RSSAlle Einträge markiert mit: "Notruf"

Direkter Draht ganz ohne Handy

Besonders bei medizinischen Notfällen können Autobahn-Notrufsäulen die bessere Alternative sein.

Ein Wochenende der Hitzerekorde liegt hinter dem gesamten Bundesgebiet, doch auch das nächste soll es nach kurzer Abkühlung wieder in sich haben. Zudem enden nicht nur in Berlin dann auch die Sommerferien. Bei Temperaturen von voraussichtlich über 30 Grad und gleichzeitig Ferien in allen Bundesländern, kann in alle Richtungen mit erheblichem Verkehr in den Urlaub oder bereits mit Rückreiseverkehr auf den Autobahnen gerechnet werden. Die extremen Bedingungen machen dabei vielen Reisenden gesundheitlich zu schaffen.

Die Notrufsäulen an den Autobahnen haben trotz Mobilfunks nicht ausgedient.

Die Notrufsäulen an den Autobahnen haben trotz Mobilfunks nicht ausgedient. Foto: Patrick Rein

Notrufsäule weiterhin gebraucht

Doch wer mit dem Kraftfahrzeug liegen bleibt, muss nicht auf Handyakku, Empfang oder Guthaben vertrauen. Trotz des Mobilfunkzeitalters betreibt der Gesamtverband der deutschen Versicherer (GDV) die Autobahn-Notrufsäulen. Rund 80 Prozent der orangenen Säulen wurden allein im letzten Jahr in beansprucht und von der Zentrale fast 75.000 Notrufe entgegengenommen. Auch Notfälle von Hitzeopfern können jederzeit über die zahlreichen Notrufsäulen gemeldet werden und bringen Vorteile. „Über die Säulen können wir sofort die Notsituation exakt orten und den unmittelbaren Kontakt zur nächstgelegenen Polizei oder Rettungsleitstelle herstellen, die dann über ihre Rettungskräfte die schnelle Hilfe sichert“, erläutert Heiko Beermann, Geschäftsführer der GDV Dienstleistungs-GmbH und verantwortlich für die Notruf-Zentrale. Technisch und personell, so Beermann weiter, sei die Notrufzentrale an diesen Wochenenden auf extreme Belastungen vorbereitet.

Warnweste an und Erste Hilfe leisten

Vor allem Säuglinge und kleine Kinder, chronisch Kranke sowie pflegebedürftige Menschen leiden bei extremer Hitze. „Bei langen Fahrten, in aufgeheizten Fahrzeugen, in Stresssituationen wie in langen Staus oder bei Flüssigkeitsmangel kann diese Belastung dramatisch zunehmen“, sagt Beermann. Sein nachdrücklicher Ratschlag: die heißesten Tageszeiten für Fahrten möglichst ganz meiden und vor allem große Getränkevorräte mitnehmen. Gleichzeitig empfiehlt der Notruf-Experte bereits bei den kleinsten Anzeichen von Schwäche oder Unwohlsein keinerlei Risiken einzugehen und sofort die nächste Raststätte oder den nächsten Parkplatz anzusteuern, um eine Pause einzulegen. Bei einem Notstopp an der Notrufsäule sollten die Reisenden mit einer Warnweste bekleidet das Auto verlassen und hinter der Leitplanke warten. Hitzeopfer sollen möglichst im Schatten gelagert und bis zum Eintreffen der Rettungskräfte mit Erster Hilfe versorgt werden.

Doch auch die Notrufsäule kann mobil genutzt werden: Der gebührenfreie Handy-Notruf der deutschen Autoversicherer ist rund um die Uhr und 365 Tage im Jahr unter der Nummer 0800 NOTFON D (0800 – 668366 3) erreichbar. Er ist die mobile Notrufsäule für jeden Kraftfahrer.

Patrick Rein

Junger Mann mit Stichverletzung

Gegen 21.00 Uhr ging am vergangenen Freitag der Notruf eines 24-jährigen Berliners ein. Der junge hatte eine schwere Stichverletzung, die im Krankenhaus operativ behandelt wurde. Wie es zu dieser Verletzung kam, wollte der Verwundete der Polizei nicht mitteilen. Die Kriminialpolzei der Direktion 2 hat nun die Ermittlungen in diesem Fall aufgenommen.

