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In wirklich guten Händen

Spandauer Orthopädie zählt zu Deutschlands Spitzenkliniken: Focus Gesundheit bestätigt erneut Qualität der Unfallchirurgie und Orthopädie.

Nachdem bereits die Havelklinik bei Patientenbefragungen Bestnoten erhielt, zählt nun auch die Orthopädie und Unfallchirurgie des Evangelischen Waldkrankenhauses unter der Leitung von Professor Dr. med. Wolfgang Noack bundesweit zu den Spitzenkliniken. In Deutschlands größtem Krankenhaus-Vergleich prüfte ein unabhängiges Recherche-Institut für das Magazin Focus Gesundheit die Qualität von über 2000 Kliniken. Dabei belegte die Orthopädie zum 3. Mal einen der Spitzenplätze.

Besonders die Orthopädie des Waldkrankenhauses genießt deutschlandweit einen guten Ruf.

Besonders die Orthopädie des Waldkrankenhauses genießt deutschlandweit einen guten Ruf.

Ausgezeichnete Qualität

In die Bewertung flossen Daten ein, die Aufschluss geben über Erfahrungen, Fallzahlen, den nachhaltigen Behandlungserfolg bei Operationen, Komplikationsquoten, Ausstattung mit Technik oder die Anzahl betreuender Ärzte, die Qualifikation der Pflegemitarbeiter bis hin zum Hygienestandard der Häuser. Für die Erhebung befragte Focus über 22000 einweisende Ärzte und mehr als 1000 Kliniken zu den Fachbereichen. Zudem wurden die Qualitätsberichte der Krankenhäuser ausge-wertet. Die Orthopädie des Evangelischen Waldkrankenhauses erzielte diesmal Platz 14.

Das Evangelische Waldkrankenhaus Spandau in der Stadtrandstraße 555-561

Das Evangelische Waldkrankenhaus Spandau in der Stadtrandstraße. Fotos (2): Patrick Rein

Kinderorthopädie und Wirbelsäulenchirurgie

Hauptauswahlkriterium für eine Top 100 Platzierung war die Empfehlung zuweisender Ärzte. „Das ist eine offizielle Bestätigung unserer Qualität, vor allem durch unsere niedergelassenen Kollegen, über die wir uns natürlich sehr freuen“, erläutert Professor Noack. Ergänzt werden sollten seiner Ansicht nach auch die neueren Schwerpunkte der Klinik. „Unsere Departments für Kinderorthopädie und für Wirbelsäulenchirurgie zeichnen sich durch ihre hervorragenden Behandlungserfolge aus und sind in Berlin-Brandburg führend.“ Die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie mit dem Schwerpunkt Endoprothetik ist mit insgesamt rund 1.200 operativen Eingriffen an Hüfte, Knie, Schulter und Sprunggelenken pro Jahr die größte ihrer Art in Berlin. Prof. Dr. med. Wolfgang Noack gilt als Pionier und genießt auch international einen außerordentlich guten Ruf als einer der renommiertesten Operateure. Rund 600 neue Hüften und 400 neue Kniegelenke haben er und sein Team Patientinnen und Patienten im vergangenen Jahr eingesetzt.

Das Evangelische Waldkrankenhaus Spandau – ein Unternehmen der Paul Gerhardt Diakonie – ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Charité -Universitätsmedizin Berlin und mit mehr als 470 Betten das größte freigemeinnützige Krankenhaus Berlins. In den acht Fachabteilungen und zwölf medizinischen Zentren des 1952 gegründeten Krankenhauses werden jährlich rund 19.000 Patienten stationär und weitere 40.000 Patienten ambulant versorgt.

Patrick Rein

Schutzräume für Menschen mit Demenz

Mitte April wurde in Abstimmung mit der Polizeidirektion 2 die Vereinbarung zwischen Einrichtungen des Gerontopsychiatrischen Verbundes Spandau (GPV Spandau) und Bezirksstadtrat unterschrieben.

Demenziell erkrankte Menschen, die orientierungslos auf der Straße aufgegriffen werden und –zunächst – keine Angaben zu ihrer Identität oder Wohnort machen können, werden durch die Polizei in die Schutzraum-Einrichtungen gebracht, wo eine adäquate Betreuung sichergestellt ist. Bisher mussten diese bis zur Identifikation auf der Polizeidienststelle betreut werden. Ziel ist es, die Situation von an Demenz erkrankten Menschen im Bezirk zu verbessern.

