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Minister zum Truppenbesuch in Kladow

Seit Oktober ist das oberste Kommando der Luftwaffe in Kladow stationiert, am Donnerstag besuchte erstmals der Verteidigungsminister die General-Steinhoff-Kaserne.

Im Rahmen seiner Sommerreise 2013 besuchte der Bundesminister der Verteidigung Dr. Thomas de Maizière am vergangenen Donnerstag das Kommando Luftwaffe in Kladow. Es war der erste Besuch seit der Ansiedlung des von Bonn nach Berlin verlegten Luftwaffenkommandos.

Inspekteur der Luftwaffe und Generalleutnant Karl Müller zusammen mit Bundesminister der Verteidigung Thomas de Maiziere.

Inspekteur der Luftwaffe und Generalleutnant Karl Müller zusammen mit Bundesminister der Verteidigung Thomas de Maiziere. Foto: Patrick Rein

Feierliche Übergabe

Parallel zu den sich verabschiedenden Britischen Streitkräften begannen Dienststellen und Einheiten der Bundesluftwaffe nach Gatow zu verlegen. Vorher hatte der Bundesminister der Verteidigung über die Stationierung im Rahmen der Einnahme der Luftwaffenstruktur 4 entschieden. Am 7. September 1994 erfolgte die feierliche Übergabe der Kaserne von der Royal Air Force an die Luftwaffe. Nachdem die britische Flagge eingeholt war, wurde zu den Klängen der Nationalhymne die deutsche Flagge gehisst.

Tag der offenen Tür

Momentan sind rund 100 Mitarbeiter in der General-Steinhoff-Kaserne am Kladower Damm im Dienst. Weitere 200 werden von Bonn nach Berlin noch folgen. Unter ihnen ist auch der Inspekteur der Luftwaffe Generalleutnant Karl Müller, welcher de Maiziere am Donnerstag im Beisein des Spandauer Bezirksbürgermeister Kleebank und der Bundestagsabgeordneten Swen Schulz (SPD) und Kai Wegner (CDU) in Gatow begrüßte.

Pünktlich zum 19. Jahrestag lädt die Luftwaffe am 7. und 8. September alle Interessierten zum eigenen Truppenbesuch beim Tag der offenen Tür ein. Der Eintritt ist frei.

Patrick Rein

In Kladow wird Spandaus Wetter gemacht

Die Leidenschaft begann schon in jungen Jahren

Stefan Proft misst seit mehr als 10 Jahren das Kladower Wetter (Foto: Ralf Salecker)

Stefan Proft misst seit mehr als 10 Jahren das Kladower Wetter (Foto: Ralf Salecker)

Alle reden vom Wetter. Wieder einmal. Kaum gibt es ein paar Tage etwas höhere Temperaturen als üblich, wird geschimpft. Petrus, oder die „Wetterfrösche“ können es offensichtlich niemandem recht machen. Immer herrscht das falsche Wetter. Auch wenn viele das aktuelle Wetter thematisieren, hält sich das Interesse an seinen Gesetzmäßigkeiten in Grenzen. Kaum jemand würde auf den Gedanken kommen, das Wetter so genau zu beobachten, um im Laufe der Jahre Berge von Heften zu füllen. Stefan Proft, ein junger Mann aus Kladow macht dies, seit er ein kleiner Junge war. Akribisch zeichnete er seit seinem 13ten Lebensjahr alles auf, was er im Garten seiner Eltern mit Messgeräten erfassen konnte. Inzwischen geht er seiner Leidenschaft in Form eines Studiums der Meterorologie an der Freien Universität in Dahlem nach.

Der eigene Garten als Wetterstation

Betritt man den Garten in Kladow, fällt nur wenig auf, was auf regelmäßige Wettermessungen hinweist. Einzig ein übergroßes Thermometer lässt etwas erahnen. Auf dem Dach des Hauses dreht sich munter ein Messgerät zur Erfassung der Windgeschwindigkeit. Im Garten verteilt messen weitere Thermometer die Temperaturen in einer definierten Höhe über dem Boden, wie auch in unterschiedlichen Tiefen im Boden. Daten, die Gärtner wertvolle Hilfen liefern, wenn es darum geht zu entscheiden, ob Pflanzen in den Boden eingebracht werden können.

