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Von Falkensee nach Spandau

Am Sonntag ist es wieder so weit: der 24. Lauf der Sympathie eröffnet die Laufsaison und Sportjahr 2013.

Spandau hat viele Traditionen und eine davon ist bereits seit der Wiedervereinigung der Lauf der Sympathie von Falkensee nach Spandau. Auch wenn das Wetter momentan noch nicht wirklich zum anziehen der Laufschuhe einlädt, liegen dem Team um Organisator Klaus Scholz zahlreiche Meldungen vor. Und wer sich erst jetzt zu einer Teilnahme entschließt, kann sich am Freitag und Samstag noch nachmelden.

Am Freitag und Samstag sind noch Nachmeldungen möglich.

Am Freitag und Samstag sind noch Nachmeldungen möglich.

Nachmeldungen im Rathaus

Kurzentschlossene können sich für die 10 oder 5 Kilometer am Freitag von 16 bis 18.30 Uhr und Samstag von 10 bis 15 Uhr im Rathaus bei der Startnummernausgabe je nach noch vorhandenen Kapazitäten anmelden. Eine Meldung am Veranstaltungstag ist nicht mehr möglich. Der Start für die 10 Kilometer findet um 11 Uhr an der Stadthalle Falkensee statt und ist für alle Altersklassen ab 11 Jahren offen. Zusätzlich bietet sich der 5 Kilometer Einsteigerlauf für alle Teilnehmer an, die im Rahmen eines großen Volkslaufes etwas von der einmaligen Atmosphäre schnuppern möchten, nach dem Winter aber noch keine längeren Strecken absolvieren können. Die Läuferinnen und Läufer des 5 Kilometerlaufs starten nach der Spitzengruppe des Hauptlaufes gegen 11.15 Uhr an der Falkenseer Chaussee Ecke Stadtrandstraße.

Bei der Sportlerehrung zeigten die Nachwuchs-Cheerleader spontan ihr Können.

Bei der Sportlerehrung zeigten die Nachwuchs-Cheerleader spontan ihr Können.

Spandau ist sportlich

Über den Lauf der Sympathie hinaus zeichnet sich der Bezirk auch weiterhin als besonders sportlich aus. Die von der Senatsverwaltung für Inneres und Sport aktuell herausgegebene Vereinsmitgliederstatistik hat den Ruf Spandaus als „Sportstandort“ erneut bestätigt. So sind 171 Sportvereine und 12 Betriebssportgemeinschaften mit insgesamt 46 225 Mitgliedern im Bezirk ansässig, das heißt rund 21 Prozent der Spandauer Bevölkerung sind in Sportvereinen tätig. Bei der Gesamtzahl der Mitglieder wird berlinweit bereits der fünfte Platz belegt. Im Verhältnis zu den melderechtlichen Einwohnerzahlen der Bezirke ergibt sich sogar ein normierter Index von 1,23 und der 2. Platz hinter Charlottenburg-Wilmersdorf.

Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank und Stadtrat Gerhard Hanke würdigten die sportlichen Leistungen der Spandauer Vereinssportler überregional.

Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank und Stadtrat Gerhard Hanke würdigten die überregionalen sportlichen Leistungen der Spandauer Vereinssportler. Fotos (3): Patrick Rein

Sportlerehrung im Gotischen Saal

Neben dem Breitensport kann der Bezirk aber auch im Leistungssport immer mehr Erfolge aufweisen. So muss die Sportlerehrung mittlerweile durch deren Vielzahl zweigeteilt werden. Den Anfang machte dabei am 1. März die Würdigung der insgesamt 64 Erst- bis Drittplatzierten bei Welt- und Europameisterschaften, der fünf Olympia– und Paralympicsteilnehmer/innen sowie die Auszeichnung von vier besonderen Sportfunktionären aus Spandauer Vereinen im Gotischen Saal der Zitadelle. Die regionalen Erfolge werden dann zusätzlich beim Sommerfest Mitte des Jahres gewürdigt. Der Bezirk und allen voran Sportstadtrat Gerhard Hanke legen großen Wert auf die offizielle Auszeichnung und setzen sich daher trotz Sparzwangs für dessen Fortsetzung ein: „Sowohl die große Anzahl von über 500 Sportlerinnen und Sportlern, die im Durchschnitt jedes Jahr herausragende Platzierungen bei den Berliner und Deutschen Meisterschaften sowie bei Europa- und Weltmeisterschaften belegen, als auch die aktuellen statistischen Vereinsdaten belegen eindrucksvoll, dass der Bezirk Spandau nicht nur innerhalb Berlins, sondern auch weit über die Stadtgrenzen hinaus einen besonderen Ruf als Sportstandort besitzt.“

Patrick Rein

Von Spandau nach Nauen

Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank gab das Startsignal.

Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank gab das Startsignal.

Zum zehnten Mal startete am Sonntag die Radtour der Sympathie am Ziegelhof

Noch vor zwei Wochen war die Sportanlage am Ziegelhof Austragungsort der Endspiele des Bürgermeisterpokals, am letzten Sonntag hingegen versammelten sich dort rund 100 Radfahrer um gemeinsam zur zehnten Radtour der Sympathie anzutreten. Mit dabei war auch Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank (SPD), der zwar nicht selbst in die Pedalen trat, aber das Startsignal gab als auch im Ziel die Zweiradfahrer willkommen hieß.

Mahnende Worte

Obwohl es sich bei dem vom Lions Club Nauen organisiertem Ereignis um ein freudiges handelt, nutzte Kleebank bei seiner Einleitung die Gelegenheit auch einen Rückblick in die Vergangenheit zu geben. Einen Tag vor dem Jahrestag des Mauerbaus und der damaligen Teilung Berlins sowie Deutschlands ein gegebener Anlass. Auch um den Maueropfern zu gedenken, die bis zum 9. November 1989 an dieser ihr Leben verloren.

Rund 100 Radler hatten sich am Ziegelhof zur gemeinsamen Radtour eingefunden.

Rund 100 Radler hatten sich am Zieegelhof zur gemeinsamen Radtour eingefunden.

Zweite Sympathieveranstaltung

Neben dem Lauf der Sympathie ist die Radtour das zweite Verbundenheitsereignis Spandaus mit seinem Umland. Während bei den Läufern Falkensee den Start bildet, ist für die Zweiradfahrer Nauen das Ziel gewesen. Dabei steht jedoch nicht das Tempo im Vordergrund. Geübte Fahrer benötigen rund drei Stunden für die knapp 40 Kilometer lange Strecke. Optimales Radfahrwetter war dafür bestellt und ebenso traditionell auch wieder eingetroffen.

Auf dem Radweg von Spandau nach Nauen in gut drei Stunden.

Auf dem Radweg von Spandau nach Nauen in gut drei Stunden. Fotos (3): Patrick Rein

Verkehrsregeln einhalten

Eine Beeinträchtigung des motorisierten Verkehrs musste dabei am Sonntag nicht in Kauf genommen werden. Es wurden keine Straßenabschnitte gesperrt, da ausschließlich die vorhandenen Radwege genutzt wurden. Zu einer Einhaltung der dabei geltenden Regeln rief der Veranstalter noch vor Beginn nachdrücklich auf. Jung und Alt machten sich danach auf den Weg zur Partnerstadt. Überraschenderweise waren nicht alle Teilnehmer mit Fahrradhelmen unterwegs, was jedoch ein sinnvolles Zeichen und guter Beitrag zur Verkehrssicherheit gewesen wäre. Ein guter Beitrag wurde dennoch geleistet: Die gesamten Teilnahmegebühren werden vollständig für die Kinder- und Jugendarbeit gespendet.

Patrick Rein

Lauf der Sympathie 2012 – Anmeldung in vollem Gange


Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank übernimmt Schirmherrschaft

23. Lauf der Sympathie

23. Lauf der Sympathie

Es dauert nicht mehr lange bis zum 23. Lauf der Sympathie und schon jetzt liegen etliche Anmeldungen vor. Am 18. März wird pünktlich um 11.00 Uhr der Startschuss das Großereignis einläuten. Neben einer 10-km-Strecke von Falkensee nach Spandau wird es für alle Anfänger einen Einsteigerlauf mit einer Distanz von 5 km geben. Hier können alle Spandauer teilnehmen, die nur mal in die einzigartige Atmosphäre des Laufgeschehens hineinschnuppern wollen.

Zusammen mit Heiko Müller aus Falkensee hat unser Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank die Schirmherrschaft übernommen und wird sowohl beim Start als auch beim Zieleinlauf, welcher direkt vor dem Rathhaus ist, vor Ort sein. Wie gewohnt wird der Lauf der Sympathie von Vfv Spandau, unter der Führung von Klaus Scholz, ausgerichtet. Er unterstützt diesen Lauf schon seit Jahren und hat ihn dazu gemacht, was er heute ist.

