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Ein Dank den Pflegefamilien

Ein Fest auf der Spandauer Zitadelle soll den Berliner Pflegeeltern einen besonderen Tag schenken und gesellschaftliche Aufmerksamkeit wecken.

Im Jahr 2012 haben die Jugendämter in Deutschland 40 200 Kinder und Jugendliche in Obhut genommen. Das waren gut 1 700 beziehungsweise 5 Prozent mehr als 2011. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, hat die Zahl der Inobhutnahmen in den letzten Jahren stetig zugenommen: gegenüber 2007 (28 200 Inobhutnahmen) ist sie sogar um 43 Prozent gestiegen.

Flyer zum Berliner Pflegefamilientag auf der Spandauer Zitadelle.

Flyer zum Berliner Pflegefamilientag auf der Spandauer Zitadelle.

Kinder brauchen Pflegeeltern

Eine Inobhutnahme ist eine kurzfristige Maßnahme der Jugendämter zum Schutz von Kindern und Jugendlichen, die sich in einer akuten, sie gefährdenden Situation be­finden. Jugendämter nehmen Minderjährige auf deren eigenen Wunsch oder auf Grund von Hinweisen Anderer – beispielsweise der Polizei oder von Erzieherinnen und Erzie­hern – in Obhut und bringen sie in einer geeigneten Einrichtung unter. Meistens in einem Heim. Wer Glück hat kommt jedoch in einer Pflegefamilie unter und erfährt dort oftmals zum ersten Mal im Leben Zuwendung, Aufmerksamkeit und Fürsorge. Bezirksstadtrat Gerhard Hanke: „Pflegefamilien leisten einen hohen und wertvollen Beitrag zum sozialen Miteinander in unserer Gesellschaft. Die Bereitschaft der Pflegeeltern, ein oder gar mehrere Kinder aus einem oft stark gestörten Umfeld in die Familie aufzunehmen und ihnen in liebevoller Atmosphäre eine positive Zukunftsperspektive zu geben, verdient höchste Anerkennung und Wertschätzung.“ Diese Wertschätzung soll allen Berliner Pflegefamilien in diesem Jahr auf der Spandauer Zitadelle zu teil werden. Doch bei freiem Eintritt sind am Sonntag, den 1. September, von 11 bis 16 Uhr auch Nicht-Pflegeeltern und Familien eingeladen, die zahlreichen Angebote zu genießen und einen unvergesslichen Tag zu verbringen.

Erziehungsüberforderte Eltern

Die meisten (27 800 oder 69 %) der in Obhut genommenen jungen Menschen lebten vor der Inobhutnahme bei ihren Eltern oder einem Elternteil. 15 700 Kinder und Jugendliche (39 %) kehrten nach der Inobhutnahme wieder zu den Sorgeberechtigten zurück. Für 12 800 Minderjährige (32 %) schloss sich an die Inobhutnahme eine Hilfe zur Erziehung an, in drei von vier Fällen bedeutete das eine Erziehung außerhalb des eigenen Elternhauses, zum Beispiel in einer Pflegefamilie oder in einem Heim. In 5 300 Fällen (13 %) waren sonstige stationäre Hilfen notwendig, beispielsweise in einem Krankenhaus oder der Psychiatrie. Mit einem Anteil von 43 % (17 300 Kinder und Jugendliche) war die Überforderung der Eltern beziehungsweise eines Elternteils der häufigste Anlass für die Inobhutnahme eines/einer Minderjährigen.

Patrick Rein

Keine Ruhe bei der Musikschule

Diesjähriges Musikschulfest in den Italienischen Höfen der Zitadelle lädt zum Mitmachen und genießen ein.

Am Sonntag den 8. September wird es nach den zahlreichen Auftritten im Rahmen des citadel music festivals noch ein Mal laut auf der Zitadelle. Wie jedes Jahr lädt die Musikschule Spandau wieder zum Fest auf die Zitadelle. Mehr als 300 Musikschulschüler präsentieren sich und ihr Können dort von 14 bis 19 Uhr in den Italienischen Höfen der Festungsanlage. Besonderes Highlight: Gleich zum Beginn um 14 Uhr sind alle Kinder von 6 bis 11 Jahren zum „Offenen Singen“ mit den Dos Locas eingeladen.

Flyer zum Musikschulfest 2013

Flyer zum Musikschulfest 2013

Unterricht gewährleistet

Während die Planungen für das Musikschulfest bereits abgeschlossen sind, ist der Streit mit den Musikschullehrern bezüglich der neuen Honorarverträge noch nicht beendet. 23 von den rund 120 „Angestellten“ wurde gekündigt, da diese die neue Vereinbarung nicht unterzeichneten. Jürgen Mularzyk, Leiter der Musikschule Spandau, stellte jedoch ebenso wie der zuständige Bezirksstadtrat Gerhard Hanke klar, dass es sich bei der Mehrzahl der Kündigungen um sogenannte null-Stunden handele. Der Betrieb würde nach Auslaufen der bestehenden Vereinbarungen im Oktober eventuell „etwas holpern“ jedoch auch schnell reibungslos fortgeführt werden. Momentan werden Lehrproben von Interessenten durchgeführt und die Nachfrage für eine Tätigkeit an der Musikschule sei ungebrochen hoch.

Honorarkräfte unzufrieden

Die Lehrervertretung an der Musikschule Spandau – wie in anderen Bezirken auch – zeigt sich dagegen noch nicht zufrieden und versucht weiterhin auf die neue Situation aufmerksam zu machen. Auch wenn der Großteil der Beschäftigten sich mit den verschlechterten Vereinbarungen „abgefunden“ habe, seien Fragen zu den Datenschutzrichtlinien, Abrechnungsverfahren und deren Software weiterhin ungeklärt. Klar sei bisher lediglich, dass durch den erhöhten Verwaltungsaufwand deutlich mehr Personal notwendig geworden ist. Die Lehrervertretung ruft daher weiterhin zu Protesten auf. Die dritte Demonstration in Zusammenarbeit von Fachgruppe Musik und der Berliner Lehrervertretung (LBM) findet am Samstag den 31. August statt. Diese sei notwendig, damit der Senat wisse, dass sich die Lehrerschaft nicht mit der Situation abgefunden habe, nur „weil notgedrungen und unter Druck“ inzwischen sehr viele Musikschullehrkräfte den Vertrag unterschrieben hätten. Gerhard Hanke versicherte den Honorarkräften im Rahmen der eingeschränkten Möglichkeiten seine Unterstützung und zusammen mit Stadträten anderer Bezirke weiterhin für verbesserte Bedingungen bei der Senatsverwaltung einzutreten.

Spandauerinnen und Spandauer können sich derweil beim Musikschulfest am 8. September selbst ein Bild über die Arbeit der Musikschule und deren Unterrichtenden verschaffen als auch den Dialog im „Honorarstreit“ suchen.

