit außerhalb der Altstadt.

Wer all das und noch viel mehr über die Altstadt Spandau erfahren möchte, ist gut beraten an einem ersten Montag im Monat zwischen März und Oktober um 15 Uhr vor dem Gotischen Haus in Spandau vorbeizuschauen. Dort wartet Jörg Heimann, von der Heimatkundlichen Vereinigung Spandau 1954 e.V.,  auf Interessierte. Zwei Stunden lang geht es dann durch die Altstadt. Begonnen im Gotischen Haus, über die Nikolaikirche, den Mühlengraben und die Stadtmauer, an der ehemaligen Synagoge vorbei und bis zum Behnitz und Kolk auf der anderen Seite, hinter der Straße am Juliusturm.

Das älteste bewohnte Wohnhaus Berlins

Kurfürst Joachim II

Kurfürst Joachim II nahm als erster das Abendmahl in beiderlei Gestalt an und besiegelte so die Reformation in Brandenburg.

Schon im Gotischen Haus gibt es einiges zu bestaunen, denn, wie Heimann erklärt, handelt es sich hier um das älteste noch bewohnte Wohnhaus in ganz Berlin. Es stand hier schon im 15. Jahrhundert. Da das Haus eines der seltenen Steinhäuser zu der Zeit war und an der Breiten Straße liegt, eine Straße die von den Kaufleuten von beiden Seiten mit einem Fuhrwerk befahren werden konnte, vermutet Jörg Heimann einen wohlhabenden Zunftmeister in dem Baumeister.

Danach geht es weiter zur Nikolaikirche, die, so weiß Heimann, 1240 bereits das erste Mal erwähnt wurde. Heute steht natürlich nicht mehr die erste Nikolaikirche, aber auch die jetzige hat nach dem Baujahr 1420 schon einige Jahre hinter sich. Heimann, ein pensionierter Englisch- und Erdkundelehrer, beschäftigt sich schon lange mit der Geschichte Spandaus. Hier in der Nikolaikirche fing er mit Turmführungen an, bis die Zitadelle einen englischsprachigen Führer suchte. Seit dem ist er für die Heimatkundliche Vereinigung in der Altstadt und auf der Zitadelle unterwegs.

Joachim II und die Reformation

In der Nikolaikirche, benannt nach dem Patron der Schiffart und der Kaufleute,  ist vor allem der Kurfürst Joachim II von Bedeutung. Entgegen dem Versprechen, dass er seinem Vater auf dem Sterbebett gab, nahm er als erster beim Abendmahl im Gottesdienst Wein an und reformierte so die Nikolaikirche. Ein Standbild vor der Kirche, sowie ein Gemälde innerhalb, zeugen von diesem wichtigen Augenblick.

Unter dem Altstadt Café ist ein besonderer Ausgrabungsort

Unter dem Altstadt Café ist ein besonderer Ausgrabungsort zu besichtigen. Fotos (3): Kirsten Stamer

Besonders spannend wird es auch am Reformationsplatz Ecke Mönchstraße. Unter dem Altstadt Café geht es in ein unscheinbares leerstehendes Geschäft. Hier ist die historische Ausgrabungsstätte des Friedhofs der Sankt Nikolaikirche zu bestaunen. Viele der Schädel weisen starke Gewalteinwirkung auf, wahrscheinlich starben die Toten während den Slavenkriegen. Alle hier bestatteten lebten und vor allem starben vor 1240. Bis 1985 war der Friedhof unentdeckt, erst als an dem Haus gebaut wurde fand man große Feldsteine unter dem Keller und begann mit den Ausgrabungen.

Was Jörg Heimann über die Umbenennung der Kinkelstraße in Jüdenstraße denkt, wie Gottfried Kinkels Freund Carl Schurz zum ersten gebürtigen Deutschen im US-Senat wurde und warum im Behnitz noch ein großer Teil der Stadtmauer erhalten ist, erfahren Sie am besten selbst auf einer Altstadtführung. Jörg Heimann freut sich auf Sie.

