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Eröffnung der Bauarbeiten einer neuen Pflegeanlage für Senioren

Eröffnung einer neuen Pflegeanlage für Senioren

180 neue Zimmer werden die spandauer Altenpflege erheblich verbessern

Das Hauptstadtpflegehaus Hohenzollernterrasse wird kommenden Sommer eröffnet

Vor einer Woche, am 4. September fand ein feierlicher Spatentisch statt, um die Bauarbeiten des Hauptsstadtpflegehaus Hohenzollerterassen für Senioren, neben dem Maselakepark zu eröffnen. Mit 180 Zimmern soll das neue Gebäude von Vivantes – Forum, für Senioren GmbH dazu beitragen, das Pflegeangebot für ältere Menschen in Spandau zu verbessern. Die Bauarbeiten kosten 15 Millionen € und werden kommenden Sommer abgeschlossen sein. Bis dahin übernimmt die Senectus Vermögensverwaltung GmbH die Führung der Bauarbeiten. Das Unternehmen ist im Bau von Seniorenheimen spezialisiert. Während der Eröffnung der Bauarbeiten betonte Herr Dieter Wopen,  Geschäftsführer der Vivantes – Forum, für Senioren GmbH:

„Ein neues Haus in der Größenordnung im wunderschönen Maselakepark ist für uns ein bedeutender Schritt. Ich freue mich daher, dass auch die Politik unser Anliegen unterstützt, eine hochwertige Pflege für Berlin zu bieten.“

Auch Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank war zur Eröffnung eingeladen und betonte:

„Ältere Menschen in dem Stadtteil zu betreuen, […] ist ein nicht zu unterschätzender Faktor für deren Lebensqualität. Ich wünsche mir daher in unserem Bezirk weit mehr Pflegeplätze, die diesen Anforderungen entsprechen, und hoffe auf einen reibungslosen Bau der Hohenzollernterrassen.“

Sommerfest des Vitanas Senioren Centrum Birkenhof

Sommerfest des Vitanas Senioren Centrum BirkenhofEine Anregung zum Gespräch in der Nachbarschaft

Das Vitanas Senioren Centrum Birkenhof und der Kiezladen „Forum13591“ laden Sie am Samstag den 11. August 2012 zwischen 11 Uhr und 18 Uhr zu ihrem Sommerfest ein. Kaffee und Kuchen, Musik und viele mitmach Aktivitäten stehen für Alt und Jung im Seniorenzentrum und im Kiezladen bereit. Unter dem Motto „MittenDrin und DrumHerum“ soll das Sommerfest Gespräche zwischen Nachbarn aber auch zwischen Jung und Alt fördern.

Wer einen Beitrag leisten oder sich künstlerisch an der Veranstaltung beteiligen will kann sich unter der Rufnummer 030 37340480 oder unter der Handynummer 0172 188 0939 anmelden. Man kann sich auch direkt im Kiezladen „Forum 13591“ im Stieglakeweg 21 oder per E-Mail unter info@forum13591.de einschreiben.

Vitanas Senioren Centrum Birkenhof
Spandauer Straße 22
13591 Berlin
Tel.: 030 37340480
 
Forum 13591 – Kiezladen Birkenhof
Spandauer Straße 22
13591 Berlin
Tel.; 030 37340281
E-Mail: info@forum12591.de

Start von Kartenverkauf für Spandauer Senioren

Das Bezirksamt Spandau hat auch in diesem Jahr wieder Eintrittskarten für den Besuch verschiedener Veranstaltungen zum Weiterverkauf an Spandauer Seniorinnen und Senioren erhalten.

Die Auftaktveranstaltung ist betitelt mit „Ein Lied geht um die Welt“ und wird vom Jungen Opern-Ensemble Berlin und dem Ballett-Studio Marlen inszeniert. Die Aufführung findet am Sonntag, den 21.10.2012 um 15.00 Uhr in der Universität der Künste (Hardenbergstraße) statt.  Karten gibt`s für 11,00 – 15,00 € zu erwerben.

„Macht euch das Leben zur Freude“ heißt es dann am 01.11.2012, dem ersten Donnerstag im November. Veranstaltungsbeginn ist um 15.00 Uhr in der URANIA. Als Stargast dieser 260. Internationalen Variete-Show begrüßt Spandau an diesem Nachmittag „den lachenden Vagabund“ Fred Bertelmann in Spandau.
Die seit Jahrzehnten geschätzte Veranstaltung in der URANIA wird dann am Donnerstag, den 28.02.2013 mit der 261. Ausgabe fortgesetzt. Diese steht dann unter dem Motto „Variatio Delectat – Abwechslung erfrischt“ und Stargast ist diesmal Kammersängerin Prof. Renate Holm.

Karten für beide Veranstaltungen in der URANIA gibt`s für 10,00 € und sind ab 01.08.2012 im bezirklichen Ehrenamtsbüro (Raum 161) im Rathaus Spandau erhältlich.

