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Gleich zwei Großbrände

Die Berliner Feuerwehr wurde am Wochenende zum Brand einer Werkhalle und eines Restaurants in Spandau alarmiert.

Um 21:51 Uhr am Samstag wurde ein Brand in Haselhorst gemeldet: Dort stand eine 6.300 m² große Werkhalle eines Holzrecyclingbetriebes in Flammen. Nach kurzer Zeit waren rund 100 Feuerwehrleute im Einsatz um das Übergreifen des Feuers auf angrenzende Gebäudeteile und weitere Altholzbestände zu verhindern.

Bereits im April letzten Jahres zogen nach einem Lagerbrand Rauchschwaden über Haselhorst.

Bereits im April letzten Jahres zogen nach einem Lagerbrand Rauchschwaden über Haselhorst.

Ein Feuerwehrmann verletzt

Der Brand wurde mit Werfern und über Drehleitern von außen bekämpft. Ein Innenangriff war größtenteils aus Sicherheitsgründen nicht mehr möglich. Die Wasserversorgung wurde unter anderem über ein Löschboot sichergestellt. Um 2:30 Uhr konnte „Einsatzstelle unter Kontrolle“ gemeldet werden. Es gelang den Kräften den Brand auf die Werkhalle zu begrenzen doch die Nachlösch- und Kontrollarbeiten dauerten noch den ganzen Sonntagvormittag an. Ein Feuerwehrmann erlitt bei den Löscharbeiten leichte Brandverletzungen an einer Hand. Wegen der starken Rauchentwicklung wurden in der Nacht die umliegenden Bereiche über das Warnsystem KATWARN informiert Fenster und Türen zu schließen.

Schädliche Stoffe freigesetzt?

Die Anlage verfügte nach eigenen Angaben über eine der bundesweit leistungsstärksten Holzaufbereitungsanlagen. Laut Firmenangaben darf die Anlage sämtliche Altholzkategorien gemäß Altholzverordnung verarbeiten. Das reicht von Altholz, welches frei von gefährlichen Schadstoffen ist, bis hin zu hoch mit gefährlichen Schadstoffen belastetem Altholz. Vor diesem Hintergrund kann nicht ausgeschlossen werden, dass bei dem Großbrand große Mengen an gefährlichen Schadstoffen freigesetzt wurden. Hierzu gehören Schwermetalle aus Holzschutzmitteln und Holzanstrichfarben (insbesondere Blei, Chrom, Quecksilber) sowie Arsen und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe aus Holzschutzmitteln sowie Dioxine, welche bei der Verbrennung von PVC frei werden.

Hunderte von Feuerwehrleuten brachten im letzten Jahr das Feuer ohne Personenschäden unter Kontrolle.

Hunderte von Feuerwehrleuten brachten im letzten Jahr das Feuer ohne Personenschäden unter Kontrolle. Fotos (2): Patrick Rein

Nachträglicher Schaden

Der Standort der Anlage liegt in einem Gewerbegebiet und nicht weit entfernt von der Altstadt. Je nach Windrichtung und Ausbreitung der Rauchwolke können die Bewohner in der Umgebung nicht nur akut, sondern auch längerfristig gesundheitlich gefährdet worden sein. Vor diesem Hintergrund sind nach Ansicht der Direktkandidatin der Partei DIE LINKE.Spandau Monika Merk mit Blick auf die Beschäftigten im Gewerbegebiet und die Wohnbevölkerung mögliche längerfristig bestehende Gefahren für Umwelt und Gesundheit durch diese Schadstoffe in der näheren Umgebung durch das Spandauer Umwelt- und Gesundheitsamt abzuklären. Dazu gehöre auch, ob für selbst angebautes Obst und Gemüse in Kleingärten und auf Balkonen Anbau- und Verzehrempfehlungen ausgesprochen werden müssen. Merk fordert: „Von den Verantwortlichen in Land und im Bezirksamt Spandau fordere ich sofortiges Handeln, um von der betroffenen Bevölkerung und den Beschäftigten Schaden abzuwenden.“

Restaurant ausgebrannt

Nur eine Nacht später war die Berliner Feuerwehr wieder in Spandau im Großeinsatz. In der Wilhelmstadt brannte in einem ca. 1.300 m² großem eingeschoßigen Gewerbekomplex ein Restaurant auf einer Fläche von ca. 250 m² komplett aus. Nach kurzer Zeit waren 6 Staffeln am Einsatzort um das Übergreifen des Feuers auf angrenzende Gebäudeteile zu verhindern. Die angrenzenden Gewerberäume wurden kontrolliert und belüftet. Um 4:04 Uhr war der Brand gelöscht.