Patrick Rein

Die Nacht zum Tag machen

Nachtmarkt auf der Zitadelle

Nachtmarkt - Bild 1Am kommenden Samstag, den 24.08.2013 findet zum zweiten Mal der Nachtmarkt auf der Zitadelle statt.

Im Rahmen des Citadel Music Festivals 2013 laden im Burghof verschiedene Stände zum Schlendern, Staunen und Stöbern ein. Ob Kunsthandwerk, Schmuck, Schokolade, Taschen, Chutneys oder andere Kunst und Trödel, hier gibt es viel zu sehen und zu kaufen.

Für alle Musikfans gibt es im Hafen Rock`n`Roll-Flair eine Plattenbörse, Merchandise und extravagante Rockabilly-Accesoires. Eine Musiklounge lädt zum Verweilen ein.

Für das leibliche Wohl ist gesorgt, die Gäste können an Getränken- und Essensständen ihren Durst und Hunger stillen. Noch mehr Infos gibt`s hier.

Pippi Langstrumpf

04.08.2013: Berliner KinderTheater auf der Zitadelle

pippi85 Minuten großer Spaß mit roten Zöpfen auf echtem Pferd!

Rote Zöpfe, Sommersprossen – jeder kennt Pippi Langstrumpf, und jeder weiß, dass sie auf strenge Autoritäten und sinnlose Ordnung im Leben ganz wunderbar verzichten kann. Schließlich lautet ihr Motto: „Ich mach‘ mir die Welt, wie sie mir gefällt!“ Deshalb werden auch so gegensätzliche Personen wie landstreichende Diebe und rechtschaffende Polizisten mühelos in die Schranken gewiesen, selbst die sittenstrenge Frau Prysselius! Gemeinsam mit Thomas und Annika erlebt Pippi, ob Wunschsterne tatsächlich Wünsche erfüllen. Und ist überhaupt ein Kaffeekränzchen geeignet, gute Manieren unter Beweis zu stellen? Als nach einem echten Piratensäbelkampf schließlich eine Seeräuberseereise ansteht, muss sich Pippi entscheiden: bleibt sie oder geht sie?
Und Pippi zeigt allen, „(…) dass man Macht haben kann, ohne sie zu missbrauchen.” (Astrid Lindgren).
Das Original mit dem Kleinen Onkel kehrt endlich in Bearbeitung von Andreas Schmidt auf die Freilichtbühne an der Zitadelle zurück!“

Spieltage:

So. 04.08.2013 | 16:00 Uhr
So. 11.08.2013 | 16:00 Uhr
Di. 13.08.2013 | 10:30 Uhr
Mi. 14.08.2013 | 10:30 Uhr
Do. 15.08.2013 | 10:30 Uhr
So. 18.08.2013 | 16:00 Uhr

Freilichtbühne an der Zitadelle
Berliner KinderTheater
Eintritt: Kinder, ALGII: 8,- € / Erwachsene 12,- € / Schulen/Kitas 5,-
Kartentelefon: 030 / 627 059 26

Sommer-Rave auf der Zitadelle

Visionär Paul van Dyk veranstaltet heute auf Spandaus Festungsanlage das diesjährige WE ARE ONE Festival.

Das Berliner Tanzfest der elektronischen Musik findet heute ab 15 Uhr in der Open Air Festung Zitadelle Spandau statt und präsentiert neben Legenden und aufgehenden Sternen des beatlastigen Genres einen exklusiven Einblick in das neue Album „The Politics Of Dancing 3“ van Dyks.

Heute wird es laut und beatlastig wenn Paul van Dyk zum großen Sommer-Rave lädt.

Heute wird es laut und beatlastig wenn Paul van Dyk zum großen Sommer-Rave lädt.

Drei Jahre warten haben ein Ende

2010 fand im Rahmen der Feierlichkeiten zum 20-jährigen Mauerfall Jubiläum erstmals das von Paul van Dyk präsentierte WE ARE ONE Festival statt. Es offenbarte Berlin eine musikalische und stilistische Vielfalt – von Armin van Buuren über Underworld bis hin zu den Las Vegas Performern der Blue Man Group. Mit diesem Event kreierte van Dyk für seine Fanbase ein einmaliges Line‐Up und eine unvergessliche Nacht. Drei Jahre brauchte es, um die zweite Ausgabe des Festivals auf die Beine zu stellen, doch das Warten hat sich gelohnt: WE ARE ONE geht in die Zitadelle Spandau und inszeniert dort ein einzigartiges Open Air Spektakel. Während die Burg‐Location mittelalterliche Atmosphäre verströmt und mit ihren Türmen und schweren Mauern im absoluten Gegensatz zum sonst so schnellen, grellen Berliner Stadtleben steht. Wer den Wassergraben heute überschritten hat, dem bietet sich eine andere Welt: Purer Musikgenuss im Freien – mit Start am Nachmittag in wärmender Abendsonne und mediterranen Sounds bis in die Nacht mit Tanz unter dem Sternenhimmel zu 140 BMP.

Licht und Ton werden bisherige Veranstaltungen in den Schatten stellen.

Licht und Ton werden bisherige Veranstaltungen in den Schatten stellen. Fotos (2): Trinity Music

In Spandau wird es laut

Zu den Highlights des Festivals gehört der Auftritt von Nicholas Bracegirdle aka Chicane, der um die Jahrtausendwende die Welt mit der Ibiza Hymne ‘Saltwater’ verzauberte. Von den Pyramiden in die Zitadelle: Aly & Fila bringen den Egyptrance in die Hauptstadt, während der neueste VANDIT Zuwachs Shato & Paul Rockseek mit Progressive House Beats aus der Slowakei beziehungsweise der Tschechei anreist. Die Engländer Ben Nicky und Mark Eteson werden pünktlich zum 5 O’Clock Tea die Tassen heben und Plattenteller tanzen lassen. Den weitesten Weg legt der Kanadier Arnej zurück. Er steuert außerdem in Zusammenarbeit mit Paul van Dyk die diesjährige WE ARE ONE Hymne bei. Auch die Niederlande sind durch First State vertreten und auch das deutsche Duo Stoneface & Terminal wird die Burgmauern zum Beben bringen.

Noch sind Tickets für Kurzentschlossene an der Abendkasse erhältlich. Die Tore öffnen schon um 15 Uhr, Zeremonienmeister Paul van Dyk eröffnet und beschließt das Event – es lohnt sich also früh zu kommen. WE ARE ONE hat 2010 Maßstäbe in der Berliner Rave Kultur gesetzt; 2013 wird noch spannender, leuchtender und lauter! Ein Konzert, von dem die Freunde der elektronischen Tanzmusik sicherlich wünschen, es würde nie vorüber gehen.

