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Spandau ist bereit für die Bescherung

Badur bei der Ecke.

Badur bei der Ecke.

15. Spieltag, Bezirksliga Staffel 3

Mit einem 2:0-Erfolg beim Köpenicker SC II verabschiedet sich der Spandauer SV als ungeschlagener Tabellenführer in die Winterpause.

Das Personal

Badur begann für Kovulmaz im Mittelfeld, Schmidt besetzte die freie Stürmerposition. Inanc, der für den ersten Geburtstag seiner Tochter Tuana frei bekam, wurde von Demirkaya in der Innenverteidigung vertreten.

Wieder Aydin, wieder Kucak

Trotz zahlreicher Ausfälle wollte Spandau unbedingt mit einem Sieg das Kalenderjahr beenden. Gegen den Tabellenvorletzten aus Köpenick trat die Mannschaft von Trainer Murat Tik dementsprechend offensiv an, ohne zunächst das ganz große Feuerwerk zu zünden. Der Gatgeber hielt vor allem kämpferisch dagegen, gelungene eigene Angriffe kamen oftmals wegen technischer Fehler nicht zustande. Nach einer guten Viertelstunde ein fast schon gewohntes Bild: Aydin dribbelte sich durch den Sechzehner und konnte nur unsanft gestoppt werden – Elfmeter. Kucak, dessen Torriecher nach wie vor funktioniert, verwandelte sicher (16.). Danach verflachte die Partie, Höhepunkte waren selten. Kurz vor der Pause hätte Schmidt nach einer Ecke per Kopf erhöhen können, verfehlte aber knapp.

Kovulmaz (Mitte) wird zu seinem Treffer beglückwünscht.

Kovulmaz (Mitte) wird zu seinem Treffer beglückwünscht. Fotos (2): Daniel Lehmann

Nach Spandauer Sturmlauf drängt der KSC

In der zweiten Halbzeit schaltetet Spandau einen Gang höher und hätte frühzeitig das Spiel entscheiden müssen. Aydin (54., 64.), Schmidt (57.) und Kucak (60.) versäumten aber aus teilweise aussichtsreichster Position. So keimte noch einmal Hoffnung bei der Heimelf auf, die einzig aufgrund der fehlenden Kaltschnäuzigkeit im Abschluss nicht zum Ausgleichstreffer kam (70., 74.). Als der gute Schiedsrichter Steigert (TSV Lichtenberg) in der 85. Minute nach wiederholtem Foulspiel Gelb-Rot für einen Köpenicker zückte, war die Gegenwehr der Platzherren gebrochen. Dem eingewechselten Kovulmaz war es vorbehalten nach einer Kombination den Schlusspunkt zum 2:0 zu setzen (90.).

Der Weihnachtsfeier am Abend stand somit zumindest aus sportlicher Sicht (13 Siege aus 15 Partien, zwei Remis) nichts mehr im Wege. Auch wenn Trainer Tik zugeben musste:“Das war ein dreckiger Arbeitssieg, wir haben nicht überzeugt. Daran müssen wir arbeiten.“

Aufstellung: Wiese – Alim, Yüksel,  Demirkaya, Bicen – Karatas, Badur, Altin (62. Kovulmaz) – Schmidt, Kucak, Aydin

  • 1:0 Kucak (16., Foulelfmeter)
  • 2:0 Kovulmaz (90.)

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Daniel Lehmann

E-Mail: sportnews@mein-spandau.info

Der SSV kann sich selbst beschenken


Vorschau 15. Spieltag, Bezirksliga Staffel 3

Ecken (wie hier gegen Frohnau II) könnten auch gegen Köpenick II zum Erfolg führen.

Ecken (wie hier gegen Frohnau II) könnten auch gegen Köpenick II zum Erfolg führen. Foto: Ulrich Herzog

Am Sonntag (12 Uhr) kann der Spandauer SV im Auswärtsspiel beim Köpenicker SC II seine starke Hinrunde mit einem Erfolg endgültig veredeln. Nach dem souveränen 3:0-Heimsieg gegen den Frohnauer SC II ist die Stimmung gut im Team von Trainer Murat Tik.

Allerdings hat der Gastgeber zuletzt ein beachtliches 1:1 auswärts bei Hilalspor erzielt, gegen die der SSV sich ganz schön mühen musste (1:0). Hinzu kommen die Ausfälle von Lorenz, Borkowski und Yildiz, so dass die Aufstellung aus der letzten Partie wieder zum Zug kommen wird. Dennoch: „Wir wollen den Sieg und werden auch so spielen“, betont Tik.

Daniel Lehmann

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Nur noch drei Punkte bis zur Pause


14. Spieltag, Bezirksliga Staffel 3

Das erste von zwei Spielen vor der Winterpause konnte der Spandauer SV mit 3:0 gegen den Frohnauer SC II für sich entscheiden. Der SSV erfüllte damit seine Heimaufgabe, während die Konkurrenz teilweise patzte.

Das Personal

Ersetzen musste Trainer Murat Tik nicht nur den Langzeitverletzten Lorenz, sondern auch Borkowski (Knöchelprellung, für ihn spielte Badur) und Yildiz (Mittelfußprellung, für ihn spielte Altin). Karatas rückte im Vergleich zur Partie gegen Berlin Hilalspor (1:0) aus der Viererkette ins Mittelfeld, auf der rechten Seite spielte daher Alim.

Badur kopiert sich selbst

Aydin (Nr. 7) bestach heute durch zwei Vorlagen, Kucak traf per Freistoß.

Aydin (Nr. 7) bestach heute durch zwei Vorlagen, Kucak traf per Freistoß.

Ehrgeizig ging Spandau in die 90 Minuten, diesmal allerdings ohne unkonzentriert bei Offensivaktionen den Ball zu verlieren. Die Vorgabe von Trainer Tik, durch intensives Passspiel zum Erfolg zu kommen und geduldig zu bleiben, setzte seine Mannschaft gekonnt um. Frohnau spielte durchaus gut mit, hatte die Marschroute mit der eigenen 4-5-1-Aufstellung aber schon vorgegeben. Die Gäste standen kompakt, der SSV kombinierte. Dies wurde erstmals in der 20. Minute belohnt: Aydin dribbelte sich durch die Abwehr und fand mit seinem Pass Badur, der trocken vom 16er abzog. Frohnau zeigte sich anschließend, anders als manch andere Auswärtsmannschaften, keineswegs geschockt und fand schnell zur alten Ordnung. Vielleicht gerade daher kein Wunder, dass dieselbe Aktion wie beim 1:0 zum nächsten Treffer führte. Pass Aydin, Abschluss Badur (42.) Damit ging es in die Halbzeit.

