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SSV und Gatow gewinnen Lokalderby

In der dritten Runde des Fußballpokals der ersten Mannschaften trafen gleich vier Spandauer Mannschaften aufeinander

Besonderes Interesse kam bereits am Dienstagabend der Partie von Aufsteiger Spandauer Sportverein, der sich mit vielen Toren in der neuen Liga einen Namen macht, sowie der Mannschaft des SSV Teutonia zu. Am Mittwoch folgte dann das Lokalderby im Spandauer Süden, wo sich die Sportfreunde Kladow mit dem Finalteilnehmer des Pokals aus der abgelaufenen Spielrunde, dem SC Gatow, messen durften.

Vorankündigung des Spiels zwischen dem SCC und Teutonia

Vorankündigung des Spiels zwischen dem SCC und Teutonia

Ausgeglichene Partie beim Aufsteiger

Unter den Augen von zahlreichen Besuchern war in der ersten Halbzeit die Teutonia beim Gastgeber SSV an der Neuendorfer Straße zwar die spielerisch überlegenere Mannschaft, schaffte es jedoch selbst bei aussichtsreichsten Chancen nicht den Ball über die Torlinie zu bringen. Dies gelang dann aber dem Aufsteiger. Der Rückstand schien den Teutonen jedoch die bis dahin fehlende Konsequenz im Abschluss zu bescheren, und so konnte noch vor der Halbzeit der Ausgleichstreffer erzielt werden. Am Ende strafte sich jedoch die mangelnde Verwertung und der SSV konnte die „Frage der Ehre“ mit 2:1 für sich entscheiden.

Hart aber fair ging es zu beim Pokalspiel zwischen Kladow und Gatow.

Hart aber fair ging es zu beim Pokalspiel zwischen Kladow und Gatow.

Kladow unterliegt Gatow

Bei bestem Fußballwetter fand die Partie zwischen den Sportfreunden Kladow und dem SC Gatow am Tag der Deutschen Einheit statt. Den Nachbarschaftsvergleich entschieden die Gatower mit 2:0 für sich und sind weiter im Pokal vertreten und können  sich wie im letzten Jahr Hoffnung auf eine Finalteilnahme machen. In einem fairen Spiel nutzte der Favorit in der ersten Halbzeit einen Eckball zur Führung und sorgte erst kurz vor Spielende für die Entscheidung. Auch nach Spielende blieb es friedlich, was nicht bei allen Aufeinandertreffen bislang der Fall war.

Nach Eckball landete dieser Kopfball zur 1:0 Führung im Tor der Gastgeber.

Nach Eckball landete dieser Kopfball zur 1:0 Führung im Tor der Gastgeber. Fotos (2): Patrick Rein

Auf zur nächsten Runde

Bereits am darauffolgenden Wochenende steht für die im Pokal verbliebenen Mannschaften die nächste Runde an. Dabei kommt es für die Gatower gleich noch ein Mal zu einem Lokalderby, Gegner ist dann im Heimspiel der SC Staaken der sein Pokalspiel gegen den BFC Südring mit 10:0 gewann.

Patrick Rein

Titelverteidiger ausgeschieden

Beim Spandauer Bürgermeisterpokal gewinnt Teutonia im Viertelfinale gegen den SC Gatow

Das Wetter scheint in Spandau ein Fußballfan zu sein: Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen an die 30 Grad fanden im Sportpark Staaken erst die Vorrunden- und mittlerweile auch Viertelfinalspiele statt.

Ein Spiel auf Augenhöhe: SC Gatow gegen SSC Teutonia.

Ein Spiel auf Augenhöhe: SC Gatow gegen SSV Teutonia.

Pokalsieger in der Vorrunde raus

Bereits in der Vorrunde kam es zum Aufeinandertreffen der beiden Pokalüberraschungen: Der SC Gatow als Finalteilnehmer der ersten und dem Pokalsieger der unteren Mannschaften Teutonia II. Dabei siegten die Gatower deutlich mit 7:0. Ebenfalls in der ersten Spielrunde schieden der FV Blau-Weiß gegen Teutonia I (2:6), der FC Spandau 06 gegen den SC Staaken mit 7:0, Galatasaray Spandau und der FK Srbija aus. Während sich der SC Alemania 06 mit 3:1 gegen den 1. FFV Spandau durchsetzen konnte, sorgte der SW Spandau mit einem 22:0 gegen den SC Siemensstadt für das klarste Ergebnis.

