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SG Spandau holt sich Platz zwei wieder

17. Spieltag, Handball Oberliga Ostsee-Spree

Logo des SG SpandauVergangene Woche schlugen die Oberliga-Handballerinnen der SG Spandau Spitzenreiter  Frankfurt mit 24:23. Den Schwung aus dieser Partie konnten die Spandauerinnen aber nicht mitnehmen: Gegen den Tabellenneunten HSG Neukölln war es knapp, doch am Ende reichte es zu einem 30:27 (14:16)-Sieg.

Bereits im Hinspiel tat sich Spandau schwer und holte nur mit Glück ein Unentschieden. „Daher wussten wir, wie schwer es wird“, meinte SG-Betreuerin Ines Herz. Zudem gewann Neukölln zuletzt vier Spiele in Folge – Und so traten die Gäste auch auf: „Sie haben mutig gespielt und uns alles abverlangt“, erklärte Herz. Nachdem die Partie bis zum 11:11 ausgeglichen war, übernahmen die Gäste sogar mit 16:12 die Führung. Für die SG war das der Weckruf, glaubt Herz: „Danach waren wir konzentrierter und auch die Deckung stand besser.“ Vor der Halbzeitpause verkürzten die Havelstädterinnen auf 14:16 und drehten das Spiel nach der Pause.

Die 22:18-Führung war aber keinesfalls die Entscheidung, denn Spandau ließ es mal wieder zu locker angehen und Neukölln auf 26:27 rankommen. „Wir mussten mal wieder zittern, aber es ging gut“, freute sich Herz. Die starken Außenspielerinnen Maike Frahm und Dana Baerns sorgten kurz vor Schluss nämlich für die Entscheidung.

Durch den Sieg steht die SG in der Tabelle nun wieder auf Platz zwei vor Rostock, die beim Spitzenreiter Frankfurt verloren.

SG Spandau: Winkler, Knauer – Schreiterer (1), Bachmann (2), Meinecke, Funk, Güdde (3), Rehberg (3), Frahm (10), Sara Herz (1), Sophie Herz, Baerns (10/4).

21:24-Niederlage gegen Rostock: Spandau ohne Biss im Spitzenspiel



16. Spieltag, Handball Oberliga Ostsee-Spree

Schwache Leistung: Im Spitzenspiel gegen den Rostocker HC hätten die Oberliga-Handballerinnen der SG Spandau den zweiten Tabellenplatz festigen können, doch stattdessen setzte es eine 21:24 (9:11)-Niederlage.

Die Spandauerinnen kamen nicht gut ins Spiel, rannten in der ersten Hälfte einem Rückstand hinterher (3:7, 5:9). „Wir haben leichte Fehler gemacht und kein druckvolles Angriffsspiel aufgezogen“, so SG-Betreuerin Ines Herz. Der Tabellendritte aus Rostock wirkte dagegen hochmotiviert, trotz personellem Engpass. „Der Gegner hat wirklich alles gegeben. Unser Spiel sah emotionslos aus, als wollten wir gar nicht gewinnen“, ärgerte sich Herz. Doch bis zur Pause schrumpfte der Rückstand trotzdem auf 9:11.

Nach dem Seitenwechsel erwischte die SG den besseren Start, glich aus (12:12) und übernahm mit 16:15 sogar die Führung. Dass der Sieg drin war, wurde in dieser Phase deutlich. Besonders weil die Gäste von der Freiwurflinie schwächelten, hätte Spandau am Ende siegen können. „Wir konnten die Führung aber nicht weiter ausbauen“, erklärte Herz. Beim 21:21 glich Rostock wieder aus. Spandau vergab die Chance zur erneuten Führung und ließ die Gäste ziehen und das Spiel hatte einen verdienten Sieger gefunden. Herz beklagte: „Bei uns fehlte der Biss und die Emotionen. Rostock wollte den Sieg mehr!“

Damit rutscht die SG auf den dritten Tabellenplatz ab und muss kommende Woche zum Tabellenführer nach Frankfurt. „Da haben wir nichts zu verlieren und bringen hoffentlich wieder eine bessere Leistung“, so die SG-Betreuerin.

Aufstellung SG Spandau: Knauer, Winkler – Schreiterer, Bachmann (3), Meinecke, Funk (4/1), Güdde (1/1), Rehberg (2), Frahm (7/2), Sarah Herz (2), Sophie Herz, Thomas (2).

Nach 29:27-Sieg: SG Spandau bald mit Clooney auf der Bank



15. Spieltag, Handball Oberliga Ostsee-SpreeLogo des SG Spandau

Wenn es so weiter geht, dann könnte SG-Trainer Henry Germann bald Gefahr laufen, mit George Clooney verwechselt zu werden. Die Oberliga-Handballerinnen der SG Spandau machten es beim 29:27 (16:12)-Sieg gegen Fortuna Neubrandenburgmal wieder so spannend wie möglich und die grauen Haare bei Germann werden von Spiel zu Spiel mehr…

Führung trotz Startschwierigkeiten
Der Tabellenzweite aus Spandau fand in der ersten Hälfte nur schwer in die Partie. „Die Gäste haben gut gegengehalten und sehr aggressiv gedeckt. Wir haben lange gebraucht um ein strukturiertes Spiel aufzubauen“, berichtete SG-Betreuerin Ines Herz. Die Führung gaben die Spandauerinnen bis auf ein zwischenzeitliches 10:10 trotzdem nicht ab. „Unsere Außenspielerinnen waren sehr treffsicher und wir haben gut gekontert“, lobte Herz. So ging es mit einer doch recht deutlichen Führung (16:12) in die Pause.