Kirsten Stamer

Vorverkauf im Gothischen Haus


Das Gotische Haus verkauft jetzt auch Tickets für das „Theater Zitadelle“

Die Tourist-Information Berlin-Spandau im Gotischen Haus verkauft seit Anfang April auch Karten für Veranstaltungen des „Theaters Zitadelle“. Aktuel kann man beispielsweise Plätze für das Stück „Die Berliner Stadtmusikanten“ am 18., 19. oder 20. April, jeweils um 20 Uhr erwerben. Karten für Veranstaltungen wie das Citadel Musik Festival oder der Spandauer Kultursommer kann man dort ebenfalls kaufen. Dem Geschäftsführer der Partner für Spandau Gesellschaft für Bezirksmarketing zufolge, steht das Gotische Haus -Berlins ältestes Wohnhaus- und die Zitadelle -eines der bekanntesten Spandauer Wahrzeichen- jetzt in sehr zeitgemäßer und nützlicher Beziehung miteinander.

Sven-Uwe Dettmann betont seinerseits:

„Jetzt gibt es an derjenigen Verkaufsstelle, die der Zitadelle Spandau am nächsten liegt, eigentlich für jedes Event, das dort stattfindet, Tickets.“

Das Gotische Haus und seine Tourist-Information, Breite Straße 37, ist montags bis samstags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Am Karfreitag (6. April) und Ostermontag (9. April) ist sie geschlossen, am Samstag jedoch ganz regulär geöffnet.

Größte Ankerbaustein-Sammlung Berlins im Gotischen Haus


Schon ihre Kindheit verbrachten Dieter Schäfer und Helmuth Schulze mit dem Spielzeug

Wir können mit unserer Sammlung durchaus international bestehen“, sind sich Dieter Schäfer und Helmuth Schulze sicher. Den Vergleich finden sie im internationalen niederländischen Verein für Ankerbaufreunde (Club van Ankervrienden) kurz CVA. In einer Mitgliederzeitschrift können sie sich über Ankerbausteine auf der ganzen Welt austauschen. Dieter Schäfer ist mit seiner Sammlung mittlerweile drei Jahre in einem Raum des Gotischen Hauses, der ihm dafür zur Verfügung gestellt wurde.

Ankerbaustein-Sammlung

Das nicht "ankertypische" Hochhaus war das letzte Projekt.

Ist auch viel gemütlicher als in der Garage“, witzelt er. Helmuth Schulze lernte er wiederum über den CVA kennen. Auch er hat eine kleinere Anker-Baustein-Sammlung, die allerdings noch bei ihm Zuhause ist.

Was sind Ankerbausteine ?

Ankerbausteine, eigentlich Dr. Richter’s Anker Steinbaukästen wurden von den Gebrüdern Lilienthal erfunden. Gustav Lilienthal, der als Architekt auch einige Häuser in Lichterfelde gebaut hat, die heute noch stehen und teilweise von seinen Enkeln bewohnt werden, hatte allerdings kein Glück bei der Vermarktung. So kaufte Friedrich Adolph Richter ihm die Idee für 1000 Goldmark ab, ließ sie sich sogleich patentieren und verdiente sich, laut Schäfer und Schulze, eine goldene Nase damit. Die Gebrüder Lilienthal ärgerten sich später sehr über den Verkauf, wurden aber für den illegalen Nachbau verklagt, so dass selbst ihre Enkel erzählen, nie auch nur einen Bausteinkasten besessen zu haben.
Für Schäfer und Schulze begann die Faszination für das – mit einer Goldmark für den kleinsten Kasten, recht teuren Kinderspielzeug – bereits in jungen Jahren. Schon als Kinder spielten sie damit. Von 1880 bis 1963 wurden die Kästen durch Richter hergestellt, seit 1993 erneut durch die Anker Steinbaukasten GmbH. Nach der Weltwirtschaftskrise und im zweiten Weltkrieg verlor der Markenname und das beliebte Spielzeug an Bedeutung; bis dahin war es sehr bekannt.

Dieter Schäfer mit einem der ältesten Steinbaukästen.

Dieter Schäfer mit einem der ältesten Steinbaukästen.

