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7. Kinder- und Familientag

14.06.2013: Kind & Kunst auf dem Marktplatz

Eindruck vom 6. Kinder- und Familientag in 2012

Eindruck vom 6. Kinder- und Familientag in 2012

Die Vereinigung Wirtschaftshof Spandau e.V. veranstaltet in diesem Jahr zum siebten Mal den Kinder- und Familientag. Er findet auf dem Marktplatz statt und findet unter der Schirmherr- schaft von Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank statt.

Schülerinnen und Schüler, Kindergartenkinder und viele andere Mitwirkende haben ein buntes Programm ausgearbeitet und einstudiert. So gibt es beispielsweise vormittags Mini-Trampolin-Hüpfen mit dem Sportpark Budokan und mit Guenter Deniselle gibt es Malen an der Kindermalwand. Nachmittags gibt es Kinder- schminken und Bilderkino mit Dorothea Link. Außerdem können die Kleinen Filzen, Malen und Skulpturen kreieren.

Das Programm

10.00 Uhr – Eröffnung durch Gabriele Fliegel und Helmut Kleebank
10.05 Uhr – Kinderchor der Kita Tabaluga
10.20 Uhr – Tanzaufführung der Lynar-Grundschule
10.40 Uhr – Tanzaufführung der Kita „Orte für Kinder“
10.50 Uhr – Tanz- und Musikauftritt der „Popwerkstatt“ (Carl-Schurz-Grundschule)

11.15 Uhr – Tanz & Bewegungslieder mit der Kita Buddelkiste
11.30 Uhr – Becherschnellstapeln mit Schülern der Lynar-Grundschule

12.00 Uhr – Tanzaufführung der Kita Münsingerstraße
12.15 Uhr – 1.Auftritt der Zirkus AG (Grundschule am Brandwerder)
12.30 Uhr – 1. Präsentation der Hunderettungsstaffel Falkensee

13.00 Uhr – Auftritt des Zauberers „fuego ignetio“

13.30 Uhr – 2. Auftritt der Zirkus AG (Grundschule am Brandwerder)
13.45 Uhr – 2. Präsentation der Hunderettungsstaffel Falkensee

14.15 Uhr – Tanz- und Gesangsauftritt des Ensembles Regenbogen

15.30 Uhr – Auftritt der Musikschule Spandau

16.00 Uhr – Auftritt von „Rock for Kids“
16.50 Uhr – Tanzaufführung der Hortkinder Staaken-Gartenstadt

Nicht jeder Wunsch geht in Erfüllung

„Expertenrunde“ der Kita Wiesenweg plante den eigenen Wunschspielplatz in Staaken.

Normalerweise ist mindestens ein Architekturstudium oder ähnliches notwendig um einen Spielplatz zu planen. Ob das Ergebnis dann aber immer auch den Ansprüchen und Bedürfnissen der zukünftigen Nutzer entspricht, ist jedoch fraglich. Ein ganz anderer Weg wurde daher bei den Planungen des Spielplatzes im Wiesenweg gegangen: Dort stellten letzten Freitag die Kinder der gleichnamigen Kita ihre Vorstellungen und Planungen des Wunschspielplatzes vor.

An der Abstimmung zum Wunschspielplatz waren nicht nur die Kinder sondern auch Eltern beteiligt.

An der Abstimmung zum Wunschspielplatz waren nicht nur die Kinder sondern auch Eltern beteiligt.

Kita = Planwerkstatt

Auf der Fläche zwischen Helma-Bogen und Adelheid-Poninska-Straße soll ein neuer Spielplatz entstehen. Doch was sonst ausschließlich von den Erwachsenen geplant wird, wurde hier im Rahmen einer Kinder Beteiligung durch das Projekt ’Erlebnisräume’ der Gesellschaft für Sport und Jugendsozialarbeit (GSJ) zusammen mit den Kindern der Kita Wiesenweg in einer Planwerkstatt erarbeitet. Bezirksstadtrat Carsten Röding führt aus: „Gebaut wird der Spielplatz von den Auszubildenden des Fachbereichs Grünflächen des Tiefbau- und Landschaftsplanungsamtes. Finanziert wird das Vorhaben durch das Spielplatzsanierungsprogramm des Bezirksamts Spandau und dem Bauträger GbR Heerstraße, der sich im Rahmen eines städtebaulichen Vertrages verpflichtet hat, den Grünzug entlang der Bergstraße sowie den Spielplatz an der Adelheid-Poninska-Straße anzulegen.“

Selbst ein professionelles Modell wurde von den Experten der Kita Wiesenweg erstellt.

