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Info-Broschüre Diagnose Krebs

Unterstützung und Begleitung für Krebskranke und ihre Angehörigen

Die Info-Broschüre Diagnose Krebs von der Abteilung Soziales und Gesundheit des Bezirksamts wurde aktualisiert und ist ab sofort erhältlich. Diese 31. Auflage der Broschüre ist dafür gedacht, Krebskranke und ihre Angehörigen zu unterstützen und zu begleiten. Außerdem sind die wichtigsten Berliner Krankenhäuser, Selbsthilfe- und Informationsstellen auf der Broschüre gelistet.

Schon seit 1997, also seit 15 Jahren wird die Broschüre vom Bezirksamt herausgegeben und zwei Mal jährlich aktualisiert. Die Broschüre ist an der Beratungsstelle für behinderte und krebskranke Menschen (Melachthonstraße 89), im Spandauer Bürgerämtern, in der Stadtbibliothek und in der Planungs- und Koordinierungsstelle (Galenstraße 14) erhältlich. Auf der Webseite berlin.de kann die Broschüre auch als pdf-Datei heruntergeladen werden.

Gesundheits- und Informationstage am 12. und 19. März

Evangelisches Waldkrankenhaus lädt ein

An zwei Samstagen hintereinander informiert das Evangelische Waldkrankenhaus im Rahmen der Gesundheits- und Informationstage.

Prof. Dr. med. Wolfgang Noack, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie

Das künstliche Gelenk

Zunächst findet am 12. März in der Urania der 6. Gesundheitstag von Berlins größtem Zentrum für Endoprothetik von 10.00 -14.oo Uhr statt. Unter dem Titel „Das künstliche Gelenk“ werden alle Fragen über die Möglichkeiten eines Gelenkersatzes, Operationsverfahren, Schmerztherapie und Nachsorge beantwortet.

Ein erfahrenes Ärzte-Team sowie der Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchrirugie, Prof. Dr. med Wolfgang Noack, werden leicht verständliche Referate zu  Themen wie „Neues Knie, neue Hüfte – Welches Prothesenmodell ist für mich geeignet?“, „Akutbehandlung und Rehabilitation im Krankenhaus“ sowie „Das Leben mit dem künstlichen Gelenk – Wie wichtig ist die Nachsorge?“ halten. Informieren können sich die Besucher an den Ständen über das Leistungsspektrum des Zentrums für Endeprothetik. Der Eintritt ist frei.

Mit rund 1.200 operativen Eingriffen an Hüfte, Knie, Schulter und Sprunggelenken pro Jahr ist die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie und das Zentrum für Endoprothetik des Evangelischen Waldkrankenhauses Spandau die größte ihrer Art in Umkreis von Berlin. „Die Qualität der Operationen steigt mit der Erfahrung der Operateure“, ist sich der Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie sicher.

 

Darmkrebs – wie versorgen, wie behandeln?

Eine Woche später, am 19. März, findet der Informationstag des Darmzentrums des Evangelischen Waldkrankenhauses statt. Von 10.00 -12.30 Uhr hat man die Gelegenheit, Vorträge der Ärzte zu hören, sich an den Infoständen zu informieren und eine Besichtigung der Endoskopie und des Onkologischen Zentrums erleben. In dieser Veranstaltung geht es u.a. um folgende Themen:

  • die Entstehung von Darmkrebs
  • Stellenwert der Prävention
  • endoskopische Therapiemöglichkeiten
  • operative und medikamentöse Therapieverfahren
  • Umgang mit der Diagnose Darmkrebs aus Patientensicht

In der Pause um 10.45 Uhr hat man die Möglichkeit, individuelle Fragen an die Ärzten zu stellen. Für einen kleinen Imbiss ist gesorgt. Im Foyer an den Ständen können sich die Besucher über das Thema Darmkrebs informieren. Die Besichtigungstour der Endoskopie und des Onkologischen Zentrums findet von 12.00 – 12.30 Uhr statt. Der Eintritt ist frei

Das Darmzentrum des Evangelischen Waldkrankenhauses bietet Darmkrebspatienten eine bestmögliche und ganzheitliche Therapie durch Zusammenarbeit mehrerer Diziplinen und konsequente Nachsorge.

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Zum Weltkrebstag:Onkologisches Zentrum Spandau informiert

04.02.2011: Neueste Behandlungsmethoden

Der Weltkrebstag wurde vor fünf Jahren von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und weiteren Organisationen ins Leben gerufen. In diesem Jahr steht die Prävention im Mittelpunkt. Und die ist wichtig, leidet doch jeder siebte Mann und jede neunte Frau an Hautkrebs. In Deutschland werden jährlich fast eine Viertel Million neue Fälle von Hautkrebs gemeldet. Über die Situation in Berlin  informiert das jüngst zertifizierte Onkologische Zentrum Spandau.