Spandau sorgt für unnötige Spannung
Im Gegensatz zum ersten Abschnitt kam Spandau hellwach aus der Kabine und baute die Führung auf 23:13 aus. Das war laut Herz aber auch der Grund für die folgende Schwächephase: „Wahrscheinlich war der Sieg in den Köpfen schon sicher! Jedenfalls haben wir uns danach unglaublich schwer getan.“ Leichtfertige Ballverluste und Fehler in der Deckung machten es den Gästen zu einfach, die Angriffe erfolgreich im SG-Tor unterzubringen. So war zwei Minuten vor dem Ende alles wieder offen und Neubrandenburg kam auf einen Treffer ran (27:26). Der stark spielenden Sybille Rehberg war es zu verdanken, dass die SG die Sicherheit zurückgewann: Sie markierte das 28:26 und plötzlich war Spandau wieder da. „Wir haben die Bälle wieder blocken können und dann clever zu Ende gespielt“, freute sich Herz.

SG seit elf Spielen ungeschlagen
Spandau konnte den zweiten Tabellenplatz durch den Sieg behaupten und ist nun schon seit elf Spielen ungeschlagen. Die letzte Niederlage setzte es übrigens bei der 22:26-Hinspielpleite gegen Neubrandenburg. Daher können Herz und Germann zufrieden sein: „Wir stehen zurecht da oben, aber wir müssten uns noch mehr belohnen und die Spiele deutlicher gewinnen.“ Den Haaren von Trainer Germann würde es sicher gut tun…

Knauer, Winkler – Bachmann (5), Meinecke, Funk (4), Güdde (2), Rehberg (6), Frahm (5), Sarah Herz, Sophie Herz, Baerns (7/1), Thomas.

Lars Wöllnitz

Gute zweite Hälfte: SG Spandau siegt 31:24



12. Spieltag, Handball Oberliga Ostsee-Spree

Der Schlüssel zum Sieg: Die Defensivarbeit der SG Spandau.

Der erste Sieg im neuen Jahr: Die Oberliga-Handballerinnen der SG Spandau haben ihr Heimspiel gegen den SV 63 Brandenburg durch eine starke zweite Hälfte mit 31:24 (16:18) gewonnen.

 Probleme vor der Pause

In der ersten Hälfte hatten die Spandauerinnen noch große Probleme mit den Gästen.„Der Endstand täuscht etwas. Unser Spiel war in den ersten 30 Minuten eine Katastrophe“, gesteht SG-Betreuerin Ines Herz. Bei der SG lief nach der 1:0-Führung nichts mehr zusammen: Technische Fehler, Fehlpässe und Fehlwürfe machten Brandenburg stark. „Der Gegner hat uns überrannt, weil wir neben uns standen“, so Herz. Fünf Tore lagen die Gastgeber zwischenzeitlich sogar zurück (7:12). Spandau konnte die Partie dann zwar drehen (13:12), doch noch vor der Halbzeitpause übernahmen die Gäste wieder die Führung. So ging es dann mit 16:18 in die Pause.

Torhüterin Winkler glänzt


Danach dann ein anderes Bild: Beim Stand von 18:22 wachte die SG auf und konnte durch eine stabile Defensive das Spiel drehen. Besonders Torhüterin Isabelle Winkler hatte ihren Anteil daran: „Sie hat fünf Siebenmeter gehalten und auch sonst saustark gespielt“, lobte die SG-Betreuerin. Nach 13 Toren in Serie war das Spiel entschieden und die Gäste kamen lediglich zu zwei Ehrentreffern. Herz hatte nach der verkorksten ersten Halbzeit Grund zum Jubeln: „Der Gegner hat nach der Pause resigniert. Damit ist die Revanche für die Hinspiel-Pleite gelungen.“

Die nächste Aufgabe

Die Spandauerinnen bleiben durch den Sieg auf dem dritten Tabellenplatz und müssen am kommenden Wochenende zum Schlusslicht Oranienburger HC. „Da ist natürlich ein Pflichtsieg, aber solche Spiele sind immer die schwersten“, warnt Herz. „Wir sollten endlich mal von Beginn an wach sein.“

 

Aufstellung SG Spandau: Winkler, Knauer – Thomas, Bachmann, Meinecke (1), Funk (1), Otto (1), Güdde (6), Rehberg (5), Frahm (4), Sarah Herz (2), Sophie Herz (1), Baerns (11/7).

Ärgerlicher Jahresauftakt für Spandauer Handballerinnen



HSG Neukölln - SG Spandau 1

Die SG Spandau startet mit einem Unentschieden ins neue Jahr. Foto (Archiv): Lars Wöllnitz

11. Spieltag, Handball Oberliga Ostsee-Spree

Die Oberliga-Handballerinnen der SG Spandau sind mit einem Unentschieden beim BVB Füchse Berlin II ins neue Jahr gestartet: Die SG war über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft, doch am Ende stand es 26:26 (15:10).
Spandau kämpft sich ins Spiel

Eine gute Viertelstunde dauerte es, bis SG im Spiel war. Einen 0:2-Rückstand glichen die Gäste aus Spandau zum 9:9 aus und drehten die Partie bis zur Pause. Auch danach ging es gut weiter: Spandau setzte sich auf 17:10 ab und war schon auf der Siegerstraße. Dann kam der Einbruch. „Wir haben die Chancen ausgelassen und uns das Leben selber schwer gemacht. Das ist eigentlich nicht zu erklären“, rätselte SG-Betreuerin Ines Herz, die aber auch die Gastgeber lobte: „Die Füchse haben nie aufgegeben und sich diesen Punkt erkämpft!“

Siegchance leichtfertig vergeben

Auch weil die SG kurz vor Schluss, beim Stand von 26:25, die nötige Cleverness vermissen ließ und zu überhastet auf das gegnerische Tor warf. So konnten die Füchse zehn Sekunden vor dem Ende den Ausgleich erzielen und somit für Frust bei den Gästen sorgen. „Es ist sehr ärgerlich, dass wir das Spiel nach der Pause aus der Hand gegeben haben“, so die SG-Betreuerin. Bei allem Ärger konnte Herz dem Spielende aber etwas Positives abgewinnen: „Wir standen am Ende wir wirklich neben uns und hätten bei längerer Spieldauer womöglich noch verloren.“

Liga-Primus setzt sich ab

Bitter war der Ausgang des Spiels aber auch, weil sich Tabellenführer Frankfurt mit vier Punkten Vorsprung auf die Verfolger absetzen konnte. Für die SG sind es nun schon sogar schon fünf Punkte auf den Spitzenreiter.

