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Frauen verlieren Halbfinale

Die Handballerinnen der SG ASC/VfV Spandau unterliegen im Final-Four dem späteren Pokalsieger Berliner TSC.

Drei Oberligisten und ein Drittligist hatten sich für die Halbfinalpartien um den Berliner Pokal am Samstag im Horst-Korber-Zentrum qualifiziert. Bei Auslosung der Begegnungen erwischten die Spandauerinnen dabei mit dem eine Klasse höher spielenden TSC den scheinbar schwersten Gegner. Dementsprechend angespannt traten Mannschaft sowie Fangemeinde auch den Weg nach Charlottenburg an.

Die 1. Frauenmannschaft der SG ASC/VfV Spandau unterlag im Pokalhalbfinale.

Die 1. Frauenmannschaft der SG ASC/VfV Spandau unterlag im Pokalhalbfinale.

Schneller Rückstand

Fast erwartungsgemäß geriet das Team schnell mit 3:7 in Rückstand, doch bevor die Hoffnungen schwinden konnten, drehte sich das Spiel. Nach einer frühen Auszeit von Trainer Henry Germann wurde sogar der 10:10 Ausgleich erzielt bevor sich der Favorit dann mit dem Halbzeitpfiff und einer erneuten Dreitoreführung in die Pause rettete. In Durchgang zwei drehten die Spandauerinnen mit Unterstützung des zahlreichen und lautstarken Anhangs noch ein Mal auf und schafften wiederholt mit 17:17 den Ausgleich. Trotz einer couragierten Leistung setzte sich am Ende jedoch der Berliner TSC mit 28:23 durch und wurde am Sonntag Pokalsieger.

Oftmals stand das junge Schiedsrichtergespann im Mittelpunkt.

Oftmals stand das junge Schiedsrichtergespann im Mittelpunkt.

Wenig Pokalatmosphäre

Insgesamt hat das Final-Four-Turnier des Berliner Handballverbandes wenig Glanz zu bieten, so wird die 5000 Menschen umfassende Halle seit zwei Jahren mittels grauer Trennwand geteilt und somit die nie mehr als 500 Zuschauer auf einer Tribüne gebündelt. Eine schlechte Akustik und selten spannende Spiele lassen zudem wenig Pokalatmosphäre aufkommen. Auch dem jungen Schiedsrichtergespann, welches die Partie der SG ASC/VfV leitete, tat man mit deren Ansetzung sicherlich keinen Gefallen. Um dem Turnier seinem Stellenwert gerecht zu werden, sollten die Partien eher von erfahrenen Gespannen geleitet werden und nicht ausschließlich als Auszeichnung der Jungschiedsrichter verstanden werden.

Die graue Trennwand beengt das Spielfeld und ist von der Tribüne wenig ansehnlich.

Die graue Trennwand beengt das Spielfeld und ist von der Tribüne wenig ansehnlich. Fotos (3): Patrick Rein

Zwei Berliner Meister

Die Frauen können sich jetzt wieder voll und ganz auf die Oberliga-Ostsee-Spree konzentrieren, wo man zwar punktgleich aber dennoch erstmals in der Saison die Tabellenführung an Brandenburg West abgeben musste. Im letzten Jahr der Spielgemeinschaft von ASC und VfV konnten dennoch bereits zwei Titel gefeiert werden. So wurde sowohl die weibliche A-Jugend als auch die männliche B-Jugend Berliner Meister. Zudem kann immer noch ein Pokalsieg nach Spandau geholt werden: Am 20./21. April steht dann die männliche A-Jugend im Finale.

Patrick Rein

Frauen stehen im Final-Four

Mit einem 31:24 über den OSC Schöneberg-Friedenau erreichen die Handballerinnen der SG ASC/VfV Spandau das Pokalhalbfinale

Mit drei Niederlagen in Folge begann das neue Kalenderjahr äußerst erfolglos für den bis dahin souveränen Tabellenführer der Oberliga-Ostsee-Spree. Erst im Heimspiel Anfang Februar gegen die HSG Neukölln konnte wieder gewonnen werden. Zwar konnte auch weiterhin Platz 1 behauptet werden, doch der Vorsprung ist auf nur noch einen Punkt geschmolzen. Am vergangenen Samstag wartete nun im Pokalviertelfinale mit den Schönebergerinnen eine Mannschaft, gegen die man selbst erst im Januar knapp mit 26:28 verloren hatte und die mittlerweile zwei Punkte hinter den Spandauerinnen in der Tabelle steht.

Äußerst knapp ging es beim Pokalspiel zwischen Spandau und Schöneberg am vergangenen Samstag zu.

Äußerst knapp ging es beim Pokalspiel zwischen Spandau und Schöneberg am vergangenen Samstag zu.

Sicherheit verloren

Im Pokalspiel konnte das Trainerteam Henry Germann und Ines Herz auf alle Spielerinnen zurückgreifen. Bei einem generell für diese Spielklasse eng besetztem Kader standen auch die sich aus beruflichen Gründen eine Auszeit nehmende Rückraumspielerin Ronja Bohle ebenso wie die nach Bayern abwandernde Klara Bachmann zur Verfügung. Die Souveränität und Lockerheit aus der Hinrunde ist jedoch durch die Niederlagen verloren gegangen, so dass sich das Spiel bis zur Halbzeit ausgeglichen gestaltete. Beide Mannschaften konnten sich abwechselnd knappe Führungen erspielen. Nur langsam verschafften sich die Damen der SG ASC/VfV Spandau über die Tugenden Einsatz und Kampf einen kleinen Vorteil.

Ob in Liga oder Pokal sind die Heimspiele der Frauen am Falkenseer Damm stets gut besucht.

Ob in Liga oder Pokal sind die Heimspiele der Frauen am Falkenseer Damm stets gut besucht.

