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In wirklich guten Händen

Spandauer Orthopädie zählt zu Deutschlands Spitzenkliniken: Focus Gesundheit bestätigt erneut Qualität der Unfallchirurgie und Orthopädie.

Nachdem bereits die Havelklinik bei Patientenbefragungen Bestnoten erhielt, zählt nun auch die Orthopädie und Unfallchirurgie des Evangelischen Waldkrankenhauses unter der Leitung von Professor Dr. med. Wolfgang Noack bundesweit zu den Spitzenkliniken. In Deutschlands größtem Krankenhaus-Vergleich prüfte ein unabhängiges Recherche-Institut für das Magazin Focus Gesundheit die Qualität von über 2000 Kliniken. Dabei belegte die Orthopädie zum 3. Mal einen der Spitzenplätze.

Besonders die Orthopädie des Waldkrankenhauses genießt deutschlandweit einen guten Ruf.

Besonders die Orthopädie des Waldkrankenhauses genießt deutschlandweit einen guten Ruf.

Ausgezeichnete Qualität

In die Bewertung flossen Daten ein, die Aufschluss geben über Erfahrungen, Fallzahlen, den nachhaltigen Behandlungserfolg bei Operationen, Komplikationsquoten, Ausstattung mit Technik oder die Anzahl betreuender Ärzte, die Qualifikation der Pflegemitarbeiter bis hin zum Hygienestandard der Häuser. Für die Erhebung befragte Focus über 22000 einweisende Ärzte und mehr als 1000 Kliniken zu den Fachbereichen. Zudem wurden die Qualitätsberichte der Krankenhäuser ausge-wertet. Die Orthopädie des Evangelischen Waldkrankenhauses erzielte diesmal Platz 14.

Das Evangelische Waldkrankenhaus Spandau in der Stadtrandstraße 555-561

Das Evangelische Waldkrankenhaus Spandau in der Stadtrandstraße. Fotos (2): Patrick Rein

Kinderorthopädie und Wirbelsäulenchirurgie

Hauptauswahlkriterium für eine Top 100 Platzierung war die Empfehlung zuweisender Ärzte. „Das ist eine offizielle Bestätigung unserer Qualität, vor allem durch unsere niedergelassenen Kollegen, über die wir uns natürlich sehr freuen“, erläutert Professor Noack. Ergänzt werden sollten seiner Ansicht nach auch die neueren Schwerpunkte der Klinik. „Unsere Departments für Kinderorthopädie und für Wirbelsäulenchirurgie zeichnen sich durch ihre hervorragenden Behandlungserfolge aus und sind in Berlin-Brandburg führend.“ Die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie mit dem Schwerpunkt Endoprothetik ist mit insgesamt rund 1.200 operativen Eingriffen an Hüfte, Knie, Schulter und Sprunggelenken pro Jahr die größte ihrer Art in Berlin. Prof. Dr. med. Wolfgang Noack gilt als Pionier und genießt auch international einen außerordentlich guten Ruf als einer der renommiertesten Operateure. Rund 600 neue Hüften und 400 neue Kniegelenke haben er und sein Team Patientinnen und Patienten im vergangenen Jahr eingesetzt.

Das Evangelische Waldkrankenhaus Spandau – ein Unternehmen der Paul Gerhardt Diakonie – ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Charité -Universitätsmedizin Berlin und mit mehr als 470 Betten das größte freigemeinnützige Krankenhaus Berlins. In den acht Fachabteilungen und zwölf medizinischen Zentren des 1952 gegründeten Krankenhauses werden jährlich rund 19.000 Patienten stationär und weitere 40.000 Patienten ambulant versorgt.

Patrick Rein

Havelklinik unter neuer Flagge

Die Artemed Klinikgruppe übernimmt die Spandauer Havelklinik.

Immer wieder gelingt es der Spandauer Havelklinik ihre überdurchschnittliche Qualität unter Beweis zu stellen: Ausgezeichnet durch die Techniker Krankenkasse, exzellente Bewertungen seitens der AOK-Versicherten und Bestnoten in relevanten Online-Portalen . Um dies auch in Zukunft in einem wettbewerbsintensiven Umfeld fortführen zu können, hat die Geschäftsführung der Klinik eine wegweisende Entscheidung getroffen: Zum 1. April ging die Havelklinik in die Hände der Artemed Klinikgruppe über.

Die Havelklinik in der Gatower Straße erreicht in verschiedenen Erhebungen Bestnoten.

