RSSAlle Einträge markiert mit: "Wohnen"

Brandneu: TB GUIDE Wohnen & Mobilität

Smarter leben in Berlin – so funktioniert’s!

Wohnen und Mobilität – in wohl kaum einer deutschen Metropole haben diese beiden Themen so viel Brisanz wie in Berlin. Die Einwohnerzahl der 3,5-Millionen-City steigt permanent, und nicht selten sind es 20 Kilometer oder mehr bis zur Arbeit. Zeit für einen völlig neuartigen Wegweiser: den TB GUIDE Wohnen & Mobilität.

„Berlin pulsiert“, erklärt Gerhard Kinzl, Geschäftsführer des TVG Verlags, der das neue Special-Interest-Magazin ebenso herausgibt wie Das Telefonbuch für Berlin. „Immer mehr Menschen wollen in diese dynamische und vibrierende Stadt.“ Den TB GUIDE Wohnen & Mobilität als Ratgeber und Orientierungshilfe für alle Bewohner der Spreemetropole anzubieten, sei deshalb überfällig gewesen.

TB GUIDE Wohnen & Mobilität 2016 - der neue Wegweiser für Berlin

Und das bietet der neue TB GUIDE Wohnen & Mobilität: topaktuelle Fachartikel zu insgesamt zwölf spannenden Themenstrecken wie Carsharing und Elektroautos sowie alles rund um die eigenen vier Wände. Leser können sich pfiffige Do-It-Yourself-Ideen für Wohnzimmer und Küche oder wertvolle Planungshilfen für den nächsten Umzug holen. Außerdem erfahren sie, wie sie ihre Wunschwohnung finden und gleich auch noch in ein modernes Smart Home verwandeln. Für Qualität und Nutzwert der Texte und zahlreichen Experten-Tipps stehen die Redaktionen von FOCUS-MONEY, CHIP, Mein schöner Gartenund Das Haus.

Der besondere Clou: Leser des TB GUIDE Wohnen & Mobilität finden zu jedem Thema auch gleich die besten Empfehlungen zu den passenden Anbietern und Anlaufstellen in ihrer Nähe. Hinzu kommen intensiv recherchierte Ranglisten, etwa von freien Autowerkstätten oder Strom- und Gasanbietern in Berlin.

Stressfrei parken, rollstuhlgerechte Orte finden oder die idealen Pflanztermine für den eigenen Gemüsegarten vormerken? Alles kein Problem mit dem mehr als 350 Seiten starken Magazin. Erhältlich ist es ab 23. Mai 2016 kostenfrei in den Filialen von NETTO Marken-Discount und an vielen weiteren Stellen.23

Übrigens: Der TB GUIDE Wohnen & Mobilität ist nur einer von insgesamt fünf TB GUIDEs, die in den kommenden Monaten kostenfrei in Berlin angeboten werden – es folgen bis November weitere TB GUIDEs zu den Themen Familie & Kind, Finanzen & Recht, Gesundheit & Medizin sowie Shopping & Lifestyle.

Damit nicht genug: Auch im Internet unter tb-guide.de gibt es zu allen Themengebieten aktuelle Tipps, Ratgeber und die besten Adressen im Umkreis. Gerhard Kinzl: „Wir machen Berlin zur Multimedia-Metropole, in der man sich in praktisch jeder Lebenslage sofort zurechtfindet.“

Über den TVG Verlag
Als einer der bedeutenden Telefonbuchverlage in Deutschland ist der TVG Verlag Herausgeber der drei Telefonbücher Berlin, Hamburg, München sowie mehrerer lokaler Ausgaben von Das Örtliche. Die Telefonbücher des TVG Verlages erscheinen als Printversion, online und mobil. Darüber hinaus vertreibt der TVG Verlag nationale Auskunftsprodukte auf DVD-ROM. Als kompetenter Ansprechpartner für KMUs im Bereich Online-Marketing werden Adwords-Kampagnen angelegt, Webseiten erstellt und die Auffindbarkeit der Kunden im Netz optimiert. Mit dem neuen TB GUIDE, dem Wegweiser für jede Lebenslage, setzt der Verlag auf ein Mix aus hochwertigen redaktionellen Artikeln und aktuellen Adressen.

