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Ein Fest zum Jubiläum

Mit einem Rathausfest zum hundertjährigen Jubiläum wird Spandaus Wahrzeichen gewürdigt.

Das hundertjährige Bestehen des Rathauses Spandau wird am morgigen Samstag mit einem großen Rathausfest gefeiert. Von 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr wird es verschiedene Programmpunkte geben, an denen Groß und Klein sich beteiligen können und ihre Freude haben werden.

Das Rathaus feiert an diesem Samstag sein 100-jähriges Jubiläum.

Das Rathaus feiert an diesem Samstag sein 100-jähriges Jubiläum. Fotos (2): Patrick Rein

„Geschichte flaniert durch Spandau“

Den Auftakt bildet um 12.30 Uhr die alljährliche Veranstaltungsreihe „Geschichte flaniert durch Spandau“ der Heimatkundlichen Vereinigung bei der Darstellerinnen und Darsteller in historischer Kleidung aus verschiedenen Jahrhunderten gemeinsam mit dem Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank vom Marktplatz bis zum Rathausvorplatz gehen. Um 13.00 Uhr wird dann das Fest mit einer Ansprache des Bezirksbürgermeisters auf der Festbühne vor dem Rathaus beginnen.

Arbeitsbereiche des Bezirksamtes

Danach werden zwei szenische Führungen der Jugendtheaterwerkstatt Spandau durch das Rathaus angeboten außerdem Führungen auf den Rathausturm und durch das Büro des Bezirksbürgermeisters, außerdem stellen sich verschiedene Arbeitsbereiche des Bezirksamts an Ständen im Rathaus vor und man kann das künstlerisch gestaltete Spandau-Spiel „Spandowli“ spielen. Im Bürgersaal können Modelle von Spandauer Bauwerken besichtigt werden. Auch die von der Heimatkundlichen Vereinigung zusammengestellte Fotoausstellung in der Säulenhalle steht
den Besuchern offen.

Rathaus2-SpandauDem Bezirk verbunden

Damals vor 100 Jahren wurde nach 3-jähriger Bauzeit das Rathaus am 15.09.1913 eingeweiht. Zu dieser Zeit war Spandau noch eigenständige Stadt und das Rathaus galt als Wahrzeichen und Symbol gegen die Eingemeindung zu Groß-Berlin, die bekanntlich 1920 dann doch erfolgte. Bis heute jedoch fühlen sich die Spandauerinnen und Spandauer in erster Linie ihrer „Stadt“ und ihrem Rathaus verbunden. Leider blieb das Rathaus im Zweiten Weltkrieg nicht unversehrt und musste in den 50er Jahren wieder aufgebaut und restauriert werden. Dadurch hat es sein ursprüngliches Erscheinungsbild etwas verändert. Aber noch immer ist es mit seinem 80 Meter hohen Rathausturm, von dem man einen spektakulären Rundumblick auf Spandau und insbesondere auf die Altstadt hat, das höchste Gebäude des Bezirks.

An einem Informationsstand im Rathaus kann man sich dann über die verschiedenen Angebote informieren und sich für die Führungen anmelden.

Patrick Rein

Stadtteilfest im Falkenhagener Feld

Das Jubiläumsjahr beginnt

8. Stadteilfest im Falkenhagener Feld (Foto: Ralf Salecker)

8. Stadteilfest im Falkenhagener Feld (Foto: Ralf Salecker)

Das 8. Stadtteilfest der Sozialen Stadt im Falkenhagener Feld bot diesmal neben den regulären Veranstaltungen ein Podium für den Start ganz anderer Festlichkeiten. Nach der erfolgten Einweihung des neuen Quartiersplatz an der Westerwaldstraße beginnen nun auch die Feierlichkeiten zu 50 Jahre Falkenhagener Feld.

Schaut man sich heute das Meer von Häusern entlang der Falkenseer Chaussee an, fällt es schwer, sich vorzustellen, dass hier vor rund fünfzig Jahren Kleingärten und eine schmale holprige Straße das Bild bestimmten. Nach dem Krieg war Wohnraum knapp. Moderne und bezahlbarere Wohnungen mussten her. So entstanden neben den größeren Siedlungen im Märkischen Viertel und der Gropiusstadt auch hier im Falkenhagener Feld Wohnungen. Diese drei Großsiedlungen boten erschwingliche Wohnungen für zehntausende Menschen in Berlin. Im November 1962 war die Grundsteinlegung für die ersten Gebäude im Siegener Viertel.

Jahrzehnte später war das Falkenhagener Feld etwas in die Jahre gekommen. Der jetzige Quartiersplatz diente als Parkplatz. Infrastrukturmaßnahmen sollten die Aufenthaltsqualität in diesem Teil des Falkenhagener Feldes verbessern, indem ein zentraler lebendiger Quartiersplatz als Identifikationsort und Treffpunkt für die Bewohnerinnen und Bewohner geschaffen wird. Ein bedeutsamer Schritt dabei war der Umzug der Stadtteilbibliothek in den modern ausgebauten ehemaligen Supermarkt im kleinen Einkaufszentrum an der Westerwaldstraße. Sie rückte von einer unattraktiven Randlage ins Zentrum des Geschehens. Gemeinsam mit der Zuflucht-Kirchengemeinde und dem Klubhaus, unter der neuen Leitung von Hakan Budak, bilden alle nun einen lebendigen Treffpunkt im Falkenhagener Feld, der wieder zum Verweilen einlädt. Fahrzeuge dürfen in diesem Bereich, der jetzt als Spielstraße ausgewiesen ist, nur mit Schrittgeschwindigkeit fahren. Finanziert wurden die Baumaßnahmen aus dem Städtebauförderprogramm „Stadtumbau West“.

„Zusätzlich zu den Straßenflächen des Landes Berlin sind Grundstücksteile des Wohnungsunternehmens GSW und der Zuflucht-Kirchengemeinde in den Platz einbezogen und einheitlich gestaltet worden. Es ist somit ein zentraler Aufenthaltsort und nachbarschaftlicher Treffpunkt entstanden, der wichtige Jugend-, Sozial-, und Bildungseinrichtungen miteinander verbindet und in Zukunft näher zusammenrücken lässt.“

Vor der Stadtteilbibliothek weihten Spandaus Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank und die Stadträte Carsten-Michael Röding und Gerhard Hanke eine Skulptur ein, in der sich viele Werke B. Travens, des Namensgebers der gleichnamigen Schule im Falkenhagener Feld widerspiegeln. Die Skulptur, ein Mensch, geformt aus unzähligen stählernen Buchstaben, trägt die Überschriften vieler Werke des Schriftstellers in sich. Zu den bekanntesten Werken B. Travens gehören die Romane „Das Totenschiff“ und „Der Schatz der Sierra Madre“.

