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Gemeinschaftsgarten in der Spandauer Neustadt

In die Mittelstraße ist Leben eingezogen

Gemeinschaftsgarten Mittelstraße (Foto: Maria Barth)

Gemeinschaftsgarten Mittelstraße (Foto: Maria Barth)

Ein paar unentwegte Menschen versuchen unter Anleitung der Gartentherapeutin Maria Barth seit dem Mai letzten Jahres in der Spandauer Neustadt einen Gemeinschaftsgarten zu betreiben. Das vom Quartiersmanagement geförderte und vom Grünflächenamt unterstützte Projekt möchte in einem unwirtlichen, fast vergessenen, Bereich wieder buntes Leben einkehren lassen. Neudeutsch nennt man so einen Versuch „urban gardening“. Montags 15:30 bis 17:30 Uhr und freitags 10 bis 12 Uhr kann hier gemeinschaftlich unter Anleitung gegärtnert werden. Interessierte sind herzlich willkommen. In vielen Großstädte ist dies ein Ausdruck dafür, sich ein Stück Natur zurückzuerobern. Die Prinzessinnen-Gärten am Moritzplatz in Kreuzberg sind ein beeindruckendes Beispiel dafür.

Nicht alle Nutzer sind erwünscht

Im Laufe vieler Jahre hatte sich ein Stückchen Brache an der Mittelstraße zu einem eher ungeliebten Ort entwickelt. In der Nähe der alten Schule führen zwei schmale Wege zu einer Grünfläche, die ringsum von alten Häusern und Brandwänden umschlossen ist. Graffitis an den Wänden zeugen davon, dass jungen Menschen hier ihre „künstlerische Ader“ austobten, Dreck, dass es einigen Nutzern der Fläche nicht um eine nachhaltige Nutzung ging. Ein großes Holzgerüst gammelte damals vor sich hin. Man geht da nicht hin, sagten einige. Drogen sollen dort konsumiert werden. Ab und an werden Spritzen auf dem Kinderspielplatz gefunden. Abseits der Straße und unbeobachtet scheint dies ein „idealer Ort“ dafür zu sein.

Gerade darum ist das Gartenprojekt so wichtig, auch wenn es nur einen winzigen Teil der Brachfläche für sich nutzen darf. Nur wenn wieder regelmäßig frisches Leben einkehrt, kann sich das Stückchen Land zu einem gern besuchten lebendigen Ort entwickeln. Schon bald wird der Bezirk hier einen ansprechenden Spielplatz errichten. Eine Absicht, der einige Nachbarn nicht viel abgewinnen können. Sie haben anscheinend Angst vor einer lauten Zukunft: Kinder sind Lärm …

Ab und an wurden die liebevoll gesetzten Pflanzen herausgerissen. Sinnlose Zerstörungswut oder ein Zeichen nach dem Motto „wir wollen euch hier nicht haben“. Aber es scheint sich zu bessern.

Gärtnern als therapeutischer Ansatz

Es geht nicht vordergründig darum, einfach mal ein paar Blümchen zu pflanzen. Aktivitäten rund um Pflanzen sollen die körperliche, soziale und psychische Gesundheit und die Lebensqualität des Menschen erhalten und steigern. Das Gemeinschaftserlebnis stärkt auch den Einzelnen. Kinder, Jugendliche und auch ältere finden sich hier ein. Alle Teilnehmer sind stolz auf das erreichte. Die Produkte des Gartens werden auch weiterverarbeitet zu Sirup, Pflanzenfarben, „Kaffee“ aus Löwenzahnwurzel und vieles mehr.

Wer neugierig geworden ist, findet weitere Informationen auf der Internetseite des Quartiersmanagements in der Spandauer Neustadt http://qm-spandauer-neustadt.de

 

Ralf Salecker

Geänderte Freistellungsregelung

Ein Konzept nach Spandauer Bedrüfnissen soll her

wohnungen--ralf-salecker-400Aufgrund der positiven Erfahrungen in den Quartiersmanagementgebieten soll der Aufwärts- trend durch die Verlängerung der Freistellungs- regelung der unter die Belegungsbindung fallenden Wohnungen bis zum Jahresende 2013 verstärkt werden.

Bezirksstadtrat Stephan Machulik sieht sich insbesondere durch die intensiven Gespräche mit den Vertretern der betroffenen Wohnungsbau- gesellschaften darin bestärkt, ein auf die speziellen Bedürfnisse Spandaus abgestimmtes Konzept zu entwickeln, welches sowohl Mieter- als auch Vermieterinteressen berücksichtigt.

Bereits bestehende Freistellungen in den Quartiersmanagementgebieten wie auch die Gebietsfreistellung Heerstraße Nord sind hiervon nicht berührt.

Mitarbeiter/in gesucht

Verstärkung für Projekt „Nachbarschaftszentrum Paul-Schneider-Haus“

Das Projekt "Nachbarschaftszentrum" verbindet.

