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Veronika und der Weihnachtsmann

23.12.2012: Eine musikalische Weihnachtsgeschichte

Veronika und der WeihnachtsmannVeronika-Maria Winkelmann-Kowalski wünscht sich zu Weihnachten nichts sehnlicher
als einen neuen – kurzen – Namen. Als Sie am Heiligabend einen Mann im roten Mantel sieht, glaubt sie nicht , dass es der echte Weihnachtsmann ist. Was dann jedoch in der Heiligen Nacht passiert, so dass ihr Wunsch ganz in Vergessenheit gerät, erzählen die Kindermusiker Robert Metcalf & Dieter Sajok am 23. Dezember 2012 um 15:30 Uhr im Kulturhaus Spandau in ihrem Weihnachsliederprogramm „Veronika und der Weihnachtsmann“.

Eine märchenhafte Weihnachtsgeschichte mit Humor und Herz für Familien mit Kinder ab 4 Jahren.
Sonntag, 23. Dezember 2012, 15.30 Uhr Kulturhaus Spandau
Mauerstr. 6, 13597 Berlin

Infos & Karten:
Ticket: 5,50 €
Kartenbestellung: telefonisch unter 030 – 61402164, online unter
www.kindermusiktheater-berlin.de und vor Ort an der Tageskasse!
Veranstalter ist der KinderMusikTheater e.V.

Geänderte Öffnungszeiten

Auch die Jobassistenz feiert Weihnachten

Die Jobassistenz-SpandauHier die geänderten Öffnungszeiten der Jobassistenz für die letzten Wochen im Dezember 2012:

Freitag, den 21.12.2012 von 8.00 – 16.30 Uhr

Mittwoch, den 02.01.2013 von 8.00 – 18.00 Uhr (ab sofort wieder wie gewohnt!)

Vom 22.12.2012 bis 01.01.2013 hat die Jobassistenz Spandau geschlossen.

Weihnachtliche Tanz-Gala für die ganze Familie

So 09.12.2012, 16:00 Uhr
Kantgymnasium Spandau, Bismarckstr. 54, 13585 Berlin

Weihnachtliche Tanz-Gala für die ganze Familie
Die Tanzklassen der Musikschule präsentieren einen bunten Mix mit getanzten Märchenbildern, Riverdance, Walzer, Polka, Szenen aus Mama Mia und HipHop …
Eintritt frei

Wunderbare Weihnacht im Kulturparkcafè Kladow

Kaminstunde im Cafe „Heute Kinder, wird’s was geben…!“

Wenn Kinder am knisternden Kamin basteln, malen und gespannt Märchen hören und Eltern sich bei Kaffee, Kuchen, Plätzchen, Glühwein und anderen Leckereien entspannen können,  dann ist Weihnachtszeit im Kulturparkcafé!

Die Schauspielerin Silvia Kemper liest die schönsten Weihnachtsgeschichten.

Die Schauspielerin Silvia Kemper liest die schönsten Weihnachtsgeschichten.

Das Weihnachtsprogramm

An allen Tagen liest die Schauspielerin Silvia Kemper im kleinen Theatersaal die schönsten Weihnachtsgeschichten. Das sich daran anschließende Propramm ist abwechslungsreich:

25.11.2012, 14.30 Uhr – Danach fertigt die ganze Familie gemeinsam ihren eigenen, ganz persönlichen Adventskranz.

01.12.2012, 14.30 Uhr – Im Anschluss daran stellt die Familie gemeinsam ihre eigenen, ganz persönlichen Nikolausstiefel her.

08.12.2012, 14.30 Uhr – Anschließend werden Meisenringe hergestellt, die dann im Park aufgehängt werden.

15.12.2012, 14.30 Uhr – Gemeinsam werden Kekse und Bratäpfel gebacken.

22.12.2012, 14.30 Uhr – Es wird Weihnachtsbaumschmuck gebastelt und hergestellt. Somit wird zu einem unvergesslichen Nachmittag ins weihnachtlich geschmückte Café geladen, bei dem die kleinen und großen Gäste garantiert auf ihre Kosten kommen.

Eine Anmeldung ist erforderlich unter 030 23 46 42 78. Die Kosten betragen 6 Euro für Kinder, 9 Euro für Erwachsene und 5 € Materialkosten pro Person. Darin enthalten ist auch ein Getränk und Stück Kuchen pro Person.

Nach dem Vorlesen werden die Kleinsten rund um Weihnachten selbst aktiv.