Knappe Führung zur Halbzeit

Mit einem Tor Vorsprung ging es dann in die Halbzeitpause. Durchgang zwei verlief ebenso ausgeglichen weiter, wobei die Heimmannschaft die Führung jedoch nicht mehr aus der Hand gab. Erst in den letzten Minuten waren dann die lang vermisste Sicherheit und das Selbstvertrauen wieder da, was zu dem am Ende doch deutlichen Ergebnis von 31:27 führte. Dementsprechend groß waren nach dem Abpfiff die Freude und Erleichterung über den Einzug ins Final-Four der Pokalmeisterschaft des Handball-Verbandes-Berlin.

Der Jubel war groß nach dem erreichen des Final-Fours am 23./24. März.

Der Jubel war groß nach dem erreichen des Final-Fours am 23./24. März. Fotos (3): Patrick Rein

Besser als die Männer

In diesem standen in der letzten Saison bereits die Männer der Spandauer Spielgemeinschaft – die sich zum Saisonende wie berichtet auflöst – und mussten sich jedoch da im Halbfinale geschlagen geben. Zwar steht der Gegner für die Frauen am Wochenende 23./24. März im Horst-Kober-Sportzentrum noch nicht fest, dennoch wollen sie es besser als die Männer machen und den Titel nach Spandau holen. Bereits diesen Samstag treten die Frauen wieder in der Liga gegen den Tabellenletzten aus Altlandsberg an. Anwurf ist um 17 Uhr in der Sporthalle Falkenseer Damm 20.

Patrick Rein

Handballerinnen weiterhin ungeschlagen

Die Frauen der SG ASC/VfV Spandau gewinnen auch das Berlin-Derby gegen die Füchse II und bleiben Tabellenführer

Auch nach der Auflösung der Spielgemeinschaft im männlichen Jugendbereich zwischen der SG Spandau und den Füchsen Berlin bleibt der Handballsport im Bezirk erfolgreich. Das Aushängeschild, die erste Frauenmannschaft, bleibt in der Oberliga Ostsee-Spree weiterhin mit lediglich einem Unentschieden in acht Spielen Tabellenführer und hält Aufstiegskurs auf die 3. Liga.

Die erste Frauenmannschaft lief zusammen mit dem Nachwuchs auf.

Die erste Frauenmannschaft lief zusammen mit dem Nachwuchs auf.

Handball in Berlin und Spandau

Nicht nur wegen der ehemaligen Spielgemeinschaft sind die Spiele gegen den Nachbarn aus Reinickendorf in allen Altersklassen von einer besonderen Brisanz geprägt. So war es nicht verwunderlich, dass die Heimspielhalle am Falkenseer Damm 20 fast bis auf den letzten Platz gefüllt war. Die erste Frauenmannschaft der Füchse Berlin sind diese Saison in die 2. Bundesliga aufgestiegen. Die Männermannschaft hat sich mittlerweile durch Champions-League und Top-Platzierungen in der stärksten Handballliga der Welt einen Namen gemacht und gehört zu den Spitzenklubs der Sportstadt. Doch auch die Spandauer sind durch jahrelange Erfolge im Jugendbereich, der Spielgemeinschaft und den ersten Frauen bundesweit nicht  unbekannt.

Mit großem Interesse wurde das Berlin-Derby der Oberliga verfolgt.

Mit großem Interesse wurde das Berlin-Derby der Oberliga verfolgt.

Knapp aber verdient

Die Damen der SG ASC/VfV Spandau taten sich zwar wie erwartet schwer gegen die zweite Mannschaft der Füchse, konnten sich am Ende aber in einer spannenden Partie verdient mit 28:26 durchsetzten und bleiben mit einem Punkt vor Neubrandenburg Tabellenführer. Auf Platz drei mit fünf Minuspunkten folgen die Reinickendorferinnen. Was beim Fußball nahezu unvorstellbar, ist bei Spandaus Handballerinnen dabei weiterhin Realität: Keine Spielerin erhält einen finanziellen Ausgleich, sie zahlen sogar den regulären Mitgliedsbeitrag um auflaufen zu dürfen. Obwohl der Bezirk weiterhin als einer der Wirtschaftsstandorte bekannt ist, haben nahezu alle Sportarten Probleme Sponsoren zu gewinnen.

Auch die A-Jugend geht seit dieser Saison wieder als SG ASC/VfV Spandau auf Torejagd.

Auch die A-Jugend geht seit dieser Saison wieder als SG ASC/VfV Spandau auf Torejagd. Fotos (3): Patrick Rein

Erfolgreiches Wochenende

Neben der Frauenmannschaft konnte im Anschluss auch die erste Männermannschaft von ASC und VfV Boden im Kampf um den Klassenerhalt in Berlins höchster Spielklasse, der Verbandsliga, gut machen. Trotz Rückstand wurde gegen Rotation Prenzlauer Berg am Ende mit 33:29 gewonnen. Lediglich die männliche A-Jugend musste in der Ostsee-Spree Liga gegen BSV 92 eine weitere Niederlage hinnehmen und sammelt weiter Erfahrung. Am Sonntag erreichten dann noch die männliche C- als auch die weibliche B-Jugend mit ihren Heimspielerfolgen das Viertelfinale im Berliner Pokal. Handball in Spandau bleibt somit auch weiterhin erfolgreich.

Patrick Rein

Erfolgreicher Saisonstart

Nach den Fußballern starteten am Wochenende auch Spandaus Handballer der SG ASC/VfV in die neue Saison

Die erfolgreiche Zusammenarbeit im männlichen Jugendbereich mit den Füchsen Berlin wurde zum Beginn dieser Spielzeit von Spandauer Seite aufgelöst. Dennoch soll auch weiterhin hochklassiger Handball neben der Konzentration auf das Breitensportangebot im Bezirk sein zu hause haben. So schaffte die A-Jugend die Qualifikation für die überregionale Ostsee-Spree-Liga, die B-Jugend verfehlte diese knapp. Im ersten Saisonspiel in der Verbandsliga konnten sich die B-Jugendlichen im Heimspiel knapp mit 31:28 im Heimspiel gegen den VfL Tegel durchsetzen, während die A-Jugend auswärts beim Polizei SV mit 23:20 unterlag.