Patrick Rein

Fahrgäste der BVG stinksauer

Aufzüge in Spandauer U-Bahnhöfen werden erst Jahre später als angekündigt eingebaut.

Mit Demonstrationen haben die Fahrgäste die Aufzüge für die U-Bahnhöfe in Spandau  vor mehreren Jahren erkämpft. Diese kamen dadurch sogar die Prioritätenliste. Doch jetzt ist das offizielle Dementi der BVG bekannt geworden: Die Aufzüge kommen erst mehrere Jahre später als zugesagt. Nicht nur für Daniel Buchholz, Spandauer Abgeordneter und Mitglied des Verkehrsausschusses des Berliner Abgeordnetenhauses, ist das nicht akzeptabel.

Lediglich der U-Bahnhof Rathaus Spandau steht bei der BVG ob bei Videoüberwachung als auch Barrierefreiheit hoch im Kurs.

Lediglich der U-Bahnhof Rathaus Spandau steht bei der BVG ob bei Videoüberwachung als auch Barrierefreiheit hoch im Kurs.

Barrierefreier Zugang

Buchholz: „Viele Spandauer Fahrgäste sind stinksauer. Der Einbau von Aufzügen in den Spandauer U-Bahnhöfen wird mehrere Jahre später erfolgen als bisher von der BVG zugesagt. Es drängt sich der Verdacht auf, dass mit den ehemaligen Terminzusagen nur die mobilitätseingeschränkten Menschen ruhig gestellt werden sollten.“ Vor einigen Jahren gab es Demonstrationen von ‚ausgesperrten‘ Nutzern mit Rollstühlen, Kinderwagen und Rollatoren unter anderem am U-Bahnhof Haselhorst. Die Mehrzahl der Spandauer U-Bahnhöfe wurde daraufhin in die Prioritätenliste 2011-2016 des offiziellen Berliner Aufzugsprogramms aufgenommen. Diese Liste wird von der bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung angesiedelten Arbeitsgruppe ‚Bauen und Verkehr – barrierefrei‘ gemeinsam mit den Behindertenverbänden, dem Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderung, der Senatsverwaltung für Soziales und der BVG erstellt als auch veröffentlicht.

Gerade bei Veranstaltungen auf der Zitadelle sind Fahrstühle für beeinträchtigte Menschen auch am entsprechenden U-Bahnhof unerlässlich.

Gerade bei Veranstaltungen auf der Zitadelle sind Aufzüge für beeinträchtigte Menschen auch am entsprechenden U-Bahnhof unerlässlich. Fotos (2): Patrick Rein

Vertrösten dann verschaukeln

Die damaligen Terminzusagen hält die BVG nicht ein und bringt dafür nur unzureichende Begründungen vor. Der U-Bahnhof Haselhorst soll anstatt 2012 jetzt ‚Ende 2014‘ Aufzüge erhalten und der U-Bahnhof Siemensdamm anstatt 2013 jetzt „Ende 2015“. Für den U-Bahnhof Zitadelle, der gerade auch bei Veranstaltungen auf der gleichnamigen starkfrequentiert ist, wird weiterhin das Jahr 2016 angegeben, woran nach Buchholz schon heute gezweifelt werden kann. „Fahrgäste erst vertrösten, dann verschaukeln – das ist nicht akzeptabel!“, führt dieser weiter aus.

Zur Information:

Im Bezirk Spandau hat bisher nur der U-Bahnhof Rathaus Spandau Aufzüge. Auf der U-Bahnlinie 7 hat die BVG folgende Investitionen vorgesehen (alle Aufzüge mit Blindenleitsystem und Höhenregulierung, Angaben 2013):

U-Bahnhof Haselhorst: 2,2 Millionen Euro, 2 Aufzüge

U-Bahnhof Siemensdamm: 1,3 Millionen Euro, 1 Aufzug

U-Bahnhof Zitadelle: 3,6 Millionen Euro, 3 Aufzüge

Patrick Rein

Ein Dank an alle Schülerlotsen

Mit einem großen Sommerfest auf der Zitadelle dankte der Bezirk allen Schülerlotsen, Konfliktlotsen- und Streitschlichterteams der Spandauer Grundschulen.

Während die einen mit dem Aufbau der Bühne zum diesjährigen citadel music festival beschäftigt waren – bei dem Thirthy Seconds To Mars nächsten Donnerstag den Auftakt machen – wurde über 500 Schülerinnen und Schülern für ihren Einsatz gedankt. Bezirksstadtrat Gerhard Hanke hatte dafür ein Mal mehr ins Spandauer „Wohnzimmer“ geladen, wie er selbst die Räumlichkeiten auf der Festungsanlage Zitadelle gerne tituliert. Doch altersgerecht standen Ansprachen eher im Hintergrund der Veranstaltung, vielmehr sollte den engagierten Kindern ein unvergessliches Ereignis geboten werden.

Voll gefüllter Saal auf der Zitadelle und eine Tanzvorführung der Schülerschaft von der Carl-Schurz-Grundschule.

Voll gefüllter Saal auf der Zitadelle und eine Tanzvorführung der Schülerschaft von der Carl-Schurz-Grundschule.

Hoch hinaus

Schnell wurden die Schüler/-innen auch in ihren ganz speziellen Erlebnistag „entlassen“. Gleich zwei Mal ging es dabei hoch hinaus: Zum einen konnte mit einem Hubkran der Bühnenaufbau von oben betrachtet und zum anderen auch der Juliusturm erklommen werden. Zudem war auch der Fledermauskeller geöffnet. Die Polizei stellte den treuen Schulweg-Gehilfen ihre Arbeit genauer vor und mit einem Boot konnte eine Rundfahrt um die Zitadelle gemacht werden. Neben Speis und Trank sorgte dann noch Oliver Grammel mit Zauberei für Unterhaltung. Unterstützt wurde das Fest wieder von der Fa. Niederberger, der Fischerei Latendorf, der Berliner Polizei, dem Berliner Artenschutzteam und dem Sport Club Siemensstadt.

Neben dem Juliusturm ging es auch mit dem Hubkran hoch hinaus.

Neben dem Juliusturm ging es auch mit dem Hubkran hoch hinaus. Fotos (2): Patrick Rein

Deutlich weniger Unfälle

Es ist auch für Kinder keine Selbstverständlichkeit sich zu engagieren, zumal die Tätigkeit als Schülerlotse keineswegs nur ein Vergnügen darstellt. Noch früheres Aufstehen ist ebenso Bestandteil der Aufgabe wie bei Wind und Wetter den Mitschülern einen sicheren Schulweg zu gewährleisten. Im stetig wachsenden Verkehrsaufkommen manchmal auch mit einem persönlichen Sicherheitsrisiko verbunden. So wurde den jungen Verkehrslotsen von der Deutschen Verkehrswacht e.V. deren Erfolg verdeutlicht: Statistisch nachgewiesen sind die Schulwege mit Schülerlotsen deutlich sicherer. Zum Dank erhält jeder Lotse daher eine Dankesurkunde.