Am Freitag, den 16. März von 16.00 bis 18.30 Uhr und am Sonntag, den 17. März von 10.00 bis 15.00 Uhr werden die Startnummern im Spandauer Rathaus vergeben. Wenn es organisatorisch möglich ist, können sich zusätzlich noch Kurzentschlossene zu diesen Zeiten anmelden.

Für die Startgebühr in Höhe von 10 Euro (für Jugendliche 8 Euro) erhält man neben der Aushändigung der Startunterlagen den Kleidertransport, eine Anerkennungsplakette sowie ein Erfrischungsgetränk im Zielbereich vor dem Spandauer Rathaus. Die vollständige Ergebnisliste kann im Nachhinein im Internet eingesehen werden. Selbstverständlich bekommt jeder Teilnehmer eine individuelle Urkunde, welche direkt am Veranstaltungstag abgeholt werden kann.

Alle Informationen zum 23. Lauf der Sympathie finden Sie auch auf der Homepage des Vfv Spandau.

Lauf der Sympathie

Die „22. Lauf für Sympathie“ wird durch die Vereine VfV Spandau 1922 e.V. und den TSV Falkensee e.V. ausgerichtet und steht unter der Schirmherrschaft des Bürgermeisters von Falkensee, Herrn Heiko Müller sowie des Bezirksbürgermeisters von Spandau, Herrn Konrad Birkholz. Einen Bericht darüber können Sie hier lesen.

Start des „22. Lauf für Sympathie“ ist an der Stadthalle Falkensee. Das Ziel befindet sich vor dem Spandauer Rathaus.

Teilnehmerrekord beim 22. Lauf der Sympathie in Spandau

Juliane Straub verteidigt ihren Titel

80 Kinder wärmen sich auf

80 Kinder wärmen sich auf

Sonnig, wie Klaus Scholz es vorhergesagt hatte, wurde es leider nicht. Trotz Kälte trafen viele Zuschauer vor dem Rathaus Spandau ein, um zuerst den Kindern, danach den erwachsenen Läufern des 22. Lauf der Sympathie zuzujubeln.

Zum Kinderlauf fanden sich 80 Kinder zwischen 3 und 9 Jahren ein. Während die kleinsten noch von ihren Eltern begleitet wurden, war bei einigen großen durchaus schon Potential zu erkennen. „Sie haben alles richtig gemacht“, meinte der Moderator, “raus aus dem Bett rein in die Schuhe. Dies meine Damen und Herren ist die Generation Laufschuh.“ Christoph fuhr auf dem Fahrrad voran und die Meute folgte ihm durch die Altstadt. Wieder am Ziel angekommen, wartete auf alle die Medaille.


So erging es auch den großen. Sie allerdings mussten schon in Falkensee starten. Mit insgesamt 2534 Läufern wurde ein neuer Teilnehmerrekord aufgestellt. Nach 16 Minuten lag Jonas Engler vom OSC Berlin vorn. Carsten Krüger, vom LAC Berlin, schloss jedoch bei Kilometer Acht auf.

Los gehts!

Los gehts!

Wie von Klaus Scholz erwartet, traf der Erste nach 30 Minuten und 38 Sekunden im Ziel ein. Krüger hatte Engler auf den letzten Metern überholt und sich so den ersten Platz gesichert. Als dritter Mann traf Christian Krannich vom LAC Berlin nach 31 Minuten und sechs Sekunden im Ziel ein.

Die erste Frau war nach 37 Minuten und 11 Sekunden, Titelverteidigerin Juliane Straub vom Potsdamer Laufclub. Ihr folgten Natalie Bublitz mit 37,38 und Paulina Boenisch nach 38,45 Minuten jeweils vom LG Süd Berlin und vom LTC Berlin.

Im Rathaus übergaben dann Bürgermeister Heiko Müller (Falkensee) sowie Bezirksbürgermeister Konrad Birkholz (Spandau) die Urkunden an die drei schnellsten Frauen, sowie die drei schnellsten Männer. Die Schulstaffeln fanden sich im zweiten OG zum Fototermin und zur Urkundenvergabe ein. Dort konnten dann auch alle Kinder ihre Medaille abholen, denn im Lauf hatte ja nur der jeweils letzte Läufer im Ziel eine bekommen.