Nach dem Vorlesen werden die Kleinsten rund um Weihnachten selbst aktiv. Fotos (2): Gabriele Schäfer

Silvia Kemper

Studierte Schauspiel in Berlin, ist in der freien Theaterszene aktiv und konzentriert sich vor allem auf das Kinder- und Jugendtheater. Seit 2008 steht sie mit Kindertheater-Produktionen wie „Die zweite Prinzessin“ von Gertrud Pigor, aber auch mit eigenen Stücken auf der Bühne. Sie arbeitet außerdem als Theaterpädagogin und Schauspiellehrerin an Grundschulen und in Jugendeinrichtungen. In Spandau war sie besonders während der Sprach- und Lesewoche im September aktiv.

Ein Ort mit Tradition

Die alte Villa direkt am See steht nicht nur an einem der schönsten Flecken Berlins, sie hat auch eine Geschichte. Einst versammelte der Mäzen Johannes Guthmann Künstler um sich, Max Reinhardt inszenierte auf einer Freilichtbühne im Park Stücke, Gerhardt Hauptmann und Max Liebermann gingen auf dem Gut ein und aus, und oben im ersten Stock hatte Max Slevogt sein Atelier. Die Gutspark Neukladow Bürgerstiftung wollte dieses Haus für die Berliner als Ort für lebendige Kultur sichern. Für fünfzehn Jahre wurde ein Pachtvertrag geschlossen. So konnte verhindert werden, dass das Gut an einen Privatmann fällt.

Adventszeit ist Bastelzeit

Bastelnachmittag im SchulUmweltZentrum

© Birgit H. / pixelio.de

© Birgit H. / pixelio.de

Am kommenden Wochenende wird im SchulUmweltZentrum Spandau zum Thema Advent, Weihnachten und Jahreswechsel gebastelt. Es gibt Anregungen und Schablonen, die es ermöglichen einige Bastelbeispiele nachzuarbeiten. Material und Werkzeug sind vorhanden. Jeder Teilnehmer kann bis zu fünf Bastelarbeiten erstellen.

  • Samstag, 17.11.2012 – 15.00 bis 18.00 Uhr
  • Sonntag, 18.11.2012 – 15.00 bis 18.00 Uhr

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Materialkosten betragen 6,00 € pro Person.
Weitere Informationen gibt`s unter (030) 335 18 52.

Wo?

SchulUmweltZentrum Spandau
Niederneuendorfer Allee 18
13587 Spandau

Sechsundvierzig Heiligabende

Quelle: www.webprinter.de

Szenische Lesung
Sa 15.12.2012 | 20 Uhr

Sechsundvierzig Heiligabende

45 mal hintereinander brennen die Kerzen am Baum, in guten und in trüben Zeiten – merkwürdige und seltsame Weihnachtsmänner treten auf – sogar gotische Steine werden lebendig und versammeln sich zu einer großen Weihnachtsprozession – ein Eselchen schildert sein Erlebnis der »Heiligen Nacht« – und schließlich fällt der Vorhang über eine mit Tränen gesalzene Weihnacht.

Ketevan Warmuth am Flügel, Friedhelm Eberle liest.

Kartenvorbestellung erbeten unter Tel.: (030) 333 14 14 oder info@galerie-spandow.de

Kinderweihnachtsfeier wie zu Großmutters Zeiten

Quelle: www.webprinter.de

Kinderweihnachtsfeier
Sa 08.12.2012 | 15-19 Uhr

Kinderweihnachtsfeier wie zu Großmutters Zeiten

Der neu gegründete Lions Club Berlin-Spandau lädt zum Kinderweihnachtsmarkt in den brose-hof und in den Kunstsalon. Leib und Seele wird es freuen!

Weihnachten für Sternfreunde

Quelle: www.webprinter.de


Freitag, 21. Dezember 2012, 19.00 Uhr:

-Treffpunkt ist das Restaurant La Lumaca, Heerstraße 438-

Bei einem gemütlichen Zusammensein können wir die Aktivitäten und Erfolge des letzten Jahres Revue passieren lassen.
Zur Teilnahme an unserem traditionellen Weihnachts Julklap bringen alle, die an der Verlosung teilnehmen möchten, ein kleines, nett verpacktes Geschenk mit „astronomischem Bezug“ im Wert von etwa 10 Euro mit.