Kucak feilt sehenswert an seiner Quote

Spandau feiert 14 ungeschlagene Spiele. Fotos (2): Ulrich Herzog

Spandau feiert 14 ungeschlagene Spiele. Fotos (2): Ulrich Herzog

Ohne personelle Änderungen kam der Tabellenführer aus der Pause. Mit dem sicheren 2:0 im Rücken machte Spandau nicht den Fehler energisch auf das 3:0 zu drängen. Frohnau musste kommen, wenn es noch das Ergebnis ändern wollte. Das tat der FSC zwar nur bedingt, dennoch fand der SSV Räume. Aus dem Spiel heraus ließ die gegnerische Defensive im Abschluss jedoch wenig zu. Bei einer Standardsituationen war der SC dann machtlos: Kucak schnappte sich bei einem Freistoß das Leder und versenkte sehenswert in den Winkel (60.). Traumtor! Damit war das Spiel gelaufen. Beide Mannschaften brachten die Partie ohne große Aufreger zu Ende.

Besonders zufrieden war Trainer Tik mit der Tatsache, zum dritten Mal in Folge ohne Gegentor gespielt zu haben. „Defensiv hatten wir lange Probleme. Heute war das in jeder Hinsicht eine ordentliche Leistung. Solange wir gewinnen, müssen wir nicht auf die anderen schauen.“ Zur Kenntnis genommen werden die Spandauer das Remis von Hilalspor (1:1 gegen den kommenden Gegner Köpenick II)  und die Niederlage von Britz (1:3 gegen Rudow) dennoch.

Aufstellung: Wiese – Alim, Yüksel,  Inanc (60. Demirkaya), Bicen (75. Dikmen) – Karatas, Kovulmaz, Altin – Badur (70. Schmidt), Kucak, Aydin

  • 1:0 Badur (20.)
  • 2:0 Badur (42.)
  • 3:0 Kucak (60., Freistoß)

Die nächste Partie:

11.12.: Köpenicker SC II – Spandauer SV 1894 (12 Uhr)

 

Daniel Lehmann

E-Mail: sportnews@mein-spandau.info

Nach der Pflicht folgt die Kür


SSV-Wappen

Am vergangenen Spieltag sicherte sich der Spandauer SV durch ein 1:o gegen Hilalspor den inoffiziellen Titel des Herbstmeisters. Zum Abschluss der Bezirksliga-Hinrunde warten nun noch zwei machbare Aufgaben auf die Elf von Trainer Murat Tik. Zunächst geht es am Sonntag (14 Uhr) gegen den Frohnauer SC II. Nachlässigkeiten werden dabei nicht geduldet.

Schließlich gilt es den Abstand zu den Verfolgern (allen voran der zurzeit starke Mariendorfer SV) konstant zu halten oder gar auszubauen. Daher fordert auch Tik: „Wir müssen noch einmal alles geben. Unser Ziel ist es, optimal in die Rückrunde zu starten, daher wären sechs Punkte enorm wichtig.“

Spandau ist Herbstmeister


13. Spieltag, Bezirksliga Staffel 3

Durch einen mühsamen Arbeitssieg gegen Berlin Hilalspor sichert sich der Spandauer SV vorzeitig die Herbstmeisterschaft. Mit dem 1:0-Erfolg bleibt der Tabellenführer zwei Spieltage vor der Winterpause weiterhin sechs Punkte vor dem Mariendorfer SV und ist aufgrund der Tordifferenz nicht mehr von Platz eins zu verdrängen.

Das Personal

Für Gönen hütete Wiese das Tor. Inanc wechselte auf die rechte Abwehrseite, Karatas nahm seinen Platz in der Innenverteidigung ein. Kucak spielte erstmals in dieser Saison von Beginn an.

Kucak krönt Spandauer Hinrunde

Kucak (vorn) erzielte das Tor des Tages. Im Hintergrund dirigiert Yildiz (Nr. 10).

Kucak (vorn) erzielte das Tor des Tages. Im Hintergrund dirigiert Yildiz (Nr. 10). Foto: Ulrich Herzog

Der SSV hat sich viel vorgenommen: Aus den letzten drei Spielen in 2011 wollte man mit der maximalen Ausbeute von neun Punkten in die Pause gehen. Gegen Hilalspor agierte die Heimelf gewohnt offensiv, ließ aber flüssige Kombinationen oft ins Leere laufen. Die Gäste entwickelten zwar kaum eigene gefährliche Angriffe, standen dafür hinten kompakt. Ohne Tore ging es in die Halbzeit.

„Wir hatten nicht unseren besten Tag, einige Spieler konnten ihr Potenzial nicht abrufen“, erklärt Trainer Murat Tik. „Hilalspor hat uns mit einer sehr disziplinierten Leistung das Leben schwer gemacht.“

Der zweite Abschnitt gestaltete sich lange Zeit ähnlich. Spandau rannte an, vermochte den Abwehrverbund des Sechsten der Bezirksliga jedoch nicht allzu arg zu beschäftigen. Erst eine Unaufmerksamkeit brachte den SSV in Front. Per Foulelfmeter gelang Kucak, der auch in der vergangenen Landesliga-Saison die Elfmeter trat, nach seinem Doppelpack gegen Heiligensee der nächste Treffer (73.). In der Schlussphase verstärkte Hilalspor seine Angriffsbemühungen, aber mit Glück und Geschick hielten die Rot-Weißen den Sieg fest.

Aufstellung: Wiese – Inanc, Karatas, Yüksel,  Bicen – Kovulmaz (80. Alim), Yildiz (75. Altin), Badur – Kucak (85. Schmidt), Borkowski, Aydin

  • 1:0 Kucak (73.)

Die nächsten Partien:

04.12.: Spandauer SV 1894 – Frohnauer SC II (14 Uhr)
11.12.: Köpenicker SC II – Spandauer SV 1894 (12 Uhr)

 

Daniel Lehmann

E-Mail: sportnews@mein-spandau.info

Spandauer SV winkt die Herbstmeisterschaft


In der Liga läuft es wieder, aber können die Handballerinnen der SG Spandau ihren Aufwärtstrend auch im Pokal bestätigen? Zumindest beim Gegner müssen sich die Spandauerinnen nicht groß umstellen, denn mit der HSG-OSC Friedenau kommt am Samstag (17 Uhr) ein Ligakonkurrent und der Tabellenachte der Oberliga Ostsee-Spree. Beide Teams trennt in der Tabelle nur ein Punkt, was auf eine spannende Partie hoffen lässt. „Es wird sehr eng werden, da der Gegner auf Augenhöhe ist“, vermutet auch SG-Betreuerin Ines Herz. Das Spiel abschenken, um sich auf die Liga zu konzentrieren? Das gilt zumindest bei den Gastgeberinnen nicht. Herz verspricht: „Wir wollen das Spiel gewinnen und uns weiter für die Liga festigen.“

Mit großen Schritten marschiert der Spandauer SV Richtung Herbstmeisterschaft. Nach dem hochverdienten 7:0 bei Arminia Heiligensee würde dazu ein Sieg vor eigenem Publikum am Sonntag (14 Uhr) gegen Berlin Hilalspor reichen. Zwar liegt der Mariendorfer SV nur noch sechs Punkte hinter dem Spitzenreiter (dem Einspruch gegen die 0:6-Spielwertung in der Partie SC Union 06 – SSV wurde stattgegeben, es bleibt damit beim Unentschieden), doch die Tordifferenz fällt zu deutlich aus. Die Gäste verloren zuletzt 1:3 bei der zweiten Vertretung des Frohnauer FC, befinden sich aber weiter in Schlagdistanz zum zweiten Platz. Auf Spandauer Seite wird man die ersten beiden Saisontore von Stürmer Kucak (gegen Heiligensee eingewechselt) freudig regististriert haben. Ob er gegen Hilalspor weitere folgen lässt, wird sich zeigen.