Aufstellung SG Spandau: Knauer, Winkler – Thomas (3), Bachmann (1), Meinecke (1), Kujath, Funk (1), Otto (3/2), Güdde (2), Rehberg, Frahm (5), Sarah Herz (1), Sophie Herz, Baerns (9/5).

Schlussspurt sorgt für entspannte Weihnachten bei SG Spandau


Hinrunden-Rückblick: Nach Anpassungsproblemen belegt Spandau Tabellenplatz zwei

Logo des SG SpandauZuletzt vier Siege in Serie, Tabellenplatz zwei und nur vier Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter aus Frankfurt – Die Frauen der SG Spandau haben in der Handball-Oberliga einen echten Hinrunden-Schlussspurt hingelegt. Nach dem Kraftakt freuen sich wohl einige auf eine weihnachtliche Verschnaufpause…

Als Absteiger hatten die Spandauerinnen zunächst Probleme, sich in der neuen Klasse zurecht zu finden. Daran erinnert sich auch SG-Betreuerin Ines Herz gut: „Wir haben einen Umbruch im Team gehabt und mussten viele jüngere Spielerinnen integrieren. Dadurch lief es am Anfang noch nicht ganz Rund.“ Am ersten Spieltag gab es zwar noch einen 20:14-Sieg gegen Füchse Berlin II, doch nach dem dritten Spieltag gab es eine sieglose Durststrecke von vier Spielen. Bis auf Platz neun rutschten die Spandauerinnen ab, fingen sich dann aber wieder. „Das haben wir vor allem der guten Defensivarbeit zu verdanken“, weiß die SG-Betreuerin. „Aber auch sonst waren wir besser eingespielt!“ In den letzten vier Punktspielen des Jahres überzeugte die SG mit deutlichen Siegen und plötzlich ging es in der Tabelle wieder aufwärts. „Da alles eng bei einander liegt, haben wir schnell wieder den Anschluss gefunden. Schade, dass wir am Anfang so viele Punkte liegen gelassen haben“, so Herz.
HSG Neukölln - SG Spandau 1

Die SG Spandau bleibt in der Handball-Oberliga oben dran. Foto (Archiv): Lars Wöllnitz

Lediglich im Pokal musste Spandau noch eine Niederlage gegen Klassenkonkurrent OSC Friedenau einstecken (25:30), aber das sei laut Herz zu verschmerzen. „Es ist zwar schade, aber jetzt können wir uns auf die Liga konzentrieren.“ Und da hat sich der aktuelle Tabellenzweite für das neue Jahr noch einiges vorgenommen. Herz: „Wir wollen gut starten und möglichst lange oben mitspielen. Mal sehen was dann noch geht…“

Revanche geglückt: Spandau siegt bei Friedenau mit 27:25

10. Spieltag, Handball Oberliga Ostsee-Spree

Logo des SG SpandauDie Hinrunde ist beendet, die Oberliga-Handballerinnen der SG Spandau haben sich mit einem 27:25 (15:14)-Sieg bei der HSG OSC Friedenau auf den zweiten Tabellenplatz gekämpft. Die Revanche für die Pokalpleite vor zwei Wochen ist damit geglückt.

 Das Personal

Bei der SG gab Klara Bachmann nach überstandener Schulterverletzung ihr Comeback und hatte mit neun Treffern großen Anteil an dem Sieg. Ansonsten war es die eingespielte SG-Formation, die in Friedenau auflief.

HSG Neukölln - SG Spandau 1

Die SG Spandau (am Ball) siegte in Friedenau mit 27:25. Foto (Archiv): Lars Wöllnitz

Spandau dreht Rückstand

Trotzdem hatten die Gäste aus Spandau so ihre Schwierigkeiten. „In der Halle war es sehr heiß, sodass wir viel wechseln mussten. Dadurch sind wir nie richtig in die Partie gekommen. Es war ein Kampfspiel“, erklärte SG-Betreuerin Ines Herz. Dabei geriet die SG sogar zunächst ins Hintertreffen (4:6, 8:10). Erst beim 13:12 übernahmen die Spandauerinnen zum ersten Mal die Führung. Nach der Pause sah es zunächst so aus, als würde Spandau das Spiel sicher nach Hause fahren, aber der zwischenzeitliche Fünf-Tore-Vorsprung hielt nicht lange. „Schwer zu sagen warum, aber wir haben es wieder spannend gemacht und Friedenau rankommen lassen“, wunderte sich Herz. Dennoch konnte die SG die 25:23-Führung am Ende sicher über die Zeit bringen und damit auch Betreuerin Herz zufriedenstellen: „Es war ein verdienter Sieg und ein erfolgreicher Abschluss der guten Hinrunde.“

Meisterschaft bleibt offen

Durch den Sieg kletterte Spandau auf den zweiten Tabellenplatz und hat nur noch vier Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Frankfurt. „Da wo wir aufgehört haben, da wollen wir im neuen Jahr weitermachen“, verspricht Herz. „Wir haben uns nun endlich gut eingespielt!“ Bei vier Punkten Rückstand ist in Sachen Meisterschaft wohl noch alles offen.

Aufstellung SG: Knauer, Winkler – Thomas (2), Bachmann (9), Meinecke, Thiele, Kujath (1), Otto (2), Güdde, Rehberg, Frahm (2), Sarah Herz (1), Sophie Herz, Baerns (10/6).