Das 8.Stadtteilfest bot erstmalig die Gelegenheit, den 5500 Quadratmeter großen Platz zu testen. Mehr als 50 Initiativen aus dem Falkenhagener Feld und anderen Spandauer Ortsteilen nutzten die Gelegenheit, sich und ihre Arbeit persönlich vorzustellen und um mit Nachbarn und Bewohnern, Aktiven und Akteuren ins Gespräch zu kommen. Endlich konnten die großen „Treppen“ des Klubhauses passend genutzt werden. Wie in einer Arena konnten die Zuschauer gemütlich sitzend das abwechslungsreiche Geschehen auf der Bühne verfolgen. Schon jetzt freuen sich viele auf das 9. Stadteilfest im nächsten Jahr. Der Zeitraum bis dahin wird mit Ausstellungen, Aktionen und Vorträgen zum Jubiläum des Falkenhagener Feldes gefüllt sein. Langeweile kann folglich nicht aufkommen.

 

Ralf Salecker

Jubiläum der Nathan-Söderblom-Gemeinde

Am Sonntag feiert Gemeinde ihr 50-jähriges Jubiläum mit einem Sommerfest.

Bereits 1963 entschieden sich die evangelischen Bewohner des Spandauer Quartiers zwischen Wilhelmstraße, Bullengraben und der damaligen Müllkippe unter dem heutigen Lutoner Berg, sich von der Melanchthon-Gemeinde zu trennen und eine eigene Gemeinde zu bilden.

Das heutige Gemeindehaus der Nathan-Söderblom-Gemeinde.

Das heutige Gemeindehaus der Nathan-Söderblom-Gemeinde. Foto: Herter-Zimmermann

Gottesdienst im Wohnzimmer

Fortan traf man sich in einem schwedischen Holzhaus am Ebersdorfer Platz. Die neue Gemeinde zählte damals fast 4000 Menschen. Die Entscheidung – welche damals in ähnlicher Weise auch andere Spandauer Gemeinden trafen – bedeutete auf repräsentative Kirchenbauten zu verzichten. Man wollte Kirche im Kiez sein, mit Angeboten für alle Menschen und mit kurzen Wegen. Das Konzept ging auf: Über viele Jahre war das Gemeindehaus (ab 1968 das jetzige in der Ulrikenstraße) Treffpunkt für Kinder und ihre Eltern, für Jugendliche und Senioren. Man traf sich mehrmals in der Woche. Es wurde gestrickt und gefeiert, gestritten und gelacht. Man trieb zusammen Sport, unternahm Ausflüge und verbrachte die Freizeit miteinander. Feste wurden gefeiert und natürlich Gottesdienste. Auch die Form der Gottesdienste wandelte sich entsprechend dem Wohnzimmercharakter des Gemeindehauses.

Teilweise vereint

Seit 1963 hat sich viel nicht nur gesellschaftlich viel verändert. Auch die Nathan-Söderblom-Gemeinde hat sich gewandelt. Heute gibt es nur noch 1400 Gemeindemitglieder und entsprechend weniger Mitarbeiter. Gruppen verschwanden, neue kamen hinzu. Was blieb sind Haus, Garten und Menschen, die gerne ins Gemeindehaus kommen. Es wird Theater gespielt, Musik gemacht, trifft sich zum Yoga, Kinder proben Circus. Einmal im Monat wird der Gottesdienst in der großen alten Melanchthonkirche gemeinsam mit der Nachbargemeinde Melanchthon gefeiert. Stärker als bisher sind in Zukunft die Blicke auf die Region und ihre Gemeinden gelenkt, um den Menschen im Gebiet auch weiterhin vielfältige Angebote bieten zu können.

Am Sonntag, 25. August 2013, wird das Jubiläum beim traditionellen Sommerfest in der Ulrikenstraße 7-9 gefeiert. Beginn ist um 11 Uhr mit einem Festgottesdienst inklusive Chor. Die Predigt hält Pfarrer Feierabend zudem erwartet die Besucher ein Auftritt des Circus Theaters Regenbogen, Mitmachtänze von DanzaCourtale und weitere musikalische Unterhaltung von einer Band der Melanchthon-Gemeinde. Auf dem Sommerfest kann auch die knapp 70-seitige Festschrift erworben werden (5 Euro), welche die 50-jährige Geschichte der Gemeinde dokumentiert.

Patrick Rein

Hertha hautnah

Beim Benefizspiel zwischen Hertha BSC und dem SV Falkensee-Finkenkrug wurde der Fan-Kontakt gepflegt.

Zwar erlebten die 4500 Zuschauer auf dem Fußballplatz vor den Toren Spandaus kein Spiel auf höchstem Niveau, doch blieb dafür kaum ein Autogramm- oder Fotowunsch unerfüllt. Noch kamen nicht alle Neuzugänge beim Bundesligisten zum Einsatz, dennoch zeigte sich dem Fußballfachmann, dass Hertha auch in der höchsten deutschen Spielklasse auf seinen brasilianischen Star Ronny setzen wird.

Hertha's Ronny war in der ersten Halbzeit der spielentscheidende Mann auf dem Platz - und danach begehrtes Objekt der Autogrammjäger.

Hertha’s Ronny war in der ersten Halbzeit der spielentscheidende Mann auf dem Platz – und danach begehrtes Objekt der Autogrammjäger.

Alle Mann an Bord

Gegen den Oberligisten SV FF, der in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen feiert, taten sich die Favoriten von der Spree in der ersten Halbzeit jedoch schwer. Mit aller Kraft wollten die Falkenseer anscheinend eine zu hohe Niederlage verhindern. So dauerte es auch fast bis zur Halbzeit bis – wer auch sonst – Ronny per Freistoß das 1:0 erzielte. Die Mannschaft von Trainer Jos Luhukay befindet sich erst seit einigen Tagen im Training, was sich an dem fehlenden Spielverständnis und unnötig komplizierten Abläufen bemerkbar machte.

Benefizspiel zwischen Hertha BSC und dem SV Falkensee-Finkenkrug zugunsten der Stiftung "yum me".

Benefizspiel zwischen Hertha BSC und dem SV Falkensee-Finkenkrug zugunsten der Stiftung „yum me“.

Standesgemäßer Endstand

Dennoch war zu erkennen, dass Hertha bisher weiterhin von Ronny abhängig ist. Der Brasilianer, welcher bösen Zungen zu Folge nur wegen seinem Bruder Raffael zu Hertha gekommen war, hat sich in der letzten Saison zu einem unverzichtbaren Strategen und Vollstrecker entwickelt. So lief auch in diesem ersten Vorbereitungsspiel zumindest in der ersten Hälfte alles über den bemühten Spielmacher. Im zweiten Durchgang stand er ebenso wie Torwart Kraft, Niemeyer, Wagner und nahezu der kompletten Startelf nicht mehr auf dem Feld. Adäquat kamen Ramos, Hatira und Allagui zum Einsatz die mit ihren Toren auch für den standesgemäßen 4:0 Endstand sorgten.

So wie hier Peter Niemeyer standen auch alle anderen Herthaner lange Zeit für die Wünsche der Fans zur Verfügung.

