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Bulldogs gewinnen Heimspiel

Nach zwei abgesagten Spielen konnten die Spandau Bulldogs im Jubiläumsjahr ihr erstes Heimspiel gewinnen.

Nach zwei abgesagten Spielen fand am vergangenen Samstag endlich das erste Heimspiel der Regionalliga Ost im Spandauer Helmut-Schleusener-Stadion statt. Für die Bulldogs ging es dabei gleich gegen den Tabellenführer Red Cocks aus Frankfurt Oder, denen sich das Team aus Spandau bereits im Hinspiel knapp mit 5:14 geschlagen geben musste.

Die Spandau Bulldogs konnten das erste Heimspiel der Saison gleich gegen den Tabellenführer gewinnen.

Die Spandau Bulldogs konnten das erste Heimspiel der Saison gleich gegen den Tabellenführer gewinnen.

Zweite Niederlage in Berlin

Mut machte den Gastgebern jedoch die Niederlage der „Kampfhähne“ eine Woche vorher gegen die Berlin Bears. Die Bulldogs gingen dementsprechend motiviert in die Partie. Mit der richtigen Einstellung in einem abwechslungsreichen als auch ausgeglichenen Spiel konnte sich letztendlich die Mannschaft selbst sowie das Publikum dann mit dem ersten Heimsieg der Saison belohnen. Wiederholt äußerst knapp hieß es in diesem Fall jedoch 21:16 für die Bulldogs, welche in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen feiern. Nach 4 Spielen und vier Punkten befindet sich die Mannschaft momentan auf dem vierten Rang. Die Leipziger konnten trotz der zwei Niederlagen – jedoch mit bereits 8 absolvierten Spielen – weiterhin die Tabellenspitze behaupten.

Am Samstag tritt der Nachwuchs der Bulldogs ins Rampenlicht.

Am Samstag tritt der Nachwuchs der Bulldogs ins Rampenlicht. Fotos (2): Patrick Rein

Doubleheader der Jugendmannschaften

Und auch diesen Samstag steht wieder Football auf dem Sportprogramm im Bezirk. Am 17. August kommt zuerst die B Jugend der Bulldogs um den neuen Headcoach Cüneyt Özkan zum Zug. Die Jungdoggen machen gerade ein Jahr des Umbruchs durch und konnten noch kein Spiel für sich entscheiden. In der Sommerpause wurde nun die Coaching Crew umgestellt und somit kann es am Samstag ein spannendes Spiel gegen die Berlin Rebels werden. Im eigentlichen Hauptspiel treten dann jedoch die Spandau Bulldogs A Jugend gegen die Berlin Kobras an. Das Hinspiel konnten die Bulldogs knapp für sich entscheiden und gingen danach ungeschlagen durch die bisherige Saison, während sich die Kobras nach der Niederlage auch den Chemnitz Varlets geschlagen geben mussten. Daher stehen die Kobras unter besonderem Zugzwang: Nur ein Sieg am Samstag kann die Meisterschaftshoffnungen der Wilmersdorfer noch aufrechterhalten. Die Bulldogs unter Head Coach Leeroy Foster hingegen wollen ihre Siegesserie – welche seit der Neugründung der A Jugend vor 2 Jahren andauert – fortsetzen und dadurch die Möglichkeit erhalten am 1.9. im eigenen Stadion gegen die Chemnitz Varlets die Meisterschaft in der Regionalliga nach Spandau zu holen.

Patrick Rein

8. Gastro Cup

Spandauer Gastronomie kickt für guten Zweck

Ohne sie wäre keine Sportveranstaltung möglich: Die Schiedsrichter.

