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Alles in einem. Aus Berlin. Für Berlin.

FanMeilen direkt aufs Smartphone – echte Hertha Fans profitieren bei Gewinnspiel-Aktion von Das Telefonbuch Berlin

Das Telefonbuch Berlin verlost am 7. Spieltag (28.9.2013 gegen 1. FSV Mainz 05) 10 x 10.000 Hertha BSC FanMeilen – erstmalig in der Bundesliga via Smartphone exklusiv und rund ums Stadion. Eine neue Technik macht es möglich an einem genau definierten Ort zielgerichtete Informationen an interessierte Nutzer zu senden.

Berlin, September 2013. Nach der Idee, seinen persönlichen Eintrag im Berliner Telefonbuch online und in der Printausgabe mit dem blau-weißen Hertha-Logo zu schmücken, hat Das Telefonbuch Berlin als New Media Partner von Hertha BSC eine weitere Aktion geplant. 10 eingefleischte Hertha BSC Fans haben die Chance jeweils 10.000 Hertha FanMeilen zu gewinnen. Zusätzlich erwartet die ersten 1.111 Stadionbesucher, die an dem Gewinnspiel von Das Telefonbuch teilnehmen, noch ein Highlight. Sie erhalten 250 Hertha FanMeilen als Dankeschön. Die Hertha FanMeilen können im Prämienshop von Hertha BSC gegen wertvolle Fanartikel eingelöst werden.

Jetzt mit Das Telefonbuch Hertha FanMeilen gewinnen!

Jetzt mit Das Telefonbuch Hertha FanMeilen gewinnen!

„Wir freuen uns, den Fans dieses FanMeilen-Gewinnspiel auf so moderne Weise über die Telefonbuch-App bieten zu können,“ so der Leiter des Berliner Verlagsbüros Thomas Henseler, und ergänzt: „Durch die Kooperation zwischen Das Telefonbuch Berlin und Hertha BSC treffen zwei Berliner Urgesteine zusammen, die beide erstklassig sind und bleiben.“

Am Spieltag werden die Besucher im Olympiastadion durch ein freundliches Promotionteam empfangen und auf das Gewinnspiel hingewiesen.

Die Teilnahme vor Ort ist ganz einfach:

  1. QR-Code fotografieren.
  2. App von Das Telefonbuch downloaden.
  3. Push- und Ortungsdienst aktivieren.
  4. Hertha FanMeilen für exklusive Prämien gewinnen.

Wer zu den über 2,7 Mio. Smartphone-Besitzern gehört, die die Telefonbuch-App bereits installiert haben, braucht sich nur noch vergewissern, dass die aktuelle App-Version geladen ist und Push-Nachrichten zugelassen sind.

Am Spieltag zum Spiel Hertha BSC gegen den 1. FSV Mainz 05 werden die Stadionbesucher via News-Box und Push-Nachricht über die aktuelle Gewinnspielteilnahme informiert.

Weniger smart – auch Fans ohne Smartphone können am Gewinnspiel auf dieser Microsite teilnehmen.

Die App Das Telefonbuch als Helfer in allen Lebenslagen

Die mobilen Applikationen von Das Telefonbuch weisen nicht nur den Weg zur gesuchten Firma, sondern bieten z.B. eine kostenlose Voll-Navigation mit Sprachansage (für iPhone, iPad und Android). Die Applikation greift auf mehr als 30 Mio. Einträge zu, bietet zahlreiche Services wie Detailansichten, Umkreissuche und Routenplanung und erfreut sich daher einer immer größeren Beliebtheit, inzwischen auf über 2,7 Millionen Smartphones. Die App Das Telefonbuch ist kostenlos in den jeweiligen App-Stores verfügbar.

Das Orts- und Event-basierte Verschicken und zur Verfügung stellen von Nachrichten wird im Rahmen der Fan-Aktion mit Hertha BSC erstmals in der Bundesliga mit der App Das Telefonbuch eingesetzt.

Hertha FanMeilen sind die Währung des Hertha BSC Bonusprogramms. Zum offiziellen Bonusprogramm von Hertha BSC geht es auf dieser Website.

Hertha hautnah

Beim Benefizspiel zwischen Hertha BSC und dem SV Falkensee-Finkenkrug wurde der Fan-Kontakt gepflegt.

Zwar erlebten die 4500 Zuschauer auf dem Fußballplatz vor den Toren Spandaus kein Spiel auf höchstem Niveau, doch blieb dafür kaum ein Autogramm- oder Fotowunsch unerfüllt. Noch kamen nicht alle Neuzugänge beim Bundesligisten zum Einsatz, dennoch zeigte sich dem Fußballfachmann, dass Hertha auch in der höchsten deutschen Spielklasse auf seinen brasilianischen Star Ronny setzen wird.

Hertha's Ronny war in der ersten Halbzeit der spielentscheidende Mann auf dem Platz - und danach begehrtes Objekt der Autogrammjäger.

Hertha’s Ronny war in der ersten Halbzeit der spielentscheidende Mann auf dem Platz – und danach begehrtes Objekt der Autogrammjäger.

Alle Mann an Bord

Gegen den Oberligisten SV FF, der in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen feiert, taten sich die Favoriten von der Spree in der ersten Halbzeit jedoch schwer. Mit aller Kraft wollten die Falkenseer anscheinend eine zu hohe Niederlage verhindern. So dauerte es auch fast bis zur Halbzeit bis – wer auch sonst – Ronny per Freistoß das 1:0 erzielte. Die Mannschaft von Trainer Jos Luhukay befindet sich erst seit einigen Tagen im Training, was sich an dem fehlenden Spielverständnis und unnötig komplizierten Abläufen bemerkbar machte.

Benefizspiel zwischen Hertha BSC und dem SV Falkensee-Finkenkrug zugunsten der Stiftung "yum me".

Benefizspiel zwischen Hertha BSC und dem SV Falkensee-Finkenkrug zugunsten der Stiftung „yum me“.

Standesgemäßer Endstand

Dennoch war zu erkennen, dass Hertha bisher weiterhin von Ronny abhängig ist. Der Brasilianer, welcher bösen Zungen zu Folge nur wegen seinem Bruder Raffael zu Hertha gekommen war, hat sich in der letzten Saison zu einem unverzichtbaren Strategen und Vollstrecker entwickelt. So lief auch in diesem ersten Vorbereitungsspiel zumindest in der ersten Hälfte alles über den bemühten Spielmacher. Im zweiten Durchgang stand er ebenso wie Torwart Kraft, Niemeyer, Wagner und nahezu der kompletten Startelf nicht mehr auf dem Feld. Adäquat kamen Ramos, Hatira und Allagui zum Einsatz die mit ihren Toren auch für den standesgemäßen 4:0 Endstand sorgten.

So wie hier Peter Niemeyer standen auch alle anderen Herthaner lange Zeit für die Wünsche der Fans zur Verfügung.

