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Stadtteilfest im Falkenhagener Feld

Das Jubiläumsjahr beginnt

8. Stadteilfest im Falkenhagener Feld (Foto: Ralf Salecker)

8. Stadteilfest im Falkenhagener Feld (Foto: Ralf Salecker)

Das 8. Stadtteilfest der Sozialen Stadt im Falkenhagener Feld bot diesmal neben den regulären Veranstaltungen ein Podium für den Start ganz anderer Festlichkeiten. Nach der erfolgten Einweihung des neuen Quartiersplatz an der Westerwaldstraße beginnen nun auch die Feierlichkeiten zu 50 Jahre Falkenhagener Feld.

Schaut man sich heute das Meer von Häusern entlang der Falkenseer Chaussee an, fällt es schwer, sich vorzustellen, dass hier vor rund fünfzig Jahren Kleingärten und eine schmale holprige Straße das Bild bestimmten. Nach dem Krieg war Wohnraum knapp. Moderne und bezahlbarere Wohnungen mussten her. So entstanden neben den größeren Siedlungen im Märkischen Viertel und der Gropiusstadt auch hier im Falkenhagener Feld Wohnungen. Diese drei Großsiedlungen boten erschwingliche Wohnungen für zehntausende Menschen in Berlin. Im November 1962 war die Grundsteinlegung für die ersten Gebäude im Siegener Viertel.

Jahrzehnte später war das Falkenhagener Feld etwas in die Jahre gekommen. Der jetzige Quartiersplatz diente als Parkplatz. Infrastrukturmaßnahmen sollten die Aufenthaltsqualität in diesem Teil des Falkenhagener Feldes verbessern, indem ein zentraler lebendiger Quartiersplatz als Identifikationsort und Treffpunkt für die Bewohnerinnen und Bewohner geschaffen wird. Ein bedeutsamer Schritt dabei war der Umzug der Stadtteilbibliothek in den modern ausgebauten ehemaligen Supermarkt im kleinen Einkaufszentrum an der Westerwaldstraße. Sie rückte von einer unattraktiven Randlage ins Zentrum des Geschehens. Gemeinsam mit der Zuflucht-Kirchengemeinde und dem Klubhaus, unter der neuen Leitung von Hakan Budak, bilden alle nun einen lebendigen Treffpunkt im Falkenhagener Feld, der wieder zum Verweilen einlädt. Fahrzeuge dürfen in diesem Bereich, der jetzt als Spielstraße ausgewiesen ist, nur mit Schrittgeschwindigkeit fahren. Finanziert wurden die Baumaßnahmen aus dem Städtebauförderprogramm „Stadtumbau West“.

„Zusätzlich zu den Straßenflächen des Landes Berlin sind Grundstücksteile des Wohnungsunternehmens GSW und der Zuflucht-Kirchengemeinde in den Platz einbezogen und einheitlich gestaltet worden. Es ist somit ein zentraler Aufenthaltsort und nachbarschaftlicher Treffpunkt entstanden, der wichtige Jugend-, Sozial-, und Bildungseinrichtungen miteinander verbindet und in Zukunft näher zusammenrücken lässt.“

Vor der Stadtteilbibliothek weihten Spandaus Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank und die Stadträte Carsten-Michael Röding und Gerhard Hanke eine Skulptur ein, in der sich viele Werke B. Travens, des Namensgebers der gleichnamigen Schule im Falkenhagener Feld widerspiegeln. Die Skulptur, ein Mensch, geformt aus unzähligen stählernen Buchstaben, trägt die Überschriften vieler Werke des Schriftstellers in sich. Zu den bekanntesten Werken B. Travens gehören die Romane „Das Totenschiff“ und „Der Schatz der Sierra Madre“.

Das 8.Stadtteilfest bot erstmalig die Gelegenheit, den 5500 Quadratmeter großen Platz zu testen. Mehr als 50 Initiativen aus dem Falkenhagener Feld und anderen Spandauer Ortsteilen nutzten die Gelegenheit, sich und ihre Arbeit persönlich vorzustellen und um mit Nachbarn und Bewohnern, Aktiven und Akteuren ins Gespräch zu kommen. Endlich konnten die großen „Treppen“ des Klubhauses passend genutzt werden. Wie in einer Arena konnten die Zuschauer gemütlich sitzend das abwechslungsreiche Geschehen auf der Bühne verfolgen. Schon jetzt freuen sich viele auf das 9. Stadteilfest im nächsten Jahr. Der Zeitraum bis dahin wird mit Ausstellungen, Aktionen und Vorträgen zum Jubiläum des Falkenhagener Feldes gefüllt sein. Langeweile kann folglich nicht aufkommen.