Insgesamt 42 Polizeibeamte der Direktion Zwei sorgten mit ihren Fahrzeugen für Sicherheit. Auch auf Fahrrädern begleiteten sie die Läufer.

Kirsten Stamer

Lesen Sie auch den Artikel:Organisator Klaus Scholz im Gespräch

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22. Lauf der Sympathie am Sonntag in Spandau

Organisator Klaus Scholz im Gespräch

Er ist nervös, zittert teilweise vor Anspannung. Sein Handy klingelt. „Wie am Montag? Am Sonntag ist der Lauf, das muss euch doch klar sein“. Wie kann jemand nur diesem Sonntag nicht so entgegen fiebern wie er? Klaus Scholz steht unter Spannung. Wir treffen uns in der Brauerei, in einer Stunde hat er den nächsten Termin. Jetzt, kurz vor dem Ereignis, muss alles glatt gehen.

Klaus Scholz steckt in den letzten Vorbereitungen

Klaus Scholz steckt in den letzten Vorbereitungen

„Zwei- bis Dreitausend Besucher erwarten wir am Sonntag“, stellt er fest. Im Einsatz sind 150 Helfer, 100 davon Streckenposten. 40 Polizisten sorgen für Sicherheit und Absperrung, 10 Kilometer sind von der Stadthalle Falkensee bis zum Rathaus Spandau zu absolvieren. Dieser Lauf kann einen als Verantwortlichen schon in Atem halten. Dabei ist Klaus Scholz noch mehr gewohnt.“25 Kilometer – Berlin läuft, 10 Kilometer – Berlin läuft im November, der Frankfurt Marathon im Oktober – ich habe das ganze Jahr über zu tun. Ach ja und ISTAF, das Internationale Leichtathletik Stadionfest“. Scholz organisiert alles ehrenamtlich mit. Zur Leichtathletik kam er über seine Frau Karen, fünffache amtierende Seniorenweltmeisterin im Speerwerfen. Sein Sport war ursprünglich der Fußball. Mittlerweile ist er seit 16 Jahren Mitglied beim VfV Spandau und seit fünf Jahren Leiter der Leichtathletik-Abteilung. Den Lauf der Sympathie organisiert er mittlerweile zum 12. Mal.

Ursprünglich war der Lauf eine Sympathieveranstaltung zwischen dem TSV Falkensee und dem VfV Spandau. „Die 80 Läufer beim ersten Lauf der Sympathie wurden in einem Bus über die damals noch geschlossene Grenze gefahren, danach durften sie dann zurück laufen“, sagt Scholz. Es gebe auch welche, die zum 22. Mal mitliefen. „So sechs bis zehn Leute schätze ich.“

22. Lauf der Sympathie Spandau

22. Lauf der Sympathie Spandau

Nach diesem ersten Mal seien es dann kontinuierlich mehr Läufer geworden. „Der aktuelle Stand liegt bei 2300 gemeldeten Läufern. Dabei sind auch 70 Schulstaffeln á 5 Leute am Start“, freut er sich. Außerdem seien auch 400 Meisterschaftsläufer der Berlin-Brandenburgischen Straßenlauf-Meisterschaften dabei, wie der 10 Kilometer Lauf offiziell heißt.

„Allerdings erwarten wir am Freitag und Samstag im Rathaus natürlich noch Nachmeldungen“. Dann kann jeder Läufer auch seinen Beutel mit Startnummer und Chip abholen. „In die Tüte packen dann alle vor dem Start ihre Klamotten, Trainingsanzüge und so weiter, das kommt in einen Bus und wird ihnen vorausgefahren, so dass jeder am Rathaus seine Tüte wieder im Empfang nehmen kann“, erklärt Scholz die Prozedur. Der Chip kommt an den Schuh des Läufers, so dass beim Überlaufen der Kontrollmarken an Start- und Ziellinie, die Zeiten dem jeweiligen Starter zugeordnet werden können. „Wer häufig läuft, hat seinen eigenen Chip, aber für die anderen müssen wir Chips von großen Unternehmen ausleihen, das kostet dann auch entsprechend“. Ohne Sponsoren sei so ein Lauf ohnehin nicht zu realisieren. „Allein Mülltonnen, Krankenwagen, Strom, Absperrungen, Standgebühren, Medaillen – das muss alles bezahlt werden“. Die Medaillen werden dann von den Schirmherren, dem Bürgermeister von Falkensee, Heiko Müller und dem Bezirksbürgermeister von Spandau, Konrad Birkholz übergeben. Jeder Läufer der das Ziel erreicht, erhält auch eine Medaille. „Der Erste wird etwa 30 Minuten nach dem Start, also um 11.30 Uhr am Rathaus eintreffen. Das schaffen Sie nicht mit dem Fahrrad, da muss man schon äußerst fit sein“, ist sich Scholz sicher. Aus diesem Grund begleiten die Ersthelfer den Lauf auch auf Motorrädern und nicht auf dem Fahrrad.