Bereits eine Woche vorher wurden ebenfalls auf der Zitadelle schon ehrenamtlich engagierte Eltern für ihren Einsatz an Spandaus Schulen geehrt. Es gibt sie also, Menschen die breit sind sich für andere ohne Gegenleistung einzusetzen.

Patrick Rein

In der Altstadt auf dem „Strich“ gehen

Über 30 verschiedene Bühnenauftritte bei „Was Kunst Du?“ – und die Altstadt wird immer gelber.

Das Gesamtprojekt Spandauer Altstadtmeile weckt schon jetzt das Interesse von Bürgerinnen und Bürgern, denn viele fragen sich: Was hat es mit dem gelben Strich quer durch die Altstadt auf sich? Beim Ordnungsamt sind sogar schon Beschwerden eingegangen. Dabei gehört die Linie zur Spandauer Kulturmeile – leitet sie sogar. Den offiziellen Beginn macht jedoch ein großer Straßenkünstlerwettbewerb.

Selbst die Bäume wurden gelb ummantelt. Dabei Gabriele Fliegel und Stadtrat Carsten Röding.

Selbst die Bäume wurden gelb ummantelt. Dabei Gabriele Fliegel und Stadtrat Carsten Röding.

Spandauer Altstadtmeile

Am Reformationsplatz in der Altstadt Spandau konnten sich die Anwesenden am Mittwochvormittag bereits einen ersten Eindruck vom Projekt „Spandauer Altstadtmeile 2013“ verschaffen. In unmittelbarer Nachbarschaft der evangelischen Kirche St. Nikolai stellten für die Organisatoren der Altstadtmeile Gabriele Fliegel, Vorsitzende der Vereinigung Wirtschaftshof Spandau e.V., und Sven-Uwe Dettmann, Geschäftsführer der Partner für Spandau GmbH, insbesondere die Auftaktveranstaltung vom 8. Juni vor. Anwesend war ebenfalls Helmut Kleebank, Bezirksbürgermeister, und Carsten Röding, Stadtrat für Bauen, Planen, Umweltschutz und Wirtschaftsförderung.

Es gibt viel zu entdecken dieses Jahr in der Altstadt. Den Auftakt macht am 8. Juni "Was Kunst Du?"

Es gibt viel zu entdecken dieses Jahr in der Altstadt. Den Auftakt macht am 8. Juni „Was Kunst Du?“

Ein Mal durch die Altstadt

Entlang der von A wie Arcaden bis Z wie Zitadelle sonnengelb aufgetragenen „Spandauer Altstadtmeile“ – der gelben Linie – werden an den verschiedensten Veranstaltungsorten im Spandauer Altstadtsommer 2013 abwechslungsreiche künstlerische Events geboten. Künstlerisch gestaltete Schaufenster rahmen – ebenfalls in gelb – unter dem Motto „Kunst verbindet“ von Juni bis September drei zusätzliche Großveranstaltungen und mehrere permanente Projekte ein.

Ein gelber Strich führt quer durch die Altstadt.

Ein gelber Strich führt quer durch die Altstadt. Fotos (3): Patrick Rein

Vielfältiges Angebot

Zum Auftakt am Samstag, 8. Juni gibt es nicht nur die Vernissagen in den Schaufenstern. Ab 11 Uhr wird auf sieben verschiedenen Bühnen und an vielen anderen Punkten der Spandauer Altstadt die Frage „Was Kunst Du?“ gestellt. Über ein  Dutzend fest gebuchter Ensembles und rund 20 zusätzlich eingeladene Straßenmusiker geben bis zum Abend die Antwort darauf, indem sie zeigen, wie vielfältig Kunst auf historischen Straßen und Plätzen dargeboten werden kann. An der St.-Nikolai-Kirche treten beispielsweise um 12.40, 13.40 und 14.40 Uhr die Musiker von „Laccasax“ auf. In der Besetzung Kontrabass, Akkordeon und Saxophon spielen sie Weltkammermusik – eine spannende Mixtur aus Klezmer, Jazz, Klassik und vielem mehr. Aber auch zeitgemäße (Ur-)Berliner Musik findet hier ihr zuhause – zum  Beispiel bei „Icke & Band“ und deren akustischem Chillrock auf der Bühne am Marktplatz ab 12 Uhr.

Zum Finale der Veranstaltung werden ab 19 Uhr in der Freilichtbühne an der Zitadelle Spandau die Gewinner des Straßenmusikwettbewerbs prämiert. Und auch für den Abend gilt: Umsonst und Draußen!

Weitere Informationen und alle Programmpunkte auf den Seiten „Altstadtsommer-Mittendrin“ unter www.spandauer-altstadtmeile.de.

Patrick Rein

Berufsfindungsbörse ausgezeichnet

Im Rahmen der diesjährigen Berufsfindungsbörse auf der Spandauer Zitadelle erhielt Organisator casa e.V. Qualitätsauszeichnung.

Auch das Projekt „Vorfahrt für Spandauer Schüler“ hat seinen Ursprung in der Berufsfindungsbörse Spandau, die von Sozial-kulturelle Netzwerke casa e.V., dem Bezirksamt Spandau und der Agentur für Arbeit veranstaltet wird und bereits seit 1997 jedes Jahr stattfindet. Am Mittwoch war es auf der Zitadelle wieder so weit und tausende von überwiegend Spandauer Schülerinnen und Schüler strömten, meist im Klassenverband, in die Festungsanlage um sich über Berufe und Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren. Im Laufe der Jahre hat sich aus der singulären Großveranstaltung ein eng aufeinander abgestimmtes Netz mit unterschiedlichen Angeboten und Veranstaltungen an der Schnittstelle zwischen Schule und Beruf entwickelt, die alle unter dem „Dach“ der Berufsfindungsreihe zusammengefasst werden.

Auszeichnung des casa e.V. im Gotischen Saal.

Auszeichnung des casa e.V. im Gotischen Saal.

Perspektiven bieten

Im Rahmen des Projektes „Vorfahrt für Spandauer Schüler“ werden die Wünsche und Möglichkeiten von Spandauer Schülerinnen und Schülern nach einem passenden Ausbildungsplatz mit den Interessen von Wirtschaftsbetrieben nach passenden Auszubildenden verbunden. Initiator des Projektes, Bildungsstadtrat Gerhard Hanke, unterstützt die Initiative ebenso wie die Agentur für Arbeit und Jobcenter Spandau, die Vereinigung Wirtschaftshof Spandau e.V. und die Schulaufsicht des Bezirks. Ziel des Projektes ist die Verbesserung der Chancen von Spandauer Schülerinnen und Schülern beim Übergang von der Schule in das Berufsleben – dem längsten Lebensabschnitt. Im Rahmen von „Vorfahrt für Spandauer Schüler“ kooperiert das BerufsFindungsZentrum Spandau (BFZ) derzeit mit 5 Spandauer Oberschulen.