Die erste Frauenmannschaft der SG ASC/VfV Spandau.

Die erste Frauenmannschaft der SG ASC/VfV Spandau.

Frauen bleiben das Aushängeschild

Wie bereits in der letzten Saison starten auch die Frauen der Spandauer Spielgemeinschaft weiterhin in der vierthöchsten Spielklasse, der Ostsee-Spree-Liga, welche zuletzt als Tabellenzweiter beendet wurde. Mit Ronja Bohle von den Spreefüchsen konnten sich die Handballabteilungen von ASC und VfV wiederholt vielversprechend verstärken. Im ersten Spiel in der Heimhalle Falkenseer Damm 20 hieß der Gegner des ersten Saisonspiels TSG Wismar II und konnte mit einem deutlichen 35:14 bezwungen werden. Lediglich in den ersten Minuten hatte der Gastgeber Probleme seinen Rhythmus zu finden, fand dann aber schnell und souverän in die Partie.

Ein deutlicher Heimsieg der Frauen zum Saisonbeginn gegen die TSG Wismar II.

Ein deutlicher Heimsieg der Frauen zum Saisonbeginn gegen die TSG Wismar II.

Schmerzhafter Abgang

Im Anschluss bestritt dann noch die erste Männermannschaft des Vereins ebenfalls ihr erstes Saisonspiel und hatte es dabei wie die A-Jugend mit dem Polizei SV zu tun, die als einer der Aufstiegskandidaten in die Berliner Meisterschaft gehen. Bei der SG ASC/VfV Spandau heisst das erklärte Saisonziel mit einer jungen Mannschaft und dem Wechsel von Spielmacher Carsten Zander nach Neuruppin Klassenerhalt.

Auch die männliche Jugend spielt nach der Trennung von den Füchsen wieder in.

Auch die männliche Jugend spielt nach der Trennung von den Füchsen wieder in grün. Fotos: Patrick Rein

Alle Altersklassen vertreten

Spandaus Handballer sind auch in der neuen Spielzeit in allen Altersklassen und meist in der jeweiligen höchsten Spielklasse vertreten. Im Erwachsenenbereich gehen bei den Männern und Frauen jeweils drei Mannschaften jeden Leistungsstandes in die Saison. Dazu gibt es noch eine Alte Herren (ab 32 Jahren). Nicht nur aber besonders im Jugendbereich ist der Verein immer auf der Suche nach Handballinteressierten Nachwuchssportlern.

Patrick Rein

Verkehrte Welt: Spandau spielt gut und verliert

17. Spieltag, Handball Oberliga Ostsee-Spree

Gut gespielt, trotzdem verloren: In den letzten Spielen lief es bei den Oberliga-Handballerinnen der SG Spandau eher umgekehrt, aber diesmal verlor die SG beim MTV Altlandsberg II mit 28:33 (13:16).

Mit Dana Baerns (Krankheit) fiel Spandau kurzfristig eine Leistungsträgerin aus, zudem verstärkten sich die Gastgeberinnen aus ihrer ersten Mannschaft. Die Voraussetzungen waren nicht ideal, trotzdem gab es von SG-Betreuerin Ines Herz lobende Worte: „Im Angriff waren wir sehr gut, außerdem haben wir viele Trainingsinhalte umgesetzt. Insgesamt eine sehr gute Leistung!“  Bis zum 8:8 war die Partie absolut ausgeglichen, dann setzte sich der Altlandsberg zum ersten Mal ab und ging mit leichten Vorteilen in die Halbzeitpause. „Wir haben es nicht geschafft, die Konter zu unterbinden“, erklärte Herz.

Nach der Pause sorgte dann die eigene Abschlussschwäche dafür, dass die Gastgeberinnen ihre Führung weiter ausbauen konnten (24:16). Spandau kämpfte sich zwar auf 23:27 ran, doch zu mehr reichte es nicht mehr. Bitter, denn: „Aus dem Spiel heraus stand unsere Abwehr gut, Altlandsberg hat fast alle Tore durch Konter erzielt“, berichtete Herz.

Die Spandauerinnen bleiben trotz der Niederlage auf dem zweiten Tabellenplatz, sind nun allerdings punktgleich mit Altlandsberg und Rostock. Es wird also spannend im Kampf um Platz zwei, doch nun steht erst einmal eine vierwöchige Spielpause an.

SG Spandau: Winkler, Knauer – Bachmann (7/1), Meinecke, Funk (3), Otto (5/3), Güdde, Rehberg (6), Frahm (1), Sarah Herz (6/1), Sophie Herz.

SG Spandau holt sich Platz zwei wieder

17. Spieltag, Handball Oberliga Ostsee-Spree

Logo des SG SpandauVergangene Woche schlugen die Oberliga-Handballerinnen der SG Spandau Spitzenreiter  Frankfurt mit 24:23. Den Schwung aus dieser Partie konnten die Spandauerinnen aber nicht mitnehmen: Gegen den Tabellenneunten HSG Neukölln war es knapp, doch am Ende reichte es zu einem 30:27 (14:16)-Sieg.

Bereits im Hinspiel tat sich Spandau schwer und holte nur mit Glück ein Unentschieden. „Daher wussten wir, wie schwer es wird“, meinte SG-Betreuerin Ines Herz. Zudem gewann Neukölln zuletzt vier Spiele in Folge – Und so traten die Gäste auch auf: „Sie haben mutig gespielt und uns alles abverlangt“, erklärte Herz. Nachdem die Partie bis zum 11:11 ausgeglichen war, übernahmen die Gäste sogar mit 16:12 die Führung. Für die SG war das der Weckruf, glaubt Herz: „Danach waren wir konzentrierter und auch die Deckung stand besser.“ Vor der Halbzeitpause verkürzten die Havelstädterinnen auf 14:16 und drehten das Spiel nach der Pause.

