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Energiespartag in den Spandauer Arcaden

Kompetente Beratung und Information zum Klimaschutz

Am Freitag den 17. August von 10 Uhr bis 17 Uhr wird der 2. Energiespartag in den Spandauer Arcaden stattfinden. Dort werden Firmen und Behörden wie Vattenfall Europa AG, der GASAG, der IHK Berlin, der Berliner Mietverein oder die Investitionsbank Berlin Beratung in Sachen Energiesparen und Klimaschutz anbieten. Letztes Jahr war der 1. Energiespartag im Rathaus schon ein großer Erfolg und ermöglichte vielen Mitbürgen und Mitbürgerinnen sich zu informieren und sich anschließend dementsprechend einzusetzen. Denn als Hauptstadt muss Berlin in der Klimaschutzpolitik eine bundesweit leitende Rolle spielen.

Umweltstadtrat Carsten Röding erklärt:

„Gerne lade ich alle Spandauer Verbraucher herzlich zum 2. Spandauer Energiespartag ein. Sie können sich bequem neben einem Bummel in den Spandauer Arcaden zu verschiedenen Themen rund um das Energiesparen informieren. Nutzen Sie das Angebot und erkunden Sie den 2. Spandauer Energiespartag.“

Freitag, den 17. August 2012
10:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Spandau Arcaden
Klosterstraße
13597 Berlin
 
 

Die „Deck-F-Games“ in den Spandauer Arcaden

Sport für Kinder und Jugendliche, mal auf eine andere Art

Am 16. Juni 2012 organisieren die Spandauer Arcaden auf dem Parkdeck F eine Sportveranstaltung für Kinder, mit dem Namen „Deck-F-Games“. Von 11 Uhr bis 19 Uhr können Jugendliche und Kinder zahlreiche sportliche Angebote ausprobieren oder an Wettbewerben teilnehmen. Die Besten könne sich dann für das Berliner Finale am 1. September im Olympiapark Berlin qualifizieren. Der Besuch ist kostenlos und Essen und Getränke gibt es zu günstigen Preisen.

Ziel ist es auch unsportlichen Kindern die Lust am Sport zu vermitteln. So werden beim computergestützten Laufparkour „Speed 4“ für jeden Kandidaten Messungen mit verschiedenen Werten wie Reaktionszeit, Slalomgeschick oder Antrittsschnelligkeit durchgeführt. Durch schnelle Verbesserung der eigenen Zeit können alle Teilnehmer Erfolge erleben. Beim „Superdribbel“ kann man sein Ballgeschick beweisen und  anerkannte Rekorde brechen. Außerdem bietet der „Soccercage“ die Möglichkeit sein Geschick als Torwart zu trainieren. Für Kinder unter fünf Jahren gibt es ein Straßenparkour mit Ampeln, Schildern und zwanzig verschiedenen Fahrzeugen.

Mehr Informationen und Anmeldung finden Sie unter www.deck-f-games.de.

 

Mehr Marketing im Vorfeld vom verkaufsoffenen Sonntag nötig


Leider nur wenige Geschäfte in der Altstadt geöffnet

Als ich am verkaufsoffenen Sonntag in die Spandauer Altstadt komme, bin ich etwas verwirrt. Habe ich mich im Tag geirrt?

Zecvic, Geschäftsführer bei Trendy würde sich freuen, wenn mehr Geschäfte öffnen würden.

Zecvic, Geschäftsführer bei Trendy würde sich freuen, wenn mehr Geschäfte öffnen würden.

Kaum einer der kleinen Läden in der Altstadt hat geöffnet, selbst viele Bäcker und auch Nordsee haben geschlossen. Die Anzahl der Fußgänger ist nicht viel größer als an einem normalen Sonntag, auf jeden Fall viel geringer als unter der Woche. Und auch die Fußgänger wissen nicht so richtig über den Sonntag Bescheid. „Wir sehen das verkaufsoffen ist“, meinen einige Passanten, deswegen hergekommen sind sie jedoch nicht.

