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Weltspieltag für Kinder und Jugendliche

Recht auf freies Spiel

Kinder - gute LauneAm 28.05.2013 findet in diesem Jahr der Weltspiel- tag statt. Eingeladen sind alle Kinder und Jugendlichen, auch gerne in Begleitung ihrer Eltern, um gemeinsam das „Recht auf freies Spiel“ einzufordern.

Die Idee hinter dem Weltspieltag ist: Kinder und Jugendliche bringen eigene Spielideen und ent- sprechendes Equipment mit. In den vergangenen Jahren wurde beispielsweise jongliert, Basketball gespielt, getrommelt außerdem gab es Breakdance, Eierlauf, Riesenseifenblasen und Slacklining.

Wann & wo? 15.00 bis 18.00 Uhr am Basketballplatz vor dem Müsinger Park

Der Weltspieltag wird vom Initiativkreis Kinder- und Jugendbeteiligung in Spandau und Kompaxx e.V. Beteiligungsbrücken koordiniert. Der Initiativkreis ist ein monatliche offenes Treffen mit mehreren Trägern aus dem Jugend- und Bildungsbereich in Spandau, dem Jugendamt, den Quartiersmanagement, den Mitgliedern des JHA sowie der Drehscheibe Kinder- und Jugendpolitik Berlin.

Im Sommer auf Reisen gehen

Kinder- und Jugendreisen 2013

Sommer - KinderDas Jugendamt Spandau bietet in diesem Jahr verschiedene Reisen für Kinder und Jugendliche an:

1. ins Schullandheim Weißenstadt / Fichtelgebirge vom 22.06. bis 13.07.2013 für die Jahrgänge 2000 – 2003

2. ins Jugenddorf Hachen / Sauerland vom 20.07. bis 02.08.2013 für die Jahrgänge 1997 – 1999

3. ins Feriencamp Erlach / Bayern vom 22.06. bis 06.07.2013 für die Jahrgänge 2001 – 2005

Die Reisekosten werden individuell berechnet und richten sich nach dem Einkommen der Eltern.

Nähere Informationen in der Carl-Schurz-Straße 2 / 6, 13597 Berlin, Zimmer U 40 oder unter der Telefonnummer (030) 90279 – 6531 (Frau Buckenauer).

Babysitterführerschein für Jugendliche

Lehrgang von Trialog e. V. und Jugendamt Spandau

Mutter_KindAb Mittwoch, den 13. März 2013 findet in Spandau ein Kurs statt, in dem Jugendliche lernen, wie man ein Baby richtig füttert, es trägt, es wickelt und wie man es bei Laune hält, wenn es mal etwas trotzig ist. Außerdem wird darüber informiert, welche Spiele in welchem Alter angemessen sind und wie man sich in Notfällen am besten verhält.

Auch Dinge wie Verantwortung, Selbstständigkeit und Zuverlässigkeit lernen die Jugendlichen hier. Inhalte des Kurses, der immer mittwochs (an 10 Terminen) von 17:00 bis 19:00 statt findet, sind zum Beispiel Spielpädagogik, Entwicklung und ein erste Hilfe Kurs.

Möchtest du dein Taschengeld selbst etwas aufbessern, bist zwischen 14 und 18 Jahren alt und vielleicht später in eine Aupair-Tätigkeit einsteigen, dann bist du hier genau richtig.

Anmeldung und Infos

Trialog e. V.
Klubhaus Westerwaldstr. 13
13589 Berlin

Tel. 030-585832 206 oder 030-585 832 240

Ausbildungsprobleme junger Menschen

Diskussion der Arbeitsgemeinschaft der Selbstständigen in der SPD

Mangelnde Ausbildungsreife bei jungen Menschen? (Illu. Ralf Salecker)

Mangelnde Ausbildungsreife bei jungen Menschen? (Illu. Ralf Salecker)

Am Dienstag traf sich die Arbeitsgemeinschaft der Selbstständigen in der SPD Spandau (AGS) um über Ausbildungsprobleme junger Menschen zu diskutieren. Schaut man sich den Berufsbildungsbericht von 2012 an, dann scheinen die Probleme der Vergangenheit, mit einer Vielzahl von jungen Menschen ohne Ausbildungsplatz, heute nicht mehr aktuell zu sein. Demnach stehen mehr Ausbildungsplätze zur Verfügung als Bewerber vorhanden sind. Diese positive Entwicklung soll sich sogar fortsetzen.

Demografischer Wandel und Streben nach besseren Schulabschlüssen

Der Demografische Wandel zeigt sich auch im Ausbildungsmarkt. Bis zum Jahr 2030 wird die Altersgruppe junger Menschen zwischen 17 und 25 Jahren um rund ein Fünftel abnehmen. Damit stehen noch weniger Menschen zur Verfügung, um Ausbildungsplätze zu besetzen. Gekoppelt mit dieser Entwicklung ist ein Trend, nach dem immer mehr junge Menschen einen höheren Schulabschluss anstreben – und erreichen. Ein Prozess, der in direkter Konkurrenz zum System dualer Ausbildung steht, also der parallelen Ausbildung in Berufsschule und Betrieb.