 

Mit einem Sieg kann der Spandauer SV (links Borkowski) die Herbstmeisterschaft klar machen. Foto: Daniel Lehmann

Lars Wöllnitz & Daniel Lehmann

E-Mail: sportnews@mein-spandau.info

Sieben auf einen Streich für den SSV


12. Spieltag, Bezirksliga Staffel 3

Der Tabellenführer hat gegen Schlusslicht Heiligensee den erwartet deutlichen Sieg eingefahren. Mit der 0:7-Niederlage vor eigenem Publikum waren die Arminen noch gut bedient.

Das Personal

Zwei Änderungen nahm Trainer Murat Tik im Vergleich zum 4:1 vergangene Woche gegen Neukölln vor: Für Dikmen rückte Borkowski in den Sturm. Die freigewordene Stelle in der Abwehr besetzte Demirkaya.

SSV bestraft die Heimelf nicht

Vom Anpfiff weg waren die Rollen klar verteilt. Die Heimelf zeigte sich bemüht, aber insgesamt gegen den Dauerdruck der Spandauer zu unbeholfen. Einzig die mangelnde Chancenverwertung der SSV-Offensive verhinderte einen frühen Rückstand.

Mehrere hochkarätige Möglichkeiten blieben ungenutzt, unter anderem verschoss Borkowski (gegen Neukölln dreifacher Torschütze, traf auch per Strafstoß) einen Foulelfmeter (25.). Erst Aydin sorgte kurz vor der Pause für die mehr als verdiente Führung (44.).

Heiligensee hat nichts mehr entgegenzusetzen

Nach der Pause reagierte Trainer Tik und stellte mit seinen Einwechslungen auf ein 3-4-3 um. Yildiz verstärkte das Mittelfeld, Kucak nahm seinen Platz im Sturm ein. Karatas bildete mit Inanc und Yüksel die Dreierkette. Gegen die geballte Angriffspower geriet der Tabellenletzte in noch ärgere Schwierigkeiten.

Hinten nicht gefordert, konnte Spandau das Spiel nach Belieben verwalten. Nun fielen zwar die Tore, angesichts der Chancen hätte das Ergebnis jedoch deutlich höher ausfallen müssen. Freuen konnte sich Torjäger Kucak, der nach langer Spielpause in seinem zweiten Spiel einen Doppelpack schnürte.

Aufstellung: Gönen – Demirkaya (46. Karatas), Yüksel, Inanc, Bicen (46. Kucak) – Altin, Badur, Kovulmaz – Yildiz (70. Alim), Borkowski, Aydin

  • 1:0 Aydin (44.)
  • 2:0 Kucak (50.)
  • 3:0 Yildiz (60.)
  • 4:0 Yildiz (67.)
  • 5:0 Borkowski (78.)
  • 6:0 Badur (85.)
  • 7:0 Kucak (90.)
Trainer Murat Tik ist noch nicht mit der Spielweise seines Teams zufrieden.

Trainer Murat Tik ist noch nicht mit der Spielweise seines Teams zufrieden. Foto: Daniel Lehmann

Trotz Kantersiegs mahnende Worte

Der Spandauer SV hat mit dem Erfolg seine Pflichtaufgabe erledigt – mehr allerdings nicht. „Zurzeit stimmen bei uns nur die Ergebnisse“, moniert Murat Tik. „Wir hätten ein Zeichen setzen können und höher gewinnen müssen.“

Immerhin blieb seine Mannschaft zum ersten Mal seit dem 4. Spieltag (8:0 gegen den TSV Rudow II) ohne Gegentor, aber zurecht warnt der Trainer: „Einigen fehlt es momentan an Konzentration. An der Rückwärtsbewegung müssen wir arbeiten, sonst haben wir spätestens als Aufsteiger ein Problem.“

 

Die nächsten Partien:

27.11.: Spandauer SV 1894 – Berlin Hilalspor (14 Uhr)
04.12.: Spandauer SV 1894 – Frohnauer SC II (14 Uhr)

 

Daniel Lehmann

E-Mail: sportnews@mein-spandau.info

Spiel der Extreme: Spandauer SV empfängt das Schlusslicht


Am vergangenen Wochenende schafften die Handballerinnen der SG Spandau und die Fußballer des Spandauer SV den Sprung zurück in die Erfolgsspur. Während beim SSV der nächste Sieg fast schon eingeplant ist, hat die SG personelle Sorgen.

Nach vier sieglosen Spielen in Folge konnten die Oberliga-Handballerinnen der SG Spandau am vergangenen Wochenende einen 25:19-Heimsieg gegen denTabellenzweiten MTV Altlandsberg II einfahren. Prompt kletterte die SG vom zehnten auf den siebten Tabellenplatz und hat vor dem Spiel am Samstag (16 Uhr) beim Berliner TSC II sogar nur noch zwei Punkte Rückstand auf Platz zwei. „Es geht eng zu in der Liga. Jeder kann jeden schlagen“, betont SG-Trainer Henry Germann. Demnach ist auch beim TSC etwas drin für die Spandauerinnen, doch es wird schwer. „Uns fehlen einige Spielerinnen aus beruflichen Gründen. Das ist schade, aber wir fahren dort trotzdem nicht hin um zu verlieren“, gibt sich SG-Betreuerin Ines Herz kämpferisch.

Am 3. Spieltag jubelte der SSV nach einem 8:0 gegen Rudow II.

Am 3. Spieltag jubelte der SSV nach einem 8:0 gegen Rudow II. Und diesmal? Foto: Ulrich Herzog

Mit 4:1 gewann der Spandauer SV seine letzte Begegnung daheim gegen den 1. FC Neukölln, deutlich war dabei allerdings nur das Ergebnis. Klarer sollte die Begegnung am Sonntag (14 Uhr) verlaufen, wenn die Arminia Heiligensee den Tabellenführer empfängt. Zumindest spricht die Statistik für ein Spiel der Extreme: Der stärkste Angriff (Spandauer SV: 48 Treffer) der Bezirksliga trifft auf den schwächsten (Arminia Heiligensee: 13), außerdem die sicherste Abwehr (SSV: 13 Gegentore) auf die wackeligste (AH: 41). Selbst der Ausfall von Flügelflitzer Marc Lorenz dürfte die Spandauer zumindest in dieser Partie kaum belasten. Mit Kucak steht Trainer Murat Tik der Landesliga-Torschützenkönig der Vorsaison wieder zur Verfügung, gegen Neukölln reichte es für ihn bereits zu einem 30-minütigen Einsatz.

