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Bulldogs gewinnen Heimspiel

Nach zwei abgesagten Spielen konnten die Spandau Bulldogs im Jubiläumsjahr ihr erstes Heimspiel gewinnen.

Nach zwei abgesagten Spielen fand am vergangenen Samstag endlich das erste Heimspiel der Regionalliga Ost im Spandauer Helmut-Schleusener-Stadion statt. Für die Bulldogs ging es dabei gleich gegen den Tabellenführer Red Cocks aus Frankfurt Oder, denen sich das Team aus Spandau bereits im Hinspiel knapp mit 5:14 geschlagen geben musste.

Die Spandau Bulldogs konnten das erste Heimspiel der Saison gleich gegen den Tabellenführer gewinnen.

Die Spandau Bulldogs konnten das erste Heimspiel der Saison gleich gegen den Tabellenführer gewinnen.

Zweite Niederlage in Berlin

Mut machte den Gastgebern jedoch die Niederlage der „Kampfhähne“ eine Woche vorher gegen die Berlin Bears. Die Bulldogs gingen dementsprechend motiviert in die Partie. Mit der richtigen Einstellung in einem abwechslungsreichen als auch ausgeglichenen Spiel konnte sich letztendlich die Mannschaft selbst sowie das Publikum dann mit dem ersten Heimsieg der Saison belohnen. Wiederholt äußerst knapp hieß es in diesem Fall jedoch 21:16 für die Bulldogs, welche in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen feiern. Nach 4 Spielen und vier Punkten befindet sich die Mannschaft momentan auf dem vierten Rang. Die Leipziger konnten trotz der zwei Niederlagen – jedoch mit bereits 8 absolvierten Spielen – weiterhin die Tabellenspitze behaupten.

Am Samstag tritt der Nachwuchs der Bulldogs ins Rampenlicht.

Am Samstag tritt der Nachwuchs der Bulldogs ins Rampenlicht. Fotos (2): Patrick Rein

Doubleheader der Jugendmannschaften

Und auch diesen Samstag steht wieder Football auf dem Sportprogramm im Bezirk. Am 17. August kommt zuerst die B Jugend der Bulldogs um den neuen Headcoach Cüneyt Özkan zum Zug. Die Jungdoggen machen gerade ein Jahr des Umbruchs durch und konnten noch kein Spiel für sich entscheiden. In der Sommerpause wurde nun die Coaching Crew umgestellt und somit kann es am Samstag ein spannendes Spiel gegen die Berlin Rebels werden. Im eigentlichen Hauptspiel treten dann jedoch die Spandau Bulldogs A Jugend gegen die Berlin Kobras an. Das Hinspiel konnten die Bulldogs knapp für sich entscheiden und gingen danach ungeschlagen durch die bisherige Saison, während sich die Kobras nach der Niederlage auch den Chemnitz Varlets geschlagen geben mussten. Daher stehen die Kobras unter besonderem Zugzwang: Nur ein Sieg am Samstag kann die Meisterschaftshoffnungen der Wilmersdorfer noch aufrechterhalten. Die Bulldogs unter Head Coach Leeroy Foster hingegen wollen ihre Siegesserie – welche seit der Neugründung der A Jugend vor 2 Jahren andauert – fortsetzen und dadurch die Möglichkeit erhalten am 1.9. im eigenen Stadion gegen die Chemnitz Varlets die Meisterschaft in der Regionalliga nach Spandau zu holen.

Patrick Rein

Älteste Jugendeinrichtung Spandaus feiert Geburtstag

Das JUZ HAVELECK wird 60!

60 Jahre JUZ HaveleckMit einem „Tag der offenen Tür“ zelebriert die älteste Jugendeinrichtung in Spandau ihr 60-jähriges Bestehen. Für die kleinen Gäste stehen eine Hüpfburg und andere Spielmöglichkeiten bereit. Junge Musiker des JUZ HAVELECK geben einige Stücke zum Besten, die Linedance-Gruppe tanzt eine Runde und die Tanzkinder aus dem Spielhaus Goldbeckweg sind ebenfalls Teil der Show. An diesem Tag kann über „alte Zeiten“ gesprochen werden und bei Getränken und Snacks gemütlich beisammen gesessen werden. Bei schönem Wetter findet die Veranstaltung im Garten statt.

Wann & wo?

Am 08.06.2013
ab 14.00 Uhr

Jugendkulturzentrum HAVELECK
Pulvermühle 10
13599 Spandau

Gemeinsam für die Spandauer Neustadt

Neben der Eröffnung vom „Cafe Paule“ sollen drei weitere Projekte Jung und Alt in und für ihren Stadtteil mobilisieren.

Das Quartiersmanagement Spandauer Neustadt ist die jüngste Initiative aus dem Bereich Soziale Stadt im Bezirk. Als Nachzügler setzt der „Jüngling“ bei allen Maßnahmen auf das Motto: „Die Neustadt mit den Bürgerinnen und Bürgern gestalten“, wie es Quartiersmanager Öztürk Kiran beschreibt. Am Dienstag konnte mit der Eröffnung des Nachbarschaftscafes im Paul-Schneider-Haus – betrieben vom Spandau Neustadt e.V. – ein weiterer Schritt erfolgreich abgeschlossen werden. Auch dabei wirkte das Quartiersmanagement mit. Und ein Ende ist bei weitem nicht in Sicht. Allein drei neu gestartete Projekte sollen jetzt Jugendliche, Schülerinnen und Schüler als auch Geschäftsleute im Kiez zum „mitmachen“ bewegen.

Lotta Rüger vom Mädchenladen in der Lasiuszeile und Mitverantwortliche der Jugendjury.

Lotta Rüger vom Mädchenladen in der Lasiuszeile und Mitverantwortliche der Jugendjury.