Das Projekt „Nachbarschaftszentrum“ verbindet.

Die evangelische Luthergemeinde sucht in Zusammenarbeit mit dem Quartiersmangement Spandauer Neustadt eine/n Mitarbeiter/in zur Koordination des Projekts „Nachbarschafts- zentrum Paul-Schneider-Haus“. Die Stelle ist ab 01.07.2013 zu besetzen, zunächst für 20 Stunden/Woche und befristet auf 18 Monate.

Aufgabengebiete

  • Koordination und Begleitung der im Paul-Schneider-Haus ansässigen Gruppen und Einrichtungen
  • Gewinnung von passenden Gruppen und Einrichtungen sowie Einzelvermietung für besondere Veranstaltungen an Organisationen, Einrichtungen und Privatpersonen
  • Weiterentwicklung der Konzeption für das Nachbarschaftszentrum in Zusammenarbeit mit den Neustädter Bewohnern, Akteuren und Einrichtung
  • Öffentlichkeitsarbeit für das Nachbarschaftszentrum
  • Zusammenarbeit mit der Diakonin, dem Pfarrer, dem Haus- und Kirchwart sowie den weiteren Mitarbeitenden der Luthergemeinde
  • Zusammenarbeit mit dem Projekt „LAIB und SEELE“, in dem an jedem Montag ca. 250 Familien und Einzelpersonen mit Lebensmitteln und anderem versorgt werden
  • Vernetzung und Zusammenarbeit mit den im Stadtteil ansässigen Einrichtungen, insbesondere dem Quarteiersmanagement Spandauer Neustadt, dem Verein Spandau Neustadt e.V., dem Projekt „Spax“ und anderen

Die Gemeinde wünscht sich eine begeisterte und begeisternde Persönlichkeit für eine vielseitige und abwechslungsreiche Tätigkeit.

Anforderungen

  • Interesse an der Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Menschen, auch in schwieriger sozialer Situation
  • Fähigkeit zum Vernetzen mit Institutionen, Einrichtungen und Vereinen im Stadtteil und Bezirk
  • Fähigkeit zur strukturierten Arbeit und Koordination
  • Wünschenswert wäre eine sozial- oder kulturpädagogische Ausbildung und Erfahrungen im Kultur- und Eventmanagement

Bewerbung schriftlich und per Mail bis zum 11.06.2013 an Hr. Wohlfahrt (Lutherplatz 3, 13585 Spandau / mathias.wohlfahrt@luthergemeinde-spandau.de) – die Auswahlgespräche sind für den 18.06.2013 geplant. Mehr Infos zur Gemeinde gibt`s unter: www.luthergemeinde-spandau.de

Gemeinsam für die Spandauer Neustadt

Neben der Eröffnung vom „Cafe Paule“ sollen drei weitere Projekte Jung und Alt in und für ihren Stadtteil mobilisieren.

Das Quartiersmanagement Spandauer Neustadt ist die jüngste Initiative aus dem Bereich Soziale Stadt im Bezirk. Als Nachzügler setzt der „Jüngling“ bei allen Maßnahmen auf das Motto: „Die Neustadt mit den Bürgerinnen und Bürgern gestalten“, wie es Quartiersmanager Öztürk Kiran beschreibt. Am Dienstag konnte mit der Eröffnung des Nachbarschaftscafes im Paul-Schneider-Haus – betrieben vom Spandau Neustadt e.V. – ein weiterer Schritt erfolgreich abgeschlossen werden. Auch dabei wirkte das Quartiersmanagement mit. Und ein Ende ist bei weitem nicht in Sicht. Allein drei neu gestartete Projekte sollen jetzt Jugendliche, Schülerinnen und Schüler als auch Geschäftsleute im Kiez zum „mitmachen“ bewegen.

Lotta Rüger vom Mädchenladen in der Lasiuszeile und Mitverantwortliche der Jugendjury.

Lotta Rüger vom Mädchenladen in der Lasiuszeile und Mitverantwortliche der Jugendjury.

Jugendjury

So hatte beispielsweise gestern Abend die Jugendjury ihren Auftakt. Hierbei sind alle Neustädter Jugendlichen von 12 bis 17 Jahren aufgerufen, mitzuentscheiden welche Projekte finanziell gefördert werden sollen. Insgesamt stehen 3.000 Euro als „Startkapital“ für Bands, Wettbewerbe, Initiativen oder dem eigenen Film zur Verfügung. Durch die Jugendjury kann jede Idee Wirklichkeit werden, denn niemand wird hier sagen: „Dafür ist kein Geld da.“ Interessierte Juroren als auch Projektvorschläge sowie alle weiteren Informationen gibt es über Mail an Jugendjury.Neustadt@gmx.de.

Zusammen mit der Lynar-Grundschule sucht der Spandauer Jugend e.V. Mentoren für Schüler im Rahmen vom Education Point.