Sozialstadtrat Jürgen Vogt äußert sich weiterhin enttäuscht über das Vorgehen der Vitanas.

Sozialstadtrat Jürgen Vogt äußert sich weiterhin enttäuscht über das Vorgehen der Vitanas.

Beteiligung von drei Einrichtungen

Die Pflegeeinrichtungen sind Mitglied des Gerontopsychiatrischen Verbund Spandau und verfügen über ein spezielles Konzept zur Betreuung demenziell erkrankter Menschen, das notwendige Fachpersonal und entsprechendes Fachwissen. Zunächst konnten vier Einrichtungen für dieses Projekt des bürgerschaftlichen Engagements gewonnen werden. Das Senioren Centrum Birkenhof der Vitanas Gmbh & KGaA, die noch am 15. April 2013 schriftlich ihre Bereitschaft erklärt hatten, teilten dem Bezirk und dem Gerontopsychiatrischen Verbund Spandau zwei Tage später mit, dass der Geschäftsbetrieb des Senioren Centrums – wie von uns berichtet – zum 31. Juli 2013 eingestellt wird. In enger Abstimmung mit dem GPV Spandau hat Bezirksstadtrat Jürgen Vogt noch am gleichen Tag verfügt, dass die Vitanas Einrichtung vorerst nicht als Schutzraum-Anbieter genutzt werden kann.

Wie hier Pro Seniore in der Wasserstadt beteiligen sich auch zwei weitere zuverlässliche Partner.

Wie hier Pro Seniore in der Wasserstadt beteiligen sich auch zwei weitere zuverlässliche Partner. Foto: Pro Seniore Homepage

Erneute Empörung

Bezirksstadtrat Vogt ist über das Vorgehen der Pflegeeinrichtung wiederholt verärgert und erklärt: “Es ist schon ein dreistes Vorgehen. Am Montag unterzeichnet die derzeitige Heimleiterin in Anwesenheit der Verbundpartner mit mir die Vereinbarung für die Schutzräume für Menschen mit Demenz. Zwei Tage später teilt Vitanas mit, dass ihre Einrichtung in Spandau schließen wird. Das von allen in Vitanas gesetzte Vertrauen wird auf dem Rücken der Beschäftigten und den verwirrten, alten und kranken Menschen und deren Angehörigen gebrochen. In diesem Zusammenhang stelle ich mir die Frage, ob „Vitanas“ noch alte und kranke Menschen anvertraut werden dürfen.“

Schutzraum-Anbieter in Spandau sind daher folgende Einrichtungen:

1.      Fördererverein Heerstraße Nord e.V. – Krankenwohnung

13593 Berlin, Pillnitzer Weg 8

Ansprechpartnerinnen: Angela Nielbock und Annika Steinborn

Tel.: (030) 36 47 94 27 / Fax: (030) 36 47 94 32

2.      Pflegewohnhaus am Evangelischen Waldkrankenhaus, ein Unternehmen der Paul Gerhardt Diakonie

13589 Berlin, Stadtrandstr. 555

Ansprechpartnerinnen: Roswitha Gabriel und Susanne Erichsen

Tel. (030) 3702 29 001 / Fax: (030) 3702 29 000

3.      Pro Seniore Residenz Wasserstadt

13587 Berlin, An der Havelspitze 3

Ansprechpartnerinnen: Christine Hamann und Jeanette Zahr

Tel.: (030) 336 08 2900 / Fax: (030) 33 77 00 68

 

Patrick Rein

Wechsel an der Spitze

Neuer Chefarzt in der Chirurgie des Waldkrankenhauses

Prof.Dr.med. Rudolf OttSeit Anfang des Monats ist Prof.Dr.med. Rudolf Ott Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Gefäß- und Viszeralchirurgie im Wald- krankenhaus Spandau. Ott arbeitete bereits als Ärztlicher Leiter der Chirurgischen Klinik II am Alfred Krupp Krankenhaus in Essen-Steele sowie als Chefarzt der Klinik für Viszeral-, Thorax- und Tumorchirurgie am Albertine Krankenhaus in Hamburg. Durch seine Ausbildung an den Universitäten Leipzig und Erlangen als auch seine langjährige Praxiserfahrung machen Prof.Dr.med. Rudolf Ott zu einem Spezialisten auf dem Gebiet der onkolo- gischen Chirurgie. Als Fachexperte ist der neue Chefarzt der Klinik für außerdem für die Deutsche Krebsgesellschaft tätig.