Selbst ein professionelles Modell wurde von den Experten der Kita Wiesenweg erstellt. Fotos (2): Patrick Rein

Expertenrunde stellte sich

Am 3. Mai stellte sich die „Expertenrunde“ bestehend aus den mitwirkenden Kindern jetzt den Eltern, Anwohnern und Presse. Wie im Erwachsenenleben wurden dabei nicht alle Vorgaben eingehalten und so überstieg die Zahl der im Modell eingebauten Elemente die zu verwirklichende Anzahl. Doch während des Projekts vermittelten Erzieher und Pädagogen den Nachwuchsplanern das Motto, welches im Chor wiedergegeben wurde: „ Nicht alle Wünsche gehen in Erfüllung.“ Im Anschluss an die Präsentation wurden die Ergebnisse der Planwerkstatt den anwesenden Erwachsenen als auch Kindern zur Abstimmung gestellt.

Wie und ob von den Auszubildenden des Fachbereichs Grünflächen alles wie gewünscht umgesetzt wird, bleibt abzuwarten. Doch sicher ist, dass die „Experten“ der Kita Wiesenweg auch bei der Umsetzung ihrer Wünsche ein sorgsames Auge auf die Baustelle werfen werden. Und bei so viel planerischem Geschick wird der ein oder andere Experte sicherlich auch Samstag am KinderKunstFest in der Altstadt teilnehmen.

Patrick Rein

100 Kita-Plätze in den Arcaden

Mit der Neueröffnung einer KLAX-Kindertagesstätte im Shopping-Tempel kommt Spandau dem gesetzlichen Betreuungsplatzanspruch wieder ein Stück näher

Bereits vor zehn Jahren bemühte sich die Klax Berlin gGmbH um Räumlichkeiten in den Arcaden. Jetzt hat es endlich geklappt und am Montag eröffnete die neue Kindertagesstätte im Beisein von Center-Manager Bernd Muchow sowie Fachdienstleiter für die Kooperation mit Regeleinrichtungen  Klaus Sareika. Neben den Architekten und Bauherren nahmen natürlich gerade viele Eltern und Kindern sowohl die Räume als auch die Mitarbeiter der KLAX-Kita in Augenschein.

Center-Manager Bernd Muchow (re.) begrüßte die neuen Mieter der Klax-Kita mit Leiterin Carola Bräunlein.

Center-Manager Bernd Muchow (re.) begrüßte die neuen Mieter der Klax-Kita mit Leiterin Carola Bräunlein.

Gesund ernähren, individuell entwickeln

Carola Bräunlein, Leiterin der KLAX-Kita „Karlsson vom Dach“ – mit dem Platz im zweiten Obergeschoss der Arcaden und direkt neben mytoys gelegen ein wirklich passender Name –  und Friderike Bostelmann, Geschäftsführerin der KLAX Berlin gGmbH, hießen die Gäste dabei willkommen.  Führungen durch die Räumlichkeiten, Experimentier,- Mal- und Musikangebote für Kinder sowie natürlich Snacks und Getränke von „Löwenzahn“ bestätigten den durchweg positiven Eindruck des Angebotes über helle Räume, familienfreundliche Öffnungszeiten von 6 bis 19 Uhr und einem besonderen Ernährungskonzept in Kooperation mit dem Vollwert-Bio-Caterer „Löwenzahn“.

Das Team für Kinderfragen in den Spandau Arcaden bietet 100 neue Betreuungsplätze.