Ein Regemesser sammelt den anfallenden Regen. Um seine Messgenauigkeit zu erhöhen, hat Stefan Proft einen größeren Trichter angebracht. Jetzt können auch die kleinsten Wassermengen erfasst werden. All die erfassten Daten müssen nicht mehr abgelesen und in Tabellen eingetragen werden. Moderne Technik hat Einzug gehalten. So ist das Regenmessgerät mit einer Kippwaage ausgestattet, die regelmäßige automatische Messungen ermöglicht. Alle erfassten Daten werden drahtlos an den Computer geschickt. Aufbereitet landen sie dann auf der Internetseite, die der angehende Meteorologe seit 2012 betreibt. Selbst bekannte Wetterfrösche aus dem Fernsehen haben schon wohlwollende Bemerkungen im Gästebuch hinterlassen. Niemand in Spandau hat bisher vergleichbar akribisch Wetterdaten gesammelt. Meteorologen wünschen sich ein möglichst dichtes Netz an Messstationen. Darum kann eine solche private Initiative eine große Hilfe sein.

Als Schüler bekam Stefan Proft die Gelegenheit zu einem Praktikum am Meteorologischen Institut. Seit diesem Zeitpunkt war es dann endgültig um ihn geschehen. Seine eigene Zukunft sieht er weniger als „Wettermann“ im Fernsehen, sondern in der Forschung.

Trotz aller Wissenschaft ist die Beobachtung und Vorhersage von Wetterereignissen von vielen Faktoren abhängig. Drei Tage im Voraus zu bestimmen, wie das Wetter aussehen wird, ist noch eine realistische Grenze. Prognosen, die deutlich darüber hinausgehen, beinhalten eine große Menge an Unwägbarkeiten. Das liegt nicht an den Fehlern der Meteorologen, sondern an der Komplexität der Daten. Bauernregeln helfen da manchmal weiter, auch wenn sie eher regionale Bedeutung haben. Sie sind das Ergebnis langer Beobachtungen. Meteorologen versuchen das Geschehen mit Hilfe komplexer mathematischer Gleichungssysteme zu erfassen.

Ralf Salecker

Goldene Hochzeiten werden immer seltener

„Bis das der Tod uns scheidet“ zählt heutzutage kaum noch für eine Ehe, Werner und Melanie aus Kladow sind jedoch auf dem richtigen Weg.

Es gibt viele Versprechen die bei einer Eheschließung gegeben werden: „Bis dass der Tod uns scheidet“ und „in guten wie in schlechten Zeiten“ sind nur zwei davon. Aber beide hängen eng miteinander zusammen und werden immer seltener eingehalten. Umso erfreulicher war daher am Freitag die Feier zum 50. „goldenen“ Hochzeitstag von Werner und Melanie Münster aus Kladow.

Hochzeitsfoto aus dem Jahr 1963 von Werner und Melanie Münster.

Hochzeitsfoto aus dem Jahr 1963 von Werner und Melanie Münster.

Schlechte Zeiten, gute Zeiten

Die Generation von Werner, Jahrgang 1941, hat durch Krieg und Zerstörung eventuell von Kindheit an gelernt, dass das Leben auch seine Schattenseiten hat. Als Zwillingskind zur Welt gekommen, musste der Vater in den Krieg, die Mutter war allein zu Haus und wurde wie so viele damals mehrfach ausgebombt. Verzicht bis hin zur Armut bestimmten das Leben und so mussten sich „die Zwillinge zeitweise ein paar Schuhe teilen. Die Familie war nicht besonders wohlhabend, zum Fußballspiel sind die Jungs auch gern mal über den Zaun ins Olympiastadion gelangt“ erzählt uns die Nichte Monika Müller. Melanie wuchs in Wilhelmsruh bei der Oma auf und zog später mit der Mutter nach Charlottenburg. Dort lernten sich Werner und Melanie – im gleichen Haus wohnend, hatte er  bei ihr im ersten Stock „gefensterlt“- dann auch kennen. Der Krieg war vorbei und eine generelle Aufbruchsstimmung versetzte das ganze Land in eine Euphorie. Diese mündete für Werner und Melanie in der Hochzeit  am 12. Juli 1963.

