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Nicht Filme verändern die Welt…

…aber vielleicht die Menschen, die sie sehen.

klimawerkstadtIn Freiburg tragen rund 260 Menschen gemeinsam Kosten und Risiken eines landwirtschaftlichen Betriebs in Stadtnähe. Die gesamte Ernte – ob gut oder schlecht, krumm oder gerade – wird auf alle Mitglieder verteilt. Sie setzen gemeinsam ein viel diskutiertes Modell um: Solidarische Landwirtschaft. Saisonalität, kurze Wege, solidarische Ökonomie, kollektives Eigentum, Wissens- und Erfahrungsvermittlung durch Mitarbeit in der Landwirtschaft sind Merkmale dieses Konzepts.

Der Dokumentarfilm von Sylvain Darou und Luciano Ibarra gibt Einblick in die Motivationen und das Innenleben der Freiburger Kooperative. Er zeigt Menschen, die in Zeiten ökonomischer und ökologischer Krise der Macht der Agrarindustrie etwas entgegensetzen: „Die Strategie der krummen Gurken“.

In unserer Filmreihe zeigen wir thematische Filme, die nur kurz oder gar nicht in den Kinos waren. Inhaltlich fokussiert die Reihe das Verhältnis von Mensch und Umwelt und daraus entstehende kurz- und absehbare Langzeitveränderungen der Umwelt. Gemeinsam ist den Filmen, dass sie Licht auf kontroverse Sachverhalte und fragwürdige Zustände werfen und uns Einblicke jenseits der täglichen Berichterstattung bieten. Veranstalter ist die KlimaWerkstatt Spandau, die Agentur für lokalen Klimaschutz und energetische Gebäudesanierung im Bezirk. Motto der Reihe ist „Nicht Filme verändern die Welt, aber vielleicht die Menschen, die sie sehen.“ – Der Eintritt ist frei.

Wann & wo?

Montag, den 02. September 2013
um 20.00 Uhr

KlimaWerkstatt Spandau
Mönchstraße 8
13597 Altstadt Spandau

Hier geht’s zum Tatort!

Sonderkommission Klima – aktiv für die Stadtgestaltung

Klima - Pflanze - UmweltStopp! Am Tatort ist die „Soko Klima“ im Einsatz. Mit Materialkoffer, großen Plänen und viel Spürsinn ausgestattet sind die jungen Ermittler im Umfeld von Schulen unterwegs. Aber was hat das Ganze mit Klimaschutz und Klimawandel zu tun? Über diese Fragen informiert der Spandauer SPD-Abgeordnete und Umweltexperte Daniel Buchholz.

Stehen Veränderungen oder Planungen im Umfeld einer Schule an, können Schülerinnen und Schüler sowie deren Lehrkräfte jetzt aktiv werden und sich bei ‚Soko Klima – Stadt gestalten mit Plan‘ bewerben. Gesucht werden sieben Pilotprojekte für das Schuljahr 2013/2014, die Material und Anregungen nutzen, um bei der kommunalen Planung mitzureden. Das ‚Soko Klima‘-Team des Unabhängigen Instituts für Umweltfragen (UfU) steht bereit, die jungen Ermittler bei ihrem ersten Fall zu unterstützen.

Interesse? Hier gibt`s mehr Infos

Interessierte Teams finden die Kontaktadressen und alle Informationen rund um das vom Bundesumweltministerium im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative geförderte Projekt sowie die ersten Beispielvorhaben im Internet.

Einmal durchzählen, bitte!

Unvollständige Artenkartierung im Landschaftspark Gatow

Natur - UmweltDie im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz auf der Wiesenlandschaft des geplanten Landschaftsparks Gatow durchgeführte Artenkartierungen sind unvollständig. Ursprünglich wurde um eine komplette Auflistung aller ermittelten Tier- und Pflanzenarten gebeten, jedoch wurden nur Auskünfte zu Fledermäusen, Vögeln und Reptilien ausgegeben. Sämtliche Pflanzen- und Insektenarten wurden nicht berücksichtigt.

