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„Viva Mexiko“ auf dem Vierfelderhof

15.09.2012: Traditionelle Fiesta zur Maisernte

Wer am kommenden Samstag noch keine Termine hat, der sollte unbedingt auf dem Vierfelderhof im Spandauer Stadtteil Gatow vorbeischauen. Denn hier wird von 10.30 bis 18.00 Uhr eine Fiesta anlässlich des diesjährigen Maisfestes statt finden.

© Ruth Rudolph /pixelio.de

© Ruth Rudolph /pixelio.de

Im Mai wurde Im Rahmen einer aztekischen Zeremonie der Mais ausgesät und den Göttern Centeotl, Tezcatlipoca und Tlaloc Opfergaben dar gebracht. All dies fand im Rahmen des Projektes „Tlayolon“ statt.

Hierbei handelt es sich um ein Projekt von in Berlin lebenden Mexikanern und der Aktion Bantam. Das Projekt beinhaltet den Anbau von gentechnikfreiem mexikanischen Mais. Und soll auf die Gefahren der Agro-Gentechnik hinweisen und natürlich den Anbau von samenfestem Mais in Berlin fördern.
Das Projekt ist publik und ob der Mais sich in diesem Zusammenhang auch Rang und Namen macht, davon können sich die Besucher der Fiesta auf dem Vierfelderhof Heute überzeugen.

Das Programm wird ganz im Stil einer mexikanischen Fiesta gefeiert. Mit traditionellen Dankes-Tänzen zur Maisernte. Über offenem Feuer werden Pozole (mexikanischer Eintopf) und Tamales (gefüllte Maisteigtaschen) gekocht und eine Mole de olla zubereitet. Dies ist eine mexikanische Suppe aus blauen Maiskörnern, Fleisch und Chili. Die Tanzgruppen Mashicunas aus Ecuador und Flores Mexicanas aus Mexiko sorgen für gute Laune und festliche Stimmung auf dem Kinder- und Familienbauernhof.

Für die Kinder gibt es noch einen Pinata-Kurs, dieser beginnt um 14.00 Uhr (Anmeldung unter monserat.peniche@yahoo.com). Pinatas sind aus Krepppapier gebastelte Kugeln, die das Symbol einer mexikanischen Fiesta sind.

Hier geht’s zur Veranstaltung,

Vierfelderhof gGmbH
Straße 264 33
14089 Spandau
www.vierfelderhof.de


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Melanie Krisch

Wenn Verbraucher und Erzeuger in einem Boot sitzen

Solidarische Landwirtschaft auf dem Vierfelderhof in Spandau

Christian Heymann, Landwirt des Vierfelderhofs (Foto: Ralf Salecker)

Christian Heymann, Landwirt des Vierfelderhofs (Foto: Ralf Salecker)

Öko und Bio sind in aller Munde. Oft handelt es sich bei den Produkten in den Supermärkten mehr oder weniger um Etikettenschwindel. Nicht immer ist das drin, was drauf zu stehen scheint. Viele Menschen suchen nach einer glaubwürdigen und nachhaltigen Alternative.

Können Sie sich vorstellen, Verantwortung für einen Bauernhof zu übernehmen? Nicht alleine natürlich! Solidarische Landwirtschaft ist das Zauberwort. Bei klassischen Lebensmittelkooperativen erwerben sie ökologisch produzierte Lebensmittel und bezahlen sie nach Motto „Ware gegen Geld“. In der Solidarischen Landwirtschaft sichern sie die Existenz eines Bauern, egal, wie viel Lebensmittel er produziert.

Wie funktioniert es?

Der Sommer war bisher recht feucht gewesen. Nicht nur Urlauber sind darüber wenig erfreut. In der Landwirtschaft sorgt das Wetter für erhebliche Ernteausfälle. Manch ein Bauer kommt so in existentielle Probleme. Das Ausfallrisiko trägt er allein, wenn nicht gerade Vater Staat ab und an mit finanziellen Hilfen einspringt, um die Not wenigstens etwas zu mildern. Ähnlich problematisch für den Erzeuger sind sinkende Weltmarktpreise. Auf sie hat er ebenso wenig Einfluss, wie auf das Wetter.