Pressekontakt
TVG Telefonbuch- und Verzeichnisverlag GmbH & Co. KG
Emser Straße 36
10719 Berlin
E-Mail: presse(at)tvg-verlag.de
Internet: www.tvg-verlag.de
Internet: www.tb-guide.de/ratgeber/wohnen

Wohnen im Pflegeheim

Unterschiedliche Lebenssituationen können einen Umzug ins Pflegeheim notwendig machen. In diesem Fall sollte man gut vorbereitet sein.
Die Referentin Frau Falkenroth berichtet nach welchen Kriterien die Auswahl eines Heimes erfolgen kann. Wie sich die Finanzierung der Kosten gestaltet. Wann eine Pflegestufe vorliegt und wo man weitere Informationen einholen kann.
Der ca. 30-minütige Vortrag berichtet über die Angebote und Versorgungsmöglichkeiten in einer stationären Einrichtung. Anschließend steht Frau Falkenroth Ihre Fragen zur Verfügung.

Referentin:
Anemone Falkenroth, Dipl. Sozialarbeiterin/pädagogin
Zeit:
Dienstag, den 4. Dezember 2012 von 16.30 – 18.00 Uhr

Ort:
Rathaus Spandau in der 1. Etage im Raum 128
13597 Berlin, Carl-Schurz Str. 2-6

Anmeldung:
Bitte bis zum 30. November 2012 im Pflegestützpunkt Spandau!
Tel. 90 279 20 26 / Fax 90 279 7560
E-Mail: pflegestuetzpunkt.spandau@evangelisches-johannesstift.de

Wohnen im Alter – Verschiedene Wohnformen in der Übersicht

Das „Wohnen im Alter“ ist gekennzeichnet durch eine Vielfalt von unterschiedlichen Wohnformen und -typen. Zu den wichtigsten Formen gehören:

 Seniorenwohnhaus
 Service-Wohnen oder Betreutes Wohnen
 Gemeinschaftliches Wohnen
 Ambulant betreute Wohngemeinschaften
 Pflegeheim

Diese Wohntypen unterscheiden sich sowohl in der Betreuungsintensität als auch im Grad des selbständigen Wohnens. Wir zeigen Ihnen die Unterschiede der Angebote auf. Zusätzlich informieren wir Sie auch über Angebote, die das Verbleiben in der eigenen Häuslichkeit länger möglich machen und komfortabler gestalten.
Im Anschluss an den Vortrag können gerne Fragen gestellt werden.

Referentin:
Barbara Rudolph
Dipl. Sozialpädagogin, Pflegestützpunkt im Rathaus Spandau

Zeit:
Dienstag, den 16. Oktober 2012 von 16.30 – 18.00 Uhr

Ort:
Rathaus Spandau in der 1. Etage im Raum 128
13597 Berlin, Carl-Schurz Str. 2-6

Anmeldung:
Bitte bis zum 12. Oktober 2012 im Pflegestützpunkt Spandau!
Tel. 90 279 20 26 / Fax 90 279 7560
E-Mail: pflegestuetzpunkt.spandau@evangelisches-johannesstift.de

Uferpalais – Seniorenresidenz Am Spandauer See


Das Uferpalais

Das Uferpalais am Spandauer SeeDas Uferpalais befindet sich im historischen Backsteinmauerwerk der ehemaligen Schultheiss-Brauerei und bietet moderne und gemütliche Wohnungen, ein breit gefächertes kulinarisches, kulturelles und kommunikatives Angebot, eine Vielzahl von Aktivitäten und einen persönlichen Rund-um-Service.

Direkt am Spandauer See gelegen, umgeben von Parkanlagen und gemütlichen Spazierwegen liegt die Seniorenresidenz nur 15 Gehminuten entfernt von der Spandauer Altstadt. Ein hauseigener Busshuttle-Service und die eng vernetzten öffentlichen Verkehrsmittel sind perfekt für Ausflüge.