Öffnungszeiten: 9.00 – 12.00 Uhr täglich
Für Rückfragen: (030) 90 279 – 33 18

Broschüre: Das gesunde und soziale Spandau

Die Neuauflage ist ab sofort erhältlich

Das Spandauer Bezirksamt hat eine neuausgerichtete Broschüre mit dem Motto „Das gesunde und soziale Spandau“ rausgebracht. Die neue Ausgabe bezieht sich auf das Jahr 2012 / 2013 und listet Spandauer Apotheken, Arztpraxen, Logopäden und Ergotherapeuten. Außerdem findet man dort auch Adressen für Nachbarschafts- und Selbsthilfeeinrichtungen, Mobilitätsdienste und andere Verbände und Vereine, die sich mit dem Thema Gesundheit beschäftigen. Und um auch nichts zu verpassen, wurde ein Veranstaltungskalender mit eingefügt.

Für Senioren wird die Neuausgabe durch die Broschüre „Aktiv älter werden in Spandau“ ergänzt, die letzten Januar veröffentlicht wurde. Diese beiden Broschüren kann man kostenlos im Bürgeramt Spandau Rathaus, in der Stadtbibliothek oder in der Planungs- und Koordinationsstelle der Abteilung Soziales und Gesundheit erhalten. Das Bezirksamt schickt auf Wunsch auch individuelle Exemplare zu.

Seniorennachmitag in der Universität der Künste

Eine Veranstaltung für Spandauer Senioren über das Thema: Wien, Wien, nur Du allein

Das Ballett-Studio Marlen und das Junge Opern-Ensemble Berlin veranstalten am 22. April 2012 um 16.00 Uhr einen Seniorennachmittag zum Thema: „Wien, Wien, nur du allein“. Die Veranstalltung wird in der Nähe vom Bahnhof Zoo im Konzertsaal der Universität der Künste, Hardenbergerstrasse / Fasanenstrasse unter der Leitung von Alf Ernesti stattfinden. Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank freut sich über die ausgewählten Stücke und fügt hinzu:

Ich freue mich, dass es möglich ist, den Spandauer Seniorinnen und Senioren ein attraktives Angebot zu moderaten Eintrittspreisen zu unterbreiten. Ich bin sicher, dass die Veranstalter mit dem Programm aus beliebten Opernmelodien und Ballett-Elementen den Geschmack der älteren Generation treffen werden.

Das Bezirksamt Spandau verkauft eine begrenzte Anzahl an Eintrittskarten mit Preisen zwischen 11,00 und 15,00€. Der Verkauf läuft ab sofort im bezirklichen Ehrenamtsbüro im Rathaus Spandau, 1. Obergeschoss, Raum 161 ab. Weitere Auskünfte bekommen Sie unter der Rufnummer des Ehrenamtsbüros: 90279-3318.

Alt und Jung – gemeinsam für Spandau

Der Ältestenrat der Bezirksverordnetenversammlung veranstaltet am 25.04.2012 um 17.00 Uhr die 6. Generationen-Bezirksverordnetenversammlung im Bürgersaal des Spandauer Rathauses. Alle Spandauerinnen und Spandauer die unter 21 Jahre oder über 60 Jahre alt sind können bis zum 26.03.2012 schriftlich ihre Anträge und Anfragen für die Sitzung einreichen. Bei der Verstaltung selbst werden dann 16 ausgewählte Anträge und 8 Anfragen behandelt. Aufgeteilt jeweils zu gleichen Teilen zwischen den Jugendlichen und den Senioren. Die eingereichten Anfragen und Anträge werden je nach Absender von der Seniorenvertretung oder dem jugendpolitischen Sprecher der Fraktion bearbeitet. Ausgewählte Anträge und Anfragen können dann im April durch den jeweiligen Initiator im Sinne des Rederechts im zeitlichen Rahmen von 5 Minuten vorgestellt werden.

Für weitere Fragen und Informationen steht Ihnen Herr Bewig, BVV-Vorsteher unter der Telefonnummer (030) 90279 – 2404 gerne zur Verfügung.

Uferpalais – Seniorenresidenz Am Spandauer See


Das Uferpalais

Das Uferpalais am Spandauer SeeDas Uferpalais befindet sich im historischen Backsteinmauerwerk der ehemaligen Schultheiss-Brauerei und bietet moderne und gemütliche Wohnungen, ein breit gefächertes kulinarisches, kulturelles und kommunikatives Angebot, eine Vielzahl von Aktivitäten und einen persönlichen Rund-um-Service.

Direkt am Spandauer See gelegen, umgeben von Parkanlagen und gemütlichen Spazierwegen liegt die Seniorenresidenz nur 15 Gehminuten entfernt von der Spandauer Altstadt. Ein hauseigener Busshuttle-Service und die eng vernetzten öffentlichen Verkehrsmittel sind perfekt für Ausflüge.

Eingang zum UferpalaisWohnen im Uferpalais

In einer der 199 Wohnungen gestalten Sie sich mit Ihren eigenen Möbeln, Bildern, Lieblingsbüchern und ganz persönlichen Dingen Ihr neues Zuhause. Wählen Sie zwischen verschiedenen Grundrissen von ca. 30 bis ca. 100 m² und unterschiedlichen Ausrichtungen:

Sie mögen es „klein & fein“? Dann sind die Wohnungen mit einem Zimmer, Küche, Diele und Bad für Sie optimal. Etwas größer darf es schon sein? Bitte sehr: Mit zwei Zimmern, Küche, Diele und Bad wohnen Sie „apart & smart“. Sie möchten es lieber noch größer? Dann machen Sie sich „weit & breit“ in drei Zimmern, Küche, Diele und Bad.

