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Altstadtfest und Weinsommer

Neben dem Rathausfest am Samstag laden ab heute schon das Altstadtfest und der größte Berliner Weingarten zum Altstadtbesuch.

Ab heute gibt es beim Altstadtfest und WeinSommer viel zu erleben. Auf dem Rathausvorplatz dominieren Coverbands vom Feinsten: Den Anfang machen heute „BON“ – The AC/DC-Show gefolgt am Freitagabend von der Westernhagen-Coverband „Belmondo“ und „Big Value“ am Samstag. Zum Frühschoppen am Sonntag lädt Larry Schuba ein und zum Abschluss entlässt die Show-Band „Rock 59“ die Besucher in den Sonntagabend.

Auch in diesem Jahr erwartet die Besucher wieder ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm.

Auch in diesem Jahr erwartet die Besucher wieder ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm.

Erlesene Trauben

Insgesamt 14 verschiedene Weingüter präsentieren sich an allen Tagen gemeinsam mit der aktuellen Rheinhessen-Weinprinzessin Alina Hammer zum WeinSommer Rheinland-Pfalz auf dem Markt im Rahmen des Weinfestes. Ein buntes Bühnenprogramm und Themenverkostungen sind auch hier zu erleben. Über alle vier Tage sind volljährige Geburtstagskinder dazu eingeladen, sich eine Flasche Winzersekt am Probierstand ihrer Wahl abzuholen. Am Sonntag ab 11 Uhr lädt die Gemeinde St. Nikolai Spandau zu einem Gottesdienst unter freiem Himmel auf die WeinSommer-Bühne am Markt ein. An der Carl-Schurz-Straße haben wieder zahlreiche Verkaufs- und Imbissstände aufgebaut, so dass man genussvoll vom Rathaus zum Spandauer Marktplatz – dem an diesem Wochenende größten Berliner Weingarten – gelangt. Obwohl in diesem Jahr der berlinweite verkaufsoffene Sonntag erst eine Woche später stattfindet öffnen bereits am 1. September viele Geschäfte der Altstadt ihre Türen.

Berlines größter Weingarten lädt auf dem Markt wieder zum probieren ein.

Berlines größter Weingarten lädt auf dem Markt wieder zum probieren ein. Fotos (2): Patrick Rein

Programm

Bühne auf dem Rathausvorplatz

Donnerstag, 29. August:
16.30 Uhr: Karaoke-Show mit Melanie Wilke

19.45 Uhr: „BON“ – The AC/DC-Show

Freitag, 30. August
15.30 Uhr: „Anno-Rock-Band“ – Rock-Klassiker beim Heimspiel
19.30 Uhr: „Belmondo“ – Marius-Müller-Westernhagen-Coverband

Samstag, 31. August
12.00 Uhr: Jubiläumskonzert der Zollkapelle Berlin „100 Jahre Rathaus Spandau“
13.00 Uhr: Grußansprache des Bezirksbürgermeisters Helmut Kleebank
15.00 Uhr: „Skyline“ – Rock und Pop im eigenen Gewand
19.00 Uhr: „Big Value“ – handgemachte Rockmusik der 70er bis 90er!

Sonntag, 2. September
12.00 Uhr: Larry Schuba – das musikalische Berliner Urgestein
16.30 Uhr: „Rock 59“ – d i e Showband aus Berlin-Spandau

WeinSommer-Bühne auf dem Markt

Donnerstag, 29. August:
ab 16.00 Uhr After Work Cocktails
18.00 Uhr: Offizielle WeinSommer-Eröffnung mit der Rheinhessen Weinprinzessin Alina Hammer und Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank.
17.00 – 22.00 Uhr: Zur WeinSommer-Eröffnung begeistert das Trio „UpToDate“ mit Oldies, Jazz, Swing und Pop

Freitag, 30. August:
16.00 Uhr After Work Cocktails
16.00 – 18.00 Uhr: Themenverkostung vor der Bühne mit der Rheinhessen Weinprinzessin Alina Hammer – „Leichte Weiße – der unbeschwerte Genuss “
18.00 – 22.00 Uhr: „Two4You and friends“ begeistern mit der kompletten Bandbreite der Musik

Samstag, 31. August:
16.00 – 18.00 Uhr: Themenverkostung vor der Bühne mit der Rheinhessen Weinprinzessin Alina Hammer „Cool Reds – leichte Rotweine kühl genossen“.
18.00 – 22.00 Uhr: die „Cool Cats“ präsentieren international beliebte Hits der 50er und 60er Jahre.

Sonntag, 1. September:
ab 11 Uhr: Gottesdienst der Gemeinde St. Nikolai unter freiem Himmel
ab 13.00 Uhr Winzer stehen „Rede und Antwort“ – Was Sie schon immer über Wein wissen wollten.
16.00 – 20.00 Uhr: Zum WeinSommer-Abschluss spielt „Two High“ Hits der 70er, 80er und 90er Jahre!

Patrick Rein

Ein Zeichen für Toleranz

Vor dem Rathaus Spandau weht seit Donnerstag wieder als weltweites Zeichen für Toleranz, Vielfältigkeit, Hoffnung und Sehnsucht die Regenbogenfahne.