Sonntags gucken, Montags kaufen

„Das Problem ist, das nicht so viele mitmachen“, meint auch Filialleiter Thomas Schöder von WMF. Er hat heute einmal auf gut Glück geöffnet, obwohl der Umsatz an verkaufsoffenen Sonntagen eher mäßig sei. „Die Leute gucken meistens am Sonntag und kommen dann unter der Woche wieder“, erklärt Schröder seine Theorie. Ohnehin habe am Sonntag kaum ein Spandauer Geld dabei. „Die kommen nur zum Schlendern.“ Schade sei es, dass der verkaufsoffene Sonntag in der Altstadt nicht besser kommuniziert würde. Denn, würden mehr Läden öffnen, kämen auch mehr Leute.

Vor Karstadt konnten Segways im Slalomparcours ausprobiert werden.

Vor Karstadt konnten Segways im Slalomparcours ausprobiert werden.

Vor den Arcaden sieht es schon besser aus. Auch wenn es hier heute wegen des Umbaus nicht allzu gemütlich ist, jedenfalls nicht im Eingang.  Hier wissen mehr Passanten Bescheid. Das liegt vor allem an der eigenen Werbung. Sowohl in den Arcaden, als auch in der Beilage im Spandauer Volksblatt, werden verkaufsoffene Sonntage angekündigt. Viele Käufer geben an, im Volksblatt über den verkaufsoffenen Sonntag informiert worden zu sein.

Selbst C&Ahat heute nicht geöffnet. Bei Karstadt kann man hingegen T-Shirts selbst bemalen, sich Rosen in Wachs konservieren lassen, eine dreidimensionale Wachsfigur der eigenen Hand erstellen oder Segway fahren, wobei die Aktionen eher auf das 130 Jährige Jubiläum der Kaufhauskette, als auf den verkaufsoffenen Sonntag zurückzuführen sind.

Bessere Absprache in der Altstadt, mehr Umsatz für alle

Warum die anderen Geschäfte nicht öffnen weiß Geschäftsführer Zecevic von Trendy in der Charlottenstraße auch nicht. Eine Vermutung hat er aber schon, die Weigerung Sonntags zu arbeiten. Auch bei WMF wurde über „wegen Reichtum geschlossen“ gewitzelt. Das Problem ist laut Zecevic, dass nicht alle Läden zusammen öffnen. Der Umsatz sei da natürlich nicht überwältigend. „Wer kommt schon für die paar Läden.“ Da würden manche Kunden lieber etwas anderes machen.

Thomas Schröder von WMF erwartet heute keinen großen Umsatz.

Thomas Schröder von WMF erwartet heute keinen großen Umsatz.

Der verkaufsoffene Sonntag ist nicht verpflichtend und deshalb bleibt es jedem selbst überlassen sein Geschäft an diesem Tag zu öffnen oder auch nicht. Einige Geschäftsführer würde ein einheitliches Handeln aller Altstädter jedoch sicher freuen.

Kirsten Stamer

Oktoberfest in Spandau


Zur Eröffnung „Bombenstimmung“ im Großen Festzelt

Auf das Festzelt ist Thilo-Harry Wollenschlaeger besonders stolz. Allein der Boden habe so viel gekostet, wie manch eine Privatperson ihr Leben lang zusammenspare. „Jeder der hier reinkommt sagt erst einmal: was für ein schönes Zelt“, erzählt der Schausteller. Sogar der Fahrer vom Partner Löwenbräu aus Bayern sei begeistert gewesen. Und der muss ja schließlich wissen wie ein gutes Festzelt auszusehen hat. Das Oktoberfest hinter den Arcaden hat am Freitag begonnen und läuft noch bis

Thilo-Harry Wollenschlaeger bezeichnet sich selbst als Glückspilz.