Auch in diesem Jahr strömten wieder Spandauer Schülerinnen und Schüler zur Berufsfindungsbörse auf die Zitadelle.

Auch in diesem Jahr strömten wieder Spandauer Schülerinnen und Schüler zur Berufsfindungsbörse auf die Zitadelle. Fotos (2): Patrick Rein

Ausgezeichnete Qualität

Die hohe Qualität der Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist die Basis der langjährig erfolgreichen sozialen und kulturellen Angebote als auch Dienstleistungen von Sozial-kulturelle Netzwerke casa e.V.. Nicht zuletzt dieser – auch im Leitbild des Trägers verankerte – Grundsatz hat dazu geführt, dass Sozial-kulturelle Netzwerke casa e.V. seit mehreren Jahrzehnten nachhaltig als sozialer und kultureller Dienstleister in Spandau aktiv ist. Qualität in der Arbeit geht dabei immer einher mit verbindlichen Absprachen, transparenten Strukturen und dem permanenten Bemühen um stetige Verbesserung in allen Prozessen und Bereichen. Das bestätigte auch die Zertifizierung als zugelassener Träger nach der Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung (AZAV), welche im Dezember 2012 erhalten wurde. Am Mittwoch folgte jetzt eine weitere Auszeichnung: für die von dauerhaft hohen fachlichen Standards getragenen Angebote zur Berufsorientierung und Berufsfindung wurde die Qualitätsauszeichnung Berlin-Brandenburg 2013 überreicht.

Patrick Rein

Zeit der Freilichtbühne ist gekommen

Mit einem abwechslungsreichen Programm für Groß und Klein startet die einzigartige open-air Bühne neben der Zitadelle in die Saison.

Nur noch wenige Bezirke unterhalten bei knappen Kassen eine Kulturstätte wie die Freilichtbühne. Dennoch schafft es das Kulturhaus Spandau zusammen mit dem Magma Theater Spandau e.V. es jedes Jahr aufs Neue wieder ein kostengünstiges und ansprechendes Programm auf die Beine, beziehungsweise Bühne, zu stellen. Und: Der Zuschauerzuspruch bestätigt dieses Engagement.

Beatrix Richter und auch "Der Tod" stehen unter anderem dieses Jahr auf der Freilichtbühne.

Beatrix Becker und auch „Der Tod“ stehen unter anderem dieses Jahr auf der Freilichtbühne.

Spandauer Kultursommer

Neben oft wiederkehrenden Stars geben sich dabei aber auch neue Künstler die Ehre. „Es ist etwas ganz besonderes auf dieser Bühne mitten in der Natur zu stehen. Deshalb komme ich als auch viele meiner Kolleginnen und Kollegen immer wieder gerne nach Spandau“, erzählt die Pianistin und Klarinettistin Beatrix Becker, welche am 13. September mit „Wassermusiken“ auf der Freilichtbühne gastiert. Neben ihr wird aber auch „Der Tod“ auf seiner Imagekampagne wiederholt Station machen und versuchen den Spandauerinnen und Spandauern die Angst vorm Sterben zu nehmen. Bereits im Januar trat der Comedian in dunklem Gewand im ausverkauften Kulturhaus Spandau auf. Auf der Freilichtbühne ist er am 28. Juni zwar verkürzt zu sehen, dafür aber zusammen mit den A Capella Weltrekordhaltern YeoMen.

Pipi Langstrumpf mit Pferd

Über diese beiden Künstlern hinaus haben sich auch Larry Schuba (als Elvis & als Countrybär mit Western Union), L‘Opera Piccina, die mittlerweile stadtweit bekannten Petticoat, Skyline, Hard Beat Five, Feedback, die Brass Band Berlin, Harry Collin & White Spirit, Frau zu Kappenstein, das Damenorchester Salomé als auch der rbb-Moderator Ulli Zelle mit seiner Band „Ulli & die grauen Zellen“ angekündigt. Das Berliner Kindertheater wird zudem unter der Leitung von Andreas Schmidt ‚Pippi Langstrumpf‚ mit einem echten Pferd spielen.  Außerdem präsentiert das Kammerorchester unter den Linden das ‚Zauberflötchen‘ mit Sängerinnen und Sängern der Deutschen Oper Berlin, ‚Michel aus Lönneberga‘ und das ‚Clownskonzert‘.

Die neue Leiterin des Kulturhaus Spandau Britta Richter und Bezirksstadtrat Gerhard Hanke.

Die neue Leiterin des Kulturhaus Spandau Britta Richter und Bezirksstadtrat Gerhard Hanke. Kunstwerk in der Mitte von Marcel Krüßmann. Fotos (2): Patrick Rein

Umsonst & Draußen

Natürlich ist die Freilichtbühne in die Spandauer Altstadt- und Kulturmeile integriert. So gibt es auch einen Kurzauftritt von Sascha Grammel im Rahmen einer Veranstaltung am 17. August für den es – im Gegensatz zu den sonstigen Auftritten im Kulturhaus – noch Karten gibt. Während diese käuflich zu erwerben sind, finden aber auch dieses Jahr wieder Veranstaltungen im Rahmen von „Umsonst & Draußen“ statt, wo Karten zwar nicht gekauft werden müssen, jeder Besucher aber nach der Vorstellung selbst entscheidet ob und wie viel er doch etwas geben möchte.

Der Vorverkauf findet von Montag bis Freitag in der 4. Etage des Kulturhaus Spandau von 9 bis 15 Uhr statt.

Patrick Rein

17. Berufsfindungsbörse in Spandau

Betriebe stellen sich und ihre Arbeit vor

Schüler & StudentenAm kommenden Mittwoch, den 08.05.2013 findet die 17. Berufsfindungsbörse in Spandau statt. In den Räumen und auf dem Gelände der Zitadelle stellen sich von 10.00 bis 14.00 Uhr verschiedene Betriebe vor. Die Betriebe präsentieren sich und ihre Arbeit. Sie informieren über Ausbildungs- möglichkeiten, freie Ausbildungsplätze (mit Ausbildungsbeginn in 2013 oder 2014) und mögliche Studiengänge.

Veranstalter ist der Sozial-Kulturelle Netzwerke casa e.V., der im Rahmen der Veranstaltung eine Qualitäts-Auszeichnung erhält.

 

Walpurgisnacht und Maifeiertag

Deutlich weniger als in den vergangenen Jahren aber dennoch Möglichkeiten den Feiertag zu genießen, gibt es auch in Spandau.