Auch 50 Jahre später haben sie Eheleute beim goldenen Hochzeitstag immer noch den selben Partner im Blick.

Auch 50 Jahre später haben sie Eheleute beim goldenen Hochzeitstag immer noch den selben Partner im Blick. Fotos (2): Monika Müller

Durch dick und dünn

So rührend und schön wie die Geschichte nun mit 50 gemeinsamen Ehejahren seinen vorläufigen Höhepunkt hat, so zeigt sie doch auch den heute allgegenwärtigen gesellschaftlichen Wandel bezüglich der Institution Ehe, auch schlechte Zeiten durchzustehen. Dafür gibt es viele und unterschiedlichste Gründe, doch einer ist sicherlich die Bequemlichkeit anstatt Probleme gemeinsam zu bewerkstelligen den einfacheren Weg einer Trennung zu gehen. So wurden nach der letzten Erhebung des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2011 in Deutschland rund 187 600 Ehen geschieden. Wie das Amt (Destatis) weiter mitteilt, wurden damit elf von 1 000 bestehenden Ehen geschieden. Zum Vergleich: Im Jahr 1992 endeten von 1 000 bestehenden Ehen lediglich sieben Ehen vor dem Scheidungsrichter. Bei den im Jahr 2011 geschiedenen Ehen wurde der Scheidungsantrag meist von der Frau gestellt, lediglich 39,4 % der Anträge reichte der Mann ein. Die durchschnittliche Dauer der im Jahr 2011 geschiedenen Ehen betrug 14 Jahre und 6 Monate. Fast die Hälfte der Ehepaare, die sich 2011 scheiden ließen, hatte Kinder unter 18 Jahren.

Bei Werner Münster, der sich mit der BSG Bauklempnerei – Sanitär früh selbstständig gemacht hatte, sind lange Ehen Tradition: So feierte auch seine Schwester im letzten Jahr ihre Goldene Hochzeit. Die sechs Nachkommen hingegen folgen eher dem Trend und werden es wohl nur noch schwer auf 50 Ehejahre bringen – bisher sind alle nicht verheiratet.

Patrick Rein

Wer wird die Nummer 1 im Bezirk?

Nachdem der SC Staaken im letzten Jahr den Spandauer Bürgermeister Pokal gewinnen konnte, kommt es in den nächsten Wochen zum erneuten Kräftemessen.

Nach dem harten Winter und der damit verbundenen Verlängerung der Fußball-Saison in Berlin ist die kickerfreie Zeit in diesem Jahr äußerst kurz. Während sich Hertha BSC auf eine erneute und – dieses Mal hoffentlich länger anhaltende – Bundesliga-Saison vorbereitet, stehen auch die Spandauer Vereine den Vorbereitungen auf die Spielzeit 2013/2014 in nichts nach. Traditionell wird daher auch wieder der Spandauer Bürgermeister Pokal um die Nummer 1 im Bezirk ausgespielt.

Der SC Staaken geht als Titelverteidiger in den diesjährigen Spandauer Bürgermeister Pokal.

Der SC Staaken geht als Titelverteidiger in den diesjährigen Spandauer Bürgermeister Pokal. Foto: Patrick Rein

Zu Gast in Haselhorst

Bis auf die Endspielpaarungen in der Arena der Spandauer Kickers in Staaken West werden alle Vorrunden-, Viertel- und Halbfinalpartien im Stadion Haselhorst ausgetragen. Der SC Staaken ist dabei als einziger Verein gleich mit zwei Mannschaften vertreten, wobei Staaken II auch den Auftakt am Mittwoch gegen Kladow macht. Die erste Mannschaft als Titelverteidiger greift erst am Freitag ins Turniergeschehen gegen Schwarz-Weiß Spandau ein und den Abschluss der Vorrunde beschreitet am Samstag dann der Gastgeber Alemania Haselhorst gegen FFV Spandau bevor es Dienstag mit den Viertelfinalspielen weitergeht. Alle Informationen gibt es auf der neuen Homepage unter www.spandauer-ag.de und natürlich bleiben auch wir „am Ball“.