In direkter Folge dieser Situation nimmt die Zahl der Fachkräfte stetig ab. Auf der einen Seite haben sich viele Betriebe aus der Verantwortung gestohlen, selbst auszubilden, stellten Mitglieder des AGS fest, auf der anderen Seite wirkt der o. g. Prozess.

Die andere Seite der Medaille

Nun gibt es aber eine große Anzahl von jungen Menschen, die keinen Ausbildungsplatz bekommen, weil sie über keinen Schulabschluss verfügen. Diesen Menschen bleiben häufig nur Hartz-IV oder prekäre Arbeitsbedingungen, was auch wieder Hartz-IV bedeutet.

Auf der einen Seite gibt es junge Menschen, die – trotz Schulbesuch – an den einfachsten Dinge scheitern, zusätzlich aber anscheinend auch die Motivation nicht aufbringen, eine möglicherweise begonnene Ausbildung auch bis zum Ende durchzuziehen. Manch Arbeitgeber spricht von Welten zwischen den Forderungen mancher Jugendlicher und deren erbrachter Leistung. Ungefähr jeder fünfte Jugendliche löst einen Ausbildungsvertrag auf.

Ein erschreckendes Beispiel aus der Praxis. Eine junge Frau von 16 Jahren unterschrieb einen Ausbildungsvertrag, nur um ihn 5 Tage später wieder zu beenden. Begründung: Die Hartz-IV beziehende Mutter würde sonst weniger Geld bekommen. Sie hatte anscheinend Druck ausgeübt.

Dann gibt es jungen Menschen, die in einigen Fächern gescheitert sind, möglicherweise aus diesem Grund ein angeknackstes Selbstwertgefühl aufweise, aber durchaus motiviert sind. Der Anteil an leseschwachen Jugendlichen z.B. soll etwa 17 Prozent betragen. Hier wünschen sich die einige Teilnehmer der Diskussionsrunde Arbeitgeber, die auf die Bedürfnisse dieser Menschen eingehen, anstatt sie nur zu diskriminieren. Mangelnde Ausbildungsreife könnte provokant auch anders benannt werden: Mangelnde Ausbilderreife. Die Ausbildung im Bistro Unvernunft im Kulturhaus Spandau wurde dabei als positives Beispiel genannt. Es geht also.

Heinrich Deichmann rief aus eben diesem Grund den „DEICHMANN-Förderpreis für Integration“ ins Leben, der mit 100.000 Euro dotiert ist. „Die Tatsache, dass immer mehr Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund ihren Lebensweg in unserer Gesellschaft suchen, bringt ganz neue Herausforderungen mit sich.“ Bis zum 30. Juni können sich noch Initiativen bewerben, die sich für benachteiligte Kindert oder Jugendliche engagieren.

Ein anderes Beispiel aus der Praxis erschreckt aus ganz anderen Gründen. Ein Arbeitgeber plante einen weiteren Ausbildungsplatz schaffen. Dazu wollte der Arbeitgeber eine betriebliche Eingliederungshilfe beantragen. Anfangs sah auch alles gut aus, das Jobcenter stimmte zu. Aus allen Wolken fiel er dann, als sich die IHK dem ohne Angaben nachvollziehbarer Gründe entgegenstellte. Dieser Arbeitgeber wird zukünftig niemanden mehr ausbilden wollen.

Die Situation im Bereich Ausbildung ist komplexer, als viele es wahr haben wollen. Einfache Ansätze helfen hier nicht mehr weiter. Es mag eine banale Erkenntnis sein, aber Erfolge im Ausbildungsmarkt sind nur mit mehr Flexibilität möglich – auf allen Seiten.

 

Ralf Salecker

Ab auf die Piste!

Skifreizeit für Anfänger und Fortgeschrittene

ev-kirche-spandauDie Arbeitsstelle für Jugendarbeit der Ev. Kirche Spandau bietet in den Winterferien vom 02.-09.02.2013 eine Skifreizeit in Tschechien an. Teilnehmen können sowohl Anfänger als auch geübte Skifahrer. Untergebracht sind die Teilnehmer in einem Ferienhaus im Skigebiet Spindlermühle. Alle Anfänger können das Angebot eines Skikurses nutzen, die geübten Fahrer haben die Möglichkeit das Skigebiet in Kleingruppen auf eigene Faust zu erkunden.

Die Reisekosten betragen 300,00 € – inbegriffen sind die Reisekosten, Unterkunft, Selbstverpflegung und Skipass. Skiausrüstung muss mitgebracht werden oder kann vor Ort auf eigene Kosten entliehen werden. Teilnehmen können Kinder und Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren.