– Eintritt: 4 € , ermäßigt 2 € –

Keine einheitliche Weihnachtsbeleuchtung in der Pichelsdorfer Straße

Neues aus der Wilhelmstadt

Leerstand in der Wilhelmstadt (Foto: Ralf Salecker)

Leerstand in der Wilhelmstadt (Foto: Ralf Salecker)

Ein neues Treffen des Forum Geschäftsstraßenmanagement in der Spandauer Wilhelmstadt, bei dem Anwohner, Dienstleister, Vermieter, Interessierte, Einzelhändler, die Stadtteilvertretung, der Verein Meine Wilhelmstadt, Kunstschaffende und viele mehr zusammenkommen könnten, um sich über das Geschehen im Sanierungsgebiet Wilhelmstadt zu informieren. Einige Treffen hat es schon gegeben. Die Anzahl der Neugierigen hält sich in Grenzen. Immer wieder sind es die „üblichen Verdächtigen“, die sich informieren wollen. Ab und an kommen neue Gesichter hinzu. Dabei hätten sie diesmal wieder allen Grund gehabt, dabei zu sein.

Stadtteilzeitung für die Wilhelmstadt

Vor einiger Zeit wurde vom Bezirksamt Spandau die Suche nach einer Stadtteilzeitung für das Sanierungsgebiet Wilhelmstadt ausgeschrieben. Eine Person oder ein Team wurde gesucht, welches die komplette Abwicklung einer Zeitung übernehmen kann. Dies ist nun gefunden. Ulrike Steglich und Christoph Schaffelder, die auch schon drei andere Stadtteilzeitungen (Moabit, Wedding, Mitte) in ihrem Programm haben, bekamen den Zuschlag.

Beide stellten sich vor und beschrieben allgemein, wie die neue Zeitung inhaltlich aussehen könnte. In erster Linie geht es um die Information und Einbindung der Wilhelmstädter, speziell der Gewerbetreibenden und Dienstleister, in das Sanierungsgeschehen. Sie hoffen auf eine rege Beteiligung der unterschiedlichen Akteure im Kiez im Rahmen dieser gedruckten Diskussionsplattform, die später an den unterschiedlichsten Stellen zur kostenlosen Mitnahme ausliegen wird. Ambitioniertes Ziel ist die Stärkung der Verbundenheit der Bewohner mit ihrer Umgebung.

Manch Wilhelmstädter, wäre es lieber gewesen, ein Spandauer hätte den Zuschlag erhalten. Worauf das neue Team schlagfertig konterte, aus der Mitte Berlins bräuchten sie nur eine halbe Stunde, um nach Spandau zu gelangen. So müssten auch andere Berliner denken, wenn es darum geht, Spandau einen Besuch abzustatten.

Handwerkerführer für die Wilhelmstadt

Ein erstes Probeexemplar eines Handwerkerführers für das Sanierungsgebiet Wilhelmstadt wurde zur kritischen Begutachtung gezeigt. Das kleine Heftchen entstand anlässlich des „Tag des Handwerks“, der in der Neustadt und eben auch in der Wilhelmstadt durchgeführt wurde. Fast 70 Handwerksbetriebe in den Geschäftsstraßen des Sanierungsgebietes finden sich dort wieder. Nicht alle wollten dabei sein, mache, weil sie sich nicht als Handwerker sahen.

Natürlich kann so ein Heft nicht wirklich vollständig sein. Fehlende Betriebe waren schnell gefunden. Der eine oder andere war überrascht, gleichartige Betriebe in unterschiedlichen Rubriken wiederzufinden. Die Einteilung ergab sich aus der unterschiedlichen Selbsteinschätzung. Tattoo-Studios in der Rubrik „Schönheit & Gesundheit“ zu entdecken, rief ein wenig Schmunzeln hervor. Fehlende Bäckereien wurden bemängelt, stellten sich aber schnell als reine Aufback-Shops heraus, die als Einzelhändler zahlten, nicht als Handwerker. Um die ging es aber in diesem Heftchen.

Vergleichbare Hefte, mit anderen Schwerpunkten sind für die Zukunft geplant.

Lebendiger Adventskalender und Weihnachtsbeleuchtung

24 Tage im Dezember, 24 Türen des Kalenders und 24 Akteure aus der Wilhelmstadt, von der Kirche bis zum Dienstleister, sollen in einem begrenzten Zeitfenster des Tages ein besonderes Angebot präsentieren. Das kann von Glühwein reichen, über Musikeinlagen, bis zur Vorführung typischer berufsspezifischer Arbeiten. Fast ein Dutzend haben sich schon gefunden, weitere können sich gerne beim Geschäftsstraßenmanagement melden, welches die Aktion koordiniert.