Eingang zum UferpalaisWohnen im Uferpalais

In einer der 199 Wohnungen gestalten Sie sich mit Ihren eigenen Möbeln, Bildern, Lieblingsbüchern und ganz persönlichen Dingen Ihr neues Zuhause. Wählen Sie zwischen verschiedenen Grundrissen von ca. 30 bis ca. 100 m² und unterschiedlichen Ausrichtungen:

Sie mögen es „klein & fein“? Dann sind die Wohnungen mit einem Zimmer, Küche, Diele und Bad für Sie optimal. Etwas größer darf es schon sein? Bitte sehr: Mit zwei Zimmern, Küche, Diele und Bad wohnen Sie „apart & smart“. Sie möchten es lieber noch größer? Dann machen Sie sich „weit & breit“ in drei Zimmern, Küche, Diele und Bad.

Informieren Sie sich schon vorab auf der Homepage der Seniorenresidenz Am Spandauer See über die Preise und Inklusivleistungen oder vereinbaren Sie einen Termin für eine Hausführung.

Probewohnen? Im Uferpalais heißt man Sie herzlich willkommen. Wohnen Sie ein paar Tage zur Probe, schauen Sie sich alles an und erleben Sie den Alltag in dieser Residenz.

Die Pflege im Überblick:

Pflege im UferpalaisDer hauseigene ambulante Pflegedienst ermöglicht Ihnen ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben in den eigenen 4 Wänden. Die Mitarbeiter des Uferpalais unterstützen Sie im Alltag und bieten Ihnen durch die 24-Stunden-Besetzung die Sicherheit, auch in Notfällen, immer kompetentes Pflegepersonal an Ihrer Seite zu wissen.

Die Leistungen umfassen:

  • Häusliche Krankenpflege
  • Tagesbetreuung
  • Ernährung
  • Körperpflege
  • Erhaltung Ihrer Mobilität/Ihres Haushaltes
  • Verhinderungspflege

Auch die vollstationäre Pflegewohnetage ist mit ihren 42 Einzelzimmern auf das Leben im Alter mit den besonderen Anforderungen bestens eingerichtet. Das Pflegekonzept der Seniorenresidenz Am Spandauer See beinhaltet eine bedarfsgerechte und fachkompetente Pflege rund um die Uhr. Jeder Bewohner findet hier Anerkennung und umfassende Betreuung.

  • anerkannte Einrichtung gemäß Pflegeversicherungsgesetz
  • Pflegestufen 0 bis Härtefall
  • Pflege durch qualifiziertes Fachpersonal im Tages- und Nachtdienst

Für die Mitarbeiter des Uferpalais steht Ihre Gesundheit an erster Stelle. Nutzen Sie die regelmäßigen Arztsprechstunden im Haus zu Ihrer persönlichen medizinischen Kontrolle.

Aktivitäten und Veranstaltungen im UferpalaisAktivitäten & Veranstaltungen

Fit – auch im Kopf. Damit das lange so bleibt, können Sie im Uferpalais aus dem Vollen schöpfen: zum Beispiel beim Gedächtnistraining, bei Vorträgen oder einfach beim Schach mit starken Gegnern. Und wer sich fremdsprachlich oder literarisch fördern will, findet hier ebenfalls den richtigen Partner.

Für Ihre körperliche Fitness sorgen Angebote wie Qigong, Morgen- oder Wirbelsäulengymnastik, Boccia und Nordic Walking.

Schwimmen Sie im 30° warmen Pool, lassen Sie sich einfach treiben oder werden Sie aktiv bei der Wassergymnastik. Wenn Sie Lust haben, gehen Sie anschließend noch in den Whirlpool oder machen einen Saunagang…oder zwei oder drei.

Genuss, Geschmack & Gaumenfreuden

Wer gerne gut isst, ist im Uferpalais gut aufgehoben. Denn hier stimmt einfach alles: die Auswahl, die Qualität, der Geschmack und natürlich der Service. Täglich wird abwechslungsreiche und gesunde Kost angeboten. Auf dem Speiseplan finden Sie regionale Spezialitäten ebenso, wie Rezepte aus der guten alten Zeit, saisonale Leckerbissen oder leichte Gerichte – alles aus frischen Zutaten zu liebevollen Menüs komponiert. Selbstverständlich werden bei der Speisenzubereitung auch die Angaben Ihres Arztes berücksichtigt.

Sie planen ein Jubiläum, einen Geburtstag, eine Tagung oder ein anderes Fest? Das Uferpalais lässt bei jedem Anlass in puncto Räumlichkeiten, Ausstattung und Beköstigung keine Wünsche offen für Ihr Event am Spandauer See.