Die 22:18-Führung war aber keinesfalls die Entscheidung, denn Spandau ließ es mal wieder zu locker angehen und Neukölln auf 26:27 rankommen. „Wir mussten mal wieder zittern, aber es ging gut“, freute sich Herz. Die starken Außenspielerinnen Maike Frahm und Dana Baerns sorgten kurz vor Schluss nämlich für die Entscheidung.

Durch den Sieg steht die SG in der Tabelle nun wieder auf Platz zwei vor Rostock, die beim Spitzenreiter Frankfurt verloren.

SG Spandau: Winkler, Knauer – Schreiterer (1), Bachmann (2), Meinecke, Funk, Güdde (3), Rehberg (3), Frahm (10), Sara Herz (1), Sophie Herz, Baerns (10/4).

Spandau schlägt den Tabellenführer



17. Spieltag, Handball Oberliga Ostsee-Spree

Nach der dürftigen Leistung vergangene Woche gegen Rostock überraschten die Spandauerinnen im nächsten Spitzenspiel gegen den Frankfurter HC II und gewannen knapp mit 24:23 (8:14). Dabei ging man erstmals in der letzten Minute in Führung.

Mit personellen Problemen reiste die SG nach Frankfurt – sämtliche Kreisläuferinnen fielen aus. So half die 50-jährige Silvia Grimm aus der zweiten Mannschaft aus. Ohne große Erwartungen ging man in die Partie, schnell sollte sich dies bestätigen. Frankfurt bot eine gewohnt souveräne Leistung und zog von Beginn an davon (3:7, 6:10). Die SG blieb im Angriff zu harmlos und offenbarte in der Deckung Lücken. „Mit dem 8:14 zur Halbzeit waren wir noch gut bedient“, so SG-Betreuerin Ines Herz.

Die Pausenansprache gab dann auch nichts anderes als Ergebniskosmetik als Ziel aus. Es sollte anders kommen. Doch zunächst zog Frankfurt wieder an, bis zur 40. Minute stand es 18:9 für den Tabellenführer. Fortan gelangen der SG allerdings mehrere Rückraumtreffer, auch Torhüterin Winkler wuchs über sich hinaus und sorgte dafür, dass der Rückstand langsam schmolz (13:20, 15:22, 18:23).

Auch Silvia Grimm ging mit resolutem Einsatz ihren deutlich jüngeren Teamkolleginnen mit gutem Beispiel voran, die Abwehr stand nun sicher. Zwei gehaltene Siebenmeter und ein 6:0-Lauf bescherten in der letzten Minute die erstmalige 24:23-Führung. Trainer Germann nutzte taktisch geschickt die Grüne Karte, die letzten Sekunden überstand man unbeschadet. Jubel bei der SG, lange Gesichter bei Frankfurt.

Aufstellung SG Spandau: Knauer, Winkler – Grimm (2), Baerns (7/4), Bachmann (5), Meinecke (1), Höhne (1), Güdde (1), Rehberg, Frahm (5), Sarah Herz (2), Sophie Herz, Thomas

Daniel Lehmann

E-Mail: sportnews@mein-spandau.info

21:24-Niederlage gegen Rostock: Spandau ohne Biss im Spitzenspiel



16. Spieltag, Handball Oberliga Ostsee-Spree

Schwache Leistung: Im Spitzenspiel gegen den Rostocker HC hätten die Oberliga-Handballerinnen der SG Spandau den zweiten Tabellenplatz festigen können, doch stattdessen setzte es eine 21:24 (9:11)-Niederlage.

Die Spandauerinnen kamen nicht gut ins Spiel, rannten in der ersten Hälfte einem Rückstand hinterher (3:7, 5:9). „Wir haben leichte Fehler gemacht und kein druckvolles Angriffsspiel aufgezogen“, so SG-Betreuerin Ines Herz. Der Tabellendritte aus Rostock wirkte dagegen hochmotiviert, trotz personellem Engpass. „Der Gegner hat wirklich alles gegeben. Unser Spiel sah emotionslos aus, als wollten wir gar nicht gewinnen“, ärgerte sich Herz. Doch bis zur Pause schrumpfte der Rückstand trotzdem auf 9:11.

Nach dem Seitenwechsel erwischte die SG den besseren Start, glich aus (12:12) und übernahm mit 16:15 sogar die Führung. Dass der Sieg drin war, wurde in dieser Phase deutlich. Besonders weil die Gäste von der Freiwurflinie schwächelten, hätte Spandau am Ende siegen können. „Wir konnten die Führung aber nicht weiter ausbauen“, erklärte Herz. Beim 21:21 glich Rostock wieder aus. Spandau vergab die Chance zur erneuten Führung und ließ die Gäste ziehen und das Spiel hatte einen verdienten Sieger gefunden. Herz beklagte: „Bei uns fehlte der Biss und die Emotionen. Rostock wollte den Sieg mehr!“

Damit rutscht die SG auf den dritten Tabellenplatz ab und muss kommende Woche zum Tabellenführer nach Frankfurt. „Da haben wir nichts zu verlieren und bringen hoffentlich wieder eine bessere Leistung“, so die SG-Betreuerin.

Aufstellung SG Spandau: Knauer, Winkler – Schreiterer, Bachmann (3), Meinecke, Funk (4/1), Güdde (1/1), Rehberg (2), Frahm (7/2), Sarah Herz (2), Sophie Herz, Thomas (2).