Flyer zum Lauf der Sympathie

Flyer zum Lauf der Sympathie

Der Lauf der Sympathie ist der Einstieg in die Berliner Laufsaison. Viele überprüfen hier, wie fit sie sind“. Für die Kinder gibt es außerdem den Lauf durch die Altstadt ab 10.30 Uhr. Über einen Kilometer können sich hier die Kleinen beweisen. Die Meldung erfolgt direkt vor Ort.

Bleibt also nur zu hoffen, dass das Wetter mitspielt. „Ab Sonntag morgen gibt es sieben Tage Sonnenschein“, ist sich der Organisator sicher. „Die letzten 12 Jahre hatten wir immer schlechtes Wetter: Regen, Schnee, Sturm. Für die Helfer ist das natürlich bitter.“ Da wünschen wir doch allen Beteiligten mal einen Lauf bei Sonnenschein.

Kirsten Stamer

Sportvorschau für die Woche vom 18. – 25.03.

17.03.2011: Was ist am Wochenende los bei den Spandauer Vereinen? Hier gibt es einen Überblick:

Am kommenden Wochenende treffen die Spandauer Wasserballer im Pokal-Viertelfinale auf einen Erzivalen. Bei den Footballern der Spandau-Bulldogs begann die Vorbereitung auf die kommende Saison und am Sonntag findet der 22. Lauf der Sympathie statt. Zudem spielte die Fußballer des FC Spandau am Donnerstagabend und müssen auch am Sonntag wieder ran.

Fussball:

FC Spandau – VSG Altglienicke 2:2 (1:1). Der FC landete eine Überraschung und sicherte sich gegen den Tabellenzweiten Altglienicke einen Punkt. Den abstiegsbedrohten n reichte das, um die Abstiegsplätze zu verlassen und auf Platz 14 zu klettern. Zweimal übernahmen die Favorisierten Gäste die Führung, doch der FC kam jeweils zurück ins Spiel und erkämpfte sich den wichtigen Punktgewinn. Am  Sonntag um 14.15 Uhr geht es für die Spandauer schon wieder weiter. Dann muss der FC zum Tabellennachbar NSCC Trabzonspor und kann einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt machen.

Aufstellung FC Spandau: Schulze – Benad, Gerhardt, Binting, Sun, Pitarevic, Schöwel, Rübner, Kasper, Weglinski (86.Minute, Buadu), Bautzki.

Tore: 0:1 (22. Minute) Grötsch, 1:1 (27. Minute) Sun, 1:2 (69. Minute) Hermstein, 2:2 (77. Minute) Schöwel.

In der Landesliga Staffel 2 haben die Männer des Spandauer SV eine schwere Aufgabe vor sich. Der Tabellenvorletzte muss zum Tabellenzweiten, dem 1. FC Wilmersdorf. Anpfiff ist am Sonntag um 15 Uhr. Das Hinspiel verloren die Spandauer zu Hause mit 2:5.

Wasserball:

Mit einem 23:3-Erfolg gegen den SV Würzburg 05 sicherten sich Wasserball-Bundesligist WF Spandau 04 vergangene Woche den ersten Tabellenplatz vor dem Play-Off-Start. Und auch im Pokal sind die Spandauer auf Titelkurs: Am Samstag um 16 Uhr steigt das Viertelfinale gegen den einstigen Erzrivalen SG W98/Waspo Hannover in der Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg. Die Favoritenrolle geht dabei eindeutig an die Spandauer, die den Pokal in diesem Jahr bereits zum 27. Mal holen können und die Aufeinandertreffen in der laufenden Saison klar dominierten: Die Wasserfreunde siegten zu Hause mit 11:5 und in Hannover mit 15:9. „Beide Teams waren vor einem Jahrzehnt nahezu auf Augenhöhe, aber die aktuellen Leistungsunterschiede sind deutlich“, erklärte WF-Teammanager Peter Röhle. Der Außenseiter aus Hannover gibt sich aber kämpferisch: „Wir fahren nicht nach Berlin, um uns dort verhauen zu lassen“, sagte Waspo-Ersatztorwart Michael Zellmer. Zudem ist das Duell der beiden Teams noch immer etwas Besonderes, wofür einige Personalien sorgen: Hannovers Roger Kong wechselte einst von der Havel an die Leine, ebenso wie sein Teamkollege Yoshinori Shiota. Auf Spandauer Seite ist es Marc Politze, der 2003 aus Hannover nach Spandau wechselte und zum Weltklasse-Spieler reifte.