Mehr Informationen gibt`s hier,

AJAKS
Carl-Schurz-Straße 53
13597 Spandau
Telefon (030) 322 944 360
ajaks@kirchenkreis-spandau.de

Völlig von der Rolle

Der Job wird zum Rollenspiel und die Bewerbung zum Casting

© Gerd Altmann / pixelio.de

© Gerd Altmann / pixelio.de

Die Organisation Kunstlandschaft Spandau veranstaltet einen Workshop in dem Jugendliche lernen ihre persönlichen Fähigkeiten einzuschätzen und positiv einzusetzen. Wichtig ist diese Einschätzung besispielsweise bei der Jobwahl und dem damit verbundene Bewerbungsgesprächen. Diese Situation wird spielerisch in Form von Schauspielübungen, die auf Überzeugungskraft und Selbstbeherrschung abzielen, geübt.

Lernt spielerisch entdecken, wer ihr seid!
Lernt zu schätzen, was besonders an euch ist!
Lernt das Beste, was ihr schon seid, mitzuteilen!

Das Projekt wird von der Europäischen Union und der Stadt Berlin finanziert und gefördert und bietet Jugendlichen zwischen 15 und 25 Jahren die Möglichkeit Selbsterkenntnis, Selbstbewusstsein und Ausstrahlung zu fördern. Das Haus Jona, die Carlo-Schmid-Oberschule und Staakkato Berlin e.V. haben das Angebot bereits wahrgenommen und ziehen durchweg positive Bilanz.

Wenn auch Sie Interesse haben einen solchen Workshop in ihrer Schule oder Jugendeinrichtung anzubieten, melden Sie sich unter mail@kunstlandschaft-spandau.de

Forschungsprojekt für Jugendliche

Mehr als 2°C wärmer darf es nicht werden

Der „2° Campus“ bietet Jugendlichen die Möglich- keit gemeinsam mit Wissenschaftlern nach Lösungen rund um den Klimaschutz zu forschen. Hierbei steht das weltweit vereinbarte Klimaschutz- ziel „mehr als 2°C wärmer darf es nicht werden“ im Mittelpunkt der Arbeiten.

Umweltexperte Daniel Buchholz zum Forschungsprojekt:

„Wer Spaß an Naturwissenschaften und Technik hat, zwischen 15 und 19 Jahren alt ist und andere mit Begeisterung für den Klimaschutz gewinnen möchte, der ist richtig beim „2° Campus“, einem Projekt des WWF Deutschland und der Robert Bosch Stiftung.“

Insgesamt sind 20 Plätze für junge Forscherinnen und Forscher zu vergeben. Diese werden über den gesamten Projektzeitraum von namhaften Wissenschaftlern unterstützt und begleitet. Geforscht werden kann in verschiedenen Bereichen, wie Mobilität, Wohnen, Energieversorgung und Ernährung. Die Teilnahme am Projekt ist kostenlos und beinhaltet spannende Exkursionen zum Thema.

Der Rat für nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung hat das Projekt „2° Campus“ mit dem Qualitätssiegel ausgezeichnet.

Gut zu wissen,

Weitere Informationen unter www.2-grad-campus.de
Anmeldeschluss: 30.11.2012

Erziehungsüberforderte Eltern

Ab dem kommenden Schuljahr kommt es auf Grund des gesetzlichen Hortplatzanspruchs zu Kürzungen für Projekte der Jugendbetreuung

Neben einem Kitaplatz – wir berichteten – haben Eltern für ihre Kinder nach der schulischen Betreuung ab dem nächsten Schuljahr ebenso einen gesetzlichen Hortplatzanspruch. Grundgedanke dabei war, dass Eltern somit eine Berufsausübung ermöglicht wird indem die Betreuung der Kinder gewährleistet ist. Doch die Realität sieht anders aus: Überwiegend werden bisher von freien Trägern geleistete Angebote der Freizeitgestaltung für Jugendliche von sozialbenachteiligten Familien in Anspruch genommen, die anscheinend „erziehungsüberfordert“ sind.

Intakte und erziehungsbereite Familien sind keine Selbstverständlichkeit mehr.

Intakte und erziehungsbereite Familien sind keine Selbstverständlichkeit mehr. Foto: Alexandra H.  / pixelio.de

Lückeprojekte vor dem Aus?

Eines dieser Projekte die von Kürzungen betroffen sind, ist das Lückprojekt Hinter den Gärten und Haselhorst. Der Jugendhilfeausschuss hat sich am letzten Dienstag wiederholt mit dem Thema beschäftigt und sieht die Kürzungen darin gerechtfertigt, dass durch den ab 2013 bestehenden Hortplatzanspruch eine Betreuung nach der Schule geboten wird und es mit den Angeboten des Projektes somit zu einer Doppelung kommen würde. Zu einem Beschluss kam es noch nicht, dieser soll jedoch am kommenden Dienstag gefällt werden.

Trotz zahlreicher Maßnahmen bleibt es im Bildungsbereich kritisch.

