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Ein neues Wartehäuschen für den Földerichplatz

Nach der Umgestaltung wurde das Häuschen anscheinend vergessen

Der vor nicht allzu langer Zeit umgebaute Földerichplatz wird spätestens am 30. September mit einem Buswartehäuschen ausgestattet werden. Swen Schulz, der von Bürgern auf das fehlende Wartehäuschen aufmerksam gemacht wurde, hat sich mit dem BVG in Kontakt gesetzt. Der BVG antwortete schriftlich dass,

„uns die Fertigstellung der Umbauarbeiten vom zuständigen Bereich des Bezirksamtes bisher nicht mitgeteilt wurde. […] Wir werden die Nachrüstung der Haltestelle mit einer Wartehalle veranlassen. Die Realisierung durch die Firma Wall wird spätestens bis 30.09.2012 erfolgen.“

Swen Schulz führt aus:

„Ich freue mich, wenn ich den Spandauerinnen und Spandauern durch meine Initiativen helfen kann.“

Spandaus Bibliotheken die Ersten mit vollständiger RFID-Ausstattung


Am 12. März öffnet die Bezirkszentralbibliothek Spandau mit neuer Technik

„Die Frage kommt immer als Erstes auf“, bedauert Heike Schmidt, Fachbereichsleiterin der Spandauer Bibliothek.

Marion Mühlhoff

Marion Mühlhoff mit den neu verpackten DVDs.

Die Leute nähmen es leider so wahr, als ob für die neue Technik, Arbeitskräfte eingespart würden. „In Wirklichkeit hat das nichts miteinander zu tun. Ohne die Technik wäre es noch schlimmer“, meint Schmidt. Zur Zeit seien in der Bibliothek fünf Arbeitsplätze nicht besetzt, was einerseits mit  den finanziellen Defiziten des Landes Berlin und andererseits damit zu tun hätte, dass nur Fachpersonal aus einem Stellenpool eingestellt werden dürfe. Es gibt also keine öffentlichen Ausschreibungen. Mit der Einführung der neuen RFID- Ausleihe könne man sich dagegen noch längere Öffnungszeiten leisten. „Wir haben dann wieder mehr Zeit für die Benutzerberatung“, bestätigt auch Marion Mühlhoff, die Leiterin der Bezirkszentralbibliothek.

Schon 2011 Selbstverbuchung in Kladow

Wir stehen im neuen Eingangsbereich der Spandauer Bibliothek in der Altstadt. Noch wird eifrig gewerkelt, hier und da liegt noch eine Verpackung, den meisten Platz nehmen die großen Behälter ein, in die später die Medien automatisch sortiert werden. Auf die beiden Rückgabeautomaten mit sieben Endstellen im Eingangsbereich sind die beiden Damen besonders stolz. „Umso feiner sortiert wird, desto einfacher ist es, die Medien wieder zurückzustellen“, erklärt Mühlhoff. Natürlich ist es aber auch teurer. Das Projekt, in dem alle 75 Berliner Bibliotheken

RFID-Etikett

In der Mitte der rechten Seite sieht man das RFID-Etikett.

auf die Ausleihe per RFID umgestellt werden hat schon 2010 begonnen und soll Ende 2013 abgeschlossen sein. Finanziert wird es aus Mitteln des  Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung, vom Land Berlin und von den Bezirken. Schon am 27.07.2011 konnte in der Stadtteilbibliothek Kladow die erste Ausleihe mit Selbstverbuchung vorgenommen werden und wenn die Bibliothek am 12. März wieder offiziell ihre Pforten öffnet, wird Spandau der erste Bezirk sein, der in allen Einrichtungen mit RFID arbeitet.

155 Tausend Medien per Hand bekleben

Radio Frequency Identification, kurz RFID ermöglicht es dann jedem Bibliothekskunden, seine Medien selbst auszuleihen und zurückzugeben. Im Eingangsbereich stehen deshalb neben den beiden Rückgabeautomaten vier Selbstverbuchungsgeräte des Modells „Venus“ bereit. Aus bis zu

Mülhoff demonstriert die Federung

Mülhoff demonstriert die Federung mit der die Bücher möglichst sicher in die Behälter sortiert werden.

sieben Sprachen kann der Nutzer hier wählen. Alle Medien mussten deshalb im Vorfeld mit einem RFID- Etikett mit Speicherchip und Antenne ausgestattet werden. Keine leichte Aufgabe bei insgesamt 155 Tausend Medien in Haupt- und Jugendbibliothek. Die audiovisuellen Medien, also CD und DVD bekamen sogar eine neue Verpackung um sie beim Sortiervorgang der Rückgabe optimal zu schützen. Die letzten Wochen der Schließung nutzen die Bibliotheksmitarbeiter nun für Schulungen im Bereich Veränderungsmanagement, Kundenorientierung undTechnik – und außerdem natürlich fürs Putzen. Schließlich soll die Bibliothek am 12. März in vollem Glanz erstrahlen. Bei den RFID Chips muss man sich übrigens laut Techniker keine Sorgen um die Auslesbarkeit machen. Die Bibliotheksbranche arbeite mit einer so niedrigen Frequenz mit spezieller Formatierung, dass die Reichweite nur sehr begrenzt sei. „Das kann man selbst nicht auslesen, wenn man in der U-Bahn nebeneinandersitzt“, beruhigt er mich.