Patrick Rein

Das interessierte und passierte in Spandau 2012

Ein neues Jahr steht unmittelbar vor der Tür – Zeit um einen Rückblick aufs Vergangene zu werfen

Es war wieder viel los in Spandau. Tagtäglich informierten wir im Top-Thema ausführlich und aktuell über das was geschah, wie über den Großbrand in Haselhorst als auch am Brunnsbüttler Damm. Bei beiden Einsätzen kamen erfreulicherweise keine Menschen zu Schaden, dennoch war das Können der Berliner Feuerwehr mit einem Großaufgebot gefragt und diese hatte die Lage jeweils schnell unter Kontrolle. Wir widmeten uns daher auch einer genaueren Betrachtung der Feuerwache Nord und besuchten die abgebrannte Sporthalle einige Monate später nochmals.

Auch am Sonntag findet wieder eine Veranstaltung pro Ponyhof Staaken statt.

Zahlreiche Veranstaltungen fanden pro Ponyhof statt.

Zirkus, Schafe, Ponyhof

Viel Aufmerksamkeit und Diskussionen erregten in diesem Jahr besonders die Tiere. Das Vorgehen des bezirklichen Ordnungs- und Veterinäramtes bezeichneten die einen als vorbildlich, andere hingegen als willkürlich. Angefangen mit einem Auftrittsverbot des Zirkus Renz mit seinen Tieren an den Spandau Arcaden über die Schließung des Ponyhofes in Staaken bis hin zur Sicherstellung einer Schafherde wurde über jedes Ereignis mehrfach berichtet.

Mit der Nikolaikriche im Hintergrund kehrte bayrische Gemütlichkeit ein.

Mit der Nikolaikriche im Hintergrund kehrte  Gemütlichkeit ein beim Bayerntag.

Feste feiern wie sie fallen

Doch neben aller Dramatik und unterschiedlicher Ansichten zeichnete sich Spandau auch in 2012 wieder durch zahlreiche Veranstaltungen und Möglichkeiten zum Feiern aus, was auch Besucher und Touristen von außerhalb in die Zitadellenstadt zog: Altstadtfest, Weinsommer, Stadtteilfeste, Tag der offenen Tür, Sportfeste sowie Veranstaltungen auf der Zitadelle selbst. Leider war dabei das Wetter meist nicht so sommerlich. Und auch der gerade erst zu Ende gegangene Weihnachtsmarkt erfreute sich wieder großer Beliebtheit – wenn auch nicht bei allen. Doch nie wird es jedem gerecht gemacht werden können, so dass auch das nach Marzahn ausgewanderte Oktoberfest für Diskussionen sorgte.

Bereits seit der Bürgermeisterwahl herrscht selten Einigkeit im Rathaus.

Bereits seit der Bürgermeisterwahl herrscht selten Einigkeit im Rathaus.

Viel los im Rathaus

Politisch herrschte nicht immer Einigkeit im Rathaus nach dem Bürgermeisterwechsel in 2011. Angefangen über Flaggen-Gate war gerade in Haushaltsfragen anfangs die ein oder andere Hürde zu nehmen. Jetzt stehen die Zeichen aber auf Konsolidierungskurs und sollte diese erreicht werden, bietet sich dem Bezirk wieder mehr Handlungsspielraum um auch freie Träger der Jugendeinrichtungen – wie von allen Parteien gewünscht – finanzieren zu können. In der Umsetzung des ab 2013 gesetzlich  bestehenden Kitaplatzanspruches sind die Voraussetzungen bereits geschaffen. Grillen wird an öffentlichen Plätzen hingegen weiterhin verboten bleiben.

Tolle Show, super Sound, authentische Unterhaltung pur.

Tolle Show, super Sound, authentische Unterhaltung pur gab es nicht nur bei Jennifer Rostock beim citadel music festival 2012.

Generationen des Rock beim citadel music festival

Die Zitadelle hat sich nach etablierten Events wie Ritterfest, Lichterfest und Musikschulfest mittlerweile aber auch als Konzert-Location Berlins etabliert und so gaben sich die Stars wie Lou Reed, Soundgarden, Jennifer Rostock, Knorkator, Lynyrd Skynyrd und viele mehr den Burgschlüssel nahezu in die Hand. Und auch für 2013 kündigt Trinity-Music als Veranstalter wieder wahre Highlights an. So stehen bereits keine geringeren als Thirty Seconds to Mars (6. Juni), Dead Can Dance (17. Juni), Queens of the Stone Age (22. Juni), ZZ Top (1. Juli), CRO (9. August) und Silly (17. August) fest.

Spandauer Bezirkspokalsieger 2012: Der SC Staaken!