In der Solidarischen Landwirtschaft, wie sie bald auch auf dem Vierfelderhof in Spandau praktiziert wird, schließt sich eine Anzahl von Menschen zusammen, um Anteile der Produktion eines landwirtschaftlichen Betriebs im Voraus zu erwerben. Das Ausfallrisiko trägt nun die Gemüse-Versorger-Gemeinschaft gemeinsam. Alle Kosten, die anfallen, fließen in die Preiskalkulation ein. Daraus wird der Geldbetrag bestimmt, der monatlich gezahlt werden muss. Im Regelfall ist der resultierende Preis geringer, als beim Einkauf im Biomarkt. Einmal in der Woche gibt es dann eine Lieferung vom Bauernhof, die die Gruppe unter sich aufteilt.

Die Idee entstand vor einigen Jahrzehnten unabhängig voneinander in Japan und Europa. In die Vereinigten Staaten mitgenommen und dann wieder nach Europa geholt, verbreitet sie sich nun in Deutschland.

Gemüse-Versorger-Gemeinschaft auch in Spandau

Gesund und ökologisch essen und vor allem wissen, wo es herkommt, ist auf dem Vierfelderhof in Gatow keine Zukunftsmusik mehr. Beim Saatgut fängt es schon an. Samenfeste Sorten machen das möglich, was früher einmal selbstverständlich war, nämlich das Saatgut für die nächste Saison selbst aus den eigenen Produkten zu gewinnen. Hier sorgen keine Euro-Normen für die Vernichtung von Lebensmitteln, weil diese in Form, Größe und Winkel nicht den festgelegten Standards entsprechen.

Wussten sie, dass 50 Prozent aller Küken ganz legal – aus wirtschaftlichen Gründen – am ersten Lebenstag getötet werden dürfen? Ihr Fehler ist es, männlich zu sein und keine Eier legen zu können. So etwas wird es im ökologischen Betrieb in Gatow nicht geben. Hier landen zwar die Hähne irgendwann auch im Topf, haben vorher aber ein angenehmes Leben auf der Wiese genießen können.

Charlottenburg ist den Spandauern ein wenig voraus. Dort hat es schon eine Info-Veranstaltung zur Gründung einer Gemüse-Versorger-Gemeinschaft gegeben. Spandauer können dies am 9.8.2012 (18 bis 20 Uhr) in der Freien Waldorfschule Havelhöhe (Neukladower Allee 1) nachholen.

 

Vierfelderhof gGmbH

  • Straße 264 Nr.33
  • 14089 Berlin-Spandau
  • Öffnungszeiten: Mi-So 10 – 18 Uhr
  • www.vierfelderhof.de

 

Ralf Salecker

Kinder- und Familienbauernhof VIERFELDERHOF feiert Sommerfest

Zum Sommerfest lädt der Vierfelderhof am 16. und 17. Juni 2012, von 11:00 bis 18:00 Uhr nach Gatow ein. Zwei Tage entspanntes Sommerfeeling für Familien mit Genuss und Kinderspaß…

„Marion-Etten-Theater“ und „Bauernhof-Spiele“

Warum Vögel einen König wählen wollen und wie Maus Cordula eine lustige Dampflokomotive mit ihren Freunden konstruiert… das erfahren die 3 bis 4-Jährigen beim „Marion-Etten-Theater“. Samstag, 16:00 Uhr können die Kinder die phantasievollen „Puppen an den Fäden“ im Stück „Zaunkönig“ erleben, Sonntag, 16:00 Uhr fährt die „Eisenbahn“ ab, jeweils für 4 € pro Vorstellung.
Geschicklichkeit beim „Eierlaufen“, Kraft beim „Gummistiefelweitwurf“ oder als Detektiv beim „Schatz im Heuhaufen/Buddelkasten suchen“… lustige Bauernhof-Spiele garantieren Spaß und leuchtende Kinderaugen.