Informieren Sie sich schon vorab auf der Homepage der Seniorenresidenz Am Spandauer See über die Preise und Inklusivleistungen oder vereinbaren Sie einen Termin für eine Hausführung.

Probewohnen? Im Uferpalais heißt man Sie herzlich willkommen. Wohnen Sie ein paar Tage zur Probe, schauen Sie sich alles an und erleben Sie den Alltag in dieser Residenz.

Die Pflege im Überblick:

Pflege im UferpalaisDer hauseigene ambulante Pflegedienst ermöglicht Ihnen ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben in den eigenen 4 Wänden. Die Mitarbeiter des Uferpalais unterstützen Sie im Alltag und bieten Ihnen durch die 24-Stunden-Besetzung die Sicherheit, auch in Notfällen, immer kompetentes Pflegepersonal an Ihrer Seite zu wissen.

Die Leistungen umfassen:

  • Häusliche Krankenpflege
  • Tagesbetreuung
  • Ernährung
  • Körperpflege
  • Erhaltung Ihrer Mobilität/Ihres Haushaltes
  • Verhinderungspflege

Auch die vollstationäre Pflegewohnetage ist mit ihren 42 Einzelzimmern auf das Leben im Alter mit den besonderen Anforderungen bestens eingerichtet. Das Pflegekonzept der Seniorenresidenz Am Spandauer See beinhaltet eine bedarfsgerechte und fachkompetente Pflege rund um die Uhr. Jeder Bewohner findet hier Anerkennung und umfassende Betreuung.

  • anerkannte Einrichtung gemäß Pflegeversicherungsgesetz
  • Pflegestufen 0 bis Härtefall
  • Pflege durch qualifiziertes Fachpersonal im Tages- und Nachtdienst

Für die Mitarbeiter des Uferpalais steht Ihre Gesundheit an erster Stelle. Nutzen Sie die regelmäßigen Arztsprechstunden im Haus zu Ihrer persönlichen medizinischen Kontrolle.

Aktivitäten und Veranstaltungen im UferpalaisAktivitäten & Veranstaltungen

Fit – auch im Kopf. Damit das lange so bleibt, können Sie im Uferpalais aus dem Vollen schöpfen: zum Beispiel beim Gedächtnistraining, bei Vorträgen oder einfach beim Schach mit starken Gegnern. Und wer sich fremdsprachlich oder literarisch fördern will, findet hier ebenfalls den richtigen Partner.

Für Ihre körperliche Fitness sorgen Angebote wie Qigong, Morgen- oder Wirbelsäulengymnastik, Boccia und Nordic Walking.

Schwimmen Sie im 30° warmen Pool, lassen Sie sich einfach treiben oder werden Sie aktiv bei der Wassergymnastik. Wenn Sie Lust haben, gehen Sie anschließend noch in den Whirlpool oder machen einen Saunagang…oder zwei oder drei.

Genuss, Geschmack & Gaumenfreuden

Wer gerne gut isst, ist im Uferpalais gut aufgehoben. Denn hier stimmt einfach alles: die Auswahl, die Qualität, der Geschmack und natürlich der Service. Täglich wird abwechslungsreiche und gesunde Kost angeboten. Auf dem Speiseplan finden Sie regionale Spezialitäten ebenso, wie Rezepte aus der guten alten Zeit, saisonale Leckerbissen oder leichte Gerichte – alles aus frischen Zutaten zu liebevollen Menüs komponiert. Selbstverständlich werden bei der Speisenzubereitung auch die Angaben Ihres Arztes berücksichtigt.

Sie planen ein Jubiläum, einen Geburtstag, eine Tagung oder ein anderes Fest? Das Uferpalais lässt bei jedem Anlass in puncto Räumlichkeiten, Ausstattung und Beköstigung keine Wünsche offen für Ihr Event am Spandauer See.

Rund um das Uferpalais

Rund um das UferpalaisDirekt vor Ihrer Haustür befindet sich das centrovital, ein Gesundheitszentrum, in dem sich einige Wellness- und Fitnessbereiche befinden.

Für alle Kulturfreunde werden im eigenen Konzert- und Theatersaal viele Veranstaltungen auf hohem Niveau organisiert. Interessante Vorträge, spannende Lesungen und wundervolle Konzerte bieten für jeden Geschmack etwas. Tagesausflüge und Reisen vervollständigen das Angebot.

Die schöne Lage der Residenz am Spandauer See ist nicht nur für Sie ein besonderer Quell der Lebensfreude. Auch für Ihre Besucher bietet sich damit ein zusätzlicher Grund, Sie in Ihrem neuen Zuhause zu treffen. Ihre Familie, Freunde und Bekannten werden von der Atmosphäre im und um das Uferpalais begeistert sein. Auch Ihre kleinen Besucher finden hier alles, was das Kinderherz begehrt. Zum Beispiel den nahegelegenen Spielplatz, auf dem sich die Enkel mit Oma oder Opa austoben können. Ob am oder auf dem Wasser, auf gut gepflegten Waldwegen oder querfeldein – das Uferpalais ist der Natur ganz nah. Die Ufer von Havel und Spandauer See laden zu wunderschönen Spaziergängen ein und der Spandauer Forst ist auch nicht weit.