Nach 29:27-Sieg: SG Spandau bald mit Clooney auf der Bank



15. Spieltag, Handball Oberliga Ostsee-SpreeLogo des SG Spandau

Wenn es so weiter geht, dann könnte SG-Trainer Henry Germann bald Gefahr laufen, mit George Clooney verwechselt zu werden. Die Oberliga-Handballerinnen der SG Spandau machten es beim 29:27 (16:12)-Sieg gegen Fortuna Neubrandenburgmal wieder so spannend wie möglich und die grauen Haare bei Germann werden von Spiel zu Spiel mehr…

Führung trotz Startschwierigkeiten
Der Tabellenzweite aus Spandau fand in der ersten Hälfte nur schwer in die Partie. „Die Gäste haben gut gegengehalten und sehr aggressiv gedeckt. Wir haben lange gebraucht um ein strukturiertes Spiel aufzubauen“, berichtete SG-Betreuerin Ines Herz. Die Führung gaben die Spandauerinnen bis auf ein zwischenzeitliches 10:10 trotzdem nicht ab. „Unsere Außenspielerinnen waren sehr treffsicher und wir haben gut gekontert“, lobte Herz. So ging es mit einer doch recht deutlichen Führung (16:12) in die Pause.

Spandau sorgt für unnötige Spannung
Im Gegensatz zum ersten Abschnitt kam Spandau hellwach aus der Kabine und baute die Führung auf 23:13 aus. Das war laut Herz aber auch der Grund für die folgende Schwächephase: „Wahrscheinlich war der Sieg in den Köpfen schon sicher! Jedenfalls haben wir uns danach unglaublich schwer getan.“ Leichtfertige Ballverluste und Fehler in der Deckung machten es den Gästen zu einfach, die Angriffe erfolgreich im SG-Tor unterzubringen. So war zwei Minuten vor dem Ende alles wieder offen und Neubrandenburg kam auf einen Treffer ran (27:26). Der stark spielenden Sybille Rehberg war es zu verdanken, dass die SG die Sicherheit zurückgewann: Sie markierte das 28:26 und plötzlich war Spandau wieder da. „Wir haben die Bälle wieder blocken können und dann clever zu Ende gespielt“, freute sich Herz.

SG seit elf Spielen ungeschlagen
Spandau konnte den zweiten Tabellenplatz durch den Sieg behaupten und ist nun schon seit elf Spielen ungeschlagen. Die letzte Niederlage setzte es übrigens bei der 22:26-Hinspielpleite gegen Neubrandenburg. Daher können Herz und Germann zufrieden sein: „Wir stehen zurecht da oben, aber wir müssten uns noch mehr belohnen und die Spiele deutlicher gewinnen.“ Den Haaren von Trainer Germann würde es sicher gut tun…

Knauer, Winkler – Bachmann (5), Meinecke, Funk (4), Güdde (2), Rehberg (6), Frahm (5), Sarah Herz, Sophie Herz, Baerns (7/1), Thomas.

Lars Wöllnitz

Gute zweite Hälfte: SG Spandau siegt 31:24



12. Spieltag, Handball Oberliga Ostsee-Spree

Der Schlüssel zum Sieg: Die Defensivarbeit der SG Spandau.

Der erste Sieg im neuen Jahr: Die Oberliga-Handballerinnen der SG Spandau haben ihr Heimspiel gegen den SV 63 Brandenburg durch eine starke zweite Hälfte mit 31:24 (16:18) gewonnen.

 Probleme vor der Pause

In der ersten Hälfte hatten die Spandauerinnen noch große Probleme mit den Gästen.„Der Endstand täuscht etwas. Unser Spiel war in den ersten 30 Minuten eine Katastrophe“, gesteht SG-Betreuerin Ines Herz. Bei der SG lief nach der 1:0-Führung nichts mehr zusammen: Technische Fehler, Fehlpässe und Fehlwürfe machten Brandenburg stark. „Der Gegner hat uns überrannt, weil wir neben uns standen“, so Herz. Fünf Tore lagen die Gastgeber zwischenzeitlich sogar zurück (7:12). Spandau konnte die Partie dann zwar drehen (13:12), doch noch vor der Halbzeitpause übernahmen die Gäste wieder die Führung. So ging es dann mit 16:18 in die Pause.

Torhüterin Winkler glänzt


Danach dann ein anderes Bild: Beim Stand von 18:22 wachte die SG auf und konnte durch eine stabile Defensive das Spiel drehen. Besonders Torhüterin Isabelle Winkler hatte ihren Anteil daran: „Sie hat fünf Siebenmeter gehalten und auch sonst saustark gespielt“, lobte die SG-Betreuerin. Nach 13 Toren in Serie war das Spiel entschieden und die Gäste kamen lediglich zu zwei Ehrentreffern. Herz hatte nach der verkorksten ersten Halbzeit Grund zum Jubeln: „Der Gegner hat nach der Pause resigniert. Damit ist die Revanche für die Hinspiel-Pleite gelungen.“

Die nächste Aufgabe

Die Spandauerinnen bleiben durch den Sieg auf dem dritten Tabellenplatz und müssen am kommenden Wochenende zum Schlusslicht Oranienburger HC. „Da ist natürlich ein Pflichtsieg, aber solche Spiele sind immer die schwersten“, warnt Herz. „Wir sollten endlich mal von Beginn an wach sein.“

 

Aufstellung SG Spandau: Winkler, Knauer – Thomas, Bachmann, Meinecke (1), Funk (1), Otto (1), Güdde (6), Rehberg (5), Frahm (4), Sarah Herz (2), Sophie Herz (1), Baerns (11/7).