Rund um das Uferpalais

Rund um das UferpalaisDirekt vor Ihrer Haustür befindet sich das centrovital, ein Gesundheitszentrum, in dem sich einige Wellness- und Fitnessbereiche befinden.

Für alle Kulturfreunde werden im eigenen Konzert- und Theatersaal viele Veranstaltungen auf hohem Niveau organisiert. Interessante Vorträge, spannende Lesungen und wundervolle Konzerte bieten für jeden Geschmack etwas. Tagesausflüge und Reisen vervollständigen das Angebot.

Die schöne Lage der Residenz am Spandauer See ist nicht nur für Sie ein besonderer Quell der Lebensfreude. Auch für Ihre Besucher bietet sich damit ein zusätzlicher Grund, Sie in Ihrem neuen Zuhause zu treffen. Ihre Familie, Freunde und Bekannten werden von der Atmosphäre im und um das Uferpalais begeistert sein. Auch Ihre kleinen Besucher finden hier alles, was das Kinderherz begehrt. Zum Beispiel den nahegelegenen Spielplatz, auf dem sich die Enkel mit Oma oder Opa austoben können. Ob am oder auf dem Wasser, auf gut gepflegten Waldwegen oder querfeldein – das Uferpalais ist der Natur ganz nah. Die Ufer von Havel und Spandauer See laden zu wunderschönen Spaziergängen ein und der Spandauer Forst ist auch nicht weit.

Überzeugen Sie sich bei einem Besuch.

Seniorenresidenz Am Spandauer See Betriebs GmbH
Brauereihof 19
13585 Berlin
Telefon: 030. 333 07-0
Fax: 030. 33307-948
http://www.residenz-spandau.de/

 

….weitere Seniorenheime in Spandau direkt in Das Örtliche finden:

Gedanken an die Zukunft – Teil 3 unserer Serie

Leben im Alter

Seniorenwohnhaus in der Spandauer Wilhelmstadt

Im Jahr 2050 wird jeder dritte Bundesbürger älter als 60 Jahre sein. Der demografische Wandel führt zu einer enormen Veränderung unsere Gesellschaft. Obwohl wir die Zahlen der Bevölkerungsentwicklung kennen, scheinen alle eher hypnotisiert, wie ein Kaninchen auf die Schlange, dem Ereignis entgegen zu sehen.

Nach der allgemeinen Einleitung im ersten Teil, “Ein Viertel aller Spandauer ist über 65 Jahre alt”, beschrieben wir im zweiten Teil die unterschiedlichen Wohnformen, die zur Wahl stehen. Das Pflegeheim, für die meisten kaum akzeptabel, möchte fast jeder nach Möglichkeit vermeiden.

Wir, oder unsere Angehörigen, für die wir uns verantwortlich fühlen, haben die freie Wahl, so lange es uns gesundheitlich gut geht und wir keine oder nur geringe Pflege benötigen.

Im Regelfall sind es immer die Angehörigen, die sich um Verwandte und Freunde kümmern. Je mehr Menschen das hohe Alter erreichen – bei sinkenden Geburtenraten – um so weniger junge Menschen sind da, die pflegen können. Auch der Staat kommt irgendwann an seine Leistungsgrenze. Die Wahl der richtigen Wohnform und aller Nebenbedingungen ist unbedingt unter längerfristigen Aspekten zu betrachten. Spandau hat hier viel zu bieten.

Auch wenn man selbst im Moment gesund und agil ist, sollte die Planung des späteren Wohnens alles Aspekte des Lebens berücksichtigen. Je früher die eigene Wohnung – mit Zustimmung durch den Vermieter – altersgerecht ausgebaut wird, um so länger ist ein Leben in den eigenen vier Wänden möglich. Rechtzeitig aus dem vierten Stock – ohne Fahrstuhl – in eine Wohnung im Erdgeschoss umziehen, die auch mit einem Rollstuhl oder Rollator bequem, also barrierefrei, zu erreichen ist. Im Wohnumfeld sollte von ärztlicher und sozialer Versorgung alles mit wenig Aufwand erreichbar sein, sei es zu Fuß, oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Möglichkeiten der Freizeitgestaltung, des Kontakts zu anderen Menschen, schaffen eine hohe Lebensqualität. Der “Abstieg” beginnt, wenn wir uns völlig auf uns und eine beschränkte Wohnumgebung zurückziehen. Viele Menschen vereinsamen, weil sie nicht rechtzeitig den Kontakt zu ihrer Umgebung gesucht haben. Bei Bedarf lassen sich Besuchsdienste organisieren. Ehrenamtliche, wie auch bezahlte Kräfte begleiten Sie zu Behörden, lesen Ihnen vor, oder bringen Ihnen Dinge des täglichen Bedarf auch ins Haus.