Überzeugen Sie sich bei einem Besuch.

Seniorenresidenz Am Spandauer See Betriebs GmbH
Brauereihof 19
13585 Berlin
Telefon: 030. 333 07-0
Fax: 030. 33307-948
http://www.residenz-spandau.de/

 

….weitere Seniorenheime in Spandau direkt in Das Örtliche finden:

Bezirksverordnetenversammlung lehnt CDU-Antrag auf Ausschuss-Umbennenung ab



Arndt Meißner CDU Spandau

Arndt Meißner CDU Spandau

Wie wir gestern berichteten hat die CDU-Fraktion einen Antrag auf Umbenennung des Sozialausschusses in “Ausschuss für Soziales und Seniorenfragen” eingereicht. Dieser wurde jetzt von der BVV Spandau mit den Stimmen von SPD und GAL abgelehnt. Die Begründung dafür war, dass die Vertretung von Senioreninteressen eine Querschnittsaufgabe sei.

Arndt Meißner, Vorsitzender der CDU-Fraktion Spandau, äußerte sich zu dieser Entscheidung in einer Pressemitteilung :

„Mit absolutem Unverständnis haben wir die Entscheidung von SPD und GAL zur Kenntnis genommen. Dass Seniorenfragen unstrittig in allen Ausschüssen mitbedacht werden müssen, zeigt sich auch darin, dass die Seniorenvertretung für jeden Fachausschuss Vertreterinnen und Vertreter benannt hat, die ggf. mit Rederecht am Ausschuss teilnehmen können. Wir sind jedoch nach wie vor der Meinung, dass auch und insbesondere die Senioren einen festen Punkt in der Ausschussarbeit der BVV haben müssen, um ihre Anliegen gezielt vorbringen zu können. Hier hat es sich jahrelang in einem fraktionsübergreifenden Konsens bewährt, die Belange der Seniorinnen und Senioren in einem Ausschuss für Soziales und Seniorenfragen zu beraten. Dass hier wieder einmal der Konsens zwischen den Fraktionen von Seiten der GAL und der SPD gebrochen wird, bedauern wir sehr. Das ist ein Mentalitätswechsel, der dem kollegialen Zusammenarbeiten der BVV schadet.“

Senioreninteressen sollen in der BVV berücksichtigt werden



Arndt Meißner CDU Spandau

Arndt Meißner CDU Spandau

Die CDU-Fraktion Spandau ist der Meinung, dass bei der Zuschneidung der Ausschüsse durch die Fraktionen SPD und GAL der Bereich Seniorenfragen nicht berücksichtig worden war. Somit wurde ein Antrag auf Umbenennung des Sozialausschusses in „Ausschuss für Soziales und Seniorenfragen“ eingereicht.

Vorsitzender der CDU-Fraktion Spandau Arndt Meißner hat sich in einer Pressemitteilung dazu geäußert:

„Die Interessen der Seniorinnen und Senioren sollen auch weiterhin Berücksichtigung und Würdigung in der BVV finden. Daher haben wir die Umbenennung des Sozialausschusses in seinen bisher üblichen Namen beantragt. Somit ist auch im Namen ganz deutlich, dass dieser Ausschuss sich um die Anliegen des Seniorenbeirates des Bezirks kümmert.

Ähnlich wie viele Vertreterinnen und Vertreter aus der Arbeit mit Senioren empfinden wir es befremdlich, dass SPD und GAL den Bereich der Seniorenfragen komplett ausgeblendet hatten.“

Senioren sind weniger im Ehrenamt aktiv als jüngere Menschen

2. Spandauer Seniorenfachtagung am Lindenufer

Helmut Kleebank

Helmut Kleebank

Am Mittwoch, den 24. August fand im Seniorenklub am Lindenufer die 2. Seniorenfachtagung statt. Die Chefin der Senatskanzlei, Monika Helbig, referierte über Senioren im Ehrenamt, Ülker Radziwill, Mitglied des Abgeordnetenhauses, sprach über Armut im Alter und die Diplom Sozialpädagogin Ulrike Zabel, vom Kompetenzzentrum Interkulturelle Öffnung informierte über kultursensible Pflege. SPD Bürgermeisterkandidat für Spandau, Helmut Kleebank, moderierte die Tagung.

Alle werden unweigerlich älter, dabei bleibt eine immer größere Anzahl gesund bis ins hohe Alter. „Der demografische Wandel ist nicht mehr zu stoppen. Wir müssen die anstehenden Probleme aktiv gestalten oder sie werden uns auf die Füße fallen“, begann Monika Helbig, als Beauftragte des Landes Berlins für das „Bürgerschaftliche Engagement“, ihren Diskurs zum Ehrenamt.

