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Überraschung: SG Spandau besiegt den Tabellenzweiten


8. Spieltag, Handball Oberliga Ostsee-Spree

SG Spandau -Altlandsberg

Mit 25:19 setzte sich die SG Spandau gegen Altlandberg durch. Foto: Lars Wöllnitz (Archiv)

Nach vier sieglosen Spielen haben sich die Oberliga-Handballerinnen der SG Spandau durch einen 25:19 (14:11)-Erfolg gegen den Tabellenzweiten MTV Altlandsberg II in die Erfolgsspur zurückgekämpft.

SG von Beginn an spielbestimmend

Die SG machte da weiter, wo sie beim letzten Spiel in Neukölln (21:21) aufgehört hatten. Mit Kampf und Cleverness vor dem gegnerischen Tor gingen die Gastgeber gleich mit 2:0 in Führung und bauten diese zwischenzeitlich sogar auf 11:4 aus. Dann kamen die Gäste aus Altslandsberg allerdings wieder auf 11:9 ran. „Wir wollten in dieser Phase zu viel und haben durch Einzelaktionen die Bälle verspielt“, bemängelte SG-Betreuerin Ines Herz. Spandau fing sich bis zur Pause aber wieder und führte verdient. Nur die Siebenmeter bereiteten der SG mal wieder Sorgen. Drei Freiwürfe vergab Spandau in der ersten Hälfte, die restlichen sieben konnte Dana Baerns im Laufe des Spiels dann aber verwandeln. 

Spandau behält die Spielkontrolle

Nach der Pause blieben die Gastgeber das spielbestimmende Team. „Nach kurzen Schwächephasen haben wir uns schnell wieder erholt. Das war der Schlüssel zum Sieg“, meinte Herz. So setzte sich die SG nach 15:13 wieder auf 19:15 ab und hielt den Gegner bis zum Ende des Spiels auf Distanz. So konnte die SG sich am Ende über  zwei Punkte freuen: „Wir standen hinten sehr gut und haben vorne die Tore gemacht. Ein verdienter Sieg, da wir das Spiel zu jeder Zeit im Griff hatten.“ Ein wenig überraschend war der Sieg gegen den Tabellenzweiten aber auch für Herz: „Da es die Zweitvertretung ist, kann man nur schwer einschätzen, wer da aufläuft. Aber wir wussten auch, dass in der Klasse jeder Gegner schlagbar ist.“

SG Spandau - Altlandsberg

Nach anfänglichen Problemen, landeten auch die Siebenmeter im Tor.

Nur zwei Punkte Rückstand auf den zweiten Platz

Das spiegelt sich auch in der engen Tabellenkonstellation wieder: Spandau rutschte durch den Sieg auf den siebten Tabellenplatz vor und hat nur zwei Punkte Rückstand auf Platz zwei. Der Sieg gegen Altlandsberg lässt zudem auf einiges hoffen. „Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung und wichtig für das Selbstvertrauen. So müssen wir weitermachen“, fordert Herz.  

SG Spandau: Knauer, Winkler – Schreiterer, Bachmann (5), Thiele, Kujath, Otto (3), Güdde (3), Frahm (3), Meinecke, Sarah Herz (1), Sophie Herz (2), Baerns (8/7).

Lars Wöllnitz

E-Mail: sportnews@mein-spandau.info

 

SG Spandau rettet Unentschieden in Neukölln


7. Spieltag, Handball Oberliga Ostsee-Spree

Déjà-vu-Erlebnis: Wie am vergangenen Spieltag spielten die Handballerinnen der SG Spandau in der Oberliga Ostsee-Spree erneut nur Unentschieden. Diesmal allerdings gegen einen deutlich schwächeren Gegner. Beim Tabellenvorletzen HSG Neukölln kamen die Gäste nicht über ein 21:21 (11:13) hinaus.

HSG Neukölln - SG Spandau 1

Die SG Spandau spielte bei der HSG Neukölln 21:21. Foto: Lars Wöllnitz

 

Zu viele Großchancen ausgelassen

Die Offensive war erneut der Schwachpunkt im Spiel der Gäste aus Spandau. So war es kaum verwunderlich, dass die 6:3-Führung nach schlechter Chancenverwertung vom Vorletzten Neukölln gedreht wurde (6:7). Bis zur Pause wuchs der Rückstand sogar noch auf drei Tore an (10:13). „Wir haben mehrere hundertprozentige Chancen nicht nutzen können. Dadurch bringen wir uns dann selber in Bedrängnis und müssen einem Rückstand hinterherlaufen“, haderte SG-Betreuerin Ines Herz.