Trotz zahlreicher Maßnahmen bleibt es im Bildungsbereich kritisch. Foto: Gerd Altmann/Shapes:AllSilhouettes.com  / pixelio.de

Spandaus Armut steigt

Insgesamt bewilligt der Ausschuss finanzielle Unterstützung in Höhe von 1,5 Millionen für Jugendeinrichtungen, welche allesamt notwendig sind und herausragende Arbeit leisten. Doch die Probleme steigen weiter. Immer häufiger scheinen Eltern mit der Erziehung des Nachwuchses überfordert und geben diese daher an Schulen und freie Einrichtungen ab. Dabei hat Spandaus Bevölkerungszuwachs eine klare Kehrseite: Wie der Geschäftsführer des Jobcenter Spandau, Winfried Leitke, dem Jugendhilfeausschuss berichtete, steigt die Zahl der Personen die Sozialleistungen für sich und ihre Kinder in Anspruch nehmen monatlich im dreistelligen Bereich. Diese kommen auf Grund der geringeren Mieten aus anderen Bezirken in die Zitadellenstadt. Jugendliche, die bereits im anderen Bezirk in Fördermaßnahmen waren, nehmen diese dann auch hier in Anspruch, wobei ein finanzieller Ausgleich zwischen den Bezirken bisher nicht erfolgt.

Problemkieze wachsen

Besonders betroffen vom Zuzug sind die bereits als Problemkieze eingestuften Stadtteile im Bereich der Wilhelmstadt, Neustadt und Falkenhagener Feld. Auch die Zahl der Schulverweigerer ist hier besonders hoch und trotz vielfältiger Maßnahmen werden nicht alle Betroffenen erreicht sowie spezielle Angebote des Jobcenters nicht in Anspruch genommen. Nach Ende der Schullaufbahn – trotz umfangreicher Umstrukturierungen ohne Abschluss – wird dann versucht auf dem zweiten Bildungsweg und mittels anderer Maßnahmen für die Betroffenen noch einen Weg auf den Arbeitsmarkt zu finden.

Auch wenn keiner wirklich weiß wie und zahlreiche Träger als auch die entsprechenden Behörden sich der Problematik durchaus bewusst sind und als Reparateure agieren, ist eine langfristige Lösung um den Kreislauf zu durchbrechen nicht in Sicht. Der Zuwachs an Sozialbenachteiligten nach Spandau ist dabei ein weiteres Problem.

Patrick Rein

Jugendliche Räuber gefasst

In der Nacht auf vergangenen Samstag wurden zwei Jugendliche Räuber kurz nach ihrer Tat geschnappt. Die zwei Jugendlichen (16 und 17 Jahre) hatten einem gleichaltrigen Mädchen ihr Handy geklaut, nachdem sie dieses nach der Uhr zeit gefragt hatten. Auf ihrer Flucht Richtung S-Bahnhof Stresow wurden die beiden Täter von zwei aufmerksamen Passanten (27 und 29 Jahre) geschnappt. Diese hatten den Vorfall mitbekommen und hielten die 16 und 17-jährigen Jugendlichen fest, bis die Polizei eintraf. Im Anschluss an die Identitätsfeststellung wurden die beiden Täter von ihren Eltern auf der Polizeiwache abgeholt.

Babysitterführerschein für Jugendliche

Babysitterführerschein für Jugendliche

Die Möglichkeit für Jugendliche sich mit Kinder zu befassen © Helene Souza / pixelio.de

Taschengeld dazu gewinnen und lernen wie man mit Kindern umgeht

Ab dem 19. September 2012 können Jugendliche am Kurs für den Babysitterführerschein der Trialog e.V. teilnehmen. Babys füttern und wickeln, mit Kindern spielen und sich verantwortungsvoll mit Problemsituationen auseinandersetzen, der Babysitterführerschein ist für Jugendliche die Möglichkeit, sich praktisch mit Kindern zu befassen. Der Kurs wird von einer Diplom-Sozialpädagogin und einer Diplom-Psychologin geführt und befasst sich mit Themen wie Säuglingspflege, Spielpädagogik, Rechte und Pflichten eines Babysitters, kindliche Entwicklung und Erste Hilfe. Die Ausbildung beträgt zehn wöchentliche Kurse von zwei Stunden und wird mit einem Minipraktikum in einer echten Familie beendet.

Teilnehmer müssen zwischen 14 und 18 Jahren alt sein und sich möglichst für einen sozialen Beruf interessieren. Ein Einstieg in eine weiterführende Aupair-Tätigkeit ist nicht ausgeschlossen. Der Lehrgang wird vom Jugendamt Spandau gefördert. Ab dem 19. September findet der Kurs jeden Mittwoch von 17:00 bis 19:00 Uhr im Klubhaus der Westwaldstraße 13 statt. Anmeldungen erfolgen unter der Rufnummer 030 36758264 oder per Fax: 030 367 58 263.

Polizeimeldung: Fahrraddiebe erwischt

Jugendliche auf frischer Tat ertappt

Heute Morgen haben Polizisten des Polizeiabschnittes 21 zwei Fahrraddiebe in Spandau festgenommen. Die Beamten bemerkten um 4 Uhr morgens, dass zwei Jugendliche ein Fahrrad an einem Taxistand vor dem Bahnhof abstellten. Anschließend begaben sie sich in die Galenstraße und knackten ein weiteres Fahrradschloss.