Eine einheitliche Weihnachtsbeleuchtung wird es in der Pichelsdorfer Straße nicht geben. Zu gering scheint das allgemeine Interesse – oder zu hoch die Kosten. Selbst die Minimalversion eines kleinen Weihnachtsbaums vor den Geschäften, ausgestattet mit einer Lichterkette, zum Preis von etwa 25 Euro stieß auf wenig Resonanz. „Wir haben ja unsere eigene Dekoration“, hieß es da oft. Von der war aber im letzten Jahr nur wenig zu erkennen.

 

Ralf Salecker

Der Spandauer Weihnachtsmarkt 2012

Spandauer Weihnachtsmarkt 2012Schnee, Unterhaltung und Weihnachtszauber pur

Vom 26. November bis zum 23. Dezember öffnet der 39. Spandauer Weihnachtsmarkt wieder seine Pforten. Wie jedes Jahr wird der Weihnachtsmarkt von Partner für Spandau GmbH in der Altstadt veranstaltet und für eine ausgelassene und gemütliche Weihnachtsstimmung sorgen. Mit seinen 250 Schaustellern, Marktständen und Kunsthandwerkern ist er der größte Weihnachtsmarkt in ganz Berlin und bietet eine Vielfalt an weihnachtlichen Köstlichkeiten und Geschenkmöglichkeiten an. An den Adventswochenenden erhöht sich die Zahl der Anbieter auf 400. Auch ein ausgefallenes Bühnenprogramm wird alle großen und kleinen Besucher, insbesondere jeden Freitagabend, in Staunen versetzen. Jeden Mittwoch ist Familientag:  An diesem Tag bietet jeder Stand ein Produkt zum Sonderpreis an. Am 26. November wird der Weihnachtsmarkt mit dem Bühnenauftritt vom deutschen Country-Musiker Larry Schuba eröffnet.

Die Redaktion Mein-Spandau.info wird auch dieses Jahr live dabei sein und ausführlich über den 39. Spandauer Weihnachtsmarkt berichten. Hier noch ein kleines Video vom letzten Jahr zum Vorgeschmack.

Sicherlich wird die Stimmung auf dem Weihnachtsmarkt 2012 genau so gut sein:

Spandauer Weihnachtsmarkt 2012 Öffnungszeiten:

Montag bis Donnerstag 11 – 20 Uhr
Freitag 11 – 21 Uhr
Samstag 11 – 22 Uhr
Sonntag 11 – 20 Uhr

So kommen Sie umweltfreundlich zum Weihnachtsmarkt Spandau 2012

U-Bahn: U Altstadt Spandau: U7
Bus: U Altstadt Spandau: X33 Breite Str./Markt: 130

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Weitere Berliner Weihnachtsmärkte im Jahr 2012:

Charlottenburg-Wilmersdorf

Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche
Weihnachtsmarkt vor dem Schloss Charlottenburg

spandauer Weihnachtsmarkt 2012Friedrichshain-Kreuzberg

Chanukka Markt im Jüdischen Museum
KiezWeihnacht – Weihnachtsmarkt in Friedrichshain
Stralauer Weihnachtsmarkt

Berlin-Mitte

Weihnachtszauber auf dem Gendarmenmarkt
Winterwelt und Weihnachtsmarkt Potsdamer Platz
Weihnachtsmarkt im Sony Center
Weihnachtsmarkt vor dem Roten Rathaus
Weihnachtsmarkt am Opernpalais
Weihnachtsmarkt auf dem Alexanderplatz

Berlin-Neukölln

Alt-Rixdorfer Weihnachtsmarkt

Reinickendorf

Kunsthandwerklicher Weihnachtsmarkt in Frohnau

Steglitz-Zehlendorf

Weihnachtsmarkt im Jagdschloss Grunewald
Adventsmarkt auf der Domäne Dahlem

Tempelhof-Schöneberg

Weihnachtsmarkt auf dem Winterfeldtplatz

Treptow-Köpenick

Weihnachtsmarkt auf dem Schlossplatz Berlin-Köpenick
Weihnachtlicher Kunst & Trödelmarkt Friedrichshagen

Pankow

Lucia Weihnachtsmarkt in der Kulturbrauerei
Adventsmarkt am Kollwitzplatz

Weitere Weihnachtsmärkte in Berlin gibt es bei Das Örtliche zu entdecken.

