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Vizepokalsieger ausgeschieden

Nach dem Sieg über die Sportfreunde Kladow ist der SC Gatow im zweiten Pokalderby gegen den SC Staaken ausgeschieden

In der vierten Runde des Berliner Pilsner Pokals der ersten Mannschaften kam es am Sonntag zu einem weiteren Lokalderby: Endspielteilnehmer der abgelaufenen Saison SC Gatow traf dabei auf den Bezirkspokalsieger SC Staaken. Die Ansetzung versprach ein interessantes Spiel, doch obwohl Staaken in der ersten Hälfte leicht überlegen, blieb es bis zur Halbzeit torlos dafür aber hart umkämpft.

Kein seltenes Bild am Sonntag: Zwei Mann am Boden, einer am Ball.

Kein seltenes Bild am Sonntag: Zwei Mann am Boden, einer am Ball.

Später Ausgleich

Beide Mannschaften hatten verständlicherweise kurze Anfahrtswege, was jedoch auf den Schiedsrichter nicht zutraf und der den Weg nach Spandau anscheinend unterschätze, wodurch die Partie gut zwanzig Minuten später angepfiffen werden musste. Bereits vorher hatte SC Gatow II im Pokal der zweiten und unteren Mannschaften sein Heimspiel mit 6:1 gegen SD Croatia II gewonnen. Dem wollte es die erste Mannschaft natürlich gleich tun. Bei vielen Fouls, gelben Karten und daraus resultierenden Freistößen bedurfte es auch einer Standardsituation damit die Gatower doch überraschend 1:0 in Führung gehen konnten. Statt einem Pfostentreffer hätten die Gastgeber sogar ihre Führung ausbauen können, doch so konnten die Gäste weiter auf ihre Chance hoffen. Und die ergab sich nach einer der vielen strittigen Situationen und Staaken konnte kurz vor Spielende den nicht unverdienten Ausgleich erzielen.

Nach einer Standardsituation landete dieser Ball zur 1:0 Führung im Staakener Tor

Nach einer Standardsituation landete dieser Ball zur 1:0 Führung im Staakener Tor.

Entscheidung in der Verlängerung

Bei kühlen Temperaturen aber mäßigem Spiel kam es für die Zuschauer so zu einer Zugabe in Form von Verlängerung. Dabei zeigte sich an den Preisen mit 2,60 Euro für eine Rostbratwurst im Brötchen und 3,40 Euro für ein Nackensteak, dass die Finanzkrise anscheinend noch an Gatow vorbeigezogen zu sein scheint. Dies wird sicherlich nicht der Grund dafür gewesen sein, dass der SC Staaken mit dem einzigen Treffer der Verlängerung ein Elfmeterschießen ersparte und mit dem 2:1 Sieg den Schritt in die nächste Pokalrunde schaffte. Der SC Gatow ist nach der Endspielteilnahme nun hingegen dieses Mal in der dritten Runde ausgeschieden und kann sich vollends auf die Ligaspiele konzentrieren.

Eine hart umkämpfte Partie mit dem glücklicheren Ausgang für den SC Staaken.

Eine hart umkämpfte Partie mit dem glücklicheren Ausgang für den SC Staaken. Fotos (3): Patrick Rein

Teutonia und Staaken II sowie SSV weiter

Bei den zweiten und unteren Mannschaften konnten sich zudem sowohl Titelverteidiger SSV Teutonia II gegen die zweite Mannschaft der Sportfreunde Kladow als auch – ebenfalls nach Verlängerung – SC Staaken II gegen und bei SG Stern Mahlsdorf II durchsetzen. Im Pokal der ersten Mannschaften ist neben dem SC Staaken weiterhin noch der SSV vertreten, der sein Heimspiel gegen den VSG Altglienicke wie immer torreich aber dieses Mal knapp mit 6:5 gewinnen konnte.

Patrick Rein

SSV und Gatow gewinnen Lokalderby

In der dritten Runde des Fußballpokals der ersten Mannschaften trafen gleich vier Spandauer Mannschaften aufeinander

Besonderes Interesse kam bereits am Dienstagabend der Partie von Aufsteiger Spandauer Sportverein, der sich mit vielen Toren in der neuen Liga einen Namen macht, sowie der Mannschaft des SSV Teutonia zu. Am Mittwoch folgte dann das Lokalderby im Spandauer Süden, wo sich die Sportfreunde Kladow mit dem Finalteilnehmer des Pokals aus der abgelaufenen Spielrunde, dem SC Gatow, messen durften.