Ott zu seiner neuen Herausforderung im Waldkrankenhaus:

„In einem Haus zu arbeiten, in das ich meine Erfahrungen in der medizinischen Zentrumsbildung einbringen kann, bedeutet mit sehr viel. Zugleich möchte ich das Leistungsspektrum der Klinik erweitern und zu einer stadtteilbezogenen Versorgung in Spandau und Umgebung beitragen.“

Bewegte Winterspielplätze im Falkenhagener Feld

Sport, Spiel und Spaß mit der Familie

Bewegte Winterspielplätze

Bewegte Winterspielplätze

Ein Erfolgsmodell geht in die Verlängerung. Sport hält Gesund, das ist eine alte Weisheit. Am 4. November starteten im Falkenhagener Feld die „Bewegten Winterspielplätze“, um ein sportliches Angebot für Kinder mit ihren Familien zu bieten. Kinder und ihre Eltern konnten bis zum letzten Dezember-Wochenende gemeinsam spielen und toben. Dieses Angebot wurde nun bis zum Winterausklang, Ende März, Anfang April 2013 verlängert. Das Jugendamt finanziert das Projekt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Evangelischen Waldkrankenhaus.

Mangelnde Bewegung führt zu Koordinationsschwierigkeiten

Viele Menschen bewegen sich in heutiger Zeit viel zu wenig. Übergewicht und schlechte Körperkoordination sind keine Ausnahmeerscheinungen mehr, ganz besonders in Familien aus ärmeren Bevölkerungsschichten. Bei Einschulungsuntersuchen im Falkenhagener Feld wurde eine stete Zunahme dieses Umstandes registriert. Kinder haben diese Probleme nicht von Natur aus. Die Ursache liegt im familiären Umfeld und dem dort praktizierten Freizeitverhalten. Computerspiele und Fernsehkonsum sind in vielen Familien die typischen Freizeitgestaltungen. Überraschend scheint, dass dieses Problem von den Betroffenen durchaus erkannt wird.

Einseitigem Freizeitverhalten entgegenwirken

Gesundes Aufwachsen verhindert Kranksein im Erwachsenenalter (wir berichteten)! Auch im neuen Projekt ist das „Netzwerk Präventionsmedizin und Gesundheitsförderung im Kindes- und Jugendalter“, kurz KiJu Fit, federführend beteiligt.

Aus dem einseitigen Freizeitverhalten ergeben sich neben den körperlichen Folgen noch andere Umstände, die eher zwischenmenschlicher Natur sind. Das familiäre Miteinander wird nicht mehr trainiert. Familienmitglieder entfremden sich. Die Eltern-Kind-Bindung ist gestört.

Das sportliche Angebot im Falkenhagener Feld ist gerade im Winter sehr überschaubar. Mit den „Bewegten Winterspielplätzen“ gibt es ein kostenloses Angebot, welches gerade am letztgenannten Punkt ansetzt. In der Sport- und Begegnungsstätte im Spektefeld, bei Schwarz-Weiß Spandau und in der Siergerland-Grundschule soll ein buntes Angebot mit Sport, Spiel und Spaß, diese gestörte Beziehung wieder ins rechte Lot bringen.

In anderen Bezirken funktionieren die Winterspielplätze kleinteiliger und finanziell besser ausgestattet. Trotzdem muss man sich auch über die in Spandau eher beschränkten Mittel freuen. Kinder im Alter von 3 bis 10 Jahren, aber auch älter, können sonntags drei Stunden lang mit ihren Eltern etwas gemeinsam unternehmen. Bis zu 85 Kinder nutzten dieses Angebot zu Spitzenzeiten in der Siegerland-Grundschule, während sich die Nutzerzahlen in der Sport- und Begegnungsstätte eher in Grenzen hielten. Möglicherweise liegt dies auch an der besseren Ausstattung der Sporthalle in der Grundschule.

