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Schüler zeigen die historischen Staakener Schätze

Schüler zeigen die historischen Staakener Schätze

Das Modellprogramm „Kulturagenten für kreative Schulen

Die Schule „Am Kleeblatt“ lädt zu einer historischen Zeitreise ein

Am Mittwoch den 5. September organisiert die Schüler der Schule am Staakener Kleeblatt einen Wandertag rund um das Schulgebäude und die unmittelbare Umgebung. Im Rahmen des Modellprogramms „Kulturagenten für kreative Schulen“ haben die Schüler nämlich eine Fotoausstellung, eine Soundcollage und einen historischen Rundgang entwickelt, der die Teilnehmer in die ästhetischen und künstlerischen Schätze des Kiez einweihen soll. Der Rundgang geht entlang des ehemaligen Fliegerhorsts zum Flugfeld und ins Zentrum von Staaken zurück. Der alte Zeppelin-Flughafen wird durch die Schüler zu neuem Leben erweckt.

Während dem Rundgang werden die Schüler an markanten Stellen anhalten und Experten und Zeitzeugen anhand einer von den Schülern entwickelten Soundcollage zu den historischen Begebenheiten abfragen.  Teilnehmer können zum Beispiel mehr über die Nutzung der Schule als Kaserne und später als Krankenhaus erfahren. Auch Fotogalerien und ein selbst gebauter Zeppelin werden die Zuschauer in die damalige Zeit wahrheitsgetreu zurückversetzen. Die Schätze von Staaken sind zum Greifen nahe.

Blindrundwanderweg im Hakenfelder Wäldchen

In Spandau wurden 510 Meter Wanderweg an Sehbehinderung angepasst

Der Blindenrundwanderweg im Hakenfelder Wäldchen wird heute um 13 Uhr von Baustadtrat Carsten Röding, Petra Wagner, die Vorsitzende vom Behindertenbeirat und Klaus Lefmann, dem Bezirksbeauftragtem für Menschen mit Behinderung eröffnet.

Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit verschiedenen Blinden- und Sehbehindertenvereinen ins Leben gerufen. Demnach können seit heute auch Menschen mit Sehbehinderung im Hakenfelder Wäldchen spazieren gehen.

Hinweiseschilder in Blindenschrift werden demnächst errichtet werden, um die Erkundung des Hakenfelder Wäldchens für Sehbehinderte zu erleichtern.

 

 

Enteignungen am Groß Glienicker See?


In Spandaus Ortsteil Kladow erhitzen sich die Gemüter

Erwartet auch das Ostufer ein solcher Streit?

Erwartet auch das Ostufer ein solcher Streit?

Groß titelten die Schlagzeilen in manchen Medien „bis zu 100 Anrainer auf der Kladower Seite des Sees sollen von Enteignung bedroht sein“. Was ist geschehen? In der BVV-Sitzung im Rathaus Spandau am 28.3. stimmte die BVV mit 27 Ja- gegen 25 Nein-Stimmen für den Bau eines Wanderweges auf der östlichen Seite des Glienicker Sees. „Der Groß Glienicker See gehört allen Spandauern“, so Christian Hass, der SPD-Fraktionsvorsitzende in der BVV. SPD und GAL wollen dort zukünftig einen 2,3 Kilometer langen Wanderweg einrichten. Zum Schutz des Sees soll ein 15 Meter breiter Uferstreifen frei von menschlicher Nutzung sein. Dazu müssten bestehende Anlagen abgebaut werden. Ein Teil der 15 Meter ist wegen des in den letzten Jahren gesunkenen Wasserspiegels quasi schon vorhanden.

Der Streit begann schon viel früher

Reisen wir ein wenig in die Vergangenheit. Schon 2008 forderte die SPD eine Beseitigung der unrechtmäßig errichteten Steganlagen und sonstigen Uferbebauungen. Im Zuge dieser Forderung gründeten etwa 60 Anrainer die „Initiative Pro Groß Glienicker See“. In der Folge gab es einige Gespräche mit dem Spandauer Natur- und Grünflächenamt, die offensichtlich nicht besonders erfolgreich verliefen.

Auf der Westseite des Sees, die einmal „im Osten“ lag, tobt derweil ein Streit um den dortigen Uferweg. Einige Anwohner errichteten Barrikaden auf dem Mauerradweg. Inzwischen beginnt dort das Enteignungsverfahren in einer niedrigen Stufe. Letztendlich geht es nur um die „Eintragung der Dienstbarkeit“, um den vor Jahren im Bebauungsplan festgelegten Weg durchzusetzen. Auf der 4. Groß-Glienicker-See-Konferenz wurde über die Zukunft der Uferwege referiert.

Der Bezirk erwirbt einen Teil des Glienicker Sees

Auf der Spandauer Seite gelangt bisher nur an zwei Badestellen an den See heran. Alle anderen Bereiche sind Privatbesitz. Anfang 2011 erwarb der Bezirk Spandau für 255.000 Euro einen größeren Teil der östlichen Uferseite von einem privaten Besitzer. Baustadtrat Carsten Röding sah den Kauf als „ein Zeichen für die Natur und das Naturerlebnis durch die Allgemeinheit“. Ein Streit, wie er auf der anderen Seite eskalierte, sollte in Spandau vermieden werden. Diese Ansicht teilte die „Initiative Pro Groß Glienicker See“ nicht. Sie hatte noch versucht, den Kauf zu verhindern.

Jahre werden ins Land gehen

Ganz so schnell wird es diesen Weg nicht geben. Die Anrainer wollen sich mit allen juristischen Mittel widersetzen: „jetzt müssen wir kämpfen. Bisher weist der Flächennutzungsplan nur eine etwa 20 Meter breite Grünfläche aus. In einem Bebauungsplan müsste weiteres geregelt werden. Das Verfahren, inklusive Bürgerbeteiligung, wird Jahre in Anspruch nehmen.

Den Vorwurf der „geplanten Enteignung“ weist die SPD zurück. In erster Linien sollen nur die Uferbereiche renaturiert werden. Letztendlich wolle sich der Bezirk nur das Vorkaufsrecht für die Grundstücke sichern. Man hätte viel Zeit.

 

Ralf Salecker

Ein Wanderweg für den Groß-Glienicker See


Bezirksverordnetenversammlung Spandau entscheidet sich für den Wanderweg

Der SPD-Antrag „Wanderweg Groß-Glienicker See“ der sich auch mit der Erhaltung eines ökologischen Gleichgewichtes und mit der Wasserqualität des Sees befasst, wurde von den Abgeordneten befürwortet. Demnach soll ein 15 Meter breiter Uferstreifen rund um den See von jeglicher Nutzung freigehalten und Verträge zur Nutzung der Wasserfläche nicht weiter verlängert werden. Der Groß-Glienicker See ist die einzige Wasserfläche, die das Land Berlin im Rahmen der europäischen Wasserrichtlinien gemeldet hat und ist damit auch überregional ein bedeutungsvoller Ort.

Das Bezirksamt ist jetzt damit beauftragt die Planung und den Bau eines Wanderweges in die Gänge zu leiten.

Der SPD-Fraktionschef Christian Haß sah in diesen Maßnahmen einen positiven Schritt nach vorne und betonte:

„Der Groß-Glienicker See ist für alle Spandauer da. Dafür hat sich die SPD eingesetzt.“

Die SPD versicherte, dass solche Fragen weiterhin im Sinne des Gemeinwohles bearbeitet werden würden und dass die Zusammenarbeit der Bürger und Verwaltungen auch in diesem Falle zu einer konstruktiven Lösung geführt hat.