 

Ralf Salecker

Vom Recklingshauser Weg in die Westerwaldstraße

Der Kinder- und Jugendgesundheitsdienst zieht um

Der Kinder- und Jugendgesundheitsdienst zieht um!

Der Kinder- und Jugendgesundheitsdienst zieht um! © Foto: Sigrid Rossmann / pixelio.de

Aufgrund der Umzugsmaßnahmen findet die letzte Sprechstunde des Kinder- und Jugend- gesundheitsdienstes am Montag, den 29.10.2012 von 13.00 bis 15.00 Uhr zum letzten Mal am Standort Recklingshauser Weg statt. Die neuen Räumlichkeiten befinden sich in der Westerwaldstraße und sind ab Montag, den 12.11.2012 von 13.00 bis 15.00 Uhr zu regulären Sprechstunde geöffnet.

Neue Adresse des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes ab 12.11.2012,

Westerwaldstraße 19-21
1. OG (ehemalige Räume der VHS)
13589 Spandau

Während der Umzugsmaßnahmen kann der Kinder- und Jugendgesundheitsdienst in der Klosterstraße 36 (13581 Spandau) aufgesucht werden. Die Sprechzeiten sind hier dienstags von 13.00 bis 15.00 Uhr und freitags von 9.00 bis 11.00 Uhr. Telefonisch ist die Außenstelle in der Klosterstraße unter (030) 90 279 22 54 erreichbar.

Kinderrestaurant im Falkenhagener Feld

Förderverein „eff-eff Kinder im Restaurant Spandau e.V.“ feierte am Samstag sein 10-jähriges Jubiläum

Kindern eine Chance geben, nach der Schule warm zu essen, sich mit anderen zu treffen, Hausaufgaben zu machen und einfach mal mit jemandem zu sprechen, wenn es nicht so gut läuft – was sich vor 10 Jahren aus dem Kreis des Rotary-Clubs „Berlin-Zitadelle“ entwickelt hat, ist heute nicht mehr wegzudenken und hat schon viele Familien entlastet. In zehn Jahren haben die Spandauer Rotarier das Kinder-Restaurant mit mehr als 200.000 Euro finanziell unterstützt.

Gespannte Gesichter beim Unterhaltungsprogramm zum Jubiläum.

Gespannte Gesichter beim Unterhaltungsprogramm zum Jubiläum.

Jugendamt und Verein kooperieren

Auf Grund der sich rapide verschlechternden familiären und sozialen Rahmenbedingungen für Kinder und Jugendliche entstand die Idee des Kinderrestaurants, wie es sie auch in mit der Arche oder in Spandau mit dem Jonas Haus gibt. Vor allem im Falkenhagener Feld leben Familien verschiedener Kulturkreise sowie aus unteren sozialen Schichten. Das damalige Jugendamt unter Leitung des Bezirksstadtrats Fredy Stach realisierte im Klubhaus Falkenhagener Feld bereits frühzeitig ein preiswertes Frühstücks- und Mittagsangebot. Jedoch wenige Jahre später wurden die Personalmittel drastisch gekürzt, so dass die Einrichtung vor der Schließung stand. Am 1. Juli 2002 wurde daher aus dem Kreis der Mitglieder des Rotary-Club Berlin Zitadelle der Verein „eff-eff Kinder im Restaurant Spandau e.V.“ gegründet. Zwischen dem Jugendamt und dem Verein entwickelte sich so eine enge Kooperation. Mit ehrenamtlichen Mitarbeitern und der Teilfinanzierung aus Spenden konnten seither bis zu 10.000 Essen pro Jahr für benachteiligte Kinder, Senioren und Eltern aus dem sozial schwachen Umfeld produzieren und ausgeben werden.

Gutes Essen zu erschwinglichen Preisen für Alt und Jung.

Gutes Essen zu erschwinglichen Preisen für Alt und Jung. Fotos: Patrick Rein

Mehr als nur Essen

Das Kinderrestaurant ist ein Treffpunkt für Kinder und deren Familien. Gemeinsam mit ehrenamtlichen Betreuern lernen die Kinder die Regeln eines gepflegten Umgangs. Die Betreuer bauen Beziehungen zu den Kindern und Jugendlichen auf, werden so zu Ansprechpartnern für Probleme. Auf diese Weise kommen sie ins Gespräch mit dem sozialen Umfeld, wie Familie und Freunde, und können auch dort helfen. Die Betreuer übernehmen zunehmend die ursprüngliche Funktion einer Bezugsperson, welche in den Familien selbst oftmals verloren gegangen ist. Zudem unterstützt die Hausaufgabenhilfe die schulische Bildung und hilft bei der Integration in die Klassengemeinschaft. Da das Analphabetentum im Falkenhagener Feld ein großes Problem darstellt, ist dessen Bekämpfung ein besonderes Anliegen. So versuchen die ehrenamtlichen Helfer des Vereins durch Leseprojekte die Kinder an Bücher und Lesematerial heranzuführen.