Ärgerlicher Jahresauftakt für Spandauer Handballerinnen



HSG Neukölln - SG Spandau 1

Die SG Spandau startet mit einem Unentschieden ins neue Jahr. Foto (Archiv): Lars Wöllnitz

11. Spieltag, Handball Oberliga Ostsee-Spree

Die Oberliga-Handballerinnen der SG Spandau sind mit einem Unentschieden beim BVB Füchse Berlin II ins neue Jahr gestartet: Die SG war über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft, doch am Ende stand es 26:26 (15:10).
Spandau kämpft sich ins Spiel

Eine gute Viertelstunde dauerte es, bis SG im Spiel war. Einen 0:2-Rückstand glichen die Gäste aus Spandau zum 9:9 aus und drehten die Partie bis zur Pause. Auch danach ging es gut weiter: Spandau setzte sich auf 17:10 ab und war schon auf der Siegerstraße. Dann kam der Einbruch. „Wir haben die Chancen ausgelassen und uns das Leben selber schwer gemacht. Das ist eigentlich nicht zu erklären“, rätselte SG-Betreuerin Ines Herz, die aber auch die Gastgeber lobte: „Die Füchse haben nie aufgegeben und sich diesen Punkt erkämpft!“

Siegchance leichtfertig vergeben

Auch weil die SG kurz vor Schluss, beim Stand von 26:25, die nötige Cleverness vermissen ließ und zu überhastet auf das gegnerische Tor warf. So konnten die Füchse zehn Sekunden vor dem Ende den Ausgleich erzielen und somit für Frust bei den Gästen sorgen. „Es ist sehr ärgerlich, dass wir das Spiel nach der Pause aus der Hand gegeben haben“, so die SG-Betreuerin. Bei allem Ärger konnte Herz dem Spielende aber etwas Positives abgewinnen: „Wir standen am Ende wir wirklich neben uns und hätten bei längerer Spieldauer womöglich noch verloren.“

Liga-Primus setzt sich ab

Bitter war der Ausgang des Spiels aber auch, weil sich Tabellenführer Frankfurt mit vier Punkten Vorsprung auf die Verfolger absetzen konnte. Für die SG sind es nun schon sogar schon fünf Punkte auf den Spitzenreiter.

Aufstellung SG Spandau: Knauer, Winkler – Thomas (3), Bachmann (1), Meinecke (1), Kujath, Funk (1), Otto (3/2), Güdde (2), Rehberg, Frahm (5), Sarah Herz (1), Sophie Herz, Baerns (9/5).

Schlussspurt sorgt für entspannte Weihnachten bei SG Spandau


Hinrunden-Rückblick: Nach Anpassungsproblemen belegt Spandau Tabellenplatz zwei

Logo des SG SpandauZuletzt vier Siege in Serie, Tabellenplatz zwei und nur vier Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter aus Frankfurt – Die Frauen der SG Spandau haben in der Handball-Oberliga einen echten Hinrunden-Schlussspurt hingelegt. Nach dem Kraftakt freuen sich wohl einige auf eine weihnachtliche Verschnaufpause…

Als Absteiger hatten die Spandauerinnen zunächst Probleme, sich in der neuen Klasse zurecht zu finden. Daran erinnert sich auch SG-Betreuerin Ines Herz gut: „Wir haben einen Umbruch im Team gehabt und mussten viele jüngere Spielerinnen integrieren. Dadurch lief es am Anfang noch nicht ganz Rund.“ Am ersten Spieltag gab es zwar noch einen 20:14-Sieg gegen Füchse Berlin II, doch nach dem dritten Spieltag gab es eine sieglose Durststrecke von vier Spielen. Bis auf Platz neun rutschten die Spandauerinnen ab, fingen sich dann aber wieder. „Das haben wir vor allem der guten Defensivarbeit zu verdanken“, weiß die SG-Betreuerin. „Aber auch sonst waren wir besser eingespielt!“ In den letzten vier Punktspielen des Jahres überzeugte die SG mit deutlichen Siegen und plötzlich ging es in der Tabelle wieder aufwärts. „Da alles eng bei einander liegt, haben wir schnell wieder den Anschluss gefunden. Schade, dass wir am Anfang so viele Punkte liegen gelassen haben“, so Herz.
HSG Neukölln - SG Spandau 1

Die SG Spandau bleibt in der Handball-Oberliga oben dran. Foto (Archiv): Lars Wöllnitz

Lediglich im Pokal musste Spandau noch eine Niederlage gegen Klassenkonkurrent OSC Friedenau einstecken (25:30), aber das sei laut Herz zu verschmerzen. „Es ist zwar schade, aber jetzt können wir uns auf die Liga konzentrieren.“ Und da hat sich der aktuelle Tabellenzweite für das neue Jahr noch einiges vorgenommen. Herz: „Wir wollen gut starten und möglichst lange oben mitspielen. Mal sehen was dann noch geht…“

Revanche geglückt: Spandau siegt bei Friedenau mit 27:25

10. Spieltag, Handball Oberliga Ostsee-Spree

Logo des SG SpandauDie Hinrunde ist beendet, die Oberliga-Handballerinnen der SG Spandau haben sich mit einem 27:25 (15:14)-Sieg bei der HSG OSC Friedenau auf den zweiten Tabellenplatz gekämpft. Die Revanche für die Pokalpleite vor zwei Wochen ist damit geglückt.

 Das Personal

Bei der SG gab Klara Bachmann nach überstandener Schulterverletzung ihr Comeback und hatte mit neun Treffern großen Anteil an dem Sieg. Ansonsten war es die eingespielte SG-Formation, die in Friedenau auflief.