Eltern können ihre Kinder nicht einfach abgeben, um sich anderweitig zu vergnügen. Sie müssen explizit Verantwortung übernehmen. Unterstützt durch fachkundige Übungsleiter vom TSV-Spandau 1860 werden die Familien an die zur Verfügung gestellten Materialien herangeführt.

 

Ralf Salecker

 

Bewegte Winterspielplätze in Spandau

  • sonntags zwischen 14:30 und 17:30Uhr
  • Sporthalle der Siegerland Grundschule
    • Westerwaldstr. 19
  • Sport- und Begegnungsstätte im Spektefeld – bei Schwarz-Weiß Spandau
    • Spektefeld 27a

Sommerfest im Waldkrankenhaus

Am Samstag in der Zeit von 15:00 bis 18:00 Uhr feiert das Waldkrankenhaus ein Sommerfest mit ehemaligen kleine Patienten und ihren Eltern von der Frühgeborenenstation. Wir erwarten etwa 200 Gäste bei strahlendem Sommerwetter auf unserem Gelände.

Mit kleinen und großen Attraktionen, einem Rettungswagen, einem Babynotarztwagen, einer Kindertanzgruppe und bei Kaffee und Kuchen wird den ganzen Nachmittag gefeiert. Etwas ganz Besonderes in diesem Jahr wird die Teddysprechstunde sein, zu der alle Kinder im Vorfeld aufgefordert wurden, ihren Lieblingsteddy oder ihre Lieblingspuppe mitzubringen.

Das Frühchenfest auf dem Gelände des Waldkrankenhauses wird aufgrund seiner großen Beliebtheit bei Eltern und Kindern bereits das sechste Mal in Folge gefeiert. Die Gäste sind allesamt ehemalige Patienten des Geburtszentrums und Perinatalzentrums Level 1 am Waldkrankenhaus, das mit etwa 1.900 Geburten im Jahr, davon mehr als 30 sehr unreifen Frühgeborenen unter 1.500 Gramm, zu den großen Geburtskliniken in Berlin und Brandenburg zählt.

Komfortstation im Waldkrankenhaus

2,8 Millionen Euro für hochwertigen Komfort

Diesen Sommer, am 1. Juli, wird das Evangelische Waldkrankenhaus Spandau eine Komfortstation mit 15 Zimmern eröffnen. Für 2, 8 Millionen Euro wird diese neue Station den Patienten luxuriöse Räume und Bäder, hochwertige Gerichte und einen sehr guten Rundum-Service  anbieten.

Hotel- und Restaurationsfachleute werden rund um die Uhr für das Wohlergehen der Patienten sorgen, und eine Begleitassistentin wird Ausländern helfen, sich auf der Station wohlzufühlen. Auch Verwaltungs- und Behandlungsprozesse werden besser und schneller strukturiert. Das Evangelische Waldkrankenhaus, das größte Haus der Paul-Gerhardt Diakonie, ist schon heute für die Qualität seiner Dienstleistungen bekannt. Carsten Schaulinski, der Geschäftsführer des Evangelischen Waldkrankenhauses erklärt:

„In der Medizin und in der Pflege erbringen die Mitarbeiter des Waldkrankenhauses seit Langem Höchstleistung. […] Mit der Komfortstation setzen wir neue Standards, die Berlin als Medizinstadt national und international weiter nach vorn bringen werden.“

Privatpatienten und Selbstbezahler aus dem In- und Ausland können auf die Komfortstation aufgenommen werden, wenn Sie sich von einem Chef-Arzt behandeln lassen wollen. Zwar ist die Station interdisziplinär belegt, doch ist sie nicht für Intensivmedizin oder Monitoring vorgesehen. Sie eignet sich besonders gut für planbare Eingriffe der Orthopädie, Allgemeinchirurgie, inneren Medizin und Gynäkologie. Frau Monique Meyer, die bislang als Komfortmanagerin für die Patientengruppe arbeitete, wird die Leitung der neuen Station übernehmen.

Das Evangelische Waldkrankenhaus Spandau hatte bereits im April diesen Jahres ein neues Zentrum für Plastische Chirurgie eröffnet, das von Dr Götz Habild geleitet wird. Mit 474 Betten ist es das größte freigemeinnützige Krankenhaus Berlins. Jährlich werden mehr als 40.000 Patienten ambulant und 19.000 stationär versorgt.