Beim Elfmeterschießen hatten die Teutonen die Nase vorn.

Beim Elfmeterschießen hatten die Teutonen die Nase vorn.

Teutonen rächen ihre Zweite

Im Viertelfinale kam es dann erneut zur Paarung SC Gatow gegen Teutonia – doch nach der Zweiten musste dieses Mal die Erste ran. In einer ausgeglichenen Partie hieß es am Ende 2:2, so dass sich das Spiel am Elfmeterpunkt entscheiden musste. Schon im Pokalhalbfinale um den Berliner Pilsner-Pokal hatte Gatow darin  Nerven bewiesen. Doch dieses Mal machte der Teutonen-Schlussmann ihnen einen Strich durch die Rechnung und konnte als Erster einen Ball abwehren. In der zweiten Viertelfinalpartie am Dienstagabend traf der SC Staaken auf seine zweite Mannschaft und setzte sich mit 5:0 durch. Am Mittwoch unterlag SW Spandau auch im Elfmeterschießen dem SC Alemania 06 und die Sportfreunde Kladow verloren gegen den SSV mit 2:4.

Bei endlich sommerlichen Temperaturen war der Flüssigkeitsaushalt besonders

Bei endlich sommerlichen Temperaturen war der Flüssigkeitsaushalt besonders zu beachten. Fotos (3): Patrick Rein

Halbfinalpartien am Freitag

Somit kommt es im Halbfinale am Freitag um 18.00 Uhr – noch Mal im Sportpark Staaken bevor es zu den Finalspielen am Sonntag in den Ziegelhof geht – zum Kräftemessen der ersten Mannschaften des SSV Teutonia und SC Staaken. Im Anschluss treten dann um 19.50 Uhr der SC Alemania 06 und Spandauer SV gegeneinander an. Anpfiff beim Spiel um Platz 3 ist am Sonntag um 11 Uhr, das anschließende Finale beginnt um 13 Uhr.

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Teilnehmerschwund bei Jugendturnieren

Am Pfingstwochenende fanden gleich drei Fußballjugendturniere statt, dabei beklagen alle rückläufige Mannschaftsmeldungen

Immer weniger Kinder und Jugendliche begeistern sich für sportliche Aktivitäten.

Immer weniger Kinder und Jugendliche begeistern sich für sportliche Aktivitäten. Foto: Patrick Rein

Mit dem SSC Teutonia, dem SC Staaken und Blau-Weiß Spandau veranstalteten gleich drei Fußballvereine aus dem Bezirk am Pfingstwochenende Jugendturniere. Verständlich, dass die Vereine sich so selbst gegenseitig die Teilnehmer wegschnappen. Erste Konsequenz: Teutonia überlegt jetzt, sein am längsten bestehendes Turnier auf einen Termin nach den Sommerferien zu verlegen.

Schwere Zeiten für Sportvereine

Auch neben dem Platz wurde für Groß und Klein viel geboten.

Auch neben dem Platz wurde für Groß und Klein viel geboten. Foto: Patrick Rein

Auch wenn die Probleme beim Fußball hausgemacht zu sein scheinen, so beklagen auch andere Sportarten immer häufiger, dass der Nachwuchs ausbleibt. Und das beschränkt sich nicht auf die Turniere. Immer früher beginnende Sommerferien sorgen zum einen sicherlich für einen Termindruck bei der Turnierteilnahme, doch sind generell Kinder und Jugendliche immer schwieriger für Sport zu begeistern und widmen sich lieber der Playstation oder dem PC anstatt sich körperlich zu betätigen. Wie dem entgegengewirkt werden kann stellt die Vereine jedoch noch vor ein Rätsel.

Schon deutlich härter geht es bei den älteren Jahrgängen zu.