Top-Leistung nach Pokal-Aus: SG Spandau siegt deutlich


10. Spieltag, Handball Oberliga Ostsee-Spree

Logo des SG SpandauDie Oberliga-Handballerinnen der SG Spandau haben die Pokalniederlage vergangene Woche scheinbar gut verkraftet. In der Liga zeigten die Spandauerinnen gegen ProSport 24 eine gute Leistung und gewannen deutlich mit 27:15 (11:8).

Das Personal

Personell musste Spandau noch auf Klara Bachmann, die sich im Pokal an der Schulter verletzte, verzichten. „Sie hat noch Probleme“, erklärt SG-Betreuerin Ines Herz. „Wir hoffen, dass es nichts Schlimmeres ist, aber ein endgültiges Ergebnis bekommen wir im Laufe der Woche.“ Auch Sarah Herz hatte noch Probleme mit der Schulter, konnte aber spielen.

Spandauer Dominanz durch gute Defensive

Im Spiel war von Verletzungssorgen wenig zu spüren. Spandau ging früh in Führung (4:0) und hatte nach einer kurzen Schwächephase, in der die Gäste auf 5:6 rankamen, das Spiel unter Kontrolle. Die verdiente Pausenführung konnte die SG in der zweiten Hälfte durch schön herausgespielte Treffer ausbauen (17:9). ProSport stellte Spandau nicht vor Probleme, was aber auch an der überragenden Defensivleistung lag. „In der Abwehr haben wir uns einfach gefunden. Die Abstimmung ist super und die Gegner haben es sehr schwer zu treffen“, lobt die SG-Betreuerin. Da ist es kaum verwunderlich, dass die SG die beste Abwehr der Liga stellt. Ebenfalls erfreulich: Rückraumspielerin Sybille Rehberg gab nach längerer Pause ein überzeugendes Comeback. „Sie hatte privat viel um die Ohren, aber jetzt ist sie wie ausgewechselt“, freute sich Herz.

Revanchechance gegen Friedenau

Durch den Sieg beibt auch die Tabellenspitze weiter in Reichweite. Kommende Woche kommt es zum Wiedersehen mit Pokalgegner OSC Friedenau. „Da wollen wir Revanche nehmen“, verspricht Herz.

SG Spandau: Knauer, Winkler – Thomas (3), Meinecke (3), Kujath (2), Otto (3/2), Güdde (3), Rehberg (2), Frahm (5), Sarah Herz (2), Sophie Herz (1), Baerns (4/3).

Lars Wöllnitz

E-Mail: sportnews@mein-spandau.info

 

SG Spandau im Pech: Herz und Bachmann verletzt, dann das Aus im Pokal


Hinten lag diesmal das Problem der SG Spandau.

Das war´s: Die Handballerinnen der SG Spandau verloren in einem spannenden Spiel mit 25:30 (16:16) gegen Oberliga-Konkurrent HSG OSC-Friedenau und müssen sich damit aus dem Pokal verabschieden.

Das Personal

Mit einem dünnen Kader mussten die Gastgeberinnen antreten und zu allem Übel kamen auch noch zwei weitere Verletzungen hinzu: Mit Klara Bachmann und Sarah Herz konnten zwei Schlüsselspielerinnen die Partie nicht zu Ende bringen – Beide verletzten sich an der Schulter. Während es bei Herz aber schon Entwarnung gibt, sieht es bei Bachmann dagegen schlimmer aus. „Sie kann ihren Arm noch nicht wieder richtig bewegen“, so SG-Betreuer Hartmut Herz. „Das wäre in Hinblick auf die kommenden Spiele natürlich ein herber Verlust!“

Spandau mit Startschwierigkeiten

Allein durch die Personalnot war die Niederlage aber nicht zu erklären. Vielmehr stellte sich die SG zu Beginn des Spiels zu ungeschickt an und musste dadurch einem Rückstand hinterherlaufen (3:6, 6:9). Der Favorit aus Spandau drehte die Partie zwar und führte sogar mit vier Toren Vorsprung (15:11), bis zur Halbzeit konnte Friedenau aber wieder ausgleichen. Erneut kamen die Spandauerinnen schlecht aus der Kabine und diesmal konnte der Rückstand nicht mehr umgebogen werden. „Die Abwehr hat nicht so gut wie gewohnt gestanden, aber auch nicht die nötige Unterstützung bekommen“, resümierte Herz. Ein gutes Handball-Spiel war es trotzdem und nicht nur deshalb ist man auf Seiten der Gastgeber nicht allzu enttäuscht: „Die Liga steht im Vordergrund und Friedenau hat auch nicht unverdient gewonnen“, so Herz.

SG Spandau: Knauer, Winkler – Thomas (3), Bachmann (3), Meinecke (1), Thiele (2), Kujath (1), Otto (8/4), Güdde (2), Frahm (1), Sarah Herz (4).

 

Lars Wöllnitz

Spandauer SV winkt die Herbstmeisterschaft


In der Liga läuft es wieder, aber können die Handballerinnen der SG Spandau ihren Aufwärtstrend auch im Pokal bestätigen? Zumindest beim Gegner müssen sich die Spandauerinnen nicht groß umstellen, denn mit der HSG-OSC Friedenau kommt am Samstag (17 Uhr) ein Ligakonkurrent und der Tabellenachte der Oberliga Ostsee-Spree. Beide Teams trennt in der Tabelle nur ein Punkt, was auf eine spannende Partie hoffen lässt. „Es wird sehr eng werden, da der Gegner auf Augenhöhe ist“, vermutet auch SG-Betreuerin Ines Herz. Das Spiel abschenken, um sich auf die Liga zu konzentrieren? Das gilt zumindest bei den Gastgeberinnen nicht. Herz verspricht: „Wir wollen das Spiel gewinnen und uns weiter für die Liga festigen.“

Mit großen Schritten marschiert der Spandauer SV Richtung Herbstmeisterschaft. Nach dem hochverdienten 7:0 bei Arminia Heiligensee würde dazu ein Sieg vor eigenem Publikum am Sonntag (14 Uhr) gegen Berlin Hilalspor reichen. Zwar liegt der Mariendorfer SV nur noch sechs Punkte hinter dem Spitzenreiter (dem Einspruch gegen die 0:6-Spielwertung in der Partie SC Union 06 – SSV wurde stattgegeben, es bleibt damit beim Unentschieden), doch die Tordifferenz fällt zu deutlich aus. Die Gäste verloren zuletzt 1:3 bei der zweiten Vertretung des Frohnauer FC, befinden sich aber weiter in Schlagdistanz zum zweiten Platz. Auf Spandauer Seite wird man die ersten beiden Saisontore von Stürmer Kucak (gegen Heiligensee eingewechselt) freudig regististriert haben. Ob er gegen Hilalspor weitere folgen lässt, wird sich zeigen.