Gassi gehen kann gefährlich sein

Giftköder in Berlin: Mehr als nur Gerüchte

Leckerbissen mit Nägeln versehen / Quelle: Polizei Berlin

Mehr Giftköder denn je, Wachsamkeit ist angesagt

Seit nun schon mehreren Wochen werden in den Berliner Parks und Grünanlagen immer wieder Giftköder gesichtet. Es handelt sich dabei meistens um kleine Leckerbissen, wie Wurst- und Fleischstücke, Trockenfutter oder Gebäck. Diese sind oft mit Blausäure und Rattengift vergiftet oder enthalten Nägel und andere spitze Objekte.

Der Berliner Morgenpost zufolge seien Anfang Juni am Spektefeld  in Spandau mehrere Giftköder gesichtet worden. Der letzte Fundort war in Reinickendorf am 26. Juni, als eine Spaziergängerin Wurststücke mit Nägeln fand und die Polizei alarmierte. Vor Ort haben die Behörden insgesamt neun Stücke dieser tödlichen Köder gefunden. Das hier Rechts eingefügte Bild wurde uns von den Polizeibehörden zugesendet. Nicht nur für Hunde besteht hier eine Gefahr, auch kleine Kinder können versehentlich einen Köder aufheben und essen. Daher ist auch für Eltern mit Kleinkindern Wachsamkeit angesagt.

Giftköder in Berlin: Mehr als nur Gerüchte

Eine traurige Bilanz: drei tote und mehr al 30 vergiftete Hunde © Martina Friedl / PIXELIO

Eine traurige Bilanz:

Die Giftköder wurden seit Anfang 2012 in mehreren Berliner Bezirken ausfindig gemacht: Spandau, Tempelhof-Schöneberg, Steglitz-Zehlendorf und Friedrichshain-Kreuzberg.  Ende März, Anfang April wurden in Berlin mindestens 30 Hunde vergiftet von denen drei an den Vergiftungen starben. Aber auch Mitte Juni wurden den Behörden zahlreiche Köder gemeldet. So sind vor zwei Wochen Köder am Spektefeld in Spandau aufgetaucht.

Ein Giftköder, und was nun?

Um Hunde und auch kleine Kinder zu schützen, ist es wichtig sich über die Giftköder zu informieren. Hundebesitzer können sich gegenseitig warnen, in dem sie zum Beispiel in den betroffenen Grünflächen Zettel hinterlegen. Auf Hundeforen und anderen Webseiten können Hundebesitzer über die Köder berichten und Erfahrungen austauschen. Auch Fressnapffillialen sind ein guter Ort um sich über den neuesten Stand zu informieren. Die beste Lösung ist dann die betroffenen Grünflächen zu vermeiden. Die Berliner Senatsverwaltung für Verbraucherschutz rät, dass Hunde in den betroffenen Gebieten Maulkörbe tragen sollen. Wie dem auch sei, Information ist der erste Schritt um seinen Hund vor Giftködern zu schützen. Eine gute Übersicht der verschiedenen Giftköder Meldungen in Deutschland findet man auf dem Portal Giftköder-Radar. com. Dort kann man dann auch Giftköder melden.

Wer einen Giftköder entdeckt, soll sofort die Behörden verständigen und wer mit dem Gift in Berührung kommt, kann die Berliner Giftnotruf unter der Nummer 19240 rund um die Uhr anrufen.

Giftköder in Berlin: Mehr als nur Gerüchte

Hundebisse und Kämpfe zwischen Hunden haben in 2011 deutlich zugenommen© Anita Stöwesand / PIXELIO

Hundeköder gegen Hundebisse

Giftköder waren schon in den vergangenen Jahren ein Problem, doch dieses Jahr ist es besonders schlimm. In einem Artikel der BZ erklärt Tierschutzbeauftragter des Senats, Klaus Lüdcke:

„Vielleicht sind es Spaziergänger, die mal von einem Hund angesprungen wurden. […] Ich vermute dass es mehrere Täter sind.“