Kürzere Wartezeit und mehr Zeit für den Kunden

Noch ist die Bibliothek geschlossen.

Noch ist die Bibliothek geschlossen.

Mit Kinderkrankheiten rechnen Mühlhoff und Schmidt automatisch. „Das ist eine neue Technologie, wir rechnen mit Fehlerträchtigkeit“, meinen sie. Schon in der Übergangszeit der letzten Wochen sei herausgekommen, dass nicht alle Medien richtig konvertiert wurden. Da muss nun nachgebessert werden.

Aber nachdem die Anfangsprobleme durchgestanden sind, freuen sich die Beiden auf einen reibungslosen Ablauf und mehr Zeit für die Kunden. Die Wartezeiten sollen sich verkürzen und die Ausleihe durch vollkommene Anonymität angenehmer gemacht werden. Nun sind wir also gespannt wie das neue Projekt funktioniert und was die Spandauer zur neuen Möglichkeit der Ausleihe sagen.

Kirsten Stamer

Umbau in der Stadtbibliothek verlängert sich


Notbetrieb wird fortgesetzt

Die aktuell laufenden Baumaßnahmen für die neue Selbstverbuchung am Eingangsbereich der Spandauer Stadtbibliothek verzögern sich. Somit verschiebt sich auch die Wiedereröffnung, um voraussichtlich eine Woche, auf den 12. März 2012. Aus diesem Grund wird auch der Notbetrieb, über den wir bereits berichtet haben, eine Woche länger als geplant weiter fortgesetzt.

Für Rückfragen melden Sie entweder unter der Telefonnummer: 030 90279-5537 oder per E-Mail: bibliothek@ba-spandau.berlin.de

Notbetrieb in der Stadtbibliothek Spandau


Die Spandauer Bezirksbibliothek wird in Zukunft ein Selbsverbuchungssystem erhalten. Aufgrund der dafür benötigten Baumaßnahmen muss im Januar und Februar 2012 der Eingangsbereich geschlossen werden. Alle Nutzerinnen und Nutzer wird aber dennoch der Zugang zu den Medien und Informationen gewährleistet werden. In diesem Zeitraum wird es einen Notbetrieb geben, der nur einen eingeschränkten Service bietet.

So wird die Bibliothek ab dem 2. Januar bis zum 17. Februar 2012, montags bis Freitag von 12.00 bis 18.00 Uhr, ausschließlich über den Aufgang I im Bibliothekshof zugänglich sein. Samstags sowie im Zeitraum vom 20. Februar bis zum 2. März wird die Bibliothek ganz geschlossen sein.

Der komplette AV-Medienbestand, also DVDs, CD-ROMs und CDs, werden in der Zeit nicht zur Verfügung stehen, da diese für die Selbstverbuchung bearbeitet werden müssen. Selbstverständlich ist auch während des Umbaus mit erheblichem Baulärm zu rechnen. Außerdem ist davon auszugehen, dass sich aufgrund der eingeschränkten Platzverhältnisse Wartezeiten bei der Ausleihe und Rückgabe nicht verhindern lassen.

Alle anderen Spandauer Stadtbibliotheken stehen für eine gewohnte Ausleihe im vollen Umfang zur Verfügung. Die Umbaumaßnahmen sollten bis zum 5. März 2012 andauern, erst danach ist die Spandauer Bezirksbibliothek wieder vollständig verfügbar.

Alle Spandauer Stadtteilbibliotheken im Überblick:

Stadtteilbibliothek Falkenhagener Feld
13589 Berlin, Westerwaldstr. 19-21
Tel.: 030 / 6040 0687
Montag, Donnerstag 14 bis 19 Uhr
Dienstag, Mittwoch, Freitag 12 bis 17 Uhr

Stadtteilbibliothek Haselhorst
13599 Berlin, Gartenfelder Str. 81 A
Tel.: 030 / 6040 8390
Montag, Freitag 15 bis 19 Uhr
Dienstag, Mittwoch, Donnerstag 13 bis 17 Uhr

Stadtteilbibliothek Heerstrasse
13593 Berlin, Obstallee 28-30
Tel.: 030 / 363 10 91
Montag, Donnerstag 13 bis 19 Uhr
Dienstag, Mittwoch, Freitag 12 bis 17 Uhr

Stadtteilbibliothek Kladow
14089 Berlin, Sakrower Landstr. 2
Tel.: 030 / 8161 5889
Montag, Donnerstag 14 bis 19 Uhr
Dienstag, Mittwoch, 13 bis 17 Uhr Freitag 9 bis 15 Uhr

Biblothek in der Bertolt-Brecht-Oberschule
13595 Berlin, Wilhelmstr. 10
Tel.: 030 / 3308 9950
Montag, Dienstag, Freitag 11 bis 15 Uhr
Donnerstag 11 bis 17 Uhr

Fahrbibliothek Spandau
13597 Berlin, Carl-Schurz-Str. 13
Zeiten und Haltestellen erfahren Sie unter Tel.: 030 / 90279 5530 /-5513 und 0152 / 0919 0112 sowie unter www.stadtbibliothek-Spandau.de