Die Schiedsrichter des Gastro-Cup 2012

Am Samstag, den 08.06.2013 findet der bereits 8. Gastro Cup wie gewohnt im Wilhelm-Schleusener-Stadion am Askanierring statt. Nachdem der Gänsemarkt im letzten Jahr das Turnier zum dritten Mal in Folge gewinnen konnte und den eigentlich Wanderpokal nach den Statuten behalten durfte, erwartet den Gewinner dennoch wieder eine Trophäe. Zu Gunsten des Jona’s Haus in Staaken, dem wieder alle Einnahmen zukommen werden, kicken Wirte und deren Gäste vom Bricks, den Weißbier-Preußen, der Stadtrandklause, dem Il Vagabondo, dem Lanhaus Perle, des Tennisvereins Sutos, dem Casino Staaken, dem Alt-Spandau, des Zum ollen Seemann, aus Falkensee dem Schrääg rüber sowie natürlich dem Titelverteidiger Gänsemarkt sowie dem Norbert’s von Veranstalter Norbert Lis von 10 bis 16 Uhr. Bei einem Eintritt von 1,00 Euro wird neben Kids Fun auch „Schinken schätzen“ mit exklusiven Preisen geboten.

Spandaus bekanntester Schnauzer verabschiedet

Platzwart des Helmut-Schleusener Stadions geht in den Ruhestand

Nicht nur die Schülerinnen und Schüler der umliegenden Schulen kannten und schätzten den Mann, der tagtäglich für Ordnung in einer der größten Spandauer Sportstätten, dem Schleusener-Stadion an der Falkenseer Chaussee, sorgte. Werner Schreiber – mit dem markanten Schnauzbart – wurde am Donnerstag nach zwölf Jahren als Platzwart und insbesondere als Verwalter des größten Spandauer Sportstadions von seinen 30 Kolleginnen und Kollegen verabschiedet.

Würdige Verabschiedung und Anerkennung für die Verdienste Werner Schreibers.

Würdige Verabschiedung und Anerkennung für die Verdienste Werner Schreibers.

Gastro-Cup und Football

Neben dem Schulsport zeichnet sich kaum eine andere Sportstätte für die Vielzahl von unterschiedlichsten Veranstaltungen aller Größen aus. Neben der Heimspielstätte von Spandaus Footballern, den Bulldogs, hat sich dort auch die Austragung des Gastro-Cups etabliert. Alle schätzten dabei die Zusammenarbeit mit Werner Schreiber und so ließen es sich auch Funktionäre der Vereine nicht nehmen bei der Verabschiedung dabei zu sein.

Für einen Tag wurde das Wilhelm-Schleusener-Stadion umbenannt.

Für einen Tag wurde das Wilhelm-Schleusener-Stadion umbenannt. Fotos (2): Sportamt Spandau

Umbenennung des Stadions

Auch der Fachbereich unter der Leitung von Lars Marx sowie Vertreter des FC Spandau 06 würdigten die Verdienste der guten Seele des Stadions, denn der für Sportanlagen herausragende Zustand des Stadions ist unter anderem auch sein persönlicher Verdienst. Daher wurde die Laudatio auch von Sportstadtrat Gerhard Hanke gehalten. Zu Ehren des Platzwartes wurde das Stadion für einen Tag in „Werner-Schreiber-Stadion“ umbenannt und im Kabinengang ein Erinnerungsrahmen mit seinem Foto und einer Würdigung aufgehängt.

Zeiten ändern sich

Während früher Sportanlagen als auch Hallen grundsätzlich über einen Platz- beziehungsweise Hallenwart verfügten, wurde mittlerweile die Verantwortung immer mehr in die Hände der Vereine gegeben. Lediglich bei größeren Anlagen, wie eben dem Schleusener-Stadion, blieb die Tradition eines ständigen Ansprechpartners erhalten. Deren Engagement ist auch der gute Zustand zu verdanken, worauf die verschiedenen Hallensportler des Bezirks lediglich einen neidischen Blick werfen können.

Mit Werner Schreiber jedoch verabschiedet sich eine Institution des Bezirks und es wird nicht einfach die hinterlassene Lücke zu schließen. Doch sicherlich wird es sich Werner auch nicht nehmen lassen hin und wieder an seine jahrelange Wirkungsstätte zurückzukehren um nach dem Rechten zu sehen.

Patrick Rein