Handgemachter Blues, Rock und Pop mit „Kickinside“

Fünf Vollblutmusiker um Sänger Roy Hawkins spielen Sonntag ab 14:00 Uhr auf. Die Band „Kickinside“ covert gekonnt Blues-Klassiker, Songs aus Rock und Pop und überrascht mit Eigenversionen von Seal, Jimi Hendrix und Bruce Springsteen.

Vierfelderhof-Bio-Gemüsekiste mit Produkten direkt vom Feld

Nach unserer Zertifizierung als Bio-Hof mit dem Naturland-Siegel und einem originellen Umbau der Inneneinrichtung, eröffnen wir unseren Hofladen mit erweitertem Sortiment. Ab sofort sind auch gekühlte, regionale Erzeugnisse im Angebot: Milch, Käse, regional hergestelltes Eis, selbstgemachtes Brot, Berliner Honig, Fruchtaufstriche, Säfte, Bio-Gemüse direkt vom Feld… der Vierfelderhof bietet Produkte in höchster Qualität – auch zu familienfreundlichen Preisen – an. Zum Start gibt es für die Besucher die „Vierfelderhof Bio-Gemüsekiste“ mit Produkten aus dem Feldgarten zum Sonderpreis und viele Eröffnungsangebote.

Frisches und Deftiges aus der Hofküche

Selbstgemachte Limonade mit frischen Früchten, Holunderblüten-Wasser mit Minzblättern … so wie sie einst auf dem Bauernhof als Durstlöscher getrunken wurden, gibt’s an der „Sommerbar“. Für die Kleinen wird Grießpudding mit Erdbeeren oder süßer Pfannkuchen mit Apfelmus angeboten und für die Großen: Gegrilltes und hausgemachte Sülze mit feiner Remoulade.

EINTRITT FREI!

Sommerfest auf dem Vierfelderhof

Zwei Tage Spaß für Kinder und Erwachsene

Sommerfest auf dem Vierfelderhof

Entspannung für Kinder und Erwachsene

Am Samstag den 16. und Sonntag den 17. Juni, feiert der Kinder- und Familienbauernhof Vierfelderhof ein Sommerfest und lädt Kinder wie Erwachsene auf eine abenteuerliche und kulinarische Erfahrung ein. Während der zwei Tage ist von 11 Uhr bis 18 Uhr Entspannung, Genuss und Spaß angesagt. Für Kinder veranstaltet der Bauernhof am Samstag um 16 Uhr ein Marionetten Theaterstück namens „Zaunkönig“. Am Sonntag, um die gleiche Uhrzeit, können Kinder dann für 4€ in einer Eisenbahn mitfahren. Spiele wie Eierlaufen, Gummistiefel werfen oder als Detektiv einen Schatz im Heuhaufen suchen sorgen für durchgängige Unterhaltung. Am Sonntag um 14 Uhr spielt die Band Kickinside Stücke von Seal, Jimy Hendrix und Bruce Springsteen.

Kulinarisch gesehen findet man dort auch alles, was der Magen begehrt. Die Sommerbar bietet selbst gemachte Limonade an und die Hofküche verwöhnt den Besucher mit gegrilltem Fleisch, hausgemachter Sülze und Remoulade. Pfannkuchen mit Apfelmus und Grießpudding mit Erdbeeren stehen für die Kinder bereit. Und wer auch zu Hause gesund essen will, der kann im Hofladen lokal hergestellte Milch, Käse, Eis, Brot, Honig und viele andere hochwärtige Bio-Produkte zu günstigen Preisen kaufen. Der Kicker, die Vierfelderhof Bio-Gemüsekiste, ein Sortiment von Bio-Gemüse zum Sonderpreis. Und Eintritt ist auch frei!!