Jugendjury

So hatte beispielsweise gestern Abend die Jugendjury ihren Auftakt. Hierbei sind alle Neustädter Jugendlichen von 12 bis 17 Jahren aufgerufen, mitzuentscheiden welche Projekte finanziell gefördert werden sollen. Insgesamt stehen 3.000 Euro als „Startkapital“ für Bands, Wettbewerbe, Initiativen oder dem eigenen Film zur Verfügung. Durch die Jugendjury kann jede Idee Wirklichkeit werden, denn niemand wird hier sagen: „Dafür ist kein Geld da.“ Interessierte Juroren als auch Projektvorschläge sowie alle weiteren Informationen gibt es über Mail an Jugendjury.Neustadt@gmx.de.

Zusammen mit der Lynar-Grundschule sucht der Spandauer Jugend e.V. Mentoren für Schüler im Rahmen vom Education Point.

Zusammen mit der Lynar-Grundschule sucht der Spandauer Jugend e.V. Mentoren für Schüler im Rahmen vom Education Point.

Studenten gesucht

Nicht weniger innovativ ist das Projekt des Education Point vom Spandauer Jugend e.V.. Über ein Mentor-Programm werden hier nicht nur schulschwache sondern auch starke Schüler der Lynar-Grundschule in ihrer Entwicklung gefördert. Dafür werden noch Studenten aller Fachrichtungen, bevorzugt aus der Neustadt, gesucht, die dann Schüler in ihrer Laufbahn begleiten und unterstützen. Hierzu gehören sowohl leistungsschwache ebenso wie –starke Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassenstufe. Die Mentoren erhalten neben den sozialen Erfahrungen und der professionellen Einarbeitung auch eine Aufwandsent-schädigung. Informationen über info@spandauerjugend.com

Dr. Philippe Royer ist Initiator des Barcamp Spandauer Neustadt

Dr. Philippe Royer ist Initiator des Barcamp Spandauer Neustadt. Fotos (3): Patrick Rein

Innovation und Image-Offensive

Das dritte Projekt ist hingegen gänzlich anderer Natur: Das Barcamp Spandau Neustadt will Geschäftsleute und Kreative zusammenführen um Potenziale des Quartiers herauszuarbeiten. Diese sollen über ein mediales Netzwerk kommuniziert werden und somit auch Externe neugierig auf den Stadtteil machen. Hintergrund ist, dass weiterhin rund 50 Laden- beziehungsweise Geschäftsräume keinen Nutzer gefunden haben. Ins Leben gerufen wurde die Initiative von Dr. Philippe Andre Royer der per Mail an info@kshaping.com für Interessierte zur Verfügung steht.

Dies sind nur drei Projekte, welche das Quartiersmanagement Spandau Neustadt aktuell auf den Weg gebracht hat. Auch zukünftig sind alle Neustädterinnen und Neustädter aufgerufen, sich beim Quartiersmanagement einzubringen und mitzuentscheiden, wie zur Verfügung stehende Fördermittel sinnvoll verwendet werden sollen.

Patrick Rein

Aus Rot wird Schwarz

Finanzieller Erfolg des Jugendamtes

Ein Aufatmen geht durch Spandaus bezirkliche Jugendpolitik. Aufgrund verschiedener Zielvereinbarungen konnte im Bereich „Erziehung“ vermehrt Geld eingespart werden ohne Hilfeleistungen zu kürzen. Im Zuge der optimierten Personalausstattung im Regional Sozialen Dienst standen am Jahresende 2012 sogar 350.000 € in schwarzen Zahlen unterm Strich.

Arndt Meißner CDU Spandau

Arndt Meißner CDU Spandau

Vorsitzender der CDU-Fraktion Arndt Meißner äußerte sich hierzu wie folgt:

„Wir haben uns über den erneuten Besuch von Herrn Tölke sehr gefreut. Umso mehr natürlich, weil er eine mutmachende Bilanz präsentieren konnte. Ärgerlich daran ist, dass diese Ergebnisse teilweise durch Maßnahmen erreicht worden sind, deren Umsetzung die CDU-Fraktion bereits in früheren Jahren vorge- schlagen und gefordert hat. Unsere Vorschläge, die Maßnahmen zu flexibilisieren, also durchlässig zu gestalten und auch die Preise mit den Trägern neu zu verhandeln, stießen auf Widerstand der damaligen SPD-Jugendstadträtin. Jetzt ist klar, unsere Ideen wären durchaus geeignet gewesen, den Haushalt nachhaltig zu entlasten.

Wir danken unserem seit Oktober 2011 zuständigen Stadtrat Gerhard Hanke sowie dem Jugendamtsleiter Herrn Tölke und seinen Mitarbeiterinnen und Mit- arbeitern für die hervorragende Arbeit zum Wohle der Spandauerinnen und Spandauer. Wir vertrauen auf die Kreativität und das Engagement des Spandauer Jugendamtes.“

Kleine Kicker(-innen) ganz groß

Am Samstag standen sich beim Fußballturnier des FK Srbija sieben G-Jugendmannschaften in der Grundschule am Ritterfeld gegenüber

Fußball ist die Mannschafts- und Vereinssportart Nummer eins in Deutschland. Mit fast 7 Millionen Mitgliedern folgt erst auf Platz zwei mit nicht ein Mal 5 Millionen der Deutsche Turnerbund. Da verwundert es nicht, dass auch im Nachwuchsbereich eine kontinuierliche Nachfrage bei Jungen und Mädchen herrscht.

Jungen und Mädchen in einem Team als auch Integration sind bei den Jüngsten noch selbstverständlich.

Jungen und Mädchen in einem Team als auch Integration sind bei den Jüngsten noch selbstverständlich.

