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Handballerinnen weiterhin ungeschlagen

Die Frauen der SG ASC/VfV Spandau gewinnen auch das Berlin-Derby gegen die Füchse II und bleiben Tabellenführer

Auch nach der Auflösung der Spielgemeinschaft im männlichen Jugendbereich zwischen der SG Spandau und den Füchsen Berlin bleibt der Handballsport im Bezirk erfolgreich. Das Aushängeschild, die erste Frauenmannschaft, bleibt in der Oberliga Ostsee-Spree weiterhin mit lediglich einem Unentschieden in acht Spielen Tabellenführer und hält Aufstiegskurs auf die 3. Liga.

Die erste Frauenmannschaft lief zusammen mit dem Nachwuchs auf.

Die erste Frauenmannschaft lief zusammen mit dem Nachwuchs auf.

Handball in Berlin und Spandau

Nicht nur wegen der ehemaligen Spielgemeinschaft sind die Spiele gegen den Nachbarn aus Reinickendorf in allen Altersklassen von einer besonderen Brisanz geprägt. So war es nicht verwunderlich, dass die Heimspielhalle am Falkenseer Damm 20 fast bis auf den letzten Platz gefüllt war. Die erste Frauenmannschaft der Füchse Berlin sind diese Saison in die 2. Bundesliga aufgestiegen. Die Männermannschaft hat sich mittlerweile durch Champions-League und Top-Platzierungen in der stärksten Handballliga der Welt einen Namen gemacht und gehört zu den Spitzenklubs der Sportstadt. Doch auch die Spandauer sind durch jahrelange Erfolge im Jugendbereich, der Spielgemeinschaft und den ersten Frauen bundesweit nicht  unbekannt.

Mit großem Interesse wurde das Berlin-Derby der Oberliga verfolgt.

Mit großem Interesse wurde das Berlin-Derby der Oberliga verfolgt.

Knapp aber verdient

Die Damen der SG ASC/VfV Spandau taten sich zwar wie erwartet schwer gegen die zweite Mannschaft der Füchse, konnten sich am Ende aber in einer spannenden Partie verdient mit 28:26 durchsetzten und bleiben mit einem Punkt vor Neubrandenburg Tabellenführer. Auf Platz drei mit fünf Minuspunkten folgen die Reinickendorferinnen. Was beim Fußball nahezu unvorstellbar, ist bei Spandaus Handballerinnen dabei weiterhin Realität: Keine Spielerin erhält einen finanziellen Ausgleich, sie zahlen sogar den regulären Mitgliedsbeitrag um auflaufen zu dürfen. Obwohl der Bezirk weiterhin als einer der Wirtschaftsstandorte bekannt ist, haben nahezu alle Sportarten Probleme Sponsoren zu gewinnen.

Auch die A-Jugend geht seit dieser Saison wieder als SG ASC/VfV Spandau auf Torejagd.

Auch die A-Jugend geht seit dieser Saison wieder als SG ASC/VfV Spandau auf Torejagd. Fotos (3): Patrick Rein

Erfolgreiches Wochenende

Neben der Frauenmannschaft konnte im Anschluss auch die erste Männermannschaft von ASC und VfV Boden im Kampf um den Klassenerhalt in Berlins höchster Spielklasse, der Verbandsliga, gut machen. Trotz Rückstand wurde gegen Rotation Prenzlauer Berg am Ende mit 33:29 gewonnen. Lediglich die männliche A-Jugend musste in der Ostsee-Spree Liga gegen BSV 92 eine weitere Niederlage hinnehmen und sammelt weiter Erfahrung. Am Sonntag erreichten dann noch die männliche C- als auch die weibliche B-Jugend mit ihren Heimspielerfolgen das Viertelfinale im Berliner Pokal. Handball in Spandau bleibt somit auch weiterhin erfolgreich.

Patrick Rein

Erfolgreicher Saisonstart

Nach den Fußballern starteten am Wochenende auch Spandaus Handballer der SG ASC/VfV in die neue Saison

Die erfolgreiche Zusammenarbeit im männlichen Jugendbereich mit den Füchsen Berlin wurde zum Beginn dieser Spielzeit von Spandauer Seite aufgelöst. Dennoch soll auch weiterhin hochklassiger Handball neben der Konzentration auf das Breitensportangebot im Bezirk sein zu hause haben. So schaffte die A-Jugend die Qualifikation für die überregionale Ostsee-Spree-Liga, die B-Jugend verfehlte diese knapp. Im ersten Saisonspiel in der Verbandsliga konnten sich die B-Jugendlichen im Heimspiel knapp mit 31:28 im Heimspiel gegen den VfL Tegel durchsetzen, während die A-Jugend auswärts beim Polizei SV mit 23:20 unterlag.

Die erste Frauenmannschaft der SG ASC/VfV Spandau.

Die erste Frauenmannschaft der SG ASC/VfV Spandau.

Frauen bleiben das Aushängeschild

Wie bereits in der letzten Saison starten auch die Frauen der Spandauer Spielgemeinschaft weiterhin in der vierthöchsten Spielklasse, der Ostsee-Spree-Liga, welche zuletzt als Tabellenzweiter beendet wurde. Mit Ronja Bohle von den Spreefüchsen konnten sich die Handballabteilungen von ASC und VfV wiederholt vielversprechend verstärken. Im ersten Spiel in der Heimhalle Falkenseer Damm 20 hieß der Gegner des ersten Saisonspiels TSG Wismar II und konnte mit einem deutlichen 35:14 bezwungen werden. Lediglich in den ersten Minuten hatte der Gastgeber Probleme seinen Rhythmus zu finden, fand dann aber schnell und souverän in die Partie.

Ein deutlicher Heimsieg der Frauen zum Saisonbeginn gegen die TSG Wismar II.

Ein deutlicher Heimsieg der Frauen zum Saisonbeginn gegen die TSG Wismar II.

Schmerzhafter Abgang

Im Anschluss bestritt dann noch die erste Männermannschaft des Vereins ebenfalls ihr erstes Saisonspiel und hatte es dabei wie die A-Jugend mit dem Polizei SV zu tun, die als einer der Aufstiegskandidaten in die Berliner Meisterschaft gehen. Bei der SG ASC/VfV Spandau heisst das erklärte Saisonziel mit einer jungen Mannschaft und dem Wechsel von Spielmacher Carsten Zander nach Neuruppin Klassenerhalt.

Auch die männliche Jugend spielt nach der Trennung von den Füchsen wieder in.

Auch die männliche Jugend spielt nach der Trennung von den Füchsen wieder in grün. Fotos: Patrick Rein

Alle Altersklassen vertreten

Spandaus Handballer sind auch in der neuen Spielzeit in allen Altersklassen und meist in der jeweiligen höchsten Spielklasse vertreten. Im Erwachsenenbereich gehen bei den Männern und Frauen jeweils drei Mannschaften jeden Leistungsstandes in die Saison. Dazu gibt es noch eine Alte Herren (ab 32 Jahren). Nicht nur aber besonders im Jugendbereich ist der Verein immer auf der Suche nach Handballinteressierten Nachwuchssportlern.

Patrick Rein