„Die Würde des Menschen ist unantastbar“ heißt es im Grundgesetz. Doch besonders gleichgeschlechtliche Paare mussten lange darum kämpfen einerseits gesetzlich anerkannt zu werden und andererseits gesellschaftlich akzeptiert zu werden. Auch heute mangelt es teilweise noch an der Toleranz. Dabei muss es nicht verstanden werden, wieso sich Mann und Mann oder Frau und Frau lieben. Es soll von den Mitmenschen lediglich akzeptiert beziehungsweise toleriert und nicht verurteilt werden.

Auch die Berliner Aids-Hilfe e.V. war beim Hissen der Flagge dabei.

Auch die Berliner Aids-Hilfe e.V. war beim Hissen der Flagge dabei.

Spandau zeigt sich tolerant

Bezirksbürgermeister Kleebank führt aus: „Mit dieser Beflaggung setzt der Bezirk Spandau ein Zeichen für tolerante Politik in Spandau, bei der alle Bevölkerungsgruppen gleichermaßen ernst genommen werden und Diskriminierungen aufgrund der sexuellen Orientierung des bzw. der Einzelnen verurteilt werden.“ Erst vor kurzem war es im Gebiet der Heerstraße Nord zu einem Übergriff auf einen körperlich benachteiligten Menschen gekommen, was für ein hohes öffentliches Interesse gesorgt hat und weshalb immer noch an entsprechenden Gegenmaßnahmen gearbeitet wird.

Katayun Pirdawari vom Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg hisste mit Unterstützung von Helmut Kleebank die Regenbogenflagge.

Katayun Pirdawari vom Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg hisste mit Unterstützung von Helmut Kleebank die Regenbogenflagge.

Regenbogenfahne vorm Rathaus

Am gestrigen Tag fanden im Jahn-Sportpark wieder die „Respect Gaymes“ statt, ein Veranstaltung die aktiv mit dem Slogan: „Zeig Respekt für Schwule und Lesben“ wirbt. Um diesen Respekt zu erweisen aber auch als Zeichen für Toleranz, Vielfältigkeit, Hoffnung und Sehnsucht wurde das weltweit anerkannte Symbol – die Regenbogenfahne – von Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank vorm Spandauer Rathaus gehisst. Mittlerweile beteiligen sich alle Berliner Bezirke an der Aktion. Und natürlich begrüßt auch der Regierende Bürgermeister Berlins, Klaus Wowereit, die Aktion und hisste selbst eine Fahne am Nollendorfplatz. Wowereit hatte mit dem mittlerweile legendären Satz im Berliner Abgeordnetenhaus: „Ich bin schwul – und das ist auch gut so“ landesweit für Aufsehen und eine positive Auseinandersetzung mit dem Thema gesorgt.

Stadtrat Stephan Machulik, Katayun Pirdawari vom LSVD und Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank.

Stadtrat Stephan Machulik, Katayun Pirdawari vom LSVD und Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank. Fotos (3): Patrick Rein

Keine Selbstverständlichkeit

Während in Deutschland der Umgang mit Schwulen und Lesben „normal“ geworden und keine Besonderheit mehr ist, fehlt diese Toleranz in anderen Ländern weiterhin dramatisch. Die erste Trauung eines gleichgeschlechtigen Paares in Marseille sorgte in Paris für Demonstrationen und endete in regelrechten Straßenschlachten. Und erst vor kurzem wurde in Spandaus Partnerstadt Wolgograd ein Mann auf Grund seiner homophoben Gesinnung totgeprügelt. Leider kommt es aber auch in Deutschland zu Beleidigungen und Übergriffen auf Schwule und Lesben. Ebenso wie bei Fremdenfeindlichkeit ist hier die Gesellschaft gefordert Zeichen gegen Diskriminierung und Gewalt in jeglicher Form zu setzen. Denn auch wenn vielleicht das Verständnis fehlt, sollte zumindest die Toleranz vorhanden seien.

Patrick Rein

Bürgervorschläge zum Haushalt erwünscht

Bezirk startet zweiten Versuch eines Bürgerhaushalts unter dem Motto: Es geht um IHR Geld.

Bereits 2007 wurde in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) die Einführung eines Bürgerhaushalts beschlossen. Ein erster regionaler Anlauf scheiterte jedoch an mangelnder Beteiligung. Seitdem wurde in einer entsprechenden Arbeitsgemeinschaft ein neues Konzept erarbeitet und seit zwei Jahren die Öffentlichkeitsarbeit diesbezüglich intensiviert. Das Ergebnis zeigt sich in einer aufwendigen Broschüre und Internetauftritt unter www.buergerhaushalt-spandau.de wodurch Vorschläge der Bürgerinnen sowie Bürger in die Planungen des Haushalts 2014/2015 einfließen sollen.

Thomas Neumann, Serviceeinheit Finanzen Bürgerhaushalt, Bezirksverordneten Vorsteher Frank Bewig, Dr. Annika Lange, Ausschussvorsitzende, und Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank (v. li.)

Thomas Neumann, Serviceeinheit Finanzen Bürgerhaushalt, Bezirksverordneten Vorsteher Frank Bewig, Dr. Annika Lange, Ausschussvorsitzende, und Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank (v. li.)

Keine vorgegebene Geldsumme

Im Gegensatz zu anderen Bezirken – wo eine bestimmte Summe zur Verfügung gestellt wird und die Bürger in dessen Rahmen über diese verfügen – verfolgt das Spandauer Konzept eine andere Zielvorgabe: Schriftlich oder über das Internetportal werden Vorschläge eingereicht, über welche die BVV unter Berücksichtigung des Allgemeinwohls entscheidet. Somit ist das Budget nicht begrenzt, der Haushalt mit der Bürgerbeteiligung jedoch transparenter und eventuell „ehrlicher“. Alle Vorschläge werden auf der Homepage veröffentlicht und können kommentiert werden. Außerdem erhält jeder Vorschlag eine Begründung zur Annahme beziehungsweise Ablehnung.