Evangelisches Waldkrankenhaus Spandau
Stadtrandstraße 555-561
13589 Berlin

Lässt sich Darmkrebs verhindern?

Informationstag zur Darmgesundheit, Diagnostik und Therapie bei Erkrankungen
Samstag, 24. März 2012, 10 – 12 Uhr, Patientenzentrum im Evangelischen Waldkrankenhaus Spandau

• Wie entsteht Darmkrebs? – Mögliche Beeinflussung durch Lebensstil, Ernährung und Sport
• Moderne Möglichkeiten der Diagnostik und Therapie – Darmspiegelung, Operation und Medikamente
• Diagnose Darmkrebs – und dann? Zum Umgang mit der Krankheit aus Patientensicht

Aktionsnachmittag am Tag des frühgeborenen Kindes


Wann: Donnerstag, 17. November 2011, 15-17 Uhr
Wo: in der Kirche und im Patientenzentrum des Evangelischen Waldkrankenhauses Spandau, Stadtrandstraße 555, 13589 Berlin, Telefon 030 37022152
Die Kinderklinik und das Geburts-/Perinatalzentrum des Evangelischen Waldkrankenhauses Spandau laden Interessierte, Familien mit Kindern und Eltern von Frühgeborenen zu einem Aktionsnachmittag ein. Von 15-17 Uhr gibt es ein buntes Programm für Groß und Klein:

    • Familiencafé mit Krabbelecke und Kuchenbazar
    • Spiel- und Bastelangebote für Kinder
    • 16 Uhr: Auftritt der Band Namu „Aponi – Ein Schmetterling reist um die Welt“ in der Kirche am Evangelischen Waldkrankenhaus Spandau
    • Anschließend findet ein Laternenumzug statt
    • Teddy- und Puppensprechstunde (>> Bitte Lieblings-Kuscheltier bzw. Puppe mitbringen)
    • Buntes Gipsen für Kinder
    • Informationsstände zu Versorgungsangeboten für (frühgeborene) Kinder

Schauen Sie auf eine Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen vorbei, treffen Gleichgesinnte, sehen bekannte Gesichter aus dem Waldkrankenhaus wieder oder lernen Neues kennen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

„Gottesstrafe“ Demenz: Migranten benötigen spezielle Beratung und Angebote

Wenn eine Erkrankung als Tabu angesehen wird, man nicht darüber spricht und weder Austausch noch Beratung findet, leiden Betroffene und Angehörige gleichermaßen.
Insbesondere Alzheimer und Demenz werden in islamisch geprägten Ländern als „Gottesstrafe“ angesehen.

„Das größte Problem liegt hierbei am fehlenden Zugang zu Informationen“, berichtet Roswitha Gabriel, Leiterin des Pflegewohnhauses am Waldkrankenhaus, das zur Paul Gehrardt Diakonie gehört. In Zusammenarbeit mit dem Projekt IdeM, der bundesweit ersten Informations- und Beratungsstelle für demenziell erkrankte Migranten, findet deshalb eine ormationsveranstaltung zum Thema demenziell erkrankte Migranten und ihre Angehörigen statt:

Mittwoch, 26. Oktober | 13:30 – 15:30
Pflegewohnhaus am Waldkrankenhaus, Weißer Salon
Stadtrandstraße 555
13589 Berlin

Die Referentin Derya Wrobel wird Beispiele aus der Praxis und spezifische Beratungsangebote demenziell erkrankter Migranten und ihrer Angehörigen vorstellen. Die Informationen sind kultursensibel aufgebaut und auch auf Türkisch erhältlich.

Sommerfest des Evangelischen Waldkrankenhauses Spandau

Am letzten Donnerstag im August ist es wieder soweit:

Am 25. August 2011 lädt das Evangelische Waldkrankenhaus Spandau (EWK) Patienten, Angehörige, Besucher und Interessierte von 14 bis 17 Uhr zum Sommerfest ein. Mit Hüpfburg, Spiel- und Bastelangeboten für die Kleinen und Großen, Musik und jeder Menge Leckereien lockt das EWK ins Grüne.