Thilo-Harry Wollenschlaeger bezeichnet sich selbst als Glückspilz.

zum 9. Oktober. Am ersten Tag sei eine „Bombenstimmung“ gewesen, erzählt Wollenschlaeger, „der Ausnahmezustand am ersten Tag“; das erwartet er sich natürlich jetzt auch für die kommenden Tage. Denn hinter dem großen Fest steht für den Veranstalter auch ein großes Risiko. Allein das Lärmprognosegutachten kostet etwa 6000 Euro und ist vorgeschrieben. „Wir haben ein sehr kompliziertes Lärmschutzgesetz“, stellt Wollenschlaeger fest. Alles sei genauestens eingepegelt und ab einer gewissen Uhrzeit fahre sich die Lautstärke der Musik automatisch herunter. Das gefällt nicht jedem. Als „geschäftsschädigend für alle“ bezeichnet es ein Schausteller. „Hören Sie Musik ?- Ich nicht, das lockt doch keine Leute her“, beschwert er sich.

Der Franz Beckenbauer der Schausteller

„Spandau kann jedenfalls stolz auf das tolle Festzelt sein“, meint Wollenschlaeger. Im ganzen Umland sei Werbung für das Event gemacht worden, „Und wir haben schon viele Reservierungen“. Gruppen und die Belegschaften von ganzen Firmen würden Tische im Zelt reservieren. Momentan ist das Festzelt noch mäßig besetzt, das tut der Stimmung aber keinen Abbruch. Die Bedienung – in Dirndl und Turnschuhen die Frauen, mit Filzhut die Männer – tanzen sich schon einmal zur Volksmusik ein und auch das Publikum reagiert schon auf den Animateur. „Das ist das Publikum was wir wollen“, erklärt Wollenschlaeger, „Familienpublikum nicht die Leute die Randale machen“. Den nächsten Tagen sieht er jedenfalls positiv entgegen, denn seiner Meinung nach ist er ein Glückspilz. „Vor kurzem meinte ein Freund zu mir, ich sei der Franz Beckenbauer der Schausteller“, meint er. „Das war sehr Schmeichelhaft,

Die ersten Gäste sind schon passend gekleidet.

Die ersten Gäste sind schon passend gekleidet.

aber natürlich macht man sich auch viele Gedanken und trägt das volle Risiko“.

Historischer Jahrmarkt – alles für einen Euro

Rund um das große Festzelt gibt es einen Jahrmarkt mit Fahrgeschäften und Süßigkeitenbuden aller Art. Im historische Teil kostet jede Fahrt einen Euro, hierfür kann an der Kasse ein Goldtaler erworben werden, der dann im historischen Jahrmarkt als Währung gilt. Hier gibt es etwa eine Mini- Eisenbahn, eine Würfelbahn, das Kettenkarussell und vieles mehr. Natürlich darf auf einem solchen Fest auch der Breakdancer nicht fehlen. Die jungen Spandauer stehen schon Schlange um sich durchschütteln zu lassen. Noch sind viele Familien mit Kindern auf dem Platz, aber heute Abend soll es im Zelt wieder hoch hergehen. Die Maß kostet hier 7,90 Euro und liegt somit etwas unter dem Preisniveau auf den Wiesn.

Das Oktoberfest hat von Montag bis Samstag ab 15 Uhr geöffnet und an Sonn- und Feiertagen ab 12 Uhr. Freitag und Samstag ist bis 24 Uhr geöffnet, ansonsten bis 22 Uhr. Der Eintritt kostet 2 Euro, Kinder bis 14 Jahren haben freien Eintritt.

Weitere Impressionen vom Fest:

Kirsten Stamer

Circus Arena zu Gast in Spandau

Allroundkünstler mit Geschichte

Mit majestätischer Langsamkeit schreitet die Kamelstute frei am Anfang der kleinen Karawane aus drei Kamelen, einem Kaltblut und zwei Ponys. Jetzt in der Vorstellungspause ist Kamel- und Ponyreiten in der Manege angesagt. Aber auch in der

Kamelreiten in der Manege

Kamelreiten in der Manege

Vorstellung bietet der Circus Arena alles was das Herz des Zirkusfreundes höher schlagen lässt. Ob die Gebrüder Arena auf dem Todesrad in zehn Metern Höhe ihre Runden drehen, auf dem schwerfälligen Kaltblut voltigieren oder einer von ihnen auf dem Schwungseil sein Können zeigt. Immer handelt es sich um solide Artistik, fehlerfrei und mit Nervenkitzel: eben so wie es Spaß macht. Bei der Nummer mit dem Schwungseil kann einem allerdings auch schon mal das Herz stehen bleiben, wenn der junge Artist das Seil loslässt und Kopfüber nur mit eingeschlagenen Füßen von der Decke baumelt oder sich freihändig wie auf eine Hängematte legt.