Auftaktveranstaltung im Bürgersaal

Seit Mittwoch ist die Internetseite freigeschaltet und Vorschläge können eingereicht werden. Dafür ist lediglich eine einfache Registrierung notwendig. Der Beschluss zum Bürgerhaushalt wurde parteiübergreifend und einvernehmlich gefasst – eine kleine Besonderheit im bezirkspolitischen Alltag. So wurde das „Projekt“ auch vom Bezirksverordneten-Vorsteher Frank Bewig (CDU) und Dr. Annika Lange (SPD), Vorsitzende des Ausschuss Haushalt, Personal, Rechnungsprüfung, im Beisein von Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank (ebenfalls SPD), vorgestellt. Am 11. Juni findet dann ab 18 Uhr eine Informationsveranstaltung im Bürgersaal des Rathauses statt, bei der alle Bereiche des Bezirksamtes für Informationen und Fragen als auch Anregungen zur Verfügung stehen.

Die aufwendig gestaltete Broschüre mit ausführlichen Informationen zum Bezirk und Verwaltung ist ab sofort an vielen öffentlichen Stellen erhältlich.

Die aufwendig gestaltete Broschüre mit ausführlichen Informationen zum Bezirk und Verwaltung ist ab sofort an vielen öffentlichen Stellen erhältlich. Fotos (2): Patrick Rein

Kürzungen ebenfalls möglich

Neben Vorschlägen zur Investition können auch Bereiche für Kürzungen aufgezeigt werden. Ob diese dann von der BVV aufgegriffen werden, bleibt abzuwarten. Mit der Broschüre „Bürgerhaushalt Spandau 2013“ (erhältlich an allen öffentlichen Stellen des Bezirksamtes wie dem Bürgeramt) wird zudem auch erstmals ein ausführlicher Einblick über Vertreter, Strukturen, Einnahmen und Ausgaben des Bezirks geboten. Schließlich handelt es sich insbesondere beim Haushalt um ein komplexes Thema was immer wieder für Diskussionen und Gesprächsstoff sorgt. „Mit der Broschüre soll auch ein wenig Klarheit in die komplizierte Angelegenheit der Haushaltsplanung gebracht werden“, erläutert Kleebank.

Nach Jahren der Einsparungen und Kontrolle der Senatsverwaltung könnte Spandau Ende 2013 eine Haushaltskonsolidierung erreichen, was dem Bezirk zukünftig wieder mehr Gestaltungsspielraum ermöglichen würde.

Patrick Rein

Sicherer U-Bahnhof Rathaus Spandau

Als einer der ersten im Berliner Netz ist der U-Bahnhof Rathaus Spandau jetzt mit einem hochmodernen Kamera-Überwachungssystem ausgestattet worden.

Nicht nur der Spandauer SPD-Abgeordnete Daniel Buchholz begrüßt diese technischen Verbesserungen: „Wir wollen den öffentlichen Berliner Nahverkehr so attraktiv wie möglich machen. Dazu gehört auch, den Fahrgästen bestmögliche Sicherheitsstandards zu bieten. Um Straftaten besser aufklären und damit in vielen Fällen verhindern zu können, verbessern wir die Sicherheitstechnik in den U-Bahnhöfen kontinuierlich.“ Im U-Bahnhof Rathaus Spandau ist jetzt als einem der ersten im Berliner Netz ein hochmodernes Kamera-Überwachungssystem in Betrieb genommen worden.

Der U-Bahnhof wurde als einer der ersten auf den neusten Sicherheitsstand gebracht.

Der U-Bahnhof wurde als einer der ersten auf den neusten Sicherheitsstand gebracht. Foto: Patrick Rein

Verbesserte Technik

Bereits heute sind sämtliche Berliner U-Bahnhöfe und alle 1.238 U-Bahnwagen mit Videotechnik ausgestattet – anders als bei der S-Bahn. Aber in der Praxis zeigt sich, dass nicht alle dunklen Ecken in U-Bahnhöfen mit der bisherigen Technik eingesehen werden können. Der U-Bahnhof Rathaus Spandau hat darum jetzt 43 schwenk-, neig- und zoombare Kameras erhalten. Mit ihrer hohen Auflösung vereinfachen sie die Aufklärung von Vorfällen und wirken abschreckend auf potenzielle Täter.

Auch die U-Bahnzüge sind mittlerweile videoüberwacht.

Auch die U-Bahnzüge sind mittlerweile videoüberwacht. Foto: BVG

Tatverdächtige erfolgreich ermitteln

Erst im vergangenen Jahr wurde die Speicherfrist der Videos bei der BVG von 24 auf 48 Stunden verdoppelt. Trotz regem Widerstandes der Oppositionsfraktionen und auch heute noch anhaltender Diskussionen. Zwar sollte der Datenschutz als auch das Persönlichkeitsrecht geschützt werden, jedoch ist nicht nur auf Grund der Vorfälle am S-Bahnhof Pichelsberg, wo nach dem Fußballspiel ein Junge stranguliert wurde, oder der Ermordung von Jonny K. am Alexanderplatz, ein nachvollziehbares Sicherheitsbedürfnis verstärkt in den Vordergrund zu setzen. Die Videoaufzeichnung und Speicherung im Rahmen der gesetzlichen Frist von 48 Stunden erfolgt für die U-Bahnhöfe durch die BVG, alle Daten werden der Sicherheits-Leitstelle übermittelt. Die Polizei fordert beim Anfangsverdacht einer Straftat die entsprechenden Filmausschnitte als Beweismaterial zur Auswertung an. Die Zahl dieser Video-Abfragen ist berlinweit deutlich gestiegen: Von 1.698 (2010) auf 2.517 (2012). Dadurch konnten im letzten Jahr allein 702 Tatverdächtige ermittelt werden und erhielten eine Strafanzeige.