So wie hier Peter Niemeyer standen auch alle anderen Herthaner lange Zeit für die Wünsche der Fans zur Verfügung. Fotos (3): Patrick Rein

Autogramme, Fotos, gute Tat

Noch steht Luhukay sicherlich einige Arbeit bevor um den wiederholten Abstieg zu verhindern, aber es ist auch noch genug Zeit bis zum ersten Bundesligaheimspiel am 10. August gegen Eintracht Frankfurt. In Falkensee hingegen standen die Profis, ermöglicht von der AOK Nord-Ost, lange Zeit allen Anhängern für Autogramme und Fotos zur Verfügung. Die großen Gewinner der Partie waren sowieso die Kleinsten, denn: Die Erlöse des Benefizspiels kommen der Stiftung „yum me“ zugute, welche Kindern und Jugendlichen Lust auf gutes, gesundes und leckeres Essen machen soll.

Patrick Rein

Hertha (fast) in Spandau erleben

Benefizspiel zwischen dem SV Falkensee-Finkenkrug und Hertha BSC ist gleichzeitig erster Auftritt des Bundesligisten der Saison 2013/14.

Die Partie zwischen dem SV Falkensee-Finkenkrug und Hertha BSC findet am Donnerstag, dem 27. Juni 2013 um 18:00 Uhr, auf dem Sportplatz Ringpromenade in Falkensee statt. Das von der AOK Nordost präsentierte Spiel wird anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des SV FF und zugunsten von „yum me“, Stiftung Ernährung-Bildung-Gesundheit, ausgespielt.

Die Ostkurve des Berliner Olympiastadions wird beim Auftritt in Falkensee sicherlich nicht erreicht werden.

Die Ostkurve des Berliner Olympiastadions wird beim Auftritt in Falkensee sicherlich nicht erreicht werden. Foto: Patrick Rein

Nachbarn in Falkensee feiern

Die Pause für die Aufstiegshelden von Hertha BSC und deren Anhang war kurz. Jetzt können sich die Hertha-Fans auf das erste offizielle Testspiel des erneuten Bundesligisten vor der neuen Saison freuen. Darüber hinaus werden zum ersten Mal die Neuzugänge in den Farben des Hauptstadtclubs auflaufen. Für den SV FF ist es hingegen ein historisches Spiel, denn der Verein feiert mit dieser Begegnung sein 100-jähriges Bestehen. Mit dem Slogan „Eine Stadt. Ein Jahrhundert. Ein Verein.“ verleihen die Falkenseer ihrem Jubiläum den angemessenen Rahmen. Bis zum 13.06.2013 wurden bereits mehr als  2.000 der insgesamt 4.500 Karten verkauft.

Karten in Spandau erhältlich

Wer den ersten Auftritt der Hertha-Stars hautnah erleben möchte, erhält Eintrittskarten in der Geschäftsstelle des SV FF (Info unter: 03322/286900) sowie in Falkensee an folgenden VVK-Stellen: Fleischerei Gädecke, Hellweg, Reisebüro Hiller, schrääg rüber, all4phone/o2 Shop. Außerdem in Spandau bei Sport Heinrich und auch im Hertha Fanshop auf der Geschäftsstelle, wo auch die Dauerkarten für die Bundesliga-Saison gekauft werden können. Tickets gibt es ermäßigt für 5 € und normal für 8 €. Einlass ist am 27. Juni ab 17:00 Uhr.

Gesunde Ernährung fördern

Die AOK Nordost – Die Gesundheitskasse ist Exklusivpartner von Hertha BSC und ermöglicht es mit ihrem Engagement, dass den Fußballfans schon zum Start der Vorbereitung ein Spiel vor einer prächtigen Kulisse präsentiert wird. Die Ticketeinnahmen der Partie kommen „yum me“, der Stiftung Ernährung-Bildung-Gesundheit zu Gute. Die vom AOK-Vorstandsvorsitzenden Frank Michalak und dem brandenburgischen Spitzenkoch Ronny Pietzner gegründete Stiftung will sich mit Aktionen und Projekten rund um das Thema „gesunde Ernährung“ einsetzen und Jugendliche aktiv mit einbeziehen.

Patrick Rein

Ein Hauch von Meisterfeier

Hertha BSC schafft ohne Heimniederlage den direkten Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga.

Nach dem letztjährigem Abstieg in der Relegation gegen Fortuna Düsseldorf spielte der Hauptstadtclub eine überragende Zweitligasaison: Frühzeitig den Aufstieg als auch die Zweiligameisterschaft perfekt gemacht und sogar noch den Punkterekord von Hannover 96 eingestellt. Mit Jos Luhukay ist Hertha BSC endlich wieder auf Erfolgskurs und will sich nun auch in der höchsten deutschen Spielklasse etablieren.

Die Ostkurve im Berliner Olympiastadion sorgte schon lange vor Spielbeginn für Stimmung.

Die Ostkurve im Berliner Olympiastadion sorgte schon lange vor Spielbeginn für Stimmung.

Tore- und Spielerrückstand

Bereits vor Anpfiff herrschte Feierstimmung im Oval des Olympiastadions. Die Fans stimmten den Abschied aus der 2. Bundesliga ein, Cottbus hielt mit Pyrotechnik dagegen und Ikone Frank Zander gab wiederholt die blau-weiße Hymne „Nur nach Hause“ zum Besten. Es war angerichtet zum Finale der Saison 2012/2013 von deren Beginn an nur ein  Ziel herrschte: Aufstieg. Doch vor den Ehrungen und Feierlichkeiten stand noch 90. Minuten Fußball auf dem Programm. Das Lokalderby gegen Energie Cottbus erwies sich jedoch noch mal zur Geduldsprobe. Für beide Mannschaften ging es um nichts mehr und dementsprechend schleppend verlief das Gekicke. Nicht unbedingt verdient gingen die Gäste in Führung und Hertha geriet auch Mannschaftsmäßig nach einem Platzverweis von Maik Franz in Rückstand, beziehungsweise Unterzahl. Umso erfreulicher war für das fast ausverkaufte Stadion der Ausgleich in der 88. Minute durch Anthony Brooks. Somit war angerichtet für die Festlichkeiten.

"Nie mehr zweite Liga" ist die Erwartung der Fans.

„Nie mehr zweite Liga“ ist die Erwartung der Fans. Fotos (2): Patrick Rein

Das Warten hatte ein Ende

Was jedoch folgte hatte eher den Charme einer A-Jugendmeisterschaftsfeier als den Gewinn der Meisterfelge, welche natürlich auch nicht mit dem einer Schale gleichgesetzt werden kann. Dennoch waren die Festlichkeiten geprägt vom Warten: Erst warteten die Spieler auf die Aufstiegsshirts, die Ostkurve lange auf das Erscheinen der Mannschaft vorm Fanblock und dort die Spieler wiederum lange auf die Bierkrüge für die obligatorischen Duschen. Vielleicht hatte sich der ein oder andere mehr erwartet, doch es war halt auch „nur“ das Ende einer Mission die erfüllt wurde: Hertha ist nach nur einer Saison wieder erstklassig. Und was die Freude nach den Skandal-Relegationsspielen nur noch steigerte, Düsseldorf ist direkt wieder abgestiegen – ohne Relegation.