Vierfelderhof
Straße 246, Nr. 33
Berlin-Gatow 14089
Tel: 030 369 96 90

Das große Erdbeerpflücken am Vierfelderhof

Ein Wochenende rund um die Erdbeere

Das große Erdbeerpflücken am Vierfelderhof

Erdbeerpflücken und vieles mehr

Am 2. und 3. Juni 2012, öffnet der Kinder- und Familienbauernhof Vierfelderhof erneut seine Türen, diesmal für Erdbeerliebhaber. Im Rahmen des „Rote-Früchte“ -Festes können Kinder und Erwachsene von 11 Uhr bis 18 Uhr Erdbeeren direkt vom Feld pflücken. Der vor Kurzem als NATURLAND ausgezeichneter Vierfelderhof bietet ein 4000 m² großes, ökologisch angebautes „Strawberry field“. Der „Selbstpflückpreis“ beträgt 3,50€ pro Pfund. Kinder finden hier Ihren Spaß nicht nur beim Erdbeerpflücken. Für den Fall das den Kleinen die Puste ausgeht, sie eine Verschnaufpause brauchen oder einfach nur rumtoben wollen steht Ihnen eine Strohburg und ein Filz-Erdbeer Bastel-Atelier zur Verfügung. Und bei den Gänsen, Enten, Hühnern, Schafen und Ziegen können Sie auch vorbeischauen.

Am Hofladen und in der Hofküche kann man alles zum Thema Erdbeeren essen: Puddingstreusel mit Erdbeeren, Erdbeeren Sahneschnitt oder Grütze mit Bourbon-Vanillesauce. Für den größeren Hunger findet man hier auch anspruchsvolle Erdbeer-Gerichte wie Kartoffelpuffer mit marinierten Erdbeeren. Und wer sich gesund erfrischen will, der sollte den hausgemachten Erdbeerquark oder die Erdbeer-Joghurt-Drinks ausprobieren.

Also nicht verpassen. Mit dem Bus 34 oder dem Bus 134 an der Haltestelle Alt Gatow aussteigen und ein Wochenende rund um die Erdbeere erleben.

Eine aztekische Maissaat auf dem Vierfelder Hof in Spandau

Das Projekt „Tlayolan“ warnt vor den Folgen des genetisch manipulierten Maisanbaus in Mexiko

Eine aztekische Maissaat auf dem Vierfelder Hof; Helmut Wegmann/pixelio.de

Ein aztekisches Aussaat Ritual © Helmut Wegmann / PIXELIO

Am Sonntag den 6. Mai  wird um 11 Uhr auf dem Kinder- und Familienbauernhof Vierfelderhof in Spandau eine ungewöhnliche Aussaat stattfinden. Im Rahmen des Maisanbau-Projekt „Tlayolan“, veranstaltet der Vierfelderhof gemeinsam mit der Aktion Bantam und Teilnehmern aus Mexiko, eine traditionelle aztekische Mais-Aussat. Besucher können auch die Wanderausstellung „Maisschützer contra Gentechnik“ des Bündnisses Gentechnikfreies Hohenlohe besichtigen, um sich über die Folgen der Massenproduktion von genetisch modifizierten Maissorten zu informieren. Die Massenproduktion von genetisch manipulierten Maissorten schadet der Umwelt und den mexikanischen Klein-Bauern. Der Eintritt ist für Kinder und Erwachsene kostenlos.

Eine Aussaat wie man sie nirgendwo anders findet

Die Saat wird einem traditionellen aztekischen Ritual folgen. Während des Rituals werden Opfergaben an den Sonnengott Tezcatlipoca, den Gott des Regens Tlaloc und dem Gott des Mais Ceneteotl gebracht. Anschließend wird  gentechnikfreier blauer, schwarzer und grüner Mais gesät.Auch Tanz und Musik ist angesagt. Die mexikanische Tanzgruppe „Chichimeca Xolipilli Azteca Dances“ wird mit ihrem Indianerschmuck und mit ihren traditionellen Tänzen für exotische Stimmung sorgen. Der Vierfelderhof Spandau hat auch ein themengerechtes Picknick vorgesehen, mit mexikanischen Maisteigfladen und grüner und roter Salsa oder Mole.