Zirkustiere

Ein Traum aus 1001er Nacht war angekündigt und wurde eingehalten

Ein Traum aus 1001er Nacht war angekündigt und wurde eingehalten

Auch die Tierdressur kann sich sehen lassen. Da wird das Shetland-Pony rückwärts unter dem Friesen eingeparkt oder der Andalusier steigt imposant. Henry Arena hat alle Tiere, vom Pferd über das Kamel zur Ziege, gut im Griff. Gleich mehrere Clowns bespaßen das Publikum. Clown Charlie will auf seiner Geige, die eine Posaune ist, ein Solo vorführen. Nur wird daraus ein Duett mit Sohn Henry. Amazing Grace schallt es auf Trompete und Posaune durch das Zelt. Charlie gibt aber nicht nur einen hervorragenden Clown ab, vor allem ist er der Chef; der „Big Boss“ wie er von manchen Mitgliedern des Familienzirkus scherzhaft genannt wird. Georg Frank, so sein bürgerlicher Name, ist noch bis zum 17. Juli auf dem Feld hinter den Spandauer Arcarden mit seinem Circus Arena zu Gast. Pferde unterschiedlichster Rassen, Hunde, Ziegen, Lamas und auch Kamele ziehen mit seiner Familie von einem Vorstellungsort zum nächsten.

Zirkusgeschichte

Er ist gern in Berlin zu Gast. Auch wenn er mit der Stadt nicht nur Gutes verbindet. „Am siebten Dezember 1957 umstellte die

Georg Frank verteilt Brot an die Kamele

Georg Frank verteilt Brot an die Kamele

Volkspolizei den gesamten Zirkus“, erzählt Frank, „um sieben Uhr in der Früh“. Damals nahmen sie seinen Vater, die ältesten Geschwister und seinen Schwager fest. Der Zirkus wurde beschlagnahmt und in den Staatszirkus Barlay in der Friedrichstraße eingegliedert. „Papa hatte den größten dressierten Elefanten Deutschlands, da waren die natürlich scharf drauf“, erzählt der Zirkuschef und holt gleich auch noch alte Fotos vom Elefanten heraus. „Hier meinen Bruder, den haben sie gezwungen dort zu arbeiten und sich um den Elefanten zu kümmern“, zeigt er auf ein Foto. Der drei Meter sechzig große Elefant war der Star im damaligen Zirkus Frankello. Nun gehörte er der DDR. Nach der Flucht in den Westen machte der Vater mit der Familie einen neuen Zirkus auf und eines Tages hieß es: „die wollen den Elefanten erschießen, kommen nicht mehr damit klar. Da hat sich mein Vater mit der Regierung in Verbindung gesetzt und den eigenen Elefanten zurückgekauft“. Bezahlt hat er damals 20.000 Ostmark und einen kleinen Elefanten.“Auf der ganzen Welt sind wir mit dem gewesen: Korea, Rotterdam, manchmal war der Elefant sieben Wochen auf dem Schiff.“ Wie denn das gehe will ich wissen, so ein großes Tier sieben Wochen auf kleinstem Raum. „Der Elefant war ein Wunder“, gibt Georg Franks Frau zur Antwort. „Er wurde behandelt wie ein eigenes Kind, wir konnten zwischen seinen Beinen schlafen.“ Heute allerdings arbeitet der Zirkus nur noch mit Haustieren. „Ich war in Marokko. Da werden Kamele gehalten wie bei uns die Kühe.“ Gibt Frank zur Auskunft und zählt sie großzügig als Haustiere mit.