Im Ambulanten Onkologischen Zentrum: Patient René Weidner im Gespräch mit Dr. Silke Polata und Ursula Straube. (Foto: Zimmermann)

„Bei uns können Patientinnen und Patienten sicher sein, dass sie eine auf ihre Erkrankung individuell abgestimmte Behandlung nach neuesten Methoden und international anerkannten Standards bekommen“, schildert Dr. Martina Dombrowski, Sprecherin des  Onkologischen Zentrums und Chefärztin der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe des Evangelischen Waldkrankenhauses Spandau. Dies ist das zweite Onkologische Zentrum, das neben der Charité nach den Kriterien der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) ausgezeichnet ist. Damit führt Berlin in der bundesweiten Liste der Krebszentren auf diesem Qualitätsniveau.

Langjährige Praxiserfahrung, kontinuierliche Wissenserweiterung und ein ständig ausgebautes onkologisches Netzwerk haben zur Zertifizierung geführt. Ausgehend vom interdisziplinären Team des Evangelischen Waldkrankenhauses Spandau hat sich ein Verbund aus onkologisch tätigen niedergelassenen Ärzten aus den Bereichen der gynäkologischen und internistischen Onkologie, Kooperationspartnern des Darmkrebs-, Pankreas-, Brustkrebs- und des gynäkologischen Krebszentrums sowie Organisationen zur Nachsorge zusammengeschlossen. Die Teilnahme am Programm „Selbsthilfefreundliches Krankenhaus“ der Selbsthilfe Kontakt- und Informationsstelle (SEKIS) eröffnet Patienten Orientierungsangebote und Begleitung in Kursen nach dem Krankenhausaufenthalt.

„Für eine umfassende Diagnose und den best möglichen Therapieansatz betreuen wir unsere Krebspatienten in allen Stadien ihrer Erkrankung individuell und aus einer Hand,“ ist Dr. Jochem Potenberg, internistischer Onkologe und Oberarzt der Klinik für Innere Medizin des Evangelischen Waldkrankenhauses Spandau, von der fach- und sektorübergreifenden Herangehensweise in Diagnostik und Therapie überzeugt. In der wöchentlich statt findenden Tumorkonferenz bespricht das Team aus Internisten, Onkologen, Gynäkologen, Pathologen, Chirurgen, Radiologen, Strahlentherapeuten und einer onkologischen Pharmazeutin alle vorliegenden Krebsbefunde. Gemeinsam beschließen die Experten den für den Patienten optimalen Behandlungsansatz.

„Mit Stolz blicken wir auf unsere Tumordokumentation und ausgearbeiteten Therapieprotokolle und Behandlungspfade, die unser außerordentlich hohes Qualitätsniveau bescheinigen“, so Potenberg. Jeder

Krebspatient wird mit seinem persönlichen Behandlungsordner mit sämtlichen Befunden und dem Beschluss der Tumorkonferenz entlassen.

Oberärztin Dr. Ellen Mahnke im Beratungsgespräch mit Brustkrebspatientin (Foto: Zimmermann)

Damit kann er seinen Krankheitsverlauf und den eingeschlagenen Therapieweg nachvollziehen und sich selbstständig eine Zweitmeinung einholen.
Das Evangelische Waldkrankenhaus Spandau ist das größte evangelische Krankenhaus in Berlin, Unfallkrankenhaus und Lehrkrankenhaus der Charité. In sieben Betten führenden Kliniken und neun medizinischen Zentren versorgen etwa 1.200 Beschäftigte jährlich 20.000 Patienten stationär und 30.000 ambulant. Das Unternehmen ist eine gemeinnützige Gesellschaft des privaten Rechts (gGmbH) und gehört neben sechs weiteren Kliniken zur Firmengruppe Paul Gerhardt Diakonie.

Kontakt

Evangelisches Waldkrankenhaus Spandau
Stadtrandstraße
555 – 561
13589 Berlin
Tel: 030 3702-0
Fax: 030 3702-2000
E-Mail: verwaltung@waldkrankenhaus.com
URL: http://www.pgdiakonie.de/Evangelisches-Waldkr.79.0.html

Zusätzliche Informationsquellen:

Webseite der Deutschen Krebsgesellschaft

UICC-Seite zum Weltkrebstag (engl.)

WHO-Empfehlungen (engl./span./franz./russ./chin.)