Das Team für Kinderfragen in den Spandau Arcaden bietet 100 neue Betreuungsplätze. Fotos (2): Patrick Rein

So lernt die Zukunft

Die KLAX Berlin gGmbH ist ein privater Träger von Krippen, Kindergärten und Schulen. Mit der Kita „Karlsson vom Dach“ in den Spandau Arcaden wurde bereits die 28. Einrichtung in der Hauptstadt eröffnet. Mittlerweile ist das Konzept so erfolgreich, dass es nach Schweden und Niedersachsen expandiert ist. Die Idee dahinter ist einfach und erfolgversprechend: Ein Bildungskonzept – das Lernen mit Zielen – wird der individuellen Entwicklung der Kinder vom ersten Schritt bis hin zum frühen Schreiben, von Krippe bis zum letzten Kindergartenalter, gerecht. Die Lernerfolge und Entwicklungsschritte werden in einem ganz persönlichen Portfolio gesammelt. Im gemeinsamen Dialog gehen Eltern, Pädagogen und Kinder durch die Krippen- und Kindergartenzeit.

Mit der Eröffnung ist der Bezirk Spandau hingegen wieder einen Schritt weiter gekommen, die benötigte Zahl an Betreuungsplätzen zu erreichen, welche durch den Gesetzesanspruch ab kommendem Schuljahr Eltern zusteht.

Patrick Rein

Es kann wieder gespielt werden

Umgestaltung von Spielplatz Kolk abgeschlossen

Die Umgestaltung durch die Auszubildenenden des Tiefbau- und Landschaftsplanungsamtes Fach- bereich Grünflächen ist nun abgeschlossen. Es wurden neue Spielgeräte von der Firma Zimmer und Obst entworfen und aufgestellt, die Sandfläche wurde erweitert und eine Wasserrinne für die Wasserpumpe gepflastert. Außerdem wurden die Wegflächen mit verschiedenen Materialien neu angelegt. Dies alles konnte durch die großzügige finanzielle Unterstützung von MFI Immobilien Marketing GmbH und SATURN Electrohandels GmbH verwirklicht werden.

Am kommenden Mittwoch, den 12.12.2012 wird der Spielplatz von Bezirksstadtrat Carsten Röding, Herrn Bernd Muchow (Center-Manager Spandau Arcaden), Herrn Ingo Schramm (Geschäftsführer des Saturn Marktes in den Spandau Arcaden) und Kindern der Nikolai-Kita eröffnet.

Gut zu wissen,

Mittwoch, 12.12.2012
um 10.30 Uhr
Kolk/Behnitz
13597 Spandau

Erziehungsüberforderte Eltern

Ab dem kommenden Schuljahr kommt es auf Grund des gesetzlichen Hortplatzanspruchs zu Kürzungen für Projekte der Jugendbetreuung

Neben einem Kitaplatz – wir berichteten – haben Eltern für ihre Kinder nach der schulischen Betreuung ab dem nächsten Schuljahr ebenso einen gesetzlichen Hortplatzanspruch. Grundgedanke dabei war, dass Eltern somit eine Berufsausübung ermöglicht wird indem die Betreuung der Kinder gewährleistet ist. Doch die Realität sieht anders aus: Überwiegend werden bisher von freien Trägern geleistete Angebote der Freizeitgestaltung für Jugendliche von sozialbenachteiligten Familien in Anspruch genommen, die anscheinend „erziehungsüberfordert“ sind.

Intakte und erziehungsbereite Familien sind keine Selbstverständlichkeit mehr.

Intakte und erziehungsbereite Familien sind keine Selbstverständlichkeit mehr. Foto: Alexandra H.  / pixelio.de

Lückeprojekte vor dem Aus?

Eines dieser Projekte die von Kürzungen betroffen sind, ist das Lückprojekt Hinter den Gärten und Haselhorst. Der Jugendhilfeausschuss hat sich am letzten Dienstag wiederholt mit dem Thema beschäftigt und sieht die Kürzungen darin gerechtfertigt, dass durch den ab 2013 bestehenden Hortplatzanspruch eine Betreuung nach der Schule geboten wird und es mit den Angeboten des Projektes somit zu einer Doppelung kommen würde. Zu einem Beschluss kam es noch nicht, dieser soll jedoch am kommenden Dienstag gefällt werden.

Trotz zahlreicher Maßnahmen bleibt es im Bildungsbereich kritisch.