Zusammen mit der Lynar-Grundschule sucht der Spandauer Jugend e.V. Mentoren für Schüler im Rahmen vom Education Point.

Studenten gesucht

Nicht weniger innovativ ist das Projekt des Education Point vom Spandauer Jugend e.V.. Über ein Mentor-Programm werden hier nicht nur schulschwache sondern auch starke Schüler der Lynar-Grundschule in ihrer Entwicklung gefördert. Dafür werden noch Studenten aller Fachrichtungen, bevorzugt aus der Neustadt, gesucht, die dann Schüler in ihrer Laufbahn begleiten und unterstützen. Hierzu gehören sowohl leistungsschwache ebenso wie –starke Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassenstufe. Die Mentoren erhalten neben den sozialen Erfahrungen und der professionellen Einarbeitung auch eine Aufwandsent-schädigung. Informationen über info@spandauerjugend.com

Dr. Philippe Royer ist Initiator des Barcamp Spandauer Neustadt

Dr. Philippe Royer ist Initiator des Barcamp Spandauer Neustadt. Fotos (3): Patrick Rein

Innovation und Image-Offensive

Das dritte Projekt ist hingegen gänzlich anderer Natur: Das Barcamp Spandau Neustadt will Geschäftsleute und Kreative zusammenführen um Potenziale des Quartiers herauszuarbeiten. Diese sollen über ein mediales Netzwerk kommuniziert werden und somit auch Externe neugierig auf den Stadtteil machen. Hintergrund ist, dass weiterhin rund 50 Laden- beziehungsweise Geschäftsräume keinen Nutzer gefunden haben. Ins Leben gerufen wurde die Initiative von Dr. Philippe Andre Royer der per Mail an info@kshaping.com für Interessierte zur Verfügung steht.

Dies sind nur drei Projekte, welche das Quartiersmanagement Spandau Neustadt aktuell auf den Weg gebracht hat. Auch zukünftig sind alle Neustädterinnen und Neustädter aufgerufen, sich beim Quartiersmanagement einzubringen und mitzuentscheiden, wie zur Verfügung stehende Fördermittel sinnvoll verwendet werden sollen.

Patrick Rein

5. Quartiersrätekongress im Abgeordnetenhaus von Berlin

Der Bürgermeister von Berlin dankt den Quartiersräten

Baustadtrat Carsten Röding und der Bezirksbürgermeister von Friedrichshain-Kreuzberg (Foto: Ralf Salecker)

Baustadtrat Carsten Röding und der Bezirksbürgermeister von Friedrichshain-Kreuzberg (Foto: Ralf Salecker)

Das Abgeordnetenhaus von Berlin beherbergte diesmal ganz besondere Gäste. Quartiersräte aus allen Berliner Quartiersmanagementgebieten kamen zu einem Kongress zusammen, um sich auszutauschen. Michael Müller, der Bürgermeister von Berlin und Senator für Stadtentwicklung und Umwelt dankte den Quartiersräten für das erbrachte ehrenamtliche Engagement. Auch die Spandauer Quartiersgebiete, das Falkenhagener Feld West und Ost, Heerstraße Nord und die Spandauer Neustadt waren vertreten.

Gewinner des „RegioStars Award 2013“

Stadtentwicklungssenator Michael Müller hob in diesem Zusammenhang einen ganz besonderen Preis hervor, den das Berliner Quartiersmanagement von der Europäischen Union verliehen wurde. Seit 2008 werden besonders innovative und intelligente Projekte, die aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) bezuschusst werden, mit dem RegioStars Award ausgezeichnet. Für 2013 reichten 23 Mitgliedsstaaten 149 Projekte ein. In 5 Kategorien gab es Auszeichnungen: Intelligentes Wachstum, Nachhaltiges Wachstum, Integratives Wachstum, in der Kategorie Information/Kommunikation sowie in der Kategorie CityStar. In der CityStar-Kategorie triumphierte das Berliner Quartiersmanagement.

„Diese Auszeichnung ist die Bestätigung dafür, dass wir mit der Organisation von sozialen Zusammenhalt und solidarischem Miteinander in benachteiligten Stadtteilen im europäischen Vergleich einen Spitzenplatz belegen. Und dieser Spitzenplatz gründet im herausragenden Engagement der Menschen, die in den QM-Gebieten leben, arbeiten und sich trotz schwieriger Bedingungen für ein funktionierendes Gemeinwesen einsetzen.“

Quartiersräte beklagen die Wohnungssituation in Berlin

Während einer Diskussionsrunde kamen zwei besondere Probleme in der Stadt zur Sprache. Einerseits wird Wohnraum für viele immer unerschwinglicher, eine Verdrängung in die Randlagen der Stadt ist die Folge. Bezahlbarer Wohnraum muss also geschaffen und erhalten werden. Andererseits müssen „Berlinern mit Migrationshintergrund“ anscheinend immer noch mit dem Vorwurf leben, sich nicht genügend zu engagieren oder zu gar sich nicht in die Gesellschaft einzupassen. Interessanterweise beteiligen sich gerade „Migranten“ stärker in den Quartiersräten als es prozentual Deutsche tun. Dazu kommt, dass es sich bei DEN „Migranten“ oft um in Deutschland geborene und sozialisierte Mitbewohner handelt, die sich selbst als Deutsche, Berliner und Spandauer fühlen. Sie sehen sich nicht als Migranten, sondern wollen gleichberechtigte Mitbürger sein.