Spandau kämpft sich zurück ins Spiel

Auch nach der Pause wurde es lange nicht besser: Neukölln baute die Führung auf 16:11 aus, während Spandau die Durchschlagskraft vor dem gegnerischen Tor fehlte. Neben den gut herausgespielten Möglichkeiten, wurden sogar Siebenmeter nicht verwertet. Aufgegeben haben sich die Spandauerinnen aber nie und das wurde belohnt: Die SG kam auf 16:19 ran und war nun besser im Spiel. Drei Minuten vor Schluss dann der verdiente Ausgleich (20:20) und sogar die Möglichkeit die Partie zu drehen, doch wieder konnte ein Siebenmeter nicht im Tor untergebracht werden. Stattdessen die erneute Führung für Neukölln (21:20), die die die Siegchancen der Spandauerinnen zunichte machte. Immerhin: In den letzten 20 Sekunden konnte die SG die Niederlage noch abwenden.

HSG Neukölln - SG Spandau

So wie hier, konnten die Spandauerinnen einige Siebenmeter nicht im Tor unterbringen.

Unentschieden zu wenig für beide Teams

 

Das Unentschieden ist für beide Teams im zu wenig, um sich Luft von den Abstiegsrängen zu verschaffen. Vor allem Favorit Spandau hatte sich mehr ausgerechnet. „Wir wollten hier gewinnen, da brauchen wir nichts schön zu reden. Am Ende müssen wir mit dem Unentschieden aber noch zufrieden sein“, meinte Herz, die aber zumindest den Kampfgeist lobte: „Wir haben uns nicht aufgegeben und sind so zurück ins Spiel gekommen.“

 

 

SG Spandau: Knauer, Winkler – Schreiterer (1), Bachmann (5), Thiele, Kujath, Otto (8/2), Güdde (2), Frahm (4), Meinecke, Sarah Herz (1), Sophie Herz.

Lars Wöllnitz

E-Mail: sportnews@mein-spandau.info

Unnötige Niederlage: SG Spandau unterliegt Tabellenführer Frankfurt


6. Spieltag, Handball Oberliga Ostsee-Spree

Logo des SG SpandauDie Handballerinnen der SG Spandau verloren ihr Heimspiel gegen den Frankfurter HC II mit 16:17 (5:11). Trotz der knappen Niederlage gegen den Tabellenführer war SG-Coach Henry Germann bedient, da für sein Team viel mehr drin war.

Spandau verpatzt erste Halbzeit

Der Reihe nach: Die SG fand nicht gut ins Spiel und überließ den Gästen das Geschehen. „Es war wie die Angst vor der Schlange“, monierte Germann. „Es hat einfach gar nichts geklappt. Wir haben die Bälle unnötig verloren, Pässe kamen nicht an und vorne haben wir den Abschluss nicht gefunden.“ Dementsprechend war der deutliche Rückstand zur Pause (5:11) verdient. Nach dem Seitenwechsel lief es bei den Gastgeberinnen besser. Vor allem in der Defensive ließ Spandau kaum noch Chancen zu. „Wir haben gekämpft und gut zusammengearbeitet. Frankfurt kam kaum mehr zu Toren“, so Germann. Wirklich knapp wurde es aber nicht mehr. Es waren nur noch 10 Sekunden auf der Uhr, als die SG den Anschlusstreffer erzielte (16:17). Damit war die dritte Saisonniederlage besiegelt.   