Um die Sicherheit der Fahrgäste zu gewährleisten, wurden bei der BVG im letzten Jahr 600 Sicherheits- und Servicekräfte eingesetzt, die sowohl für Fahrzeuge als auch für U-Bahnhöfe zuständig sind.

Patrick Rein

Neues Bürgerbüro in der Stadtteilbibliothek

Im Sinne der Spandauerinnen und Spandauer eröffneten die Stadträte Machulik und Hanke Bürgerbüro im Falkenhagener Feld.

Viel wurde über die Umstrukturierung der Bürgerämter und der Schließung des Standortes in Kladow diskutiert. Auch die Eröffnung des Bürgerbüros im Parnemannweg wurde zu einem Politikum genutzt. Das es jedoch auch einfacher geht, zeigten jetzt die Stadträte Stephan Machulik (SPD) und Gerhard Hanke (CDU): Dieser stellte in der Stadtteilbibliothek in der Westerwaldstraße einen Raum zur Nutzung als Bürgerbüro zur Verfügung.

Eröffnung des Bürgerbüros im Falkenhagener Feld mit den Stadträten Mchulik (li.) und Hanke (re.) sowie Bürgeramtsmitarbeiterinnen.

Eröffnung des Bürgerbüros im Falkenhagener Feld mit den Stadträten Mchulik (li.) und Hanke (re.) sowie Bürgeramtsmitarbeiterinnen.

Jeden zweiten Dienstag

Damit stehen in Spandau neben dem Bürgeramt im Rathaus und dem Terminstandort in der Wasserstadt auch die Bürgerbüros in Kladow als auch dem Falkenhagener Feld zur Verfügung. Während für Kladow jeden Montag von 8 bis 12 und 13 bis 15 Uhr Termine unter anderem per Mail vereinbart werden können, ist dies beim Falkenhagener Feld für jeden zweiten Dienstag der geraden Kalenderwochen von 12 bis 16 Uhr möglich. Die Abholung der fertiggestellten Dokumente erfolgt jedoch weiterhin ausschließlich im Bürgeramt Rathaus Spandau.

Noch ist es verhältnismäßig leer in der neuen Stadtteilbibliothek in der Westerwaldstraße

Noch ist es verhältnismäßig leer in der neuen Stadtteilbibliothek in der Westerwaldstraße. Fotos (2): Patrick Rein

Neue Stadtteilbibliothek

Mittlerweile hat sich das neue Konzept der Bürgerämter und –büros etabliert und auch die dortigen Wartezeiten als auch bei der Terminvergabe deutlich verkürzt, wie die entsprechende Fachbereichsleiterin mitteilte. Dennoch hofft Hanke, dass durch das Bürgerbüro eventuell auch die Stadtteilbibliothek verstärkt in die Wahrnehmung des Stadtteils gerät. Denn noch hält sich der Besucherzustrom im neuen Gebäude in Grenzen während die hochfrequentierte Schulbibliothek in der Wilhelmstadt, welche auch als Stadtteilbibliothek genutzt wurde, auf Grund von Personalengpässen nur noch den Schülerinnen und Schülern zur Verfügung steht.

Neben der Bücherausleihe steht den Leserinnen und Lesern am neuen Standort der Stadtteilbibliothek in der Westerwaldstr. 9 auch Internet-Zugang und WLAN zur Verfügung. So kann in der Bibliothek kostenlos im Internet gesurft, recherchiert und gearbeitet werden, selbstverständlich auch mit dem eigenen Laptop.

Patrick Rein

KinderKunstFest auf dem Spandauer Marktplatz

Zur diesjährigen Eröffnung der Spandauer Spielplatztage laden Bezirksamt und die Partner für Spandau GmbH erstmalig zu einem KinderKunstFest auf den Spandauer Marktplatz ein.

Am kommenden Samstag, den 11. Mai, von 11 bis 15 Uhr kann man sich an Trommeldarbietung und Buchvorstellung, Kindertanz und Musical bei freiem Eintritt erfreuen. Alle Mitmach-Stationen – darunter eine große Malwand, Baumröhren, Riesenrutsche, Malwettbewerb mit stündlicher Preisverleihung, Kinderschminken und das KIMBA Mobil der Berliner Tafel – stehen kostenlos zur Verfügung. Unter fachlicher Anleitung eines Schlagzeugers können Kinder zum Thema „Was macht Sound?“ aus Alltagsgegenständen eigene Rhythmusinstrumente herstellen und ausprobieren.

Spielplatzpaten, Sponsoren und Initiatoren bei der Präsentation der diesjährigen Spandauer Spielplatztage.

Spielplatzpaten, Sponsoren und Initiatoren bei der Präsentation der diesjährigen Spandauer Spielplatztage.