Trotz zahlreicher Maßnahmen bleibt es im Bildungsbereich kritisch. Foto: Gerd Altmann/Shapes:AllSilhouettes.com  / pixelio.de

Spandaus Armut steigt

Insgesamt bewilligt der Ausschuss finanzielle Unterstützung in Höhe von 1,5 Millionen für Jugendeinrichtungen, welche allesamt notwendig sind und herausragende Arbeit leisten. Doch die Probleme steigen weiter. Immer häufiger scheinen Eltern mit der Erziehung des Nachwuchses überfordert und geben diese daher an Schulen und freie Einrichtungen ab. Dabei hat Spandaus Bevölkerungszuwachs eine klare Kehrseite: Wie der Geschäftsführer des Jobcenter Spandau, Winfried Leitke, dem Jugendhilfeausschuss berichtete, steigt die Zahl der Personen die Sozialleistungen für sich und ihre Kinder in Anspruch nehmen monatlich im dreistelligen Bereich. Diese kommen auf Grund der geringeren Mieten aus anderen Bezirken in die Zitadellenstadt. Jugendliche, die bereits im anderen Bezirk in Fördermaßnahmen waren, nehmen diese dann auch hier in Anspruch, wobei ein finanzieller Ausgleich zwischen den Bezirken bisher nicht erfolgt.

Problemkieze wachsen

Besonders betroffen vom Zuzug sind die bereits als Problemkieze eingestuften Stadtteile im Bereich der Wilhelmstadt, Neustadt und Falkenhagener Feld. Auch die Zahl der Schulverweigerer ist hier besonders hoch und trotz vielfältiger Maßnahmen werden nicht alle Betroffenen erreicht sowie spezielle Angebote des Jobcenters nicht in Anspruch genommen. Nach Ende der Schullaufbahn – trotz umfangreicher Umstrukturierungen ohne Abschluss – wird dann versucht auf dem zweiten Bildungsweg und mittels anderer Maßnahmen für die Betroffenen noch einen Weg auf den Arbeitsmarkt zu finden.

Auch wenn keiner wirklich weiß wie und zahlreiche Träger als auch die entsprechenden Behörden sich der Problematik durchaus bewusst sind und als Reparateure agieren, ist eine langfristige Lösung um den Kreislauf zu durchbrechen nicht in Sicht. Der Zuwachs an Sozialbenachteiligten nach Spandau ist dabei ein weiteres Problem.

Patrick Rein

Spandau hat seine Hausaufgaben gemacht

Bezirksstadtrat stellt Plan zu Kitabetreuungsplätzen für 2013 vor

Erst vor kurzem berichteten wir in Zusammenhang mit der Eröffnung der Kindertagesstätte in der Lasiuszeile über die drohenden Probleme, dem ab nächstem Jahr bestehenden Gesetzesanspruch auf einen Betreuungsplatz der ein- bis dreijährigen Kinder gerecht zu werden. Am Mittwoch stellten jetzt Bezirksstadtrat für Jugend, Bildung und Sport Gerhard Hanke und Fachdienstleiter für Kooperationen mit Regeleinrichtungen Klaus Sareika das bezirkliche Konzept vor um zumindest räumlich die benötigten Bedarfsplätze zu schaffen.

Bezirksstadtrat Gerhard Hanke (re.) und Fachdienstleiter Klaus Sareika

Bezirksstadtrat Gerhard Hanke (re.) und Fachdienstleiter Klaus Sareika stellten den Entwicklungsplan Kita und Tagespflege vor.

Erheblicher Fachkräftemangel

Während die Bezirke für die Schaffung der Räumlichkeiten verantwortlich sind, obliegt die personelle Besetzung dabei der Senatsverwaltung. Die Trennung zwischen Inneren und Äußeren Bildungsangelegenheiten stellt besonders bei einem so großflächigen Land wie Berlin immer wieder schwerwiegende Zuständigkeitsprobleme dar. Wie ab dem kommenden Schuljahr personelle Engpässe im Erzieherbereich behoben werden, ist unklar. Fachkräfte sind Mangelware und die Möglichkeiten von Umschulungen und Weiterbildung weites gehend ausgeschöpft.

Lösung für Problemkieze

Mit den heutigen Kapazitäten würden gut 1500 Betreuungsplätze fehlen, wenn jeder der einen gesetzlichen Anspruch hat, diesen auch einfordern würde. Besonders in den Stadtteilen Falkenhagener Feld, Wilhelmstadt und Heerstraße Nord ist die Lage derzeit besonders besorgniserregend. Nach dem vorgestellten Entwicklungsplan wird jedoch auch dort bis zum Herbst 2013 das Angebot dem Bedarf angepasst sein.

