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Krankenhäuser – Klinikum in Berlin – Spandau

Die Krankenhäuser in Spandau finden Sie hier! Die Havelklinik in der Gatower Straße ist die private Klinik für alle Kassen. In Spandau gibt es noch das Evangelische Waldkrankenhaus und DRK Kliniken Berlin Westend im Spandauer Damm. Die drei Krankenhäuser sind unten aufgeführt, für weitere Kliniken in Spandau benutzen Sie bitte das Suchfeld.

Havelklinik
Die private Klinik für alle Kassen

Anschrift: Gatower Str. 191, 13595 Berlin-Spandau
Telefon: 030 3 62 06-0
E-Mail: service@havelklinik.de
Webseite: www.havelklinik.de

Ev. Waldkrankenhaus Spandau
Ein Unternehmen der Paul Gerhardt Diakonie

Anschrift: Stadtrandstraße 555, 13589 Berlin
Telefon: 030 3702-0
E-Mail: info@pg-diakonie.de
Webseite: http://www.pgdiakonie.de/Evangelisches-Waldkr.79.0.html

DRK Kliniken Berlin Westend
15 Fachabteilungen, 12 Spezialzentren, 2000 Gebruten im Jahr

Anschrift: Spandauer Damm 130, 14050 Berlin
Telefon: 030 30 35-0
E-Mail: webmaster@drk-kliniken-berlin.de
Webseite: www.drk-kliniken-berlin.de/westend

 

Vivantes Klinikum Spandau

Vivantes Klinikum Spandau
9 medizinische Fachabteilungen, 580 Betten, 151 Ärzte und 388 Pflegekräfte

Anschrift: Neue Bergstraße 6, 13585 Berlin
Telefon: 030 130 13 0
Webseite: http://www.vivantes.de/ksp/

 

….weitere Krankenhäuser – Klinikum –  in Spandau direkt in Das Örtliche finden:

Keime im Spandauer Trinkwasser verursachen bisher noch keine Krankheitsfälle

Wasserbetriebe entschuldigen sich und informieren

„Es tut uns wirklich Leid und wir versuchen den normalen Zustand wieder herzustellen“, sagt André Beck, Pressesprecher der Berliner Wasserbetriebe. Vor dem morgigen Samstag sei noch nicht geklärt, was das Trinkwasser verunreinigt habe und es gelte weiterhin das Abkochgebot. „Das Wasser wirklich 20 Minuten abkochen ist richtig und sinnvoll“, betont der Pressesprecher immer wieder. Nur so könne eine Keimfreiheit sichergestellt werden. Vor allem für Kinder, Ältere und Kranke sei das verunreinigte Wasser gefährlich. Ein gesunder Mensch könne so einen Keim abwehren oder bekäme einige Tage leichten Durchfall.  Beck empfiehlt, etwa 10 Liter Wasser für 20 Minuten auf dem Herd köcheln zu lassen. „So haben Sie einen Vorrat für ein bis zwei Tage“. Wer sicher gehen will, kauft stilles Mineralwasser.

Das Wassermobil wird noch aufgebaut, aber schon wollen sich besorgte Bürger informieren.

Das Wassermobil wird noch aufgebaut, aber schon wollen sich besorgte Bürger informieren.

Bürger verlangen nach Auskunft

Das verteilen allerdings auch die Berliner Wasserbetriebe. Die Abgabe an Spandauer Kitas läuft gerade an und auch am Wassermobil auf dem Rathausvorplatz können sich die Spandauer mit dem lebenswichtigen Nass eindecken. Das Wassermobil wurde bei der Ankunft direkt gestürmt. „Wir sollten heute eigentlich in Pankow sein und es wurde kurzfristig umdisponiert“, erzählt einer der Fahrer. Dann habe man im Stau auf der Seestraße festgesteckt. Toll sei die schnelle Reaktion des Rathauses, man habe sofort eine Genehmigung bekommen. „Der Bedarf ist da, wie man sieht“, erklärt die LKW-Besatzung. Sie kommen kaum zum Aufbauen, dauernd verlangen besorgte Bürger nach Auskunft. Doch das Team der Berliner Wasserbetriebe ist noch gar nicht vor Ort. Zunächst einmal fährt der Wagen der rbb Abendschau auf den Platz. Die Kameraleute laden ihr Equipment aus.

Die Mitarbeiter der Wasserbetriebe treffen ein und versuchen hektisch sich zu organisieren.

Die Mitarbeiter der Wasserbetriebe treffen ein und versuchen hektisch sich zu organisieren.

Die Spandauer sind äußerst beunruhigt

Die Mitarbeiter der Wasserbetriebe, die wenig später auf den Platz fahren, müssen hinter der Presse parken. Hektisch beginnen sie sich zu organisieren, das Wasser zur Verteilung ran zu schaffen und besorgte Bürger zu beruhigen. „Es handelt sich um eine Vorsichtsmaßnahme, bis sichergestellt ist, dass das Wasser wieder völlig sauber ist“, erklärt eine Mitarbeiterin der Wasserbetriebe. Vor allem junge Mütter mit Kindern und Rentner wollen mehr wissen. „Je mehr die Wasserwerke zentralisiert werden, desto größer wird die Gefahr einer Verunreinigung“, meint eine Spandauerin und erklärt das Problem auch für hausgemacht. Die meisten jedoch wollen einfach nur wissen, wie sie sich in den nächsten Tagen sicher mit Trinkwasser versorgen können und vor allem wie groß das Gebiet mit dem verunreinigten Trinkwasser ist. „Sind wir auf der anderen Seite der Heerstraße denn sicher?“, hört man oft. Das Wassermobil ist noch den ganzen Tag in Spandau.

Bisher noch keine Krankheitsfälle

Beruhigend ist, dass bisher noch keine Krankheitsfälle aufgrund des verunreinigten Wassers bekannt sind. Das Gesundheitsamt Spandau beruhigt und verweist auf die „reine Vorsichtsmaßnahme der Wasserbetriebe und des Gesundheitsamtes“. Herr Tannhäuser aus dem Servicemanagement des Vivantes Klinikums Spandau sind auch keine Krankheitsfälle bekannt. Allerdings habe man im Krankenhaus sofort Vorsichtsmaßnahmen getroffen, verstärkt Trinkwasser ausgegeben und einen Filter in die Wasseranlage eingebaut. Es seien jedoch „keine Horrorszenarien zu erwarten“.

Auch Pressesprecher Beck warnt vor Panikmache, man solle das Thema „nicht dramatisieren“ aber ernst behandeln. Jetzt merke man eben erst wie selbstverständlich die sichere Trinkwasserversorgung in unserem Land sei.

Rund 200.000 Menschen sind in folgenden PLZ-Gebieten betroffen: 

  • Spandau: 13581, 13583, 13585, 13587
  • Staaken: 13581, 13589, 13591, 13593
  • Wilhelmstadt: 13581, 13593
  • Falkenhagener Feld: 13583, 13585, 13589, 13591
  • Hakenfelde: 13585, 13587, 13589

Quelle: Berliner Wasserbetriebe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kirsten Stamer