Carsten Röding hebt die gute Zusammenarbeit hervor

Der Baustadtrat Carsten Röding hob die gute Zusammenarbeit der Menschen in den QWM-Gebieten mit dem Bezirksamt hervor. Vor allem, weil diese nicht durch politische Konfrontationen geprägt ist, sondern konstruktiver Zusammenarbeit, mit dem Ziel, das die Bewohner in ihren Kiezen wieder einen Grund haben, sich dort wohlzufühlen.

Besonders wichtig ist es, wieder soziale Anlaufstellen in den Kiezen zu schaffen, an denen Menschen zusammen kommen können, wenn sie Probleme haben. Derzeit sieht eher so aus, dass es zu wenig davon gibt. Gerade diese bieten einen wichtigen Ankerpunkt für die Menschen in den Kiezen. Um trotz der beschränkten finanziellen Mittel solche wieder zu schaffen, bedarf es der gemeinsamen Anstrengungen über verschiedene Ressorts hinweg.

 

Ralf Salecker

Kandidatenvorstellung in der Neustadt

Das Quartiersmanagement Neustadt wählt noch bis Donnerstag seinen neuen Quartiersrat

Um den sozialen Problemen in bestimmten Stadtteilen entgegenzuwirken, wurde bereits 1999 das Quartiersmanagement ins Leben gerufen. Die vielfältigen Problemlagen konzentrieren sich in diesen Stadtteilen und führen zu einer insgesamt negativen Entwicklung. Gegenwärtig werden mehr als 474 Programmgebiete in rund 284 deutschen Städten und Gemeinden gefördert. Dieses dient dem Aufbau und der Stabilisierung von Nachbarschaften sowie der baulichen Weiterentwicklung als auch Aufwertung von Bildungseinrichtungen sowie Gebäuden und Anlagen, welche die Gemeinschaftsbildung und den sozialen Zusammenhalt in einem Stadtteil unterstützen. Neben dem Quartiersmanagement der Neustadt gibt es in Spandau entsprechende Quartiere auch für das Falkenhagener Feld Ost und West sowie der Heerstraße.

Auch Bezirksbürgermeister Kleebank verschaffte sich einen Kandidatenüberblick.

Auch Bezirksbürgermeister Kleebank verschaffte sich einen Kandidatenüberblick.

Neustadt wählt

Alle zwei Jahre wählen die Bewohner einen neuen Quartiersrat, bestehend aus zwölf Vertretern. Am Dienstagabend hatten alle Neustädter beim Salon die Möglichkeit die Kandidaten näher kennenzulernen. Vor deren Vorstellung stimmten sowohl Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank (SPD) als auch Stadtrat und stellvertretender Bürgermeister Carsten Röding (CDU) auf die bevorstehenden Aufgaben ein. Zudem wurden die bisherigen Quartiersräte verabschiedet und erhielten als Dank von der Senatsverwaltung die sogenannte Ehrenamtskarte. Denn die Ausübung als Quartiersrat erfolgt ausschließlich ehrenamtlich. Alle Kandidaten finden sich im Internet auf der Seite des QM-Neustadt.

Baustadtrat Röding leitete zur Verabschiedung der bisherigen Quartiersräte über.

Baustadtrat Röding leitete zur Verabschiedung der bisherigen Quartiersräte über.

Zeit drängt

Wer gestern nicht dabei sein konnte, hat heute von 14 bis 18 Uhr im WaschCafe in der Schäferstraße 8 sowie am Donnerstag von 9 bis 14 Uhr im Quartiersbüro in der Kurstraße 5 noch die Gelegenheit seine Stimme abzugeben. Wahlberechtigt sind alle Bewohner der Neustadt die mindestens 16 Jahre alt sind und im Gebiet Neustadt ihren Wohnsitz haben. Zur Wahl sind daher ein gültiges Ausweisdokument wie Personalausweis oder Reisepass mit Meldebestätigung mitzubringen.

Die ehemaligen Quartiersräte erhielten zur Verabschiedung die Ehrenamtskarte.