Plakat-SpandauDie Paarungen im Überblick:

Mittwoch 17.7. bis Finaltag Stadion Haselhorst
18 Uhr                  Kladow – Staaken II

19:50 Uhr        Galatasaray – Siemensstadt

Donnerstag 18.7.
18 Uhr                  Spandau 06 – Spd. Kickers

19:50 Uhr         Srbija – Veritas

Freitag 19.7.
18 Uhr                  Gatow – SSV                                 19:50 Uhr       Staaken I – SW Spd.

Samstag 20.07.

15 Uhr                  BW Spd. – Teutonia                       16:50 Uhr      Alemania – FFV Spd.

Viertelfinale Dienstag 23.7.
18 Uhr                  Sieger Kladow / Staaken II – Sieger Galatasaray / Siemensstadt
19:50 Uhr            Sieger Spandau 06 / Spd. Kickers  – Sieger Srbija / Veritas

Viertelfinale  Mittwoch 24.7.
18 Uhr                  Sieger Gatow / SSV – Sieger Staaken I / SW Spd
19:50 Uhr            Sieger BW Spd. / Teutonia – Sieger Alemania / FFV Spd.

Halbfinale Freitag 26.7.

18 Uhr und 19:50 Uhr

Endspiele Sonntag 28.7.

Spiel um Platz 3 um 11 Uhr und Finale 13 Uhr  Staaken West

Patrick Rein

Frau aus Kladow wird vermisst!

Seit Sonntag wird eine Spandauerin vermisst, die Polizei bittet jetzt um Hilfe und fragt: Wer hat diese Frau gesehen?

Diese Frau aus Kladow wird vermisst. Wer hat sie seit Sonntag gesehen?

Diese Frau aus Kladow wird vermisst. Wer hat sie seit Sonntag gesehen?

Am letzten Sonntag, den 7. Juli 2013, verließ die 57-jährige Silvia Beate Fink aus Kladow gegen 15 Uhr die eheliche Wohnung. Sie nahm ihr schwarzes Fahrrad Marke „Centurion“ und eine daran angehängte Gepäcktasche „Ortlieb“ mit, diese war bepackt mit einer Strandmatte und Handtüchern. Typische Utensilien für einen Badeausflug. Doch seitdem gibt es kein Lebenszeichen mehr von ihr.

Suizid möglich

Sie führte wahrscheinlich keine Personalpapiere, Geld oder Handy mit sich. Zwar gilt Silvia Beate Fink als sehr zuverlässig, doch nach Angaben der Polizei gibt es aber inzwischen Anzeichen dafür, dass sie einen Suizid begehen oder begangen haben könnte. Alle Ermittlungen und Nachfragen zu einem eventuellen Aufenthaltsort blieben bisher ohne Erfolg. Auch eine Absuche des Waldgebietes in Wohnortnähe am Dienstagnachmittag mit Polizeikräften und Spürhunden verlief ebenso erfolglos.

Das Fahrrad der Vermissten mit dem sie am Tag des Verschwindens unterwegs war.

Das Fahrrad der Vermissten mit dem sie am Tag des Verschwindens unterwegs war. Fotos (2): Polizei Berlin

Personenbeschreibung

Die Vermisste ist 165 Zentimeter groß, sehr schlank, hat halblange, blonde Haare und trug ein langes Sommerkleid. Die Polizei fragt: Wer hat Frau Fink seit Sonntagnachmittag gesehen oder hat eventuell das Fahrrad gefunden beziehungsweise wahrgenommen? Wer kann sonstige Angaben zu ihrem möglichen Aufenthaltsort machen?