Vorankündigung des Spiels zwischen dem SCC und Teutonia

Vorankündigung des Spiels zwischen dem SCC und Teutonia

Ausgeglichene Partie beim Aufsteiger

Unter den Augen von zahlreichen Besuchern war in der ersten Halbzeit die Teutonia beim Gastgeber SSV an der Neuendorfer Straße zwar die spielerisch überlegenere Mannschaft, schaffte es jedoch selbst bei aussichtsreichsten Chancen nicht den Ball über die Torlinie zu bringen. Dies gelang dann aber dem Aufsteiger. Der Rückstand schien den Teutonen jedoch die bis dahin fehlende Konsequenz im Abschluss zu bescheren, und so konnte noch vor der Halbzeit der Ausgleichstreffer erzielt werden. Am Ende strafte sich jedoch die mangelnde Verwertung und der SSV konnte die „Frage der Ehre“ mit 2:1 für sich entscheiden.

Hart aber fair ging es zu beim Pokalspiel zwischen Kladow und Gatow.

Hart aber fair ging es zu beim Pokalspiel zwischen Kladow und Gatow.

Kladow unterliegt Gatow

Bei bestem Fußballwetter fand die Partie zwischen den Sportfreunden Kladow und dem SC Gatow am Tag der Deutschen Einheit statt. Den Nachbarschaftsvergleich entschieden die Gatower mit 2:0 für sich und sind weiter im Pokal vertreten und können  sich wie im letzten Jahr Hoffnung auf eine Finalteilnahme machen. In einem fairen Spiel nutzte der Favorit in der ersten Halbzeit einen Eckball zur Führung und sorgte erst kurz vor Spielende für die Entscheidung. Auch nach Spielende blieb es friedlich, was nicht bei allen Aufeinandertreffen bislang der Fall war.

Nach Eckball landete dieser Kopfball zur 1:0 Führung im Tor der Gastgeber.

Nach Eckball landete dieser Kopfball zur 1:0 Führung im Tor der Gastgeber. Fotos (2): Patrick Rein

Auf zur nächsten Runde

Bereits am darauffolgenden Wochenende steht für die im Pokal verbliebenen Mannschaften die nächste Runde an. Dabei kommt es für die Gatower gleich noch ein Mal zu einem Lokalderby, Gegner ist dann im Heimspiel der SC Staaken der sein Pokalspiel gegen den BFC Südring mit 10:0 gewann.

Patrick Rein

SC Staaken gewinnt Pokal

Im Endspiel des Bürgermeisterpokals setzen sich die Fußballer des SC Staaken gegen den SSV durch

Am Sonntag ging das alljährliche come-together der Spandauer Fußballgemeinschaft mit den Endspielen im Ziegelhof zu Ende, nachdem bis dahin alle Begegnungen im Sportpark Staaken auf Kunstrasen ausgetragen wurden. Auf dem Rasenplatz sollte es nun zu den letzten Showdowns des diesjährigen Bürgermeisterpokals kommen, bei dem natürlich auch der Namensträger, Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank als auch Sportstadtrat Gerhard Hanke, zugegen waren. Letzterer hatte sich mehrmals selbst ein Bild über den aktuellen Vorbereitungsstand der Spandauer Vereine gemacht.

Gespannt verfolgten zahlreiche Zuschauer die Partien der vergangenen 10 Tage.

Gespannt verfolgten zahlreiche Zuschauer die Partien der vergangenen 10 Tage.

Knappes Halbfinale

Am Freitag wurde es für den späteren Pokalsieger noch ein Mal knapp bevor das Finale erreicht werden konnte. Mit 1:0 setzten sich die Staakener gegen die erste Mannschaft des SSC Teutonia durch, während der letztlich Zweitplatzierte Spandauer SV mit einem deutlichen 8:0 gegen den SC Alemania 06 ins Endspiel einzog.

Bester Blick für den Linienrichter auf die Abseitsposition in Spiel um Platz 3.

Bester Blick für den Linienrichter auf die Abseitsposition in Spiel um Platz 3.