Der Tag der Arbeit steht unmittelbar bevor. Und auch dieser gesetzliche Feiertag hat seinen Ursprung nicht in Deutschland sondern in Australien und den USA – denn dort rief die nordamerikanische Arbeiterbewegung 1886 zur Durchsetzung eines Achtstundentages zum 1. Mai auf, nachdem dies bereits 1856 in Australien versucht wurde. Weltweit wurde der 1. Mai mit Demonstrationen und Streiks als „Protest- und Gedenktag“ erstmals 1890 begangen. Erst nach dem 2. Weltkrieg 1946 wurde er in Deutschland zum Feiertag.

Zwar keinen Hexentanz, wie hier beim Musikschulfest auf der Zitadelle im letzten Jahr, dafür aber Alphorn und Jodler gibt es auf dem Hahneberg.

Zwar keinen Hexentanz, wie hier beim Musikschulfest auf der Zitadelle im letzten Jahr, dafür aber Alphorn und Jodler gibt es auf dem Hahneberg.

Krawalle und Ausschreitungen

Besonders in Berlin-Kreuzberg entwickelten sich in den 80er Jahren dann die politisch organisierten Demonstrationen, welche meist in erschreckenden Krawallen endeten und auch bis heute die Polizei mit einem Großaufgebot an diesem Tag in Atem halten. In Spandau geht es dabei deutlich friedlicher zu und niemand braucht beim traditionellen Tanz in den Mai mit Straßenschlachten in der Spandauer Altstadt zu rechnen. Denn auch das Basement lädt in diesem Jahr wieder mit Hits aus den 80er und 90ern ab 20 Uhr in den Ratskeller ein.

Ruhig geht es in der Walpurgisnacht und am Maifeiertag noch im Brauhaus zu, bis am Donerstag der Maibock angestochen wird.

Ruhig geht es in der Walpurgisnacht und am Maifeiertag noch im Brauhaus zu, bis am Donerstag der Maibock angestochen wird. Fotos (2): Patrick Rein

Walpurgisnacht auf dem Hahneberg

Eingeleitet wird der Maifeiertag ebenso traditionell mit der Walpurgisnacht – dem europaweiten Fest am 30. April einen Tag vor der Heiligsprechung von Walburga und den daraus resultierenden Festlichkeiten der Hexen auf dem Blocksberg (Brocken). Dem entsprechend kann auch in Spandau auf der höchsten Erhebung, dem Hahneberg, kostenlos ab 19 Uhr beim Alphorn- und Jodlertreffen gefeiert werden. Die noch im letzten Jahr durchgeführte Veranstaltung zur Walpurgisnacht auf der Zitadelle entfällt dieses Jahr.

Einfach faulenzen

Egal ob Tanz in den Mai oder Walpurgisnacht, den freien Tag genießen unter dem vielsagenden Motto „Lasst uns faulenzen“ kann man im Brauhaus Spandau. Spandauer Schwarzbier gibt es dazu die 0,4 Liter für günstige 2,50 Euro. Denn die Fässer müssen leer werden, da am Tag darauf zusammen mit Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank der Maibock angestochen wird. Zum Auftakt werden 50 Liter Freibier aus dem Holzfass ausgeschenkt.

Patrick Rein

Jetzt sind die Kinder dran!

27.04.2013: Museumskinderfest auf der Zitadelle

Museumskinderfest 2012In diesem Jahr findet das Museumskinderfest auf der Zitadelle zum 21. Mal statt. An diesem Nach- mittag befindet sich die Renaissancefestung wieder einmal voll und ganz in Kinderhand. Das Fest ist für Kinder ab 4 Jahren ausgerichtet und sorgt mit viel Spiel, Spaß und Attraktionen für die Unterhaltung der kleinen Gäste.

Am Samstag, den 27.04.2013 von 14.00 bis 18.00 Uhr. Eintritt frei!

Es gibt eine Fledermausführung und eine Schatz- suche. Der Wassermann eröffnet das Angelspiel und „Knubbelkrud“ erzählt Märchen. Außerdem finden verschiedene Turniere statt. Es kann getöpfert, gebastelt, gemalt, geangelt, gewebt und musiziert werden. Eine Floßfahrt bringt besonderen Spaß, beim Murmelpacour ist Geschick gefragt und am Lagerfeuer können die Kinder gemütlich Stockbrot backen.

Wo?

Zitadelle Spandau
Am Juliusturm 64
13599 Spandau

Feste Bühne auf dem Marktplatz

Die erste Aktion im Rahmen der Spandauer Zentreninitiative „Kunst verbindet – Die Spandauer Altstadtmeile“ ist abgeschlossen – und vieles folgt noch.

Wie berichtet gehört Spandau zu den Preisträgern des von der Industrie- und Handelskammer Berlin und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt ausgelobten Wettbewerbs „MittendrIn Berlin!“. In dessen Rahmen planen die Partner für Spandau, Gesellschaft für Bezirksmarketing, und die Vereinigung Wirtschaftshof Spandau e.V. gemeinsam mit dem Bezirksamt Spandau nun eine „Kunstmeile“. Diese wird vom Bahnhof Spandau über die Altstadt bis hin zur Zitadelle in Form einer gelben Linie führen und vom 8. Juni bis 7. September verschiedene Veranstaltungen und Aktionen unter dem Motto „Kunst verbindet“ präsentieren.

Für die "Gelbwerdung" machten sich auch Gabriele Fliegel der Vereinigung Wirtschaftshof e.V. und Baustadtrat Carsten Röding die Finger schmutzig und gaben Wasser.

Für die „Gelbwerdung“ machten sich auch Gabriele Fliegel der Vereinigung Wirtschaftshof e.V. und Baustadtrat Carsten Röding die Finger schmutzig und gaben Wasser.

Marktplatz wird gelb

Als erste Aktivität wurde am Mittwoch ein Blumenbeet auf dem Markt der Spandauer Altstadt mit gelben Frühblühern bepflanzt. Bezirksstadtrat Carsten Röding, Gabriele Fliegel, Vorsitzende der Vereinigung Wirtschaftshof e.V. – welche die Pflegepatenschaft übernehmen wird – und Sven-Uwe Dettmann, Geschäftsführer der Gesellschaft für Bezirksmarketing mbH, als auch Britta Richter vom Kulturhaus vollendeten auf dem Markt in der Spandauer Altstadt das Blumenbeet. Bezirksstadtrat Röding führt aus: „Ich freue mich sehr über diese Aktion, die den Auftakt für viele Verbesserungen des öffentlichen Raumes in und um die Altstadt Spandau herum darstellt.“ Und nach der Gartenarbeit stellten die Hobbybotaniker dann auch die weiteren baulichen Veränderungen im Rahmen der Altstadtmeile vor.

Mittels Holzbohlen wird die erhobene Umrandung zur festen open-air-Bühne für Straßenkünstler.