 

Spandauer Bulldogs

American Football:

Der Winter kehrt dieser Tage zurück, doch davon ließen sich die American Footballer der Spandau Bulldogs nicht aufhalten. Am Montag absolvierte das Team das erste Freilufttraining und richtet nun die Konzentration auf die kommende Saison. Nach dem Rücktritt von Head-Coach Heiko Güse, der aus gesundheitlichen Gründen aufhören musste, fällt das alles andere als leicht. „Das Team ist natürlich sehr geknickt und erschüttert. Jemand wie Heiko ist sehr schwer zu ersetzen“, bestätigt Bulldogs-Pressersprecher Marcel Mudrich, aber: „Das Team ist dadurch noch enger zusammengerückt und heiß auf die neue Saison.“ Das Amt von Güse teilen sich nun Linebacker-Coach Eckhard Rankel und Offensiv Coordinator Andre Probst, die nach dem dritten Platz in der vergangenen Saison auch in diesem Jahr mit dem Team wieder oben mitspielen wollen. „Was in der kommenden Saison passiert, hängt allerdings auch stark von den Gegnern ab. Man kann nur schwer einschätzen, wie sie sich verstärken“, erklärt Mudrich. „Wenn das Team sich gut findet und wir ein wenig Glück haben, ist aber auch der Aufstieg drin.“ Eins ist allerdings klar: Den Aufstieg würden die Bulldogs ihrem erkrankten Headcoach widmen…

Den aktuellen Spielplan der Bulldogs, sowie die Verlosung von Freikarten für die Spiele findet ihr in Kürze auf „Mein Spandau“.

Basketball:

Die Oberliga-Basketballer der WF Spandau 04 müssen gleich zweimal ran. Am Freitagabend um 19.30 Uhr bestreitet der WF in der Halle am Weinmeisterhornweg das Nachholspiel gegen den TuS Lichterfelde. Einen Tag darauf folgt das nächste Heimspiel gegen die SVB Brauereien um 19 Uhr. Mit dem Heimvorteil auf ihrer Seite wollen die Spandauer Sieg 13 und 14 einfahren.

Handball:

Die SG Spandau gastiert am Samstag (16 Uhr) beim Tabellenschlusslicht SV Fortuna 50 Neubrandenburg. Der Abstieg in die Oberliga ist für beide Teams beschlossene Sache. Bei den Spandauerinnen, die mit sieben Punkten auf dem vorletzten Platz stehen, beträgt der Abstand auf den rettenden neunten Platz ganze zehn Punkte. Ein unmögliches Unterfangen, weiß SG-Co-Trainer Holger Naß in Anbetracht der laufenden Saison: „In dieser Saison fehlte ein wenig die Qualität um weiter oben mitzuspielen. Jetzt nutzen wir die verbleibenden Spiele, um uns für die kommende Saison einzuspielen und uns vernünftig zu verabschieden.“ Nach der deutlichen Niederlage in der vergangenen Woche passt alles andere als ein Sieg gegen den Tabellenletzten da natürlich nicht in die Planung. Deswegen hofft Naß auf eine engagierten Leistung: „Wir müssen das Spiel angehen, als wäre der Gegner ein Spitzenteam, dann sollte ein Sieg möglich sein!“

22. Lauf der Sympathie:

Der VfV Spandau und der TSV Falkensee richten an diesem Sonntag zum 22. Mal den Lauf der Sympathie aus. Sportler aller Altersgruppen gehen dabei an den Start. Der Kinder- und Elternlauf durch die Spandauer Altstadt beginnt um 10.30 Uhr, um 11 Uhr startet der Lauf für die Einzelwertung in allen Altersklassen an der Stadthalle in Falkensee. Das Ziel ist das zehn Kilometer entfernte Rathaus Spandau. Alle Infos gibt es unter http://lds-db.de/lds/lds2011-ausschreibung.htm.‎

Lars Wöllnitz