Lars Wöllnitz & Daniel Lehmann

E-Mail: sportnews@mein-spandau.info

Spandau zurück in der Spur


Inanc (hier gegen den BFC II) wie in der vergangenen Woche mit dem Kopf.

Inanc (hier gegen den BFC II) traf wie in der vergangenen Woche mit dem Kopf. Foto: Ulrich Herzog

11. Spieltag, Bezirksliga Staffel 3

Nach dem Unentschieden im Spandauer Derby am letzten Spieltag war der SSV nun daheim gegen den 1. FC Neukölln gefordert. Etwas glücklich erreichte man einen 4:1-Sieg.

Das Personal

Für den verletzten Lorenz (fällt wegen einem Bänderriss für die restliche Hinrunde aus) rückte Dikmen auf den linken Flügel. Badur und Altin spielten als Doppelsechs.

Schnelle 2:0-Führung gerät in Gefahr

Spandau ging selbstbewusst in die Partie und zog sein bekanntes Spiel über die Außen auf. Hinten zeigte sich die Viererkette souverän und ermöglichte das schnelle Umschalten von Abwehr auf Angriff. Ein solcher konnte vom FC nur durch ein Foul im Sechzehner unterbunden werden. Da der etatmäßige Schütze Lorenz verletzt fehlte, vollstreckte Borkowski (10.). Nur kurze Zeit später sorgte eine Standardsituation für den zweiten Treffer: Wie schon gegen die Spandauer Kickers stieg Innenverteidiger Inanc nach einem Freistoß am höchsten und netzte per Kopf ein (14.).

Statt nun die Gäste dauerhaft unter Druck zu setzen, ließ man Gegenangriffe zu. Neukölln witterte seine Chance und schielte auf den Anschlusstreffer. Nach einem Freistoß, der dem 2:0 ähnelte, konnte der Tabellenneunte schließlich verkürzen (33.). Trotz weiterer hochkarätiger Möglichkeiten blieb es beim 2:1 nach 45 Minuten.

Borkowski nach Kontern erfolgreich

Die Unsicherheit aus der ersten Hälfte blieb nach der Pause bestehen. Neuköllns Offensive drängte vehement auf den Ausgleich, nur im Abschluss mangelte es an Genauigkeit und Glück. Selbst ein Rückstand für Spandau wäre angesichts der Dominanz nicht unverdient gewesen. Etwas überraschend fiel daher das 3:1 für den SSV. Einen Konter nutzte Borkowski zur vermeintlichen Vorentscheidung (76.).

Borkowski (im Spiel gegen die Spandauer Kickers) war diesmal dreifacher Torschütze.

Borkowski (li., im Spiel gegen die Spandauer Kickers) war diesmal dreifacher Torschütze. Foto: Daniel Lehmann

Die Elf von Trainer Murat Tik verpasste es aber mit dem Treffer Ruhe in die Partie zu bringen. Vielmehr warf Neukölln noch einmal alles nach vorne. In der Schlussphase nutzte erneut Borkowski (90.) die sich bietenden Räume und sorgte für den vom Ergebnis her klaren Heimsieg.

„Das 4:1 sagt wenig über den Spielverlauf aus“, gibt Trainer Tik unumwunden zu. „Von den Chancen her hätte es auch 4:4 ausgehen können.“

Aufstellung: Gönen – Borkowski, Yüksel, Inanc, Bicen – Altin, Badur – Kovulmaz (60. Kucak) – Yildiz (70. Karatas), Aydin, Dikmen (60. Alim)

Besondere Ehre für Kovulmaz

Als feste Größe ist Nart Kovulmaz im Spandauer Spiel kaum wegzudenken. Der Experte für Standardsituationen steht nun zur Wahl als Torschütze des schönsten Treffers im Berliner Amateurfußball. Die Aktion ist eine Initiative vom Tagesspiegel und Hartplatzhelden.de.

Hier geht es zum Artikel und Video

Die nächsten Partien:

20.11.: Arminia Heiligensee 77 – Spandauer SV 1894 (14 Uhr)
27.11.: Spandauer SV 1894 – Berlin Hilalspor (14 Uhr)

 

Daniel Lehmann

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Spandauer wollen nach Unentschieden wieder siegen

Nachdem es für beide Mannschaften am letzten Spieltag nur zu einem Remis gereicht hat, wollen die Kicker vom SSV und die Handball-Damen der SG zu Hause siegen.

Mit zuletzt zwei Unentschieden in der Handball Oberliga Ostsee-Spree hat die SG Spandau zwar nicht enttäuscht, dafür aber wichtige Punkte liegen gelassen. Gegen den MTV Altlandsberg will man nun am Samstag (17 Uhr) in eigener Halle wieder ein Erfolgserlebnis herbeiführen.

Dafür müsste vor allem die Chancenverwertung besser ausfallen, insbesondere bei Siebenmetern. „Wir werden weiter arbeiten. Irgendwann muss es ja wieder klappen“, hofft SG-Betreuerin Ines Herz. An Kampf und Einsatz hat es hingegen bislang nicht gemangelt, diese Stärke könnte auch an diesem Wochenende wieder entscheidend sein.

 

Seine Impulse werden am Sonntag fehlen: Mar Lorenz fehlt verletzt. Foto: Ulrich Herzog

Seine Impulse werden am Sonntag fehlen: Marc Lorenz fehlt verletzt. Foto: Ulrich Herzog

Am Sonntag (14 Uhr) empfängt der Spandauer SV vor heimischem Publikum die Mannschaft vom 1. FC Neukölln. Nach dem spannenden Derby am vergangenen Spieltag gegen die Spandauer Kickers (1:1), welches dem Tabellenführer erstmals in dieser Saison Punkte kostete, wartet nun wieder eine weniger brisante Aufgabe auf die Elf von Trainer Murat Tik.

Vorsicht ist dennoch geboten, schließlich präsentierten sich die Neuköllner bisher als Wundertüte. Überraschenden Siegen (6:4 gegen den SC Union 06) folgten teils herbe Pleiten (0:6 gegen Marzahn).  Fehlen wird den Gastgebern neben Torwart Wiese Flügelstürmer Marc Lorenz, der mit Verdacht auf Bänderriss ausfällt.

Daniel Lehmann

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Kickers beenden SSV-Siegesserie


10. Spieltag, Bezirksliga Staffel 3

 

Nach einer intensiv geführten Partie trennen sich die Spandauer Kickers und der Spandauer SV leistungsgerecht 1:1. Vor imposanter Kulisse bot das Spiel vor allem für die Zuschauer gute Unterhaltung.

Das Personal

Zwei Wechsel nahm SSV-Trainer Murat Tik an der Aufstellung des letzten Spieltags vor: Für Alim spielte Borkowski in der Verteidigung, Badur rückte dafür in den Sturm.

Derby-Stimmung ab der ersten Minute

Gut 300 Zuschauer verfolgten das Spandauer Duell.