Spandauer Bezirkspokalsieger 2012: Der SC Staaken! Fotos (5): Patrick Rein

Sportlich, sportlich

Auch als Bezirk des Sports konnte sich Spandau wieder einen Namen machen. Angefangen von unseren erfolgreichen Olympionikinnen Britta Oppelt und Annika Schleu, konnte zum Ende der Spielgemeinschaft der SG ASC/VfV Spandau mit den Füchsen Berlin noch ein Mal der Deutsche Meistertitel in der A.Jugend beim Handball gewonnen werden. Ebenfalls Deutscher Meister wurden die Spandauer Kanupolo-Spieler und die Wasserballer der Wasserfreunde Spandau 04. Im Fußball konnten die Mannen von Teutonia II Pokalsieger der unteren Mannschaften werden, der SC Gatow hingegen verlor bei den ersten Mannschaften erst im Finale. Der SC Staaken wurde Bezirkspokalsieger 2012.

Auch 2013 wird es in Spandau sicherlich nicht ruhiger zugehen. Die Redaktion freut sich darauf auch dann wieder aktuell zu informieren und wünscht allen Leserinnen und Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr!!!

Patrick Rein

Zwei Brände, ein Toter

Gleich zwei Mal musste die Feuerwehr in der vergangenen Woche zu Bränden in Spandau ausrücken, für einen Bewohner kam dabei die Hilfe zu spät

Bereits vor einer Woche wurde die Feuerwehr in den frühen Morgenstunden zu einem Feuer in den Brunnsbüttler Damm gerufen. Einen Bewohner holten die Einsatzkräfte aus einem brennenden Zimmer. Die sofort eingeleiteten Reanimationsversuche des Notarztes blieben jedoch ohne Erfolg. Die Mieter der angrenzenden Wohnungen wurden zu ihrer Sicherheit ins Freie geführt und betreut.

Bereits zwei Großbrände hielten in diesem Jahr die Feuerwehr in Spandau in Atem.

Bereits zwei Großbrände, wie hier in Haselhorst, hielten in diesem Jahr die Feuerwehr in Spandau in Atem.

Feuer in der Wilhelmstadt

Am vergangenen Mittwochabend verursachte dann eine brennende Matratze in einem Keller einen umfangreichen Feuerwehreinsatz. Mehrere Anrufer meldeten der Feuerwehrleitstelle Rauch im Hausflur eines 12-geschossigen Hochhauses in Wilhelmstadt. Knapp 40 Einsatzkräfte rückten daraufhin zur Einsatzstelle aus. Der Brand verursachte in dem betroffenen sowie in einem benachbarten Treppenhaus starke Verqualmung bis in die obersten Stockwerke. Viele Bewohner hatten sich daraufhin bereits besorgt am Fenster ihrer Wohnungen bemerkbar gemacht. Drei Personen wurden mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftungen vor Ort medizinisch versorgt, zwei mussten zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht werden. Die Feuerwehr löschte die Matratze und kontrollierte sämtliche Etagen der beiden Aufgänge.

Nicht das Feuer sondern die Rauchentwicklung stellt die Gesundheitsgefährdung dar.

Nicht das Feuer sondern die Rauchentwicklung stellt die erhebliche Gesundheitsgefährdung dar. Fotos (2): Patrick Rein

Bereits 19. Todesopfer

Der verstorbene Mann im Brunnsbüttler Damm war bereits das 19. Todesopfer in diesem Jahr, welches an den Folgen eines Brandes allein in Berlin verstarb. Auch in diesem Fall hätte ein Rauchwarnmelder Leben retten können, denn nur selten verbrennt jemand sondern stirbt an Rauchvergiftung. Gerade im Schlaf nimmt der Geruchssinn eine Rauchbildung nicht war. Obwohl bereits in der Diskussion besteht in Deutschland keine bundesweit geltende Rauchmelderpflicht, jedoch haben bereits zehn Bundesländer eine derartige Pflicht in unterschiedlichster Form zumindest ansatzweise erlassen. In Berlin besteht bisher keine. Doch auch ohne eine gesetzliche Verpflichtung wäre es schon jetzt jeder Bürgerin und jedem Bürger frei gestellt, sich entsprechende Geräte anzuschaffen und eine Maßnahme zur eigenen Sicherheit zu treffen. Dabei sind die Preise für geprüfte Rauchwarnmelder vertretbar und ein entsprechendes Gütesiegel etabliert.

