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Kinder und Jugendliche forschen in der Nachbarschaft umher

Ein junger Spandauer Detektiv auf Spurensuche

Eine wahre Spurensuche für Kinder und Jugendliche © Dieter Schütz / PIXELIO

Ein Geschichtswettbewerb vom Bundespräsidenten

Geschichte ist ein wichtiges Fach und gerade bei Kindern sollten wichtige historische Ereignisse nicht in Vergessenheit geraten. So können Kinder und Jugendliche bundesweit am Geschichtswettbewerb „Vertraute in der Fremde. Nachbarn in der Geschichte“ teilnehmen und Geld- und Sachpreise in einer Höhe von 250 000€ gewinnen. Der Wettbewerb findet vom 21. September 2012 bis zum 28. Februar 2013 statt und wird von der Körberstiftung und vom Bundespräsidenten veranstaltet. Die Altersbeschränkung zur Teilnahme ist 21 Jahre.

Alle zwei Jahre findet der Geschichtswettbewerb statt. In dieser 23. Ausgabe des Wettbewerbs ruft der Bundespräsident Kinder und Jugendliche dazu auf, sich auf eine wahre „Spurensuche“ zu begeben. Ziel ist es zu untersuchen, wie man in der Vergangenheit mit Nachbarländern zusammenlebte und wie die Beziehungen zwischen Deutschland und seinen Nachbarn waren. Weitere Informationen und Ausschreibungsunterlagen finden Sie auf der Internetseite www.geschichtswettbewerb.de. Der Bundestagsabgeordnete Sven Schulz führt aus:

„Gerade als Mitglied des Ausschusses für Bildung und Forschung liegt mir das Interesse junger Erwachsener für Geschichte besonders am Herzen. Ich würde mich […] freuen, wenn sich möglichst viele Kinder und Jugendliche aus Spandau an dem Wettbewerb beteiligen“

Mit dem Bundestag ein Jahr in den USA verbringen

Mit dem Bundestag ein Jahr in den USA verbringen

Auch Erwachsene können sich für den Austausch bewerben © Moritz Rothacker / PIXELIO

Die Bewerbung ist bis zum 14. September möglich

Wer hat noch nie davon geträumt in den Vereinigten Staaten zu leben? Mit dem parlamentarischen Partnerschaftsprogramm 2013/2014 ist es für Schülerinnen und Schüler, aber auch für Berufstätige möglich sich für einen ein-jährigen Aufenthalt in den USA zu bewerben. Das Stippendienprogramm zwischen dem Deutschen Bundestag und dem US-Kongress ist daher auch für Erwachsene eine einzigartige Gelegenheit. Bundestagsabgeordnete Sven Schulz führt aus:

„Dieses Austauschprogramm ist nicht nur eine großartige Gelegenheit ein Jahr in den USA zu verbringen, sondern auch ein wichtiger Beitrag für das internationale Verständnis“

Nähere Informationen zur Bewerbung sind auf der Webseite des Bundestages oder im Bundestagsbüro von Swen Schulz unter der Rufnummer 030 227 70 187 erhältlich. Die Bewerbungsmöglichkeit endet am 14. September 2012.

Die ungewisse Zukunft der Wasser- und Schiffsverwaltung

Die ungewisse Zukunft der Wasser- und Schiffsfahrt

Was wird nun aus der Schiffsfahrt auf der Havel?

Eine Diskussionrunde mit Sven Schulz rund um die Havel

Am Mittwoch den 12. September 2012 wird sich um 19:30 Uhr eine Expertenrunde zu der Zukunft der wirtschaftlichen und sportlichen Nutzung der Havel äußern. Die Diskussionsrunde mit dem Motto „Die Wasser- und Schiffsverwaltung vor dem Aus?“ wird vom Bundestagsabgeordneten Sven Schulz (SPD) geleitet.  Interessenten sind herzlich eingeladen Fragen zu stellen und mitzudiskutieren. Eingeladen sind auch Daniel Buchholz (Mitglied des Abgeordnetenhauses), Helmut Kleebank (Spandauer Bezirksbürgermeister) und Gustav Herzog ( Bundestagsabgeordneter und Experte für Binnenschifffahrt). Um mehr über die Pläne der Bundesregierung in Sachen Schiffsverkehr auf der Havel zu erfahren, kann man sich unter der Telefonnummer 030 227 70 187 anmelden. Die Diskussionsrunde findet in der Galerie des Kulturhaus Spandau statt (Mauerstraße 6, 13597 Berlin). Swen Schulz führt aus:

„Die Havel ist für Spandau eine Lebensader. Sie ist nicht nur als Gütertransportweg interessant, sondern auch für den Wassersport und Wassertourismus von Bedeutung und nicht zuletzt für die Bürger einfach schön. Für die Bundesregierung jedoch ist die Havel offenbar unwichtig. Sie will die Mittel für die Pflege drastisch kürzen. Damit verteuert sie nicht nur das private Vergnügen auf dem Wasser, sondern gefährdet zudem auch den Wirtschaftszweig Wassertourismus und Wassersport.“

 

Neustadt – Ein eventreicher Tag

Zwei Veranstaltungen, zwei Ausgeh-Tipps

Dieses Wochenende gibt es gleich zwei große Veranstaltungen in der Spandauer Neustadt: Das Sommerfest im Koeltzepark, dass von der Spandauer-Neustadt e.V. organisiert wird und das Neustadt (in)exklusiv Fest, von Menschen in Bewegung e.V. Ein erlebnisreicher Tag für den Stadtteil und eine harte Wahl für die Mitbürger. Obwohl man auch beide Veranstaltungen hintereinander besuchen kann.

Sommerfest im Koeltzepark

Am 25. August veranstaltet die Spandauer-Neustadt e.V. von 15:00 bis 20:00 das Sommerfest im Koeltzepark (Lynarstraße 38) unter dem Motto: „Die Welt zu Gast in der Spandauer Neustadt“. Das multikulturelle Stadtteilfest wird unter der Schirmherrschaft von Senatorin für Arbeit, Frauen und Integration Frau Dilek Kolat veranstaltet. Ziel ist nicht nur die Nachbarschaft näher zusammenzubringen, sondern auch auf den Standort Neustadt hinzuweisen und ökonomisches Interesse zu wecken.

Denn die Neustadt hat Charisma und strebt nach Weltoffenheit. Neben den Attraktionen werden daher auch Infostände über Anwohner, Projekte, Gewerbetreibende, Organisationen, Vereine und Einrichtungen der Neustadt informieren. Außerdem sind die verschiedenen Unterhaltungsmöglichkeiten und das Bühnenprogramm auf die Vielfalt der verschiedenen Kulturen themenspezifisch bezogen. Ein ausgefallenes kulinarisches Angebot aus aller Welt, Spiele- und Sportmöglichkeiten und ein buntes Kinderprogramm … Alles in allem ein erlebnisreicher Nachmittag.

Neustadt (in)exklusiv

In der Triftstraße findet am gleichen Tag von 10:00 bis 18:00 Uhr die Veranstaltung Neustadt (in) exklusiv von der Menschen in Bewegung e.V. statt. Die Veranstaltung beherbergt unter anderem den Tag der offenen Tür der Feuerwehr Spandau Nord. Unter der Schirmherrschaft von Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank und mit der Anwesenheit von Herrn Swen Schulz (MdB) und Herrn Kai Wegner (MdB) wird man einen guten Einblick in den Beruf Feuerwehrman gewinnen. Den ganzen Tag kann man sich mit den verschiedenen Infrastrukturen und Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr und der Polizei vertraut machen. Löschfahrzeuge, Feuerwehrwagen, Rettungsboote und sogar ein Löschboot werden für Besucher zugänglich sein. Außerdem wird auch ein ausgefallenes Bühnenprogramm und eine Vielzahl an Mitmach-Aktivitäten angeboten. Ob Umweltquiz, Blindenfußball oder Rollstuhlbasketball, für Spass ist vorgesorgt.