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei der Direktion 2 unter den Rufnummern 030 / 4664 – 272 517 oder 546, außerhalb der Dienstzeit unter 030 / 4664 – 27 10 10 als auch jede andere Polizeidienststelle oder die Internetwache entgegen.

Patrick Rein

Bürgerbüro kein „Schwarzbau“ – aber nicht barrierefrei

Umstrukturierungen und damit verbundene Baumaßnahmen bei den Bürgerbüros sorgten für Aufregung in der Bezirksverordnetenversammlung

Der Umbau im Jugendfreizeitheim im Kladower Parnemannweg ist kein „Schwarzbau“. Dies ist das Ergebnis einer eingehenden Prüfung durch das Bezirksamt. „Sämtliche durchgeführten Baumaßnahmen sind verfahrensfrei. Das bedeutet, dass für sie kein Bauantrag erforderlich war. Alle anders lautenden Unterstellungen haben sich damit in Luft aufgelöst“, so Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank (SPD). Der gestellte Bauantrag bezog sich lediglich auf die Nutzungsänderung.

Das Bürgeramt im Rathaus Spandau bleibt weiterhin Anlaufstelle Nummer eins.

Das Bürgeramt im Rathaus Spandau bleibt weiterhin Anlaufstelle Nummer eins. Foto: Patrick Rein

Keine Barrierefreiheit vorgesehen

Dieser Aussage vorangegangen war eine Dringlichkeitsanfrage der CDU-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) am letzten Mittwoch. Dennoch musste der Bezirksbürgermeister mitteilen, dass barrierefreie Toilettenräume im neuen Bürgerbüro in der Jugendfreizeiteinrichtung Parnemannweg zunächst nicht vorgesehen seien. Zukünftig sollen die Bürgerinnen und Bürger am Kladower Standort ihre Angelegenheiten erledigen können, für die sie sonst zum Bürgeramt ins Rathaus müssten.

Langanhaltende Diskussion

Die Schließung zweier vorhandener Standorte führte bereits im letzten Jahr zu angeregten Diskussionen. Gründe für die Umstrukturierung sind – wie so oft – der finanziellen Lage geschuldet. Daher werden statt des Betriebs zweier zusätzlicher Bürgerämter sogenannte Bürgerbüros eingerichtet, welche ausschließlich Terminkunden bedienen. Ausgestellte Unterlagen sind dann jedoch im Rathaus abzuholen. Arndt Meißner, Vorsitzender der CDU-Fraktion Spandau, erklärt dazu: „Jeder Gewerbetreibende muss die Auflagen für einen barrierefreien Zugang penibel genau erfüllen. In der Wilhelmstadt hatten wir gemeinsam mit dem damaligen CDU-Bürgermeister und Baustadtrat erst vorletztes Jahr darauf bestanden, dass die neue Postfiliale auch für Rollstuhlfahrer erreichbar
sein müsse. Und jetzt, wo es darum geht, dass der Bezirk ein neues Serviceangebot für die Spandauerinnen und Spandauer eröffnen möchte, werden diese Auflagen von den zuständigen SPD-Stadträten hinten angestellt. Man will sich sogar von der Verpflichtung, das Bürgeramt barrierefrei zu
eröffnen, freistellen lassen. Wir als CDU-Fraktion bleiben dabei: Serviceangebote für die Bürgerinnen und Bürger müssen barrierefrei für alle erreichbar sein. Da muss das Bezirksamt mit gutem Beispiel vorangehen! Wir haben von Anfang an kritisiert, dass das neue Bürgeramtskonzept mit zu heißer Nadel gestrickt wurde. Jetzt tritt genau das ein, wovor wir gewarnt haben: Der Bürgeramtsstadtrat macht die alten Bürgerämter dicht, ohne nahtlose Ersatzangebote zu haben!“

Wie an jedem ersten Samstag im Monat ist auch diesen wieder das Bürgeramt im Rathaus von 9 bis 13 Uhr geöffnet. Zudem lädt der Stadtrat für Bürgerdienste Stephan Machulik zur Sprechstunde ein.