Und für die zahlreichen Hertha-Fans aus Spandau war der Heimweg an der Heerstraße ebenfalls noch mal mit warten verbunden, dieses Mal auf den Bus. In der kommenden Saison erwarten alle nun die Champions-League Finalisten aus Dortmund und Bayern wieder als Gäste im Olympiastadion.

Patrick Rein

Hertha verpasst Tabellenspitze

Bereits im Vorfeld zum Lokalderby im Olympiastadion zwischen dem Tabellenzweiten Hertha BSC und dem FC Union in der 2. Bundesliga war viel los

Seit Tagen war in ganz Berlin und Spandau, dem Bezirk mit angeblich den meisten Hertha-Fans, die Derbystimmung zu spüren. Zu dem besonderen Anlass präsentierte der United Colors Fanclub der Blau-Weißen sogar ein eigens komponiertes Lied. Doch bei einigen Anhängern stieg die Energie bedauerlicherweise bis ins kriminelle.

Ausverkauftes Olympiastadion beim Lokalderby. Mittlerweile ist auch der Fanprotest zum "Sicheres Stadionerlebnis" verstummt.

Ausverkauftes Olympiastadion beim Lokalderby. Mittlerweile ist auch der Fanprotest zum „Sicheres Stadionerlebnis“ verstummt. Foto: Patrick Rein

Schmierereien am Vereinsbus

Unbekannte verschafften sich unerlaubt Zutritt auf ein Betriebsgelände der Verkehrsbetriebe in Rudow auf dem der Vereinsbus der Unioner abgestellt war und besprühten diesen mit Hertha BSC Logo und Schriftzug. Zwar konnten die Schmierereien schnell wieder entfernt werden, dennoch wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Auch Hertha BSC drohte Konsequenzen an, sollten die Täter aus dem eigenen Umfeld stammen.

Emotionen ausgelöst

Auch Hertha Trainer Jos Luhukay versuchte mit einer Wutrede am Donnerstag die Emotionen seiner Spieler im Hinblick auf das Lokalderby sowie die anstehenden Aufgaben zum Wiederaufstieg zu wecken. Dies gelang anscheinend mehr als gewünscht, denn im Training gerieten Maik Franz und Michel Lasogga so heftig aneinander, dass beide aus dem Kader fürs Spiel gegen Union gestrichen wurden.

Früher Rückstand

Am Montagabend überraschte dann das Auftreten der Heimmannschaft aus Charlottenburg im ausverkauften Rund des Olympiastadions. Während die Eisernen locker aufspielten und gerade im Zweikampfverhalten überzeugten, wirkten die Herthaner verunsichert. Ergebnis war ein früher unglücklicher Rückstand den der FC in der zweiten Halbzeit sogar auf 2:0 ausbauen konnte. Erstmals in dieser Spielzeit lief der BSC einem Zweitorerückstand hinterher. Eine Viertelstunde vor Schluss konnte dann Ramos den Anschlusstreffer erzielen und fünf Minuten vor  Spielende gelang dem wieder ein Mal überzeugendem Ronny mit einem sehenswerten Freistoßtreffer der Ausgleich.

Hertha hält mit dem Unentschieden und Tabellenplatz zwei weiterhin Aufstiegskurs und auch die Unioner halten Anschluss an den Relegationsplatz, an dem Hertha BSC in der letzten Saison im Skandalspiel gegen Düsseldorf scheiterte und den bitteren Gang in die 2. Liga antreten musste.

Patrick Rein

Hertha BSC spielt in Spandau

Eröffnung von neuem Kunstrasenplatz an der Wilhelmstraße

Maskottchen von Fußballbundesligist Hertha BSC

Maskottchen von Fußballbundesligist Hertha BSC

Im Rahmen des Sportanlagensanierungs- programms wurde im letzten Jahr auch der Sportplatz an der Wilhelmstraße berücksichtigt. Der neue Kunstrasenplatz wurde bereits im vergangenen Jahr fertig gestellt. Aufgrund der Winterpause und den Witterungsverhältnissen wird er jedoch nun freigegeben. Die offizielle Eröffnung des neuen Kunstrasenplatzes an der Wilhelmstraße ist angesetzt,

am Mittwoch, den 16.01.2013
um 18.30 Uhr.

Das Eröffnungsspiel bestreiten die erste Herrenmannschaft des FV Blau-Weiss Spandau 1903 e.V. und die U23 von Hertha BSC. Die Eröffnung sowie der Anstoß der ersten Partie auf dem neuen Platz wird von Stadtrat Gerhard Hanke durchgeführt.

Hallenfußballturnier der Hertha-Fans

Auch in diesem Jahr kickten mehrere Hertha-Fanklubs beim Hanne-Sobek-Gedenkturnier des HFC Spandau Tradition

Während sich die Profis des Zweitligisten Hertha BSC auf die Rückrunde und den angestrebten Wiederaufstieg vorbereiten, überbrückten die Fans die fußballfreie Zeit mit einem eigenen Hallenturnier am vergangen Samstag. Gewonnen hat zum dritten Mal der HFC Jim Beam.

Halbfinale zwischen dem späteren Turniersieger Team Jim Beam in rot und  den Staakener Herthafreunden.

Halbfinale zwischen dem späteren Turniersieger Team Jim Beam in rot und den Staakener Herthaner.

Knappe Spiele bis zum Ende

In insgesamt drei Gruppen gingen in der Vorrunde Teams von den Fanclubs HFC Moabit, Staakener Herthaner, Herthas Echte, Hertha Freunde Berlin Süd, Förderkreis Ostkurve Hertha Rollis, HFC Blue Dolphins und der spätere Sieger Team Jim Bean sowie Mannschaften von Alemannia 06 als auch Blau Weiß Spandau an den Start. Im Halbfinale trafen dann Gastgeber Spandau Tradition und Mitveranstalter Alemannia 06 aufeinander, wobei dieser dem mehrmaligen Gewinner erst im Siebenmeterschießen unterlag.

Vorjahressieger und Gastgeber HFC Spandau Tradition konnte sich erst im Siebenmeterschießen durchsetzen.

Vorjahressieger und Gastgeber HFC Spandau Tradition konnte sich erst im Siebenmeterschießen durchsetzen. Fotos (2): Patrick Rein

Finale ging in die Verlängerung

Im zweiten Halbfinale konnte sich das Team Jim Beam gegen die Staakener Herthaner mit 1:0 durchsetzen. Auch das folgende Finale war ausgeglichen, so dass der HFC Spandau Tradition erst in der Verlängerung trotz 1:0 Führung letztendlich mit 1:2 bezwungen werden konnte. Doch Gewinner waren auch in diesem Jahr wieder alle Teilnehmer, da Hertha BSC selbst Eintrittskarten für jeden spendiert hatte.