Eine aztekische Maisaat auf dem Vierfelder Hof

Die Maisfelder der Kleinbauer sind gefährdet © Viola Wehrhahn / PIXELIO

Mais, ein gefährdetes Kulturerbe Mexikos

Das Projekt „Tlayolan“ fördert den Anbau von gentechnikfreiem Mais in Berlin und weißt auf Gefahren und Risiken der Agro-Gentechnik im Mais-Anbau hin. Heutzutage werden die traditionellen Mais-Felder der einheimischen Kleinbauern durch die Massenproduktion von genetisch manipulierten Mais-Sorten gefährdet. Die Mais-Saat der Agrarkonzerne kontaminiert die kleineren Felder was dazu führt, dass die kulinarische Mais-Kultur in großer Gefahr schwebt. Das folgende Video verschafft einen Einblick in die Gefahren der gentechnischen Landwirtschaft:

Die ursprünge des Mais-Anbaus

Die Gefahr ist schwerwiegend, da Mais eines der wichtigsten Kulturerben Mexikos ist. Das Wort Mais, das aus der Sprache der karibischen Indianer stammt, bedeutet buchstäblich „Das, was Leben trägt“. Mexiko, heute noch als Zentrum der weltweiten Mais-Kultur anerkannt, züchtet und erhält unzählig viele Maissorten. Die Ursprünge der Maiszucht laufen auf das Tal Tehuacan in Zentralmexiko zurück, in dem schon vor 5000 Jahren Mais gepflanzt wurde. Im Laufe der Jahrtausende eroberte der Mais dann ganz Amerika und verbreitete sich im Norden bis nach Kanada und im Süden bis nach Argentinien.

Wer mehr zu dem Thema erfahren will, sollte daher am Sonntag den Vierfelderhof in Berlin-Gatowbesuchen und sich über die Anliegen der Aktion „Tlayolan“ informieren.

 

VIERFELDERHOF gGmbH
Straße 264, Nr. 33, 14089 Berlin-Gatow
Telefon: 030 / 369 96 90
E-Mail: gatow@vierfelderhof.de
www.vierfelderhof.de

 

Die Redaktion

Der erste Bauernhofkindergarten Berlins eröffnet in Spandau


Kaninchen und eigene Petersilie statt Langeweile und Nintendo

Zwei Dinge will Dr. Katharina Reuter, die Leiterin des Vierfelderhofs in Gatow nie wieder hören:„Dürfen Hühner Gras fressen“ und „Mohrrüben wachsen doch im Supermarkt“. „Die Nintendo-Ponyhofwelt ersetzt das wirkliche Leben“, befürchtet sie.

Dr. Katharina Reuter, Leiterin des  Vierfelderhofs

Dr. Katharina Reuter, Leiterin des Vierfelderhofs, streichelt mit den Kindern ein Küken.

Der Bezug der Kinder zu Tieren und zu den Grundlagen der Nahrungsmittelerzeugung gehe verloren. Das will Reuter auf ihrem Vierfelderhof, benannt nach der vierjährigen Fruchtfolge der traditionellen Landwirtschaft, ändern. Zu den Angeboten für Familien und Schulklassen kommt nun noch ein eigener Bauernhofkindergarten hinzu. Der erste in Berlin, wie die Macher betonen. Am Montag gratulierten Baustadtrat Carsten Röding und Bildungsstadtrat Gerhard Hanke zum offiziellen Startschuss für die „Vierfelderhof Bauernhofkindergarten gGmbH“.“Nun hoffen wir auf viele glückliche und vor allem schmutzige Kinder“, erklärte Röding. Der durch eine Elterninitiative ins Leben gerufene Kindergarten beherbergt schon seit Anfang April in einer Übergangslösung neun Kinder, die aktiv in die Arbeit auf dem Bauernhof eingebunden werden. Im Garten des Kindergartens haben sie ihr eigenes Gemüsebeet und das Ausmisten der Kaninchen zählt ebenso zu ihrem Aufgabenbereich wie das Herauslassen der Ziegen auf die Weide. Nach dem neuen Ausbau der Kindergartenräume sollen hier 25 Kinder zwischen ein und sechs Jahren einen Platz finden.