Auftaktveranstaltung Spielplatztage

Und wer mindestens drei der acht verschiedenen Stationen besucht, kann sich im Anschluss einen vitaminreichen Baustein vom essbaren Bild „100 Jahre Rathaus Spandau“ nehmen. Das KinderKunstfest bildet zugleich den Auftakt der diesjährigen Spielplatztage mit insgesamt 20 Veranstaltungen vom 11. Mai bis 6. Juni 2013. Baustadtrat Carsten Röding: „Durch die Unterstützung von ehrenamtlichen Spielplatzpaten und Sponsoren ist es wieder gelungen, auf diesmal 20 Spandauer Spielplätzen kleine Spielplatzfeste durchzuführen.“

Der Spandauer Marktplatz wird am Samstag Austragungsort des erstmalig stattfindenden KinderKunstFestes.

Der Spandauer Marktplatz wird am Samstag Austragungsort des erstmalig stattfindenden KinderKunstFestes. Fotos (2): Patrick Rein

Verbessern und sanieren

Im Projekt „Raum für Kinderträume“ schafft das Bezirksamt gemeinsam mit seinen Partnern saubere, sichere und attraktive Spielplätze. So wird die Errichtung neuer und die Sanierung vorhandener Anlagen unterstützt und die Spielflächen somit dauerhaft verbessert. Das berlinweit einmalige Projekt wurde vom Spandauer Bezirksamt ins Leben gerufen und durch die Abteilung Bauen, Planen, Umweltschutz und Wirtschaftsförderung des Bezirksamtes aktiv gefördert. Röding führt weiter aus: „Neben viel Spaß für Kinder und Eltern wollen wir mit den Spielplatztagen, die Teil unseres Projektes „Raum für Kinderträume“ sind, die Aufmerksamkeit und das Engagement für sichere, saubere und attraktive Spielplätze stärken.“

Zum Programm.

Patrick Rein

Verlegung des Markttages

Mittwoch ist Feiertag

Wochenmarkt SpandauDie Marktveranstaltung auf dem Rathausvorplatz in Spandau wird wegen des bevorstehenden 1. Mai 2013, der in diesem Jahr auf einen Mittwoch fällt, bereits am Dienstag, dem 30.04. 2013 stattfinden.

Somit ist sichergestellt, dass die Besucherinnen und Besucher des Wochenmarktes vor dem Feiertag ihren Bedarf an frischen Waren und besonderen Angeboten decken können.

Kein Aprilscherz: Spandau schon dieses Jahr schuldenfrei

Der Jahresabschluss 2012 wird in Spandau voraussichtlich besser ausfallen als erwartet.

Nach einer Mitteilung der Senatsverwaltung für Finanzen bleibt auch nach der vorgesehenen Schuldentilgung noch ein Überschuss von rund 4,6 Millionen Euro übrig. Das ist das Ergebnis der sogenannten „Basiskorrektur“, welche von der Senatsverwaltung vorgenommen wird.

Die finanzielle Lage von Land und Bezirk ist immer ein Gesprächsthema.

Die finanzielle Lage von Land und Bezirk ist immer ein Gesprächsthema.

Ein Jahr früher als geplant

In einem Schreiben der Senatsverwaltung vom 19. März heißt es dazu: „Der Schuldenstand von Spandau vermindert sich zum 31.12.2012 auf 6,1 Millionen Euro. Der Bezirk könnte bis Ende 2013 schuldenfrei sein, sofern er die vereinbarten Schuldentilgungsbeträge für 2013 (6,1 Millionen Euro) erbringt.“ Der ursprüngliche Schuldenstand belief sich auf über 18 Millionen Euro. Der Abbau dieser Altschulden war eigentlich bis Ende 2014 vorgesehen. Gerade politisch und während der Haushaltsplanungen wurde besonders der Schuldenstand immer wieder zu einem Politikum. Unliebsame Entscheidungen – wie bei der Förderung von Jugendeinrichtungen – wurden medienwirksam kommuniziert.

Nicht über Verhältnisse leben

Doch scheint sich der vom Bezirk eingeschlagene harte, aber dennoch konsequent verfolgte, Weg nun bereits früher als geplant gelohnt zu haben. Denn: Schafft Spandau den Schuldenabbau kann wieder ohne Vorgaben und Kontrolle seitens der Senatsverwaltung verfügt werden. Verantwortungsbewusste Planung und ein vernünftiger Umgang bei Investitionen vorausgesetzt, ergeben sich damit neue Möglichkeiten für Spandau auch nachhaltig den Bezirk in allen Bereichen voranzubringen. Eine Bezirkspolitik – was auch für Land und Bund gelten müsste – die sich über Schulden und damit verbundenen Zinsen trägt, geht zu Lasten späterer Generationen. Beispiele zu welchen katastrophalen Folgen dies führen kann wenn Unverhältnismäßig Geld ausgegeben wird, liefern schon länger Griechenland und aktuell Zypern.

Auch die Neubewertung des Rathauses minderte die Schuldenlast.

Auch die Neubewertung des Rathauses minderte die Schuldenlast. Fotos (2): Patrick Rein

Mit Personal Folgekosten vermeiden

Bezirksbürgermeister Kleebank dazu: „Der positive Abschluss bestätigt den Kurs und die Entscheidungen des Bezirksamtes. Wir stehen aber weiterhin im Wettbewerb mit den anderen Bezirken. Daher müssen wir weiter daran arbeiten, die Verwaltung effizient weiter zu entwickeln. Dies betrifft vor allem den Personaleinsatz und die Liegenschaftspolitik des Bezirks.“ Die bezirklichen Hauptgewinnbringer waren die Bereiche: Hilfen zur Erziehung (HzE), Hilfen in besonderen Lebenslagen (HbL) sowie die Neubewertung des Rathauses, welche durchgesetzt werden konnte. Bei den Hilfen zur Erziehung beruht der Erfolg auf einer deutlich höheren Zuweisung aber auch auf einem neuen Steuerungskonzept des Bezirks und einem erhöhten Personaleinsatz.