„Elfmeterschießen“ um Platz 3

Um 11 Uhr hatten die Alemanen dort auch gegen Teutonia wenig entgegenzusetzen, dennoch kam es zum Ende der regulären Spielzeit sogar noch zu einer Art Elfmeterschießen – jedoch ausschließlich für die Teutonen. Der Schiedsrichter sprach ihnen mehrere Strafstöße zu, nachdem es schon eine rote Karte für Alemania gegeben hatte. Mit einem klaren 8:2 sicherte sich der SSC Teutonia den dritten Platz im diesjährigen Wettbewerb.

Pokalübergabe und Gratulation durch den Bezirksbürgermeister (rechts).

Pokalübergabe und Gratulation durch den Bezirksbürgermeister (rechts).

Pokalsieger 2012: SC Staaken

Wesentlich knapper ging es dann zwei Stunden später im Finale zu. Zwar ging der Favorit aus Staaken mit zwei zu null in Führung doch konnte der SSV noch vor der Halbzeit den Anschlusstreffer erzielen. Doch vor über 250 Zuschauern ließen dann doch die Kräfte beim Aufsteiger nach und der SC Staaken stand mit einem 5:2 Erfolg als Nachfolger des letztjährigem Titelgewinners SC Gatow fest. Die anschließende Pokalübergabe durch Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank fand ebenso wie die beiden Partien noch im Trockenen statt, bevor der dann ausbrechende Dauerregen alle Spuren des Wettbewerbs beseitigte. Wir gratulieren dem SC Staaken zum Gewinn des Spandauer Bezirkspokals und freuen uns auf 2013. Bis dahin allen Mannschaften eine erfolgreiche und verletzungsfreie Saison!

Spandauer Bezirkspokalsieger 2012: Der SC Staaken!

Spandauer Bezirkspokalsieger 2012: Der SC Staaken! Fotos (4): Patrick Rein

Patrick Rein

Titelverteidiger ausgeschieden

Beim Spandauer Bürgermeisterpokal gewinnt Teutonia im Viertelfinale gegen den SC Gatow

Das Wetter scheint in Spandau ein Fußballfan zu sein: Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen an die 30 Grad fanden im Sportpark Staaken erst die Vorrunden- und mittlerweile auch Viertelfinalspiele statt.

Ein Spiel auf Augenhöhe: SC Gatow gegen SSC Teutonia.

Ein Spiel auf Augenhöhe: SC Gatow gegen SSV Teutonia.

Pokalsieger in der Vorrunde raus

Bereits in der Vorrunde kam es zum Aufeinandertreffen der beiden Pokalüberraschungen: Der SC Gatow als Finalteilnehmer der ersten und dem Pokalsieger der unteren Mannschaften Teutonia II. Dabei siegten die Gatower deutlich mit 7:0. Ebenfalls in der ersten Spielrunde schieden der FV Blau-Weiß gegen Teutonia I (2:6), der FC Spandau 06 gegen den SC Staaken mit 7:0, Galatasaray Spandau und der FK Srbija aus. Während sich der SC Alemania 06 mit 3:1 gegen den 1. FFV Spandau durchsetzen konnte, sorgte der SW Spandau mit einem 22:0 gegen den SC Siemensstadt für das klarste Ergebnis.

Beim Elfmeterschießen hatten die Teutonen die Nase vorn.

Beim Elfmeterschießen hatten die Teutonen die Nase vorn.

Teutonen rächen ihre Zweite

Im Viertelfinale kam es dann erneut zur Paarung SC Gatow gegen Teutonia – doch nach der Zweiten musste dieses Mal die Erste ran. In einer ausgeglichenen Partie hieß es am Ende 2:2, so dass sich das Spiel am Elfmeterpunkt entscheiden musste. Schon im Pokalhalbfinale um den Berliner Pilsner-Pokal hatte Gatow darin  Nerven bewiesen. Doch dieses Mal machte der Teutonen-Schlussmann ihnen einen Strich durch die Rechnung und konnte als Erster einen Ball abwehren. In der zweiten Viertelfinalpartie am Dienstagabend traf der SC Staaken auf seine zweite Mannschaft und setzte sich mit 5:0 durch. Am Mittwoch unterlag SW Spandau auch im Elfmeterschießen dem SC Alemania 06 und die Sportfreunde Kladow verloren gegen den SSV mit 2:4.