Die Hüpfburg der Bauernhofkinder

Die Hüpfburg der Bauernhofkinder ist natürlich aus Heu und Stroh.

Kinder und Eltern „total glücklich“

Besonders betonen die Eltern die hervorragende Zusammenarbeit zwischen der gemeinnützigen Jockel-Stiftung als Träger, der Elterninitiative, Baustadtrat Röding, den zuständigen Ämtern und der Kita-Aufsicht der Senatsverwaltung. Vor allem für die Einstellung der zwei Erzieherinnen hätte die in Hessen ansässige Jockel-Stiftung erhebliche Investitionen getätigt. Das Team habe außerdem viel Hilfe bei den bürokratischen Hürden und dem Ausfüllen endloser Papiere erhalten. „Nun sind wir total glücklich mit unserem neuen Kindergarten“, sagt Frau Bonalana, eine der Mütter.

Saatfeste Gemüsesorten und alte Tierrassen

Zum Vierfelderhof, der nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus bewirtschaftet wird gehören 93 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche. Der Gemüseanbau erfolgt mit samenfesten Sorten, die

Ohne Scheu gehen die Kinder mit den hofeigenen Ziegen um.

Ohne Scheu gehen die Kinder mit den hofeigenen Ziegen um. Fotos (3): Kirsten Stamer

eine Abhängigkeit der Bauern von den Saatliferanten verhindern und in der Tierhaltung liegt der Schwerpunkt auf alten und vom Aussterben bedrohten Nutztierrassen. So beherbergt der Hof Thüringer Waldziegen, Angler-Sattelschweine, Pommernenten und Vorwerk-Hühner.
Die Kinder sollen auf dem „Lernort Bauernhof“ die nachhaltige Landwirtschaft aktiv erleben und sich – und damit auch ihre Eltern- mit den Themen Ernährung und Landwirtschaft auseinandersetzen.

Für interessierte Eltern:
Vierfelderhof Bauernhofkindergarten gGmbH
Straße 264 Nr. 12, 14089 Berlin
Tel: 030/69969-0
info@vierfelderhof-bauernhofkindergarten.de

Kirsten Stamer

Das große Kürbisfest 29. und 30. Oktober 2011


Das Fest für die ganze Familie

Unser Programm täglich von 10:00 – 17:00 Uhr:
-Kürbisgalerie
-Halloween Kekse und Spinnennetze
-Kürbisse anmalen
-Mini- und Riesengespenster basteln
-Lustiges „mumienwickeln“
-Strohballen-Hüpfburg
-Halloween-Quiz
-Stockbrot am Lagerfeuer
-Kinderschminken
-Kürbissuppe über dem Kessel
-Gegrilltes und Gebackenes
-Kürbisprodukte im Hofladen
-Glühwein und Kinderpunsch
-Echte bäuerliche Atmosphäre erleben

Musikschule „Fröhlich“ aus Spandau
Samstag, 29.10.2011, 16:30 Uhr
„Kinder spielen auf der Melodica“

Sonntag, 30.10.2011, 15:00 Uhr
Grosses Akkordeon-Orchester

Lampionumzug
Samstag und Sonntag
17:00 Uhr

Kürbisfest auf dem Spandauer Vierfelderhof

29./30.10.2011: Buntes Herbstwochenende für die ganze Familie

©s.media/pixelio.de

Am Samstag und Sonntag findet täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr das große Kürbisfest auf dem Vierfelderhof statt. Die Gäste erwartet ein buntes und prall gefülltes Programm für die ganze Familie.