1. Damen der SG Spandau

Die 1. Damen der SG Spandau. Foto: sg-spandau.de

SG zeigt zwei Gesichter

Die zweite Halbzeit ging mit 11:6 aber klar an Gastgeber Spandau, denen die Aufholjagd in der zweiten Hälfte beinahe glückte . Umso mehr ärgerte Trainer Germann die Leistung vor der Pause: „Der Gegner war schlagbar, aber ich verstehe unsere Leistungschwankungen nicht. Das zieht sich schon durch die gesamte Saison.“ In einem torarmen Spiel kritisierte Germann aber vor allem die Angriffsleistung: „Das waren einfach zu wenig Tore! Wir haben die Torhüterin stark geschossen.“ In der Tabelle rutscht Spandau durch die Niederlage ins untere Tabellenmittelfeld auf den neunten Platz ab. Mit der Leistung der zweiten Halbzeit ließe sich immerhin der ein oder andere Gegner schlagen…

SG Spandau: Knauer, Winkler – Schreiterer, Bachmann (2), Thiele (1), Kujath, Otto (6/4) , Frahm (5), Meinecke (1), Sophie Herz, Sarah Herz, Baerns (1).

Lars Wöllnitz

E-Mail: sport@mein-spandau.info

Nagelprobe für die Spandauer Teams


Am Wochenende stehen für die Wasserfreunde Spandau und die Fußballer vom SSV echte Härtetests an. Die Handballerinnen der SG Spandau erwarten unterdessen den Tabellenführer aus Frankfurt (Oder).

Tabellenführer zu Gast bei der SG SpandauSportvorschau Spandau

Die Handballerinnen der SG Spandau empfangen am Samstag (17 Uhr) in der Oberliga Ostsee-Spree den Tabellenführer Frankfurter HC II. „Das wird eine schwere Aufgabe, da es die Reserve der Frankfurterinnen ist und man nie wissen kann, wer da aufläuft“, meint SG-Coach Henry Germann. Doch auch der Liga-Primus kassierte schon eine Niederlage: Am ersten Spieltag setzte es ein knappes 27:28 gegen den Tabellensechsten HSG OSC-Friedenau. Das stimmt Germann positiv: „Die ersten Spiele haben gezeigt, dass in dieser Liga jeder Gegner schlagbar ist. Wenn wir an die kampfstarke Leistung der vergangenen Woche anknüpfen, dann haben wir eine Chance.“ Außerdem spielen die Spandauerinnen bei ihren Heimspielen ohne Kleber am Ball. „Wir sind daran gewöhnt, aber Frankfurt könnte da Probleme bekommen“, hofft der Coach, der auch personell wieder eine größere Auswahl hat.

Die Wasserfreunde stehen für die Bundesliga in den Startlöchern.

Die Wasserfreunde (hier im Spiel gegen Dubrovnik) stehen für die Bundesliga in den Startlöchern. Foto: Daniel Lehmann

Wasserballsaison startet mit Berlin-Derby

Mit einem Auswärtsspiel starten die Wasserballer der Wasserfreunde Spandau am kommenden Samstag (18 Uhr) in die neue Bundesliga-Saison. Weit reisenmuss der amtierende deutsche Meister allerdings nicht, denn zum Auftakt gibt es gleich ein Berlin Derby: Das Spiel findet im Kombi-Bad Seestrasse beim SC Wedding statt. Für die Gastgeber ist es bereits das zweite Saisonspiel. Vergangene Woche verlor der Vorjahresvierte gegen die SG W98/Waspo Hannover mit 8:14. Bei der Spandauer Generalprobe vergangene Woche beim Championsleague-Auftakt setzte es ebenfalls eine Niederlage (8:9), die aber auch gegen den kroatischen Meister VK Jug Dubrovnik . Die Wasserfreunde zeigten eine klasse Leistung und schnupperten lange an der Überraschung. Die Favoritenrolle sollte zum Bundesliga-Auftakt damit klar an die Spandauer gehen…

Der SSV strebt den nächsten Heimsieg an

Gefährlich: Ein Tor und eine Vorlage erzielte Kovulmaz durch Freistöße gegen Preussen.

Gefährlich: Ein Tor und eine Vorlage erzielte Kovulmaz (Nr.8) durch Freistöße gegen Preussen. Seine Standards sind auch gegen Wannsee wieder gefragt. Foto: D.L.