Die bisher angestellte Artenkartierung hat jedoch ergeben, dass im untersuchten Gebiet die Zahl der Vogelarten außergewöhnlich hoch ist. Dies bestätigt das Ergebnis der Kartierung von vor zwei Jahren und zeigt auf, dass die Wiesenlandschaft von großem ökologischen Wert ist.

Christoph Sonnenberg-Westeson (Vertreter der GAL-Fraktion) zum Sachverhalt:

„Die Auskünfte zu den Kartierungen der Tier- und Pflanzenarten sind vollkommen unbefriedigend. Unvollständige und hinsichtlich der Biotoparten völlig veraltete Daten dürfen nicht Grundlage für die Entscheidung über die Zukunft der Wiesenlandschaft sein. Wir fordern die Senatsverwaltung auf, eine neue und vollständige Tier-, Pflanzen- und Biotopkartierung auf dem Gelände durchzuführen. Senator Michael Müller (SPD) muss endlich beweisen, was ihm die von ihm eigenhändig vor über einem Jahr unterzeichnete „Berliner Strategie zur Biologischen Vielfalt“ wirklich wert ist.“

Umweltreporter gesucht

Ein Wettbewerb für Schüler

Natur - UmweltGibt es in eurer Schule oder Umgebung Umweltprobleme, die ihr alleine oder im Team anpacken wollt und einen Lösungsansatz vorstellen wollt? Ihr habt aber im journalistischen Bereich noch wenig Erfahrung?

Wenn ihr Schülerinnen und Schüler zwischen 12 und 21 Jahren seid, könnt ihr bis zum 1. April 2013 eure eigene Umweltstory einreichen und tolle Preise, wie ein iPad oder eine Kamera gewinnen. Hierbei gilt es eine Geschichte in Form von Artikel, Foto, Bildergeschichte, Video oder anderen Medien zu veranschaulichen.

Es gibt hierzu viele Wokshops, die sowohl für Schülerinnen und Schüler, als auch für Lehrkräfte angeboten werden. Diese verhelfen gute journalistische Arbeit zu leisten und mit Tricks und Tipps die eigenen Artikel aufzubessern. Der Wettbewerb bietet außerdem die Chancen sich auch international mit anderen Umweltinteressierten auszutauschen.

Wenn du Umweltinteresse und Spaß am Journalismus mitbringst, hast du hier deine Chance eigene Erfahrungen zu machen und mehr für die Umwelt zu tun. Mehr Informationen zu Wettbewerb und Anmeldung findest du hier: www.junge-reporter.org

Aus Sonne Eis machen

Am Mittwoch wurde die neue und erste CO2 neutral produzierende Eismanufaktur Deutschlands der Spandauer Florida Eis GmbH offiziell eröffnet.

Nachdem bereits die Zulassungsbegehung erfolgreich verlief, wurde die Produktionsstätte feierlich eingeweiht. Dabei hatte Geschäftsführer Olaf Höhn gleich noch eine Überraschung parat: Neben Berlin und Brandenburg wird die Erfolgsgeschichte nun auch in Bayern zusammen mit dem Haus Wittelsbach und der eigens kreierten „König-Ludwig-Eiscreme“ fortgesetzt. Doch Prestigeobjekt bleibt neben dem Eiscafe in der Klosterstraße – wo vor fast dreißig Jahren alles begann -, dem Bau der Ellipse am Rathaus jetzt die erste umweltschonende Eisproduktion am Zeppelinpark in Staaken.

Baustadtrat Carsten Röding, Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer, Geschäftsführer Olaf Höhn, Geschäftspartnerin Simone Gürgen mit der "König-Ludwig-Eiscreme" und Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank.

Baustadtrat Carsten Röding, Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer, Geschäftsführer Olaf Höhn, Geschäftspartnerin Simone Gürgen mit der „König-Ludwig-Eiscreme“ und Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank (v. li.).

Abwanderung nach Brandenburg

Dabei war der Weg zur neuen Anlage in Spandau kein einfacher und schon fast spielte der Unternehmer mit dem Gedanken seine Produktion nach Brandenburg zu verlagern, da es schwierig war ein geeignetes Gelände zu finden. Diese scheinen im Bezirk mittlerweile knapp zu werden, wie uns auch andere Firmeninhaber bereits erzählten und ebenso mit Abwanderungsgedanken spielen. Im Fall von Florida Eis konnte dann mit dem aufstrebenden Standort am Zeppelinpark noch ein glückliches Ende gefunden werden. Somit blieben auch die Arbeitsplätze und für die Bezirkskasse dementsprechende Einnahmen erhalten.