Zirkusfamilie

Außerdem das Kapital des Zirkus: die eigene Familie. Fünf Söhne, eine Tochter, die dazugehörigen Schwiegerkinder, 17 Enkel und vier Urenkel zählt er Stolz auf. Drei Söhne haben sich sogar schon selbstständig gemacht. „Wir geben alles an unsere Kinder weiter, sind Allroundkünstler, wir brauchen keine Akrobaten“, gibt Frank zufrieden Auskunft. Auch er selbst ist einer von zehn Geschwistern. „Und alle gute Artisten, Handwerker und Organisatoren“, erzählt er stolz.

Wir gehen zu den 18 Pferden. Für die spektakulären Sachen gebe es heute das Fernsehen oder das Internet, erklärt Frank. „Wenn die Menschen rausgehen und sagen, dass ist schön gewesen, dann haben wir den Beweis das es ihnen gefallen hat“. Dafür müsse man aber auch immer gleich gut spielen. Egal ob 50, 100 oder 200 Gäste gekommen sind. „Für fast zwei Stunden die Sorgen des Alltags vergessen, das wollen wir bieten und in Spandau haben wir dafür ein super Publikum, die gehen gut mit“, schwärmt er.

Am Schluss der Vorstellung bittet der Chef um Mundpropaganda, „ein Wort von Ihnen ist mehr wert als 100 aufgehängte Plakate“, erklärt Frank und wünscht seinem hochverehrten Publikum noch einen wunderschönen Abend.

 

Der Circus Arena spielt noch bis zum 17. Juli zu folgenden Zeiten:

Montag bis Freitag: 17 Uhr

Samstag: 16 und 19 Uhr

Sonntag: 11 und 16 Uhr

Kirsten Stamer

Spandauer Arcaden: Große Neueröffnung bei Deichmann

10.02.2011: Sektempfang und Kinderschminken

Filialleiterin Pawlik-Stegemann ist begeistert vom neuen Ladenkonzept

Filialleiterin Pawlik-Stegemann ist begeistert vom neuen Ladenkonzept

Deichmann ist der größte Schuheinzelhändler in Europa. Schon jetzt in 13 Ländern weltweit vertreten, unter anderem in den USA und Polen, expandiert die Schuhkette weiter. Letztes Jahr eröffnete sie in Spanien, zuvor in Italien – ein Erfolgskonzept.

In den Spandauer Arcaden ist Deichmann, seit der Neueröffnung vor zehn Jahren, im Untergeschoss vertreten. Im Zuge der allgemeinen Modernisierung kam es auch dort zu Umbauarbeiten. Seit dem 1. Januar war das Geschäft geschlossen, heute erfolgte nun die große Neueröffnung.

„Es ist ein ganz neues Ladenkonzept“, zeigt sich Filialleiterin Viola Pawlik-Stegemann begeistert. „Wir wurden als erstes Geschäft in Berlin umgestaltet. In der nächsten Zeit folgen dann auch die Läden in Steglitz und Tauentzien.“ Der Laden wirkt frischer, heller. „Wir haben jetzt auch keine Teppiche mehr“, merkt die Filialleiterin an. „Außerdem sind alle Gänge so konzipiert, dass auch Rollstuhlfahrer ungehindert hindurch kommen.“ Auch das Logo wurde umgestaltet. Das weiße D auf grünem Grund ist jetzt runder und geschwungener.

Der Eingang ist zur Neueröffnung mit Ballons geschmückt

Der Eingang ist zur Neueröffnung mit Ballons geschmückt

Die Kunden sind begeistert vom neuen Ladenkonzept. „Das ist super, gefällt mir sehr“, betont eine Dame, sie habe Deichmann schon immer gemocht, aber der Laden sei wirklich sehr hübsch. „Ich habe zwei Paar Schuhe gekauft“, sagt sie „ ein Paar für mich und eines für meinen Mann. Der braucht ja auch Schuhe“. Auch eine Mutter mit ihrem Sohn im Kinderwagen ist mit dem neuen Konzept sehr zufrieden. „Es ist schön hell und die Kinderabteilung schön übersichtlich“. Der Sohn hält einen Deichmann Luftballon in der Hand. Ballons für die Kinder, das ist nur eine von vielen Aktionen, die von heute bis zum Samstag, dem 12. Februar angeboten werden. Ab 14 Uhr gibt es heute für alle Kunden einen Sektempfang und Kinderschminken. Morgen gehen die Aktionen auch um 14 Uhr los und Samstag dann ab 13 Uhr. „Wir haben uns noch einiges für unsere Kunden ausgedacht“, freut sich Pawlik-Stegemann.“ Es gibt auch Give-Aways wie Schuhputzsets und Handyhüllen für die Kunden.“  Als ich gehe werden gerade große Gitterwagen mit Sekt, Orangensaft und Rosen herein gerollt. Prost!