Mittels Holzbohlen wird die erhobene Umrandung zur festen open-air-Bühne für Straßenkünstler. Fotos (2): Patrick Rein

Bühne unter freiem Himmel

Neben der Farbe „gelb“, die auf dem Marktplatz nicht nur beim Blumenbeet allgegenwärtig sein wird, entsteht eine feste Bühne, auf der unter anderem der Straßenkünstlerwettbewerb am 8. Juni ausgetragen werden soll. Nach dieser Auftaktveranstaltung hat bei der Zweiten am 17. August dann kein geringerer als Comedian und Urspandauer Sascha Grammel die Schirmherrschaft übernommen, welcher auf der Freilichtbühne der Zitadelle an diesem Tag mit seinem Bühnenprogramm den Abschluss gestalten wird. Davor ist jedoch jeder Besucher selbst tagsüber noch zum mitmachen aufgefordert. Bei der dritten und letzten großen Veranstaltung am 7. September wird die Altstadt dann in ein einziges großes Freilichtkino verwandelt.

Weiterer Bestandteil der Altstadtmeile ist zudem der Foto-Kunst-Lauf, bei dem jeder teilnehmen kann, der sich mit dem Thema Spandauer Altstadt künstlerisch auseinandersetzt. Alle Informationen zu den Veranstaltungen und Aktionen hier.

Patrick Rein

Ostern auf der Zitadelle

Traditionell wird es über Ostern wieder mittelalterlich auf der Festungsanlage und dafür verlost mein-spandau 10 x 2 Freikarten!

Bereits zum 7. Mal findet ab Samstag das „Oster-Ritter-Spectaculum“ auf der Zitadelle Spandau statt. Bei bis dahin hoffentlich frühlingshafteren Temperaturen erwartet die Besucher ein großes Mittelalterspectaculum mit historischem Markt, Ritterlager mit Turnieren zu Pferde und am Boden, Helmschlagen, Saustechen, Rolandreiten, Lanzengefechte, Sarazenenreiten sowie der Ritt durch das Feuer am Tage und Nachtfeuershow’s zu Pferde.

Traditionelles Ritterfest auf der Zitadelle für Groß und Klein

Traditionelles Ritterfest auf der Zitadelle für Groß und Klein.

Befreiung der Zitadelle Spandau

Groß und Klein begibt sich an den drei Tagen auf eine zauberhafte Reise in die Welt des Mittelalters. Spannend wird es beim großen Ritterkampf mit “Midgards Feuerbund” als auch mittelalterlichen Fecht- und Kampfszenen. Zum Verweilen lädt wieder der Historische Mark mit Musik von den “Sandsacks” und “LaMarotte”. Dabei ist jeder zum Zuschauen aber auch Mitmachen aufgefordert, während Gaukler ihre gefährlichen Kunststücke von Jonglagen und Akrobatik zeigen. Mit losem Maul und kurzweiligen Sprüchen locken Sie das Volk und geleiten es durch ihre Darbietungen.

Auch musikalisch geht es über Ostern mittelalterlich zu.

Auch musikalisch geht es über Ostern mittelalterlich zu.

Unterhaltung für Kinder

Doch auch eine Schangenshow wird geboten und Tavernen, Fakir- und Feuershows der “Flugträumer” sorgen auch für Unterhaltung der großen Rittersleut, während der Nachwuchs seinen Tag auch mit Bogenschießen, Axt- & Messerwerfen, Armbrustschießen, Märchenerzähler, Kinderspiele und Theater gestalten kann. Um Leib und Seele kümmern sich Garküchen und die Tavernen mit Met, Fladenbrot, Naschwerk und Leckereien. Lassen Sie sich begeistern von der einmaligen, atemberaubenden Kulisse der Zitadelle Spandau! Der Besuch aller Museen, Ausstellungen und der Turmbesuch sind für die Besucher des „7. Oster-Ritter-Spectaculum“ im Eintrittspreis enthalten! Auch der Fledermauskeller ist in diesem Jahr wieder inbegriffen.

Zum 7. Mal: "Oster-Ritter-Spectaculum" auf der Zitadelle Spandau.

Zum 7. Mal: „Oster-Ritter-Spectaculum“ auf der Zitadelle Spandau. Fotos (3):  © Uwe Steinert, Berlin, fŸr Carnica.
www.uwesteinert.de

10 x 2 Freikarten zu gewinnen

Der Markt ist an allen drei Tagen mit abwechslungsreichem Programm von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Zu entrichten ist dafür ein Wegezoll bei dem Kinder bis 5 Jahre frei sind, von 6 bis 16 Jahren 5 €, Schüler und Studenten 8,00 € alle anderen Ritter und Edelleut 10 €. Eine Ritterfamilie zahlt 22 €  (2 Erwachsene mit eigenen Kindern bis 16 Jahre). Doch wer sich den Eintritt sparen möchte, kann mit mein-spandau jetzt eine von 10 x 2 Freikarten gewinnen. Einfach einen kurzen Oster- oder Rittergruß unter diesen Beitrag kommentieren, die ersten zehn freigeschalteten Kommentare gewinnen. Diese werden von uns per Mail benachrichtigt und haben an einem der drei Veranstaltungstage freien Eintritt!

Patrick Rein

Von Falkensee nach Spandau

Am Sonntag ist es wieder so weit: der 24. Lauf der Sympathie eröffnet die Laufsaison und Sportjahr 2013.

Spandau hat viele Traditionen und eine davon ist bereits seit der Wiedervereinigung der Lauf der Sympathie von Falkensee nach Spandau. Auch wenn das Wetter momentan noch nicht wirklich zum anziehen der Laufschuhe einlädt, liegen dem Team um Organisator Klaus Scholz zahlreiche Meldungen vor. Und wer sich erst jetzt zu einer Teilnahme entschließt, kann sich am Freitag und Samstag noch nachmelden.

Am Freitag und Samstag sind noch Nachmeldungen möglich.

Am Freitag und Samstag sind noch Nachmeldungen möglich.

Nachmeldungen im Rathaus

Kurzentschlossene können sich für die 10 oder 5 Kilometer am Freitag von 16 bis 18.30 Uhr und Samstag von 10 bis 15 Uhr im Rathaus bei der Startnummernausgabe je nach noch vorhandenen Kapazitäten anmelden. Eine Meldung am Veranstaltungstag ist nicht mehr möglich. Der Start für die 10 Kilometer findet um 11 Uhr an der Stadthalle Falkensee statt und ist für alle Altersklassen ab 11 Jahren offen. Zusätzlich bietet sich der 5 Kilometer Einsteigerlauf für alle Teilnehmer an, die im Rahmen eines großen Volkslaufes etwas von der einmaligen Atmosphäre schnuppern möchten, nach dem Winter aber noch keine längeren Strecken absolvieren können. Die Läuferinnen und Läufer des 5 Kilometerlaufs starten nach der Spitzengruppe des Hauptlaufes gegen 11.15 Uhr an der Falkenseer Chaussee Ecke Stadtrandstraße.