Der Clou: die folgenden Kästen werden immer größer und teuer und jedem Kasten liegt ein Heftchen bei. In den enthaltenen Formen und Schnitten kann man auch schon die Bauwerke bewundern, die erst mit dem Folgekasten zu bauen sind. So war ein Anreiz zum Kauf geschaffen. 65.000 der aus Quarzsand, Kreide und Leinölfirnis hergestellten Bausteine werden von dem kleinen Raum im Gotischen Haus beherbergt; insgesamt gibt es 1200 verschiedene Steinformen, 400 hat Schäfer zusammengetragen. Jeden Dienstag von 10 bis 15 Uhr stehen Schäfer und Schulze im Gotischen Haus für Interessenten zur Verfügung – Normalerweise. Diese Woche ist es anders. Am Montag, Dienstag und Mittwoch bieten sie erstmalig Anker-Baustein-Kurse für Kinder an. Die Gruppe am Montagmorgen war mit neun Kindern gut besucht. Stolz zeigt mir Schulze Bilder vom Vormittag. Was die Kinder dort in der kurzen Zeit zusammengebaut haben ist schon eindrucksvoll. Auch in den Sommerferien soll die Ankerbaustein-Werkstatt wieder für Kinder geöffnet werden. Allerdings werden sich die Beiden hierfür ein Thema überlegen. Vielleicht wird im Sommer die Zitadelle nachgebaut.

Die Steine sind anfällig

Aber auch wenn Schäfer und Schulze die besten Voraussetzungen mitbringen – Helmuth Schulze ist Grundschullehrer – All-Round-Dilettant wie er sagt – außerdem gibt es Enkelkinder – ganz so einfach ist der Umgang mit den vielen Kindern auch nicht. Jeder möchte Aufmerksamkeit und die Grundlagen müssen zunächst einmal geklärt werden. Das in etwa die Fugen nicht übereinander liegen dürfen und die Steine nicht nebeneinander verbaut werden, ist den Kindern ja nicht von Anfang an klar. „Aber sie müssen auch mal die Erfahrung machen, dass es einfällt“, erklärt Schäfer. Dann könne man Tipps geben, wie es das nächste Mal besser geht. Vorrausschauend haben die beiden elf schon sehr bespielte Baukästen für die Kinder herausgesucht. Denn die Steine sind anfällig. Fällt einer herunter bricht schnell einmal eine Kante ab.

Halt gibt nur das Gewicht

In der Mitte des Raums steht ein großer Turm aus Ankersteinen. Schäfer und Schulze haben ein großes niederländisches Hochhaus nachgebaut.

Ankerbaustein-Brücke

Bei manchen Bauten fragt man sich, wie der Bau funktionieren konnte... Fotos (3): Kirsten Stamer

Dies sei allerdings nicht Ankertypisch, erklären sie sofort. Fenster werden normalerweise nicht aufgeklebt. Eigentlich hat der Komplex noch einen zweiten Turm, aber dafür haben selbst die Ankerbaustein-Freunde nicht genügend Material. Selbstverständlich sind in dem Raum aber auch Gebäude nach original Anker-Vorgaben zu bestaunen. Bei manchen Konstruktionen fragt man sich, wie der unfallfreie Bau gelingen konnte, denn anders als bei den Lego-Steinen sorgt für den Halt nur das Gewicht der Ankersteine. Begeistert macht Schulze sich sofort daran, zu erklären und zu zeigen. Was muss zuerst aufgebaut werden, damit der zweite Teil hält? Welches Teil ist besonders selten? Und warum haben die Dächer immer diese blaue Farbe? Wer das alles wissen möchte, findet sich am besten an einem Dienstag im Gotischen Haus ein. Ein bisschen Zeit mitzubringen kann dabei auch nicht schaden.

Kirsten Stamer

Ausstellung PHENOMENON des Malers Patrick Lemke

29.03.2012: Vernissage im Gotischen Haus

Am Donnerstag um 19 Uhr lädt das Gotische Haus zur Vernissage des Künstlers Patrick Lemke ein. Seine Ausstellung “phenomenon” wird noch bis zum 19.05.2012 in Spandau zu sehen sein. Die Kunsthistorikerin Karina Schories, M.A., führt das Publikum am Donnerstag in die Ausstellung ein. Zu sehen ist eine umfassende Werkschau der Arbeiten Patrick Lemkes. 

Patrick Lemke lebt und arbeitet in Berlin. Er wurde 1972 in Montreal, Kanada, geboren und  verbrachte seine Kindheit bis 1992 in Fröndenberg an der Ruhr. Von 1994 bis 1996 studierte er an der Hochschule der Künste Berlin bei Prof. Fritz Weigle (F.W. Bernstein).  Danach folgte ein Studium an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf (Akademiebrief). Zudem war er Meisterschüler bei Prof. Markus Lüpertz . 