Zur Lebensplanung für die Zukunft gehören ebenso Gedanken an die Zeit, in der wir auf Hilfe angewiesen werden. Welche Dienste in der Umgebung existieren, auf die ich zurückgreifen kann, wenn sie einmal nötig sein sollten? Soziale Einrichtungen, Pflegedienste, jegliche Form von Hilfsangeboten, die es ermöglichen, weiterhin im eigenen Heim zu leben. Rechtzeitig sollte sich jeder, so schwer es auch fallen mag, mit den modernen Kommunikationsmitteln vertraut machen. Ein Handy z. B., welches einfach bedient werden kann, versehen mit einen Notfallknopf, einer vorprogrammierten Rufnummer, um im Notfall schnell Hilfe herbei rufen zu können. Viele Volkshochschulen, wie auch andere Institutionen bieten Kurse an, um mit diesen technischen Hilfsmitteln besser umgehen zu können.

Wenn einmal abzusehen ist, dass eine intensiver betreute Wohnform immer wahrscheinlicher wird, sollte jeder sich genügend Zeit nehmen, die unterschiedlichen Angebote persönlich in Augenschein zu nehmen. Das schafft Vertrauen und gibt Zeit, sich auf die Veränderung im Leben vorzubereiten. Wenn sich die Gelegenheit ergibt, sprechen Sie mit Menschen, die den Schritt in eine angestrebte Wohnform schon unternommen haben. Gute, wie schlechte Erfahrungen geben Ihnen die Möglichkeit, eine für Sie passende Entscheidung zu treffen.

Informieren Sie sich rechtzeitig über die entstehende Kosten. Sind Ihre finanziellen Mittel beschränkt, dann erkundigen Sie sich, ob jemand immerhin einen Teil der Kosten übernimmt. Haben Sie Versicherungen abgeschlossen, die hier greifen? Die Finanzierung wird für viele Menschen in Zukunft wahrscheinlich die größte Hürde darstellen, das Alter in Würde begehen zu können.

Ralf Salecker

Wohnformen im Alter – Teil 2

Selbstbestimmt bis Fremdbestimmt wohnen

Seniorenresidenz am Spandauer See

Seniorenresidenz am Spandauer See

Nicht nur die Fähigkeit, schnell und entspannt in die vierte Etage zu gelangen, lässt im Alter nach.  Die Folgen des Alters zwingen uns u. U. anders zu leben und wohnen, als wir es in jungen Jahren taten. Nach der allgemeinen Einleitung im 1. Teil, beschreiben wir nachfolgend einige grundsätzlichen Möglichkeiten von unterschiedlichen Wohnformen im Detail. dabei ist die Auflistung natürlich nicht als hierarchische Abfolge zu verstehen.

Häusliche oder ambulante Pflege

Kaum jemand verlässt gerne sein gewohntes Heim. Die häusliche Pflege ermöglicht es den Pflegebedürftigen, in den eigenen vier Wänden zu bleiben. Hilfe und Unterstützung kommt von außen. Geleistet wird sie durch Menschen aus dem eigenen Umfeld, seien es nun Verwandte, Freunde und Bekannte, oder durch professionelle Pflegedienste und Sozialstationen. Essen auf Rädern zählt ebenso dazu, wie Betreuung durch Sozialarbeiter. Sogar eine intensiv medizinische Betreuung ist denkbar.

Teilstationäre Pflege

Manche Hilfs-, Betreuungs- und Pflegeleistungen können zu Hause nicht mehr durchgeführt werden. Spezielle Einrichtungen, die als Tages- oder Nachtpflege angelegt sind, erbringen die notwendige Leistung.