Integration und Geschlechtergleichheit

Auch wenn durch den Ganztagsschulbetrieb weniger Zeit für Freizeit- und Vereinsaktivitäten bleibt, können schon in ganz jungen Jahren die eigene Motorik, Fitness und Ballgefühl gestärkt werden. Hinzu kommt der Erwerb sozialer Kompetenzen und besonders bei der populärsten Ballsportart der Integration. All dies stellten die G-Jugendmannschaften von SF Kladow, SFC Stern 1900, BSV Hürtürkel, ESV Lok Elstal, FC Kreuzberg, SG Bornim sowie des Gastgebers am Samstag beim Fußballturnier „Der Heilige Sava“ des FK Srbija unter Beweis.

"Wir sind ein Team."

„Wir sind ein Team.“

Ergebnisse zweitrangig

Gerade von den Trainern und Betreuern wird dabei mehr abverlangt als reine Spielanalyse. So gehörte auch am Wochenende das Schnürsenkel binden ebenso dazu wie die Aufmerksamkeit der männlichen und weiblichen Nachwuchskicker – denn auch immer mehr Mädchen finden den Weg in die Vereine – beim Spielgeschehen zu halten. Fair play stand im Vordergrund und auch die Schiedsrichter konnten sich dadurch neben der eigentlichen Spielleitung ebenso den ausordentlichen Aufgaben widmen. Auch wenn insbesondere Eltern oftmals versuchen ihre anscheinend selbst ausgebliebenen sportlichen Erfolge über die Karriere der Kinder auszuleben, erlebten alle einen abwechslungsreichen Tag in der in der Grundschule am Ritterfeld. Nicht zuletzt auch durch die Showeinlage einer traditionellen Tanzgruppe.

Schnürsenkel binden und Faszination durch den Schiedsrichter gehörten dazu.

Schnürsenkel binden und Faszination durch den Schiedsrichter gehörten dazu. Fotos (3): Patrick Rein

Alle waren Gewinner

Obwohl im Modus „jeder gegen jeden“ auch entsprechende Platzierungen ausgespielt wurden, verzichtet die Redaktion auf deren Nennung, denn: Alle teilnehmenden Mannschaften, ihre Trainer und Eltern waren die Gewinner. In dieser Altersklasse sollten die sportliche Betätigung und die oben erwähnten sozialen Kompetenzen im Vordergrund stehen – und nicht Platzierungen. Diesem Gedanken folgend spendet der FK Srbija auch die Antrittsgelder der Mannschaften an die Kinderkrebsstation des Vivantes Klinikums.

Patrick Rein

Jugendfußballspiel nach Bedrohung abgebrochen

Nachdem Jugendspieler bei der Partie beim SC Staaken den Schiedsrichter massiv bedrohen, bricht dieser die Partie ab

Besonders im Fußball kochen die Emotionen durch den harten Körperkontakt schon mal hoch. Auch wird der Respekt von Kindern und Jugendlichen gegenüber Erwachsenen immer häufiger kritisiert. Doch was sich am Sonntag beim B-Jugendspiel des SC Staaken gegen den FC Kreuzberg in der Kreisliga ereignete, dürfte auch für erfahrene Pädagogen eine neue Dimension bedeuten.

Durch das körperbetonte Spiel steht der Schiedsrichter wie hier im Erwachsenen

Durch das körperbetonte Spiel steht der Schiedsrichter – wie hier im Erwachsenenbereich – oft im Mittelpunkt.

Beleidigungen dann Bedrohung

Nach einer Freistoßentscheidung vor dem Tor der Gäste in der zweiten Halbzeit kam es zu Beleidigungen und Bedrohungen gegenüber dem Schiedsrichter durch die gegnerischen Spieler. Besonders ein Spieler wollte dabei die Entscheidung des Schiedsrichters nicht akzeptieren. Daraufhin stellte der den 15jährigen mit Roter Karte vom Platz.

Zweite rote Karte

Eine zweite Rote Karte brachte sowohl die Spieler als auch Verantwortlichen des FC Kreuzberg so in Aufregung, dass der Schiedsrichter das Spiel in der 66. Minute abbrechen und anschließend vom Platz in der Spandauer Straße flüchten musste.

Auch Abseitsentscheidungen des Linienrichters können die Gemüter erregen.

Auch Abseitsentscheidungen des Linienrichters können die Gemüter erregen. Fotos (2): Patrick Rein

Sport als Ausgleich

Was im Erwachsenenbereich oftmals dazu gehört, ist im Jugendbereich umso erschreckender. Vereine werben damit, den Jugendlichen einen respektvollen Umgang und soziales miteinander beizubringen. Auch der Berliner Fußballverband wirbt mit zahlreichen Aktionen gegen Rassismus und ein fair play den Spielleitern gegenüber. Schiedsrichterentscheidungen sind bis hin zum Profibereich immer wieder Grund für Emotionsausbrüche. Das gehört zum Spiel doch muss der Respekt vor Personen und Entscheidungen gewahrt bleiben. Nun werden der Spielabbruch und das Verhalten von Spielern als auch Verantwortlichen vorm Sportgericht des Berliner Fußballverbands verhandelt.

Patrick Rein

Handballerinnen weiterhin ungeschlagen

Die Frauen der SG ASC/VfV Spandau gewinnen auch das Berlin-Derby gegen die Füchse II und bleiben Tabellenführer

Auch nach der Auflösung der Spielgemeinschaft im männlichen Jugendbereich zwischen der SG Spandau und den Füchsen Berlin bleibt der Handballsport im Bezirk erfolgreich. Das Aushängeschild, die erste Frauenmannschaft, bleibt in der Oberliga Ostsee-Spree weiterhin mit lediglich einem Unentschieden in acht Spielen Tabellenführer und hält Aufstiegskurs auf die 3. Liga.

Die erste Frauenmannschaft lief zusammen mit dem Nachwuchs auf.

Die erste Frauenmannschaft lief zusammen mit dem Nachwuchs auf.