So wie hier Peter Niemeyer standen auch alle anderen Herthaner lange Zeit für die Wünsche der Fans zur Verfügung. Fotos (3): Patrick Rein

Autogramme, Fotos, gute Tat

Noch steht Luhukay sicherlich einige Arbeit bevor um den wiederholten Abstieg zu verhindern, aber es ist auch noch genug Zeit bis zum ersten Bundesligaheimspiel am 10. August gegen Eintracht Frankfurt. In Falkensee hingegen standen die Profis, ermöglicht von der AOK Nord-Ost, lange Zeit allen Anhängern für Autogramme und Fotos zur Verfügung. Die großen Gewinner der Partie waren sowieso die Kleinsten, denn: Die Erlöse des Benefizspiels kommen der Stiftung „yum me“ zugute, welche Kindern und Jugendlichen Lust auf gutes, gesundes und leckeres Essen machen soll.

Patrick Rein

Hertha (fast) in Spandau erleben

Benefizspiel zwischen dem SV Falkensee-Finkenkrug und Hertha BSC ist gleichzeitig erster Auftritt des Bundesligisten der Saison 2013/14.

Die Partie zwischen dem SV Falkensee-Finkenkrug und Hertha BSC findet am Donnerstag, dem 27. Juni 2013 um 18:00 Uhr, auf dem Sportplatz Ringpromenade in Falkensee statt. Das von der AOK Nordost präsentierte Spiel wird anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des SV FF und zugunsten von „yum me“, Stiftung Ernährung-Bildung-Gesundheit, ausgespielt.

Die Ostkurve des Berliner Olympiastadions wird beim Auftritt in Falkensee sicherlich nicht erreicht werden.

Die Ostkurve des Berliner Olympiastadions wird beim Auftritt in Falkensee sicherlich nicht erreicht werden. Foto: Patrick Rein

Nachbarn in Falkensee feiern

Die Pause für die Aufstiegshelden von Hertha BSC und deren Anhang war kurz. Jetzt können sich die Hertha-Fans auf das erste offizielle Testspiel des erneuten Bundesligisten vor der neuen Saison freuen. Darüber hinaus werden zum ersten Mal die Neuzugänge in den Farben des Hauptstadtclubs auflaufen. Für den SV FF ist es hingegen ein historisches Spiel, denn der Verein feiert mit dieser Begegnung sein 100-jähriges Bestehen. Mit dem Slogan „Eine Stadt. Ein Jahrhundert. Ein Verein.“ verleihen die Falkenseer ihrem Jubiläum den angemessenen Rahmen. Bis zum 13.06.2013 wurden bereits mehr als  2.000 der insgesamt 4.500 Karten verkauft.

Karten in Spandau erhältlich

Wer den ersten Auftritt der Hertha-Stars hautnah erleben möchte, erhält Eintrittskarten in der Geschäftsstelle des SV FF (Info unter: 03322/286900) sowie in Falkensee an folgenden VVK-Stellen: Fleischerei Gädecke, Hellweg, Reisebüro Hiller, schrääg rüber, all4phone/o2 Shop. Außerdem in Spandau bei Sport Heinrich und auch im Hertha Fanshop auf der Geschäftsstelle, wo auch die Dauerkarten für die Bundesliga-Saison gekauft werden können. Tickets gibt es ermäßigt für 5 € und normal für 8 €. Einlass ist am 27. Juni ab 17:00 Uhr.

Gesunde Ernährung fördern

Die AOK Nordost – Die Gesundheitskasse ist Exklusivpartner von Hertha BSC und ermöglicht es mit ihrem Engagement, dass den Fußballfans schon zum Start der Vorbereitung ein Spiel vor einer prächtigen Kulisse präsentiert wird. Die Ticketeinnahmen der Partie kommen „yum me“, der Stiftung Ernährung-Bildung-Gesundheit zu Gute. Die vom AOK-Vorstandsvorsitzenden Frank Michalak und dem brandenburgischen Spitzenkoch Ronny Pietzner gegründete Stiftung will sich mit Aktionen und Projekten rund um das Thema „gesunde Ernährung“ einsetzen und Jugendliche aktiv mit einbeziehen.

Patrick Rein

100 Jahre Regierungssitz Spandaus

Das Rathaus feiert ein rundes Jubiläum

Modell - Rathaus Spandau  (Foto: Ralf Salecker)

Modell – Rathaus Spandau (Foto: Ralf Salecker)

Ein großes Hin und Her hat es damals gegeben, als die Honoratioren der Stadt Spandau überlegten, wo denn das neue Rathaus stehen sollte. Das alte Haus am Markt war inzwischen viel zu klein geworden und die Altstadt letztendlich zu „eng“. Man wollte ein deutliches Zeichen setzen, also errichtete man das neue Rathaus vor den Toren der Altstadt. 100 Jahre ist es im September diesen Jahres her. Für Spandauer ein guter Grund zu feiern.

Im letzten Jahr wurde schon das 100jährige Jubiläum der Grundsteinlegung begangen. 100 Bürger kamen zur Feier in den Bürgersaal. Diesmal soll es eine Veranstaltung im Saal der Bezirksverordnetenversammlung geben, weil nur er groß genug ist, um die erwarteten Menschen aufzunehmen.

Stolz führte schon damals zu großen Schulden

Stolz waren die Bürger damals, nicht alle, aber diejenigen, die sich durchsetzen konnten, erwirkten den Bau eines Rathaus, mit dem man Eindruck schinden wollte. Berlin drohte, die Stadt Spandau zu „verschlingen“. Vorbei wäre es dann mit der lange gepflegten Eigenständigkeit. Groß und prächtig sollte der Bau also werden – trotz großer Schulden. Damals hat man es nicht anders, als heute gemacht. Augen zu und durch. Natürlich wurde das Rathaus teurer, als geplant. Natürlich wurde Spandau trotzdem eingemeindet – zum Glück, kann man heute nur sagen. Sonst hätten alle Spandauer 40 Jahre DDR erleben dürfen.

Ganz bewusst errichtete man einen Turm, der auch den nahen Turm der Nikolai-Kirche in der Altstadt überragte, schließlich ging es auch darum, ein starkes Bürgertum zu dokumentieren. Ein Wettbewerb sollte die Entscheidung über den Entwurf liefern. Nicht der erste Platz wurde dann gebaut, vielmehr griff man auf den 2.Platz zurück, einen Entwurf der Architekten Heinrich Reinhardt und Georg Süßenguth, die schon für das Rathaus Charlottenburg verantwortlich zeigten.

Feier findet früher statt

Eigentlich hätte die Feier am 15. September stattfinden müssen, dem Tag, an dem das Rathaus damals feierlich eingeweiht wurde. Die nahe bei liegenden Bundestagswahlen erzwingen aus organisatorischen Gründen eine Vorverlegung des Termins, so Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank. Das ist nicht weiter schlimm. Vor den Toren des ehrwürdigen Rathaus Spandau feiert Spandau sein traditionelles Altstadtfest und den Weinsommer. Kein Grund zur Traurigkeit also! Neugierigen können zur Feier des Jubiläums in Räume vordringen, die nur wenige zuvor gesehen haben.