Schon deutlich härter geht es bei den älteren Jahrgängen zu. Foto: Patrick Rein

Drei Tage kicken in Hakenfelde

Beim Jugendturnier des SSC Teutonia fanden sich dennoch über 50 Jugendfußballmannschaften aus Berlin und Brandenburg auf Klein- und Großfeld ein um an drei Tagen in allen Altersklassen den Sieger zu ermitteln. Dabei waren die Spandauer Mannschaften überaus erfolgreich, so konnte Teutonia selbst in der A-Jugend gewinnen, Blau-Weiß Spandau in der B, Schwarz-Weiß in der F und der SC Alemania 06 Haselhorst in der D- und G-Jugend. Michael Camenz, Jugendleiter der Teutonen, bedauert es dennoch, dass in Spandau „die Vereine nicht an einem Strang ziehen um die Nachwuchsgewinnung voranzutreiben. Im Gegenteil, Turniere werden schon bei den Kleinsten immer häufiger genutzt um Spieler abzuwerben.“

Weniger Meldungen auch beim Bär’lin Cup

Am 9. und 10. Juni findet ebenfalls im Stadion Hakenfelde auch wieder der Bär’lin Cup statt, bisher Berlin und Brandenburgs größtes Handballjugend-Kleinfeldturnier. Doch auch der Veranstalter SG ASC/VfV Spandau hat in den letzten Jahren immer mehr mit rückläufigen Teilnehmerzahlen zu kämpfen. Und auch im Bereich der Nachwuchsgewinnung steht man den Fußballern in nichts nach. Zwar haben sich wieder Rund 120 Mannschaften aus dem gesamten Bundesgebiet angemeldet, doch nach Jahren in denen die Meldungen bei weit über 150 lagen, macht man sich schon Gedanken woran das schwindende Interesse liegt. Dennoch wird in zwei Wochen wieder auf 12 Feldern in allen Altersklassen der männliche und weibliche Handballnachwuchs um den Turniersieg kämpfen.

Patrick Rein

Teutonia II ist Pokalsieger

Bereits am Himmelfahrtstag konnten die Spandauer den Pokal der unteren Mannschaften gewinnen

Nach dem deutlichen 5:1 Sieg im Halbfinale konnte die zweite Männermannschaft des SSV Teutonia auch das Finale im Berliner Pilsner Pokal der unteren Mannschaften gewinnen. Gegen den VfB Hermsdorf II gewannen die Mannen von Trainer Thomas „Kiwi“ Schröder am Ende deutlich mit 3:0 (0:0).

Sieger im Berliner-Pilsner Pokal der unteren Mannschaften 2012: SSV Teutonia II

Sieger im Berliner-Pilsner Pokal der unteren Mannschaften 2012: SSV Teutonia II Foto: SSV Teutonia, Homepage

Späte Tore und Platzverweis

Während die erste Halbzeit vor gut 450 Zuschauern auf der Hanne-Sobeck-Sportanlage in Wedding noch unspektakulär verlief, steigerte sich das Spiel in Durchgang zwei zusehends. Teutonia fand immer besser ins Spiel und wirkte auch konditionell überlegen, so sorgten dann auch Yakin in der 55. und lediglich vier Minuten später Winkler für eine 2:0 Führung der Spandauer. Nach einem Handspiel auf der Linie in der 80. Minute musste, nach mittlerweile 3:0 durch Mäder (75.), die Mannschaft das Spiel in Unterzahl beenden. Lediglich wenn Hermsdorf den Strafstoß des Handspiels verwandelt hätte, wäre es wohl noch mal spannend geworden.

Spandauer Pokalhelden

Ankündigung des Endspiels vom SC Gatow am kommenden Samstag

Ankündigung des Endspiels vom SC Gatow am kommenden Samstag. Foto: sr pictures Sandra Ritschel

Völlig verdient gewann Teutonia II damit den Berliner-Pilsner Pokal der unteren Mannschaften 2012! Wenn auch verspätet möchte es die Redaktion von Mein-Spandau nicht versäumen zu gratulieren. Bereits am kommenden Samstag hat mit dem SC Gatow zudem auch eine zweite Spandauer Mannschaft die Möglichkeit Pokalsieger zu werden: Im Berliner-Pilsner Pokal der ersten Mannschaften treffen die Gatower am 26. Mai im Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion um 15 Uhr auf den Berliner AK 07. Wir drücken die Daumen!

Patrick Rein