Die Havelklinik in der Gatower Straße erreicht in verschiedenen Erhebungen Bestnoten. Foto: Patrick Rein

Gesundheitswesen im Konkurrenzkampf

„Wir haben uns in letzter Zeit intensiv mit der Frage befasst, wie die langfristige Existenz und die medizinische Exzellenz der Havelklinik gesichert werden kann“, erklärt Dr. Thomas Leucht, geschäftsführender Gesellschafter der Havelklinik in zweiter Generation. „Dabei erschien uns neben der Ausweitung und Optimierung des Leistungsgeschehens vor allem die Suche nach einem geeigneten, größeren Kooperationspartner sinnvoll, der unserem Haus wichtige Synergie- und Skaleneffekte bieten kann. In einem Verbund sehen wir die Havelklinik für die Zukunft einfach am besten aufgehoben.“

Guter Ruf verpflichtet

Mit insgesamt acht chirurgischen Fachbereichen beteiligt sich die Havelklinik seit über 30 Jahren erfolgreich an der medizinischen Versorgung der Berliner Bevölkerung. Das Haus erzielte 2011 bei einer bundesweiten Patientenbefragung der Techniker Krankenkasse unter 41 Berliner Kliniken den ersten Rang. Im Mai 2012 bescheinigte auch die AOK der Havelklinik höchste Qualität im Bereich Gelenkersatz und im Oktober 2012 wurde die Havelklinik als erstes EndoProthetikZentrum in Berlin zertifiziert. Auf dem Vergleichsportal Klinikbewertungen.de erhält die medizinische Behandlungsqualität die maximale Punktzahl.

Dr. Thomas Leucht und Dr. Benjamin Behar.

Dr. Thomas Leucht und Dr. Benjamin Behar. Foto: Artemed

Perfekte Partnerschaft

„Die Qualität der medizinischen Leistung und das Wohlbefinden jedes Patienten als wichtiger Bestandteil des Heilungsprozesses stand immer im Mittelpunkt unseres Handelns“, kommentiert Dr. Leucht die positive Resonanz der Bevölkerung. Entsprechend aufwändig und strukturiert habe man die Suche nach einem geeigneten Käufer gestaltet. Nach eigenen Angaben kristallisierte sich dabei die Artemed Gruppe zum idealen Partner heraus, denn:  Beide setzen einen wesentlichen Schwerpunkt auf die Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparats.

Geboren und wohnhaft in Berlin

Der Artemed-Konzerngeschäftsführer Dr. Benjamin Behar ist dabei mit den Gesundheitsstrukturen der Hauptstadt bestens vertraut. Der zweifache Familienvater promovierte 2008 an der Freien Universität Berlin und ist für diese seit 2009 als Lehrbeauftragter im Bereich Gesundheitsmanagement tätig. Seine operative Leitungserfahrung bringt er nun auch in die Geschäftsführung der Havelklinik ein. „Selbstverständlich sind wir mit der Havelklinik in erster Linie wegen ihres hervorragenden medizinischen Renommees in Verhandlungen getreten“, so Dr. Benjamin Behar. „Mit Berlin als Standort geht für mich jedoch auch ein ganz persönlicher Traum in Erfüllung.“

Patrick Rein

Spandauer Havelklinik überzeugt Patienten


Test-Sieger im Berliner Raum

Blick auf den Eingang der Havelklinik in Spandau

Blick auf den Eingang der Havelklinik in Spandau

Bei einer bundesweiten Patientenbefragung der Techniker Krankenkasse erreicht die Spandauer Havelklinik im Berliner Raum den ersten Platz. Insgesamt wurden von den Versicherten die Bewertungen für 41 Berliner Kliniken, zusammengetragen und ausgewertet.

Die Techniker Krankenkasse verfolgt mit dieser Befragung zwei Ziele. Einerseits sollen Patienten, bei ihrer Suche nach der richtigen Klinik unterstützt werden, die möglichst beste für sich finden. Andererseits werden die Ergebnisse als Grundlage für Gespräche mit den einzelnen Krankenhäusern genutzt. Besprochen wird wo Möglichkeiten der Verbesserung liegen die dem Wohl des Patienten zugute kommen. Die Ergebnisse der Befragung können – nicht nur für Spandau oder Berlin – im TK-Klinikführer selbst nachvollzogen werden.

In den Befragungen wurden die 41 Berliner Krankenhäuser in fünf Kategorien bewertet:

  • Allgemeine Zufriedenheit
  • Zufriedenheit mit dem Behandlungsergebnis
  • Zufriedenheit mit der medizinischen Versorgung
  • Zufriedenheit mit der Information
  • Zufriedenheit mit Organisation und Unterbringung

Havelklinik auf Platz 1 in Berlin

Havelklinik in Spandau

Havelklinik in Spandau

Die Spandauer Havelklinik hat in allen fünf Kategorien überdurchschnittliche Bewertungen erhalten. Aus diesem Grund ist sie für die Auszeichnung „TK-Klinikus 2011/2012“ bedacht worden. Dr. Anja Fell, Mitglied der Geschäftsleitung, erklärt das Geheimnis des Erfolges:

„Wir sind ein kleines familiäres Haus. Und wir arbeiten nach dem Belegarztsystem: Der eigene Arzt weist ein, operiert und sorgt nach. Das gefällt den Patienten eben.“ 

Im Vergleich zu so mancher „Bettenburg“ ist die Spandauer Havelklinik klein aber fein. Insgesamt finden sich dort 92 Betten, 25 Ärzte sowie 50 Schwestern und Pfleger. Spezialisiert hat sie sich auf Orthopädie, Neurochirurgie sowie HNO-Heilkunde. Jährlich werden rund 5500 Eingriffe durchgeführt.