Nach der Lasiuszeile werden in diesem Jahr noch zwei weitere neue Kitas eröffnet.

Nach der Lasiuszeile werden in diesem Jahr noch zwei weitere neue Kitas eröffnet. Fotos (2): Patrick Rein

Am seidenen Faden

Damit die Vorhaben doch aber auch tatsächlich gelingen, müssen alle Räder ineinandergreifen. „Wenn nur ein Rädchen ins Klemmen gerät, steht das Gesamtwerk still“, führte Stadtrat Hanke bildlich aus. Bedeutet: Um die Pläne umzusetzen, müssen Senatsverwaltung und Baubehörden mitarbeiten. Während der Architekt der Kita Lasiuszeile das Spandauer Bauamt für die unkomplizierte und einfache Zusammenarbeit lobte, ist auch die Finanzierung mittels Fördergelder der Senatsverwaltung zu gewährleisten. Dort wurden berlinweit 4 Millionen Euro zur Verwirklichung von Bauvorhaben im Zusammenhang mit der Kinderbetreuung bereitgestellt – mittlerweile wurden jedoch Anträge in Höhe von 20 Millionen eingereicht. Für 2013 wird der Etat nun noch um 16 Millionen aufgestockt.

Spandau hat seine Hausaufgaben zur Schaffung der Rahmenbedingungen gemacht, ob es zeitlich realisierbar ist und wirklich alle Räder reibungslos ineinandergreifen bleibt abzuwarten. Erfreulich ist jedoch jetzt schon festzustellen, dass sich genug freie Träger für die Kitas gefunden haben, da die Betreibung nicht mehr staatlich organisiert ist.

Patrick Rein

Über 1000 Krippenplätze fehlen in Spandau

Kitaerweiterung in der Neustadt reicht nicht aus um den Bedarf zu decken

Bereits 2008 wurde ein Gesetz erlassen, wonach ab August 2013 Eltern einen Rechtsanspruch auf ein Betreuungsangebot von ein- bis dreijährigen Kindern haben. Doch allein in Spandau fehlen bei  Inanspruchnahme aller Berechtigten zirka 1500 Plätze. Die Räumlichkeiten sind einfach nicht vorhanden und schlimmer: Dem Bezirk sind zudem die Hände gebunden, da Kindertagesstätten privatisiert und nicht mehr staatlich organisiert sind.

Geschäftsführerin Susanne Çokgüngör und Stadtrat Gerhard Hanke

Geschäftsführerin Susanne Çokgüngör und Stadtrat Gerhard Hanke eröffneten den Neubau der Kita Lasiuszeile.

Neueröffnung am Koeltzepark

Nachdem die Juwo-Kita GmbH im März bereits den sanierten Altbau in der Lasiuszeile eröffnete und damit 54 Kinder im Alter von ein bis drei Jahren Platz bot, wurde am Freitag ein Neubau eingeweiht der weiteren 32 Kinder ein Betreuungsangebot schafft. Zur feierlichen Eröffnung kam auch Bezirksstadtrat Gerhard Hanke (CDU) und richtete seinen Dank an den vorbildlichen Träger: „Nicht nur, dass der Bau sowohl finanziell als auch zeitlich in den Vorgaben blieb – was heutzutage ja keine Selbstverständlichkeit mehr ist – zeigte der Träger auch schon bei der Sanierung viel Mut. Jetzt bräuchten wir nur noch 30 weitere solcher Einrichtungen.“ Doch Spandau steht damit nicht allein, bundesweit fehlt es an über 100.000 Betreuungsplätzen.

Nach der Sanierung im März konnte jetzt der Neubau eröffnet werden.