Sie versteht das Ehrenamt als einen „zentralen Punkt in einem demokratischen Gemeinwesen“. Ehrenamtliche Aktivitäten dürften aber niemals staatliche Aufgaben ersetzen. Von 3,4 Millionen Berlinern sind 850.000 also etwa ein Viertel ehrenamtlich tätig. Dabei unterscheiden sich Stadtstaaten und Flächenländer sehr stark voneinander. In einem Land wie Baden Württemberg sind fast 40 Prozent eingebunden, wobei Schützenvereine und ähnliche dazu gezählt werden. Die Schrittmacher ehrenamtlicher Tätigkeit sind mit großem Abstand die Jungen – nicht, wie viele annehmen würden, die Senioren. Dies wird vor allem auf das Engagement jüngerer im Vereinsleben oder für die eigenen Kinder und deren Umfeld zurückgeführt. Ältere, so kam es aus dem Publikum, müssten möglicherweise immer häufiger arbeiten, um ihren Lebensunterhalt sichern zu können und hätten folglich keine Zeit.

Monika Helbig

Monika Helbig

Bei den Senioren ist aber eine zunehmende Bereitschaft erkennbar, sich zu engagieren. Vordergründig geht es ihnen darum, andere Menschen kennen zu lernen, Geselligkeit zu pflegen und der eigenen Einsamkeit vorzubeugen.

Wichtig ist es, durch gute Vorbilder für das Ehrenamt zu werben, so Frau Helbig, dabei verwies sie Beispielhaft auf die BZ-Aktion „Berliner Helden“ und die regelmäßigen Berichte im Spandauer Volksblatt über Bürgerschaftliches Engagement. Spandau scheint im Berliner Vergleich ein wenig das Schlusslicht zu sein. So könnte es eine Aufgabe des zukünftigen Bürgermeisters sein, dem abzuhelfen, empfiehlt Frau Helbig.

Die Nutzung moderner Medien macht es unter „Bürger aktiv“  leicht, sich zu informieren oder Organisationen und potentielle Ehrenamtler sogar Kiezbezogen zueinander zu bringen.

Entstehende Kosten im Rahmen des Ehrenamtes scheinen einige von solcher Tätigkeit abzuschrecken. Gerade gering Verdienende würden sich sehr überlegen, ob sie sich solch ein Engagement überhaupt leisten können, kam es aus dem Publikum. Überraschenderweise trügt die Vorstellung, es wären nun die finanziell besser gestellten, die aktiver sind. In Berlin ist dies nicht der Fall.

Auch wenn ein Ehrenamt nicht um des Lobes willen ausgeübt wird, ist eine Anerkennung trotzdem notwendig. Monetär wird sie selten ausfallen können, da die Kassen des Staates leer sind. Medaillen, Urkunden und Anstecknadeln sind dabei durchaus eine Möglichkeit. Mit der 2011 geschaffenen Ehrenamtskarte, von der gerade einmal 4.500 Stück vergeben werden, bekommen Ehrenamtliche Vergünstigungen bei einigen Berliner Institutionen. Arbeitslosen könnte eine solche Tätigkeit sogar bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt verschaffen. Schließlich erwerben oder verbessern sie ihre „Soft Skills“, die sich positiv auf Bewerbungschancen auswirken können.

Frau Helbig betonte, dass gerade junge Menschen an bürgerschaftliches Engagement herangeführt werden müssen. Wer in jungen Jahre beginnt, ist auch im Alter aktiv tätig …

 

Ralf Salecker

Informationsreihe des Gerontopsychiatrischen Verbundes Spandau


Hau ab, du blöde Kuh!
Handlungsmöglichkeiten bei Demenzpatienten mit herausforderndem Verhalten

Einladung zu einem Vortrag

Mit ähnlichen Sätzen müssen sich bei bestimmten Erscheinungsformen demenzieller Erkrankungen nicht nur Kolleginnen und Kollegen der professionellen Pflege auseinandersetzen. Auch für die nächsten Angehörigen führen derart herausfordernde Symptomatiken schnell zur Überlastung.
In dem Vortrag werden einige typische Verhaltensmuster bei Demenz aufgegriffen und Handlungsansätze für einen adäquaten Umgang mit ihnen vorgestellt.
Im Anschluss an den Vortrag können gerne Fragen gestellt werden.

Referent:
Dr. Jan Basche, Geschäftsführer der Sozialstation Mobil GmbH

Zeit:
Dienstag, den 6. September 2011 von 16:30 Uhr – 18:00Uhr

Ort:
Rathaus Spandau in der 1. Etage im Raum 128
13597 Berlin, Carl-Schurz Str. 2-6

Anmeldung:
Bitte bis zum 30. August 2011 im Pflegestützpunkt Spandau!
Tel. 90 279 20 26 / Fax 90 279 7560

E-Mail: pflegestuetzpunkt.spandau@evangelisches-johannesstift.de

Sommerfest im Seniorenklub Südpark

Mittwoch, 17. August 2011, 10 – 18 Uhr

Der Bezirksstadtrat für Soziales und Gesundheit, Martin Matz, lädt alle Seniorinnen und Senioren am Mittwoch, dem 17.08.2011 zum Sommerfest unter dem Motto: „Holiday im Südpark“ in den Seniorenklub Südpark ein.

Für die musikalische Unterhaltung und zum Tanzen gibt es ab 11 Uhr Live-Musik. Gefeiert wird, wenn das Wetter es erlaubt, sowohl drinnen als auch auf der Sonnenterrasse.