Im Oktober findet aus Anlass des Jubiläums ein ökumenischer Gottesdienst in der Nikolai-Kirche statt. Im Rathaus selbst ermöglicht eine Ausstellung der Heimatkundlichen Vereinigung einen Blick 100 Jahre zurück.

Zu solch einen Jubiläum soll ja immer etwas Besonderes geboten werden. Es ist zwar kein Geschenk, dafür aber trotzdem etwas Ungewöhnliches. 781 Kopien des goldenen Buches der Stadt Spandau werden zu kaufen sein – schließlich wurden 781 Jahre zuvor Spandau die Stadtrechte verliehen.

 

Ralf Salecker

Dorfkirche Alt-Staaken feiert Jubiläum

Die Dorfkirche Alt-Staaken stellt durch ihre Lage und die jüngere Geschichte etwas Besonderes dar. Sie lag auf DDR-Gebiet unmittelbar an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze und gehört erst seit der Maueröffnung zur Evangelischen Kirche in Spandau, sie ist nun ein Gemeindeteil der Evangelischen Kirchengemeine zu Staaken. Vor 10 Jahren wurde ein großes Einweihungsfest gefeiert, nachdem die Renovierung abgeschlossen war und die neue Wandmalerei „Versöhnte Einheit“ und die Schichtglasgestaltung von Ostfenster und Altar fertig waren. Nun feiert die Gemeinde dieses Jubiläum mit einem großen Fest.

Programm des Tages 9.9.2012

11 Uhr Matinee – Grußworte Dr. Constanze Budde-Hermann, Vorsitzende Freundeskreis der Dorfkirche, Sigurd Hauff, Bürgermeister von Spandau a.D., Stadtältester von Berlin und Klaus Ringhand, Vorsitzender des Gemeindekirchenrats
Musik mit Carsten Albrecht und Wolfram Thorau

Turmbesteigung, Kirchenführungen, Besichtigung einer Ausstellung zum Wandgemälde, Kaffee und Kuchen, Luftballons…

14 Uhr gemeinsamer Festgottesdienst mit der Feier des Abendmahls
Predigt: Generalsuperintendentin Ulrike Trautwein
Musikalische Ausgestaltung mit der Cappella Vocale Berlin

17 Uhr Jesu, meine Freude – Reformation und (Chor)Musik
Cappella Vocale Berlin singt Werke von Martin Luther, Johann Crüger, Johann Sebastian Bach, Anton Bruckner u.a., Leitung: Carsten Albrecht, Eintritt frei

Gans schön anders

Der Gänsemarkt Spandau feiert sein 25-jähriges Jubiläum

Traditionen müssen gepflegt werden. Das dachte sich wohl auch Vincent Allrich als er vor mittlerweile neun Jahren die Erlebnisgaststätte von Vater „Pepi“ übernahm. Schon früh war auch er hinterm Tresen tätig – so wie die gesamte Familie. Doch auch Persönlichkeiten standen schon am Zapfhahn, wie der Schauspieler Mathias Matz, bekannt aus der RTL-Soap „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“.

Das Motto spricht für Spandau und den Gänsemarkt: "Gans schön anders".

Das Motto spricht für Spandau und den Gänsemarkt: „Gans schön anders“.

1, 2, 3 Euro Tag

Der Serientitel könnte auch für den Familienbetrieb an der Plantage 1 stehen, denn wie die gesamte Gastronomie ist auch der Gänsemarkt vom Zuspruch der Gäste abhängig. Die glorreichen Zeiten, wo Spandaus Jugend donnerstags auf dem Weg zum Ballhaus vorher noch im Markt einkehrte, waren irgendwann vorbei. Damals lohnte sich sogar der Betrieb einer Dependance, dem „Gänsefüßchen“, unweit vom Stammladen gelegen. Von 1991-1996 gab es die Alternative. Als „Vinny“ 2003 in die großen Fußstapfen des Vaters – der leider im April letzten Jahres verstarb – trat, mussten wieder neue Ideen her um ein jüngeres Publikum zu begeistern. Mit dem 1, 2, 3 Euro Tag gelang dies erfolgreich und hält an.

Jung und Alt

„Unseren besonderen Charme macht das Miteinander von Jung und Alteingesessenen aus. Neben einer treuen Stammkundschaft kommen auch immer wieder neue Gesichter. Und alle fühlen sich anscheinend wohl.“, erklärt der Vater eines neunjährigen Sohnemanns den Erfolg eines Vierteljahrhunderts. Gefeiert wird das – wie immer – außergewöhnlich: Von Freitag bis Sonntag. Die Resonanz ist groß und normalerweise müsste angebaut werden um allen Platz zu bieten. „Wenn das Wetter mitspielt, werden wir auch draußen was aufbauen müssen.“ Freut sich der Jungkneipier.

Inhaber Vincent "Vinny" Allrich mit dem Jubiläums-Shirt hinterm Tresen.

Inhaber Vincent „Vinny“ Allrich mit dem Jubiläums-Shirt hinterm Tresen. Fotos (2): Patrick Rein

Erfolgreicher Fußballer

Auch wenn sein Fußballverein Hertha BSC ihm momentan nicht immer Freude bereitet und er seine Hähme darüber nicht immer zurückhalten kann, so gehört auch der Gänsemarkt zu Spandaus Sportsbars. Auf Leinwand und Flatscreen wird dann mitgefiebert. Dabei könnten die Profis anscheinend noch einiges lernen, denn der Gänsemarkt konnte als erste Mannschaft drei Mal hintereinander den Gastro-Cup gewinnen und der ehemalige Wanderpokal bleibt damit jetzt auf seinem Ehrenplatz im Lokal. „Bin gespannt ob das noch mal eine andere Mannschaft schafft. Wobei wir in diesem Jahr Glück hatten, spielerisch waren Norbert’s als auch Alt Spandau eigentlich besser.“, zeigt sich Vinny sportlich.

Spandau gratuliert zum Jubiläum und freut sich auf die Feier wenn das halbe Jahrhundert voll gemacht wird. Traditionell dann wahrscheinlich mit dem eigenen Nachwuchs hinterm Tresen des Familienbetriebs.

Patrick Rein

10. jähriges Jubiläum des Kindertheaters Regenbogen

10. jähriges Jubiläum des Kindertheaters Regenbogen

Kreativität und Gruppengeist

Zirkusshow, Best-of, Austellung und Buffet

Am Sonntag den 3. Juni 2012 feiert das Kindertheater Regenbogen sein 10-jähriges Jubiläum.  Das vom Kirchenkreis Spandau großzugig unterstützte Theater, schlägt Ihnen nach dem Familiengottesdienst um 12 Uhr, eine Zirkusshow zum Turmbau Babels und einen Rüblick der Besten Momente der Letzten zehn Jahre Kindertheater vor. Eine Austellung mit Fotos und Kostümen sowie ein Regenbogenbuffet werden Ihnen auch zur Verfügung stehen.

