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Noch gehen zu wenig Spandauer am Stock

Nordic Walking Route am Hahneberg sucht noch Läufer

Aufgang zum Hahneberg (Foto: TSV)

Aufgang zum Hahneberg (Foto: TSV)

Im Oktober wurde eine neue Nordic Walking Strecke am Fuße des Hahnebergs eröffnet. Für die Planung ist eine Menge Zeit ins Land gegangen. Spandaus größter Sportverein, der TSV Spandau 1860, und die Bauabteilung des Bezirkes hatten sich gemeinsam über die Route am Hahneberg abgestimmt. Sechs Kilometer lang ist der Rundkurs, mit unterschiedlichen Anforderungen und Untergründen, geworden. Die Gemeinschaftsleistung des Vereins und des Bezirks wurde von Baustadtrat Carsten Röding und Vereinsmanager Michael Pape vom TSV 1860 e.V. vorgestellt und eröffnet.

Die Beschilderung der Strecke hat der Bezirk nicht aus eigener Tasche bezahlt. Vielmehr gab es hierfür eine Förderung mit Mitteln der EU, der Bundesrepublik Deutschland und des Landes Berlin aus dem Programm “Soziale Stadt”.

Noch hat der neue Weg nicht genügend begeisterte Fans gefunden. Das mag am Wetter liegen, sollte für einen sportlichen Menschen aber keine Entschuldigung sein. Die Umgebung bereitet im Wechsel der Jahreszeiten viel Spaß. Schnell vergisst man, am Rande einer Großstadt zu sein.

Hürden gleich zu Beginn

Den Weg zum Rundkurs zu finden ist nicht wirklich leicht. Von der Heerstraße kommend, auf der Höhe der Bergstraße, bewegt man sich einfach Richtung Parkplatz. Dann sollte das Hinweisschild ins Auge springen. Anscheinend haben einige Sportsfreunde den Sinn von Hinweisschildern falsch verstanden. Jedenfalls wurden schon einige Opfer von Vandalismus. Der möglichen Zerstörungswut geschuldet, sind die eigentlichen Wegmarkierungen dann leider recht hoch angebracht. In etwa 2,40 Meter Höhe befinden sich kleine weiße quadratische Schilder mit einem Durchmesser von 12 bis 13 cm. Ein flüchtiger Spaziergänger wird sie möglicherweise übersehen.

Nordic-Walking als kleines Erlebnis am 8.12.

Fragt man Tante Google nach Nordic-Walking in Spandau, muss es viele Interessierte geben, die sich alleine nicht überwinden können. Der innere Schweinehund ist einfach zu stark.

Am 8.12. gibt es die Möglichkeit zu einer Erlebnis-Schnupper-Tour am Hahneberg unter fachfraulicher Begleitung. Bei diesem kleinen Event haben Körper und Geist gleichermaßen etwas davon. Dagmar Steinmetzer ist schon lange Jahre mit dem Herzen beim Nordic-Walking dabei. Ihr ist daran gelegen, dass man nicht nur achtlos durch die Gegend läuft, sondern, dass die Nordic-Walking Einheiten mit ihr, als ein Erlebnis im Gedächtnis bleiben, von dem man noch lange was hat.

Wenn Dagmar Steinmetzer ihre Gruppe durch die Landschaft führt, an Kräutern, Bäumen und sonstigen Pflanzen entlang walkt, dann erfährt der sportlich Interessierte Mitwalker etwas über die Art und Beschaffenheit der Natur ringsherum, welche Kräuter wofür Verwendung finden, wie die Kräuter heißen und welche heilsamen Wirkungen sie haben.

Frau Steinmetzer ist daran gelegen, dass der sportlich interessierte Nordic Walker bewusst läuft, sich klar macht, welcher Schatz ihn umgibt und dass Natur nicht nur grün und braun ist, sondern lebt und ein wichtiger Teil des großen Ganzen ist. Die Übungsleiterin möchte ein Gefühl dafür entwickeln, dass dazu führt, die Natur die uns im Alltag umgibt wert zu schätzen und sie uns nutzbar zu machen.

  • Zeit: 8.12.2012
  • Ort: Heerstraße / Ecke Bergstraße (Parkplatz am Fuße des Hahnebergs)
  • 13591 Berlin

 

Ralf Salecker

 

 

TSV Spandau 1860 e.V.

Der TSV Spandau 1860 ist der älteste und größte Sportverein in Spandau. Am 29. August 1860 wurde der Sportverein gegründet. Im Sportverein TSV Spandau 1860 werden Sportangebote für alle Altersklassen und Geschlechter angeboten.

Die Trainer des Sportvereins haben verschiedene Sport- und Freizeitangebote entwickelt,  das ständig verbessert und ausgebaut wird.

In 24 Sportarten und über 100 Trainings- und Übungsgruppen werden qualifizierte Sportangeboten ausgezeichnet. Leistungssport, Breitensport, Freizeit- und Gesundheitssport sind in den Angeboten enthalten.

260 qualifizierte und lizenzierte Mitarbeiter stehen für die Sportangebote zu Verfügung im Sportverein in Spandau. Sie nutzen in Spandau 30 Turnhallen, 4 Großsporthallen, 3 Sportplätze, 1 Tennisanlage, 1 Bogensportparcours und 2 Schwimmbäder.