Patrick Rein

Die rote Telefonzelle ist zurück

Jahrzehnte lang war sie ein Wahrzeichen und beliebter Treffpunkt bis sie wegen Vandalismus ihren Platz vorm Rathaus räumen musste.

So ziemlich jede Spandauerin und jeder Spandauer kannte sie: Die englische Telefonzelle vorm Rathaus. Nicht nur Jugendlichen diente sie vorm Mobilfunkzeitalter als Treffpunkt. Markant und beliebt prägte sie das Stadtbild, bis sie schließlich wegen des zunehmenden Vandalismus an ihrem alten Standort vor dem Rathaus abgebaut werden musste. Nachdem immer mehr Bürgerinnen und Bürger die Rückkehr der „alten Lady“ unter anderem in sozialen Netzwerken gefordert haben, nahmen sich das Bezirksamt Spandau, die Berliner Volksbank und die Kameradschaft der German Security Unit (GSU) – ein Verein welcher die mehreren Tausend ehemaligen Wachpolizisten vertritt, die zwischen 1950 und 1994 die damaligen britischen Militärobjekte bewachten – der Sache an.

Nicht mehr vor jedoch wenigstens im Rathaus ist die rote Telefonzelle nach 18 Jahren zurück.

Nicht mehr vor jedoch wenigstens im Rathaus ist die rote Telefonzelle nach 18 Jahren zurück.

Kein Anschluss

Da die Telekom es abgelehnt hatte, die Telefonzelle wieder als Fernsprecher zu aktivieren, wurde die Idee einer Bücherbox entwickelt. Mittels finanzieller Unterstützung der Berliner Volksbank und liebevoller Handarbeit in über 120 Arbeitsstunden durch die Firma Lutz Hegert aus Dallgow-Döberitz wurde die Telefonzelle grundlegend restauriert. Gestern war es dann so weit. Baustadtrat Carsten Röding, Stadtrat Stephan Machulik, Sascha Schönheit, Leiter des FinanzCenter Spandau der Berliner Volksbank und Gerhard Zellmer, Vereins Vorsitzende der GSU sowie Susanne Helbig, GSU-Schatzmeisterin, haben die legendäre Telefonzelle nicht vor sondern im Rathaus im Wartebereich des Bürgeramtes eingeweiht.

Umfunktioniert zur Bücherbox bietet sie den Wartenden im Bürgeramt Abwechslung.

Umfunktioniert zur Bücherbox bietet sie den Wartenden im Bürgeramt Abwechslung. Fotos (2): Patrick Rein

Bücherbox statt Fernsprecher

Seit 1995 war die Telefonzelle aus dem Stadtbild entschwunden. Seitdem lagerte sie in ihren Einzelteilen auf der Zitadelle. An ihrem neuen Standort werden von ihr zwar keine Telefonate mehr geführt werden und auch als Treffpunkt wird die innerhalb der Räumlichkeiten des Rathauses kaum als Treffpunkt dienen. Die Gefahr an ihrem alten Platz wieder Opfer von Vandalismus werden würde, war zu groß, so dass sie nun unter anderem englische Zeitschriften und Bücher enthält, die kostenlos gegen andere ausgetauscht werden können und somit die Wartezeit beim Bürgeramt verkürzen. Baustadtrat Carsten Röding führt aus: „Ich bin sicher, dass sich dieses einzigartige Modell in einem Berliner Rathaus durchsetzen wird und zugleich dankbar für die gemeinsamen Bemühungen, die zu diesem prachtvollen Ergebnis geführt haben.“

Patrick Rein

Es kommt Licht ins Dunkle

Der Gewinnerentwurf zur Umgestaltung der Bahn-Unterführung an der Klosterstraße steht fest

Sie ist schon lange ein Dorn im Auge der Spandauerinnen und Spandauer aber auch Besucher schreckt sie ab: Die Unterführung an der Klosterstraße zwischen Rathaus und Arcaden. Aus drei eingereichten Vorschlägen hat die Jury nun den Gewinner ermittelt. Dieser als auch die anderen beiden Entwürfe können noch bis zum 24. Februar im Untergeschoss der Spandauer Arcaden begutachtet werden. Die finanziellen Mittel werden aus dem Programm „Aktive Stadtzentren“ zur Verfügung gestellt.

Baustadtrat Carsten Röding erläuterte die Entscheidung der Jury für den Gewinnerentwurf.

Baustadtrat Carsten Röding erläuterte die Entscheidung der Jury für den Gewinnerentwurf.