Es gibt neben einem Markt mit Informations-, Verzehr- und Verkaufsständen (z.B. Honig- und Tonengel-Verkauf) eine Tombola, bunte Unterhaltung, z.B. mit einer Linedance-Gruppe, und auch gemütliche Ecken zum Verweilen und Klönen.

Weitere Infos hier

Gefährliche EHEC-Keime erregen die Gemüter – auch in Spandau

Aus diesem Grund fragten wir im Waldkrankenhaus nach

Dr. Wolfram WackeDie brandgefährlichen EHEC-Keime bewegen derzeit die Bevölkerung wie kaum ein anderes Thema. Bereits 16 Todesfälle und Hunderte von Erkrankungen werden deutschlandweit mit den gefährlichen Darmkeimen in Verbindung gebracht. Wir sprachen mit Dr. Wolfram Wacke, Internist, Gastroenterologe und Proktologe, Oberarzt in der Klinik für Innere Medizin I und im Darmzentrum tätig.

Herr Dr. Wacke, die Schlagzeilen rund um die EHEC-Keime bewegen derzeit die Spandauer Bürgerinnen und Bürger. Sind  im Evangelischen Waldkrankenhaus bereits Patienten mit diesem Keimbefall behandelt worden?

Angesichts der beunruhigenden Pressenachrichten stellen sich in unserem Darmzentrum und unserer zentralen Notaufnahme seit 1 Woche zunehmend besorgte Patienten mit Durchfallsymptomen und insbesondere blutigen Durchfällen vor. Bis heute hatten wir aber noch keinen bestätigten EHEC-Fall.

Wie sieht eine solche Behandlung konkret aus?

Wir stellen die Indikation zur stationären Aufnahme dieser Patienten großzügig und veranlassen in aller Regel bereits in der Notaufnahme eine entsprechende Erregerdiagnostik aus der Stuhlprobe. So dann erhalten Verdachtsfall-Patienten eine symptomatische Therapie mit intravenösem Volumenersatz (Infusionen), die Patienten werden konform den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes behandelt, werden einem Hygieneregime mit Isolationspflege und anderen Hygienemaßnahmen unterzogen.

Bei komplizierten Verläufen steht diesen Patienten die breite Palette der internistischen Intensivtherapie auf unserer interdisziplinären Intensivstation zur Verfügung, einschließlich Nierenersatztherapie und maschineller Beatmung.

Wie können und sollen sich die Spandauer Bürgerinnen und Bürger davor schützen?

Die genaue Infektionsquelle für die EHEC-Erkrankungen ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt trotz aller Bemühungen nicht gesichert.

Solange gelten die üblichen Empfehlungen, Gemüse und Obst gut zu waschen, im Zweifelsfalle lieber zu schälen oder auf gekochte Ware auszuweichen, auf die Herkunft der Nahrung insbesondere auch von Fleischprodukten zu achten und bei der Auswahl der Speise sich auf seine Sinne zu verlassen. Auf Rohmilchprodukte sollte ganz verzichtet werden.

Was tun Sie in Ihrem Krankenhaus, damit Patienten sich nicht mit diesem Durchfallerreger anstecken?

Durchfallpatienten, und damit EHEC-Patienten, werden isoliert und einem strengen Hygieneregime unterzogen. Sie benutzen eine eigene Toilette bzw. Toilettenstuhl und werden in die Händedesinfektion eingewiesen. Das Personal trägt bei Kontakt mit diesen Patienten Mundschutz, Isolierkittel und Handschuhe, um einen Keimverbreitung über Tröpfcheninfektion zu unterbinden.

Was raten Sie den Menschen und Patienten?

Die unter Punkt 3 genannten Maßnahmen zu befolgen und im Zweifelsfalle den Hausarzt zu konsultieren. Im Falle blutiger Durchfälle oder schwerer anderer Symptome steht ihnen unsere Zentrale Notaufnahme 24 Stunden amTag an sieben Tagen pro Woche zur Verfügung.

Herr Dr.  Wacke, wir danken Ihnen  für das Interview.