Lutherkirche in der Spandauer Neustadt

Dieses Wochenende ist viel los in der Spandauer Neustadt

Das Programm der Neustadt (in)exklusiv

  • 10:00 Uhr   Begrüßungen
  • 10:30 Uhr   Aktionsfläche „Menschen in Bewegung“: Hip Hop TSV Schönewald e.V.
  • 11:00 Uhr   Fuego Ignetio, Feuerwehrillusionist; Vorführung „Feuer und Flamme“
  • 11:30 Uhr   Aktionsfläche „Menschen Bewegung: Line Dabce – Tanzen ohne Filmriss e.V. ; Puppentheater der Polizei
  • 12:30 Uhr   Bühnen Menschen in Bewegung: Säbel & Schwert Tai Chi – Schule für Tai Chuan Berlin; Centro Vital stellt Zumba vor
  • 13:30 Uhr   Vorführung Wasserwacht Ertrinkungsnotfall und FW Einsatz Vorführung des Eisanzuges
  • 14:00 Uhr   Bühne Menschen in Bewegung: Serbische Folkloretänze; Tanzgruppe des Vlubs „Vuk Karadzic – Gebrüder Grimm“
  • 14:30 Uhr   Aktionsfläche Menschen in Bewegung: Judo – Schule am Gartenfeld/Menschen-in-Bewegung e.V.; Puppentheater der Polizei
  • 15:00 Uhr   Fuego Ignetio, Feuerwehrillusionist; Vorführung Feuer und Flamme
  • 15:30 Uhr   Bühne Menschen in Bewegung: Tanzgruppe -Elvi’s Danceland; Centro Vital stellt Zumba vor
  • 16.00 Uhr   Puppentheater der Polizei
  • 16:30 Uhr   Liveband Suarez und Polizeiband
  • 18:00 Uhr   Ende der Veranstaltung

Ein neues Wartehäuschen für den Földerichplatz

Nach der Umgestaltung wurde das Häuschen anscheinend vergessen

Der vor nicht allzu langer Zeit umgebaute Földerichplatz wird spätestens am 30. September mit einem Buswartehäuschen ausgestattet werden. Swen Schulz, der von Bürgern auf das fehlende Wartehäuschen aufmerksam gemacht wurde, hat sich mit dem BVG in Kontakt gesetzt. Der BVG antwortete schriftlich dass,

„uns die Fertigstellung der Umbauarbeiten vom zuständigen Bereich des Bezirksamtes bisher nicht mitgeteilt wurde. […] Wir werden die Nachrüstung der Haltestelle mit einer Wartehalle veranlassen. Die Realisierung durch die Firma Wall wird spätestens bis 30.09.2012 erfolgen.“

Swen Schulz führt aus:

„Ich freue mich, wenn ich den Spandauerinnen und Spandauern durch meine Initiativen helfen kann.“

Verhindert gute Bildung rechte Gewalt?


Eine Diskussionsveranstaltung im Kulturhaus Spandau

Thomas Kleineidam, Swen Schulz, Dr. Dieter Wiefelspütz

Thomas Kleineidam, Swen Schulz, Dr. Dieter Wiefelspütz

Bundesweit sind rechte Gewalt und Terrorismus von Rechts in aller Munde. Fast täglich gibt es neue Schreckensmeldungen über die Mordserie der rechten Terrorzelle. Mit einem Banküberfall und zwei Leichen in einem ausgebrannten Wohnwagen in Eisenach hatte alles seinen Anfang genommen. Im Zuge der Ermittlungen wurde eine Waffe gefunden, mit der nach bisherigen Erkenntnissen 9 Menschen umgebracht wurden. Alle hatten einen Migrationshintergrund. Die Polizei sah bei den damaligen Ermittlungen keinen Anlass, ein politisches Motiv zu vermuten. Vielmehr wurden die Taten schnell als dem Milieu zugehörig bezeichnet. Das verharmlosende Wort von den „Dönermorden“ machte die Runde – eine Beleidigung für die Opfer und deren Verwandte.

In der Galerie des Kulturhaus Spandau fand aus diesem Anlass eine Diskussionsveranstaltung unter dem Titel „Rechts-Terrorismus – Was können wir dagegen tun?“ statt. Im Podium saßen der innenpolitische Experte der SPD-Bundestagsfraktion, Dr. Dieter Wiefelspütz, MdB (Mitglied des Bundestages), der Vorsitzende des Fachausschusses Innen- und Rechtspolitik der SPD Berlin, der Spandauer Abgeordnete Thomas Kleineidam, MdA (Mitglied des Abgeordnetenhauses), und ein weiterer Abgeordneter aus dem Bezirk, Swen Schulz, MdB.