Zu Selbstkostenpreisen werden den Gästen neben einem Kuchenbuffet Gegrilltes, eine Salatbar sowie vielerlei Getränke angeboten.

Einen besonderen Anziehungspunkt bildet sicher wieder die „Caribic Dream Bar“ auf dem Außengelände.

Besucherinnen und Besucher jeden Alters sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei.
Nähere Informationen sind unter der Tel.-Nr. 36 28 67 99 erhältlich.

„Det is mein Milljöh“

Das alte Berlin zu Gast in Spandau

„Det is mein Milljöh“ – Unter diesem Motto veranstaltet der Seniorenklub Südpark des Bezirksamtes Spandau einen Alt-Berliner Nachmittag.

Es erklingen bekannte und weniger bekannte Lieder, die an Claire Waldorf, Otto Reuter, Heinrich Zille und viele andere „Stars“ der Zwanziger Jahre erinnern.
Mitsingen und Schunkeln ist durchaus erlaubt. Stilsicher werden dazu Bouletten, Kartoffelsalat und Pfannkuchen serviert.

Eintrittskarten zum Kostenbeitrag von 9,50 € sind im Klub erhältlich

Tel. 36 28 67 99

Live-Show „Stars in Concert“

Spandauer Seniorinnen und Senioren haben die Möglichkeit, am Sonntag, den 22. Mai 2011 um 17.00 Uhr eine Aufführung der bekannten und beliebten Veranstaltungsreihe „Stars in Concert“ im Estrel Festival Center zu besuchen. In dieser Show präsentieren die weltbesten Doppelgänger Hits der großen Stars des Musikbusiness quer durch die Musikgeschichte von Frank Sinatra oder Marilyn Monroe bis hin zu Elvis Presley, Tina Turner oder Madonna.

Kartenverkauf

Montag bis Freitag 9 bis 12 Uhr
Ehrenamtsbüros im Rathaus Spandau
2. Obergeschoß, Raum 229 b

Seniorenforum

Zum Thema: „Neuwahl der Seniorenvertretung, die Seniorenvertretung Spandau stellt sich vor“ findet das Forum in der Zeit von 15:00 bis 17:00 Uhr im Seniorenklub Lindenufer statt. Hier soll für die Teilnahme an der Seniorenvertretungswahl im November 2011 geworben werden. Spandauer Seniorinnen und Senioren sind herzlich eingeladen sich zu informieren.

5. Generationen-Bezirksverordnetenversammlung in Spandau

Alt und Jung gemeinsam für Spandau

Gesperrte Rolltreppe am U-Bahnhof Rathaus Spandau

Gesperrte Rolltreppe am U-Bahnhof Rathaus Spandau

Am Mittwoch, den 6. April 2011, gab es unter dem Motto „Alt und Jung gemeinsam für Spandau“ die 5. Generationen-Bezirksverordnetenversammlung in Spandau. Als Zeichen der direkten Bürgerbeteiligung konnten Senioren und Jugendliche Anträge und Anfragen in die BVV einbringen.

Im Prinzip gleicht sie der Einwohnerfragestunde. Seit 2005 dürfen im Rahmen der Einwohnerfragestunde Menschen, die in Spandau ihren Wohnsitz, Arbeitsplatz oder ihre Ausbildungstelle haben haben, Fragen an den Bezirksbürgermeister, die Bezirksstadträte und die Bezirksverordnetenversammlung stellen.

Teilnahmeberechtigt an der Generationen-BVV sind alle Bürgerinnen und Bürger, die das 60. Lebensjahr vollendet haben, bzw. Jugendliche bis zum 21. Lebensjahr. Sie können schriftliche Anträge und Anfragen an die BVV einbringen. Der Termin der Eingaben wird immer rechtzeitig bekannt gegeben. Im Falle der 5. Generationen-BVV war es der 1. März. Der Ältestenrat der BVV entscheidet über den Termin der Generationen-BVV, die einmal im Jahr stattfindet. Sie ersetzt an diesem Tag die Einwohnerfragestunde.


Die maximale Anzahl der Anträge und Anfragen ist genau geregelt. „Je 8 Anträge von den Senioren und den Jugendlichen und je 4 Anfragen von den Senioren und den Jugendlichen sollen am 6. April 2011 behandelt werden“, hieß es in der Ankündigung. Alle schriftliche Eingaben werden vorher gesichtet.

Richtungswechsel? Rolltreppen am U-Bahnhof Rathaus Spandau

Richtungswechsel? Rolltreppen am U-Bahnhof Rathaus Spandau

Für die Senioren erledigt dies die gewählte Seniorenvertretung in Spandau. Die Seniorenvertretung soll in einer Zeit des demografischen Wandels den Senioren ermöglichen, in Planungs- und Entscheidungsprozesse einbezogen zu werden. Ganz praktisch greift sie Anregungen, Fragen und Probleme auf, die an sie herangetragen werden und berät das Bezirksamt in Seniorenangelegenheiten.

Die jugendpolitischen Sprecher der Fraktionen tun gleiches für Anträge und Anfragen der Jugendlichen.