 

Mit einem Sieg kann der Spandauer SV (links Borkowski) die Herbstmeisterschaft klar machen. Foto: Daniel Lehmann

Lars Wöllnitz & Daniel Lehmann

E-Mail: sportnews@mein-spandau.info

Derby-Sieg: SG Spandau bleibt oben dran


9. Spieltag, Handball Oberliga Ostsee-Spree

HSG Neukölln - SG Spandau 1

Oben auf: Die SG Spandau siegte beim Berliner TSC II mit 22:10. Foto (Archiv): Lars Wöllnitz

Die Oberliga-Handballerinnen der SG Spandau scheinen auf den Geschmack gekommen zu sein: Im Derby beim Berliner TSC II gab es nach dem Sieg vergangene Woche den nächsten Erfolg. Mit 22:10 (12:6) ging Spandau als klarer Sieger hervor und das trotz Personalproblemen.

Kleiner Kader, aber Kraft gut eingeteilt 

Nur acht Feldspielerinnen standen SG-Trainer Henry Germann zur Verfügung, darunter A-Jugendspielerin Meinecke und Valeria Thomas, ein Neuzugang vom BVB Füchse Berlin II. Abstimmungsprobleme gab es aber nicht. „Wir haben sehr gut gespielt und uns auch die Kraft gut eingeteilt“, meinte SG-Betreuerin Ines Herz.

Defensivleistung war ausschlaggebend für den Sieg

Spandau erwischte den besseren Start, führte schnell mit 3:0. Die Gastgeberinnen glichen zwar zum 4:4 aus, aber die SG setzte sich bis zur Halbzeitpause deutlich ab. Nach der Pause ließen die Spandauerinnen nichts mehr anbrennen. „Wir standen sicher in der Abwehr und die Torhüterinnen haben sehr gut gehalten“, lobte Herz. Dennoch hätte der Sieg deutlich höher ausfallen können. „Besonders nach der Pause haben wir einige Möglichkeiten ausgelassen“, so die Betreuerin. Immerhin: Alle sechs Siebenmeter fanden diesmal den Weg ins Tor. Vom TSC war erstaunlich wenig zu sehen. Der Tabellenvierte kam nie richtig ins Spiel. Herz vermutet: „Sie waren wohl etwas überrascht über unser gutes Auftreten. Vielleicht haben sie uns wegen dem dünnen Kader unterschätzt.“

tsc berlin -  sg spandau

Kein Durchkommen: Die SG Spandau (blaue Trikots) ließ nur 10 Gegentreffer zu. (Archiv)

 Spandau bleibt in Lauerstellung

Unterschätzt werden die Spandauerinnen jetzt wohl nicht mehr: Durch den Sieg kletterte die SG auf den vierten Tabellenplatz und bleibt damit oben dran (vier Punkte auf Platz eins). Doch so nah die Tabellenspitze jetzt ist, viel weiter weg ist der Tabellenkeller auch nicht. Es bleibt eng in der Liga. Kommende Woche steht nun aber erst mal der Pokal auf dem Plan, ehe es in zwei Wochen in der Liga weitergeht.

SG Spandau: Knauer, Winkler – Thomas (1), Bachmann (4), Meinecke (2), Kujath, Otto (9/6), Güdde (1), Sarah Herz (4), Sophie Herz (1).

 

Lars Wöllnitz

E-Mail: sportnews@mein-spandau.info

Spiel der Extreme: Spandauer SV empfängt das Schlusslicht


Am vergangenen Wochenende schafften die Handballerinnen der SG Spandau und die Fußballer des Spandauer SV den Sprung zurück in die Erfolgsspur. Während beim SSV der nächste Sieg fast schon eingeplant ist, hat die SG personelle Sorgen.

Nach vier sieglosen Spielen in Folge konnten die Oberliga-Handballerinnen der SG Spandau am vergangenen Wochenende einen 25:19-Heimsieg gegen denTabellenzweiten MTV Altlandsberg II einfahren. Prompt kletterte die SG vom zehnten auf den siebten Tabellenplatz und hat vor dem Spiel am Samstag (16 Uhr) beim Berliner TSC II sogar nur noch zwei Punkte Rückstand auf Platz zwei. „Es geht eng zu in der Liga. Jeder kann jeden schlagen“, betont SG-Trainer Henry Germann. Demnach ist auch beim TSC etwas drin für die Spandauerinnen, doch es wird schwer. „Uns fehlen einige Spielerinnen aus beruflichen Gründen. Das ist schade, aber wir fahren dort trotzdem nicht hin um zu verlieren“, gibt sich SG-Betreuerin Ines Herz kämpferisch.

Am 3. Spieltag jubelte der SSV nach einem 8:0 gegen Rudow II.