Viel Applaus und Informationen für eine umweltschonende Zukunft bei der Eröffnung der CO2-neutralen Produktionsstätte in Staaken.

Viel Applaus und Informationen für eine umweltschonende Zukunft bei der Eröffnung der CO2-neutralen Produktionsstätte in Staaken.

Wirtschaftssenatorin bei Eröffnung

So ließen es sich am Mittwoch auch Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank (SPD) als auch Baustadtrat Carsten Röding (CDU) nicht nehmen der Eröffnungsfeier beizuwohnen und dem mittelständischen Unternehmen zur eigenen Erfolgsgeschichte zu gratulieren und sich für die Bereicherungen für den Bezirk zu bedanken. Auch die Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer (CDU) nahm an den Feierlichkeiten teil und stellte bei ihrer Rede die Bedeutung des Mittelstandes für Berlin nachmals in den Vordergrund.

Die Tiefkühlfahrzeuge werden über Nacht geladen und fahren tagsüber ohne zusätzliche Kühlung durch die Stadt.

Die Tiefkühlfahrzeuge werden über Nacht geladen und fahren tagsüber ohne zusätzliche Kühlung durch die Stadt. Fotos (3): Patrick Rein

Qualität und Ökologie vereinen

Mit der Produktionsstätte, bei der auch weiterhin auf den hohen Qualitätsanspruch Wert gelegt wird, konnten jedoch auch im Bereich des vieldiskutierten Umstiegs auf Erneuerbare Energien und CO2-Einsparungen neue Maßstäbe gesetzt werden. Perimeterdämmung durch Glasschaumschotter, Ausgleich der versiegelten Bodenfläche durch großflächiges Gründach, Photovoltaikanlage und eine noch zu errichtende Windkraftanlage machen Florida-Eis zum Vorreiter bei Qualität und Umweltverträglichkeit.

Um auch anderen Unternehmen einen Anreiz zu geben, hat Olaf Höhn einen Kurzfilm erstellen lassen den Interessierte hier sehen können:

Florida Eis Kurzfilm

Patrick Rein

Privatautos sind für Berlin einfach nicht geeignet

Verkehr in Berlin

Manchmal ist der Nahverkehr schneller und prakischer als das Auto ©  Johannes Vortmann / PIXELIO

Autofahren in Berlin ist nicht immer eine einfache Sache und oft wird das Auto für die kurzen Strecken auch gar nicht benötigt. Öffentliche Verkehrsmittel sind da viel schneller und auch billiger und vermeiden einem die frustrierenden Staus. Für viele Berliner lohnt es sich also gar nicht ein Auto zu kaufen, geschweige denn eine Garage oder ein Parkplatz in unmittelbarer Nähe zu mieten. Und wenn man dann doch Mal Auto fahren will, kann man sich beim Carsharing anmelden. Auf Anfrage oder per Handy-Suche findet der Nutzer schnell ein Auto in nächster Nähe und spart zusätzlich auch noch eine Menge Geld.

Car2Go Smart wartet auf Nutzer

© Alex Stanhope / wikipedia.org

 

 

Berlin ist für Carsharing wie gemacht

In Berlin gibt es statistisch gesehen nur drei Autos für zehn Einwohner und daher boomt Carsharing regelrecht. Der Markt ist jedoch von den acht Berliner Car-Sharing Anbieter (Cambio, Car2Go, DriveNow, Flinkster, Granwheel, Hertz-on-Demand, Stadtmobil und Multicity) hart umkämpft. Jeder Anbieter hat seine Vor- und Nachteile und bietet verschiedene Preise an. Da kann jeder Kunde etwas finden, was zu seinen Bedürfnissen passt. Mit seinen 1.000 Smart-Fahrzeugen ist Car2Go der Daimler AG der größte Berliner Anbieter. Car2Go Nutzer bezahlen 29 Cent pro Minute und können ihre Autos einfach per Handy-App finden. Wenn man die 500 Fahrzeuge von der Carsharing Firma DriveNow von BMW dazu zählt, teilen sich rund 39.ooo Berliner 1.500 Autos. Ein großer Schritt für die Umwelt und für die Verkehrsentlastung der Innenstadt. In Spandau findet man momentan nur drei Carsharing-Anbieter: zwischen dem Rathaus und den Spandau Arcaden haben Herz-on-Demand und Flinkester ihre „Tausch-Parkplätze“ und seit Neustem auch den Anbieter Car2Go-Autos im Spandauer Stadtteil Wilhelmsstadt. Die Nachfrage wächst ständig und in den nächsten Jahren wird Carsharing wohl auch in Spandau immer populärer werden.