HSG Neukölln - SG Spandau 1

Die SG Spandau (am Ball) siegte in Friedenau mit 27:25. Foto (Archiv): Lars Wöllnitz

Spandau dreht Rückstand

Trotzdem hatten die Gäste aus Spandau so ihre Schwierigkeiten. „In der Halle war es sehr heiß, sodass wir viel wechseln mussten. Dadurch sind wir nie richtig in die Partie gekommen. Es war ein Kampfspiel“, erklärte SG-Betreuerin Ines Herz. Dabei geriet die SG sogar zunächst ins Hintertreffen (4:6, 8:10). Erst beim 13:12 übernahmen die Spandauerinnen zum ersten Mal die Führung. Nach der Pause sah es zunächst so aus, als würde Spandau das Spiel sicher nach Hause fahren, aber der zwischenzeitliche Fünf-Tore-Vorsprung hielt nicht lange. „Schwer zu sagen warum, aber wir haben es wieder spannend gemacht und Friedenau rankommen lassen“, wunderte sich Herz. Dennoch konnte die SG die 25:23-Führung am Ende sicher über die Zeit bringen und damit auch Betreuerin Herz zufriedenstellen: „Es war ein verdienter Sieg und ein erfolgreicher Abschluss der guten Hinrunde.“

Meisterschaft bleibt offen

Durch den Sieg kletterte Spandau auf den zweiten Tabellenplatz und hat nur noch vier Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Frankfurt. „Da wo wir aufgehört haben, da wollen wir im neuen Jahr weitermachen“, verspricht Herz. „Wir haben uns nun endlich gut eingespielt!“ Bei vier Punkten Rückstand ist in Sachen Meisterschaft wohl noch alles offen.

Aufstellung SG: Knauer, Winkler – Thomas (2), Bachmann (9), Meinecke, Thiele, Kujath (1), Otto (2), Güdde, Rehberg, Frahm (2), Sarah Herz (1), Sophie Herz, Baerns (10/6).

Top-Leistung nach Pokal-Aus: SG Spandau siegt deutlich


10. Spieltag, Handball Oberliga Ostsee-Spree

Logo des SG SpandauDie Oberliga-Handballerinnen der SG Spandau haben die Pokalniederlage vergangene Woche scheinbar gut verkraftet. In der Liga zeigten die Spandauerinnen gegen ProSport 24 eine gute Leistung und gewannen deutlich mit 27:15 (11:8).

Das Personal

Personell musste Spandau noch auf Klara Bachmann, die sich im Pokal an der Schulter verletzte, verzichten. „Sie hat noch Probleme“, erklärt SG-Betreuerin Ines Herz. „Wir hoffen, dass es nichts Schlimmeres ist, aber ein endgültiges Ergebnis bekommen wir im Laufe der Woche.“ Auch Sarah Herz hatte noch Probleme mit der Schulter, konnte aber spielen.

Spandauer Dominanz durch gute Defensive

Im Spiel war von Verletzungssorgen wenig zu spüren. Spandau ging früh in Führung (4:0) und hatte nach einer kurzen Schwächephase, in der die Gäste auf 5:6 rankamen, das Spiel unter Kontrolle. Die verdiente Pausenführung konnte die SG in der zweiten Hälfte durch schön herausgespielte Treffer ausbauen (17:9). ProSport stellte Spandau nicht vor Probleme, was aber auch an der überragenden Defensivleistung lag. „In der Abwehr haben wir uns einfach gefunden. Die Abstimmung ist super und die Gegner haben es sehr schwer zu treffen“, lobt die SG-Betreuerin. Da ist es kaum verwunderlich, dass die SG die beste Abwehr der Liga stellt. Ebenfalls erfreulich: Rückraumspielerin Sybille Rehberg gab nach längerer Pause ein überzeugendes Comeback. „Sie hatte privat viel um die Ohren, aber jetzt ist sie wie ausgewechselt“, freute sich Herz.

Revanchechance gegen Friedenau

Durch den Sieg beibt auch die Tabellenspitze weiter in Reichweite. Kommende Woche kommt es zum Wiedersehen mit Pokalgegner OSC Friedenau. „Da wollen wir Revanche nehmen“, verspricht Herz.

SG Spandau: Knauer, Winkler – Thomas (3), Meinecke (3), Kujath (2), Otto (3/2), Güdde (3), Rehberg (2), Frahm (5), Sarah Herz (2), Sophie Herz (1), Baerns (4/3).

Lars Wöllnitz

E-Mail: sportnews@mein-spandau.info

 

SG Spandau im Pech: Herz und Bachmann verletzt, dann das Aus im Pokal


Hinten lag diesmal das Problem der SG Spandau.

Das war´s: Die Handballerinnen der SG Spandau verloren in einem spannenden Spiel mit 25:30 (16:16) gegen Oberliga-Konkurrent HSG OSC-Friedenau und müssen sich damit aus dem Pokal verabschieden.

Das Personal

Mit einem dünnen Kader mussten die Gastgeberinnen antreten und zu allem Übel kamen auch noch zwei weitere Verletzungen hinzu: Mit Klara Bachmann und Sarah Herz konnten zwei Schlüsselspielerinnen die Partie nicht zu Ende bringen – Beide verletzten sich an der Schulter. Während es bei Herz aber schon Entwarnung gibt, sieht es bei Bachmann dagegen schlimmer aus. „Sie kann ihren Arm noch nicht wieder richtig bewegen“, so SG-Betreuer Hartmut Herz. „Das wäre in Hinblick auf die kommenden Spiele natürlich ein herber Verlust!“

Spandau mit Startschwierigkeiten

Allein durch die Personalnot war die Niederlage aber nicht zu erklären. Vielmehr stellte sich die SG zu Beginn des Spiels zu ungeschickt an und musste dadurch einem Rückstand hinterherlaufen (3:6, 6:9). Der Favorit aus Spandau drehte die Partie zwar und führte sogar mit vier Toren Vorsprung (15:11), bis zur Halbzeit konnte Friedenau aber wieder ausgleichen. Erneut kamen die Spandauerinnen schlecht aus der Kabine und diesmal konnte der Rückstand nicht mehr umgebogen werden. „Die Abwehr hat nicht so gut wie gewohnt gestanden, aber auch nicht die nötige Unterstützung bekommen“, resümierte Herz. Ein gutes Handball-Spiel war es trotzdem und nicht nur deshalb ist man auf Seiten der Gastgeber nicht allzu enttäuscht: „Die Liga steht im Vordergrund und Friedenau hat auch nicht unverdient gewonnen“, so Herz.