Patrick Rein

Fröhliche (?) Weihnachten

Quelle: www.webprinter.de

Fr., 07.12.12 | 18:00 Uhr

Kladower Lesungen: Fröhliche (?) Weihnachten

Satirisches und Besinnliches zur Weihnachtszeit

Kladower Begegnungshaus
Kladower Damm 387
14089 Berlin (Spandau)

Kladower Konzerte

Quelle: www.webprinter.de


Süßer Trost mein Jesu kommt …: Cornelia Zerm (Gesang), Jutta Mantel (Querflöte), Michael Tsygutkin (Klavier

Adventskonzert mit Werken von Händel, Mozart, Cimarosa und Bach

Wunderbare Weihnacht im Kulturparkcafè Kladow

Kaminstunde im Cafe „Heute Kinder, wird’s was geben…!“

Wenn Kinder am knisternden Kamin basteln, malen und gespannt Märchen hören und Eltern sich bei Kaffee, Kuchen, Plätzchen, Glühwein und anderen Leckereien entspannen können,  dann ist Weihnachtszeit im Kulturparkcafé!

Die Schauspielerin Silvia Kemper liest die schönsten Weihnachtsgeschichten.

Die Schauspielerin Silvia Kemper liest die schönsten Weihnachtsgeschichten.

Das Weihnachtsprogramm

An allen Tagen liest die Schauspielerin Silvia Kemper im kleinen Theatersaal die schönsten Weihnachtsgeschichten. Das sich daran anschließende Propramm ist abwechslungsreich:

25.11.2012, 14.30 Uhr – Danach fertigt die ganze Familie gemeinsam ihren eigenen, ganz persönlichen Adventskranz.

01.12.2012, 14.30 Uhr – Im Anschluss daran stellt die Familie gemeinsam ihre eigenen, ganz persönlichen Nikolausstiefel her.

08.12.2012, 14.30 Uhr – Anschließend werden Meisenringe hergestellt, die dann im Park aufgehängt werden.

15.12.2012, 14.30 Uhr – Gemeinsam werden Kekse und Bratäpfel gebacken.

22.12.2012, 14.30 Uhr – Es wird Weihnachtsbaumschmuck gebastelt und hergestellt. Somit wird zu einem unvergesslichen Nachmittag ins weihnachtlich geschmückte Café geladen, bei dem die kleinen und großen Gäste garantiert auf ihre Kosten kommen.

Eine Anmeldung ist erforderlich unter 030 23 46 42 78. Die Kosten betragen 6 Euro für Kinder, 9 Euro für Erwachsene und 5 € Materialkosten pro Person. Darin enthalten ist auch ein Getränk und Stück Kuchen pro Person.

Nach dem Vorlesen werden die Kleinsten rund um Weihnachten selbst aktiv.

Nach dem Vorlesen werden die Kleinsten rund um Weihnachten selbst aktiv. Fotos (2): Gabriele Schäfer

Silvia Kemper

Studierte Schauspiel in Berlin, ist in der freien Theaterszene aktiv und konzentriert sich vor allem auf das Kinder- und Jugendtheater. Seit 2008 steht sie mit Kindertheater-Produktionen wie „Die zweite Prinzessin“ von Gertrud Pigor, aber auch mit eigenen Stücken auf der Bühne. Sie arbeitet außerdem als Theaterpädagogin und Schauspiellehrerin an Grundschulen und in Jugendeinrichtungen. In Spandau war sie besonders während der Sprach- und Lesewoche im September aktiv.

Ein Ort mit Tradition

Die alte Villa direkt am See steht nicht nur an einem der schönsten Flecken Berlins, sie hat auch eine Geschichte. Einst versammelte der Mäzen Johannes Guthmann Künstler um sich, Max Reinhardt inszenierte auf einer Freilichtbühne im Park Stücke, Gerhardt Hauptmann und Max Liebermann gingen auf dem Gut ein und aus, und oben im ersten Stock hatte Max Slevogt sein Atelier. Die Gutspark Neukladow Bürgerstiftung wollte dieses Haus für die Berliner als Ort für lebendige Kultur sichern. Für fünfzehn Jahre wurde ein Pachtvertrag geschlossen. So konnte verhindert werden, dass das Gut an einen Privatmann fällt.

