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Citadel music festival 2012

Der Konzertsommer auf der Zitadelle ist zu Ende, wir geben einen Überblick was alles verpasst wurde

Bei allen Konzerten herrschte tolle Stimmung bei den Fans.

Bei allen Konzerten herrschte tolle Stimmung bei den Fans.

Es ist schon beachtlich wie sich Spandau innerhalb der letzten Jahre zu einem der Veranstaltungsorte der ganz Großen der Musikszene entwickelt hat. Künstler, Bands und Solisten schätzen das einzigartige Ambiente der besterhaltenden Festungsanlage Europas. Andere hingegen waren jedoch enttäuscht, dass der Fluglärm auch dieses Jahr noch musikalische Darbietungen beeinträchtigte. Und wie es mittlerweile aussieht auch noch im nächsten Sommer.

Der stolze Vater mit seiner stimmgewaltigen, gefühlvollen Tochter.

Der stolze Vater mit seiner stimmgewaltigen, gefühlvollen Tochter.

Einzigartige Momente

Der Veranstalter Trinitiy Music bot dabei auch dieses Mal wieder eine große Vielfalt an Konzerten auf, so dass jeder auf seinen Geschmack kam. Nachwuchsbands, Chartstürmer, Routiniers und Außergewöhnliches. Das Wetter war dabei oftmals der einzige Miesmacher und nur wenige Auftritte kamen gänzlich ohne Abkühlung ohne Regenschirm aus. Während einige Konzerte den Eindruck einer Abschiedstournee gleichkamen und auf Bühnenausstattung oder special effects verzichteten, wie beispielsweise Lou Reed oder auch The Pogues, boten gerade Bands am Anfang ihrer Karriere Unterhaltung vom Feinsten auf. Hier sind sicherlich besonders Snow Patrol als auch Lynyrd Skynyrd zu erwähnen.

Klassik meets Rock wurde bei Knorkator eindrucksvoll umgesetzt.

Klassik meets Rock wurde bei Knorkator eindrucksvoll umgesetzt.

Newcomer und Altbewährte

Jeder Auftritt verdient es jedoch namentlich erwähnt zu werden, denn auf die ein oder andere Weise war jedes Konzert ein ganz spezielles Erlebnis. Sei es die Legenden Bob Dylan oder Billy Idol, die gefühlvoll aufspielenden BOY und Alanis Morrissette, aber auch die Highlights des Zita Rock Festivals erstmalig über zwei Tage und mit Evancescence als Headliner oder das Heimspiel Festival mit der alles überragenden Jennifer Rostock. Zudem der Auftakt mit Soundgarden oder jetzt zum Abschluss mit den Auftritten von The Baseballs als auch Knorkator.

Die Keyboards im Rhönrad sind nur ein Markenzeichen von der Meisten Band.

Die Keyboards im Rhönrad sind nur ein Markenzeichen von „der Meisten Band der Welt“. Fotos (4): Patrick Rein

Geschmackssache

Gerade die aus Berlin stammenden Knorkator sind sicherlich gewöhnungsbedürftig und nicht nach Jedermanns Geschmack, doch ist das ja einer der Faktoren, die Musik im Allgemeinen ausmacht: Die Geschmäcker und Vorlieben sind verschieden. Was Knorkator jedoch aufbot, war wirklich ein Erlebnis und gelungener Abschluss des diesjährigen citadel music festivals: Interpretationen der eigenen Songs durch Streicher und Bläser, der Auftritt der eigenen Tochter mit einer sagenhaften Stimme und deutlich gefühlvoller als der Vater, eine Neuerfindung des stage-diving auf die Bäuche von Besuchern, ein Wettkampf in überdimensionalen Luftballons über die Köpfe des Publikums und vieles mehr. Großartige Unterhaltung und tolle Stimmung auf der Zitadelle. Wie eigentlich bei allen Konzerten. Wir freuen uns daher jetzt schon auf das citadel music festival 2013.

Patrick Rein

KNORKATOR und Freunde im Rahmen des Citadel Music Festivals 2012


25.08.12

Beginn: 18 Uhr
Einlaß: 17 Uhr

VVK: 27 Euro
Tickethotline: 030 78 099 810

www.trinitymusic.de
www.citadel-music-festival.de

Am 25.08.2012 wird die Spandauer Zitadelle einen Abend lang mit bzw. durch Knorkator gefüllt. Eigens für diesen Anlass entsteht gerade ein multimediales Spektakel der Megalative – wie es Knorkator selbst  bezeichnen. Was genau damit gemeint ist, darüber hüllen sich die betagten Herren vorerst in erhabenes Schweigen. Verraten wurde lediglich, dass sie sich zum Bestreiten des 4-Stunden-Programms ausschließlich weibliche Unterstützung rekrutiert haben. „Wenn man mit  schönen Frauen arbeitet, kann man mehr hässliche Dinge tun, ohne dass es auffällt.“ erklärt Mastermind Alf Ator. Sein wir also gespannt, was uns diesmal erwartet.