Die ehemaligen Quartiersräte erhielten zur Verabschiedung die Ehrenamtskarte. Fotos (3): Patrick Rein

Etwas bewegen

Neben der aktiven Mitarbeit ist darüber auch jede Bürgerin und jeder Bürger aufgerufen sich am Quartiersmanagement zu beteiligen. So zeichnet sich das Quartiersmanagement an der energetischen Sanierung und Neugestaltung der Lynar-Grundschule verantwortlich. Eine enge Zusammenarbeit mit den entsprechenden Behörden im Bezirk als auch bei der Senatsverwaltung ist für die Verwirklichung der Ziele unerlässlich.

Patrick Rein

Trommelbau mit dem Klang-Holz e.V. im Falkenhagener Feld

Eine kinderleichte Angelegenheit mit der richtigen Unterstützung

Trommelbau-Kurs im Falkenhagener Feld (Foto: Ralf Ralecker)

Trommelbau-Kurs im Falkenhagener Feld (Foto: Ralf Ralecker)

Ich kann niemals ein Musikinstrument selbst bauen. So denken die meisten Menschen, die sich zuerst das mögliche Ergebnis anschauen und dann resignieren, bevor es losgeht. Kaum jemand hat es gelernt, mit seinen eigenen Händen etwas zu bauen. In den Schulen ist Werkunterricht meist Schnee von gestern.  Musikinstrumente erscheinen als etwas geheimnisvolles, dem nur Spezialisten sich widmen.

20 Jahre Erfahrung

Die Instrumentenbau-Werkstatt Klang-Holz e.V. hat es sich seit rund 20 Jahren auf die Fahnen geschrieben, dem Instrumentenbau sein scheinbar abweisendes Geheimnis zu nehmen. Mit der richtigen Unterstützung ist es eine fast kinderleichte Angelegenheit – genügend Geduld einmal vorausgesetzt.

Diese Erfahrung konnten in den letzten zwei Wochen 7 Kinder machen, die sich an den Bau einer eigenen Trommel heranwagten. Möglich wurde dieser besondere Sommerferienkurs durch eine Projektförderung durch das Quartiersmanagement Falkenhagener Feld Ost.

In guten Händen

Zwei erfahrene Mitglieder des Klang-Holz e.V. von der Zitadelle Spandau waren 14 Tage lang mit Rat und Tat zur Stelle um der der quirligen Rasselbande ihre eigene Trommel zu ermöglichen. Wenn man den „Trick“ kennt ist es wirklich kinderleicht. Wie ein altes Holzfass, wird der Grundkörper der Spandauer Handtrommel aus einem kleinen Berg von Dauben zusammengesetzt.

In einem festen Winkel vorgeschnitten mussten sie „nur“ geleimt und zusammengesetzt werden. Der Lein durfte dann über Nacht aushärten, damit der Korpus am nächsten Tag mit dem Hobel in Form gebracht werden konnte. Manche gingen erst sehr zaghaft ans Hobeln, andere legten gleich kräftig mit viel Elan los. Irgendwann hatte jeder seinen Trommelkorpus rund und einigermaßen glatt bekommen.

Fleißarbeit ist angesagt

Mit Sandpapier und Ziehklinge ging es an die letzten Unebenheiten. Der scharfen Kante im oberen Bereich, über den einmal das Trommelfell gespannt werden soll, rückten alle mit der Raspel zu Leibe. Mit der richtigen Wippbewegung kommt die gewünschte Rundung fast von alleine.

Ein ganz besonderer Moment war es für die vier Mädel und drei Jungen der Trommel das vorbereitete Fell über die Ohren zu ziehen. Acht Spannschnüre mussten symmetrisch angeordnet und mit Knebel gespannt werden, um die Trommel auf den richtigen Ton zu stimmen.

Nun ist der Augenblick der Wahrheit nicht mehr weit, bis die ersten Trommelklänge zu hören sind. Vier Mädels und drei Jungen halten ihre eigenen Trommeln in den Händen. Schaut man zurück und überlegt, wer konsequenter bei der Sache war, dann liegen die Mädchen sicherlich vorne. Jetzt muss nur noch regelmäßig geübt werden, damit der Auftritt beim Sommerfest im Falkenhagener Feld ein Erfolg wird. Daran besteht kein Zweifel. Auf der Offenen Bühne im Klubhaus hatten alle ihren Trommelbau-Rap schon zum Besten geben können.

 

Ralf Salecker

Probleme wohin man schaut

Das Quartiermanagement auf dem Vormarsch

© Gerd Altmann - ShapesAllSilhouettes.com / pixelio.de

Das Quartiersmanagement – Probleme analysieren und Lösungen finden © Gerd Altmann – ShapesAllSilhouettes.com / pixelio.de

Das Projekt Quartiersmangement existiert schon seit mehreren Jahren. In den 1990er Jahren verbreitete es sich vorerst größtenteils in den Stadtstaaten wie Bremen und Hamburg. Mittels eines öffentlich eingesetzten Quartiersmanagers unterliegt das Quartiersmangement einer zentralen Steuerung. Hauptaufgaben sind hierbei die Vermittlung, die Verwaltung und die Verteilung von Fördergeldern. Die Fördergelder, sogenannte „Quatierfonds“ stehen für kurzfristige und kleinere Maßnahmen im Stadtteil wie Straßenfeste und dem Bau von Spielplätzen bereit. Bei größeren Maßnahmen müssen, wie fast überall auch, erst Genehmigungen bzw. Bewilligungen eingeholt werden.