Am 3. Spieltag jubelte der SSV nach einem 8:0 gegen Rudow II. Und diesmal? Foto: Ulrich Herzog

Mit 4:1 gewann der Spandauer SV seine letzte Begegnung daheim gegen den 1. FC Neukölln, deutlich war dabei allerdings nur das Ergebnis. Klarer sollte die Begegnung am Sonntag (14 Uhr) verlaufen, wenn die Arminia Heiligensee den Tabellenführer empfängt. Zumindest spricht die Statistik für ein Spiel der Extreme: Der stärkste Angriff (Spandauer SV: 48 Treffer) der Bezirksliga trifft auf den schwächsten (Arminia Heiligensee: 13), außerdem die sicherste Abwehr (SSV: 13 Gegentore) auf die wackeligste (AH: 41). Selbst der Ausfall von Flügelflitzer Marc Lorenz dürfte die Spandauer zumindest in dieser Partie kaum belasten. Mit Kucak steht Trainer Murat Tik der Landesliga-Torschützenkönig der Vorsaison wieder zur Verfügung, gegen Neukölln reichte es für ihn bereits zu einem 30-minütigen Einsatz.

Lars Wöllnitz & Daniel Lehmann

E-Mail: sportnews@mein-spandau.info

Überraschung: SG Spandau besiegt den Tabellenzweiten


8. Spieltag, Handball Oberliga Ostsee-Spree

SG Spandau -Altlandsberg

Mit 25:19 setzte sich die SG Spandau gegen Altlandberg durch. Foto: Lars Wöllnitz (Archiv)

Nach vier sieglosen Spielen haben sich die Oberliga-Handballerinnen der SG Spandau durch einen 25:19 (14:11)-Erfolg gegen den Tabellenzweiten MTV Altlandsberg II in die Erfolgsspur zurückgekämpft.

SG von Beginn an spielbestimmend

Die SG machte da weiter, wo sie beim letzten Spiel in Neukölln (21:21) aufgehört hatten. Mit Kampf und Cleverness vor dem gegnerischen Tor gingen die Gastgeber gleich mit 2:0 in Führung und bauten diese zwischenzeitlich sogar auf 11:4 aus. Dann kamen die Gäste aus Altslandsberg allerdings wieder auf 11:9 ran. „Wir wollten in dieser Phase zu viel und haben durch Einzelaktionen die Bälle verspielt“, bemängelte SG-Betreuerin Ines Herz. Spandau fing sich bis zur Pause aber wieder und führte verdient. Nur die Siebenmeter bereiteten der SG mal wieder Sorgen. Drei Freiwürfe vergab Spandau in der ersten Hälfte, die restlichen sieben konnte Dana Baerns im Laufe des Spiels dann aber verwandeln. 

Spandau behält die Spielkontrolle

Nach der Pause blieben die Gastgeber das spielbestimmende Team. „Nach kurzen Schwächephasen haben wir uns schnell wieder erholt. Das war der Schlüssel zum Sieg“, meinte Herz. So setzte sich die SG nach 15:13 wieder auf 19:15 ab und hielt den Gegner bis zum Ende des Spiels auf Distanz. So konnte die SG sich am Ende über  zwei Punkte freuen: „Wir standen hinten sehr gut und haben vorne die Tore gemacht. Ein verdienter Sieg, da wir das Spiel zu jeder Zeit im Griff hatten.“ Ein wenig überraschend war der Sieg gegen den Tabellenzweiten aber auch für Herz: „Da es die Zweitvertretung ist, kann man nur schwer einschätzen, wer da aufläuft. Aber wir wussten auch, dass in der Klasse jeder Gegner schlagbar ist.“

SG Spandau - Altlandsberg

Nach anfänglichen Problemen, landeten auch die Siebenmeter im Tor.

Nur zwei Punkte Rückstand auf den zweiten Platz

Das spiegelt sich auch in der engen Tabellenkonstellation wieder: Spandau rutschte durch den Sieg auf den siebten Tabellenplatz vor und hat nur zwei Punkte Rückstand auf Platz zwei. Der Sieg gegen Altlandsberg lässt zudem auf einiges hoffen. „Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung und wichtig für das Selbstvertrauen. So müssen wir weitermachen“, fordert Herz.  

SG Spandau: Knauer, Winkler – Schreiterer, Bachmann (5), Thiele, Kujath, Otto (3), Güdde (3), Frahm (3), Meinecke, Sarah Herz (1), Sophie Herz (2), Baerns (8/7).

Lars Wöllnitz

E-Mail: sportnews@mein-spandau.info

 

SG Spandau rettet Unentschieden in Neukölln


7. Spieltag, Handball Oberliga Ostsee-Spree

Déjà-vu-Erlebnis: Wie am vergangenen Spieltag spielten die Handballerinnen der SG Spandau in der Oberliga Ostsee-Spree erneut nur Unentschieden. Diesmal allerdings gegen einen deutlich schwächeren Gegner. Beim Tabellenvorletzen HSG Neukölln kamen die Gäste nicht über ein 21:21 (11:13) hinaus.

HSG Neukölln - SG Spandau 1

Die SG Spandau spielte bei der HSG Neukölln 21:21. Foto: Lars Wöllnitz

 

Zu viele Großchancen ausgelassen

Die Offensive war erneut der Schwachpunkt im Spiel der Gäste aus Spandau. So war es kaum verwunderlich, dass die 6:3-Führung nach schlechter Chancenverwertung vom Vorletzten Neukölln gedreht wurde (6:7). Bis zur Pause wuchs der Rückstand sogar noch auf drei Tore an (10:13). „Wir haben mehrere hundertprozentige Chancen nicht nutzen können. Dadurch bringen wir uns dann selber in Bedrängnis und müssen einem Rückstand hinterherlaufen“, haderte SG-Betreuerin Ines Herz.

Spandau kämpft sich zurück ins Spiel

Auch nach der Pause wurde es lange nicht besser: Neukölln baute die Führung auf 16:11 aus, während Spandau die Durchschlagskraft vor dem gegnerischen Tor fehlte. Neben den gut herausgespielten Möglichkeiten, wurden sogar Siebenmeter nicht verwertet. Aufgegeben haben sich die Spandauerinnen aber nie und das wurde belohnt: Die SG kam auf 16:19 ran und war nun besser im Spiel. Drei Minuten vor Schluss dann der verdiente Ausgleich (20:20) und sogar die Möglichkeit die Partie zu drehen, doch wieder konnte ein Siebenmeter nicht im Tor untergebracht werden. Stattdessen die erneute Führung für Neukölln (21:20), die die die Siegchancen der Spandauerinnen zunichte machte. Immerhin: In den letzten 20 Sekunden konnte die SG die Niederlage noch abwenden.