Handball in Berlin und Spandau

Nicht nur wegen der ehemaligen Spielgemeinschaft sind die Spiele gegen den Nachbarn aus Reinickendorf in allen Altersklassen von einer besonderen Brisanz geprägt. So war es nicht verwunderlich, dass die Heimspielhalle am Falkenseer Damm 20 fast bis auf den letzten Platz gefüllt war. Die erste Frauenmannschaft der Füchse Berlin sind diese Saison in die 2. Bundesliga aufgestiegen. Die Männermannschaft hat sich mittlerweile durch Champions-League und Top-Platzierungen in der stärksten Handballliga der Welt einen Namen gemacht und gehört zu den Spitzenklubs der Sportstadt. Doch auch die Spandauer sind durch jahrelange Erfolge im Jugendbereich, der Spielgemeinschaft und den ersten Frauen bundesweit nicht  unbekannt.

Mit großem Interesse wurde das Berlin-Derby der Oberliga verfolgt.

Mit großem Interesse wurde das Berlin-Derby der Oberliga verfolgt.

Knapp aber verdient

Die Damen der SG ASC/VfV Spandau taten sich zwar wie erwartet schwer gegen die zweite Mannschaft der Füchse, konnten sich am Ende aber in einer spannenden Partie verdient mit 28:26 durchsetzten und bleiben mit einem Punkt vor Neubrandenburg Tabellenführer. Auf Platz drei mit fünf Minuspunkten folgen die Reinickendorferinnen. Was beim Fußball nahezu unvorstellbar, ist bei Spandaus Handballerinnen dabei weiterhin Realität: Keine Spielerin erhält einen finanziellen Ausgleich, sie zahlen sogar den regulären Mitgliedsbeitrag um auflaufen zu dürfen. Obwohl der Bezirk weiterhin als einer der Wirtschaftsstandorte bekannt ist, haben nahezu alle Sportarten Probleme Sponsoren zu gewinnen.

Auch die A-Jugend geht seit dieser Saison wieder als SG ASC/VfV Spandau auf Torejagd.

Auch die A-Jugend geht seit dieser Saison wieder als SG ASC/VfV Spandau auf Torejagd. Fotos (3): Patrick Rein

Erfolgreiches Wochenende

Neben der Frauenmannschaft konnte im Anschluss auch die erste Männermannschaft von ASC und VfV Boden im Kampf um den Klassenerhalt in Berlins höchster Spielklasse, der Verbandsliga, gut machen. Trotz Rückstand wurde gegen Rotation Prenzlauer Berg am Ende mit 33:29 gewonnen. Lediglich die männliche A-Jugend musste in der Ostsee-Spree Liga gegen BSV 92 eine weitere Niederlage hinnehmen und sammelt weiter Erfahrung. Am Sonntag erreichten dann noch die männliche C- als auch die weibliche B-Jugend mit ihren Heimspielerfolgen das Viertelfinale im Berliner Pokal. Handball in Spandau bleibt somit auch weiterhin erfolgreich.

Patrick Rein

Ganztags- und Wochenendbetreuung für Kinder

Jugendhilfeausschuss lenkt ein und unterstützt weiter alle Spandauer Einrichtungen

Es wirkt schon ein wenig paradox: Während ab dem kommenden Schuljahr neben einem gesetzlichen Kitaplatz auch ein Anspruch auf Hortbetreuung besteht, werden nach ursprünglich geplanten Kürzungen nun alle Jugendeinrichtungen weiter unterstützt. Die bei ohnehin schon knappen Bezirkskassen zusätzliche Viertel Million Euro stellte Bezirksstadtrat Gerhard Hanke (CDU) jedoch in Aussicht, was zu einer äußerst knappen Zustimmung des CDU-Vorschlags zur weiteren Finanzierung aller Projekte im Jugendhilfeausschuss führte.

Immer häufiger sind Eltern mit der Erziehung ihrer Kinder überfordert.

Immer häufiger sind Eltern mit der Erziehung ihrer Kinder überfordert. Foto: Souza_pixelio.de

Lückekinderprojekt gerettet

Somit konnte auch das Lückekinderprojekt, welches durch die neue Gesetzeslage eine Dopplung des Angebots dargestellt hätte, vorerst gerettet werden. Um jedoch kein Überangebot darzustellen, wird deren Konzept überarbeitet und Angebote werden auch auf die Wochenenden ausgedehnt  um sich weiterhin den Problemen der Kinder von erziehungsüberforderten Eltern widmen zu können. Noch mehr Geld müsste jedoch in Angebote für Eltern investiert werden, um nicht nur als Reparateur zu agieren sondern  eine Hilfestellung in Erziehungsfragen zu bieten und das Problem an der Wurzel zu lösen. Zumindest für eine notwendige Übergangszeit konnte somit ein weitreichendes und umfangreiches Angebot sichergestellt werden. Auch die Schließung der drei Familienzentren – über die bis vor kurzem noch diskutiert wurde – ist vom Tisch.

Kinder- plus Betreuungsgeld

Darüber hinaus wird erziehungsüberforderten Eltern  durch die anhaltende Debatte über das Betreuungsgeld auf Bundesebene gerade noch eine zusätzliche Förderung für die eigenverantwortliche Erziehung des Nachwuchses in Aussicht gestellt. Während auf Bezirksebene eine von freien Trägern ausgeübte Rundumbetreuung gewährleistet wird, würden Eltern dann durch Kinder- und Betreuungsgeld ohne Ausübung der Erziehung finanzielle Leistungen beziehen.

Trotz knappen Haushalts können alle Projekte des Jugendhilfeauschusses weiter

Trotz knappen Haushalts können alle Projekte des Jugendhilfeauschusses weiterfinanziert werden. Foto: Lupo_pixelio.de

Geld im Überfluss?