Zum aktuellen Termin gab es nur zwei Anträge und eine große Anfrage der Senioren. Von den Jugendlichen kam weder eine Anfrage noch ein Antrag.

Wollen Jugendliche, ihren Interessen in der Bezirksverordnetenversammlung kein Gehör verschaffen? Trifft das Vorurteil von den politikverdrossenen Jugendlichen zu?

Im ersten Antrag der Senioren ging es um die defekte Beleuchtung im Südpark. Nahe am Park liegen mehrere Senioreneinrichtungen. Nicht nur ältere Menschen wünschen sich nachts ausreichend beleuchtete Wege durch den Park wünschen, auch jüngere Menschen hätten Angst vor möglichen Überfällen. Das Bezirksamt soll sich für eine regelmäßige Wartung der Leuchten einsetzen. Dem Bezirksamt fehlen die Mittel, um defekte Leuchten zeitnahe zu warten. Hinweise und Probleme können über das Bürgertelefon unter der Nummer 90279-3000 mitgeteilt werden.

Der zweite Antrag der Senioren, wurde unter dem Titel „Fahrtreppen-Chaos im U-Bahnhof Spandau beenden“ eingebracht. Es wurde bemängelt, dass „seit Jahren die einzige Fahrtreppe auf der Rathausseite, welche vom Mittelfoyer nach oben führt, durch häufige Störungen und Totalausfälle nur sehr eingeschränkt zu nutzen sei“.

Das Bezirksamt soll nun „Gespräche mit der BVG aufzunehmen, um eine bedarfsabhängige Umschaltung der Laufrichtungsänderung der vorhandenen Fahrtreppen von/zur U-Bahn auf der Rathausseite sehr kurzfristig aus Sicherheitsgründen für die älteren Mitbürger/-innen durch einen Mitarbeiter des Fahrgastzentrums möglich zu machen“.

Der U-Bahnhof Rathaus Spandau ist Spandaus größter Verkehrsknotenpunkt für öffentliche Verkehrsmittel. Ältere Menschen, aber auch Behinderte, sind beim Ausfall der Fahrtreppen gezwungen die Steintreppen zu nutzen. Herr Apitius, Mitglied der Seniorenvertretung, schilderte den Fall einer alten Dame, die auf der Steintreppe ins Straucheln geraten ist und beinahe rückwärts hinunter gestürzt wäre. Vorher hätte sie längere Zeit nach einer aufwärts führende Fahrtreppe gesucht, aber keine gefunden.

Die beiden auf der Rathausseite abwärts führenden Fahrtreppe sollen höchst selten von Störungen betroffen sein. Das Gespräch mit der BVG soll mit dem Ziel geführt werden, einen Mitarbeiter „des neuen BVG-Fahrgastcenters in die Technik so einzuweisen, dass er in der Lage ist, sehr kurzfristig eine der beiden nach unten führenden Fahrtreppen vorübergehend so umzuschalten, damit diese dann im Notfall nach oben führen kann. Nur so ist die Sicherheit, das Mittelfoyer ohne Unfallgefahr verlassen zu können, für die ältere Generation und Behinderte gewährleistet“.

Das Bezirksamt entschied, den Antrag zur Vorberatung in den Ausschuss „Bauen, Verkehr und Gebäudemanagement“ zu überweisen.

In der großen Anfrage an das Bezirksamt ging es um den behindertengerechten Aufzug im Dienstgebäude Rathaus Spandau. Die Türen im Nebengebäude müssten unbedingt mit einem automatischen Türöffner versehen werden, um zu den Büros gelangen zu können. Ferner soll in der Straße „Am Wall“ ein Hinweisschild auf den behindertengerechten Zugang angebracht werden.

Carsten Röding verwies auf die Haushaltssperre, die viele Arbeiten unmöglich gemacht hätte. Nun sei aber eine Fertigstellung in Sicht. In der ersten Mai-Woche, oder spätestens vor den Sommerferien müssten alle Arbeiten erledigt sein.

Die Anfragen der Generationen-BVV waren nicht besonders spektakulär. Das müssen sie auch nicht. Sie zeigten die alltäglichen Probleme auf, denen ältere Menschen im Bezirk begegnen.

Solche schnellen Lösungen, wie sie sich beim Aufzugproblem ergaben, sind bei Anfragen nicht immer zu erwarten. Um so schöner ist es, wenn doch einmal eine schnelle Erledigung ansteht. Die nächste Generationen-BVV ist dann wieder 2012. Jeder Bürger kann aber gerne die Einwohnerfragestunde vor der nächsten BVV nutzen, die am 19. Mai stattfindet.

 

Ralf Salecker


Wohnformen im Alter – Teil 2

Selbstbestimmt bis Fremdbestimmt wohnen

Seniorenresidenz am Spandauer See

Seniorenresidenz am Spandauer See

Nicht nur die Fähigkeit, schnell und entspannt in die vierte Etage zu gelangen, lässt im Alter nach.  Die Folgen des Alters zwingen uns u. U. anders zu leben und wohnen, als wir es in jungen Jahren taten. Nach der allgemeinen Einleitung im 1. Teil, beschreiben wir nachfolgend einige grundsätzlichen Möglichkeiten von unterschiedlichen Wohnformen im Detail. dabei ist die Auflistung natürlich nicht als hierarchische Abfolge zu verstehen.