Quartiermanagement, was ist das überhaupt?

Einige Kieze verzeichnen eine hohe Arbeitslosenquote und einen ansteigenden Migrantenzuwachs. Ebenfalls haben sie ein überdurchschnittlich hohes Pro-Kopf-Verschulden und meist auch einen großen Anteil an HARTZ IV-Empfängern und Empfängern anderer staatlicher Leistungen. Diese Kieze haben Entwicklungsbedarf und brauchen Unterstützung. Hier kommt dann das Quartiersmanagement (QM), auch Stadtteilmangement ins Spiel. Das QM greift gezielt da ein, wo es Probleme gibt. Es geht darum, dass die Verwaltung, die lokale Politik, Verein sowie Bildungs- und Kultureinrichtungen zusammenwirken um Lösungen zu erarbeiten und zu verwirklichen. Doch nicht nur die „außenstehenden“ Stellen sind am Entwicklungsprozess beteiligt, das QM zielt stark darauf ab, dass auch die Bewohner des betroffenen Stadtteils sich aktiv beteiligen. Es entsteht sozusagen eine Gemeinschaft, die die gleichen Ziele verfolgt.

Wo ist das Quartiersmanagement in Spandau aktiv

© Andrea Damm / pixelio.de

Bildung – ein Grundpfeiler für soziale Stärke © Andrea Damm / pixelio.de

Falkenhagener Feld Ost sowie West wird aus Problemkiez deklariert. Hier leben größtenteils ältere Menschen im Rentenalter und drüber aber auch sehr viele Kinder und Jugendliche. Beide Bevölkerungsgruppen beziehen mit einigen Ausnahmen fast alle staatliche Unterstützung. Auch eine hohe Arbeitslosenquote ist im Stadtteil Falkenhagener Feldzu verzeichnen, Ballungsraum hierfür ist entlang der Zeppelinstraße.

Auch die Heerstraße zieht die Aufmerksamkeit des Quartiermangements auf sich, denn auch hier Bedarf es dringender Hilfe. Seit 1978 existiert hier das Gemeinwesenzentrum, was sich seitdem großer Beliebtheit erfreut. Es ist Anlaufstelle für Bedürfnisse, Probleme der Anwohner und Aktivitäten. Doch trotz der Bemühungen durch das Gemeinwesenzentrum bleibt das Gemeinwohl auf der Strecke. Die Heerstraße hat einen hohen Anwohneranteil mit Sprach- und Integrationsproblemen. Viele der dort ansässigen Menschen haben nicht den Ehrgeiz sich für das Gemeinwohl einzusetzen, wie es beispielsweise vor vielen Jahren von den Bewohnern üblich war. Erschreckend ist auch der Blick auf die Gruppe der Kinder und Jugendlichen, die hier wohnen. Nach Einschätzungen durch das QM wird die Situation der Kinder bis 7 Jahren als „dramatisch“ eingeschätzt. Sofern diese Kinder keine Unterstützung erfahren, wird sich diese Situation auch bis ins jugendliche Alter nicht ändern.

In der Spandauer Neustadt zeigt sich ein ähnliches Bild. Der Stadtteil hat knapp 9.000 Einwohner, davon beziehen 12% finanzielle Unterstützung vom Staat. Fast ein Viertel der Anwohner ist arbeitslos und 25% der Anwohner über 18 Jahren haben Schulden. Die Lage der Schulen verdeutlicht die soziale Schwäche der Spandauer Neustadt nochmals. Über 40% der Schüler, die in der Spandauer Neustadt eine Hauptschule besuchen, verlassen diese ohne Abschluss. Doch die Situation von Kindern und Jugendlichen ist schon längere Zeit ein Thema. So wurden Einrichtungen geschaffen, wo sich Kinder und Jugendliche aufhalten, beraten und beschäftigen können. Doch sind die räumlichen Kapazitäten vom „Treffpunkt Lynarstraße“, der „Freizeitstätte Koeltze“ und dem Mädchenladen bei weitem nicht ausreichend um den Bedarf zu decken. So sind fehlende Spielplätze, Bewegungsflächen und Freizeiteinrichtungen immer noch zu dürftig vertreten.