Bei endlich sommerlichen Temperaturen war der Flüssigkeitsaushalt besonders

Bei endlich sommerlichen Temperaturen war der Flüssigkeitsaushalt besonders zu beachten. Fotos (3): Patrick Rein

Halbfinalpartien am Freitag

Somit kommt es im Halbfinale am Freitag um 18.00 Uhr – noch Mal im Sportpark Staaken bevor es zu den Finalspielen am Sonntag in den Ziegelhof geht – zum Kräftemessen der ersten Mannschaften des SSV Teutonia und SC Staaken. Im Anschluss treten dann um 19.50 Uhr der SC Alemania 06 und Spandauer SV gegeneinander an. Anpfiff beim Spiel um Platz 3 ist am Sonntag um 11 Uhr, das anschließende Finale beginnt um 13 Uhr.

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Wer ist die Nummer 1 im Bezirk?

Heute beginnt auf dem Sportplatz Staaken die Vorrunde der Spandauer Fußballvereine um den Bürgermeisterpokal

Die Fußballfreie Zeit hat in Spandau endlich wieder ein Ende. Denn heute starten um 18 Uhr mit der Begegnung zwischen dem SSC Teutonia gegen Blau-Weiß Spandau die Achtelfinalpartien im Bezirkspokal. Im Anschluss kommt es um 19.45 Uhr dann gleich zu einem absoluten Höhepunkt der Auslosung: Mit dem SC Gatow trifft der Titelverteidiger und diesjährige Pokalfinalteilnehmer im Berliner-Pilsner Pokal der ersten Mannschaften auf den Pokalsieger der unteren Mannschaften, dem SSC Teutonia II.

Titelverteidiger und zweiter im Berliner Pokal der ersten Mannschaften: SC Gatow.

Titelverteidiger und zweiter im Berliner Pokal der ersten Mannschaften: SC Gatow. Foto: Homepage SC Gatow

Spielorte und Partien

Alle Vorrundenspiele einschließlich der Halbfinale werden im Sportpark Staaken ausgetragen, das Spiel um Platz drei als auch das Finale am 29. Juli auf dem Sportplatz am Ziegelhof. Der Eintritt kostet pro Spieltag 5,00 und ermäßigt 3,00 Euro.

Alle Partien im Überblick:

Mittwoch, 18.07.2012
18.00 Uhr: SSC Teutonia I – BW Spandau
19.50 Uhr: SC Gatow I – SSC Teutonia II

 

Donnerstag, 19.07.2012
18.00 Uhr: SC Staaken I – FC Spandau 06
19.50 Uhr: Spandauer Kickers – SC Staaken II

Freitag, 20.07.2012
18.00 Uhr: SC Siemensstadt – SW Spandau
19.50 Uhr: 1.FFV Spandau – SC Alemannia 06

Samstag, 21.07.2012
15.00 Uhr: SF Kladow – Galatasaray Spandau
16.50 Uhr: Spandauer SV – FK Srbija

 

Berliner Pokalsieger der unteren und zweiten Mannschaften: SSC Teutonia II.

Berliner Pokalsieger der unteren und zweiten Mannschaften: SSC Teutonia II. Foto: Homepage SSC Teutonia

Viertelfinale

Dienstag, 24.07.2012
18.00 Uhr: Sieger Mittwochsspiele
19.50 Uhr: Sieger Donnerstagsspiele

Mittwoch, 25.07.2012
18.00 Uhr: Sieger Freitagsspiele
19.50 Uhr: Sieger Samstagsspiele

Halbfinale (Freitag, 27.07.2012)
18.00 Uhr: Gewinner Viertelfinale Dienstag
19.50 Uhr: Gewinner Viertelfinale Mittwoch

 

Finale und Spiel um Platz 3 (Sonntag, 29.07.2012)

11.00 Uhr: Spiel um Platz 3
13.00 Uhr: Endspiel

Patrick Rein

Gatow verpasst Pokalsensation

Im Finale unterlagen die Spandauer unglücklich dem Berliner AK mit 2:0

Nach dem Halbfinaltriumph gegen Eintracht Mahlsdorf im Elfmeterschießen ging es für den SC Gatow am Pfingstsamstag ins ungewohnt große Areal des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportparks zum Endspiel des Berliner Pilsner-Pokal der ersten Mannschaften. Viele Anhänger der Gatower fanden ebenso wie die Fans des Gegners, Berliner AK 07, den Weg nach Prenzlauer Berg um ihre Mannschaften zu unterstützen was zu einer erstklassigen Stimmung führte.