Viel Neues auf Spandaus Spielplätzen

In diesen Wochen werden mehrere Spielgeräte auf einigen der rund 100 Spielplätze des Bezirks eingeweiht

Da in den letzten Jahren die Instandhaltung der Spielplätze und deren Geräte nicht höchste Priorität genossen, mussten aus Sicherheitsgründen viele demontiert werden. Unter anderem konnten jedoch durch die in Berlin einzigartige Aktion „Raum für Kinderträume“ Unternehmen gewonnen werden, die sich finanziell aber auch manuell an Neuanschaffungen beteiligten.

Baustadtrat Röding hatte ein offenes Ohr für die Wünsche der "Nutzer".

Baustadtrat Röding hatte ein offenes Ohr für die Wünsche der „Nutzer“.

Wände und Iglu aus Weidenzweigen

Auf dem Spielplatz Am Windmühlenberg in Gatow mussten so beispielsweise aus Verkehrssicherungsgründen die alten Spielgeräte abgebaut werden. Doch soll der versteckt gelegene Spielplatz neben der gleichnamigen Schule deshalb nicht verwahrlosen. Mittels des sozialen Engagements der Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG für drei Berliner Projekte, die schwerpunktmäßig Kindern und Jugendlichen zu Gute kommen, haben am 23. und 24. Oktober acht Mitarbeiter aus dem Hause Coca-Cola daher aus Weidenzweigen mehrere Wände und ein Iglu gebaut. Zudem wird eine Sandfläche durch die Ausbildungsgruppe des Naturschutzamtes neu angelegt und das Spielangebot noch in diesem Jahr um eine Nestschaukel und eine Podestanlage mit Rutsche ergänzt. Diese Spielgeräte werden durch das bezirkliche Spielplatzsanierungsprogramm finanziert. Die mittlerweile 27 Spielplatzpatenschaft hat in diesem Zusammenhang Frau Gesa Major übernommen, der am Mittwoch die entsprechende Urkunde durch Baustadtrat Carsten Röding (CDU) übergeben wurde.

Ein Fünftel aller Spielplätze hat, wie hier mit Gesa Major, mittlerweile eine Patenschaft.

Ein Fünftel aller Spielplätze hat, wie hier mit Gesa Major, mittlerweile eine Patenschaft.

Stehwippe in Haselhorst

In einem weiteren Schritt der Spielplatzgestaltung hatte das Projekt „Raum für Kinderträume“ bis zum 15. Juni 2012 die Aktion „Mein Spielplatz-Schnappschuss“ mit Unterstützung von „Florida-Eiscafé“ und der Jugendbibliothek in der Altstadt durchgeführt. Kinder und Erwachsene konnten ein Erlebnis auf ihrem Lieblingsspielplatz oder eine Spielplatz-Geschichte schreiben und in den Wettbewerb einreichen. Eine Jury hat über die vielen Geschichten und Erlebnisberichte entschieden. Auf Wunsch der Siegerin wird durch eine Spende von Florida der Biber-Spielplatz in Haselhorst um eine Stehwippe ergänzt. Das Spielgerät kann auch von den Schülerinnen und Schülern der Schule am Gartenfeld – einer Ganztagsschule mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung – genutzt werden, welche auch die Patenschaft übernommen hat. Am Dienstag wird das neue Spielgerät im Beisein aller Beteiligten den zukünftigen Nutzern übergeben.

Neben Mitarbeitern von Coca-Cola halfen auch die Kinder tatkräftig mit.