Daraufhin wurden die zwei 17-jährigen von den Beamten festgenommen und nach einer Identitätsfeststellung zu ihren Eltern zurückgebracht. Die Tatverdächtigen gestanden, auch das erste Fahrrad geklaut zu haben.

Die Auftaktveranstaltung der Bolzplatzliga Spandau 2012 fand riesigen Zuspruch

Dutzende Mannschaften traten zum sportlichen Wettkampf gegeneinander an

u. a. Albrecht Hirsch (Gruppenleiter Aktionsräume plus); Can Akca (Verein Bildung durch Sport e.V.); Sportstadtrat Gerhard Hanke; Baustadtrat und Schirmherr der Bolzplatzliga Carsten Röding (Schirmherr); Murat; (Foto: Ralf Salecker)

u. a. Albrecht Hirsch (Gruppenleiter Aktionsräume plus); Can Akca (Verein Bildung durch Sport e.V.); Sportstadtrat Gerhard Hanke; Baustadtrat und Schirmherr der Bolzplatzliga Carsten Röding (Schirmherr); Murat; (Foto: Ralf Salecker)

Die Bolzplatzliga-Saison ist bei strahlendem Sommerwetter gestartet. Auf die Bolzplätze fertig los, hieß es beim Anpfiff am Samstag. Schon um 10 Uhr ging es los. Auf vier Plätzen wurden sechs Turniere ausgetragen. Nach Altersgruppen eingeteilt, traten die Fußball-Mannschaften mit je vier Spielern gegeneinander an.

Bolzen kennt wohl jeder „Junge“ noch aus seinen Kindertagen. Man ging raus auf die Straße, auf den Bolzplatz, um gemütlich mit Freunden zu kicken. Ein sandiges Stück freie Fläche oder eine Wiese waren damals noch die Regel, um Fußball zu spielen. Heute haben die Kids moderne Käfige. Eine gummierte Spielfläche, umgeben von einem hohen Zaun, lässt stolperfreies Spiel zu.

Ein Kind des Quartiersmanagements in Spandau

Die Bolzplatzliga Spandau ist ein erfolgreiches Produkt des oft geschmähten Quartiersmanagements. 2006 wurde sie ins Leben gerufen. In diesem Fall arbeiteten die beiden QMs vom Falkenhagener Feld und der Heerstraße Hand in Hand. Die Idee schlug ein, wie eine „Bombe“ und ist nun ein eigenständiges Projekt. Projektträger ist nun „Bildung durch Sport e. V.“. Die Verantwortlichen wünschen und hoffen zukünftig sogar einmal eine eigene Mädchenliga durchführen zu können.

Kinder und Jugendliche ab 10 Jahre werden in den regelmäßigen Wettkämpfen, die im Laufe der Turniere stattfinden, nicht nur körperlich gefordert. Sie sollen ein faires sportliches und vor allem gewaltfreies Miteinander lernen. Im Idealfall übernehmen sie später einmal Verantwortung, helfen bei der Organisation von Spielen oder übernehmen die Funktion eines Schiedsrichters.

Die Spiele gehen bis in den September

Mannschaften, bestehend aus je vier Feldspielern, treten gegeneinander an. Die Mannschaften bilden sich aus Schulfreunden, Freunden aus dem Haus oder der Straße, Gegner sind dann die „von der anderen Straßenseite“. Manche nehmen das Spiel sehr ernst und gehen höchst ehrgeizig ins Turnier. Andere gehen auch mal mitten im Spiel an den Spielfeldrand, um sich mit einem Kumpel zu unterhalten, der gerade aufgetaucht ist. Die Prioritäten sind also höchst unterschiedlich. Noch bis zum September wird es nun regelmäßig Spiele in Spandau geben.

Murat, einer der jüngsten Betreuer und Schiedsrichter bei den Spielen, kam vor sechs Jahren als Spieler dazu. Er hat sich den Respekt der anderen Spieler im Laufe der Jahre erarbeitet, erzählt er, darum werden seine Entscheidungen im Spiel auch problemlos akzeptiert.

Die Bolzplatzliga Spandau ist inzwischen die größte ihrer Art in Berlin. Gerade weil sie so gut funktioniert findet sie trotz knapper Kassen auch weiterhin Unterstützung durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, das Bezirksamt Spandau und viele andere mehr. Darum fiel es Carsten Röding, dem Schirmherren der Bolzplatzliga und Gerhard Hanke, u.a. zuständig für den Bereich Sport nicht schwer, lobende Worte für die Liga und ihre vielen Helfer zu finden.