Mit diesen und noch mehr Angeboten wie den vier Kegelbahnen zur Freizeitgestaltung bildet das Kinderrestaurant einen wichtigen Bestandteil für die Zukunft von Kindern und Jugendlichen sowie dem sozialen Miteinander. Gratulation und viel Erfolg für die nächsten Jahrzehnte!

Patrick Rein

Menschliche Tragödie statt Kriminalfall

Meldung über Tötungsdelikt entpuppte sich als schweres Schicksal

Gestern sorgte die Meldung über ein Tötungsdelikt mit anschließendem Suizidversuch für Aufregung. Demnach hatte in der Westerwaldstraße ein 77-jähriger Rentner an seiner 76-jährigen Ehefrau ein Tötungsdelikt begangen und sich anschließend versucht selbst das Leben zu nehmen. Doch mittlerweile kamen nach den Ermittlungen und der Obduktion menschlich weitaus tragischere Ergebnisse zu Tage. Das Wichtigste vorweg: Der Ehemann ist nicht Schuld am Tod seiner Frau! Nach derzeitigem Ermittlungsstand erlag die Frau einer schweren Krankheit, wie uns ein Polizeisprecher mitteilte. Der genaue Verlauf lässt sich bisher nur mutmaßen, doch wahrscheinlich ist, dass der Mann nachdem er seine Lebenspartnerin Tod aufgefunden hatte, selbst den Lebenswillen verlor und einen Suizidversuch unternahm. Er befindet sich nach seinen schweren Verletzungen immer noch zur medizinischen Behandlung im Krankenhaus.

Bekannte hatte am Montagmorgen die Polizei alamiert nachdem das Ehepaar für sie unerreichbar war. Den eintreffenden Beamten öffnete der Mann auf deren klopfen die Tür. Im Schlafzimmer entdeckten die Polizisten dann die tote Frau. Eine menschliche Tragödie und nach derzeitigem Ermittlungsstand ein schwer zu verkraftendes Schicksal für den Rentner.

MUSIK-WORKSHOP | NACHWUCHSMUSIKER GESUCHT


Montag 25. bis Freitag 29. Juni 2012, 12 – 16 Uhr im Klubhaus

Eingeladen sind alle jungen Musiker. Die Musiker der JTW CHANDRA BERNS, DAVID BECK und OLAF NIERHAUS proben mit ihnen für einen Liveauftritt ihre Songs, Hits vom Michael Jackson, KatePerry, Ich und Ich und anderen. Wir nehmen im Tonstudio eure CD auf und bereiten euren Live-Auftritt auf der CD-Release-Party vor, siehe unten.

und danach:

Freitag, 29. Juni 2012, 17 – 20 Uhr im Klubhaus

>>> LIVE-AUFTRITT | CD-RELEASE | PARTY FÜR ALLE

Auftritt aller Gruppen, die am Workshop teilgenommen haben vor
Freunden und anderen Musikern. Herzlich eingeladen seien hier auch
alle Mitglieder und Freunde der JugendTheaterWerkstatt und auch Du!

OFFENE BÜHNE | MUSIKER GESUCHT

Sonntag, 24. Juni 2012, 16 – 19 Uhr im Klubhaus

Hip-Hop, R&B, orientalische, russische, afrikanische und andere Weltmusik | Eingeladen zur 2. Auflage unserer multikulturellen OFFENEN BÜHNE sind wieder alle Musiker, jeden Alters, jeder Hautfarbe, und jeden Genres, um mit uns & anderen zusammen zu jammen. Angesagt haben sich diesmal auch Berliner Musiker mit algerischen, aserbeidschanischen, indischen, nepalesichen und türkischen Wurzeln aus den Gruppen NUMiDiA SOUND (Musik aus Algerien und Nordafrikas:

Amazigh & Rai & Chaabi-Musik der Berber), INTEGRA (Musik aus Aserbeidschan, Bulgarien, Europa, Indien, Iran, Türkei und Rembetiko, die Musik der emigrierten Griechen) und BACK TO INDIA (Indische Musik mit europäischem Einfluss, Tabla, Sitar, Gitarre, Banjo). Mit dabei sind auch die Musiker der JTW CHANDRA BERNS, DAVID BECK und OLAF NIERHAUS und natürlich alle Freunde der Guten Musik, die wieder einmal live zuhören, zuschauen und mit uns einen entspannten Sonntagnachmittag verbringen wollen. Sei auch dabei!