Fair play im Vordergrund

Obwohl die Spiele äußerst eng verliefen, stand das sportliche und faire Miteinander im Vordergrund, welches auch von allen Spielern vorbildlich zelebriert wurde. Obwohl auch hier alle Mannschaften eine Auszeichnung verdient gehabt hätten, wurde die Mannschaft des OFC Herthas Echte als fairstes Team geehrt. Bei sportlicher Betätigung konnten sich Zuschauer und Aktive während des langen Tages an einer vom Veranstalter betriebenen Catering Station im Vorraum der Grundschule am Ritterfeld stärken oder sich über den Held und Namensgeber des Turniers Hanne Sobek informieren.

Sicherlich wird auch 2014 wieder um den begehrten Wanderpokal gerungen und die Winterpause sinnvoll überbrückt bis es dann wieder im Olympiastadion heißt: Ha Ho He – Hertha BSC.

Patrick Rein

 

Hertha BSC hält weiter Aufstiegskurs

Berlins Zweitligist überwindet trotz Rückstand das FSV Frankfurt Trauma und gewinnt das letzte Spiel dieses Jahres

"Bei aller Dialogbereitschaft habt ihr vergessen mit uns zu reden"

„Bei aller Dialogbereitschaft habt ihr vergessen mit uns zu reden“

Nach holprigen Start und der bisher einzigen Niederlage gegen den FSV Frankfurt sowie dem Aus im DFB-Pokal hat sich Hertha BSC gefangen und steht mit deutlichem Vorsprung auf einem Aufstiegsplatz. Dabei bot das letzte Heimspiel am vergangenen Samstag gegen eben diesen „Angstgegner“ aus der Mainmetropole erst wenig Erfreuliches: Nasskaltes Wetter und ein zerfahrenes Spiel.

Gleich eine Großchance zu Beginn der Partie führte noch nicht zum Torerfolg.

Gleich eine Großchance zu Beginn der Partie führte noch nicht zum Torerfolg.

Wieder Stille zu Beginn

Nachdem in der letzten Woche von der DFL das umstrittene Konzeptpapier „Sicheres Stadionerlebnis“ abgesegnet wurde, gaben auch an diesem Spieltag die Fans darüber ihren Unmut kund indem sie die ersten 12 Minuten und 12 Sekunden keine (oder kaum) Gesänge anstimmten. Auf einem Plakat der Mitgereisten Frankfurter Fans war währenddessen zu lesen: „So könnte es sein“. Nach den „Schweigeminuten“ kam dann doch wieder Stadionatmosphäre auf und auf der Rückseite des Transparents der hessischen Fangruppe war nun zu sehen: „Doch so soll es sein!“. Auch die Hertha-Fans kritisierten auf einem Banner das Fan-Clubs trotz ausgesprochener Dialogbereitschaft nicht einbezogen waren.

"Ob es regnet oder schneit, jeder hat für Hertha Zeit", heisst es passend in der Vereinshymne.

„Ob es regnet oder schneit, jeder hat für Hertha Zeit“, heisst es passend in der Vereinshymne. Fotos (3): Patrick Rein

Wenig los in Durchgang eins

Doch es wurde auch Fußball gespielt. Und auch wenn die Hauptstädter klar spielbestimmend waren, so gelang die Führung in der zweiten Hälfte jedoch den Gästen. Viele Zuschauer glaubten bereits an die zweite Niederlage gegen den FSV bevor dann Marcel Ndjeng und der in dieser Spielzeit überragende Ronny mit ihren Toren das Spiel drehten und für einen erfreulichen Jahresausklang sorgten. Zumindest bis heute Abend ist Hertha sogar Tabellenführer. Erst dann trifft der bisherige Spitzenreiter Eintracht Braunschweig auf den zweiten Berliner Vertreter FC Union. Zumindest heute werden viele Spandauer, Berliner und Herthaner für 90 Minuten ausnahmsweise mal den Köpenickern die Daumen drücken um auf Platz 1 der Tabelle zu überwintern.

Lokalderby im Februar

Damit ist es nach der Winterpause dann aber auch wieder vorbei, denn bereits am zweiten Spieltag,  Montag den 11. Februar, kommt es im Berliner Olympiastadion zum nächsten Lokalderby zwischen dem BSC und den Eisernen. Mittlerweile sind dafür bereits über 60.000 Karten verkauft.

Patrick Rein

Herthaner besuchen Gewaltopfer

Jeden Tag steht Hertha BSC im medialen Rampenlicht, wie beispielsweise beim Gipfeltreffen der 2. Bundesliga am Samstag wo Berlins Hauptstadtclub ein 1:1 bei Tabellenführer Eintracht Braunschweig erreichte. Doch manche Dinge geschehen auch ganz leise und weitestgehend unbemerkt. So besuchten vor knapp zwei Wochen Präsident Werner Gegenbauer und Geschäftsführer Ingo Schiller im Namen des Klubs nach Angaben auf der Homepage herthabsc.de den jungen Mann, der nach dem Spiel gegen Dynamo Dresden am S-Bahnhof Olympiastadion von Gewalttätern schwer misshandelt worden war.

Die Geschäftsführung von Hertha BSC besucht den Fan der Opfer eines Gewaltaktes

Die Geschäftsführung von Hertha BSC besuchte den Fan der Opfer eines Gewaltaktes wurde und überreichte ein signiertes Trikot. Foto: Hertha BSC

Fan durch und durch

Gemeinsam mit Prälat Dr. Bernhard Felmberg – der in der Kapelle des Olympiastadions oft die Andachten zelebriert – und Dr. Andreas Eckhoff vom evangelischen Jugendwerk besuchten sie den Herthaner in der Einrichtung von Leiterin Barbara Strickmann, in deren Haus der Herthafan seit Jahren lebt. „Wir hatten ein unterschriebenes Trikot dabei, haben mit dem jungen Mann gesprochen und ihm die absolute Unterstützung unseres Klubs zugesagt“, sagt Ingo Schiller. „Vor allem haben wir ihm auch versichert, dass die Hertha-Familie alle Maßnahmen der Ermittlungsbehörden unterstützt, diese Täter zu endlich identifizieren.“ Auch die Mannschaft nimmt großen Anteil am Schicksal ihres Anhängers, fast täglich erkundigen sich Peter Niemeyer, Änis Ben-Hatira und Co. nach dem Wohlergehen des jungen Mannes. „Wir wollen uns treffen“, sagt der Kapitän, „er soll wissen, dass wir immer bei ihm sind. Außerdem haben wir ja noch eine Überraschung für ihn.“

Volle Unterstützung

Mehrere Täter sollen am 26. September nach dem Hertha-Spiel gegen Dynamo Dresden den behinderten Hertha-Fan auf dem Bahnsteig des S-Bahnhofs Olympiastadion überfallen, geschlagen und gewürgt haben. Hertha BSC hatte durch die zuständigen Ermittlungsbehörden davon Kenntnis erhalten. Geschäftsführer Ingo Schiller sagte: „Zuerst sind wir tief betroffen über diesen ungeheuerlichen Vorfall und verurteilen diesen auf das Schärfste. Hertha BSC wird alle Bemühungen und Ermittlungen der Polizei unterstützen, den oder die Täter zu finden und zur Rechenschaft zu ziehen.“ Währenddessen hat Hertha BSC – ebenso wie viele andere Proficlubs – das DFL-Konzept „Sicheres Stadionerlebnis“ abgelehnt, da in diesem die Faninteressen zu wenig berücksichtigt werden.