Ziele für die Zukunft

© Günther Gumhold / pixelio.de

Kindern und Jugendlichen mehr Möglichkeiten geben, als Chance für eine bessere Zukunft. © Günther Gumhold / pixelio.de

Das Quartiersmanagement bemüht sich in allen drei Regionen Spandaus um Lösungsansätze und schnelle Umsetzungen derselben. Denn nichts ist wichtiger als Kindern und Jugendlichen sowie auch allen Anwohnern ein sozial starkes Umfeld zu schaffen in dem das Gemeinwohl an erster Stelle steht und die Wertschätzung von guter Nachbarschaft wieder aufpoliert werden. Das geht aber nur, wenn alle an einem Strang ziehen. Engagieren Sie sich auch für Ihren Stadtteil – Informationen dazu finden Sie hier.

Neustadt öffne Dich – Spandauer Gewerbe trifft sich


Von Bummellotsen und mehr …

Ulis Fahrrad-Museum in der Spandauer Neustadt (Foto: Ralf Salecker)

Ulis Fahrrad-Museum in der Spandauer Neustadt (Foto: Ralf Salecker)

Etwa zwischen Schönwalder und Neuendorfer Straße spielt sich das Geschäftsleben im Quartier der Spandauer Neustadt ab. Der Kiez hat nicht den besten Ruf. Nicht umsonst sind hier ein Quartiersmanagement, eine Zwischennutzungsagentur und viele andere Beteiligte aktiv.

Leerstand ist ein großes Problem.

Arbeitslosigkeit im Kiez sorgt für eine geringe Kaufkraft der Bewohner, mit entsprechenden Folgen für die Geschäfte. Es gibt durchaus noch alteingesessene Gewerbebetriebe. Daneben existieren deutlich mehr Kleinbetriebe, die von Migranten betrieben werden.

Auch die Schleckerpleite hinterlässt in der Neustadt ihre Spuren. Damit fehlen den Bewohnern nicht nur Einkaufsmöglichkeiten für den täglichen Bedarf, sondern den benachbarten Geschäftsleuten auch potentielle Kundenmagneten. Umso wichtiger ist eine bewusste Ansiedlung von passenden Nachfolgern in den leerstehenden Räumen. Spielhallen gibt es hier schon genug.

AG Gewerbe

Solche Probleme, aber ebenso die alltäglich spürbare Veränderung des Kaufverhaltens der Bevölkerung ist ein Thema der AG Gewerbe in der Spandauer Neustadt. An immer wieder neuen Orten kommen Gewerbetreibende, das Quartiermanagement, die Zwischennutzungsagentur und die Wirtschaftsberatung des Bezirksamts Spandau zusammen.

Der regelmäßige Austausch dient einerseits dem Kennenlernen und schafft so eine Grundlage für eine intensivere Vernetzung, soll andererseits über das emotionale Gemeinschaftsgefühl hinaus auch eine inhaltliche Arbeit in Gang halten.  Mittel- und langfristiges Ziel aller Beteiligten ist es, die Kaufkraft im Gebiet zu stärken. Existenzgründer finden hier passende Ansprechpartner.

Neustadt öffne Dich

Die nächste geplante Aktion der Zwischennutzungsagentur coopolis ist die temporäre Nutzung der nun leerstehenden Schleckerfiliale. Nach dem Motto „Neustadt öffne Dich“ wird so der Blick auf den frischen Leerstand gelenkt. Die entsprechende Verwaltung hat sich dazu schon positiv geäußert – keine Selbstverständlichkeit. Solch ein Blick hat mit dem Kulturkaufhaus am Park schon einmal nachhaltigen Erfolg erzielt. Dort, wo vorher jahrelang Leerstand herrschte, haben vier Geschäfte geöffnet.

Mit dem „Bummellotsen“ für die Neustadt hat die AG Gewerbe ein den ersten Blick überraschendes Ergebnis ihrer Arbeit präsentiert. Es gibt mehr Anbieter in den Bereichen Handel, Wellness, Gesundheit, Kultur, Gastronomie, Service und Handwerk, als erwartet.

Bald, mit der Schließung des Flughafen Tegels, wird Stille über den Dächern der Neustadt herrschen. Wegen ihrer attraktiven Wassernähe ziehen dann wieder ganz neue Bewohner hierher. Der Boden für eine sich langsam verbessernde Infrastruktur wird schon einmal bereitet.

 

Ralf Salecker

 

Einige Artikel zur Spandauer Neustadt

 

 

Schreiben, Schauspielern, Fotografieren, ein neuer Kulturort in der Spandauer Neustadt


„Kreative Köpfe“ bringen frischen künstlerischen Wind

Kreative Köpfe in der Spandauer Neustadt (Foto: Kreative Köpfe)

Kreative Köpfe in der Spandauer Neustadt (Foto: Kreative Köpfe)

In der Spandauer Neustadt hat vor rund zwei Monaten eine Keimzelle für junges kreatives Entdecken ihre Pforten geöffnet. Die „Kreativen Köpfe“ in der Neuendorfer Straße 76 bieten Schreibwerkstätten, Theater und Fotografie. In einer ehemaligen Kneipe, die sehr lange Zeit leer stand, tobt jetzt ein buntes Leben. Improvisationstheater, Schreibwerkstätten und ein Fotostudio bieten ein breites Spektrum an Möglichkeiten.