Die Redaktion

 

WaldkrankenhausKontaktadresse:

Evangelisches Waldkrankenhaus Spandau
Stadtrandstraße
555 – 561
13589 Berlin
Tel: 030 3702-0
Fax: 030 3702-2000
E-Mail: verwaltung@waldkrankenhaus.com
URL: http://www.pgdiakonie.de/Evangelisches-Waldkr.79.0.html

Mittlerweile führt die EHEC-Krise bundesweit zu Engpässen bei Blutvorräten. Zusätzliche Informationsquellen zu EHEC:

Homepage des Robert Koch Instituts

Homepage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

 

 

Gesundheits- und Informationstage am 12. und 19. März

Evangelisches Waldkrankenhaus lädt ein

An zwei Samstagen hintereinander informiert das Evangelische Waldkrankenhaus im Rahmen der Gesundheits- und Informationstage.

Prof. Dr. med. Wolfgang Noack, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie

Das künstliche Gelenk

Zunächst findet am 12. März in der Urania der 6. Gesundheitstag von Berlins größtem Zentrum für Endoprothetik von 10.00 -14.oo Uhr statt. Unter dem Titel „Das künstliche Gelenk“ werden alle Fragen über die Möglichkeiten eines Gelenkersatzes, Operationsverfahren, Schmerztherapie und Nachsorge beantwortet.

Ein erfahrenes Ärzte-Team sowie der Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchrirugie, Prof. Dr. med Wolfgang Noack, werden leicht verständliche Referate zu  Themen wie „Neues Knie, neue Hüfte – Welches Prothesenmodell ist für mich geeignet?“, „Akutbehandlung und Rehabilitation im Krankenhaus“ sowie „Das Leben mit dem künstlichen Gelenk – Wie wichtig ist die Nachsorge?“ halten. Informieren können sich die Besucher an den Ständen über das Leistungsspektrum des Zentrums für Endeprothetik. Der Eintritt ist frei.

Mit rund 1.200 operativen Eingriffen an Hüfte, Knie, Schulter und Sprunggelenken pro Jahr ist die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie und das Zentrum für Endoprothetik des Evangelischen Waldkrankenhauses Spandau die größte ihrer Art in Umkreis von Berlin. „Die Qualität der Operationen steigt mit der Erfahrung der Operateure“, ist sich der Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie sicher.

 

Darmkrebs – wie versorgen, wie behandeln?

Eine Woche später, am 19. März, findet der Informationstag des Darmzentrums des Evangelischen Waldkrankenhauses statt. Von 10.00 -12.30 Uhr hat man die Gelegenheit, Vorträge der Ärzte zu hören, sich an den Infoständen zu informieren und eine Besichtigung der Endoskopie und des Onkologischen Zentrums erleben. In dieser Veranstaltung geht es u.a. um folgende Themen:

  • die Entstehung von Darmkrebs
  • Stellenwert der Prävention
  • endoskopische Therapiemöglichkeiten
  • operative und medikamentöse Therapieverfahren
  • Umgang mit der Diagnose Darmkrebs aus Patientensicht

In der Pause um 10.45 Uhr hat man die Möglichkeit, individuelle Fragen an die Ärzten zu stellen. Für einen kleinen Imbiss ist gesorgt. Im Foyer an den Ständen können sich die Besucher über das Thema Darmkrebs informieren. Die Besichtigungstour der Endoskopie und des Onkologischen Zentrums findet von 12.00 – 12.30 Uhr statt. Der Eintritt ist frei

Das Darmzentrum des Evangelischen Waldkrankenhauses bietet Darmkrebspatienten eine bestmögliche und ganzheitliche Therapie durch Zusammenarbeit mehrerer Diziplinen und konsequente Nachsorge.

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Zum Weltkrebstag:Onkologisches Zentrum Spandau informiert

04.02.2011: Neueste Behandlungsmethoden

Der Weltkrebstag wurde vor fünf Jahren von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und weiteren Organisationen ins Leben gerufen. In diesem Jahr steht die Prävention im Mittelpunkt. Und die ist wichtig, leidet doch jeder siebte Mann und jede neunte Frau an Hautkrebs. In Deutschland werden jährlich fast eine Viertel Million neue Fälle von Hautkrebs gemeldet. Über die Situation in Berlin  informiert das jüngst zertifizierte Onkologische Zentrum Spandau.