Nach wie vor wird um Mithilfe gebeten!

Die Polizei fragt in Zusammenhang mit dem Überfall des Herthafans weiter: Wer hat am 26. September zwischen 19.45 und 20.05 Uhr am S-Bahnhof Olympiastadion etwas beobachtet oder wahrgenommen, was mit der Tat in Verbindung stehen könnte? Wer hat im genannten Zeitraum Foto- und/oder Filmaufnahmen im Bereich des S-Bahnhofs Olympiastadion gemacht?

Hinweise bitte an:
Der Polizeipräsident in Berlin, Landeskriminalamt – LKA 712 Columbiadamm 4,
10965 Berlin, Telefon: 030 4664-977210
oder jede andere Polizeidienststelle

Alte Dame feiert Geburtstag

Hertha BSC verliert im 120-jährigen Jubiläumsspiel gegen Juventus Turin mit 2:0

Nach dem Skandalspiel in Düsseldorf und den darauffolgenden Niederlagen vorm DFB-Sportgericht muss Berlins Hauptstadtclub in der anstehenden Saison erneut in der 2. Bundesliga spielen. Doch Spandaus Fußball- als auch Sportsbarszene ist positiv gestimmt nach den getätigten Transfers. Im Mittelpunkt steht dabei der neue Trainer Jos Luhukay, der zuletzt beim FC Augsburg tätig und maßgeblich am Klassenerhalt beteiligt war.

Nach Juventus Turin heißen die Gegner nun Paderborn und Sandhausen.

Nach Juventus Turin heißen die Gegner nun Paderborn und Sandhausen.

Offensivere Ausrichtung

Nach eigenen Angaben sollen mit schnellem Kombinationsspiel viele Tore erzielt werden . Die Ausrichtung ist offensiv. Mit dazu beitragen wollen auch die Neuverpflichtungen Peer Kluge (Schalke), Elias Kachunga (Gladbach), Marcel Ndjeng (FC Augsburg), Sami Allagui (Mainz 05), Ben Sahar (Espanyol Barcelona) und Sandro Wagner (Werder Bremen). Die Fans aus Spandau und Berlin dürften diese Worte freuen und noch übt sich die Fangemeinschaft in Zweckoptimismus hinsichtlich des erneut ausgesprochenen Ziels des direkten Wiederaufstiegs.

Ein mäßig gefülltes Olympiastadion beim Spiel der beiden Alten Damen.

Ein mäßig gefülltes Olympiastadion beim Spiel der beiden Alten Damen.

Niederlage gegen Turins B-Elf

Neben den Verstärkungen konnten aber auch zahlreiche Stammspieler gehalten werden, allen voran Thomas Kraft (nach Düsseldorf jedoch die ersten vier Spiele gesperrt), Roman Hubnik, Fabian Lustenberger, Peter Niemeyer, Michel Lassoga (fällt die Hinrunde verletzt aus), Ronny (Bruder Raffael wechselte nach Kiew) und auch Adrian Ramos darf bislang weiterhin in Berlin nach der Form vergangener Tage suchen. Allesamt sollten sie sich zum 120-jährigen Clubjubiläum der Alten Dame aus Berlin mit der ebenfalls so genannten Alten Dame aus Italien messen. Zwar verpflichtete sich Juventus mit all seinen Stars nach Berlin zu kommen, doch Trainer Conte ließ fast die komplette erste Elf zu Hause. Die aufgebotene zweite Garde reichte jedoch um eine bemühte Hertha mit 2:0 zu besiegen.

Noch halten die Fans - allen voran die Ostkurve - Hertha die Treue.

Noch halten die Fans – allen voran die Ostkurve – Hertha die Treue. Fotos (3): Patrick Rein

Same procedure

Vor knapp über 30.000 Zuschauern im Olympiastadion hatte der Zweitligist mehr Spielanteile, schaffte es aber wieder ein Mal nicht den Ball auch ins Tor zu bringen. Der italienische Rekordmeister hingegen wirkte lustlos und verrichtete Dienst nach Vorschrift. Vielleicht sogar besser für die Heimmannschaft denn zwei Tempoerhöhungen führten jeweils zu Toren für Juve. Es wartet somit noch einige Arbeit auf das Trainerteam um Jos Luhukay bis zum Saisonauftakt am kommenden Freitag um 20.30 Uhr im Berliner Olympiastadion gegen den SC Padernborn. Noch hat die Alte Berliner Dame Kredit bei den Fans – dieser sollte jedoch nicht gleich verspielt werden und den Worten des offensiven und torreichen Fußballs schnellstmöglich Taten folgen. Auf geht’s Hertha.

Patrick Rein

Hertha-Fan Sonderzug Nothalt in Spandau

Aufgeheizte Hertha-Fans umgehen Polizeikontrolle

Mittwoch Morgen fuhren die niedergeschlagenen Hertha-Fans in einem Sonderzug von Düsseldorf zurück und zogen am Spandauer Hauptbahnhof die Notbremse. Im Zug befanden sich 760 Hertha-Fans  die durch die Niederlage im Relegations-Spiel aufgeheizt waren. Am Berliner Hauptbahnhof sollten die gewaltbereiten Fans von der Polizei für eine Personalienaufnahme empfangen werden. Mehr als 500 Polizisten wurden für diesen Einsatz mobilisiert. Durch die Notbremsung in Spandau konnten die Fans mit der S-Bahn oder der Regionalbahn weiterfahren und so die vorgesehene Polizeikontrolle umgehen. Polizeikräfte vereilten zu verschiedenen S-Bahn Stationen und in die Spandauer Altstadt, um weitere Ausschreitungen zu verhindern.

In Düsseldorf waren bereits 120 Polizisten eingesetzt worden um den Aufenthalt der Hertha-Fans nach dem Spiel zu sichern. Es kam jedoch nicht zu schlimmeren Zwischenfällen. Während der Zugfahrt warfen die Fans in mindestens zwei Waggons zahlreiche Scheiben ein und demolierten ein Abteil. In Hannover-Minden wurde ein planmäßiger Halt des Zuges abgesagt, weil vereinzelt Gegenstände auf den Bahnsteig geworfen wurden. Nach Angaben der Polizei, befanden sich rund 180 Fans im Sonderzug die schon früher von den Behörden als Problemfälle eingestuft worden. An Bord waren ausschließlich die Ordnungskräfte von Hertha Fanclubs für die Sicherheit zuständig.

In Düsseldorf wurde der Sieg während dessen friedlich gefeiert und es kam außerhalb des Stadions zu keinen weiteren Vorkommnissen.