Gut 300 Zuschauer verfolgten das Spandauer Duell.

Vor gut 300 Zuschauern entwickelte sich von Anfang an ein hochklassiges Nachbarschaftsduell. Der SSV trat mit dem Selbstbewusstsein aus neun Siegen in neun Spielen an, hatte aber Schwierigkeiten in die Zweikämpfe zu kommen. Die „Spakis“ setzten intensiv nach und bestachen durch hohen Einsatz, so dass sich kein Team große Vorteile erarbeiten konnte. Das dichte Kickers-Bollwerk hielt den wenigen gefährlichen Angriffen stand, ohne Tore ging es folglich in die Pause.

SSV macht Druck, Kickers finden Antwort

Mit frischem Schwung kamen die Gäste aus der Pause, die Kickers fanden zunächst nicht zu ihrer Ordnung aus der ersten Hälfte zurück. Das wurde früh bestraft: Nach einem verlängerten Freistoß war Verteidiger Inanc (51.) mit dem Kopf zur Stelle und drückte den Ball an Torhüter Schröter vorbei. Die Heimelf steckte nicht auf und versuchte nun das Heft an die Hand zu nehmen, bot dem Tabellenführer dadurch aber hinten mehr Raum. Die Tik-Elf ließ nun Ball und Gegner gut laufen. Eine Doppelchance von Lorenz brachte allerdings ebenso wenig den zweiten Treffer wie der stramme Schuss von Yildiz (67.).

Freistöße von Nart Kovulmaz brachten sorgten auch gegen die Kickers für Gefahr.

Freistöße von Nart Kovulmaz (Nr. (8) sorgten auch gegen die Kickers für Gefahr. Fotos (2): Daniel Lehmann

Diese Nachlässigkeit rächte sich, als Schiedsrichter Ahmet Yarson (BSV Hürriyet Burgund) nach einem Tohuwabohu im Strafraum ein Foul sah und Elfmeter gab. Carboni verwandelte sicher (87.). Zuvor musste Lorenz mit Verdacht auf Bänderriss ausgewechselt werden. In der Schlussphase drängten beide Mannschaften auf den Sieg und agierten mit offenem Visier. Auch aufgrund der Verletzungspausen gab es fünf Minuten Nachspielzeit, in der es noch einmal hin und her ging, am Remis jedoch nichts mehr änderte.

Gerechtes Unentschieden

Mit der Punkteteilung können beide Trainer Leben. „Es war ein gutes Derby, auf hohem Niveau, dass war vor allem für die Zuschauer ein Spektakel“, bestätigt Kickers-Coach Oliver Kieback. „Das 1:1 geht absolut in Ordnung, beide Mannschaften hatten Chancen auf den Sieg“, pflichtet Murat Tik (SSV) bei.

Mit dem 1:1 endet zwar die Siegesserie der Rot-Weißen, an der Tabellenführung ändert das trotzdem wenig. Die Spandauer Kickers hingegen haben nach der knappen Niederlage gegen Hilalspor (2:3) ein Ausrufezeichen gesetzt und bleiben unter den besten fünf Mannschaften.

13.11.: Spandauer SV 1894 – 1.FC Neukölln (14 Uhr)

13.11.: Köpenicker SC II – Spandauer Kickers (14 Uhr)

Aufstellung: Gönen – Borkowski, Yüksel, Inanc, Bicen – Altin (46. Alim), Yildiz, Kovulmaz – Lorenz (81. Dikmen), Aydin, Badur

 

Daniel Lehmann

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Spandauer Sportler auswärts gefragt


Interessante Auswärtsaufgaben warten am Wochenende auf Spandau

Unter Zugzwang: Die Oberliga-Handballerinnen der SG Spandau müssen am Sonntag (16 Uhr) zum Tabellenvorletzten HSG Neukölln. Nach drei sieglosen Spielen in Folge droht der SG der Absturz in die unterste Tabellenregion. Trainer Henry Germann appelliert daher an seine Mannschaft: „Wir müssen mal wieder gewinnen und eine konstante Leistung zeigen.“ Zuletzt gab es Licht und Schatten im Spiel der Spandauerinnen, doch die Ergebnisse waren enttäuschend. „Wir müssen jetzt aber versuchen, das positive mit in die Partie zu nehmen und unsere Favoritenrolle bestätigen“, so Germann.

Marko Stamm spielte zuletzt stark auf.

Marko Stamm spielte zuletzt stark auf. (www.spandau04.de)

Nach der unglücklichen Niederlage in der Championsleague gegen Dubrovnik haben sich die Wasserfreunde aus Spandau mit zwei Siegen in der Bundesliga eindrucksvoll die Spitzenposition gesichert. Der SV Würzburg 05 wird am Samstag (16:30 Uhr) in eigener Halle beweisen müssen, ob er gegen den Deutschen Meister bestehen kann. Nach der 2:13-Auftaktpleite gegen den letztjährigen Liga-Vize ASC Duisburg wartet also schon der nächste dicke Brocken auf die Heimmannschaft. Vor allem defensiv wird Würzburg alle Hände voll zu tun haben: Die WF-Akteure um Kapitän Pollitze erzielten bereits 36 Treffer.

 

Die Fußballer vom Spandauer SV sind ebenfalls auf fremdem Platz gefordert. Allzu weit müssen sie dafür am Sonntag (14 Uhr) allerdings nicht reisen. Das Lokalderby zwischen den Spandauer Kickers und dem SSV verspricht brisant zu werden. Zwar spricht die Tabellensituation klar für die Mannen von Trainer Murat Tik (sein Team führt mit neun Siegen aus neun Spielen das Klassement an), doch die Heimelf wird umso energischer auf einen Punktgewinn drängen. Sollten die Rot-Weißen jedoch ihren 10. Ligasieg einfahren, wäre das erneut ein deutliches Zeichen an die Konkurrenz.

 

Daniel Lehmann & Lars Wöllnitz

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Der Spandauer SV marschiert weiter


9. Spieltag, Bezirksliga Staffel 3

 

Der Spandauer SV ist derzeit nicht aufzuhalten. Das 3:1 gegen den FV Wannsee war bereits der fünfte Sieg in Serie vor heimischem Publikum, insgesamt der neunte im neunten Spiel.

Das Personal

Für den vorletzten Torwart Wiese rückte Gönen ins Tor. Ansonsten vertraute Trainer Tik der Aufstellung der Vorwoche (4:2 gegen den BFC Preussen II).

Spandau lässt Chancen liegen

Der SSV kam gut in die Partie und setzte die Gäste früh unter Druck. Mit schnellen Kontern nach Ballgewinn erspielte sich die Heimelf mehrere hochkarätige Chancen. Insgesamt agierte der Tabellenführer deutlich dominanter, blieb aber im Abschluss zu inkonsequent. Zwar ging man durch Borkowski (28.) in Führung, ließ jedoch zahlreiche weitere Gelegenheiten liegen. Es blieb beim für Wannsee schmeichelhaften 1:0 zur Pause.