Kirsten Stamer

„High Heels Run“ am Sonntag 30. Januar: Spandau Arcaden

Großer Umbau im Einkaufszentrum

Gerüste in den Arcaden

Gerüste für die Malerarbeiten bestimmen zur Zeit das Bild der Arcaden

Haben Sie sich auch schon gefragt, warum in den Spandauer Arcaden so viele Baugerüste herumstehen? Die Antwort ist, unser Einkaufszentrum bekommt ein neues Gesicht. Nach der Eröffnung im November 2001  ist nun das 10-Jährige Jubiläum der Anlass, die Ladenstraße zu modernisieren. „Das Konzept Havelaue bringt vor allem eine farbliche Überarbeitung“, sagt Centermanager Volker Ahlefeld. Die Planung wird durch das nahe Gewässer bestimmt und dies merkt man in den Umgestaltungsplänen. Stark abstrahiert werden Schilf, Wasserlinsengewächse und Pfeilkraut in Zukunft die Wände der Arcaden, vor allem die Treppenaufgänge und die Bereiche an den Aufzügen schmücken. „Erdtöne wie Braun, Grün und Beige werden eine wärmere Atmosphäre erzeugen“, meint Ahlefeld. Neue Sitzmöbel, auf deren Prototyp in der Ladenstraße Ahlefeld auch gleich einmal platz nimmt, und die neu gestalteten Sitzbereiche um die Bäume versprechen einen höheren Komfort und bunteres Design.

Die Malerarbeiten werden bis März abgeschlossen sein und die Gerüste langsam wieder verschwinden, ein weiterer Schwerpunkt des Umbaus liegt jedoch auf dem zweiten Quartal 2011. „Im September und Oktober soll der Umbau dann weitestgehend abgeschossen sein und im Herbst wollen wir uns mit unserem neuen Gesicht präsentieren“, schaut der Centermanager positiv in die Zukunft. Der 36 Jährige leitet seit 3 Jahren die der mfi AG zugehörigen Spandauer Arcaden. „Viele Mieter sind seit 10 Jahren im Haus, nun werden der Flächenbedarf und die Konzepte überprüft“, sagt er und führt weiter aus „ manche Geschäfte brauchen mehr Raum, andere würden eher mit weniger zurechtkommen“. Aus diesem Grund ziehen viele Geschäfte innerhalb der

Centermanager Ahlefeld auf neuem Sitzmöbel

Centermanager Volker Ahlefeld auf dem Prototyp des neuen Sitzmöbel

Arcaden um oder die alten Geschäftsräume werden völlig neu gestaltet. „Nach zehn Jahren ist Frische auch mal nötig“, betont Ahlefeld. Deichmann hat bereits seit einiger Zeit wegen des Umbaus geschlossen und wird am 10. Februar neu eröffnen. Auch Lady Su und Leiser werden komplett entkernt und neu gestaltet. Aus diesem Grund muss alles raus. Hier sind nun echte Schnäppchen zu machen. Eine Möglichkeit zum Bummeln und Einkaufen bietet der verkaufsoffene Sonntag am 30. Januar, der vom Senat anlässlich der Grünen Woche genehmigt ist. Radio Energy wird mit der Toastshowmoderatorin Boussa unter anderem die Aktion „High Heels Run“ veranstalten, bei der jeder Gewinnerin ein 50€ Geschenkgutschein winkt, der natürlich gleich in den Arcaden genutzt werden kann.

Hier finden Sie die aktuelle Center Ausgabe zum downloaden.

Kirsten Stamer