Viele Fans aus Spandau wollten beim größten Erfolg der Vereinsgeschichte dabei

Viele Fans aus Spandau wollten beim größten Erfolg der Vereinsgeschichte dabei sein. Foto: Patrick Rein

Klare Favoritenrolle

Von der Spielklasse her ging der AK aus der Regionalliga als klarer Favorit in die Partie, umso erstaunlicher war es, dass die Spandauer Außenseiter kaum Chancen zuließen und gerade im ersten Durchgang durchaus gegenhalten konnten. Zwar erarbeitete sich die Mannschaft von Trainer Steffen Borkowski selbst auch keine Abschlussmöglichkeiten doch reicht beim Fußball ja bekanntlich schon eine Chance wenn hinten erst ein Mal die Null gehalten wird. So ging es jedoch torlos in die Halbzeitpause.

Unnötige Fehler

Wichtiger als der Pokal ist für Gatow der Klassenerhalt.

Wichtiger als der Pokal ist für Gatow der Klassenerhalt. Foto: Patrick Rein

Im zweiten Durchgang bemühte sich Gatow zunehmend selbst das Spiel in die Hand zu nehmen auch wenn sich daraus weiterhin kaum Chancen ergaben, bis auf einen Lattentreffer kurz nach Wiederanpfiff. Es dauerte bis zur 77. Minute als nach einem Foul an der Strafraumgrenze der AK durch den darauffolgenden Freistoß mit 1:0 in Führung ging. Durch einen Foulelfmeter in der 86. Minute erhöhte der Favorit dann noch zum 2:0 Endergebnis.

Der Gatower Anhang feierte seine Mannschaft wie Sieger.

Der Gatower Anhang feierte seine Mannschaft wie Sieger. Foto: Patrick Rein

Fans feierten ihr Team

Zwar schaffte es der SC Gatow nach Teutonia II nicht auch den zweiten Pokal nach Spandau zu holen, dennoch wurden die Spieler nach Abpfiff verdientermaßen von ihrem Anhang wie Sieger gefeiert. Und das zu Recht, denn was in der diesjährigen Pokalrunde gezeigt wurde, ist aller Ehren wert. Und wichtiger als der Pokal ist momentan auch der Klassenerhalt. Hier gilt es im letzten Saisonspiel am 9.6 um 14 Uhr noch mal wichtige Punkte zum Klassenerhalt gegen den Lokalrivalen SC Staaken einzufahren, selbst wenn es aus eigener Kraft nicht mehr möglich ist und man auf Schützenhilfe angewiesen ist. Daumen drücken!

Patrick Rein

Teutonia II ist Pokalsieger

Bereits am Himmelfahrtstag konnten die Spandauer den Pokal der unteren Mannschaften gewinnen

Nach dem deutlichen 5:1 Sieg im Halbfinale konnte die zweite Männermannschaft des SSV Teutonia auch das Finale im Berliner Pilsner Pokal der unteren Mannschaften gewinnen. Gegen den VfB Hermsdorf II gewannen die Mannen von Trainer Thomas „Kiwi“ Schröder am Ende deutlich mit 3:0 (0:0).

Sieger im Berliner-Pilsner Pokal der unteren Mannschaften 2012: SSV Teutonia II

Sieger im Berliner-Pilsner Pokal der unteren Mannschaften 2012: SSV Teutonia II Foto: SSV Teutonia, Homepage

Späte Tore und Platzverweis

Während die erste Halbzeit vor gut 450 Zuschauern auf der Hanne-Sobeck-Sportanlage in Wedding noch unspektakulär verlief, steigerte sich das Spiel in Durchgang zwei zusehends. Teutonia fand immer besser ins Spiel und wirkte auch konditionell überlegen, so sorgten dann auch Yakin in der 55. und lediglich vier Minuten später Winkler für eine 2:0 Führung der Spandauer. Nach einem Handspiel auf der Linie in der 80. Minute musste, nach mittlerweile 3:0 durch Mäder (75.), die Mannschaft das Spiel in Unterzahl beenden. Lediglich wenn Hermsdorf den Strafstoß des Handspiels verwandelt hätte, wäre es wohl noch mal spannend geworden.