Burkowski (li.) und Trainer Tik (hier beim Spiel gegen Preussen) hatten wieder Grund zur Freude

Borkowski (li.) und Trainer Tik (hier gegen Preussen) hatten wieder Grund zur Freude. Foto: Daniel Lehmann

Eingewechselter Badur sorgt für Entscheidung

Die zweiten 45 Minuten verliefen zu Beginn ganz nach Geschmack von Trainer Murat Tik. Wannsee wagte mehr nach vorn und war so anfällig für fixe Gegenstöße. Ein solcher konnte nur durch ein Foulspiel im Strafraum gestoppt werden, der etatmäßige Schütze Lorenz erwies sich auch diesmal als treffsicher(58.). Mit dem sicheren 2:0 im Rücken spielte die Heimelf befreit auf, sichere Passstafetten führten zu gefährlichen Angriffen.

Dennoch konnte Spandau nicht das Tempo aus der ersten Halbzeit halten, zumal der FV nun drängte. Erneut sahen die Zuschauer einen Foulelfmeter, diesmal jedoch auf der Gegenseite. Gieseke trat an und verkürzte (68.). Wieder hatte der SSV einen Gegner unnötig stark gemacht, trotz der eigenen Überlegenheit. Der eingewechselte Badur beseitigte letzte Zweifel (78.), die Rot-Weißen gerieten nicht mehr in Gefahr.

Derby elektrisiert Spandau

Mit dem Erfolg bastelt der SSV weiter an seiner imposanten Siegesserie. Da sich die Verfolger zurzeit gegenseitig die Punkte wegnehmen, sind es inzwischen zehn Punkte Vorsprung auf Platz zwei. Das nächste Spiel dürfte ungeachtet der Tabellensituation brisant werden. Auswärts geht es gegen die Spandauer Kickers. Zwar verloren die „Spakis“ knapp gegen Hilalspor(3:2), wären so oder so nur zu gern die Ersten, die dem SSV Punkte abnhemen. Trainer Tik: „Wir sind auf alles vorbereitet.“

06.11.: Spandauer Kickers – Spandauer SV 1894 (14 Uhr)
13.11.: Spandauer SV 1894 – 1.FC Neukölln (14 Uhr)

Aufstellung: Gönen – Alim (75. Demirkaya), Yüksel, Inanc, Bicen – Yildiz, Kovulmaz (65. Badur), Altin (78. Gürbüz) – Lorenz, Aydin, Borkowski

 

Daniel Lehmann

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Nagelprobe für die Spandauer Teams


Am Wochenende stehen für die Wasserfreunde Spandau und die Fußballer vom SSV echte Härtetests an. Die Handballerinnen der SG Spandau erwarten unterdessen den Tabellenführer aus Frankfurt (Oder).

Tabellenführer zu Gast bei der SG SpandauSportvorschau Spandau

Die Handballerinnen der SG Spandau empfangen am Samstag (17 Uhr) in der Oberliga Ostsee-Spree den Tabellenführer Frankfurter HC II. „Das wird eine schwere Aufgabe, da es die Reserve der Frankfurterinnen ist und man nie wissen kann, wer da aufläuft“, meint SG-Coach Henry Germann. Doch auch der Liga-Primus kassierte schon eine Niederlage: Am ersten Spieltag setzte es ein knappes 27:28 gegen den Tabellensechsten HSG OSC-Friedenau. Das stimmt Germann positiv: „Die ersten Spiele haben gezeigt, dass in dieser Liga jeder Gegner schlagbar ist. Wenn wir an die kampfstarke Leistung der vergangenen Woche anknüpfen, dann haben wir eine Chance.“ Außerdem spielen die Spandauerinnen bei ihren Heimspielen ohne Kleber am Ball. „Wir sind daran gewöhnt, aber Frankfurt könnte da Probleme bekommen“, hofft der Coach, der auch personell wieder eine größere Auswahl hat.

Die Wasserfreunde stehen für die Bundesliga in den Startlöchern.

Die Wasserfreunde (hier im Spiel gegen Dubrovnik) stehen für die Bundesliga in den Startlöchern. Foto: Daniel Lehmann

Wasserballsaison startet mit Berlin-Derby

Mit einem Auswärtsspiel starten die Wasserballer der Wasserfreunde Spandau am kommenden Samstag (18 Uhr) in die neue Bundesliga-Saison. Weit reisenmuss der amtierende deutsche Meister allerdings nicht, denn zum Auftakt gibt es gleich ein Berlin Derby: Das Spiel findet im Kombi-Bad Seestrasse beim SC Wedding statt. Für die Gastgeber ist es bereits das zweite Saisonspiel. Vergangene Woche verlor der Vorjahresvierte gegen die SG W98/Waspo Hannover mit 8:14. Bei der Spandauer Generalprobe vergangene Woche beim Championsleague-Auftakt setzte es ebenfalls eine Niederlage (8:9), die aber auch gegen den kroatischen Meister VK Jug Dubrovnik . Die Wasserfreunde zeigten eine klasse Leistung und schnupperten lange an der Überraschung. Die Favoritenrolle sollte zum Bundesliga-Auftakt damit klar an die Spandauer gehen…

Der SSV strebt den nächsten Heimsieg an

Gefährlich: Ein Tor und eine Vorlage erzielte Kovulmaz durch Freistöße gegen Preussen.

Gefährlich: Ein Tor und eine Vorlage erzielte Kovulmaz (Nr.8) durch Freistöße gegen Preussen. Seine Standards sind auch gegen Wannsee wieder gefragt. Foto: D.L.

Beim 4:2 am vergangenen Spieltag gegen den BFC Preussen II zeigte der Spandauer SV nach wackeligen Siegen wieder eine ansprechende Leistung – zumindest eine Halbzeit lang. Danach fiel die Elf von Trainer Murat Tik wie so oft in die bereits bekannte Lethargie der hohen Führung. Bisher fand sich allerdings auch schlicht kein Gegner, der dieses Luxusproblem ausnutzen konnte. Mit dem FV Wannsee empfängt der Spitzenreiter am Sonntag (14 Uhr) nun eine Mannschaft, die sich durch zuletzt zwei Siege ins obere Tabellenmittelfeld (aktuell Platz 5) der Bezirksliga St. 3 gespielt hat. Die Begegnung ist demnach selbst für den souveränen Ligaprimus nicht ohne, zumal dieser in den letzten vier Partien immer mindestens ein Tor kassierte. Ein Erfolg vor den eigenen Fans hingegen würde nicht nur den nächsten Konkurrenten auf Abstand halten, sondern zugleich die Stimmung vor dem Derby gegen die Spandauer Kickers (06.11.) weiter anheizen.