Heller, leiser, schöner

Bei der Ausstellungseröffnung am 14. Februar erläuterte Baustadtrat Carsten Röding die Entscheidungskriterien. Dabei sollte die Unterführung nicht nur augenscheinlich aufgewertet, sondern auch im Rahmen der beschränkten Umgestaltungsmöglichkeiten – die Unterführung ist Eigentum der Deutschen Bahn – der Verkehrslärm gedämmt und heller werden. Dies wird durch eine Mittelwand und Schallisolierung sowie LED-Leuchten erreicht. Die zahlreichen Interessierten bei der Ausstellungseröffnung äußerten dennoch Bedenken in Bezug auf Reinigung durch die zahlreichen Waben, dem anhaltenden Tauben-Problem sowie Verunstaltung durch Graffiti. Sicherlich können nicht alle Probleme ausreichend gelöst werden, doch wird die Unterführung aufgewertet und dadurch voraussichtlich verstärkt genutzt werden statt den Umweg durch die Bahnhofshalle zu nehmen.

Neben Center-Manager Bernd Muchow (re.) interessierten sich auch viele Besucher der Arcaden für die Ausführungen Rödings.

Neben Center-Manager Bernd Muchow (re.) interessierten sich auch viele Besucher der Arcaden für die Ausführungen Rödings. Fotos (2): Patrick Rein

Großzügige Beteiligung

Bei allen Bedenken zeigten sich Röding als auch Center-Manager Bernd Muchow – die Arcaden beteiligen sich finanziell an der Umgestaltung – überaus zufrieden mit dem Gewinnerentwurf und stellten zudem fest, dass es jetzt noch an die Feinheiten der Maßnahmen geht. In idesem Zusammenhang werden auch Gespräch mit der DB AG als Eigentümer der Brücke sowie der Ströer AG als Ansprechpartner der Werbetafeln bezüglich Beteiligungen und Unterstützung geführt. Mit der Umsetzung ist nun das Bearbeitungsteam von aletja plus GmbH, livebau solutions GmbH und AiR Ingenieurbüro GmbH betraut, die den Gewinnerentwurf eingereicht hatten. Bereits Ende 2014 soll die Umgestaltung vollzogen sein. Welche Verkehrsbeeinträchtigungen die Bürgerinnen und Bürger während dieser Zeit erwarten, ist noch nicht abzusehen.

Neben den Arcaden ist auch hier bei uns der Gewinnerentwurf komplett anzuschauen:

Gewinnerentwurf_Unterführung

Patrick Rein

Konzert des ersten Spandauer Seniorenorchesters

Quelle: www.webprinter.de


Freitag, 26. Oktober 2012
15.30 – 17.30 Uhr
Rathaus Spandau, Bürgersaal

Bezirksstadtrat Jürgen Vogt kündigt das traditionelle Herbstkonzert des ersten Spandauer Seniorenorchesters an, Motto: „Jetzt kommt Schwung ins Rathaus“.
Diese nicht nur bei Seniorinnen und Senioren beliebte Veranstaltung findet am Freitag, den 26. Oktober 2012 von 15.30 bis 17.30 Uhr im Bürgersaal des Rathauses Spandau statt.
Während der Pause wird den Besucherinnen und Besuchern ein Glas Wein bzw. Mineralwasser ausgeschenkt.

Eintrittskarten zum Kostenbeitrag von 2,50 € gibt es montags, dienstags, mittwochs und freitags von 9.30 – 17.30 Uhr und donnerstags von 9.30 – 12.30 Uhr im Seniorenklub Lindenufer, Mauerstr. 10a. Der Klub ist unter der Telefonnummer 33 60 76 14 zu erreichen.

Neuer Spender für die Spandau-Flagge am Rathaus


CDU-Fraktion Spandau ist empört

Die Frage nach einem Spender für die neue Spandau-Flagge scheint nun endgültig geklärt zu sein. Wie wir bereits berichtet hatten, wollten eigentlich die Bezirksverordneten, Stadträte und Abgeordneten der CDU Spandau den gewünschten Betrag sammeln und spenden. Unser Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank hat jetzt aber in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, dass stattdessen Herr Reiner Sauff von Spandau TV für eine neue Hissfahne am Rathaus aufkommen wird.

Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank führt hierzu aus:

„Ich freue mich, dass sich Herr Sauff nach meinem Spendenaufruf sofort bereit erklärt hat, die Kosten für die Spandaufahne zu übernehmen. Herzlichen Dank an dieser Stelle für die prompte Unterstützung.“

Jetzt hat sich die CDU-Fraktion Spandau zur Entscheidung von Helmut Kleebank geäußert.

Arndt Meißner, Vorsitzender der CDU-Fraktion Spandau, erklärt in einer Pressemitteilung:

„Die gut gemeinte Flaggen-Spende verkommt zu einem Possenspiel. Wir haben das Bezirksamt am Montag über unsere Spende informiert. Daraufhin ließ der Bezirksbürgermeister unserem Fraktionsgeschäftsführer mitteilen, dass wir unsere Fahne wieder abbestellen sollen. Im anschließenden Ausschuss für Zentrale Aufgaben verkündete Helmut Kleebank, dass es zwei Spender gäbe und dass das Bezirksamt am Montag eine neue Flagge auf Kosten des anderen Spenders bestellt habe. Das war offensichtlich unrichtig. Die von uns beauftragte Firma teilte uns heute mit, dass das Bezirksamt gestern versucht hatte, unsere Bestellung zu stoppen und dass bis zum heutigen Tag keine Bestellung des Bezirksamtes vorläge.