Karina Schories, M.A. – Kunsthistorikerin:

„Patrick Lemke hat gut lachen, wenn er bunte Farbkleckse erzeugt, auf einer hohen Leiter stehend, mit Terpentin herabspritzend. Vier Tropfen Rot, ein Tropfen Schweiß: Das scheint das Geheimrezept seiner über Monate langsam wachsenden Werke. Diese Leichtigkeit und Fröhlichkeit überträgt sich auf sein Werk und damit auf den Betrachter – und doch steckt harte Arbeit hinter den willkürlich wirkenden Farben und Formen.

Es ist ein Spiel, die Leinwand das Spielfeld. Ein Spiel mit Räumlichkeit und Farben, mit Seh- und Denkgewohnheiten, erschaffen durch Intuition und Berechnung. Lemkes Bilder sind eine Zwischenwelt, die uns einlädt, auf Reise zu gehen. Uns mit den, an Giotto und Caspar David Friedrich erinnernden, Rückenfiguren zu vereinen: zu springen, zu fallen, Schatten zu werfen oder selbst Schatten zu sein, sich zu verlieren in unendlichen Räumen, wieder zu finden an haltgebenden Linien. seien es architektonische, begrenzende oder Horizontlinien.

Wir schmiegen uns mit ihnen ins Grün einer Rasenfläche, schauen ins Blau eines Himmels – und erkennen unter dem Horizont sternrunder Lichtreflexe den eigentlichen Malgrund: Das klassische Landschaftsbild. Wie ist es Lemke möglich, dieses starre Genre neu zu beleben? – Geschieht dies durch Sampling und Bricolage, durch Brechung geläufiger Muster oder durch Empathie mit den Figuren, in welchen wir uns finden?

Lemke hat sich gefunden. Nachdem er sich in Berlin zunächst dem Realismus widmete, führte seine Entwicklung einen Schritt weiter: In die Auseinandersetzung mit dem Abstrakten ohne absolute Verneinung des Realismus, wie sie Klee und Kandinsky forcierten. In Markus Lüpertz fand er an der Düsseldorfer Kunstakademie einen Professor und Mentor, der ihn durch seine künstlerischen wie menschlichen Qualitäten überzeugte. Dessen intuitiv gesetzte Farben und Formen wirkten auf Lemke authentisch und konsequent. Er wurde Lüpertz Meisterschüler.

Meister ist Lemke darin, das Paradox von Abstraktion und Realismus in dialektischer Weise zu überwinden, und so etwas Neues zu schaffen. Etwas, dessen Duktus von Leidenschaft spricht. Und vielleicht ist es ja für den Betrachter das grössere Glück, sich in Lemkes farbenreichen Gemälden zu verlieren.“

Ausstellungskatalog

Gotisches Haus
Stadtgeschichtliches Museum
Breite Straße 32
13597 Berlin
Telefon: +49 (0)30 333 93 88

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 10-18 Uhr
Sa 10-17:30 Uhr

Eintritt frei

Tourismus: Berlin WelcomeCard jetzt auch in Spandau


Gotisches Haus erweitert Serviceangebot

Seit dem 26.03.2012 können alle Touristen im Gotischen Haus, die „Berlin WelcomeCard“ in allen verfügbaren Varianten käuflich erwerben.

Mit diesem Touristenticket kann man nicht nur ordentlich sparen sondern sich auch durch Berlin führen lassen. Neben zahlreiche Ermäßigungen bei vielen hauptstädtischen und Potsdamer Attraktionen kann man alle öffentlichen Verkehrsmittel kostenlos nutzen. Den Mehrsprachigen Reiseführer und Stadtpläne erhält man selbstverständlich mit dem Erwerb der Karte.

Sven-Uwe Dettmann, Geschäftsführer von Partner für Spandau Gesellschaft für Bezirksmarketing schätzt:

„Dass wir jetzt dieses Premiumprodukt mitten in der Spandauer Altstadt anbieten können ist sicherlich ein sehr positives Resultat verstärkter Kontakte zu visitberlin, der hauptstädtischen Tourismusmarketinggesellschaft.“

Mit der Gültigkeitsdauer von zwei, drei oder fünf Tagen dürfte die WelcomeCard auch für Spandauer interessant sein. So kann man sich z.B. mit Gästen Sehenswürdigkeiten in den anderen Bezirken oder Umland ansehen.