Finanziell scheint im Bezirk der Rahmen noch nicht ausgeschöpft. So kündigt Janine Schneider, jugendpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, an: „Wir sind an einem Punkt, an dem man von den verbliebenen Jugendprojekten keine weiteren kürzen kann, wie es der von der rot-grünen Zählgemeinschaft beschlossene Haushalt aber impliziert. Vor allem haben wir uns dafür eingesetzt, dass die beiden Lückekinderprojekte über den Schuljahreswechsel im Sommer 2013 mit einem dem Bedarf angepassten Konzept weiterarbeiten können. Auch wenn Kinder der 5. Klassen den Hort besuchen können, wird es schließlich noch Kinder der 6. Klassen geben, die nachmittags betreut werden müssen. Ein für uns als CDU-Fraktion wichtiger Punkt war bereits in der Vorschlagsliste enthalten: Die etablierten Familienzentren werden weiter finanziert und bleiben bestehen. Wir wünschen uns für die Kinder und ihre Familien, dass wir mit unseren Argumenten auch noch für andere Projekte erfolgreich sein werden.“  Um zumindest über den finanziellen Ausgleich im Bereich der Jugendhilfe informiert zu werden, lässt der Vorsitzende der Piraten-Partei Emilio Paolini nun Bezirksstadtrat Gerhard Hanke (CDU) zum Haushaltsausschuss einladen.

Patrick Rein

Spandau läuft

39. Waldlauf der Spandauer Schulen

SchülerInnen starten durch beim 39. Waldlauf © Dieter Schütz / pixelio.de

SchülerInnen starten durch beim 39. Waldlauf © Dieter Schütz / pixelio.de

Am kommenden Dienstag, den 23.10.2012 findet ab 9.00 Uhr der 39. Waldlauf der Spandauer Schulen statt. Dieser wird in Zusammenarbeit vom Bezirksamt Spandau und der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft veranstaltet. Für die Organisation und Durchführung sind Herr Lemke und Frau Krüger vom Bezirksschulsport verantwortlich. Rund 4.000 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 1996-2003 werden in 20 Läufen ihr sportliches Können unter Beweis stellen. Die Strecke hat eine Länge von 3,5 – 4,5 km. Die Lehrkräfte sind als Wettkampfrichter und Streckenposten im Einsatz, außerdem betreuen sie die Schülerinnen und Schüler während der gesamten Veranstaltung. Vorab bedanken sich die Veranstalter schon mal bei allen aktiven Helfern für ihren Einsatz beim 39. Waldlauf der Spandauer Schulen.

Wo?

Hohengatow (Helleberge)
am Parkplatz „Waldhütte“

Erfolgreicher Saisonstart

Nach den Fußballern starteten am Wochenende auch Spandaus Handballer der SG ASC/VfV in die neue Saison

Die erfolgreiche Zusammenarbeit im männlichen Jugendbereich mit den Füchsen Berlin wurde zum Beginn dieser Spielzeit von Spandauer Seite aufgelöst. Dennoch soll auch weiterhin hochklassiger Handball neben der Konzentration auf das Breitensportangebot im Bezirk sein zu hause haben. So schaffte die A-Jugend die Qualifikation für die überregionale Ostsee-Spree-Liga, die B-Jugend verfehlte diese knapp. Im ersten Saisonspiel in der Verbandsliga konnten sich die B-Jugendlichen im Heimspiel knapp mit 31:28 im Heimspiel gegen den VfL Tegel durchsetzen, während die A-Jugend auswärts beim Polizei SV mit 23:20 unterlag.

Die erste Frauenmannschaft der SG ASC/VfV Spandau.

Die erste Frauenmannschaft der SG ASC/VfV Spandau.

Frauen bleiben das Aushängeschild

Wie bereits in der letzten Saison starten auch die Frauen der Spandauer Spielgemeinschaft weiterhin in der vierthöchsten Spielklasse, der Ostsee-Spree-Liga, welche zuletzt als Tabellenzweiter beendet wurde. Mit Ronja Bohle von den Spreefüchsen konnten sich die Handballabteilungen von ASC und VfV wiederholt vielversprechend verstärken. Im ersten Spiel in der Heimhalle Falkenseer Damm 20 hieß der Gegner des ersten Saisonspiels TSG Wismar II und konnte mit einem deutlichen 35:14 bezwungen werden. Lediglich in den ersten Minuten hatte der Gastgeber Probleme seinen Rhythmus zu finden, fand dann aber schnell und souverän in die Partie.

Ein deutlicher Heimsieg der Frauen zum Saisonbeginn gegen die TSG Wismar II.

Ein deutlicher Heimsieg der Frauen zum Saisonbeginn gegen die TSG Wismar II.

Schmerzhafter Abgang

Im Anschluss bestritt dann noch die erste Männermannschaft des Vereins ebenfalls ihr erstes Saisonspiel und hatte es dabei wie die A-Jugend mit dem Polizei SV zu tun, die als einer der Aufstiegskandidaten in die Berliner Meisterschaft gehen. Bei der SG ASC/VfV Spandau heisst das erklärte Saisonziel mit einer jungen Mannschaft und dem Wechsel von Spielmacher Carsten Zander nach Neuruppin Klassenerhalt.

Auch die männliche Jugend spielt nach der Trennung von den Füchsen wieder in.

Auch die männliche Jugend spielt nach der Trennung von den Füchsen wieder in grün. Fotos: Patrick Rein

Alle Altersklassen vertreten

Spandaus Handballer sind auch in der neuen Spielzeit in allen Altersklassen und meist in der jeweiligen höchsten Spielklasse vertreten. Im Erwachsenenbereich gehen bei den Männern und Frauen jeweils drei Mannschaften jeden Leistungsstandes in die Saison. Dazu gibt es noch eine Alte Herren (ab 32 Jahren). Nicht nur aber besonders im Jugendbereich ist der Verein immer auf der Suche nach Handballinteressierten Nachwuchssportlern.