Im Ambulanten Onkologischen Zentrum: Patient René Weidner im Gespräch mit Dr. Silke Polata und Ursula Straube. (Foto: Zimmermann)

„Bei uns können Patientinnen und Patienten sicher sein, dass sie eine auf ihre Erkrankung individuell abgestimmte Behandlung nach neuesten Methoden und international anerkannten Standards bekommen“, schildert Dr. Martina Dombrowski, Sprecherin des  Onkologischen Zentrums und Chefärztin der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe des Evangelischen Waldkrankenhauses Spandau. Dies ist das zweite Onkologische Zentrum, das neben der Charité nach den Kriterien der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) ausgezeichnet ist. Damit führt Berlin in der bundesweiten Liste der Krebszentren auf diesem Qualitätsniveau.

Langjährige Praxiserfahrung, kontinuierliche Wissenserweiterung und ein ständig ausgebautes onkologisches Netzwerk haben zur Zertifizierung geführt. Ausgehend vom interdisziplinären Team des Evangelischen Waldkrankenhauses Spandau hat sich ein Verbund aus onkologisch tätigen niedergelassenen Ärzten aus den Bereichen der gynäkologischen und internistischen Onkologie, Kooperationspartnern des Darmkrebs-, Pankreas-, Brustkrebs- und des gynäkologischen Krebszentrums sowie Organisationen zur Nachsorge zusammengeschlossen. Die Teilnahme am Programm „Selbsthilfefreundliches Krankenhaus“ der Selbsthilfe Kontakt- und Informationsstelle (SEKIS) eröffnet Patienten Orientierungsangebote und Begleitung in Kursen nach dem Krankenhausaufenthalt.

„Für eine umfassende Diagnose und den best möglichen Therapieansatz betreuen wir unsere Krebspatienten in allen Stadien ihrer Erkrankung individuell und aus einer Hand,“ ist Dr. Jochem Potenberg, internistischer Onkologe und Oberarzt der Klinik für Innere Medizin des Evangelischen Waldkrankenhauses Spandau, von der fach- und sektorübergreifenden Herangehensweise in Diagnostik und Therapie überzeugt. In der wöchentlich statt findenden Tumorkonferenz bespricht das Team aus Internisten, Onkologen, Gynäkologen, Pathologen, Chirurgen, Radiologen, Strahlentherapeuten und einer onkologischen Pharmazeutin alle vorliegenden Krebsbefunde. Gemeinsam beschließen die Experten den für den Patienten optimalen Behandlungsansatz.

„Mit Stolz blicken wir auf unsere Tumordokumentation und ausgearbeiteten Therapieprotokolle und Behandlungspfade, die unser außerordentlich hohes Qualitätsniveau bescheinigen“, so Potenberg. Jeder

Krebspatient wird mit seinem persönlichen Behandlungsordner mit sämtlichen Befunden und dem Beschluss der Tumorkonferenz entlassen.

Oberärztin Dr. Ellen Mahnke im Beratungsgespräch mit Brustkrebspatientin (Foto: Zimmermann)

Damit kann er seinen Krankheitsverlauf und den eingeschlagenen Therapieweg nachvollziehen und sich selbstständig eine Zweitmeinung einholen.
Das Evangelische Waldkrankenhaus Spandau ist das größte evangelische Krankenhaus in Berlin, Unfallkrankenhaus und Lehrkrankenhaus der Charité. In sieben Betten führenden Kliniken und neun medizinischen Zentren versorgen etwa 1.200 Beschäftigte jährlich 20.000 Patienten stationär und 30.000 ambulant. Das Unternehmen ist eine gemeinnützige Gesellschaft des privaten Rechts (gGmbH) und gehört neben sechs weiteren Kliniken zur Firmengruppe Paul Gerhardt Diakonie.

Kontakt

Evangelisches Waldkrankenhaus Spandau
Stadtrandstraße
555 – 561
13589 Berlin
Tel: 030 3702-0
Fax: 030 3702-2000
E-Mail: verwaltung@waldkrankenhaus.com
URL: http://www.pgdiakonie.de/Evangelisches-Waldkr.79.0.html

Zusätzliche Informationsquellen:

Webseite der Deutschen Krebsgesellschaft

UICC-Seite zum Weltkrebstag (engl.)

WHO-Empfehlungen (engl./span./franz./russ./chin.)