Herbstzeit ist auch Kürbiszeit. Nicht nur als Halloween-Dekoration, auch zum Kochen und Backen eignet sich der Kürbis hervorragend. Davon kann man sich direkt vor Ort überzeugen. Ob kräftig-orange oder butter-gelb… auf dem Kinder- und Familienhof wachsen viele Prachtexemplare: Riesenkürbis, Muscade de Provence, Bischofsmütze, Zierkürbisse. Diese können, quasi vom Feld, mitgenommen werden. Eine Galerie der Herbstfrüchte, mit Rezepten zum Selbstkochen und -backen bietet Überraschendes und Originelles.

Abwechslungsreiches Programm für Kinder

Kinder können hier echte Bauerhofatmosphäre schnuppern, Vorwerkhühner, Gänse, Pommernenten, Sattelschweine und Kaninchen besuchen, „Halloween-Kekse“ mit Spinnennetzen verzieren, Kürbisse anmalen, Mini- und Riesengespenster basteln, beim lustigen „Mumienwickeln“ oder Kinder-„Halloween-Quiz“ dabei sein, Stockbrot am Lagerfeuer rösten und sich schminken lassen.

Phantasievoll, bunt und lustig laden die Puppen des Marion-Etten-Theaters aus Lindenberg zu Vorstellungen am Samstag und Sonntag ein. Mit ihren Stücken „Ich kann das besser“ und „Das Feuerwehrmärchen“ verzaubern sie die „3-100Jährigen“.

Musikalisches Highlight: Der Auftritt der Kinder der Musikschule Fröhlich aus Spandau. Samstag spielen die Anfänger auf der Melodica und beweisen, dass Beethovens „Ode an die Freude“ auch auf der Tastenharmonika klingt. Mit großem Akkordeon-Orchester kommen am Sonntag die Fortgeschrittenen auf den Vierfelderhof. Mit „My Heart Will Go On“ oder der legendären „Lady in Black“ zeigen sie, dass Pop-Songs auf Handzuginstrumenten mitreißend gespielt werden können.

An beiden Tagen zur Abenddämmerung gibt’s leuchtende Kinderaugen beim Lampionumzug.

Kulinarisches im Hofladen und –café

Leckeres rund um die Herbstfrucht erwartet alle Besucher: Kürbissuppe im Kessel über dem Lagerfeuer, Kürbiskuchen, aber auch ausgefallene Produkte wie Kürbisrösti, Chutneys, Vinaigrettes können probiert werden. Dazu gibt’s Glühwein für die Großen oder heißen Punsch für die Kleinen.

Programmübersicht:

29. und 30. Oktober 2011 – täglich von 10:00 – 17:00 Uhr

  • Kürbisgalerie
  • Halloween Kekse und Spinnennetze
  • Kürbisse anmalen
  • Mini- und Riesengespenster basteln
  • Lustiges „mumienwickeln“
  • Strohballen-Hüpfburg
  • Halloween-Quiz
  • Stockbrot am Lagerfeuer
  • Kinderschminken
  • Kürbissuppe über dem Kessel
  • Gegrilltes und Gebackenes
  • Kürbisprodukte im Hofladen
  • Glühwein und Kinderpunsch
  • Echte bäuerliche Atmosphäre erleben

Musikschule „Fröhlich“ aus Spandau

  • Samstag, 29.10.2011, 16:30 Uhr – Kinder spielen auf der Melodica
  • Sonntag, 30.10.2011, 15:00 Uhr – Grosses Akkordeon-Orchester

Lampionumzug

  • Samstag und Sonntag 17:00 Uhr

Lindenberger Marion-Etten-Theater

  • Samstag, 29.10.2011,15:00 Uhr – „Ich kann es besser!“
  • Sonntag, 30.10.2011, 11:00 Uhr – „Das Feuerwehrmärchen“ – Eintritt 3 €

Wegbeschreibung:

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln:
Bus X 34 ab Bahnhof Zoo,
Bus 134 ab Rathaus Spandau – Haltestelle
Alt Gatow

VIERFELDERHOF gemeinnützige GmbH
Straße 264, Nr. 33
14089 Berlin-Spandau
Telefon: 030 / 369 96 90
www.vierfelderhof.de