Weihnachtsmarkt des Johannesstifts

Der Weihnachtsmarkt im Evangelischen Johannesstift öffnet am 02. Dezember 2012 von 10:00 bis 19:00 Uhr.

Traditionelle X-mas Rockparty

EINE NACHT –EINE TRADITION !!!
Die ultimative Rockparty nach Gänsebraten,
Weihnachtsliedern und Geschenke auspacken.

Wann: 24.12.2011 ab 22.00 Uhr

Wo: Ballhaus Spandau, Dorfstraße 5 in 13597 Berlin

Eintritt: 7,00 Euro

Tierische Weihnachten in Spandau


Wenn Kinder ihren Willen durchsetzen und Erwachsene ihren Träumen frönen

Kuschlige Haustiere als Stofftierersatz?

Kuschlige Haustiere als Stofftierersatz?

Das Fest der Liebe naht mit Riesenschritten. Wer kennt das nicht oder hat es in seiner eigenen Kindheit selbst getan? Der Wunsch nach einem Haustier! Kinder wünschen sich Tiere zu Weihnachten, weil sie darin ein großes lebendiges Kuscheltier sehen – das perfekte Kuscheltier. Es fällt allen Eltern sehr schwer, diesem Wunsch nicht nachzukommen. Große Kinderaugen, aber auch lautstarkes Geschrei und noch viel mehr Tränen können ein ausgesprochen wirksames Druckmittel sein.

Die Brandenburgische Verbraucherschutzministerin Anita Tack mahnte vor einigen Tagen:

„Keinesfalls sollte spontan ein Tier als Weihnachtsgeschenk gekauft werden. Vor deren Anschaffung sollten die Anforderungen an die artgerechte Haltung der Tiere intensiv bedacht werden. … Haustiere sind kein Spielzeug. Ihre Haltung bringt für einen langen Zeitraum ein erhebliches Maß an Verantwortung, Pflichten und Kosten mit sich.“

Natürlich ist den Eltern bewusst, das sie mit der Erfüllung des Wunsches keinem einen guten Gefallen tun. Aber auch Eltern wollen von ihren Kindern geliebt werden. So wird der innige Wunsch der Kleinen wider besseren Wissens in die Tat umgesetzt.

Ob Kinder sich der Verantwortung bewusst sind, die mit der Anschaffung eines Vierbeiners oder gefiederten Freundes verbunden ist. Der Wunsch oder die feste Absicht, diese zu übernehmen ist ganz bestimmt da. Anfangs sogar die Zeit dafür. Gerade letztere wird sehr schnell zum Problem werden. Immer nach solch großen Feiertagen haben Tierheime einen besonders großen Zulauf. Zum Glück, muss man fast sagen, landet schließlich manch ein Tierchen auf der Straße.

Exoten für die Erwachsenen

Nun kann man nicht immer den lieben Kleinen die Schuld am Kauf von neuen Hausgenossen geben. Exotische Tiere üben auf manch Erwachsenen eine große Faszination aus. Die Zahl an Spinnen, Schlangen, Echsen, Schildkröten und anderen nichtheimischen Tierarten in deutschen Haushalten nimmt stetig zu. Geschützte Tierarten werden in Koffern aus fernen Ländern eingeführt. Erst letztens ist dem Zoll ein Fund im Wert von vielen Tausend Euro gelungen. Da macht es nichts, wenn der größte Teil der Tiere den Transport nicht überlebt hat. Der Rest kann immer noch für viel Geld verkauft werden. Ehrliche Tierhändler, die ein Geschäft und Angestellte unterhalten müssen, können mit den Dumpingpreisen der Tiermaffia nicht konkurrieren. In Spandau gab es einmal eine ganze Menge Zoofachgeschäfte. Man kann sie inzwischen an den Fingern einer Hand abzählen.