Nicht nur die Anzahl an Hundeköder ist letztes Jahr gestiegen, sondern auch die Anzahl an Hundebissen. So registrierten die Berliner Behörden 2011 704 Fälle, bei denen Menschen von Hunden verletzt wurden, insgesamt 44 Fälle mehr als in 2010. Es wurden auch 525 Kämpfe zwischen Hunden gemeldet. Mit nur 32 Attacken gegen Menschen und 46 Attacken gegen andere Hunde, sind Kampfhunde nur geringfügig beteiligt. Selbst wenn der Zusammenhang zwischen Gift-Ködern und der steigenden Anzahl an Hundebissen nicht statistisch bewiesen ist, könnte eine zunehmende Angst der Spaziergänger ein Grund für die Giftköder sein. Von 2004-2008 sank die Anzahl der Hundeangriffe jedoch drastisch und steigt erst seit 2011 wieder.

Die Redaktion

 

Hundehasser legt in Spandau Giftköder aus

Hundehasser legt Gift-Köder aus

Giftköder wieder in Spandau gesichtet © Martina Friedl  / PIXELIO

Ein Hund ist letzte Woche an Blausäure gestorben

In mehreren Berliner Bezirken, darunter auch Spandau, legen Hundehasser wieder Giftköder aus. In Spandau wurden Giftkoder am Spektfeld gefunden und ein Hund soll letzte Woche an Blausäure gestorben sein. Die betroffenen Bezirke sind Spandau, Friedrichshain-Kreuzberg, Tempelhof-Schöneberg und Steglitz-Zehlendorf. Der Tierschutzbeauftragte Klaus Lüdcke fordert Hundebesitzer aber auch Eltern von kleinen Kindern auf,  insbesondere in Grünanlagen wachsam zu sein. Der Täter benutzt Trockenfutter für Hunde, Fleischstücke oder Gebäck und füllt Sie mit Blausäure, Rattengift und Glassplittern.

Bei Auffälligkeiten soll sofort die Polizei verständigt werden. Diejenigen die mit dem Gift in Berührung kommen sollten umgehend den Berliner Giftnotruf unter der Rufnummer 19240 anrufen. Die Nummer ist rund um die Uhr zu erreichen.

Ende März und Anfang April waren die Giftköter schon mehrmals gesichtet worden. Die Senatsverwaltung riet damals, dass die Hunde in den betroffenen Gebieten Maulkörbe tragen sollten. Auch der Informationsaustausch zwischen Hundebesitzern durch gegenseitige Zettel in Parks, in Fressnapf-Filialen und auf Internetforen wurde damals empfohlen.

Notrufnummern in Berlin-Spandau

Egal, ob Polizei-Notruf, Notrufnummern der Feuerwehr, des Rettungsdienstes, des  Zahnärztlichen Notdienstes oder  … hier erhalten Sie aktuelle Notrufnummern in Spandau. Diese können Sie nutzen, um professionelle Hilfe zu erhalten, für den Fall, dass diese dringend benötigt wird.

Wenn Sie den Wunsch haben, dass dies Notrufnummern-Liste  erweitert werden soll, schreiben Sie uns bitte: redaktion@mein-spandau.info.

Polizei: 110

Feuerwehr: 112

Rettungsdienst/Notarzt: 112

Giftnotruf: (030) 1 92 40

Sperr-Notruf: 116 116
(Zentrale Notrufnummer zur Sperrung von EC- und Kreditkarten sowie elektronischen Berechtigungen)

Bundespolizei, Servicerufnummer: 0800 6 88 80 00

DLRG Einsatzleitstelle: 030 / 36 20 95 – 0

Funkstörungen/Empfangsstörungen: 0180 3 23 23 23 (0,09€/Minute aus dem deutschen Festnetz; Mobilfunk max. 0,42€/Minute)

(Funkstörungen/Empfangsstörungen bei Fernseh- und Rundfunkanlagen können Sie bei der Bundesnetzagentur melden)

Kinder- und Jugendtelefon: 0800 1 11 03 33*

Elterntelefon: 0800 1 11 05 50*

Telefonseelsorge evangelisch: 0800 1 11 01 11*

Telefonseelsorge katholisch: 0800 1 11 02 22*

Zahnärztlicher Notdienst: 030 – 89 00 43 33

Tierärztlicher Notdienst: 030 – 83 22 90 58

Apotheken Notdienst: Klicken Sie hier

* Die Telefonnummer des Anrufenden wird nicht angezeigt.