Dieter Wiefelspütz ging sehr selbstkritisch mit sich der Politik im Allgemeinen und den Politiker ins Gericht. Noch vor 4 Wochen hätte er eine Frage, ob es Rechtsterrorismus in Deutschland gäbe, klar verneint. Islamistischer Terror schien da eher viel wahrscheinlicher zu sein und linker Terror gehört in Deutschland eher in die ferne Vergangenheit.

Desaster für die Arbeit der Sicherheitsbehörden

Für ihn und viele andere ist das Geschehen ein Desaster für die Arbeit der Sicherheitsbehörden. „Rechtsextremismus ist ein seit Jahren unterschätztes Problem.“13 Jahre konnte eine Gruppe im Untergrund rauben und morden. Inzwischen sind mehr als 400 Menschen an der Aufklärung der Tatzusammenhänge beteiligt. Ion der Vergangenheit versäumtes muss endlich zur Aufklärung gebracht werden. Weitere aufgedeckte Morde mit rechtem Hintergrund sind nicht auszuschließen.

Runder Tisch Spandau für Demokratie und Toleranz

Susanne Pape stellte den am 5.März 2007 gegründeten „Runden Tisch Spandau für Demokratie und Toleranz, gegen Ausgrenzung, Rassismus, Antisemitismus und Gewalt“ vor.  In dem überparteilichen Bündnis sind Politik und Gesellschaft versammelt, um „das demokratische Klima in Spandau zu stärken, für Toleranz und Vielfalt in der Gesellschaft zu werben und dafür Sorge zu tragen, dass Gruppierungen und Personen, die die Grundrechte unserer Verfassung ablehnen und missachten, in ihre Schranken gewiesen werden.“

Diskussion

In der anschließenden Diskussion kamen sehr unterschiedliche Standpunkte zu Tage. Einig waren sich alle in ihrem Entsetzen über die Taten. Während manch einer meinte, eine gute Erziehung und/oder Bildung, mit besonderem Schwerpunkt auf unsere jüngere Vergangenheit, würde solch Auswüchse vermeiden helfen, argumentierten andere dagegen. Viele Jugendliche hätten das Gefühl, die NS-Vergangenheit in ihrer Schule zu oft zu behandeln. Sie verweigern sich.

Interessant war die Aufforderung eines ehemaligen Schulleiters, solche Diskussionen mit jungen Menschen auf Augenhöhe zu führen. Über den Bauch, nicht allein über den „verordneten“ Intellekt im Frontalunterricht müssen die Menschen erreicht werden.

Rechte Gewalt ist etwas alltägliches, berichtete ein anderer. Ein türkischer Spandauer Sportverein, der 1.FC Galtasaray Spandau 89 , musste sich bei Auswärtsspielen rassistische Beleidigungen von den Zuschauern gefallen lassen. Der anwesende Schiedsrichter ignorierte dies und schritt nicht ein.

Schwierig schien auch der prinzipielle Umgang mit Gewalt zu sein. Eine besondere Hilflosigkeit zeigte sich in dem Einwurf „ich möchte lieber in der U-Bahn verprügelt werden, als draußen von rechten Schlägern …“.Die einen wollten keinen Unterschied machen, egal, woher die Gewalt nun käme. Andere waren der Überzeugung, dass gerade unsere Vergangenheit uns verpflichten würde, besonders rechter Gewalt gegenüber wachsam zu sein.

Wieder andere argumentierten, eine Gesellschaft, in der Arm und Reich immer weiter auseinander klaffen, Ungerechtigkeit an der Tagesordnung wäre und ständig Jugendeinrichtungen geschlossen würden, dürfte sich über dumpfes Gedankengut, aus Frust geboren, nicht wundern.

Insgesamt geht es also darum, ein Bewusstsein für die Anfänge von rechter Gewalt zu schaffen. Wie dies gelingen soll steht leider in keinem Patentrezept ….

 

Ralf Salecker