Alles fing in 2002 mit einem Gemeindebrief an der alle Kinder dazu einlud an einem Musical über die Arche Noah mitzumachen. Frau Viola Türk inszenierte das Stück, Thomas Müller schrieb und spielte die Theatermusik und Gunnar Lammert-Türk verfasste die Liedtexte. 25 Kinder nahmen am den damaligen Aufführungen teil. Insgesamt wurde das Stück zwölf Mal aufgeführt.

Zehn Jahre später schaut das Kindertheater auf zahlreiche Bühnenauftritte zurück, unteranderem die griechische Tragödie Antigone (2009), Alice im Wunderland (2008) und mehrere Geschichten des alten Testaments. Jährlich veranstaltet das Kindertheater auch ein Krippenspiel. Das Kindertheater fördert nun schon seit 10 Jahren Kreativität und Gruppenarbeit der Kinder. Am11. un 12. August wird dann ein Zirkus-Workshop organisiert das Kinder und Jugendliche von 10 bis 16 Jahren dazu einlädt verschiedene zirzensische Techniken auszuprobieren. Die Redaktion Mein-Spandau.info wünscht dem Kindertheater Regenbogen auch weiterhin viel Erfolg und gratuliert recht herzlich zum 10. jährigem Jubiläum.

5 Jahre „Stark ohne Gewalt“

Viel Lob und Anerkennung für das Präventionsprojekt aus Spandau bei seiner großen Jubiläumsveranstaltung

Es gibt zwei Wege um gesellschaftlichen Problemen entgegenzutreten: Man kann sie erkennen und fordern, dass jemand etwas dagegen unternimmt oder aber selbst versuchen dem entgegenzutreten. Diesem Gedanken folgend rief Raed Saleh, SPD-Abgeordneter von Spandau, zusammen mit anderen vor mittlerweile fünf Jahren das Präventionsprojekt „Stark ohne Gewalt“ ins Leben.

Ein prall gefüllter Saal bei der Jubiläumsveranstaltung von "Stark ohne Gewalt".

Ein prall gefüllter Saal bei der Jubiläumsveranstaltung von "Stark ohne Gewalt". Foto: Patrick Rein

Selbstbewusstsein stärken

Ziel des Projekts ist es, Jugendlichen Perspektiven für ein gewaltfreies Leben aufzuzeigen, Konflikte mit Worten statt mit den Fäusten zu lösen und Mut zu machen. Dabei werden besonders Heranwachsende in den sozialen Brennpunkten des Bezirks angesprochen. Es werden Antigewalttrainings, Beratungsgespräche zur beruflichen Orientierung als auch Gruppenangebote in den Bereichen Kunst, Sport und Musik angeboten. Und: Die Angebote sowie das Projekt selbst kommt an bei den Jugendlichen!

Show und Laudationen

Auch Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank (SPD) sprach seine Anerkennung aus.

Auch Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank (SPD) sprach seine Anerkennung aus. Foto: Patrick Rein

Bei der großen Jubiläumsfeier am Freitagabend in der Joshua Gemeinde (Bismarckstraße 20) fanden sich neben zahlreichen Besuchern auch Politiker aus Spandau, unter anderem Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank (SPD) und der Stadtrat für Jugend, Bildung, Kultur und Sport Gerhard Hanke (CDU), sowie Vertreter der Kooperationspartner des Projekts von Polizei und BVG ein. Denn in einem weiteren Teil von „Stark ohne Gewalt“ sind Jugendliche zusammen mit der Polizei auf Veranstaltungen oder in öffentlichen Verkehrsmitteln als sogenannte Kiezstreife unterwegs. Neben musikalischen Darbietungen standen besonders die anerkennenden Worte der Projektbeteiligten im Vordergrund und hoben hervor, dass mit „Stark ohne Gewalt“ etwas Großes in Spandau herangewachsen ist.

Die Jugendlichen indentifizieren sich mit dem Projekt und seinen Idealen.

Die Jugendlichen indentifizieren sich mit dem Projekt und seinen Idealen. Foto: Patrick Rein

Vorbildcharakter über die Bezirksgrenzen hinaus

Stellvertretend für den Regierenden Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit (SPD), der kurzfristig seine Teilnahme absagen musste, richtete auch die Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen, Dilek Kolat (SPD), einige kurze Worte an die Zuhörerschaft. Sie selbst ist von Beginn an eine starke Befürworterin des Projekts gewesen. Mittlerweile hat sich „Stark ohne Gewalt“ nicht nur in Berlin zum Vorbild zahlreicher Präventionsprojekte entwickelt und auch bundes- wenn nicht europaweit wird die Entwicklung verfolgt. Zudem ist es seit 2009 als Teilprogramm „Soziale Stadt“ im Rahmen der „Zukunftsinitiative Stadtteil“ durch die Europäische Union, der Bundesrepublik Deutschland sowie des Landes Berlin gefördert.

Ehrenamtlich aktiv werden

Nicht nur Reden, auch Musik und Unterhaltung wurden geboten.

Nicht nur Reden, auch Musik und Unterhaltung wurden geboten. Foto: Patrick Rein

Es zeigt sich, dass Problemen erfolgreich entgegengetreten werden kann und auch wenn Wege meist steinig sind,  es lohnenswert ist sie zu gehen. Die Jugendlichen, denen man am gestrigen begegnen konnte, zeigten zumindest, dass „Stark ohne Gewalt“ ihr Leben positiv beeinflusst hat. Wer jetzt selbst als Ehrenamtlicher aktiv werden möchte, findet beim Projekt immer ein offenes Ohr. So werden beispielsweise Freiwillige gesucht, die Lust und Zeit haben Kindern aus einkommensschwachen Familien Nachhilfe zu geben. Informationen hierzu sowie entsprechende Kontaktmöglichkeiten finden sich im Internet unter www.stark-ohne-gewalt.com oder telefonisch 030/ 36741632.

Patrick Rein

30 Jahre Volkssternwarte Bruno H. Bürgel Spandau

13.04.2012: Tag der offenen Tür

Quelle: www.webprinter.de

Anläßlich des 30-jährigen Bestehens der Volkssternwarte Bruno H. Bürgel Spandau e.V. findet am Freitag, den 13. April 2012 um 17.00 Uhr ein Tag der offenen Tür statt.

Lassen Sie sich beim Besuch der Sternwarte von der praktischen Astronomie faszinieren. Entdecken Sie die Schönheit der Gestirne mit einem Blick durch die Teleskope. Lassen Sie sich mitnehmen auf eine Reise zu den Sternen. Die Feiern finden im Vereinshaus statt, das mit Mitteln des Zahlenlottos neu ausgestattet werden konnte. Die visuellen Beobachtungen erfolgen jedoch nur bei klarem Himmel.