Beim 4:2 am vergangenen Spieltag gegen den BFC Preussen II zeigte der Spandauer SV nach wackeligen Siegen wieder eine ansprechende Leistung – zumindest eine Halbzeit lang. Danach fiel die Elf von Trainer Murat Tik wie so oft in die bereits bekannte Lethargie der hohen Führung. Bisher fand sich allerdings auch schlicht kein Gegner, der dieses Luxusproblem ausnutzen konnte. Mit dem FV Wannsee empfängt der Spitzenreiter am Sonntag (14 Uhr) nun eine Mannschaft, die sich durch zuletzt zwei Siege ins obere Tabellenmittelfeld (aktuell Platz 5) der Bezirksliga St. 3 gespielt hat. Die Begegnung ist demnach selbst für den souveränen Ligaprimus nicht ohne, zumal dieser in den letzten vier Partien immer mindestens ein Tor kassierte. Ein Erfolg vor den eigenen Fans hingegen würde nicht nur den nächsten Konkurrenten auf Abstand halten, sondern zugleich die Stimmung vor dem Derby gegen die Spandauer Kickers (06.11.) weiter anheizen.

 

Weitere Sporttermine im Überblick:

Freitag, 28. Oktober 2011

2. Fußball Bundesliga:

  • 1. FC Union Berlin – FC St. Pauli, Alte Försterei, 18 Uhr

Samstag, 29. Oktober 2011

Fußball Bundesliga:

  • VfL Wolfsburg – Hertha BSC, 15:30 Uhr

Sonntag, 30. Oktober 2011

Fußball Berlin-Liga:

  • NSCC Trabzonspor – SC Gatow, 14 Uhr
  • SC Staaken – SFC Stern, Freiheitsweg, 14 Uhr

Fußball Landesliga:

  • SV Norden Nordwest 9 – FC Spandau, 14.15 Uhr
  • Galatasaray Spandau – Club Italia, 13.30 Uhr

Bezirksliga:

  • Spandauer SV – FV Wannsee, 14 Uhr
  • Berlin Hilalspor – Spandauer Kickers, 14.30 Uhr
  • SC Staaken II – SSC Südwest, 12.15 Uhr

 

Daniel Lehmann & Lars Wöllnitz

E-Mail: sportnews@mein-spandau.info

SG Spandau erkämpft Remis in Rostock


5. Spieltag, Oberliga Ostsee-SpreeLogo des SG Spandau

Die Handballerinnen der SG Spandau konnten beim Rostocker HC II einen Punkt entführen. Nachdem die Spandauerinnen das gesamte Spiel über einem Rückstand hinterhergelaufen sind, hieß es am Ende 28:28 (14:12).

Das Personal

Mit Sarah Herz, Sybille Rehberg und Michelle Hönighaus fehlten der SG in Rostock gleich drei Rückraumspielerinnen. Trainer Henry Germann musste daher umstellen und versuchte es mit Klara Bachmann, Katja Otto und Anja Thiele. „In der Konstellation haben wir noch nicht zusammengespielt, aber dafür hat es sehr gut geklappt“, lobte Germann.

Spandau kämpft gegen den Rückstand

Trotzdem tat sich Spandau schwer und lief die meiste Zeit über einem Zwei-Tore-Rückstand hinterher. Aufgeben kam für die Spandauerinnen nicht in Frage und so kämpfte sich das Team immer wieder heran. Zur Freude von Coach Germann: „Wir haben uns nicht aufgegeben und obwohl wir athletisch unterlegen waren, haben wir immer wieder den Weg zum Tor gefunden.“ Auch spielerisch sah es phasenweise gut aus. „Wir haben gut kombiniert. Es hat zwar nicht alles geklappt, aber wir sind auf einem guten Weg“, meint Germann.

Am Ende war sogar der Sieg drin

1.

Die 1. Damen der SG Spandau. Foto: sg-spandau.de

Kurz vor Schluss glich Spandau zum 28:28 aus und plötzlich war sogar der Sieg drin: Den Angriff der Gastgeberinnen parierte die SG-Torhüterin, als noch 15 Sekunden auf der Uhr waren. Germann nahm eine Auszeit, um die Konzentration auf den letzten Spielzug zu lenken, doch es blieb beim 28:28. „Es war am Ende sogar mehr für uns drin, aber mit dem Unentschieden können wir absolut zufrieden sein“, so Germanns Fazit. Durch den Punktgewinn hält die SG den fünften Tabellenplatz und bleibt in der Tabelle vor Gegner Rostock.

29.10.:SG Spandau – Frankfurter HC II(17 Uhr)

Lars Wöllnitz

E-Mail: sportnews@mein-spandau.info