Spandauer Pokalhelden

Ankündigung des Endspiels vom SC Gatow am kommenden Samstag

Ankündigung des Endspiels vom SC Gatow am kommenden Samstag. Foto: sr pictures Sandra Ritschel

Völlig verdient gewann Teutonia II damit den Berliner-Pilsner Pokal der unteren Mannschaften 2012! Wenn auch verspätet möchte es die Redaktion von Mein-Spandau nicht versäumen zu gratulieren. Bereits am kommenden Samstag hat mit dem SC Gatow zudem auch eine zweite Spandauer Mannschaft die Möglichkeit Pokalsieger zu werden: Im Berliner-Pilsner Pokal der ersten Mannschaften treffen die Gatower am 26. Mai im Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion um 15 Uhr auf den Berliner AK 07. Wir drücken die Daumen!

Patrick Rein

SC Gatow steht im Pokalfinale

Im Berliner Pilsner-Pokal der ersten Mannschaften siegt Gatow im Elfmeterschießen gegen Eintracht Mahlsdorf

Nach dem der SSC Teutonia bereits am Mittwoch im Pokal der zweiten und unteren Mannschaften (wir berichteten) den Sprung ins Finale geschafft hat, folgte mit dem SC Gatow jetzt noch eine weitere Spandauer Fußballmannschaft. Zwar dauerte es am Sonntagnachmittag lange bis der Sieger feststand, doch am Ende konnten Team und Zuschauer im Stadion Am Kinderdorf jubeln. Nach der regulären Spielzeit stand es in einer hart umkämpften Partie 1:1 und auch die folgende Verlängerung brachte noch keine Entscheidung.

Der SC Gatow jubelt über den Einzug ins Pokalfinale.

Der SC Gatow jubelt über den Einzug ins Pokalfinale. Foto: Patrick Rein

Mahlsdorf spielerisch überlegen

Die Gastgeber kamen nur schwer ins Spiel, so dass der Gegner neben mehr Ballbesitz auch die besseren Torchancen hatte. Daher überraschend erzielte jedoch der SC den ersten Treffer der Partie. Kurze darauf schwächte sich Mahlsdorf durch eine der zahlreichen Verwarnungen selbst, da der Schiedsrichter völlig zu Recht in der 28. Minute die gelb-rote Karte zeigte. An den Spielanteilen änderte sich dadurch jedoch wenig und die Mahlsdorfer kamen noch vor der Pause zum nicht unverdienten Ausgleich.

Platzverweis und Verlängerung

Der entscheidende Elfmeter in einem hart umkämpften Spiel.

Der entscheidende Elfmeter in einem hart umkämpften Spiel. Foto: Patrick Rein

Auch im zweiten Durchgang konnte Gatow die Überzahl nicht nutzen, dezimierte sich nach einer klaren Tätlichkeit aber hingegen selbst. Ausgeglichen an der Spielerzahl lies Mahlsdorf weiter beste Chancen aus während sich die Heimmannschaft ausschließlich auf Konter beschränkte, so dass es nach 90. Minuten beim schmeichelhaften unentschieden blieb. Es folgte die Verlängerung in der die Gastgeber nach einem Freistoß wieder unerwartet in Führung gingen. Bemüht diese über die Zeit zu bringen, reichte jedoch eine Unkonzentriertheit und der Ball landete zum erneuten Ausgleich irgendwie hinter der Torlinie.

Ausgelassene Freude nach dem Elfmeterkrimi.

Ausgelassene Freude nach dem Elfmeterkrimi. Foto: Patrick Rein

Entscheidung am Elfmeterpunkt

Somit musste das Elfmeterschießen die Entscheidung bringen. Hier hatte Gatow am Ende die Nase vorn und zumindest von der kämpferischen Einstellung her mittlerweile auch nicht unverdient. Während die ersten Schützen beider Mannschaften noch souverän verwandelten, scheiterten die beiden folgenden bevor der Torhüter des SC zum Matchwinner wurde und den 4:2 Elfmeterkrimi beendete. Zwei Endspiele mit Spandauer Beteiligung im Berliner Pilsner-Pokal – was für ein Erfolg!