Programm zum Tag der offenen Tür am 13.04.2012:

ab 17:00 Uhr:
Einlaß, Besichtigung und praktische Beobachtung durch die Teleskope
Astronomischer Markt
Führung durch die Sternwarte

ab 19:00 Uhr:
Empfang, es spricht u.a. Prof. Dr. D.-B. Herrmann, Astronom, Physike und Autor
Buffet

ab 22:00 Uhr:
Beobachtung durch das computergesteuerte Teleskop auf dem Hahneberg (61cm Öffnung, 8.5m Brennweite)
– nur bei klarem Himmel –

Der Eintritt ist kostenlos!

Volkssternwarte Bruno H. Bürgel Spandau e.V.
Heerstraße 531
13593 Berlin Spandau

Feiern Sie mit! Das Stadtbad Spandau wird 100 Jahre


Am 30. Oktober 2011 Sport, Spiel und Spaß  zum Jubiläums-Eintrittspreis

Stadtbad Spandau Nord

Stadtbad Spandau Nord

Das Spandauer Stadtbad feiert diesen Monat 100-jähriges Jubiläum. Die Berliner Badebetriebe lassen es sich natürlich nicht nehmen diesen runden Geburtstag zu feiern. So gibt es am Sonntag, den 30. Oktober 2011 von 9.00 bis 18.00 Uhr ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie.

Angeboten werden neben Kinderanimation und Aqua-Fitness auch Führungen durch die technischen Anlagen des Bades. Am Nachmittag bietet der Spandauer Tauchclub „Lobster“ aufregende Schnupper-Tauchkurse an. Zu beachten ist, dass alle Besucher unter 18 Jahren für diesen Kurs eine schriftliche Einverständniserklärung ihrer Erziehungsberechtigten benötigt.

Selbstverständlich wird es an diesem Tag ganz besonderen Eintrittspreis geben. Alle Kinder die eine Größe von 100 cm nicht erreichen, kommen komplett kostenlos hinein und alle anderen Besucher zahlen lediglich 100 Cent pro Person.

Kinder aufgepasst: Spandau Arcaden spendieren Geburtstagsfeiern


Jubiläum für die Spandau Arcaden

Spandau Arcaden spendieren Geburtstagsfeiern

Spandau Arcaden spendieren Geburtstagsfeiern für Kinder

In der Zeit vom 27.10 bis zum 06.11.2011 feiern die Spandau Arcaden Ihren zehnten Geburtstag. Dieses Mal sollen nicht nur die Großen was davon haben, auch die Kleinen können kräftig mitfeiern.

Das zehnte Jubiläum nehmen sich die Spandau Arcaden zum Anlass und spendieren in diesem Zeitraum Geburtstagsfeiern für Kinder. Alle Mädchen und Jungen, die in dieser Zeitspanne Geburtstag haben und nicht älter als zehn Jahre sind, können sich für eine solche Party bewerben. Es werden jeden Tag Geburtstagsfeten mit viel Spaß, Unterhaltung, Kakao und Kuchen in der Mall veranstaltet.

Melden Sie sich an.

Falls Sie Interesse haben, können Sie sich bei den Spandau Arcaden unter folgender E-Mail-Adresse anmelden: mfi.spandau@mfi.eu

Es ist darauf zu achten, dass pro Party maximal 10 Kinder eingeladen werden können. Alle registrierten Teilnehmer werden rechtzeitig über die Details informiert.

Auf zur 20. Reisemesse in Spandau

Berliner Reisemesse in Spandau

20. Berliner Reisemesse in Spandau

Jubiläum – kommen Sie vorbei!

Am 17. und 18. September findet in der Mercedes-Benz-Niederlassung in der Seeburger Straße 27 in Spandau die mittlerweile 20. Berliner Reisemesse statt. Die Organisatoren sind guter Ding, dass in diesem Jahr wieder alle Rekorde gebrochen werden. Insgesamt präsentieren  sich über 265 Aussteller. Der Eintritt wird wie gewohnt für alle Besucher komplett frei sein. Neben den ausreichend vorhanden Parkplätzen wird es auch einen kostenlosen Busshuttle-Service vom Bahnhof Spandau geben. An beiden Tagen werden viermal täglich Gewinnspiele veranstaltet, bei denen Reisen und Sachpreise im Wert von sage und schreibe 35.000 Euro winken.


 

Der Eingang zur Messe

Reger Andrang am Eingang der Messe

Schwerpunkte auf der Spandauer Reisemesse: Kreuzfahrten, Fernreisen, Urlaub in der Region

Ein Schwerpunkt der diesjährigen Messe wird  das Thema Kreuzfahrt sein. Es ist einfach ein besonderes Erlebnis, so die Veranstalter, die Welt mit einem Kreuzfahrtschiff zu bereisen. Gründ hierfür sind, die komfortablen Kajüten und das Gefühl die eigenen vier Wände um sich zu haben. Weiterhin werden auch zahlreiche Fernreisen angeboten, denn die Preise dafür sind zurückgegangen und sind somit für mehr urlaubswillige Besucher erschwinglich. Wenn Sie sich aber nicht all zu weit von der Heimat wegbewegen wollen, dann könnten Sie auch einen Reiturlaub quer durch Nordbrandenburg erleben. Außerdem werden viele exotische Reiseziele und alle anderen Arten von Urlaub vorgestellt. Sie können sich vom Fachpersonal an den verschiedenen Ständen Informationen zu Kur- bzw Aktivurlaubsangebote oder Abenteuer- und Erlebnisreisen  besorgen. Wie Sie sehen ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei.

Weit und breit nur zufriedene Besucher

Weit und breit nur zufriedene Besucher

In einem Interview äußerte sich der Veranstalter Uwe Rösler vom DERPART Reisebüro in Spandau wie folgt:

„Eine Plattform für Kontakte zu schaffen, das war die Grundidee. Zunächst hatte ich in meinem Freund Olaf Lezinsky vom Spandauer Volksblatt einen Partner gefunden, der vom Fach ist und die Verhältnisse hier in Spandau kennt wie kaum ein anderer. Hier trafen quasi Presse- und Anzeigenprofi auf Reiseprofi – damit war schon mal die Kernkompetenz vorhanden. Die erste Messe zählte anfangs 37 Aussteller auf drei Etagen, ohne Fahrstuhl. Trotzdem kamen auf Anhieb 2000 Besucher. Heute sind es über 265 Aussteller, und im letzten Jahr hat die Besucherzahl die 13 000-Marke überschritten.“


Die Spandauer Reisemesse im Überblick:

  • Ort: Mercedes-Benz- Niederlassung, Seeburger Straße 27 in Spandau
  • Öffnungszeiten: An beiden Tagen von 10.00 bis 18.00 Uhr
  • Kostenloser Eintritt
  • Weitere Information auf www.berliner-reisemesse.de

 Eine Karte mit Sicht auf die Reisemesse in Spandau:

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Der Wochenendausflug ist also gesichert. Am Sonntag kann man die Messe besuchen und zuvor oder danach zur Wahlurne schreiten.