Patrick Rein

Traum durch Brand zerstört

Das Pataman Gym Time am Brunnsbüttler Damm bot Jugendlichen erfolgreich das Erlernen von Trendsportarten und sozialen Grundregeln

Im Frühjahr berichteten wir über den Großbrandt einer Sporthalle. Diese betrieb Pat Pataman Pertz, der dort auf rund 900 Quadratmetern seit Mai 2011 Kinder und Jugendliche in Parkour, Freerunning, Tricking, Slacklining als auch Cheerleading und der allen zu Grunde liegenden Akrobatik unterrichtete. Es hatte sich herumgesprochen und Eltern schätzten das, was Pataman neben dem sportlichen auch im sozialen Umgang weitergab. Alle kamen gerne zum Training und auch die Zahl der Anmeldungen stieg.

Beim Feuer am 23. Mai fingen die Turnmatten Feuer. Die Feuerwehr war im Großeinsatz.

Beim Brand am 23. Mai fingen die Turnmatten Feuer. Die Feuerwehr war im Großeinsatz.

Aus und vorbei

Doch mit dem Feuer endete die Erfolgsgeschichte eines sportlichen und sozialen Projektes, welches ohne Förderung betrieben wurde und ausschließlich auf dem Engagement eines Einzelnen beruhte. Die bisherigen polizeilichen Ermittlungen haben ergeben, dass der Brand anscheinend durch eine Zigarette, die mittels Wind durch einen Türspalt gelangte, ausgelöst wurde. Die Versicherung zahlte – doch war der Jungunternehmer lediglich minimal abgesichert.

 

 

Lediglich das Logo erinnert noch an die guten Zeiten der Pataman Gym Time.

Lediglich das Logo erinnert noch an die guten Zeiten der Pataman Gym Time.

Unerwartete Kosten

Wer mit guter Absicht einen Laden eröffnet, rechnet in den seltensten Fällen mit einem derartigen Schicksalsschlag. Mittlerweile hat Pataman die Schlüssel des Areals an den Eigentümer übergeben. Die Räume sind durch den Ruß weiterhin unnutzbar. Darüber hinaus kamen die enormen Kosten für die Entrümpelung und Entsorgung des Brandgutes. Bei einem professionellen Trampolin und einem  Getränkeautomat stehen noch weitere finanzielle Forderungen der Eigentümer aus, die eventuell sogar einen Rechtsstreit nach sich ziehen. Doch Pataman ist finanziell ausgeschöpft: „Alles was ich hatte, habe ich in die Verwirklichung meines Traums einer eigenen Sportstätte gesteckt. Jetzt ist alles weg und das einzige was geblieben ist, sind Kosten und Forderungen. Ich hoffe nur am Ende nicht mit einem Minus abzuschließen.“

Noch immer sind der Ruß und Rauchgestank nicht beseitigt. Die Halle weiterhin unnutzbar.

Noch immer sind der Ruß und Rauchgestank nicht beseitigt. Die Halle weiterhin unnutzbar. Fotos (3): Patrick Rein

Hoffnung schöpfen

Das Konzept der Halle hatte sein Vorbild in den USA, oder genauer in Los Angeles. Der ehemalige Polizist, Semibasketballprofi und Profitänzer hatte vorher als Nutzer in verschiedenen Hallen sein angeeignetes sportliches Wissen als auch seine Vorstellungen von Disziplin weitergegeben: „Junge Leute brauchen Regeln. Wir haben nicht nur sportlich angespornt sondern so auch das Selbstwertgefühl gestärkt sowie fürs Leben geprägt. Viele Eltern sprechen mich heute noch an, wie viel ich den Kids doch mitgegeben habe.“ Nach wie vor ist die Unterstützung durch die ehemaligen Schützlinge und deren Anhang groß. Doch wie es weitergeht ist ungewiss. Pataman ist allem gegenüber aufgeschlossen. Wer eine Idee für einen neuen Standort hat, Interesse an einer Partnerschaft oder sonstige Hilfe bieten möchte, kann sich gerne an redaktion@mein-spandau.info wenden. Wir leiten alles an Pataman weiter.

Patrick Rein

„Das macht doch jeder“

Der verantwortungsbewusste Umgang mit Alkohol ist nicht nur bei Jugendlichen ein Problem

Es ist gar nicht so lange her, dass in den Medien vom sogenannten Komasaufen bei Jugendlichen berichtet wurde. Und erst vor kurzem wurde von Plänen zur Verschärfung des Jugendschutzgesetzes berichtet. Auch in Spandau gilt Alkohol bei Kindern und Jugendlichen mittlerweile als gesellschaftsfähig und gehört anscheinend bei Wochenendaktivitäten dazu. Doch wie schmal der Grad zwischen einem vernünftigem Umgang hin zu einem akuten sozialen als auch krankheitsbedingtem Problem ist, wurde uns bei einem Gespräch mit Andre Cronenberg – Sozialpädagoge bei der Jugend- und Suchtberatung Spandau der Caritas – verdeutlicht.

Andre Cronenberg ist Jugend- und Suchtberater bei der Caritas in Spandau.

Andre Cronenberg ist Jugend- und Suchtberater bei der Caritas in Spandau.

Fehlendes Problembewusstsein

„Das macht doch jeder, was ist denn schon dabei.“, sind Sätze die Andre Cronenberg immer wieder von Jugendlichen zu hören bekommt. In den seltensten Fällen kommen Betroffene aus eigenem Antrieb in die Beratungsstelle. Meistens ist es das Umfeld wie Eltern oder Angehörige die den Erstkontakt zu den Jugend- und Suchtberatern suchen. Innerhalb kürzester Zeit wird dann ein Gesprächstermin vereinbart. Dabei wird jedoch nicht der Zeigefinger erhoben, sondern lediglich das Problembewusstsein durch Nachfragen geschärft. Und das hilft bereits. Denn dem unkontrollierten Alkoholkonsum liegen fast immer andere soziale oder zwischenmenschliche Probleme zu Grunde.