 

Weitere Sporttermine im Überblick:

Freitag, 28. Oktober 2011

2. Fußball Bundesliga:

  • 1. FC Union Berlin – FC St. Pauli, Alte Försterei, 18 Uhr

Samstag, 29. Oktober 2011

Fußball Bundesliga:

  • VfL Wolfsburg – Hertha BSC, 15:30 Uhr

Sonntag, 30. Oktober 2011

Fußball Berlin-Liga:

  • NSCC Trabzonspor – SC Gatow, 14 Uhr
  • SC Staaken – SFC Stern, Freiheitsweg, 14 Uhr

Fußball Landesliga:

  • SV Norden Nordwest 9 – FC Spandau, 14.15 Uhr
  • Galatasaray Spandau – Club Italia, 13.30 Uhr

Bezirksliga:

  • Spandauer SV – FV Wannsee, 14 Uhr
  • Berlin Hilalspor – Spandauer Kickers, 14.30 Uhr
  • SC Staaken II – SSC Südwest, 12.15 Uhr

 

Daniel Lehmann & Lars Wöllnitz

E-Mail: sportnews@mein-spandau.info

Eine Halbzeit reicht dem SSV


Murat Tik schwört seine Truppe ein

Murat Tik schwört seine Truppe ein. Foto: Daniel Lehmann

8. Spieltag, Bezirksliga Staffel 3

Der Spandauer SV konnte seine Erfolgsserie mit einem 4:2-Sieg beim BFC Preussen II weiter ausbauen. Einer überragenden ersten Hälfte, in der man eine 4:1-Führung herausspielte, folgte dabei trotz Überzahl ein schwacher zweiter Abschnitt.

Das Personal

Für den verletzten Karatas rückte Borkowski in die Mannschaft. Ansonsten spielte die Elf, die gegen den Mariendorfer SV 2:1 gewann.

Elfmeter-Doppelschlag bringt SSV in Front

Beide Mannschaften begannen konzentriert und bemühten sich um Spielfluss. Im Zuge der geplanten Aktion „Zeit zum Nachdenken – Kein Platz für Gewalt“ unterbrach Schiedsrichter Fischer (1. FC Schöneberg) die Partie für fünf Minuten. Nach der ungewohnten Pause präsentierte sich Spandau als deutlich aktiveres Team, der BFC geriet vor allem über die Außen in Bedrängnis. Eine Kombination bis in den eigenen Strafraum konnte Preussen nur regelwidrig stoppen, den fälligen Elfmeter verwandelte Lorenz sicher (13.). Kurz darauf nutzte der SSV einen gegnerischen Freistoß zu einem Konter über Aydin, der ebenfalls nur durch ein Foul im Sechzehner am Abschluss gehindert werden konnte. Den zweiten Strafstoß setzte Burkowski flach ins rechte Eck (16.).

Die Heimelf zeigte sich vom Rückstand beeindruckt und hatte dem sicheren Passspiel der Gäste kaum etwas entgegenzusetzen. Dadurch ergab sich Chance um Chance für den Tabellenführer. Durch einen Lapsus von BFC-Torhüter Obeng-Gyan, der sich bei einem direkt verwandelten Freistoß von Kovulmaz verschätzte (35.), erhöhte die Elf von Trainer Murat Tik auf 3:0. In der 38. Minute verkürzte Preussen unerwartet: Ein Angriff über die rechte Seite fand in der Mitte Öztürk, der gekonnt in den Winkel einnetzte. Bei einem erneuten Freistoß von Kovulmaz kam Aydin zum Abschluss und stellte den alten Abstand wieder her (40.).

Nach der Roten Karte herrscht Redebedarf

Nach der Roten Karte herrscht Redebedarf. Foto: Ulrich Herzog

BFC dreht auf – Spandau mit Leistungsabfall

Den zweiten Abschnitt startete Preussen mit energischen Angriffen. Früh führte ein solcher zum Treffer. Eine Kombination über die Flügel fand Menge vor dem Strafraum, der Wiese im Tor keine Chance ließ (50.). Ohne Einwirkung eines Gegenspielers verletzte sich Torhüter Wiese kurz darauf an den Bändern. Kurios: Weil Ersatztorwart Gönen im Spielberichtsbogen mit der Nummer 23 aufgeführt war, aber kein entsprechendes Trikot anhatte, musste kurzerhand ein beschriftetes Leibchen herhalten.

Phasenweise blieb der Ligaprimus im zweiten Durchgang minutenlang ohne eigene Tormöglichkeit. Der Anschlusstreffer lag in der Luft, nur die Zeit rannte den Gatgebern davon. Entsprechend ruppiger ging es auf dem Platz zu. Ein überhartes Einsteigen von Müller ahndete Fischer mit der Roten Karte (80.). Trotz Überzahl blieb Spandau wackelig, spielte das Ergebnis aber letztlich über die Zeit.

Die Konkurrenz schwächt sich gegenseitig

Durch den eigenen Sieg und der Niederlage des bisher engsten Verfolgers SC Union 06 (0:1 gegen Mariendorf) führt Spandau das Tableau mit inzwischen acht Punkten Vorsprung weiter klar an.

30.10.: Spandauer SV 1894 – FV Wannsee (14 Uhr)
06.11.: Spandauer Kickers – Spandauer SV 1894 (14 Uhr)

Aufstellung: Wiese (70. Gönen) – Alim, Yüksel, Inanc, Bicen – Yildiz (75. Gürbüz), Kovulmaz (75.Schmidt), Altin – Lorenz, Aydin, Borkowski

 

Daniel Lehmann

E-Mail: sportnews@mein-spandau.info

Spannende Sportevents am Wochenende

Sportvorschau Spandau

Wasserfreunde fiebern Champions League Auftakt entgegen

Souverän sicherten sich die Wasserfreunde Spandau vergangene Saison den Meistertitel. Mit der Teilnahme an der Champions League warten nun ganz andere Herausforderungen.

Zum Auftakt der Gruppenphase ist am Samstag (19 Uhr) VK Jug Dubrovnik aus Kroatien zu Gast in der Schöneberger Sportschwimmhalle am Sachsendamm. Die Dubrovniker, die im Gegensatz zu den Wasserfreunden in der heimischen Liga schon gefordert wurden (aktuell Platz 3), sind gemessen an der Zahl gewonnener  Titel  die weltweit erfolgreichste Mannschaft. Angesichts der insgesamt starken Gruppe (HAVK Mladost Zagreb und VK Vojvodina Novi Sad sind ebenfalls Gegner) ist jeder Punkt eminent wichtig. Der Eintritt ist für Vereinsmitglieder frei.

Mit einer guten Teamleistung will der SSV wieder selbstbewusst auftreten.

Mit einer guten Teamleistung will der SSV wieder selbstbewusst auftreten. Foto: Ulrich Herzog

SSV will zurück zu alter Stärke finden

Als einziges Team weist der Spandauer SV nach sieben Spielen in der Bezirkliga Staffel 3 eine makellose Bilanz auf. Doch die jüngsten Auftritte gegen den Mariendorfer SV (2:1) und Blau Weiss Berlin (3:1) wirkten wenig souverän. „Über Punktverluste hätten wir uns nicht beschweren dürfen“, gibt Trainer Murat Tik zu. Umso wichtiger sei es nun, „gegen direkte Konkurrenz wieder dominant aufzutreten“.