HSG Neukölln - SG Spandau

So wie hier, konnten die Spandauerinnen einige Siebenmeter nicht im Tor unterbringen.

Unentschieden zu wenig für beide Teams

 

Das Unentschieden ist für beide Teams im zu wenig, um sich Luft von den Abstiegsrängen zu verschaffen. Vor allem Favorit Spandau hatte sich mehr ausgerechnet. „Wir wollten hier gewinnen, da brauchen wir nichts schön zu reden. Am Ende müssen wir mit dem Unentschieden aber noch zufrieden sein“, meinte Herz, die aber zumindest den Kampfgeist lobte: „Wir haben uns nicht aufgegeben und sind so zurück ins Spiel gekommen.“

 

 

SG Spandau: Knauer, Winkler – Schreiterer (1), Bachmann (5), Thiele, Kujath, Otto (8/2), Güdde (2), Frahm (4), Meinecke, Sarah Herz (1), Sophie Herz.

Lars Wöllnitz

E-Mail: sportnews@mein-spandau.info

Spandauer Sportler auswärts gefragt


Interessante Auswärtsaufgaben warten am Wochenende auf Spandau

Unter Zugzwang: Die Oberliga-Handballerinnen der SG Spandau müssen am Sonntag (16 Uhr) zum Tabellenvorletzten HSG Neukölln. Nach drei sieglosen Spielen in Folge droht der SG der Absturz in die unterste Tabellenregion. Trainer Henry Germann appelliert daher an seine Mannschaft: „Wir müssen mal wieder gewinnen und eine konstante Leistung zeigen.“ Zuletzt gab es Licht und Schatten im Spiel der Spandauerinnen, doch die Ergebnisse waren enttäuschend. „Wir müssen jetzt aber versuchen, das positive mit in die Partie zu nehmen und unsere Favoritenrolle bestätigen“, so Germann.

Marko Stamm spielte zuletzt stark auf.

Marko Stamm spielte zuletzt stark auf. (www.spandau04.de)

Nach der unglücklichen Niederlage in der Championsleague gegen Dubrovnik haben sich die Wasserfreunde aus Spandau mit zwei Siegen in der Bundesliga eindrucksvoll die Spitzenposition gesichert. Der SV Würzburg 05 wird am Samstag (16:30 Uhr) in eigener Halle beweisen müssen, ob er gegen den Deutschen Meister bestehen kann. Nach der 2:13-Auftaktpleite gegen den letztjährigen Liga-Vize ASC Duisburg wartet also schon der nächste dicke Brocken auf die Heimmannschaft. Vor allem defensiv wird Würzburg alle Hände voll zu tun haben: Die WF-Akteure um Kapitän Pollitze erzielten bereits 36 Treffer.

 

Die Fußballer vom Spandauer SV sind ebenfalls auf fremdem Platz gefordert. Allzu weit müssen sie dafür am Sonntag (14 Uhr) allerdings nicht reisen. Das Lokalderby zwischen den Spandauer Kickers und dem SSV verspricht brisant zu werden. Zwar spricht die Tabellensituation klar für die Mannen von Trainer Murat Tik (sein Team führt mit neun Siegen aus neun Spielen das Klassement an), doch die Heimelf wird umso energischer auf einen Punktgewinn drängen. Sollten die Rot-Weißen jedoch ihren 10. Ligasieg einfahren, wäre das erneut ein deutliches Zeichen an die Konkurrenz.

 

Daniel Lehmann & Lars Wöllnitz

E-Mail: sportnews@mein-spandau.info

Unnötige Niederlage: SG Spandau unterliegt Tabellenführer Frankfurt


6. Spieltag, Handball Oberliga Ostsee-Spree

Logo des SG SpandauDie Handballerinnen der SG Spandau verloren ihr Heimspiel gegen den Frankfurter HC II mit 16:17 (5:11). Trotz der knappen Niederlage gegen den Tabellenführer war SG-Coach Henry Germann bedient, da für sein Team viel mehr drin war.

Spandau verpatzt erste Halbzeit

Der Reihe nach: Die SG fand nicht gut ins Spiel und überließ den Gästen das Geschehen. „Es war wie die Angst vor der Schlange“, monierte Germann. „Es hat einfach gar nichts geklappt. Wir haben die Bälle unnötig verloren, Pässe kamen nicht an und vorne haben wir den Abschluss nicht gefunden.“ Dementsprechend war der deutliche Rückstand zur Pause (5:11) verdient. Nach dem Seitenwechsel lief es bei den Gastgeberinnen besser. Vor allem in der Defensive ließ Spandau kaum noch Chancen zu. „Wir haben gekämpft und gut zusammengearbeitet. Frankfurt kam kaum mehr zu Toren“, so Germann. Wirklich knapp wurde es aber nicht mehr. Es waren nur noch 10 Sekunden auf der Uhr, als die SG den Anschlusstreffer erzielte (16:17). Damit war die dritte Saisonniederlage besiegelt.   

1. Damen der SG Spandau

Die 1. Damen der SG Spandau. Foto: sg-spandau.de

SG zeigt zwei Gesichter

Die zweite Halbzeit ging mit 11:6 aber klar an Gastgeber Spandau, denen die Aufholjagd in der zweiten Hälfte beinahe glückte . Umso mehr ärgerte Trainer Germann die Leistung vor der Pause: „Der Gegner war schlagbar, aber ich verstehe unsere Leistungschwankungen nicht. Das zieht sich schon durch die gesamte Saison.“ In einem torarmen Spiel kritisierte Germann aber vor allem die Angriffsleistung: „Das waren einfach zu wenig Tore! Wir haben die Torhüterin stark geschossen.“ In der Tabelle rutscht Spandau durch die Niederlage ins untere Tabellenmittelfeld auf den neunten Platz ab. Mit der Leistung der zweiten Halbzeit ließe sich immerhin der ein oder andere Gegner schlagen…

SG Spandau: Knauer, Winkler – Schreiterer, Bachmann (2), Thiele (1), Kujath, Otto (6/4) , Frahm (5), Meinecke (1), Sophie Herz, Sarah Herz, Baerns (1).