Zukunftsängste und Perspektivlosigkeit

Cronenberg konnte dabei in seiner fast 20-jährigen Tätigkeit eine zunehmende Verunsicherung bei den Jugendlichen feststellen: „Die heute zu erwartenden flexiblen Lebensläufe verunsichern die jungen Leute. Sie haben Angst, wissen nicht was aus ihnen wird oder werden soll. Der Druck immer der Beste zu sein gepaart mit einer eigenen Perspektivlosigkeit, löst das Verlangen aus, zu flüchten und sich in eine Ekstase zu begeben. Alkohol löst keine Probleme, hilft den Jugendlichen aber dem Alltag zu entfliehen.“ Eine Patentlösung kann nicht geboten werden. In Gesprächen versuchen die Berater andere Wege aufzuzeigen. Auch den Angehörigen wird dabei Hilfestellung gegeben.

Nicht nur zu den Öffnungszeiten finden Betroffene Rat und Hilfe.

Nicht nur zu den Öffnungszeiten finden Betroffene Rat und Hilfe. Fotos (2): Patrick Rein

Illegale Drogen

Zwar von den Medien mittlerweile weniger beachtet, gibt es in unserer Stadt auch weiterhin Menschen, die Cannabis oder sogar weitaus stärkere Drogen konsumieren.  Auch in diesen Fällen bietet die Jugend- und Suchtberatung Spandau ohne Altersbeschränkung Hilfe an. Darüber hinaus finden sich hier auch die kompetenten Ansprechpartner bei den neuen Krankheitsbildern des übermäßigen Internetkonsums oder Spielsucht. Einzigartig in Berlin kann aber auch die mobile alkoholfreie Cocktailbar Blueberry für Schulfeste, Feiern oder andere Anlässe über sie gebucht werden.

Gespräche suchen

Wer in seinem Umfeld feststellt, dass ein kontrollierter Umgang im Zusammenhang mit Alkohol zu fehlen scheint, soll den Betroffenen darauf ansprechen. Vorwürfe sind jedoch fehl am Platz. Auch ein Anruf bei der Beratungsstelle am Hasenmark sollte nicht gescheut werden. Unter der Telefonnummer 030-66633630 oder per Mail an sucht-spandau@caritas-berlin.de findet sich immer ein verständnisvoller Gesprächspartner.

Patrick Rein

Jugendberatungshaus Spandau feiert zweites Jubiläum

Ein guter Anlass zu einem Gespräch

Zweites Jubiläum des Jugendberatungshauses in SpandauMittwoch den 13. Juni 2012 lädt das Jugendberatungshaus Spandau zu seinem zweijährigen Jubiläum ein. Seit nun schon zwei Jahren helfen die Mitarbeiter der Beratungsstelle, Jungendliche und junge Erwachsene zu integrieren und einen Platz auf dem Arbeitsmarkt einzunehmen. Ungefähr 5000 junge Menschen haben sich während dieser zwei Jahre durch die 17 Beratungsangebote weiterhelfen lassen.

Doch wird dieses Jubiläum nicht auf traditioneller Art gefeiert, sondern als weitere Möglichkeit genutzt sich mit dem Thema Integration undJugendberatung auseinanderzusetzen. Nach einer Ansprache von Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank und Bezirksstadtrat Gerhard Hanke um 14 Uhr werden die Teilnehmer dazu angeregt, ins Gespräch über folgendes Thema zu kommen:

„Perspektiven junger Menschen in Spandau“

Ein immer größer werdender Anteil an ärmeren Bevölkerungsschichten siedelt von der Innenstadt nach Spandau, angezogen von den vergleichsweise niedrigen Mietpreisen. Es stellt sich daher die Frage, ob Spandau auf diesen Zuzug vorbereitet ist. Außerdem wird sich die Diskussion auch um die Frage drehen, wie man Menschen mit manchmal sogar multiplen Benachteiligungen persönliche und berufliche Zukunftsperspektiven verschafft. Das Gespräch wird bis 17 Uhr weitergeführt. Ein Imbiss ist für die Teilnehmer auch vorgesehen.

Jugendberatungshaus Spandau
Hasenmark 21
13585 Berlin
www.jugendberatungshaus-spandau.de

Spandaus Jugendliche im Smartphonerausch

©frugola /pixelio.de

Klingeltöne sind out, Apps dafür in.

Anfangs sollte es eine reine Umfrage über den beliebtesten Klingelton unseres Bezirkes gehen. Doch schnell wurde klar, dass Klingeltöne absolut in den Hintergrund getreten sind. Immer die neueste und coolste „App“ zu haben, ist das derzeitige Statussymbol bei den Teens. Crazy Frog, Sweety das Kücken und andere verrückte Klingeltöne wurden somit von Apps wie z.B. Facebook, Youtube oder anderen verrücktenApp-Spielereien, die einem beispielsweise sagen, wann es die perfekte „Toiletten-Pause“ in einem Kinofilm gibt, abgelöst.

Kultstatus – das iPhone

Das absolute Muss unter den Jugendlichen ist ohne Frage das iPhone. Nicht nur die Werbemacher der kleinen Wundermaschine sind davon überzeugt, auch
unter den Jugendlichen heisst es: Wenn du kein iPhone hast, hast du kein iPhone (aktueller Werbe Slogan iPhone). Das Smartphone bekam man 2007 erstmals zu Vertägen des Mobilfunkanbieters Telekom dazu. Mit diesem Produkt fing der Hype der Smartphones an.

Alle Anbieter setzten derzeit auf Smartphones

Schnell den Trend erkannt haben auch Mobiltelefonhersteller wie Nokia, Samsung oder LG Smartphones angeboten. Schnell gab es Nachahmer des iPhones. Trotz besserem Test-Ergebnis schafften es Modelle von Herstellern wie HTC trotzdem nicht, das iPhone vom Thron zu stoßen.