Das Privat-Auto passt nicht mehr in die Großstadt

Sich für Carsharing zu entscheiden ist nicht immer einfach, denn viele Leute haben Angst davor nicht mehr spontan Auto fahren zu können. Besonders geeignet ist Carsharing für den sogenannten „urbanen Lebensstil“, also für Stadtbewohner, insbesondere Familien, die nur kurze Strecken fahren und etwas mehr Zeit aufbringen können. Carsharing ist nämlich auch eine gemeinschaftliche Einstellung und ein Weg sich für Umwelt und Verkehrsentlastung in seiner Stadt einzusetzen. Denn Autos passen weltweit einfach immer weniger zu modernen Großstädten. Und so betont Dieter Schnaas, ein Berliner Car-Sharing Nutzer:

„Ich glaube, dass Privatautos in der Großstadt bald überholt sind.“

Multicity, der neueste Berliner Anbieter

Carsharing hat auch was Avantgardistisches an sich. So bietet Multicity, das neueste Berliner Carsharing-Unternehmen, ausschließlich sogenannte E-Cars an. 100 Aufladegeräte und 100 Citroën C-Zeros werden seit dem 30. August von Multicity angeboten. In ein paar Jahren soll die Flotte sogar auf 500 Fahrzeuge vergrößert werden. Momentan findet man Multicity nur im Berliner S-Bahn-Ring. Doch mit seiner am Spandauer Rathaus liegenden Ladestation, ist es gut möglich das Multicity auch schon bald Elektrofahrzeuge in Spandau anbieten wird.

Fotowettbewerb „Aktion Ferien“ der BildungsCent e.V.

Ihre besten Naturbilder können bis zum 15. September eingeschickt werden © Aka / PIXELIO

Schicken Sie Ihre schönsten Naturfotos bis zum 15 September ein

Unter dem Motto „Aktion Ferien“ veranstaltet der Verein BildungsCent e.V. einen Fotowettbewerb, der vom Bundes-Umweltministerium unterstützt wird. Ziel des Vereins ist Schülerinnen und Schülern mehr zum Thema Klima- und Umweltschutz beizubringen. Folglich sollten Natur-Fotos eingeschickt werden die während der Urlaubszeit geschossen wurden. Die eingesandten Bilder müssen in Kategorien wie Menschen, Pflanzen, Orte, Wasser und Tiere eingeteilt werden. Also aktiv mitmachen, denn die Urlaubszeit ist die Möglichkeit Nature mal so richtig zu erleben.

Jeder kann am Wettbewerb teilnehmen und auch eine Altersbeschränkung gibt es nicht. Einsendeschluss ist Samstag der 15. September 2012. Die Fotos können auf http://klimakampagne.bildungscent.de hochgeladen und in eine der Online-Galerien eingefügt werden. Dort stimmen die Besucher  dann für die besten Fotos. Die 20 besten Bilder werden nämlich Preise gewinnen wie z.B. eine Mini Pocket Video Kamera, ein Tischtennis-Set und ein Solar-Radio. Der SPD-Abgeordnete Daniel Buchholz führt aus:

„Blättern Sie auch oft in Ihren (elektronischen) Sommerfotos? Sind Ihnen in diesem Jahr besondere Schnappschüsse gelungen? Dann teilen Sie Ihre schönsten Natureindrücke mit anderen und nutzen Sie Ihre Gewinnchance beim Fotowettbewerb Aktion Ferien!“

