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Von Spandau nach Stettin mit der Regionalbahn

Von Spandau nach Stettin mit der Regionalbahn

Gruppenfoto der Junge Union in Stettin

Die Junge Union setzte sich verstärkt für einen Ausbau der Strecke ein

Letztes Wochenende /23. -24. Juni) war die Junge Union (JU) Spandau bei Ihrer polnischen Partnerorganisation Młodzi Demokraci (junge Demokratie) in Stettin zu Gast. Die 20 Mitglieder haben mit ihren polnischen Kollegen Verkehrssenator Michael Müller (SPD) dazu aufgefordert sich verstärkt für den Ausbau der Bahnstrecke zwischen Stettin und Berlin einzusetzen, um eine bessere Verbindung der zwei großen Städte zu ermöglichen. Der Ausbau wurde schon im Koalitionsvertrag zwischen CDU und SPD vorgesehen. Die Regionalbahn zwischen Berlin und Stettin könnte dann sogar in Spandau abfahren.

Momentan dauert die Fahrt zwischen beiden Städten mehr als zwei Stundenm, wohingegen die Fahrt zwischen Berlin und dem genau so weit entfernten Magdeburg nur anderthalb Stunden dauert. Die Strecke nach Polen ist auch nicht vollständig elektrifiziert.

Eric Schweitzer, der Vorsitzende der Berliner Industrie und Handelskammer bemangelt ebenfalls die schlechte Verbindung zwischen beiden Städten. Wirtschaftlich gesehen ist der Ausbau der Strecke ein wichtiges Unterfangen. Mit der Eröffnung des BER Flugahafens rechnet er jährlich mit mehr als 2,5 Millionen zusätzlichen polnischen Fluggästen, aber nur wenn die Verbindung nach Polen auch ausgebaut wird.

 

Ausschreibung um Abriss der Freybrücke abgeschlossen

Staugefahr in Spandau ab Ende des Jahres

Heute wurde die Ausschreibung um den Abriss und Neubau der Freybrücke abgeschlossen. Der umstrittene 30-Millionen-Euro schwere Bauvertrag wird wahrscheinlich im Juni oder August erteilt werden und der Abriss Ende des Jahres beginnen. Bis Ende 2015 wird der Verkehr auf der Ost-West-Achse eingestellt, was den Zugang zur Berliner Innenstadt massiv behindern wird und die Staugefahr auf der Spandauer Heerstraße drastisch erhöht.

Nach Angaben der Stadtentwicklungsverwaltung wird eine zweispurige Behelfsbrücke errichtet werden um die Staugefahr zu verringern. Die Freybrücke wird täglich von 60.000 Autofahrern benutzt.

Sprecherin von Stahlentwicklungssenator Michael Müller versicherte:

„Wir tun alles, um den Eingriff in den Straßenverkehr so gering wie möglich zu halten“

Die 164 Meter lange, 5-spurige Brücke ist vor 100 Jahren gebaut wurden und steht unter Denkmalschutz. Als marode eingestuft, ist die Geschwindigkeit auf der Brücke für Autofahrer auf  30 km/h begrenzt. Fahrzeuge mit über 3,5 Tonnen sind nur auf der rechten Richtungsfahrbahn zugelassen. Lokalpolitiker hatten sich für eine Sanierung der Brücke ausgesprochen, die sich jedoch als zu teuer erwies.