Hauptsache billig

Nicht immer ist die Herkunft der kuscheligen Tiere bekannt, auch ist es den Käufern egal, so lange das Tierchen nur billig ist. Ein scheinbares Rasse-Haustier wird da ohne zu überlegen genommen. Oft kommen die Tiere aus Osteuropäischen Zuchten, wo sie unter problematischen Bedingungen gezüchtet werden. Ob nun über das Internet oder als Zeitungsinserat, wann immer eine solche Anzeige verlockend ins Auge fällt, sollten sich die potentiellen Käufer klar machen, das manche Preise unter vernünftigen Zuchtbedingungen nicht möglich sind. Wer solche Tiere kauft, tut denen nichts Gutes, vielmehr feuert er so einen boomenden Markt an, bei dem schon vorher viele auf der Strecke geblieben sind. Tierschutzorganisationen raten grundsätzlich vom Kauf von Tieren aus ungeklärter Herkunft ab.

Kann man nun noch ruhigen Gewissens an den Erwerb eines Haustieres denken? Natürlich. Alles ist möglich, man muss sich nur der Verantwortung bewusst sein, die mehrere Jahre zu tragen ist. Vor allem verursachen Tiere Dreck und viel Arbeit, manche Lärmen – besonders wenn sie länger alleine gelassen werden. Es sollte nur nicht unbedingt die Weihnachtszeit sein, in der man sich ein Tier anschafft. In der großen Hektik kann sich ein Tier kaum in Ruhe eingewöhnen. Natürlich gehört auch eine ausführliche Information über die Bedürfnisse der Tiere dazu. Die bekommen sie in den Zoofachgeschäften.

Aus einer kleinen unscheinbaren Echse kann im Laufe der Jahre ein mehrere Meter langes Ungetüm werden. Was geschieht dann? Im Südpark und im Spandauer Stadtforst tummeln sich aus Nordamerika stammende Rotwangen-Schmuckschildkröten im Wasser, ausgesetzt von ihren Besitzern, weil es einmal hieß, dass ihr Besitz meldepflichtig werden sollte.

 

Ralf Salecker

Schwarzblond „Schwarzblonde Weihnacht“

Fr. 16.12. | 20 Uhr
Sa. 17.12. | 20 Uhr
Eintritt: 15,- € / ermäßigt 12,- €

Für alle großgebliebenen Kinder präsentieren Schwarzblond ihre „Schwarzblonde Weihnacht“. In leuchtenden Regenbogenfarben rieselt der Schnee zwischen vier Oktaven und glamourösen Kostümen. Herzgeschwollene Poesie trifft auf bittersüsse
Realität. Frohe Weihnachten!

Kartentelefon: 030 – 333 40 -21 / -22

Weihnachtliche Musik im Kerzenschein

Donnerstag, der 15.12.2011, 17:00 und 19:00 Uhr

Weihnachtliche Musik im Kerzenschein. Mit Gesang- und Instrumentalsolisten der Komischen Oper

Leitung: H.-J. Scheitzbach

Weihnachtlichen Jahreabschlussfeier im Jugendkulturzentrum Haveleck

Weihnachtlichen Jahreabschlussfeier im Jugendkulturzentrum Haveleck (Pulvermühlenweg 10-13599 Berlin-Haselhorst) am Freitag den 16. Dezember ab 16:00 Uhr

Ein besinnliches zusammen sein mit Weihnachtsmusik.
Bei trockenem Wetter kann an Feuerkörben Stockbrot gebacken werden.
Bei Regen festliche Atmosphäre im Haus.
Um 16:00 Uhr zeigen wir einen Weihnachtsfilm, danach die Weihnachtskinderdisco.
Es gibt warmen Kakao, Fruchttee, Bratwurst und für die Eltern Glühwein.

Infos auch auf: http://www.haveleck.de

Die Weihnachtsgeschichte in XXL am 15.12.2011

Ein Puppenspiel mit vier Meter großen Figuren erzählt am 15. Dezember um 18.00 Uhr vor der Jeremiakirche in der Siegener Straße die Weihnachtsgeschichte. Kleine und große Besucher sind bei freiem Eintritt eingeladen, sich von hintersinnigen Texten und Spielszenen mit viel Humor vom Geheimnis des Weihnachtsfestes bezaubern zu lassen.
Die übergroßen Marionetten werden von bis zu 15 Puppenspielern und Technikern zum Leben erweckt und begleitet. Zum dritten Mal spielt das im Prenzlauer Berg ansässige Ensemble unter Leitung von Peter Pan (Piotr Szczeniowski) die Geschichte nach den biblischen Texten in der Spandau und bringt so Weihnachten dorthin, wo es hingehört, in den öffentlichen Raum, unter die Menschen. Das Puppenspiel ist sicher ein Höhepunkt im Rahmen des Lebendigen Adventskalenders.