 Über die Dreistigkeit des Bezirksbürgermeisters kann ich nur den Kopf schütteln. Statt unsere Spende anzunehmen, macht er sich mit seinem Verhalten nur noch lächerlich. Bedauerlich finde ich es auch, dass er gestern per Pressemitteilung verschwieg, dass es weitere Spendenangebote gab. Wer öffentlich zu Spenden aufruft muss auch damit rechnen, dass es Spendenangebote gibt. Offensichtlich will man Spenden, aber nicht von jedem.“

Die Suche hat ein Ende – Spender für Spandau-Flagge gefunden



Wie Mein-Spandau.info bereits berichtete, wurden Spender für eine neue Spandau-Flagge am Rathaus gesucht. Die alte Flagge wurde durch die starken Windverhältnisse erneut in Mitleidenschaft gezogen.

Die Bezirksverordneten, Stadträte und Abgeordneten der CDU Spandau sammelten jetzt spontan die notwendigen 340 €.

Arndt Meißner, Vorsitzender der CDU-Fraktion Spandau, gibt sich äußerst erfreut:

„Die Bezirksverordneten, Stadträte und Abgeordneten der CDU Spandau haben im Rahmen einer Klausurtagung der BVV-Fraktion am Wochenende den öffentlichen Spendenaufruf des Bezirksbürgermeisters zur Kenntnis genommen. Spontan kam der Gedanke auf, dem Bezirk zu helfen und für eine neue Fahne zu spenden. Ich freue mich, dass alle etwas dazu gegeben haben. Die neue Flagge wurde nun von uns bestellt und wird dann dem Bezirksbürgermeister überreicht. So wird schon sehr bald wieder eine Flagge auf dem Rathaus wehen.“

Spender für Spandau-Flagge am Rathaus gesucht



Den aufmerksamen Spandauerinnen und Spandauern unter Ihnen ist mit Sicherheit schon aufgefallen, dass zurzeit keine Spandau-Flagge am Rathausturm weht. Durch die starken Windverhältnisse wurde sie leider erneut in Mitleidenschaft gezogen. Eine Neuanschaffung ist somit unumgänglich.

Seit vielen Jahren wird die Bezirksflagge mittels Spenden von Spandauer Institutionen und Mitbürgern finanziert und dem Bezirksbürgermeister zur Verfügung gestellt.

Wenn Sie daran interessiert sind, den Kauf einer neuen Flagge zu unterstützen, dann können Sie sich an Frau Naujoks, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, wenden.

Telefon: 90279 – 7534
E-Mail: presse@ba-spandau.berlin.de

Auch unser Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank hat sich dazu geäußert:

„Ich würde mich sehr über spendierfreudige Spandauerinnen und Spandauer freuen, die den Kauf der 240 x 400 cm großen Spandaufahne unterstützen möchten und bedanke mich bereits an dieser Stelle für Ihre Bereitschaft hierzu und Ihre tatkräftige Unterstützung.“

Seniorensprechstunde fällt aus

Da die Seniorenvertretung an einer Fortbildung teilnimmt, fällt die Spandauer Seniorensprechstunde am Freitag, dem 13.01.2012 aus.

Die nächste Sprechstunde findet am Freitag, dem 20. Januar von 10 bis 12 Uhr statt. Von da an steht die Seniorenvertretung wieder an jedem Freitag in dieser Zeit als Ansprechpartner zur Verfügung.

Zu finden ist die Seniorensprechstunde im Rathaus:

Raum 1201 C,
Nebengebäude,
Aufzug Haupteingang 2. OG,
Carl-Schurz-Str. 2-6,
13597 Spandau

Sie erreichen die Seniorensprechstunde unter:

Telefon: 90279-2717
Fax: 90279-2751.
E-mail: seniorenvertretung@ba-spandau.berlin.de

Sternsinger im Spandauer Rathaus


„Klopft an Türen, pocht auf Rechte!“

Morgen sind wie jedes Jahr die Sternsinger unterwegs, um Segen zu Überbringen und Spenden für Kinder in aller Welt zu sammeln.

Das diesjährige Spendenmotto ist „Klopft an Türen, pocht auf Rechte!“. Die Sternsinger wollen damit auf die Rechte von Kindern überall auf der Welt und deren Unterstützung aufmerksam machen. Alle einnahmen dieser Spendenaktion gehen an Kinder in Nicaragua.

Die Kinder der Sankt Marien Gemeinde „Hilfe der Christen“ werden um 11 Uhr im Saal des Bezirksamtes als Sternsinger die frohe Botschaft der Geburt Jesus verkünden und alle Menschen, die im Rathaus arbeiten und ein- und ausgehen, segnen.

Eingeschränkter Dienstbetrieb in den Spandauer Bürgerämtern


Ab dem 19. Dezember 2012 können die Spandauer Bürgerämter Ihre Dienstleistungen, aufgrund nicht vorhersehbarer Personalausfälle, nur bedingt anbieten.

Das Bürgeramt in der Wasserstadt wird die komplette nächste Woche geschlossen sein. Wenn Sie für diesen Zeitraum bereits einen verabredeten Termin haben, können diese im Bürgeramt Rathaus wahrgenommen werden. Alle fertigen Dokumente liegen ebenfalls im Bürgeramt zur Abholung bereit. Weiterhin werden alle Außenstellen der Wasserstadt in der Zeit vom 27.12. bis zum 30.12. vollständig geschlossen sein.

Auch das Kladower Bürgeramt wird in der Woche vom 19.12. bis 23.12. nur für Terminkunden und Abholer bereitsfertig gestellter Unterlagen geöffnet.

Das Bürgeramt im Rathaus bietet die gewohnten Dienstleistungen innerhalb der bekannten Öffnungszeiten uneingeschränkt an.