 

Ralf Salecker

Probleme wohin man schaut

Das Quartiermanagement auf dem Vormarsch

© Gerd Altmann - ShapesAllSilhouettes.com / pixelio.de

Das Quartiersmanagement – Probleme analysieren und Lösungen finden © Gerd Altmann – ShapesAllSilhouettes.com / pixelio.de

Das Projekt Quartiersmangement existiert schon seit mehreren Jahren. In den 1990er Jahren verbreitete es sich vorerst größtenteils in den Stadtstaaten wie Bremen und Hamburg. Mittels eines öffentlich eingesetzten Quartiersmanagers unterliegt das Quartiersmangement einer zentralen Steuerung. Hauptaufgaben sind hierbei die Vermittlung, die Verwaltung und die Verteilung von Fördergeldern. Die Fördergelder, sogenannte „Quatierfonds“ stehen für kurzfristige und kleinere Maßnahmen im Stadtteil wie Straßenfeste und dem Bau von Spielplätzen bereit. Bei größeren Maßnahmen müssen, wie fast überall auch, erst Genehmigungen bzw. Bewilligungen eingeholt werden.

Quartiermanagement, was ist das überhaupt?

Einige Kieze verzeichnen eine hohe Arbeitslosenquote und einen ansteigenden Migrantenzuwachs. Ebenfalls haben sie ein überdurchschnittlich hohes Pro-Kopf-Verschulden und meist auch einen großen Anteil an HARTZ IV-Empfängern und Empfängern anderer staatlicher Leistungen. Diese Kieze haben Entwicklungsbedarf und brauchen Unterstützung. Hier kommt dann das Quartiersmanagement (QM), auch Stadtteilmangement ins Spiel. Das QM greift gezielt da ein, wo es Probleme gibt. Es geht darum, dass die Verwaltung, die lokale Politik, Verein sowie Bildungs- und Kultureinrichtungen zusammenwirken um Lösungen zu erarbeiten und zu verwirklichen. Doch nicht nur die „außenstehenden“ Stellen sind am Entwicklungsprozess beteiligt, das QM zielt stark darauf ab, dass auch die Bewohner des betroffenen Stadtteils sich aktiv beteiligen. Es entsteht sozusagen eine Gemeinschaft, die die gleichen Ziele verfolgt.

Wo ist das Quartiersmanagement in Spandau aktiv

© Andrea Damm / pixelio.de

Bildung – ein Grundpfeiler für soziale Stärke © Andrea Damm / pixelio.de

Falkenhagener Feld Ost sowie West wird aus Problemkiez deklariert. Hier leben größtenteils ältere Menschen im Rentenalter und drüber aber auch sehr viele Kinder und Jugendliche. Beide Bevölkerungsgruppen beziehen mit einigen Ausnahmen fast alle staatliche Unterstützung. Auch eine hohe Arbeitslosenquote ist im Stadtteil Falkenhagener Feldzu verzeichnen, Ballungsraum hierfür ist entlang der Zeppelinstraße.

Auch die Heerstraße zieht die Aufmerksamkeit des Quartiermangements auf sich, denn auch hier Bedarf es dringender Hilfe. Seit 1978 existiert hier das Gemeinwesenzentrum, was sich seitdem großer Beliebtheit erfreut. Es ist Anlaufstelle für Bedürfnisse, Probleme der Anwohner und Aktivitäten. Doch trotz der Bemühungen durch das Gemeinwesenzentrum bleibt das Gemeinwohl auf der Strecke. Die Heerstraße hat einen hohen Anwohneranteil mit Sprach- und Integrationsproblemen. Viele der dort ansässigen Menschen haben nicht den Ehrgeiz sich für das Gemeinwohl einzusetzen, wie es beispielsweise vor vielen Jahren von den Bewohnern üblich war. Erschreckend ist auch der Blick auf die Gruppe der Kinder und Jugendlichen, die hier wohnen. Nach Einschätzungen durch das QM wird die Situation der Kinder bis 7 Jahren als „dramatisch“ eingeschätzt. Sofern diese Kinder keine Unterstützung erfahren, wird sich diese Situation auch bis ins jugendliche Alter nicht ändern.

In der Spandauer Neustadt zeigt sich ein ähnliches Bild. Der Stadtteil hat knapp 9.000 Einwohner, davon beziehen 12% finanzielle Unterstützung vom Staat. Fast ein Viertel der Anwohner ist arbeitslos und 25% der Anwohner über 18 Jahren haben Schulden. Die Lage der Schulen verdeutlicht die soziale Schwäche der Spandauer Neustadt nochmals. Über 40% der Schüler, die in der Spandauer Neustadt eine Hauptschule besuchen, verlassen diese ohne Abschluss. Doch die Situation von Kindern und Jugendlichen ist schon längere Zeit ein Thema. So wurden Einrichtungen geschaffen, wo sich Kinder und Jugendliche aufhalten, beraten und beschäftigen können. Doch sind die räumlichen Kapazitäten vom „Treffpunkt Lynarstraße“, der „Freizeitstätte Koeltze“ und dem Mädchenladen bei weitem nicht ausreichend um den Bedarf zu decken. So sind fehlende Spielplätze, Bewegungsflächen und Freizeiteinrichtungen immer noch zu dürftig vertreten.