Kartenvorverkauf für das Citadel Music Festival 2012

Der Startschuss ist gefallen! Ab sofort können Sie Karten für das Citadel Music Festival 2012 erwerben. Vorverkaufsstelle ist die Touristen-Information im Gotischen Haus. Auch in diesem Jahr geben sich nationale sowie internationale Stars wie The Cranberries, Snow Patrol, Alanis Morissette und Jennifer Rostock auf der Festival-Bühne die Klinke in die Hand. Für alle Fans der klassischen Musik wird Nigel Kennedy eine Interpretation von Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ im Innenhof der Festung zum Besten geben. Sichern Sie sich jetzt Ihre Karten!

Touristen-Information
Gotisches Haus
Breite Str. 32
www.spandau-tourist-information.de

Öffnungszeiten,
Montag – Samstag 10 – 18 Uhr

Das Gotische Haus, ein Geheimtipp in der Spandauer Altstadt


Weg vom Weihnachtstrubel, hin zu Kunst und Handwerk

Dorothea Nerlich - Keramikerin

Alle berichten über Spandau und den größten Weihnachtsmarkt der Stadt oder gar Deutschlands. Neben den vielen bekannten Attraktionen, wie den Rummel gleich zu Anfang, die vielen Buden in der Carl-Schurz-Straße und der Breiten Straße, dem „Mittelalter“-Markt der Kunstausstellung im Gewölbekeller gibt es einen ganz besonderen Ort – das Gotische Haus.

Dabei sind es nicht die Tourismusinformation, die Ausstellung „Bürgerliches Wohnen“ oder die Ankerbausteine, die hier zum begehrten Ziel der Besucher werden. Carsten Röding hatte Anfang Dezember hier, im ersten Stock, eine kleine Geschichte für die Kleinen vorgelesen.

Bald ist der Trubel vorbei

Nun ist es nicht mehr ganz eine Woche, bis Heiligabend und Weihnachten heran sind. Dann ist es vorbei mit den Märkten. Zuvor sollte man sich unbedingt noch einen Besuch des Kunsthandwerkermarktes im Gotischen Haus gönnen. Abseits des lautstarken Trubels auf den Straßen geht es hier ganz ruhig zu. Das tut gut, nach dem Stress des Geschenke-Kaufs oder gerade, um diesem bewusst zu entgehen. Hier kann man die Seele baumeln lassen und 13 Handwerkern, Künstlern und Kunsthandwerkern über die Schulter schauen. Das Motto „Lebendiges Handwerk im Advent“ trifft es ganz genau. Dabei ist das eine oder andere überraschende Geschenk durchaus einzukalkulieren.

Kunst und Handwerk muss nicht teuer sein

Wer meint, Kunst und Handwerk sind ja viel zu teuer für den normalen Geldbeutel, wird schnell feststellen, wie falsch dieses Vorurteil ist. Handwerkliche Produkte und eben keine seelenlose Industrieware gibt es hier zu kaufen.

„Man kann erleben, wie Baumkugeln geblasen, Kerzen gestaltet, Seife hergestellt, Körbe geflochten, Keramik getöpfert, Porzellan bemalt oder Kinderspielzeug aus Holz gefertigt wird. Neben Filzarbeiten und Seidenmalerei kann man Ikonen und Bilder bestaunen.“

Dreimal Mittwochs im Advent konnten Kinder hier unter fachkundiger Anleitung ein eigens Weihnachtsgeschenk basteln. In Zeiten, in denen der Werkunterricht in den Schule mangels Geld und Fachkräften eingespart wurde, ist die Möglichkeit eine kleine Offenbarung. Es ist etwas ganz besonderes, wenn Kinder, erst ganz vorsichtig, manchmal sogar unsicher, ihr eigenes Werkstück beginnen. Am Schluss sind sie alle stolz wie Bolle …

Jubiläum

In diesem Jahr jährte sich der Handwerkermarkt im Gotischen Haus zum 20. Mal. Aus diesem Grund hatte jeder der Beteiligten einen Beitrag zu einer speziellen Weihnachts-Sonderedition geliefert. In kleiner Stückzahl und mit Zertifikat sind dabei ganz exklusive Stücke kunsthandwerklichen Könnens entstanden.