Umweltradtour fährt durch Spandau

Radfahren und Umweltdemo: die brisante Kombination der Tour de Nature

Umweltradtour fährt durch Spandau

Eine vielfalt an Räder nehmen an der Tour de Nature teil / Quelle: http://tourdenatur.net (Tour 2008)

Die Fahrraddemonstration „Tour de Natur“, die am 22. Juli in Halle startet, wird vom 27. Juli bis zum 29. Juli durch Berlin fahren. Am 28. Juni werden sich die Radler dann auch in Spandau für die Umwelt einsetzen. Mit dem Motto „aktiv – umweltbewegt – unaufhaltsam“ radeln 200 Radfahrer 14 Tage durch Deutschland, um gegen verschiedene umweltgefährdende Projekte zu demonstrieren. Ziel ist es, Aktionen und Diskussionen zum Thema Umwelt einzuleiten und die Öffentlichkeit auf umweltgefährdende Projekte aufmerksam zu machen. Die Tour de Nature ist eine Veranstaltung der Grünen Liga Dresden / oberes Elbtal e.V. Schon die Radtour an sich ist ein umweltfreundliches Unterfangen da die Radler sich ausschließlich mit ökologischen und veganischen Nahrungsmitteln versorgen werden. Außerdem ist die Tour eine schöne Gelegenheit sich zu entspannen und neue Freundschaften zu schließen. Am 4. August endet die Tour dann in Greifswald.

Umweltradtour fährt durch Spandau

Die Radler fordern eine sofortige Schließung des Forschungs-Atomreaktors Helmholtz-Zentrum / Quelle: http://tourdenatur.net (Tour 2009)

Aktiv gegen Atomforschung

Drei Tage lang werden die Radfahrer in Berlin die Interessen von Mutter Natur verteidigen. Am Freitag den 27. Juli geht es vor dem Forschungs-Atomreaktor des Helmholtz-Zentrum in Wansee los. Der Reaktor erzeugt Neutronenstrahlen, durch die Forscher Bewegungen, Geschwindigkeiten und Zusammensetzung von Atomkernen ausmachen. Die Radler fordern eine sofortige Abschaltung des Reaktors, da er eine permanente Bedrohung für die umliegende Bevölkerung darstellt.

 

 

Umweltradtour fährt durch Spandau

Eine umweltfreundliche Art, Strassen zu befahren / Quelle: http://tourdenatur.net (Tour 2008)

Radweg statt Autobahn

Am 28. Juli kommen die Radler dann endlich nach Spandau. Um 9 Uhr 30 startet die Gruppe von der Stadthalle Falkensee, umrundet anschließend den Falkensee über die L20  und wird um 12 Uhr am Rathaus Spandau eintreffen. Dort werden sie der Alternativen Liste Spandau zu Hilfe kommen und sich für einen Ausbau der Fahrradstrecken im Bezirk einsetzen. Dann geht es weiter Richtung Autobahn, wo die Tour de Natur gemeinsam mit der Bürgerinitiative Stadtring Süd (BISS) gegen die Verlängerung der Stadtautobahn A100 demonstrieren wird. Der Bund und das Land Berlin haben entschieden die Autobahn von Neukölln bis zum Treptower Park weiterzubauen. Das Projekt ist teuer (430 Million Euro) und wird den Verkehr wohl nur im geringen Maße verbessern. Die Auswirkung auf die Umwelt bleibt umstritten. Der Tag endet mit einem Konzert von Heinz Ratz in der Kiezspinne ( Schulze-Boysen Straße 38) in Lichtenberg um 20 Uhr. Der Sänger verbindet pfiffige Rockmusik mit politischen Engagement.

Am 29. Juli fährt die Tour de Natur dann um 9 Uhr 30 weiter nach Eberswalde in Brandenburg, wo es um das Thema Energiepolitik gehen wird. Die Radfahrer werden Vorort eine Kundgebung gegen die CO2-Lagerstätten in Barim abhalten.

Einfach  spontan mitradeln

Die 14-Tage lange Radtour bietet noch viele weitere Möglichkeiten sich für Umwelt und Natur einzusetzen. Informationen zu den Anliegen der jeweiligen Etappen kann man auf der offiziellen Webseite www.tourdenatur.net finden. Vom 22. Juli bis zum 6. August ist es auch möglich, die Radler unter der Hotline 0176 96 52 34 08 anzurufen. Wer nicht genug Zeit oder Lust hat die gesamten 14 Tage mitzuradeln, kann auch spontan an einzelnen Etappen teilnehmen.