Ziele für die Zukunft

© Günther Gumhold / pixelio.de

Kindern und Jugendlichen mehr Möglichkeiten geben, als Chance für eine bessere Zukunft. © Günther Gumhold / pixelio.de

Das Quartiersmanagement bemüht sich in allen drei Regionen Spandaus um Lösungsansätze und schnelle Umsetzungen derselben. Denn nichts ist wichtiger als Kindern und Jugendlichen sowie auch allen Anwohnern ein sozial starkes Umfeld zu schaffen in dem das Gemeinwohl an erster Stelle steht und die Wertschätzung von guter Nachbarschaft wieder aufpoliert werden. Das geht aber nur, wenn alle an einem Strang ziehen. Engagieren Sie sich auch für Ihren Stadtteil – Informationen dazu finden Sie hier.

Nicht nur in Spandau gilt: Arme Eltern – Kranke Kinder


Gesundes Aufwachsen verhindert Kranksein im Erwachsenenalter!

Der ehemalige britische Botschafter Sir Peter Torry bei einem Vergleich mit dem britischen Gesundheuitssystem (Foto: Ralf Salecker)

Der ehemalige britische Botschafter Sir Peter Torry bei einem Vergleich mit dem britischen Gesundheuitssystem (Foto: Ralf Salecker)

Weltweit weisen viele Studien, einen Zusammenhang von Armut und schlechtem Gesundheitszustand bei Kindern und Jugendlichen nach. Das „Netzwerk Präventionsmedizin und Gesundheitsförderung im Kindes- und Jugendalter“, kurz KiJu Fit, widmet sich in Spandau diesem Problemfeld. Das Falkenhagener Feld, mit seinen rund 38.000 Einwohnern, wird dabei besonders in Augenschein genommen.

Kinder und Jugendliche werden schon in sehr jungen Jahren geprägt. Weichen, die man jetzt stellt, führen auf einen Weg, der später, in höherem Alter, nur sehr schwer zu korrigieren ist. Investitionen in frühzeitige Prävention sind also nicht nur wirtschaftlich ökonomischer, sondern der gesundheitlichen Entwicklung unmittelbar und nachhaltig förderlich.

Carsten Röding brachte dies auf den Punkt, indem er „gesunde Kieze“ als wichtiges Ziel ansprach. Die Veränderung der sozialen Struktur in einigen Problemgebieten Berlins ist mehr als augenfällig. Langzeitarbeitslosigkeit, Migrationshintergrund und Armut sind eng miteinander verwoben. Verdrängt aus der Berliner Mitte, findet ein steter Zuzug ärmerer Bevölkerungsschichten nach Spandau statt.

Fettleibigkeit als Symptom

Immer häufiger auftretende Krankheitsbilder, wie z. B. Adipositas, also Fettleibigkeit, sind äußere Zeichen des Zusammenhanges von schwierigen ökonomischen Verhältnissen und gesundheitlichen Problemen. Ein vergleichender Blick ins ökonomisch besser gestellte Zehlendorf, zeigt, dass dort vergleichbare Probleme kaum existieren. Prof. Dr. med. Frank Jochum, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Evangelischen Waldkrankenhaus Spandau, bringt die notwendige Handlungsweise für die Zukunft folgendermaßen auf den Punkt: „Wir wollen nicht die Erkrankungen behandeln, sondern aktiv dazu beitragen, dass sie gar nicht erst entstehen.“

In der ersten Projektphase von „KiJu Fit“ fand eine umfassende Bestandsaufnahme des Falkenhagener Feldes statt. Eine Erkenntnis dabei mag erst einmal überraschen. Beobachter in den Institutionen, wie auch die Betroffenen selbst kommen, unabhängig voneinander, zu einem vergleichbaren Ergebnis.

Besonders augenfällige Probleme sind: „Ernährung, Bewegung und Körpergewicht, Sucht besonders im Zusammenhang mit Medienkonsum und Substanzmissbrauch, Verhaltensauffälligkeiten inklusive Mobbing, sowie die Sprachentwicklung“. Weniger ein Ergebnis der Eigenbeobachtung ist die Feststellung, dass etwa ein Fünftel der Kinder und Jugendlichen schlecht versorgte Zähne aufweisen.

Es besteht ein großer Bedarf an präventiven Maßnahmen

Vor allem Sport- und Jugendangebote für Jugendliche, sowie Angebote der Sprachförderung für Kita- und Grundschulkinder gibt es, diese sind jedoch nicht ausreichend. Ausgesprochen lückenhaft sind Hilfestellungen im Bereich Suchtprophylaxe und Verhaltensstörungen für Jugendliche. Beratende Angebote zur Gesundheit, im Gegensatz zu Vorsorgeuntersuchungen werden wenig gekannt oder vermisst.

Die zweite, nun anschließende Projektphase widmet sich den erkannten Problemen und versucht durch eine bessere Vernetzung aller Akteure vor Ort und durch Schaffung passender Angebote, den Problemen im Falkenhagener Feld Herr zu werden.