Die nächste Chance dazu bietet sich am Sonntag (13:30 Uhr)bei der zweiten Mannschaft des BFC Preussen. Obwohl die Gastgeber zuletzt durch zwei knappe Niederlagen den Anschluss zur Spitze verloren haben, gehören sie zu den stärkeren Vereinen der Staffel. Ein Erfolg würde also nicht nur das Selbstvertrauen zurückbringen, sondern gleichzeitig einen Konkurrenten auf Distanz halten.

Vereinslogo der Sportgemeinschaft Spandau

Vereinslogo der Sportgemeinschaft Spandau

SG Spandau auf der Suche nach Kontinuität

Die Handballerinnen der SG Spandau haben in der Oberliga Ostsee-Spree mit zwei Siegen und zwei Niederlagen einen durchwachsenen Saisonstart hingelegt. „Wir haben einige Ausfälle zu verkraften, daher können wir nicht kontinuierlich arbeiten“, hadert SG-Coach Henry Germann. Auch am Sonntag (16 Uhr) beim Rostocker HC II fehlt den Spandauern wieder Personal. Mit Sarah Herz, Sybille Rehberg und Michelle Hönighaus fallen gleich drei Rückraumspielerinnen aus, die schwer zu kompensieren sind. „Wir werden uns Unterstützung aus der A-Jugend holen und ansonsten müssen unsere Außenspielerinnen die Lücke schließen“, verrät Germann, der für das Spiel beim Tabellennachbarn Rostock keine Prognose wagen will: „Wir haben bislang sehr wechselhafte Leistungen gezeigt. Es ist alles möglich…“

 

Weitere Sporttermine im Überblick

Hier schlagen die Fußball-Herzen höher:

Samstag, 22. Oktober 2011
Fußball Bundesliga:

  • Hertha BSC  -FSV Mainz 05, Olympiastadion, 15:30 Uhr

Fußball Landesliga:

  • Fortuna Biesdorf – FC Spandau 06, Am Grabensprung,14 Uhr
  • Köpenick-Oberspree – Galatasaray Spandau, Käthe-Tucholla-Stadion, 14 Uhr

Sonntag, 23. Oktober
2. Fußball-Bundesliga

  • FC Erzgebirge Aue – 1. FC Union Berlin, 13.30 Uhr

Fußball Berlin-Liga:

  • SC Gatow– Berliner SC, SportplatzGatow, 14 Uhr
  • Reinickendorfer Füchse – SC Staaken, Freiheitsweg, 14 Uhr

Landesliga:

  • EintrachtMahlsdorf II – SSC Teutonia, Am Rosenhag, 13 Uhr
  • SF Kladow – Norden-Nordwest, Gößweinsteiner Gang,14.30 Uhr

Bezirksliga:

  • BFC Preußen II – Spandauer SV, Malteserstraße, 13.30 Uhr
  • Spandauer Kickers – Arminia Heiligensee, Brunsbütteler Damm, 14 Uhr
  • Eintracht Südring – SC Staaken II, Willi-Boos-Sportanlage,14.45 Uhr

Hier ist Kegeln angesagt:

Kegeln Erste Bundesliga: Samstag, 22. Oktober 2011

  • SpG. VKC/Germania/FESpandau – KSK Hamburg46, 10Uhr

Kegeln Erste Bundesliga: Sonntag, 23. Oktober

  • SpG. VKC/Germania/FESpandau – RivalenHannover, 13 Uhr

 

Daniel Lehmann & Lars Wöllnitz

E-Mail: sportnews@mein-spandau.info

Die Nachspielzeit rettet Spandau gegen dezimierte Gäste


7. Spieltag, Bezirksliga Staffel 3

Nach der Pause am letzten Wochenende rollte der Ball im Stadion an der Neuendorfer Straße nun wieder. Gegen den Mariendorfer SV sprang zwar ein 2:1-Erfolg heraus, mit Ruhm bekleckerte sich der noch ungeschlagene SSV dabei allerdings nicht.

Das Personal

Die Formation aus der Partie gegen den SV Blau Weiss Berlin blieb größtenteils bestehen. Lediglich Yildiz ersetzte Schmidt im Sturm, seinen Platz nahm dafür Altin ein.

Gäste im Wechselbad der Gefühle

Die im bisherigen Saisonverlauf gut auftretenden Mariendorfer stellten ihre Stärken auch gegen den Spandauer SV unter Beweis. Nicht unverdient gelang Sarnewski (17.) die Führung. Die gegnerische Drangphase fand ein jähes Ende, als MSV-Torwart Heydrich wegen versuchter Tätlichkeit vom Platz gestellt wurde. Dennoch konnte sich Spandau kaum offensiv entfalten, die Überzahl war der Heimelf selten anzumerken. Mit dem Rückstand ging es in die Pause.

Turbulente Schlussminuten schocken den MSV

Ein ähnliches Bild in der zweiten Halbzeit: Der SSV fand kein Mittel gegen die kompakte Verteidigung, Mariendorf setzte zunächst immer wieder gefährliche Nadelstiche. Nach wiederholtem Foulspiel flog Torschütze Sarnewski mit Gelb-Rot vom Platz, spätestens ab jetzt hätte man ein Aufbäumen des Tabellenführers erwartet. Doch trotz der doppelten Überzahl blieb man im Kreieren von Chancen blass. Die Einwechslung von Fazlic, der nach zwei Jahren verletzungsbedingter Abstinenz vom Fußball sein Comeback gab, schien die einzig gute Nachricht aus Spandauer Sicht zu bleiben. Dann überschlugen sich jedoch die Ereignisse. Erst fand Aydin eine Lücke gegen dezimierte, aber aufopferungsvoll kämpfende Mariendorfer, was erneut eine Rote Karte für die Gäste wegen Schiedsrichterbeleidung zur Folge hatte. Gegen lediglich acht Spieler besorgte Kovulmaz dann noch den äußerst glücklichen Siegtreffer (90.+2).

Sieben Siege nach sieben Spielen

Mit nun 21 Punkten zieht Spandau weiter seine Kreise. Anlass zum Ausruhen bietet die komfortable Tabellensituation indes nicht. Gerade die Begegnungen mit dem SV Blau Weiss Berlin und dem Mariendorfer SV geben zu denken. „Das war schon sehr, sehr glücklich“, bestätigt Trainer Tik. „Wir müssen wieder konzentriert Spielen, nochmal werden wir nicht so leicht davon kommen.“

23.10.: BFC Preussen II – Spandauer SV 1894 (13:30 Uhr)
30.10.: Spandauer SV 1894 – FV Wannsee (14 Uhr)

Aufstellung: Wiese – Alim (45. Borkowski), Yüksel, Inanc (75. Demirkaya), Bicen – Karatas (82. Fazlic), Kovulmaz, Altin – Lorenz, Aydin, Yildiz

Daniel Lehmann