Hertha ist vorerst abgestiegen

Nach einer dramatischen Partie steigt Hertha BSC nach nur einer Saison wieder in die 2. Liga ab

Am letzten Spieltag keimte bei den Verantwortlichen und allen Fans noch ein Mal die Hoffnung auf: Mit einem 3:1 überholten die Herthaner den 1. FC Köln und erreichten den Relegationsplatz. Doch nach der 1:2 Heimniederlage im eigenen Stadion, wo die Berliner sich mehr selbst schlugen, kamen die Hauptstädter auch im Rückspiel nicht über ein Unentschieden hinaus. Dabei hatte der Betreiber des Gänsemarktes für die Spandauer im Fall eines Klassenerhalts für seine Gäste sogar 50 Liter Freibier in Aussicht gestellt.

Bereits im Hinspiel fielen die Düsseldorfer Fans durch Pyrotechnik auf.

Bereits im Hinspiel fielen die Düsseldorfer Fans durch Pyrotechnik auf. Foto: Patrick Rein

Hertha schnell geschockt

Doch bereits nach zwanzig Sekunden erzielten die Düsseldorfer mit einem Distanzschuss den 1:0 Führungstreffer. Es änderte sich dadurch jedoch nichts am eigentlichen Ausgangswert, denn zwei Treffer würden weiterhin reichen. Zumindest für eine Verlängerung. Der Anschlusstreffer nach einem schönen Freistoß vom erstmals seit Beginn an spielendem Ronny und daraus verwandeltem Kopfball von Ben-Hatira ließen weiter hoffen.

Undiszipliniertheit kostet den Sieg

Wieder ein Mal geriet Hertha nach unnötigem und auch wiederholtem Foulspiel vom Torschützen Ben-Hatira mit gelb-roter Karte in Unterzahl. Dennoch glaubte die Mannschaft an sich und zeigte eine kämpferische Leistung. Der Berliner Anhang hingegen präsentierte sich erstmals weniger erstligatauglich und warf Feuerwerkskörper aufs Spielfeld. Wobei Co-Kommentator Mehmet Scholl passend feststellte, dass auch aus dem Heimblock welche kamen. Bereits im Hinspiel waren die Düsseldorf Fans mit Pyrotechnik im Berliner Olympiastadion aufgefallen und es sollte noch weitaus dramatischer werden an diesem Tag.

Spielabbruch oder Entscheidung

Das Sicherheitskonzept in Berlin ging hingegen dem in Düsseldorf auf.

Das Sicherheitskonzept in Berlin ging hingegen dem in Düsseldorf auf. Foto: Patrick Rein

Düsseldorf konnte trotz Überzahl das Spiel nicht dominieren und wartete auf Fehler. Hertha hingegen wirkte wie gewohnt überfordert, herausgeragt hat lediglich Ronny. Zwar bereitete Ramos das 2:2 für Raffael vor, aber das war zu wenig. Es ist verständlich, dass die Düsseldorfer nach schweren Jahren, von der 4. Liga aus beginnend, euphorisch beim anstehenden Aufstieg agierten. Doch stürmten beim Stand von 2:2, und damit der Möglichkeit eines zum Klassenerhalt möglichen Führungstreffers, bei Abschlag von Hertha-Torhüter Kraft die Düsseldorfer Fans das Spielfeld und begannen den Rasen zu zerpflücken sowie bengalische Feuer zu zünden.

Fans nicht erstligatauglich

Erst nach minutenlangen Räumungsaktionen als auch Gesprächen mit den Verantwortlichen von Hertha BSC kam die Mannschaft wieder aus der Kabine und die Partie wurde zu Ende gebracht. Leider nicht annähernd mit den angekündigten zwei Minuten noch verbliebender Nachspielzeit. Fraglich bleibt, ob die Fortuna mit diesem Sicherheitskonzept und dem Anhang reif für die 1. Liga ist. Aber nicht nur für die Spandauer viel entscheidender: Wie geht es jetzt weiter bei der alten Dame von der Spree? Noch überlegt der Verein Widerspruch gegen die Wertung des Spiels einzulegen.

Patrick Rein

Hertha verliert gegen Düsseldorf

Hauptstadtclub verfällt im Relegationshinspiel gegen Fortuna Düsseldorf in alte Tugenden und verliert nach Führung mit 1:2

Die Zuversicht war groß nach dem letzten Heimauftritt gegen Hoffenheim, wo die alte Dame von der Spree mit einer engagierten und kämpferischen Leistung noch an Köln auf den Relegationsplatz vorbeizog (Bericht hier). Nahezu euphorisch fanden sich dadurch gestern Abend fast 70.000 Zuschauer im Rund des Olympiastadions ein, um dabei zu sein wenn gegen Düsseldorf der erste von zwei Schritten zum Verbleib in Liga 1. getan werde.

Hoffnungsvolle erste Halbzeit

Einmarsch der Akteure zum Relegationshinspiel im Berliner Olympiastadion.

Einmarsch der Akteure zum Relegationshinspiel im Berliner Olympiastadion. Foto: Patrick Rein

Natürlich fanden auch wieder viele Spandauer den Weg ins Stadion, gibt es doch in kaum einem anderen Bezirk so viele Hertha-Fans wie hier. Die Stimmung war schon vor Anpfiff ausgezeichnet, was aber nicht zuletzt auch an den zahlreich mitgereisten Anhängern der Rheinmetropole lag. Zum Beginn der Partie erarbeiteten sich beide Mannschaften Chancen bis Roman Hubnik in der 19. Minute nach einem Eckball das 1:0 für die Berliner erzielte. Alles lief nach Plan und die Hausherren schienen das Spiel jetzt durchaus im Griff zu haben.

Ein fast ausverkauftes Stadion und ausgelassene Stimmung.

Ein fast ausverkauftes Stadion und ausgelassene Stimmung nicht nur in der Ostkurve. Foto: Patrick Rein

Hertha schlägt sich selbst

Im zweiten Durchgang lies der BSC die Gäste jedoch immer besser ins Spiel kommen. Völlig unverständlich konnte kurz nach der Pause (64. Minute) der Düsseldorfer Bröker durch den Berliner Strafraum marschieren und den nun nicht unverdienten Ausgleich erzielen. Wie so oft in der abgelaufenen Saison wirkte das Team von König Otto danach verunsichert. Lediglich sieben Minuten später war das Debakel dann perfekt: Die Fortuna ging mit 2:1 in Führung. Was eigentlich ein Grund zur Freude sein müsste, passte ins Bild: Nach langer Zeit erzielte Hertha’s Ramos wieder mal einen Treffer – leider allerdings ins eigene Tor.

Kämpfen und siegen

Vor einer Woche noch gefeiert, jetzt mit hängenden Köpfen.

Vor einer Woche noch gefeiert, jetzt mit hängenden Köpfen: Die Spieler der Hertha. Foto: Patrick Rein

Gerade Ramos läuft seit Wochen, wenn nicht sogar Monaten, seiner Form hinterher, die beständig einen Schritt schneller zu sein scheint. Doch bis auf Thomas Kraft im Tor gilt dies mittlerweile für fast die gesamte Mannschaft. Daher fragt man sich nicht nur in Spandaus Kneipenszene wer denn am Dienstag die Tore schießen soll? Noch ein Mal kommt es jetzt – wie schon gegen Hoffenheim – zum Spiel des Jahres. Auch wenn nach der Partie gestern erstmals einige Becher flogen und auch vereinzelt Pfiffe zu hören waren, klammert sich die Fangemeinde ans letzte Fünkchen Hoffnung. Dienstag um 20.30 Uhr heißt es nun noch ein Mal in Spandau und Berlin Daumen drücken.