Wir wünschen dem Veranstalter viel Erfolg

Daniel Hunger

Gemeinsam sind wir 100 – Samstag ist Party angesagt

30.07.2011: Jubiläumsparty in Spandau

Frauenband "Die Gabys"

Unter dem Motto „Gemeinsam sind wir 100“ lädt Partner für Spandau Gesellschaft für Bezirksmarketing am 30. Juli zum zehnjährigen Firmenjubiläum auf die 90jährige Freilichtbühne an der Zitadelle Spandau zu einer Sommerparty ein. Am letzten Juli-Samstag treten mit der „Anno-Rock-Band“ (17 Uhr) und der Frauenband „Die Gabys“ (20 Uhr) zwei nicht nur in Spandau bekannte Gruppen auf, die sich eindeutig den lauteren und rockigeren Tönen verschrieben haben. Zusätzliche Farbtupfer setzen die Orientalischen Tänzerinnen um Carola Al Jamal in den Bandpausen und ab 22 Uhr bei einer Tanzparty mit Highlights aus 1001 Nacht. Schultheiss sorgt für kühle Getränke, die Imbissversorgung übernimmt die Eberswalder Wurst GmbH.

Eintrittskarten zum Preis von 10 Euro – inklusive ein Freigetränk gibt es im Kulturhaus Spandau (Mauerstraße 6) und in der Tourist-Information im Gotischen Haus (Breite Straße 32) – und natürlich an der Tageskasse ab 16 Uhr.

Quelle: Partner für Spandau

 

10 Jahre Partner für Spandau – Eckpunkte einer (Erfolgs-)Bilanz

Jubiläumsparty auf der Freilichtbühne an der Zitadelle Spandau

Am 30. Juli 2011 findet die Jubiläumsfeier zum 10. Gründungstag von Partner für Spandau Gesellschaft für Bezirksmarketing mbH (PfS) statt. In diesen 10 Jahren wurde viel geleistet. Zeit, einmal Rückblick zu halten und die Aktivitäten der vergangenen 10 Jahre aufzuzeigen.

Traditionen pflegen und bewahren
Sommerfest SpandauIngesamt wurden 50 verschieden große Stadtfeste mit rund 21,5 Millionen Gästen von der PfS oranisiert. Der Spandauer Weihnachtsmarkt und der St. Englmar –Tag (seit 2009 Bayern-Tag) wurden weiterentwickelt und neue Events ins Leben gerufen. Seit 2003 veranstaltet Partner für Spandau mit dem Havel- und dem Altstadtfest mehrtägige sommerliche Stadtfeste mit überregionaler Bedeutung. Mit dem Usedom- und dem Brandenburg-Tag kamen in den letzten Jahren neue Termine dazu, die nach Meinung der regionalen Tourismus-Partner sehr erfolgreich waren und Tradition werden sollen. Die Übernahme des Pfingstkonzertes an der Scharfen Lanke durch Partner für Spandau konnte ab 2009 den Fortbestand dieser traditionsreichsten Spandauer Veranstaltung sicherstellen. Zukünftig ist ein Engagement an ähnlich bekannten Veranstaltungsorten im Spandauer Süden, zum Beispiel dem Kladower Hafen, denkbar.

Der Spandauer Weihnachtsmarkt
Weihnachtsmarkt SpandauDas wichtigste und bedeutendste Spandauer Stadtfest war, ist und bleibt selbstverständlich der Spandauer Weihnachtsmarkt. Im Jahr 2009 von der Süddeutschen Zeitung als einziger norddeutscher Weihnachtsmarkt unter den „Top 5“ in Deutschland gelistet, zieht der Spandauer Weihnachtsmarkt alljährlich rund 1,8 Millionen Besucher an. In der Verantwortung der Partner für Spandau GmbH haben sich vor allem die Schau- und Mitmachelemente des vorweihnachtlichen Markttreibens verstärkt: Mittelaltermarkt mit vorführendem Handwerk, Kinderweihnachtsmarkt und tägliches Bühnenprogramm stehen unter anderem dafür. Das hat sich auch außerhalb der Landesgrenzen der Bundesrepublik herumgesprochen: Auf dem europäischen Kongress der Weihnachtsmarkt-Veranstalter im Februar 2010 in Salzburg war der Geschäftsführer von Partner für Spandau als einer der Hauptreferenten eingeladen.

Belebung der Spandauer Altstadt
Altstadtfest SpandauPartner für Spandau hat in den letzten 10 Jahren auch zunehmend dafür gearbeitet, dass die Spandauer Altstadt nicht nur in den vier Vorweihnachtswochen eine anziehende „Marke“ für den Bezirk darstellt. Mit den verschiedensten Projekten – Kleinbahn „Hans Dampf“, Kinder- und Familienfestival, Public Viewing zur Fußball-WM 2006, Auszeichnungen von besonders familienfreundlichen Unternehmen – wurde die Spandauer Altstadt belebt. Neuestes Beispiel dafür ist die im Rahmen der Kampagne „Raum für Kinderträume“ gemeinsam mit der Vereinigung Wirtschaftshof Spandau und dem Bezirksamt initiierte Aufstellung von Großspielgeräten zur kostenlosen Nutzung an den Sommer-Samstagen auf dem Markt.

Zusammenarbeit mit Spandauer Vereinen und Gewerbetreibenden
Jährlich unterstützt die Gesellschaft rund anderthalb Dutzend verschiedene zentrale und dezentrale Spandauer Aktivitäten in Bewerbung und Durchführung. Südparkfest und Sportlerehrung, Kunstbörse und Kladower Christkindl Markt und viele weitere gehören dazu. Sehr gut haben sich die Kontakte zur Spandauer Wirtschaft entwickelt – nicht nur, weil die Vereinigung Wirtschaftshof Spandau Hauptgesellschafter der Partner für Spandau GmbH ist. Mit Unternehmen wie dem Schuhhaus EGA, Juwelier Brose, der Florida Eiscafé KG Olaf Höhn oder Karstadt Spandau gibt es anlassbezogen eine sehr vielfältige Zusammenarbeit. Mit den Spandau Arcaden wird seit mehreren Jahren auf Basis einer Kooperationsvereinbarung zusammengearbeitet. Traditionell gute Kooperationsbeziehungen bestehen zum Evangelischen Kirchenkreis Berlin-Spandau, speziell der Gemeinde St. Nikolai und dem Evangelischen Johannesstift.

Touristische Information zu Berlin-Spandau

Die Marketinggesellschaft betreibt seit Januar 2009 die Tourist-Information Berlin-Spandau im Gotischen Haus. Berlins ältester Profanbau wurde seitdem denkmalgerecht zur modernen Serviceeinheit umgebaut und erstmals in seiner über 500jährigen Geschichte Menschen mit Behinderung zugänglich gemacht. Mit erweiterten Öffnungszeiten und umfangreicherem Ticketverkauf, einem von Besuchern nutzbaren Info-PC und gemütlichen Bistro-Plätzen im Innen- und Außenbereich hat die Tourist-Information Berlin-Spandau weiter an Attraktivität gewonnen. In zwei eng miteinander verknüpften Europa-Projekten in den Jahren 2005 bis 2007 hat die Gesellschaft wichtige Basisarbeit für die touristische Profilierung Spandaus geleistet. Die Gesellschaft beteiligt sich an der alljährlichen Spandau-Präsentation am Berlin-Stand auf der ITB und an der Reisemesse Spandau.