Häusliche oder ambulante Pflege

Kaum jemand verlässt gerne sein gewohntes Heim. Die häusliche Pflege ermöglicht es den Pflegebedürftigen, in den eigenen vier Wänden zu bleiben. Hilfe und Unterstützung kommt von außen. Geleistet wird sie durch Menschen aus dem eigenen Umfeld, seien es nun Verwandte, Freunde und Bekannte, oder durch professionelle Pflegedienste und Sozialstationen. Essen auf Rädern zählt ebenso dazu, wie Betreuung durch Sozialarbeiter. Sogar eine intensiv medizinische Betreuung ist denkbar.

Teilstationäre Pflege

Manche Hilfs-, Betreuungs- und Pflegeleistungen können zu Hause nicht mehr durchgeführt werden. Spezielle Einrichtungen, die als Tages- oder Nachtpflege angelegt sind, erbringen die notwendige Leistung.

Kurzzeitpflege

Kurzzeitpflege ist ein Sonderfall der teilstationären Pflege. Auch pflegende Personen müssen Termine wahrnehmen, gehen in den Urlaub, oder sind selbst einmal krank. Für diesen Zeitraum ist dann eine kurzzeitige Unterbringung in einer Einrichtung möglich.

Stationäre Pflege

Diese Form des Wohnens ist auf Dauerhaftigkeit angelegt. Meist sind es alleinstehende Menschen, solche über 85 Jahre oder auch an schwerer Demenz erkrankter Menschen, die dort leben. Beispiele hierfür sind das Seniorenheim, welches früher als Altenheimheim oder Altersheim bekannt war. Die Zahl der Pflegebedürftigen in solchen Einrichtung hatte abgenommen, da die ambulante Pflege durch die Pflegeversicherung bevorzugt wird. Inzwischen bieten auch diese Einrichtungen immer häufiger Plätze für Pflegebedürftige an und werden damit zum Pflegeheim. In die Kritik sind manche gekommen, weil hier zu wenig Fachpersonal angestellt ist. Das deutsche Heimgesetz schreibt nur 50 Prozent vor.

Betreutes Wohnen

In dieser Wohnform, die der eigenen Wohnung noch am nächsten kommt, können grundsätzlich alte, wie jungen Menschen leben. In größeren Wohnanlagen sind die Mietverträge mit unterschiedlich ausgestalteten Dienstleistungspaketen gekoppelt, die auch ganz alltägliche Leistungen, wie Körperhygiene, Einkäufe oder die Wohnungsreinigung enthalten. Die Autonomie des Einzelnen soll so weit als möglich erhalten bleiben. Der Kern ist eine regelmäßige Hilfe, die den Bewohnern je nach Bedarf, durch Einzelfallhelfer, Psychologen, Sozialarbeiter, ambulante Pflegekräfte und Erzieher geleistet wird. Das zeitliche Ausmaß der Betretung kann erheblich schwanken. Da der Begriff nicht geschützt ist, sollte auf eine Zertifizierung des Anbieters von Wohnanlagen des betreuten Wohnens nach DIN 77800 geachtet werden.

Seniorengerechte Wohnungen

Seniorengerechte Wohnung sind optimal auf die Lebenssituation zugeschnitten. Voraussetzung ist ein barrierefreier Zugang zur Wohnung, die barrierefreie Ausstattung der Wohnung, sowie ein  Wohnumfeld, welches jegliche medizinische, aber auch alltägliche Versorgung ohne Schwierigkeiten ermöglicht.

Wohngemeinschaften

Die Wohngemeinschaft älterer Menschen unterscheidet sich prinzipiell nicht von jeder anderen Wohngemeinschaft. Sie sind in erster Linie darauf angelegt, nicht alleine leben zu müssen. Wohngemeinschaften können innerhalb einer Wohnung, aber auch innerhalb eines Hauses gebildet werden. Idealerweise sollten diese den Kriterien für seniorengerechte Wohnungen entsprechen. Eventuelle Pflegeleistungen werden hier durch externe Dienstleister erbracht.

Mehrgenerationenhaus

Im Mehrgenerationenhaus versucht man, an alte Traditionen anzuknüpfen. Jung und Alt leben in dieser alternativen Wohnform, die eher als alternative Lebensform zu bezeichnen ist. Mehrere Generationen leben unter einem Dach. Im Vordergrund steht ein solidarisches Miteinander. Eigenständiges Leben und Verantwortung für seine Mitmenschen zu übernehmen gehen Hand in Hand.
In Spandau gibt es ein Mehrgenerationenhaus der Paul-Gerhard-Gemeinde http://paulgerhardtgemeinde.de, welches mit der o. g. Definition nichts zu tun hat. Bei ihm handelt es sich um einen offenen familienorientierten Tagestreffpunkt. Nicht kommerzielle Hilfe steht hier im Vordergrund, sondern ehrenamtliche Aktivitäten und Dienstleistungen.
Diese Form von Mehrgenerationenhäusern dienen bundesweit seit 2003 gleichermaßen als Seniorentreffpunkt, Kindertagesstätte und Familienzentrum.

Ralf Salecker

Wohnen im Alter: Teil 1