Vor 20 Jahren begann der Handwerkermarkt noch auf einer Baustelle. Heute würde solch eine improvisierte Umgebung für eine öffentliche Marktveranstaltung niemals genehmigt werden. Steinmüller der damalige Kunstamtsleiter, war mit Leib und Seele dabei, diese Veranstaltung aus der Taufe zu heben.

In all den Jahren war es vor allem die Keramik-Künstlerin Dorothea Nerlich, die viele von ihrer Werkstatt auf der Zitadelle kennen, welche mit viel Engagement diesen Markt organisiert hat. Sie ist die gute Seele, die den Markt zusammen hält.

Einige aus den ersten Tagen sind inzwischen nicht mehr dabei. Bernd Hansen, der Drechsler mit seinen Erzgebirgsfiguren oder Norbert Dobisch, der Instrumentenbauer. Sie alle hatten ihren Anteil daran, dem Handwerksmarkt etwas Besonderes zu geben. Aus diesem Grund kamen und kommen die Menschen immer wieder gerne in das alte Gemäuer, dessen wunderbares Kellergewölbe leider nicht mehr genutzt werden kann, da es nur einen schmalen Treppenzugang gibt, der einer möglichen Flucht etwas hinderlich sein könnte.

Es bleibt zu hoffen, das Spandau dieses Kleinod noch viele Jahre erhalten bleiben wird. Die begeisterten Besucher werden es danken. Sie freuen sich jetzt schon auf das nächst Jahr.

 

Ralf Salecker

ADVENTSKONZERT DES LUFTWAFFENMUSIKKORPS 4


05.12.2011 und 06.12.2011, 19:30 Uhr

ADVENTSKONZERT DES LUFTWAFFENMUSIKKORPS 4

Eintrittskarten im Gemeindebüro Havelstraße 16 (Tel.: 333 56 39) sowie im Gotischen Haus, Breite Straße 32 (Tel.: 333 93 88)

Kartenverkauf für „Silvester-Zauber auf der Zitadelle“ hat begonnen

Jetzt schnell zugreifen!

Tickets für die Traditionsveranstaltung „Silvester-Zauber auf der Zitadelle“ können Sie ab sofort in der Tourist-Information Spandau im Gotischen Haus, Breite Str. 32, erwerben.

Vom veranstaltenden Kulturforum gibt es auch in diesem Jahr einiges zu erwarten. Von 19.00 bis 21.00 Uhr wird es eine Lampionwanderung vorbei an Rittern, Zauberern und Feuertänzern und Sternenfeuerwerk geben. Ab 21.00 Uhr beginnt dann mit Hof- und Indoor-Disco die Party für die Großen, deren Höhepunkt das traditionelle Farbenrausch-Musik-Feuerwerk zum Jahreswechsel ist.

Aus Sicherheitsgründen darf nur eine begrenzte Anzahl von Karten für die Kindersilvesterfeier verkauft werden, deshalb findet deren Vorverkauf ausschließlich im Gotischen Haus statt. Eine Karte für Erwachsene kostet 9 Euro zzgl. VVK-Gebühr und für Kinder bis 12 Jahre kostet das Ticket 2 Euro.

Öffnungszeiten für die Tourist-Information:

Täglich, auch sonntags, von 10.00 bis 18.00 Uhr

Abgesagt !!!! Nachtmarkt auf der Zitadelle und Lange Nacht der Museen im Gotischen Haus

27.08.2011: Bummeln und staunen im nächtlichen Spandau

Am Samstag kann man in Spandau auch nach Sonnenuntergang noch so einiges erleben. Gleich zwei Veranstaltungen machen die Nacht zum Tag und locken mit viel Sehenswertem zum Kaufen und Staunen.

Der etwas andere Nachtmarkt

Am 27.08.11 findet von 19:00 bis 23:30 Uhr der alljährliche Nachtmarkt auf der Zitadelle Spandau statt. Dann heißt es wieder bummeln, staunen und geniessen. An über 40 Marktständen wird Handwerk, Kunst und Kulinarisches im faszinierenden, idyllischen Ambiente der Zitadelle bei Nacht geboten.