Die Jubiläumsparty
Unter dem Motto „Gemeinsam sind wir 100“ lädt Partner für Spandau Gesellschaft für Bezirksmarketing am 30. Juli zum zehnjährigen Firmenjubiläum auf die 90jährige Freilichtbühne an der Zitadelle Spandau zu einer Sommerparty ein. Am letzten Juli-Samstag treten mit der „Anno-Rock-Band“ (17 Uhr) und der Frauenband „Die Gabys“ (20 Uhr) zwei nicht nur in Spandau bekannte Gruppen auf, die sich eindeutig den lauteren und rockigeren Tönen verschrieben haben. Zusätzliche Farbtupfer setzen die Orientalischen Tänzerinnen um Carola Al Jamal in den Bandpausen und ab 22 Uhr bei einer Tanzparty mit Highlights aus 1001 Nacht. Schultheiss sorgt für kühle Getränke, die Imbissversorgung übernimmt die Eberswalder Wurst GmbH.

Eintrittskarten zum Preis von 10 Euro – inklusive ein Freigetränk gibt es ab sofort im Kulturhaus Spandau (Mauerstraße 6) und in der Tourist-Information im Gotischen Haus (Breite Straße 32) – und natürlich an der Tageskasse ab 16 Uhr. nbsp;

Quelle: Partner für Spandau

Die Redaktion gratuliert allen Beteiligten und vor allem Sven-Uwe Dettmann, dem umtriebigen Geschäftsführer der Partner für Spandau – Gesellschaft für Bezirksmarketing mbH. Übrigens: sein Geschäftsführervertrag wurde im Juli bis 2015 verlängert.

Rathaus Spandau – Jubiläum 100 Jahre Grundsteinlegung

Eine kleine Feier im engsten Kreis …

Grundsteinlegung - Bürgermeister Konrad Birkholz und Baustadtrat Carsten Röding

Am Sonntag, den 3. April 2011, jährte sich die Grundsteinlegung des Spandauer Rathauses zum 100sten mal. Das Ereignis war für den Bezirk ein willkommener Grund zu feiern. 100 Spandauer wurden per Losverfahren ausgewählt und eingeladen. Schon um 13.30 Uhr warteten alle ungeduldig vor dem Eingangsportal.

Als die Pforten zum Rathaus sich öffneten strömten die geladenen Gäste hinein, sorgfältig mit der Einladungsliste abgeglichen, damit niemand sich dazwischen schmuggeln konnte. Mit Argusaugen bewachte die Spandauer Stadtgarde den Aufgangsbereich ins Rathaus. Auch später war sie auf Schritt und Tritt dabei.

In der Säulenhalle wurden alle Gäste vom Spandauer Bürgermeister Konrad Birkholz und dem Baustadtrat Carsten Röding begrüßt. Hier konnten neugierige Augen schon einmal einige Gebäude Spandaus im Modell bestaunen. Dazu gehörten, dem Anlass entsprechend, selbstverständlich das alte Rathaus, wie es früher einmal am Marktplatz stand und das jetzige in unzerstörter und auch wieder hergerichteter Pracht.

Die Säulenhalle selbst, mit ihren Modellbauten, war eine von vier Stationen im Parcours durch das Rathaus. In vier kleinere Gruppen aufgeteilt, gingen nach ein paar einleitenden Worten recht schnell die spannenden Führungen los.


Modell - Rathaus Spandau

Station I bot die seltene Gelegenheit, den Rathausturm, begleitet von Carsten Röding, zu erklimmen. Seit dem Krieg ist dieser baupolizeilich gesperrt. Der abgestürzte Fahrstuhl liegt immer noch zertrümmert am Boden. Wer den Aufstieg – auf eigene Gefahr – wagen wollte, der musste 285 Stufen empor klettern. Die Mühe hat sich in jedem Fall gelohnt. Petrus meinte es gut, er ließ die Sonne an diesem Festtag strahlen. Ein klarer Blick bis weit nach Berlin hinein war der Lohn.

Station III bot die Gelegenheit, Spandaus schöne Seiten im Film zu betrachten. Entspannt konnte danach auch das durchaus lösbare Quiz in Angriff genommen werden. Wer jetzt sein Wissen testen möchte, der kann sich 10 Fragen auf der Internetseite des Bezirksamtes stellen.

Station II hörte sich anfangs sehr unspektakulär an. Das neu ausgebaute Dachgeschoss, energetisch saniert, birgt einen kleinen Schatz. Viele Bauten Spandaus, in Form kleiner Miniaturen, warten hier auf neugierige Besucher. Eine ältere Dame meinte, „dies müsste eigentlich, gegen einen kleinen Eintritt, allen Spandauern gezeigt werden“. Bis auf den Eintritt konnte ich ihr aus ganzem Herzen zustimmen. Immerhin sind die Modelle hier bestens aufbewahrt.

Nach all den anstrengen Wanderungen durch das Rathaus hatten alle sich ihren Kaffee und Kuchen redlich verdient. Im Bürgersaal warteten drei lange Tafeln auf die hungrigen Besucher. Den Kaffee gab´s aus einem exklusiven Jubiläumsbecher, den jeder mit nach Hause nehmen durfte. Der leckere Kuchen war eine Spende der Familienbäckerei Rösler aus der Wilhelmstadt (Der Autor selbst irrte hier zuerst, wurde aber freundlicherweise durch einen aufmerksamen Leser auf den Fehler aufmerksam gemacht. Die richtige Bäckerei ist nun genannt. Vielen Dank.).

Ein inhaltlich sehr spannender Vortrag vom Vorsitzenden der Heimatkundlichen Vereinigung Spandau e.V. , Karl-Heinz Bannasch, der leider viel zu ernst vorgetragen wurde, bot einen Abriss über die bunte Geschichte des Bezirks und die Errichtung des Rathauses als Zeichen stolzen Bürgerwillens. Letztendlich hat der Ausspruch bei der Grundsteinlegung 1911, „Es schütze uns des Kaisers Hand vor Großberlin und Zweckverband“, 1920 die Eingemeindung nach Berlin nicht verhindern können. Es gibt viele Gründe, heute darüber nicht böse zu sein. Dem größten Teil Spandaus blieb so die DDR „erspart“.

In den Pausen begeisterte die große Musikgruppe des Klang-Holz e.V. die Zuhörer mit traditionellen Musikstücken auf ungewöhnlichen Musikinstrumenten.

Konrad Birkholz und Baustadtrat Röding zelebrierten zum Abschluss noch einmal die Grundsteinlegung und wünschten dem Rathaus weitere 100 Jahre. Der Bürgermeister schloss mit einem augenzwinkernden Seitenhieb auf Berlin und ließ einen Wunsch für die Zukunft unausgesprochen, so dass ein jeder seinen eigenen äußern konnte …

 

Ralf Salecker