Kurzzeitpflege

Kurzzeitpflege ist ein Sonderfall der teilstationären Pflege. Auch pflegende Personen müssen Termine wahrnehmen, gehen in den Urlaub, oder sind selbst einmal krank. Für diesen Zeitraum ist dann eine kurzzeitige Unterbringung in einer Einrichtung möglich.

Stationäre Pflege

Diese Form des Wohnens ist auf Dauerhaftigkeit angelegt. Meist sind es alleinstehende Menschen, solche über 85 Jahre oder auch an schwerer Demenz erkrankter Menschen, die dort leben. Beispiele hierfür sind das Seniorenheim, welches früher als Altenheimheim oder Altersheim bekannt war. Die Zahl der Pflegebedürftigen in solchen Einrichtung hatte abgenommen, da die ambulante Pflege durch die Pflegeversicherung bevorzugt wird. Inzwischen bieten auch diese Einrichtungen immer häufiger Plätze für Pflegebedürftige an und werden damit zum Pflegeheim. In die Kritik sind manche gekommen, weil hier zu wenig Fachpersonal angestellt ist. Das deutsche Heimgesetz schreibt nur 50 Prozent vor.

Betreutes Wohnen

In dieser Wohnform, die der eigenen Wohnung noch am nächsten kommt, können grundsätzlich alte, wie jungen Menschen leben. In größeren Wohnanlagen sind die Mietverträge mit unterschiedlich ausgestalteten Dienstleistungspaketen gekoppelt, die auch ganz alltägliche Leistungen, wie Körperhygiene, Einkäufe oder die Wohnungsreinigung enthalten. Die Autonomie des Einzelnen soll so weit als möglich erhalten bleiben. Der Kern ist eine regelmäßige Hilfe, die den Bewohnern je nach Bedarf, durch Einzelfallhelfer, Psychologen, Sozialarbeiter, ambulante Pflegekräfte und Erzieher geleistet wird. Das zeitliche Ausmaß der Betretung kann erheblich schwanken. Da der Begriff nicht geschützt ist, sollte auf eine Zertifizierung des Anbieters von Wohnanlagen des betreuten Wohnens nach DIN 77800 geachtet werden.

Seniorengerechte Wohnungen

Seniorengerechte Wohnung sind optimal auf die Lebenssituation zugeschnitten. Voraussetzung ist ein barrierefreier Zugang zur Wohnung, die barrierefreie Ausstattung der Wohnung, sowie ein  Wohnumfeld, welches jegliche medizinische, aber auch alltägliche Versorgung ohne Schwierigkeiten ermöglicht.

Wohngemeinschaften

Die Wohngemeinschaft älterer Menschen unterscheidet sich prinzipiell nicht von jeder anderen Wohngemeinschaft. Sie sind in erster Linie darauf angelegt, nicht alleine leben zu müssen. Wohngemeinschaften können innerhalb einer Wohnung, aber auch innerhalb eines Hauses gebildet werden. Idealerweise sollten diese den Kriterien für seniorengerechte Wohnungen entsprechen. Eventuelle Pflegeleistungen werden hier durch externe Dienstleister erbracht.

Mehrgenerationenhaus

Im Mehrgenerationenhaus versucht man, an alte Traditionen anzuknüpfen. Jung und Alt leben in dieser alternativen Wohnform, die eher als alternative Lebensform zu bezeichnen ist. Mehrere Generationen leben unter einem Dach. Im Vordergrund steht ein solidarisches Miteinander. Eigenständiges Leben und Verantwortung für seine Mitmenschen zu übernehmen gehen Hand in Hand.
In Spandau gibt es ein Mehrgenerationenhaus der Paul-Gerhard-Gemeinde http://paulgerhardtgemeinde.de, welches mit der o. g. Definition nichts zu tun hat. Bei ihm handelt es sich um einen offenen familienorientierten Tagestreffpunkt. Nicht kommerzielle Hilfe steht hier im Vordergrund, sondern ehrenamtliche Aktivitäten und Dienstleistungen.
Diese Form von Mehrgenerationenhäusern dienen bundesweit seit 2003 gleichermaßen als Seniorentreffpunkt, Kindertagesstätte und Familienzentrum.