Hier präsentiert der Sportverein eine kleine Sportschau zu Gunsten der 150 Jahre TSV Spandau 1860 e.V.

Der Stand der Mitgliederzahlen (1/2009):

4700 Mitglieder, davon 3000 Kinder und Jugendliche

TSV Spandau 1860 e.V.

Geschäftsstelle: Askanierring 150; 13585 Berlin
Tel.: 375 950 80 – Mitgliederverwaltung
Tel.: 375 950 81 – Vereinsmanager
Die Sprechzeiten der Verwaltung sind:
Montag bis Freitag, 9 Uhr bis 13 Uhr
zusätzlich Dienstag und Donnerstag von 15 Uhr bis 18 Uhr
E-Mail:info@tsv-spandau-1860.de
Die offizielle Webseite der TSV Spandau 1860 e.V www.tsv-spandau-1860.de

Baumfällungen für neues Sport- und Gesundheitszentrum

TSV Spandau baut im Falkenhagener Feld

Wenn in kleinen Presse-Meldungen von Baumfällungen die Rede ist, werden viele sie ignorieren, vor allem, wenn es sich „nur“ um ein paar wenige Bäume handelt. Andere dagegen nehmen sie zum Anlass, auf die Barrikaden zu gehen. In diesem Fall ist es aber ein Grund zur Freude. Mitglieder des TSV aber auch viele zukünftige Nutzer werden laut ausrufen: Jetzt geht es endlich los.

Gerade kündigte das Bezirksamt Spandau notwendige Baumfällungen am Großen Spektesee an. Im nördlichen Teil des Parkplatzes am Spandauer Kiesteich müssen 10 Bäume weichen. Der Turn- und Sportverein Spandau 1860 baut im Falkenhagener Feld ein Sport- und Gesundheitszentrum.

Noch ist es ein unansehnlicher Parkplatz

Der Ort des Geschehens war bisher zu keiner Zeit ein schöner Anblick. Am westlichen Rand der großen Naturwiese am Kiesteich gelegen, verirren sich ab und an ein paar Autos hierher, oder drehen Fahrschulen mit ihren Fahranfängern erste Runden. Diese Ecke ist bisher ein eher vernachlässigter Teil des Spektegrünzugs gewesen, der sich vom Zentrum Spandaus bis nach Falkensee entlang schlängelt.

Das Falkenhagener Feld (West) ist seit 2005 eines von 34 Quartiersmanagement-Gebieten in Berlin. Rund 9000 Menschen leben im direkten Einzugsfeld, viele von ihnen sind arbeitslos. Der Anteil von Bewohnern mit Migrationshintergrund liegt bei etwa 30 Prozent. Das Gebiet wird geprägt durch seine markante Großsiedlung, die als ambitionierte soziale Wohnungsbaumaßnahme in der 1960ern errichtet wurde – noch vor der Gropiusstadt und dem Märkischen Viertel. Heute würde niemand mehr solche Siedlungen errichten.

Alte, Junge, Ausländer, Deutsche, sie alle leben häufig isoliert nebeneinander her. Wer kann, zieht also eher weg, als länger vor Ort auszuhalten. Um die vielfältigen Probleme zu lösen ist ein Stadtteilmanagement ausgewiesen worden, welches mit einer Vielzahl engagierter Projekte tätig ist. Fast eine Million Euro sind bisher aus Projektmitteln in den verschiedenen Fonds der Sozialen Stadt bewilligt worden, um den Kiez wieder lebenswerter zu machen.

Nördlich des Anfangs erwähnten Parkplatzes liegt das Gemeindezentrum der evangelischen Paul-Gerhardt-Gemeinde mit ihrem Mehrgenerationenhaus, die sich inzwischen zu einem soziokulturellem Zentrum für alle Altersgruppen und Konfessionen entwickelt hat.

Das Projekt von Spandaus größtem und ältesten Sportverein, dem Turn- und Sportverein Spandau 1860, kurz TSV Spandau 1860 ergänzt diese Bemühungen in idealer Weise.

Nordic Walking Park Spektefeld vom TSV Spandau 1860

Mit dem Neubau eines Vereinssportzentrums, soll der Breiten- und Gesundheitssport im Stadtumbaugebiet Falkenhagener Feld gestärkt werden. Sport für Jedermann könnte man fast flapsig sagen. Gesundheitsvorsorge und Spaß am Sport, mit einem breiten Angebot für Jung und Alt, sollen sich an den finanziellen Möglichkeiten und Bedürfnissen der Umgebung orientieren. Die Nähe zum Spektepark legt es nahe, sportliche Aktivitäten nicht nur im Haus, sondern ebenso draußen im Grünen anzubieten.

Kern soll ein flacher Holzbau werden, der die Umgebung nicht dominiert, sondern sich in das grüne Umfeld einpasst. Zeitgemäß ist der Bau als energetisch optimiertes Passivhaus geplant. Offenheit nach allen Seiten ist Teil des architektonischen Konzeptes. Nutzer sollen so den Blick zum Spektepark genießen können, während zur Straße hin das Gebäude einladend auf potentielle Besucher wirkt.

Mehr Information zum TSV Spandau wie Sprechzeiten, Kontaktdaten, Video … finden Sie hier.

Ralf Salecker