SG Spandau: Knauer, Winkler – Thomas (3), Bachmann (3), Meinecke (1), Thiele (2), Kujath (1), Otto (8/4), Güdde (2), Frahm (1), Sarah Herz (4).

 

Lars Wöllnitz

Derby-Sieg: SG Spandau bleibt oben dran


9. Spieltag, Handball Oberliga Ostsee-Spree

HSG Neukölln - SG Spandau 1

Oben auf: Die SG Spandau siegte beim Berliner TSC II mit 22:10. Foto (Archiv): Lars Wöllnitz

Die Oberliga-Handballerinnen der SG Spandau scheinen auf den Geschmack gekommen zu sein: Im Derby beim Berliner TSC II gab es nach dem Sieg vergangene Woche den nächsten Erfolg. Mit 22:10 (12:6) ging Spandau als klarer Sieger hervor und das trotz Personalproblemen.

Kleiner Kader, aber Kraft gut eingeteilt 

Nur acht Feldspielerinnen standen SG-Trainer Henry Germann zur Verfügung, darunter A-Jugendspielerin Meinecke und Valeria Thomas, ein Neuzugang vom BVB Füchse Berlin II. Abstimmungsprobleme gab es aber nicht. „Wir haben sehr gut gespielt und uns auch die Kraft gut eingeteilt“, meinte SG-Betreuerin Ines Herz.

Defensivleistung war ausschlaggebend für den Sieg

Spandau erwischte den besseren Start, führte schnell mit 3:0. Die Gastgeberinnen glichen zwar zum 4:4 aus, aber die SG setzte sich bis zur Halbzeitpause deutlich ab. Nach der Pause ließen die Spandauerinnen nichts mehr anbrennen. „Wir standen sicher in der Abwehr und die Torhüterinnen haben sehr gut gehalten“, lobte Herz. Dennoch hätte der Sieg deutlich höher ausfallen können. „Besonders nach der Pause haben wir einige Möglichkeiten ausgelassen“, so die Betreuerin. Immerhin: Alle sechs Siebenmeter fanden diesmal den Weg ins Tor. Vom TSC war erstaunlich wenig zu sehen. Der Tabellenvierte kam nie richtig ins Spiel. Herz vermutet: „Sie waren wohl etwas überrascht über unser gutes Auftreten. Vielleicht haben sie uns wegen dem dünnen Kader unterschätzt.“

tsc berlin -  sg spandau

Kein Durchkommen: Die SG Spandau (blaue Trikots) ließ nur 10 Gegentreffer zu. (Archiv)

 Spandau bleibt in Lauerstellung

Unterschätzt werden die Spandauerinnen jetzt wohl nicht mehr: Durch den Sieg kletterte die SG auf den vierten Tabellenplatz und bleibt damit oben dran (vier Punkte auf Platz eins). Doch so nah die Tabellenspitze jetzt ist, viel weiter weg ist der Tabellenkeller auch nicht. Es bleibt eng in der Liga. Kommende Woche steht nun aber erst mal der Pokal auf dem Plan, ehe es in zwei Wochen in der Liga weitergeht.

SG Spandau: Knauer, Winkler – Thomas (1), Bachmann (4), Meinecke (2), Kujath, Otto (9/6), Güdde (1), Sarah Herz (4), Sophie Herz (1).

 

Lars Wöllnitz

E-Mail: sportnews@mein-spandau.info

Spiel der Extreme: Spandauer SV empfängt das Schlusslicht


Am vergangenen Wochenende schafften die Handballerinnen der SG Spandau und die Fußballer des Spandauer SV den Sprung zurück in die Erfolgsspur. Während beim SSV der nächste Sieg fast schon eingeplant ist, hat die SG personelle Sorgen.

Nach vier sieglosen Spielen in Folge konnten die Oberliga-Handballerinnen der SG Spandau am vergangenen Wochenende einen 25:19-Heimsieg gegen denTabellenzweiten MTV Altlandsberg II einfahren. Prompt kletterte die SG vom zehnten auf den siebten Tabellenplatz und hat vor dem Spiel am Samstag (16 Uhr) beim Berliner TSC II sogar nur noch zwei Punkte Rückstand auf Platz zwei. „Es geht eng zu in der Liga. Jeder kann jeden schlagen“, betont SG-Trainer Henry Germann. Demnach ist auch beim TSC etwas drin für die Spandauerinnen, doch es wird schwer. „Uns fehlen einige Spielerinnen aus beruflichen Gründen. Das ist schade, aber wir fahren dort trotzdem nicht hin um zu verlieren“, gibt sich SG-Betreuerin Ines Herz kämpferisch.

Am 3. Spieltag jubelte der SSV nach einem 8:0 gegen Rudow II.

Am 3. Spieltag jubelte der SSV nach einem 8:0 gegen Rudow II. Und diesmal? Foto: Ulrich Herzog

Mit 4:1 gewann der Spandauer SV seine letzte Begegnung daheim gegen den 1. FC Neukölln, deutlich war dabei allerdings nur das Ergebnis. Klarer sollte die Begegnung am Sonntag (14 Uhr) verlaufen, wenn die Arminia Heiligensee den Tabellenführer empfängt. Zumindest spricht die Statistik für ein Spiel der Extreme: Der stärkste Angriff (Spandauer SV: 48 Treffer) der Bezirksliga trifft auf den schwächsten (Arminia Heiligensee: 13), außerdem die sicherste Abwehr (SSV: 13 Gegentore) auf die wackeligste (AH: 41). Selbst der Ausfall von Flügelflitzer Marc Lorenz dürfte die Spandauer zumindest in dieser Partie kaum belasten. Mit Kucak steht Trainer Murat Tik der Landesliga-Torschützenkönig der Vorsaison wieder zur Verfügung, gegen Neukölln reichte es für ihn bereits zu einem 30-minütigen Einsatz.

Lars Wöllnitz & Daniel Lehmann

E-Mail: sportnews@mein-spandau.info