Günstige Tarife
Mittlerweile bieten Anbieter wie ePlus , O2 oder Vodafone das iPhone und andere Smartphones zu Verträgen oder freiverkäuflich an. Fans der Smartphones, die lange die Füße stillgehalten haben, wurden nun für ihre Geduld belohnt. Nie zuvor gab es Handyverträge ohne Mindestlaufzeit und einem Top Smartphone so günstig wie jetzt. Simsen, Telefonieren in alle Netze und Surfen für weniger als 45€ im Monat.

Smartphone Absatz: 10 Mio. bis Ende des Jahres

Dass mit dem ersten iPhone 2007 so ein Boom ausgelöst wurde, hätte zu dieser Zeit wohl noch keiner geahnt. Gespannt warten wir nun, wie die Smartphones noch getoppt werden können. Die Anbieter freuen sich jedenfalls über die bis Ende des Jahres progostizierten 10 Millionen Stück in Deutschland.

Smartphone-Absatz in 2011

 

 

 

 

 

 

 

 

Web-Reporterin Sarah Fedke

Graffiti-Schmierereien nehmen zu

Graffity-SchmierereienSchlimm genug, dass viele Gebäude Tag für Tag mit Schmierereien verziert werden, doch das reicht den „Straßenkünstlern“ schon lange nicht mehr.

Meterlange Graffitis schmücken die Häuser unserer Stadt und man kommt mit der Reinigung kaum noch hinterher.
Denkmalgeschützte Häuser einfach nur zu bemalen, zählt schon als langweilig und „uncool“. Viel interessanter wurden daher Bushaltestellen, Busse, ganze S-Bahn-Züge oder wie aktuell private Familienhäuser und deren Eingänge. Nur eine Handvoll Täter werden auf frischer Tat ertappt.

Dass hinter diesen Schmierereien jedoch mehr steckt als nur Nervenkitzel wissen viele von uns nicht. Jugendliche die untereinander konkurrieren wer im eigenen Bezirk am meisten vertreten ist, prägen den Alltag. Sie lassen sich Crew-Namen einfallen und geben sich entsprechende Kürzel. Ein Konkurrenzkampf der vielen Privatpersonen Schäden von mehreren Tausend Euro im Jahr verschafft. Im Ortsteil Kladow nimmt die Anzahl der illegalen Graffitis erheblich zu.

Graffiti-SchmierereienAm Ortseingang wird man direkt mit zahlreichen Graffitis an der Gutsstraße begrüßt. Ein weiterer beliebter Ort ist das unter Denkmal geschützte Haus direkt in Alt-Kladow.

Doch ist es nötig sich jetzt sogar an Privathäusern auszulassen? Auch wenn es offizielle Stellen für Sprayer gibt, suchen diese woanders ihren Adrenalin-Kick.  Ein 43-jähriger Hausbesitzer berichtet von seinem Ärger mit den Sprayer, die ihm nun zum dritten Mal den Eingangspfeiler verschmutzten.

Ein kaum zu stoppender Trend der von Sekunde zu Sekunde Überhand nimmt. Eine Lösung dieses Kampfes wären vielleicht mehr offizielle Stellen für Jugendliche an denen sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen können. Oder beispielweise alte, unbewohnte Häuser, Wände oder Fassaden die auf ein wenig neue Farbe hoffen.

Web-Reporterin Sarah Fedke

Hinein ins Vergnügen: Strandbad Bürgerablage lädt zum Planschen ein

Der Sommer 2011 kommt – bestimmt. Sie können jetzt auf Facebook auch für unser Strandbad voten.

Für gute Laune im Strandbad Bürgerablage ist immer gesorgt

Das schöne Wetter lockt viele Besucher in Berlins Strandbäder. Sehr beliebt ist das Strandbad Bürgerablage im Spandauer Ortsteil Hakenfelde. Bei derzeit 16 °C Wassertemperatur bleibt das Baden jedoch eher den Hartgesottenen vorbehalten.  Der Rest genießt einfach die Sonne. In Spandau wird es am Sonntag bis zu 25° warm.

Das Landesamt für Gesundheit und Soziales bescheinigt der Bürgerablage beste Wasserqualität: „Die hygienische Situation des Gewässers ist derzeit ausgezeichnet.“  (Probeentnahme 09.05.2011).

Ausstattung: Sandstrand
Adresse: Niederneuendorfer Allee 79, 13587 Berlin
Die Sichttiefe beträgt: 90cm.
Verkehrsanbindung: Bus 136 bis Bürgerablage


Der etwas ungewöhnliche Name stammt aus der Zeit  als hier noch frisch gefällte Baumstümpfe lagerten, um diese über die Havel abzutransportieren. Der Erlös des verkauften Holzes kam nicht der Kämmerei sondern der Bürgerkasse zugute. So entstand der Name Bürgerablage. Seit 1970 ist das Terrain eine öffentliche Badestelle.

Zugang vom Biergarten des Jagdhauses zum Badestrand

Zugang vom Biergarten des Jagdhauses zum Badestrand

Für das leibliche Wohl wird im Gasthaus Jagdhaus gesorgt, das direkt hinter der Badestelle liegt. Das Jagdhaus gehört zu Berlins beliebtesten Biergärten. Vor Ort sind kostenlose Parkplätze für die Gäste vorhanden.

Übrigens: Wussten Sie schon? Auf der Facebook-Anwendung von Strandbadguide können Sie direkt Ihre Bewertungen für die Bürgerablage abgeben. Also, gleich voten!

Weitere Strandbäder in Berlin:

Strandbad Lübars
Strandbad Orankesee
Strandbad Wannsee
Strandbad Grünau
Strandbad Tegel
Strandbad Jungfernheide
Strandbad Weissensee

Hier sehen Sie die Bürgerablage von oben

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