Sommerzeit = Grillzeit in Spandau

Wo und wie man grillen kann, darf und sollte

Der Sommer beginnt, das Thermometer klettert langsam über die zwanzig Grad Marke und in den Gärten wird der Grill wieder ausgepackt. Ob mit Fleisch, Gemüse oder Käse, ein Grillabend verspricht ein gemütliches Beisammensein.

Grillen-in-Spandau

In der Sommerzeit wird auch in Spandau gern gegrillt. Foto: Klaus Steves/pixelio.de

Kein Grillen in öffentlichen Parks in Spandau

Das Grillen in öffentlichen Parks ist in Spandau leider nicht gestattet. Wer also über keinen eigenen Garten verfügt, ist in unserem Bezirk schlecht beraten. Ausweichen kann man nach Charlottenburg-Wilmersdorf, hier ist das Grillen am Goslarer Ufer, am Rudolf-Mosse-Platz und im Preußenpark erlaubt. Viele Spandauer verfügen jedoch über einen eigenen Garten oder eine Kleingarten-Parzelle, hier ist das Grillen selbstverständlich gestattet.

Hinweise von der Feuerwehr

Allerdings weist die Feuerwehr, wie in jedem Jahr ,darauf hin, beim Aufstellen des Grills auf einen festen Standplatz zu achten und Abstand zu brennbaren Materialen zu halten. Außerdem sollte die Windrichtung beachtet werden, damit Funken und Glut nicht vom Wind verweht werden.

Fettbrand-FW-Spandau

Was bei einem Fettbrand passieren kann, demonstriert die Feuerwehr in dieser Übung. Foto: Kirsten Stamer

Der Senat warnt außerdem auf der Seite Berlin.de: „Grillen Sie nicht auf dem Balkon, da das zu erheblicher Belästigung ihrer Nachbarn führt. Beim Grillen auf dem Hinterhof sollten Sie ebenfalls an ihre Nachbarn denken, die einen störungsfreien Abend auf dem Balkon verbringen wollen.“

Auch wenn es auf den ersten Blick nicht offensichtlich ist: grillen tut man auf glühender Kohle und die kann gefährlich werden. Die Feuerwehr bittet deshalb darum Kinder von dem Grill fernzuhalten, da sie Gefahren wie Stichflammen oder Fettspritzer noch nicht einschätzen können. Zudem sollte immer eine Löschdecke, ein Eimer Sand oder ein Feuerlöscher bereitgehalten werden, denn beim Löschen mit Wasser könnte es zu Verbrühungen kommen.

Grillen in Weinblättern

Besonders interessante Tipps zum Grillen gibt es auch im Umweltportal von Berlin. So sollte die Kohle FSC- Zertifiziert und aus heimischen Laubholz sein,  da es sich sonst oft um Tropenhölzer handelt, die in ungefilterten Meilern verfeuert werden.  Zum Anzünden werden die traditionellen Anzündhilfen Reisig oder Holzspäne empfohlen, da bei vielen chemischen Zündhilfen krebserregende Stoffe freigesetzt würden.  Selbstverständlich dürfen auf keinen Fall „Brandbeschleuniger“ wie Benzin oder Spiritus verwendet werden. Es drohen schwerste Verbrennungen.

Grillverbot-Spandau

Auf Spandaus öffentlichen Grünflächen darf nicht gegrillt werden. Foto: Kirsten Stamer

Ein besonderer Tipp um sich die Alufolie zu sparen: Kohl-, Mangold, Rhabarber-, oder Weinblätter, in die das Grillgut eingewickelt wird.

Wer in Spandau keine Möglichkeit hat, selbst legal zu grillen, dem empfiehlt sich das Maui Barbecue im Grünhofer Weg. Hier kann an den Tischen, sowohl draußen als auch im Haus, auf Lavasteinen gegrillt werden. Von einem großen Buffet kann der Gast hier seinen eigenen Spieß zusammenstellen.

Kirsten Stamer