Weiterführende Informationen finden sich auf der Internetseite www.rauchmelder-lebensretter.de

Patrick Rein

130 Feuerwehrleute kämpfen gegen Lagerbrand in Haselhorst

Großbrand seit den frühen Morgenstunden

130 Feuerwehrleute kämpfen gegen Lagerbrand

Seit 4 Uhr ziehen riesige Rauchschwaden aus Haselhorst über Spandau hinweg / Foto: Patrick Rein

Seit den frühen Morgenstunden steht eine 25.000 Quadratmeter große Lagerhalle in Flammen. Meterhohe Rauchschwaden bedecken die Skyline von Spandau. Zwar hat die Feuerwehr mit einem Großaufgebot die Lage mittlerweile weitestgehend unter Kontrolle doch ist ein Ende des Einsatzes immer noch nicht absehbar. Mindestens bis zum Abend wird es wohl noch dauern bis den immer wieder auflodernden Flammen endgültig der Gar ausgemacht ist.

130 Feuerwehrleute kämpfen gegen Lagerrbrand

Zig Löschfahrzeuge, unter anderem auch von der Flughafenfeuerwehr Tegel, sind im Einsatz / Foto: Patrick Rein

Schaden in gravierender Höhe

Glückerlicherweise Bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für Anwohner, da das Gelände relativ abgelegen von Wohngebieten ist und ausschließlich gewerblich genutzt wird. Lediglich den Nutzern der Lagerhalle, in der Autos als auch Autoteile eingelagert waren, ist ein immenser materieller Schaden entstanden, der noch nicht abgeschätzt werden kann. Zu allem Übel sind die Meisten Betroffenen nicht gegen solche Schäden versichert. Das Gelände bleibt bis auf weiteres verständlicherweise gesperrt, so dass den Händlern nichts anderes übrig bleibt als abzuwarten um sich dann einen Überblick über den entstandenen Schaden machen zu können.

Flughafenfeuerwehr Tegel hilft

130 Feuerwehrleute kämpfen gegen Lagerbrand

Mittlerweile hat die Feuerwehr die Lage unter Kontrolle, Menschen waren und sind nicht in Gefahr gewesen / Foto: Patrick Rein

Um den Flammen schnellstmöglich Herr der Lage zu werden, unterstützten die Berliner Feuerwehrleute auch Löschfahrzeuge der nahegelegenen Flughafenfeuerwehr Tegel. So konnte auch ein übergreifen des Brandes auf anstehende Gebäude verhindert werden. Lediglich ein Stromgenerator, der für die Versorgung mehrerer Hallen verantwortlich ist und sich inmitten des Feuers befindet, konnte anfangs nicht abgeschaltet werden und stellte die Einsatzleitung vor eine schwierigere Aufgabe. Doch mittlerweile konnte auch dieses Problem gelöst werden. Mit Messgeräten wird zudem die Schadstoffbelastung gemessen, doch zu keinem Zeitpunkt bestand nach Angaben eines Sprechers eine Gesundheitsgefährdung der Bevölkerung.

130 Feuerwehrleute kämpfen gegn Lagerbrand

Auch weiterhin wird versucht ein erneutes auflodern der Flammen zu verhindern / Foto: Patrick Rein

Erfreulicherweise wurden keine Verletzten gemeldet, so dass bisher nur von materiellem Schaden ausgegangen werden kann. Die Brandursache ist noch ungeklärt. Da aber keine Gefahr für die Spandauer besteht, bleibt nur den Einsatzkräften einen erfolgreichen, sicheren und baldigen Feierabend zu wünschen.

Patrick Rein

Großbrand in Siemensstadt

Großbrand in der Siemensstadt

Seit 4 Uhr morgens ist die Feuerwehr im Einsatz

Bezirksbürgermeister Kleebank dankt der Feuerwehr

Heute, am frühen Morgen ist auf dem Gewerbegelände der Siemensstadt, Gartenfelder Straße 28, ein Großbrand ausgebrochen. Durch den Brand wurde eine 25.000 Quadratmeter große Lagerhalle und die sich darin befindenden Fahrzeuge und Autoteile komplett zerstört. 130 Feuerwehrleute kämpften seit 4 Uhr morgens gegen die Flamen an. Mittlerweile ist die Lage unter Kontrole, doch es wird wohl mindestens bis zum Abend dauern bevor das Feuer endgültig gelöscht ist. Der Flugverkehr am Flughafen Tegel wurde wegen der Rauchentwicklung teilweise eingestellt. Momentan ist die Ursache des Brandes noch unbekannt. Glücklicherweise sind keine Menschenleben zu Schaden gekommen.

Spandauer Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank lobte den Einsatz der Berliner Feuerwehr.

„Ich danke an dieser Stelle der Feuerwehr für den professionellen Einsatz bei dem Spandaur Großbrand in Siemenstadt, die auch mit Unterstützung des Löschbootes – aus dem nahegelegenen Hohenzollernkanal – die Wasserversorgung gewährleistet hat.“