Hertha erreicht Relegation

Mit einem 3:1 Sieg über die TSG Hoffenheim und der gleichzeitigen Niederlage vom 1. FC Köln gegen den FC Bayern München erringen die Berliner Platz 16.

Hertha gegen Hoffenheim

Klare Worte der Fans beim Heimspiel der Hertha gegen Hoffenheim. Foto: Patrick Rein

In einem offenen Brief der Mannschaft startete Kapitän Levan Kobiashvili am Freitag noch mal einen Aufruf an die Fans und bat um Unterstützung beim entscheidenden Spiel des Jahres. Die Meinungen darüber gingen weit auseinander und auch die zahlreichen Fanclubs hier in Spandau waren sich nicht sicher, ob Hertha wirklich noch das rettende Ufer erreichen könne, gerade nach der desaströsen Leistung im letzten Heimspiel gegen Kaiserslautern (Bericht hier). Rettendes Ufer? Noch ist auch nach dem 3:1 Sieg und dem damit verbundenem Relegationsplatz der Klassenerhalt nicht geschafft.

Spandau zitterte mit Hertha

Zahlreiche Fanclubs sind in Spandau beheimatet.

Zahlreiche Fanclubs sind in Spandau beheimatet. Foto: Patrick Rein

Dennoch waren auch am letzten Spieltag viele Spandauer im Berliner Olympiastadion oder verfolgten die Partie bei ungemütlichem Wetter doch lieber in einer der zahlreichen Sportsbars wie in der Bowl Arena, den Erlebnisgaststätten Norbert’s oder dem Gänsemarkt wie auch dem Bricks um nur einige zu nennen. Im Stadion selbst zeigten die Fans ihre uneingeschränkte Solidarität zum Club und mit Anpfiff verstärkte sich der Eindruck, dass auch die Akteure auf dem Rasen endlich begriffen hätten worum es in diesem Spiel geht: Die letzte Chance auf einen Verbleib in Liga 1.!

Raffael auf dem Weg zum alles entscheidendem 3:1.

Raffael auf dem Weg zum alles entscheidendem 3:1 und Jubel auf der Hertha Bank. Foto: Patrick Rein

Hertha profitiert aus Hoffenheimer Fehlern

Bereits in der 14. Minute erzielte Ben-Hatira das 1:0 und sorgte dafür, dass die Stimmung als auch die Hoffnung weiterhin erhalten blieben. Eine umstrittene gelb-rote Karte kurz vor der Halbzeit für Babel von der TSG sowie der 0:1 Rückstand der Kölner gegen Bayern (Endstand 1:4) machten ebenso Mut für die zweite Halbzeit. Zwar erzielte wiederum Ben-Hatira in der 78. Minute sogar das 2:0, dennoch lies der Anschlusstreffer von Comper fünf Minuten vor Spielende doch noch mal ein wenig Bangen aufkommen, denn ein unentschieden hätte den Abstieg für die Berliner bedeutet. Als der Hoffenheimer Torwart in der Schlussminute bei einem Eckstoß mit in den gegnerischen Strafraum ging und Hertha’s Raffael darauf mit dem abgefangenen Ball allein zum 3:1 marschierte war aus dem Hoffen endgültig Realität geworden. Hertha erreicht somit am letzten Spieltag den Relegationsplatz und spielt nun am 10. Mai um 20.30 Uhr gegen Düsseldorf, St. Pauli oder Paderborn um den Verbleib in der höchsten deutschen Spielklasse. Auch in Spandaus Sportsbars wird es bei Hin- und Rückspiel noch ein Mal heiß her gehen.

Abstiegsangst lähmt Hertha BSC

Aufholjagd wird nicht belohnt, Fans resignieren

Abstiegsangst lähmt Hertha BSC

Verstärkte Sicherheitskontrollen schon beim Einlass erforderten Geduld bei den Zuschauern/Patrick Rein

Schon im Vorfeld wurde der Partie gegen den FC Kaiserslautern eine besondere Bedeutung zugedacht denn erstmals sprachen Trainer Otto Rehhagel sowie andere Verantwortliche vom wichtigsten Spiel des Jahres. Beim Publikum zeigte es die entsprechende Wirkung und etwas über 50.000 Zuschauer, darunter sehr viele Spandauer, fanden am Samstag den Weg ins Berliner Olympiastadion, um der Mannschaft die so wichtige und notwendige Unterstützung zuteilwerden zu lassen. Auch sicherheitstechnisch wurde dem Spiel eine besondere Brisanz zugeordnet und im Stadion lediglich alkoholfreies Bier verkauft. Fraglich bleibt, ob dies aus Vorsicht einer möglichen Niederlage oder der Ankündigung des Besuchs einiger BFC-Anhänger resultierte, die nach dem Pokalspiel ihres Teams gegen den FCK noch eine Rechnung mit den Gäste-Fans begleichen wollten. Um es vorwegzunehmen: Es blieb ruhig im Stadion.

Abstiegangst lähmt Hertha BSC

Volksfeststimmung und Hoffnung waren spürbar im Rund des Olympiastadions/Patrick Rein

Optimismus auf den Rängen

Erhöhte Sicherheitskontrollen und dadurch bedingt ein schleppender Einlass taten der Stimmung vor Spielbeginn keinen Abbruch. Gesänge, gute Laune, Optimismus in allen Reihen, ja, schon fast etwas von Volksfeststimmung. Jeder freute sich auf den Anstoß und dem angekündigten Feuerwerk! Erstmals mit zwei Stürmern, Lasogga und Ramos in der Spitze, ließ auf die von Rehhagel versprochene „kontrollierte Offensive“ schließen. Doch mit Anpfiff begann schon bald das Bangen. Unsicherheiten, Fehlpässe, schwaches Zweikampfverhalten, kaum Torabschlüsse, alles in allem: eine besonders in der Abwehr spürbare Verunsicherung. Wurde nicht gerade dieser Trainer vor sechs Jahren durch eine starke Defensive Europameister mit Griechenland? Nicht wirklich unverdient führte Kaiserslautern zur Halbzeit mit zwei zu null.

Abstiegsangst lähmt Hertha BSC

Der Berliner Anhang unterstütze sein Team von der ersten Minute/Patrick Rein

Aufholjagd wird nicht belohnt

Es konnte nur besser werden. Wurde es aber nicht. Gerade als sich im Publikum erster Unmut anzubahnen schien, erzielte Niemeyer mit einem Kopfball den ersehnten Anschlusstreffer. Doch genau dieser schwächte kurz darauf auch durch eine unnötige gelb-rote Karte die eigene Mannschaft. Endstand 1:2, der FCK holt erstmals seit 21 Spielen wieder einen Dreier und steht dennoch als Absteiger fest. Und Hertha? Rechnerisch ist noch der Relegationsplatz drin, doch auswärts bei Schalke 04 und im letzten Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim mit dem ehemaligen Hertha-Trainer Markus Babbel, lassen mittlerweile wenig Grund zur Hoffnung. Selbst Manager Michael Preetz zeigte sich über Einstellung und Spielweise der eigenen Mannschaft verblüfft und ratlos. Ein Armutszeugnis, wenn jetzt selbst die Verantwortlichen keinen Ausweg mehr zu sehen scheinen.