Als im letzten Jahr die Zwischennutzugsagentur coopolis zu einem Rundgang durch den bestehenden Leerstand im Kiez der Spandauer Neustadt aufrief, folgen junge, wie alte Neugierige diesem Ruf. Dieser Rundgang mit dem Baustadtrat Röding verlief anders als üblich. An jedem besuchten Ort sorgte ein junger Liedermacher für originelle Unterhaltung. Einer der damals besuchten Räume war die Kneipe in der Neuendorfer Straße 76. In den Jahrzehnten der Nutzung wurde dort wohl nur wenig verändert. Damals lagen Berge von Schutt im Raum.

Der alte Schrank von damals, im Stil des „Gelsenkircher Barock“, steht immer noch dort. Alles andere hat sich Dank wochenlanger Renovierungsarbeiten verändert. Rustikal ist die Umgebung mit ihren rund 60 Quadratmetern noch immer, schließlich sind die Mittel des Projekts beschränkt.

Junges kreatives Potential

Nicht beschränkt ist das junge kreative Potential, welches sich hier entfaltet.  Seinen Ursprung hat die Idee des Projekts „Junge Pächter“  im Kulturzentrum „Schlesische 27“ in Kreuzberg. In leerstehende Räume sollen junge Menschen Kunst und Kultur bringen. Insgesamt 6 vergleichbare Projekte, mit unterschiedlichen inhaltlichen Schwerpunkten, gibt es in Berlin. Mentaler Förderer und praktischer Unterstützer durch Rat und Tat ist in Spandau die Jugendtheaterwerkstatt. Finanziell gefördert wird das Projekt aus Mitteln des Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung über die „Schlesische 27“ als Antragsteller und in kleinerem Rahmen durch das Quartiersmanagement in der Spandauer Neustadt.

Die belebende Wirkung auf die Umgebung hat sich schon bewiesen. Caroline-Sophie Pilling, die derzeit für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist, erzählte von vier überraschten Jugendlichen, die während einer Improvisationstheater-Übung hereinschauten und mitten in einer lautstarken emotionalen Probe landeten. Nach einem kurzen Schreckmoment beteiligten sie sich gleich an den Proben.

Kein Wettbewerb, sondern ein Freiraum, sich selbst zu erproben

Transistor-Theatre - frisches Theater (Foto: Kreative Köpfe)

Transistor-Theatre - frisches Theater (Foto: Kreative Köpfe)

„Es geht hier nicht darum, dass hier in Wettbewerben die Beteiligten gegeneinander antreten. Schließlich sind alle Gewinner, die sich auf eine Bühne trauen, um einem Publikum etwas vorzuführen.“ So ist es auch nicht verwunderlich, dass die Angebote für Teilnehmer und Zuschauer kostenlos – aber nicht umsonst – sind.

Der Wochenplan gibt gleich einen Hinweis auf das bunte Programm, welches immer wieder, neben den Übungen, zu denen Interessierte immer gerne gesehen sind, in öffentliche Aufführungen und Ausstellungen mündet. Die Schreibwerkstatt versucht, aus „Buchstabensuppe, einen Wörtersalat oder einen Silbenbrei zu kochen“, im Fotostudio kann man sich portraitieren lassen, während im Improvisationstheater „absolut frei improvisiert werden soll, damit eine Szene aus dem Nichts auf der Bühne Gestalt annehmen kann.  Geschichten wollen erzählt und Emotionen geäußert werden“.

Da soll noch einer behaupten, die jungen Leute von heute würden nichts in Bewegung bringen …

Hier noch ein paar Veranstaltungen in naher Zukunft:
– 10.02.2012 – Improtheater-Vorstellung
– 24.+25.02.2012 Foto-Ausstellung „Berlin Leben“
– 02.03.2012 Kleinkunstabend

 

Ralf Salecker

 

  • Kreative Köpfe
  • Neuendorfer Straße 79
  • 13585 Berlin

 

Ansprechpartnerin für die Öffentlichkeitsarbeit:

  • Caroline-Sophie Pilling
  • Tel,: 0174-6827384

 

Wochenplan:

  • Di: 17:00 – 18:00Uhr Fotostudio
  • Mi: 18:00 – 21:00Uhr Schreibwerkstatt
  • Do: 19:00 – 22:00Uhr Improvisationstheater
  • Fr: 17:00 – 18:00Uhr Fotostudio
  • Sa: 12:00 – 18:00Uhr Fotostudio

 

Die neuesten Informationen gibt es auch regelmäßig über das Quartiersmanagement in der Spandau Neustadt.

Den Lutherplatz gestalten!