In diesem Jahr wird es allerdings einige Neuerungen geben. Veranstalter Trinity Music möchte das Thema Musik verstärkt auf dem Markt präsentieren. Neben dem „klassischen Markt “ auf dem Burghof werden in den Bastionen auch Raritäten und Anbieter mit Artikeln für den etwas spezielleren Geschmack ihren Platz finden. Geplant ist u.a. ein Rock’n’Roll-Markt im Hafen mit Plattenbörse, Merchandise, Singer-Songwriter-Bühne und allem was sonst noch dazu gehört. Der klassische Markt, wie man ihn bereits aus den Vorjahren kennt, wird u.a. um eine „Strasse der internationalen Delikatessen“, einer Handwerksgasse und einem Trödelmarkt ergänzt.

Für 2,00 € Eintritt kann jeder das Marktgelände betreten und gleichzeitig an einer Tombola teilnehmen.

Lange Nacht der Museen mit Ausstellungen,  Familienprogramm und Musik im Gotischen Haus

Das Gotische Haus ist eines der wenigen erhaltenen mittelalterlichen Bürgerhäuser im gesamten Berliner Raum. Hier wird die Dauerausstellung „Bauen und Wohnen in der Spandauer Altstadt. Vom Mittelalter bis zur Altstadtsanierung.“ gezeigt.

Zur Langen Nacht am  Samstag, 27.8.2011, von 18.00 bis 2.00 Uhr kann man nicht nur diese Ausstellung besichtigen, sondern es wird ab 18 Uhr ein umfangreiches Programm geboten, das auch für Familien einiges bietet. Kinder können in historische Kostüme schlüpfen, beim Rätsel „Alt & Neu“ winken kleine Preise und, egal ob alt oder jung, die historischen Ankerbausteine stehen zum Bauen bereit! Daneben ist die Sonderausstellung „Manfred Heinze – Spandau Ornament“ geöffnet, die Gemälde und Collagen aus dekorativen Elementen und Ornamenten des Gotischen Hauses zeigt.

Zur musikalischen Umrahmung singt der Spandauer Liederhort unter der Leitung von Anett Kurth (18.30 Uhr und 20.30 Uhr), und Henry Weit spielt (ein wenig schräg) auf dem Museumsklavier (19.30 Uhr,  21.00 Uhr, 23.00 Uhr). Für das leibliche Wohl stehen Eis, Kuchen und Getränke bereit.

Gotisches Haus, Breite Str. 32, 13597 Berlin
Lange Nacht Ticket: 15 € / 10 €, Kinder bis 12 Jahre Eintritt frei!
Das Ticket ist u.a. in der Tourist Information im Gotischen Haus erhältlich.

Lange Nacht der Museen – in Spandau diesmal im Gotischen Haus!


Das Gotische Haus ist eines der wenigen erhaltenen mittelalterlichen Bürgerhäuser im gesamten Berliner Raum!
Es zeigt die Dauerausstellung „Bauen und Wohnen in der Spandauer Altstadt. Vom Mittelalter bis zur Altstadtsanierung.“
Zur Langen Nacht kann man nicht nur diese Ausstellung besichtigen, sondern es wird ab 18 Uhr ein umfangreiches Programm geboten, das auch für Familien einiges bietet. Kinder können in historische Kostüme schlüpfen, beim Rätsel „Alt & Neu“ winken kleine Preise und, egal ob alt oder jung, die historischen Ankerbausteine stehen zum Bauen bereit!
Daneben ist die Sonderausstellung „Manfred Heinze – Spandau Ornament“ geöffnet, die Gemälde und Collagen aus dekorativen Elementen und Ornamenten des Gotischen Hauses zeigt.

Zur musikalischen Umrahmung singt der Spandauer Liederhort unter der Leitung von Anett Kurth (18.30 Uhr /20.30 Uhr), und Henry Weit spielt (ein wenig schräg) auf dem Museumsklavier (19.30 Uhr / 21.00 Uhr / 23.00 Uhr).
Für das leibliche Wohl stehen Eis, Kuchen und Getränke bereit.

Gotisches Haus, Breite Str. 32, 13597 Berlin
Samstag, 27.8.2011, 18.00 bis 2.00 Uhr
Lange Nacht Ticket: 15 Euro / 10 Euro, Kinder bis 12 Jahre Eintritt frei!
Das Ticket ist u.a. in der Tourist Information im Gotischen Haus erhältlich.