Abstiegangst lähmt Hertha BSC

Der 12. Mann stand, und im Hintergrund rechneten die Sicherheitskräfte mit dem Schlimmsten – es blieb zum Glück aus/Patrick Rein

Resigniertes Publikum

Und der Berliner Anhang? Es blieb ruhig, keine Chöre gegen Trainer oder Manager, keine Versuche aufs Spielfeld, zur Mannschaft oder zum Vorstand zu gelangen. Es machte fast den Eindruck, als ob trotz Hoffnung es keinen wirklich überraschte was gerade passiert war. Nämlich ein deutlicher Schritt Richtung 2. Liga. Respekt dem Publikum. Entgegen der Akteure auf dem Feld – vielleicht Kraft und Raffael noch ausgenommen – wurde auf den Rängen alles gegeben und trotz Rückstands bedingungslos zur Mannschaft gehalten. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt, doch sie stirbt.

 

Patrick Rein

Alba im Basketball-Finale

Im Titelkampf  um die Deutschen Basketball-Meisterschaft hat sich Alba Berlin im fünften und entscheidenden Spiel gegen Frankfurt durchgesetzt. Im Final wartet jetzt der aktuelle Meister aus Bamberg. Hertha BSC hat derweil mit Manager Michael Preetz verlängert.

Die Nerven behalten: Alba zieht durch den Sieg ins Finale ein.

Alba Berlin steht nach dem 87:68 (45:36)-Erfolg bei den Frankfurt Skyliners im Finale der Basketball Bundesliga. Auch im fünften Spiel der Halbfinalserie gewann wieder die Gastmannschaft – das gab es noch nie in der Geschichte der Bundesliga. Glück für Alba, dass es drei Auswärtsspiele hatte, Frankfurt nur zwei. So setzten sich die Berliner am Ende knapp durch. Wichtig war auch, dass die Berliner DaShaun Wood, den Spielmacher der Frankfurter, im fünften Spiel gut im Griff hatte. Alba-Coach Muli Katzurin machte den Sieg aber nicht nur daran fest: „Wir hatten die größere Energie und den größeren Willen.“ Das war besonders nach der Pause zu erkennen, als Alba auf 68:50 davon zog. Es war die Vorentscheidung, denn: Frankfurt kam nicht mehr ran und verpasste damit das Finale. Für Alba geht es nun am 5. Juni gegen den aktuellen Meister Bamberg weiter. In der Saison verlor Alba beide Spiele.

Fußball Bundesligist Hetha BSC Berlin wurde zum zweiten Mal für seine Jugendarbeit ausgezeichnet. Die Berliner Fußballakademie, an der rund 250 Nachwuchsspieler tätig sind, wurde von der DFL mit drei Sternen ausgezeichnet. Derweil wurde der Vertrag mit Manager Michael Preetz um zwei Jahre, bis 2014, verlängert.

Die Bundesliga-Handballer der Berliner Füchse können im letzten Saisonspiel am Samstag (16.30 Uhr) beim SC Magdeburg auf den zweiten Platz klettern. Dafür muss ein Sieg her und der THW Kiel darf keinen Erfolg einfahren.

Sport für diese Woche

Über Ostern ist das Sportprogramm überschaubar: Die Wasserballer der Wf Spandau treffen im Halbfinale der Play-Offs auf den SV Würzburg. Was die Wasserballer noch werden wollen, hat das Eishockey-Team der Eisbären Berlin bereits geschafft. Vergangene Woche sicherten sich die Berliner die Meisterschaft in der DEL! Außerdem: Hertha BSC kann den Aufstieg in die 2. Bundesliga bereits klarmachen.

 

Wassserball:

SV Würzburg – Wasserfreunde Spandau 04
In der Wasserball-Bundesliga steht das Play-Off-Halbfinale an: Nach den mühelosen Erfolgen im Viertelfinale gegen den SV Bayer Uerdingen gastieren die Wasserfreunde Spandau nun am Sonntag um 16 Uhr beim SV Würzburg.
Anders als noch im Viertelfinale heißt es nun „best of five“, sodass es frühestens im dritten Spiel eine Entscheidung  geben wird. Dass Würzburg motivierter präsentieren wird, als die schwachen Uerdinger und es den Wasserfreunden schwer machen will, davon ist auszugehen. Der SV machte gegen Wedding , die in der Abschlusstabelle wegen des besseren Torverhältnis vor Würzburg waren, den Halbfinaleinzug ebenfalls nach zwei Spielen klar. Gegen Spandau  bleibt Würzburg aber dennoch nur die Außenseiterrolle. Unterschätzen sollte man die Bayern aber nicht.

Fußball:

Der Sekt ist kalt gestellt: Dass Hertha BSC Berlin den Aufstieg in die erste Bundesliga schafft, daran zweifelt niemand mehr. Im Auswärtsspiel am Montag um 20.15 Uhr beim MSV Duisburg kann die „Alte Dame“ nun Nägel mit Köpfen machen und die Rückkehr ins Fußball-Oberhaus endgültig besiegeln. Der Tabellendritte VfL Bochum spielte am Donnerstagabend überraschend nur 1:1 in Paderborn. Berlin reicht dadurch ein Punkt in Duisburg, um schon am 31. Spieltag alles klarzumachen.

Aufstiegsvideo (1997)

 

Eishockey:

Die Eisbären Berlin sind Deutscher-Eishockey-Meister! Im Play-Off-Finale der DEL setzte sich Berlin souverän nach drei Siegen gegen die Grizzly Adams aus Wolfsburg durch und holen damit zum fünften Mal den Titel.
Mit einem so deutlichem Finale war allerdings nicht zu rechnen: Wolfsburg startete als Tabellenerster in die K.O-Phase und marschierte nahezu mühelos bis ins Finale. Die Eisbären taten sich dagegen deutlich schwerer, machten den Finaleinzug gegen Düsseldorf erst im fünften Spiel klar. Große Hoffnung weckten allerdings die direkten Duelle in der laufenden Saison, in der die Eisbären gegen Wolfsburg eine erfolgreiche Bilanz vorweisen konnten.
Diese Hoffnung bestätigte sich: Direkt im ersten Spiel siegten die Eisbären mit 4:2 und auch im zweiten Spiel gab es einen 5:4-Heimsieg. Mit dem dritten Sieg in Wolfsburg, der ebenfalls 5:4 ausfiel, brachte Berlin die Meisterschaft damit unter Dach und Fach und ließ sich noch in der Nacht von knapp 1000 wartenden Fans vor der O2-World-Arena feiern.

Lars Wöllnitz