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Hoffen auf die Überraschung der U17-Wasserballer

Wenn am 11. September im kroatischen Rijeka die U17-EM der Wasserballer beginnt, ist auch die deutsche Auswahl unter Trainer Peter Röhle dabei. Nach der zumindest von den Ergebnissen her souveränen Qualifikation, die die Junioren als Gruppensieger abschlossen, warten allerdings ganz andere Herausforderungen auf die Mannschaft.

Das DSV-Team

Die DSV-Auswahl für Rijeka. Darunter: Hintere Reihe: 2.v.l. Vincent Hebisch, re. Peter Röhle. Mittlere Reihe: 4.v.l. Kolja Helfenbein. Vorne stehend: li. Stefan Pieske. Sitzend: 1.v.l. Phillipp Gottfried, 2.v.r. Steven Piotrowski.

Viel Arbeit bis zum Turnier

Gut zwei Wochen verbleiben noch für den letzten Feinschliff, dann startet die Endrunde. Bis dahin liegt jedoch weiterhin viel Arbeit vor den jungen Wasserballern. Bereits Ende Juli nutzte man neun Tage Aufenthalt in Hamburg für ein intensives Training, spielte zudem bei Turnieren in Hannover und Istanbul. Nun gilt es im Duell gegen Holland einen vorläufigen Leistungsstand zu ermitteln, ehe es Anfang September (02.-04) in Freundschaftsspielen gegen Montenegro, Slowenien und erneut Holland geht.

Spandau mehrfach vertreten

Unter den momentan 16 Spielern (13 dürfen final gemeldet werden) befinden sich übrigens mit Steven Piotrowski, Kolja Helfenbein, Philip Gottfried und Vincent Hebisch gleich vier Nachwuchstalente der Wasserfreunde Spandau 04. Längst bekannt dürfte dem Quartett ihr Trainerstab sein. Peter Röhle ist neben seiner Funktion als Bundestrainer nämlich gleichzeitig für die sportliche Leitung des Vereins zuständig, sein Assistent Stefan Pieske ist als Fachwart der Abteilung Wasserball tätig. Vorteile ergeben sich dabei für niemanden, die Aufstellung erfolgt ausschließlich nach dem Leistungsprinzip.

Wundertüte DSV-Team

Trotz der starken Qualifikation, die Deutschland auf Platz eins beendete, haben andere Nationen die Favoritenrolle inne. Zum einen natürlich Titelverteidiger Italien, aber auch Serbien, Griechenland und Ungarn sind namhafte Gegner. Ein Platz unter den besten Acht wäre daher schon ein beachtenswerter Erfolg. Der aktuelle Kader spielt in der Konstellation ohnehin erst seit März gemeinsam in Länderspielen, wenig Zeit also, um sämtliche Mechanismen einzustudieren. “Normalerweise braucht ein Team zwei Jahre, ehe es homogen ist”, bestätigt Trainer Röhle. Angesichts der fehlenden Konstanz in den bisherigen Auftritten darf man gespannt sein, wie sich die DSV-Junioren schlagen werden.

Daniel Lehmann