Nach der Sanierung im März konnte jetzt der Neubau eröffnet werden. Fotos (2): Patrick Rein

Lobende Worte

In der Neustadt zumindest trägt die Juwo-Kita GmbH mit der Kita Lasiuszeile zum notwendigen Ausbau der Betreuungsplätze in Spandau bei. Der gemeinnützige Träger begreift Kitas als Bildungs- und Sozialisationseinrichtungen, welche die gesamte Familie mit einbeziehen und im Sozialraum verwurzelt sind. Bei 70-80 Prozent der Kinder liegt ein Migrationshintergrund vor. Mit dem Konzept der offenen Arbeit stehen die Interessen der Kinder im Vordergrund und die bisherigen Erfahrungen weisen positive Lernerfolge auch im sozialen Miteinander auf, wie die Geschäftsführerin Susanne Çokgüngör erzählte. Der Architekt Steffen Keinert berichtete hingegen von seinen Erfahrungen mit der Kosteninformationsstelle der Senatsverwaltung um die Vorgaben im Rahmen der Fördermittel in Höhe einer halben Million Euro einzuhalten. Lobende Worte fand er hingegen für die Spandauer Bezirksverwaltung Bau, mit der eine konstruktive Zusammenarbeit stattfand und immer ein Ansprechpartner zur Verfügung stand. Das sollte doch auch weiteren Trägern Mut machen um dem fehlenden Betreuungsangebot im Bezirk entgegenzuwirken.

Patrick Rein

Kitagelände der HAVEL-KIDS in Spandau wird verschönert


Bausch + Lomb zeigt soziales Engagement

Kitagelände der HAVEL-KIDS in Spandau wird verschönert

Kitagelände der HAVEL-KIDS in Spandau wird verschönert

Am 13.10.2011 war „Welttag des Sehens“. Dies nahm der Augenspezialist Bausch + Lomb zum Anlass, sich erneut für das Gemeinwohl zu engagieren. Mitarbeiter des Unternehmens unterstützten im Rahmen eines sogenannten „Day of Caring“ („Tag des Kümmerns“) die Kita der Havel-Kids bei der Verschönerung des Geländes.

Einen ganzen Tag lang wurde der Einrichtung mit Muskelkraft aller Beteiligten unter die arme gegriffen. Das Team, bestehend aus 10 Personen, packte im Garten der Kita „Schatztruhe“ mit an. Die komplette Anlage wurde neu bepflanzt und der Schuppen für die Kinderwagen erhielt einen frischen Anstrich.

Michael Hartmann, Personalleiter von Bausch+ Lomb äußerte sich höchst zufrieden.

„Es ist uns ein zentrales Anliegen, dass unsere Mitarbeiter sich aktiv am sozialen Engagement unseres Unternehmens beteiligen können, und dabei unterstützen wir sie gern.“

Das Unternehmen kooperiert jetzt schon seit Mai 2011 mit der Havel-Kids Kinderbetreuung und bietet seinen Mitarbeitern so die Möglichkeit einen betrieblich geförderten Krippen- und Kindergartenplatz nutzen zu können.

Lesen Sie auch diese beiden Artikel zu Bausch + Lomb:

Klaus Wowereit zu Besuch bei Bausch + Lomb
Bausch + Lomb investiert in Standort Spandau

 

Einweihung der KITA SCHATZTRUHE

Zur offiziellen Einweihung der Kita Schatztruhe lädt die Havel-Kids Kinderbetreuung gGmbH am 27.05.2011 um 10:00 Uhr herzlich ein.

Ablauf:

  • Begrüßung durch die Geschäftsführerin Frau Barbara Müter-Zwisele
  • Ansprachen Des Bezirksbürgermeisters, Herrn Konrad Birkholz und der Jugendstadträtin Frau Ursula Meys
  • Aufführung von Kindern der Grundschule am Weinmeisterhorn
  • Ansprache des Bezirksstadtrates für Bauen, Planen und Umweltschutz Herrn Carsten Röding
  • Abschließende Worte unseres Kooperationspartners, der Vereinigung Wirtschaftshof Spandau e.V., durch die Vorsitzende Frau Gabriele Fliegel
  • Eröffnung des Fingerfood-Buffets und Besichtigung der Einrichtung

Tag der offenen Tür – Kita Schatztruhe

Seit Mai 2011 gibt es die Kita Schatztruhe, in der Platz für 70 Kinder von Krippen– und Kindergartenalter bis zur Einschulung ist. Am 28. Mai 2011 lädt die Havel-Kids Kinderbetreuung zum offenen Tür ein. Interessierte Eltern, Nachbarn und natürlich Kinder haben von 15:00 bis 18:00 Uhr Gelegenheit die Kita kennenzulernen und alle Informationen rund um die Betreuung der Kinder zu erhalten.