Lars Wöllnitz

E-Mail: sport@mein-spandau.info

Nagelprobe für die Spandauer Teams


Am Wochenende stehen für die Wasserfreunde Spandau und die Fußballer vom SSV echte Härtetests an. Die Handballerinnen der SG Spandau erwarten unterdessen den Tabellenführer aus Frankfurt (Oder).

Tabellenführer zu Gast bei der SG SpandauSportvorschau Spandau

Die Handballerinnen der SG Spandau empfangen am Samstag (17 Uhr) in der Oberliga Ostsee-Spree den Tabellenführer Frankfurter HC II. „Das wird eine schwere Aufgabe, da es die Reserve der Frankfurterinnen ist und man nie wissen kann, wer da aufläuft“, meint SG-Coach Henry Germann. Doch auch der Liga-Primus kassierte schon eine Niederlage: Am ersten Spieltag setzte es ein knappes 27:28 gegen den Tabellensechsten HSG OSC-Friedenau. Das stimmt Germann positiv: „Die ersten Spiele haben gezeigt, dass in dieser Liga jeder Gegner schlagbar ist. Wenn wir an die kampfstarke Leistung der vergangenen Woche anknüpfen, dann haben wir eine Chance.“ Außerdem spielen die Spandauerinnen bei ihren Heimspielen ohne Kleber am Ball. „Wir sind daran gewöhnt, aber Frankfurt könnte da Probleme bekommen“, hofft der Coach, der auch personell wieder eine größere Auswahl hat.

Die Wasserfreunde stehen für die Bundesliga in den Startlöchern.

Die Wasserfreunde (hier im Spiel gegen Dubrovnik) stehen für die Bundesliga in den Startlöchern. Foto: Daniel Lehmann

Wasserballsaison startet mit Berlin-Derby

Mit einem Auswärtsspiel starten die Wasserballer der Wasserfreunde Spandau am kommenden Samstag (18 Uhr) in die neue Bundesliga-Saison. Weit reisenmuss der amtierende deutsche Meister allerdings nicht, denn zum Auftakt gibt es gleich ein Berlin Derby: Das Spiel findet im Kombi-Bad Seestrasse beim SC Wedding statt. Für die Gastgeber ist es bereits das zweite Saisonspiel. Vergangene Woche verlor der Vorjahresvierte gegen die SG W98/Waspo Hannover mit 8:14. Bei der Spandauer Generalprobe vergangene Woche beim Championsleague-Auftakt setzte es ebenfalls eine Niederlage (8:9), die aber auch gegen den kroatischen Meister VK Jug Dubrovnik . Die Wasserfreunde zeigten eine klasse Leistung und schnupperten lange an der Überraschung. Die Favoritenrolle sollte zum Bundesliga-Auftakt damit klar an die Spandauer gehen…

Der SSV strebt den nächsten Heimsieg an

Gefährlich: Ein Tor und eine Vorlage erzielte Kovulmaz durch Freistöße gegen Preussen.

Gefährlich: Ein Tor und eine Vorlage erzielte Kovulmaz (Nr.8) durch Freistöße gegen Preussen. Seine Standards sind auch gegen Wannsee wieder gefragt. Foto: D.L.

Beim 4:2 am vergangenen Spieltag gegen den BFC Preussen II zeigte der Spandauer SV nach wackeligen Siegen wieder eine ansprechende Leistung – zumindest eine Halbzeit lang. Danach fiel die Elf von Trainer Murat Tik wie so oft in die bereits bekannte Lethargie der hohen Führung. Bisher fand sich allerdings auch schlicht kein Gegner, der dieses Luxusproblem ausnutzen konnte. Mit dem FV Wannsee empfängt der Spitzenreiter am Sonntag (14 Uhr) nun eine Mannschaft, die sich durch zuletzt zwei Siege ins obere Tabellenmittelfeld (aktuell Platz 5) der Bezirksliga St. 3 gespielt hat. Die Begegnung ist demnach selbst für den souveränen Ligaprimus nicht ohne, zumal dieser in den letzten vier Partien immer mindestens ein Tor kassierte. Ein Erfolg vor den eigenen Fans hingegen würde nicht nur den nächsten Konkurrenten auf Abstand halten, sondern zugleich die Stimmung vor dem Derby gegen die Spandauer Kickers (06.11.) weiter anheizen.

 

Weitere Sporttermine im Überblick:

Freitag, 28. Oktober 2011

2. Fußball Bundesliga:

  • 1. FC Union Berlin – FC St. Pauli, Alte Försterei, 18 Uhr

Samstag, 29. Oktober 2011

Fußball Bundesliga:

  • VfL Wolfsburg – Hertha BSC, 15:30 Uhr

Sonntag, 30. Oktober 2011

Fußball Berlin-Liga:

  • NSCC Trabzonspor – SC Gatow, 14 Uhr
  • SC Staaken – SFC Stern, Freiheitsweg, 14 Uhr

Fußball Landesliga:

  • SV Norden Nordwest 9 – FC Spandau, 14.15 Uhr
  • Galatasaray Spandau – Club Italia, 13.30 Uhr

Bezirksliga:

  • Spandauer SV – FV Wannsee, 14 Uhr
  • Berlin Hilalspor – Spandauer Kickers, 14.30 Uhr
  • SC Staaken II – SSC Südwest, 12.15 Uhr

 

Daniel Lehmann & Lars Wöllnitz

E-Mail: sportnews@mein-spandau.info