Ralf Salecker

Das Jugendberatungshaus Spandau

Eine Institution stellt sich vor

Das Jugendberatungshaus Spandau versteht sich als eine Serviceeinrichtung, die jungen Menschen unterstützend zur Seite steht. Unter der Projektleitung durch Frau Mareen Zirkenbach laufen hier die Angebote verschiedenster Institutionen zusammen und bilden so ein rundes Programm rund um die Bedürfnisse der Jugendlichen. Zielgruppe sind Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 27 Jahren. Diese Altergruppe umfasst in Spandau rund 31.000 Personen und macht somit fast 15% der Einwohnerzahl aus. Frau Zirkenbach und ihr Team versorgen die die Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Informationen rund um die relevanten Schnittstellen im Leben – d.h. Schule, Ausbildung, Arbeitsleben und Existenzsicherung. Hierbei stehen sie beratend zur Seite, helfen individuell oder auch in der Gruppe. Ziel ist es den Ratsuchenden einen „Schubs“ in die richtige Richtung zu geben, damit sie sich ihren Weg zu einem eigenverantwortlichen und  selbstständigen Leben ebnen können.

Kooperationspartner

Träger und Unterstützer der Einrichtung sind:

  • Christliches Jugenddorfwerk
  • DAF (Deutsch-Arabische Freundschaft)
  • Evangelisches Johannesstift
  • Ev. Kirchenkreis Spandau
  • Schildkröte GmbH
  • Intermezzo e.V.
  • Jugendamt Spandau
  • Jobcenter Spandau
  • Beratung und Leben GmbH
  • SOS Berufsausbildungszentrum
  • Sozial-kulturelle Netzwerke casa e.V.

Beratungsleistung

Neben individueller Beratung hat sich das Jugendberatungshaus Spandau zum Ziel gesetzt sobald als möglich auch Gruppenveranstaltungen anzubieten. Diese sollen folgende Leistungen beinhalten:

  • Berufliche Orientierung
  • Erziehungs- und Familienberatung
  • Schuldnerberatung
  • Allgemeine Sozialberatung
  • Beratung zu Fragen der Gesundheit
  • Schwangerschaftsberatung
  • Suchtberatung

und noch vielen weiteren Themen, genaue Informationen erhalten Sie über den Internetauftritt des Jugendhauses.

Kontaktdaten und Öffnungszeiten

Jugendberatungshaus Spandau
Hasenmark 21
13585 Spandau
Telefon (030) 779 078 97 – 0

info@jugendberatungshaus-spandau.de
www.jugendberatungshaus-spandau.de

Montag, Mittwoch, Freitag      10.00 – 17.00 Uhr
Dienstag, Donnerstag           10.00 – 18.00 Uhr

Alt und Jung – gemeinsam für Spandau

Der Ältestenrat der Bezirksverordnetenversammlung veranstaltet am 25.04.2012 um 17.00 Uhr die 6. Generationen-Bezirksverordnetenversammlung im Bürgersaal des Spandauer Rathauses. Alle Spandauerinnen und Spandauer die unter 21 Jahre oder über 60 Jahre alt sind können bis zum 26.03.2012 schriftlich ihre Anträge und Anfragen für die Sitzung einreichen. Bei der Verstaltung selbst werden dann 16 ausgewählte Anträge und 8 Anfragen behandelt. Aufgeteilt jeweils zu gleichen Teilen zwischen den Jugendlichen und den Senioren. Die eingereichten Anfragen und Anträge werden je nach Absender von der Seniorenvertretung oder dem jugendpolitischen Sprecher der Fraktion bearbeitet. Ausgewählte Anträge und Anfragen können dann im April durch den jeweiligen Initiator im Sinne des Rederechts im zeitlichen Rahmen von 5 Minuten vorgestellt werden.

Für weitere Fragen und Informationen steht Ihnen Herr Bewig, BVV-Vorsteher unter der Telefonnummer (030) 90279 – 2404 gerne zur Verfügung.

anders? cool! – multimediale Wanderausstellung

© anders? cool!

© anders? cool!

Schirmherrin der Veranstaltung ist Bezirksstadträtin Frau Ursula Meys, die am Montag, den 12.05.2011 um 15.30 Uhr die Ausstellung eröffnet. Die Wanderausstellung spiegelt Lebenssituationen zugewanderter Jugendlicher wider. Mit authentischen Bildern, Texten und interaktiven Elementen versucht die Ausstelung Sorgen, Probleme, Ängste, Freude und Hoffnung der zugewanderten Jugendlichen zu vermitteln. Der Jugendmigrationsdienst der Caritas als auch die promigra Spandau werden abwechselnd Dienstag (10.05.2011) und Donnerstag (12.05.2011) vor Ort sein um Ihre Fragen zu beantworten oder ihre Unterstützung anzubieten. Im Rahmen der Ausstellung können auf Wunsch auch Filme zum Thema angeschaut werden, wie beispielsweise „Neukölln unlimited“ oder „Knallhart“. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei!

Mehr Informationen zu „anders? cool!“-Ausstellung finden Sie hier.