Ralf Salecker

Wohnen im Alter: Teil 1

Ein Viertel aller Spandauer ist über 65 Jahre alt

Wohnen im Alter – Teil 1

Wohnen am Spandauer See

In einer kleinen Serie widmen wir uns den Möglichkeiten des „Wohnens im Alter“ in Spandau. Der erste Teil dient der allgemeinen Einleitung, während wir nachfolgend die unterschiedlichen Wohnformen beschreiben und Tipps geben, wie Sie die für Sie oder Ihre Angehörigen passende Wohngelegenheit finden und sich Rat im Einzelfall einholen können.

Wir leben in einer immer älter werdenden Gesellschaft. Erst einmal können wir uns darüber freuen, unser Leben länger zu genießen, als es den letzten Generationen möglich war. Die Zukunft wird das Verhältnis von jungen zu alten Menschen immer mehr in Richtung alter Menschen verändern, mit erheblichen Folgen in den unterschiedlichsten Bereichen. Ganz besonders das Wohnen wird sich dem Alter anpassen müssen. Was aber bedeutet „Wohnen im Alter“? Viele wenden sich dieser Frage wahrscheinlich erst dann zu, wenn sich diese akut für die eigene Person stellt, oder aber ein Mensch aus dem eigenen Umfeld „betroffen“ ist.

Altergerechtes Wohnen am Spandauer See

Früher lebten alle Generationen in einem klassischen Mehrgenerationenhaus unter einem Dach und unterstützten sich ganz selbstverständlich, wo es notwendig war. Was in den ländlichen Gebieten Deutschlands manchmal noch gelebt wird, gilt nicht mehr für Städte. Diese Lebensform ist heute – nicht nur in Spandau – eher ungewöhnlich.

So lange alle bei guter Gesundheit sind und sich keine Sorgen machen müssen, ist die eigene Wohnung der Regelfall. Manch einer mag zwar selbstbestimmt wohnen, möchte aber die Sicherheit einer Hilfe im Notfall nicht missen. Andere suchen für sich oder nahe Angehörige einen Weg, um der möglichen Isolation im Alter vorzubeugen. Irgendwann kommt für viele aber der Punkt, an dem akut, oder präventiv eine Entscheidung für eine andere Wohnmöglichkeit getroffen werden muss. Der Bezirk Spandau hat einiges zu bieten.

Wie viele Senioren gibt es in Spandau?

Der Anteil der über 65-Jährigen betrug 2008 in Spandau 22,1 % (49.397 Personen), darin enthalten der Anteil von Personen im Alter von 80 Jahren und älter mit 4,9 % (11.027 Personen) – (Stand 31.12.2008). Damit weist der Bezirk Spandau in Berlin den vierthöchsten Anteil von Senioren an der Bevölkerung auf und wird nur noch von Treptow-Köpenick (24,5 %), Steglitz-Zehlendorf (23,6%) und Reinickendorf (23,4 %) übertroffen (als Vergleich dazu die niedrigste Seniorenquote in Berlin: Friedrichshain-Kreuzberg mit 10,2 %).

Diese 22,1% (nominell 49.397 Personen) der Einwohner über 65 Jahre verteilen sich auf die Altersgruppen wie folgt:

  • 65-69:    17.214 Einwohner
  • 70-74:    13.440 Einwohner
  • 75-79:    7.716 Einwohner
  • 80-84:    5.674 Einwohner
  • 85-89:    3.459 Einwohner
  • 90+:    1.894 Einwohner

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Bereitstellung über die Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz

Welche unterschiedliche Wohnformen gibt es?

  • Häusliche Pflege in den eigenen vier Wänden; ambulanter Pflegedienst
  • Teilstationäre Pflegeeinrichtungen (Tagespflege, Kurzzeitpflege)
  • Stationäre Pflegeeinrichtungen (z. B. Pflegeheime, Seniorenresidenzen)
  • Betreutes Wohnen (z. B. Seniorenresidenzen)
  • Seniorengerechte Wohnungen, Seniorenwohnhäuser (die leistet sich nur noch der Bezirk Spandau)
  • Wohngemeinschaften (WGs)
  • Mehrgenerationenhaus (ein echtes gibt es in Spandau nicht)

Ende Teil 1: „Wohnen im Alter. Im zweiten Teil beschreiben wir die Wohnformen im Detail.


Ralf Salecker