Neben Mitarbeitern von Coca-Cola halfen auch die Kinder tatkräftig mit. Fotos (3): Patrick Rein

Matterhorn am Groß Glienicker

Ebenfalls durch „Raum für Kinderträume“ konnte wiederum durch eine Spende der LEO Stiftung Live 4 Each Other der Spielplatz am Groß Glienicker See um den Kletterfelsen „Matterhorn“ und ein Bodentrampolin erweitert werden. Auch dort sind die Montagearbeiten abgeschlossen und die neuen Spielgeräte werden am Mittwoch, den 31. Oktober, auf dem Spielplatz an der Badestelle Groß Glienicker See in Kladow eingeweiht. Bei dieser Gelegenheit wird Baustadtrat Carsten Röding dem Verein Sportfreunde Kladow e.V. für die übernommene Patenschaft der mittlerweile drei gegenüberliegenden Beach-Volleyballfelder eine Urkunde überreichen.

Patrick Rein

Geänderte Verkehrsführung auf dem Rittefelddamm

Fahrbahnerneuerung ab dem 04.10.2012

Baustelle © Daniel Rennen / pixelio.de

Baustelle © Daniel Rennen / pixelio.de

Ab Morgen ist die Verkehrsführung auf dem Ritterfelddamm zwischen Kladower Damm und Schwabinger Straße geändert. Aufgrund von Fahrbahnerneuerung wird der Verkehr in Richtung Kladow umgeleitet über Selbitzer Straße – Krampitzer Weg und Sakrower Landstraße. Da die Bauarbeiten nur abschnittsweise und halbseitig erfolgen, wird eine Fahrbahn immer befahrbar sein. Somit kommt es im öffentlichen Nahverkehr zu keinen Abweichungen im Fahrplan und der Route. Die Busse werden via Sondersignalen ihre bisherige Streckenführung beibehalten.

Das Tiefbau- und Landschaftsplanungsamt hat alle Anwohner bereits über die anstehenden Baumaßnahmen informiert.

TAG DES OFFENEN DENKMALS

Quelle: www.webprinter.de


Sonntag, 09.09.2012 | 11-18 Uhr

TAG DES OFFENEN DENKMALS
Führungen durch das denkmalgeschützte ehemalige Bauernhaus
im Haus Kladower Forum, Kladower Damm 387, 14089 Berlin

KLADOWER KONZERTE

Quelle: www.webprinter.de

Sonntag, 09.09.2012 | 17 Uhr

Es spielt die JayJayBeCe Big Band unter der Leitung
von Christof Griese
im Gemeindehaus der ev. Kirche Kladow,
Kladower Damm 369, 14089 Berlin

LESUNG

Quelle: www.webprinter.de

Samstag, 20.10.2012 | 17 Uhr

LESUNG
„Ein Schnupfen sitzt auf der Terrasse“
Ein Nachmittag mit Christian Morgenstern
im Haus Kladower Forum, Kladower Damm 387, 14089 Berlin

VORTRAG von Marion Kalmbach und Dr. Holger Bahr

Quelle: www.webprinter.de

Sonntag, 28.10.2012 | 19 Uhr

VORTRAG
von Marion Kalmbach und Dr. Holger Bahr

„Individualisierung und Gemeinschaft
Was macht Gemeinschaft heute möglich?
im Haus Kladower Forum, Kladower Damm 387, 14089 Berlin

VORWEIHNACHTLICHER BÜCHERMARKT

Quelle: www.webprinter.de

Samstag, 10.11.2012 | 11-18 Uhr

VORWEIHNACHTLICHER BÜCHERMARKT
„Das Buch von neuwertig bis gebraucht“
Aus Nachlässen und Beständen, die uns zugunsten
des Hauses Kladower Forum zur Verfügung gestellt wurden
im Haus Kladower Forum, Kladower Damm 387, 14089 Berlin

KLADOWER KONZERTE

Samstag, 10.11.2012 | 17 Uhr

KLADOWER KONZERTE
„Lomir – alle singen“
Jossif Gofenberg bringt mit seinem Chor jiddische Lieder aus Osteuropa

im Gemeindehaus der ev. Kirche Kladow,
Kladower Damm 369, 14089 Berlin