Bei der Sportlerehrung zeigten die Nachwuchs-Cheerleader spontan ihr Können.

Bei der Sportlerehrung zeigten die Nachwuchs-Cheerleader spontan ihr Können.

Spandau ist sportlich

Über den Lauf der Sympathie hinaus zeichnet sich der Bezirk auch weiterhin als besonders sportlich aus. Die von der Senatsverwaltung für Inneres und Sport aktuell herausgegebene Vereinsmitgliederstatistik hat den Ruf Spandaus als „Sportstandort“ erneut bestätigt. So sind 171 Sportvereine und 12 Betriebssportgemeinschaften mit insgesamt 46 225 Mitgliedern im Bezirk ansässig, das heißt rund 21 Prozent der Spandauer Bevölkerung sind in Sportvereinen tätig. Bei der Gesamtzahl der Mitglieder wird berlinweit bereits der fünfte Platz belegt. Im Verhältnis zu den melderechtlichen Einwohnerzahlen der Bezirke ergibt sich sogar ein normierter Index von 1,23 und der 2. Platz hinter Charlottenburg-Wilmersdorf.

Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank und Stadtrat Gerhard Hanke würdigten die sportlichen Leistungen der Spandauer Vereinssportler überregional.

Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank und Stadtrat Gerhard Hanke würdigten die überregionalen sportlichen Leistungen der Spandauer Vereinssportler. Fotos (3): Patrick Rein

Sportlerehrung im Gotischen Saal

Neben dem Breitensport kann der Bezirk aber auch im Leistungssport immer mehr Erfolge aufweisen. So muss die Sportlerehrung mittlerweile durch deren Vielzahl zweigeteilt werden. Den Anfang machte dabei am 1. März die Würdigung der insgesamt 64 Erst- bis Drittplatzierten bei Welt- und Europameisterschaften, der fünf Olympia– und Paralympicsteilnehmer/innen sowie die Auszeichnung von vier besonderen Sportfunktionären aus Spandauer Vereinen im Gotischen Saal der Zitadelle. Die regionalen Erfolge werden dann zusätzlich beim Sommerfest Mitte des Jahres gewürdigt. Der Bezirk und allen voran Sportstadtrat Gerhard Hanke legen großen Wert auf die offizielle Auszeichnung und setzen sich daher trotz Sparzwangs für dessen Fortsetzung ein: „Sowohl die große Anzahl von über 500 Sportlerinnen und Sportlern, die im Durchschnitt jedes Jahr herausragende Platzierungen bei den Berliner und Deutschen Meisterschaften sowie bei Europa- und Weltmeisterschaften belegen, als auch die aktuellen statistischen Vereinsdaten belegen eindrucksvoll, dass der Bezirk Spandau nicht nur innerhalb Berlins, sondern auch weit über die Stadtgrenzen hinaus einen besonderen Ruf als Sportstandort besitzt.“

Patrick Rein

„Wo hat Heß denn hier gesessen?“

Auch in diesem Jahr wird wieder viel Kulturelles im Bezirk geboten, so beschäftigt sich eine Dauerausstellung im Zeughaus auf der Zitadelle mit „Gefängnis in Spandau“

Den Spandauerinnen und Spandauern ist bekannt, dass der Kriegsverbrecher Rudolf Heß im mittlerweile abgerissenen Gefängnis an der Wilhelmstraße bis zu seinem Tod einsaß. Doch immer wieder fragen Besucher der Zitadelle danach. Deshalb widmet sich eine Anfang November eröffnete Dauerausstellung auch diesem Thema. Von 1687 bis 1872 befand sich zudem in der heutigen Carl-Schurz-Straße auch ein Spinn- und Zuchthaus. Prominentester Insasse war Gottfried Kinkel, dem sein Freund Carl Schurz zur Flucht verhalf.

Für jeden Geschmack ist im Bereich Kultur in Spandau was zu finden

Für jeden Geschmack ist im Bereich Kultur in Spandau was zu finden.

Fledermausfest kehrt zurück

Neben den etablierten Veranstaltungen wie dem 7. Osterritterfest zur Saisoneröffnung vom 30.3 bis 1.4, dem Burgfest am 7./8. September sowie dem Lichterfest am 5. Oktober findet nach fünfjähriger Pause auch wieder das Fledermausfest des Berliner Artenschutz Team e.V. (BAT) in Zusammenarbeit mit einem professionellen Veranstalter statt. Nach der Streichung von Zuschüssen der Senatsverwaltung war eine Durchführung in den letzten Jahren finanziell nicht möglich. Das Fest hatte und wird auch wieder vor allem Familien und Kinder ansprechen sowie alles um das Thema Fledermaus und Artenschutz behandeln.

Die Zitadelle hat sich auch als Konzertlocation in Berlin etabliert.

Die Zitadelle hat sich auch als Konzertlocation in Berlin etabliert.

Es wird wieder laut

Ebenso hat sich auf der Festungsanlage das citadel music festival etabliert. Nachdem sich im letzten Jahr schon Legenden als auch Newcomer präsentierten, können sich Besucher schon jetzt auf Toto (5.6), Thirty Seconds To Mars (6.6), Dead Can Dance (17.6), Queens Of The Stone Age (22.6), ZZ Top (1.7), Patti Smith and her Band (2.7), CRO (9.8), Silly (17.8) und Xavas (30.8) freuen. Weitere Bands werden bis Ende März noch folgen. Zudem findet auch wieder der Nachtmarkt am 15. Juni und 24. August statt. Die seit Duisburg verschärften Sicherheitsauflagen können nicht ohne zusätzliche Kosten für die Veranstalter und unter Beteiligung von Polizei, Feuerwehr, Security und Bauaufsicht gewährleistet werden.

Momentan ist der Juliusturm zwar eingerüstet aber dennoch auch weiterhin begehbar.

Momentan ist der Juliusturm zwar eingerüstet aber dennoch auch weiterhin begehbar. Fotos (3): Patrick Rein

Juliusturm eingerüstet

Aus Sicherheitsgründen musste auch der Bereich um den Juliusturm gesperrt werden. Frostschäden einerseits und Bausünden aus früheren Jahren lassen das Mauerwerk bröckeln. Für eine erforderliche Sanierung ist der Turm bereits eingerüstet. Vorerst findet eine gründliche Schadensaufnahme statt um den Umfang und Ablauf der Sanierung bestimmen zu können. Erfreulicherweise leidet der Kulturbetrieb im Palas unter diesen Maßnahmen nicht und auch der Turm ist trotz allem weiter begehbar. In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass sich Kulturstadtrat Gerhard Hanke auch weiterhin um eine Barrierefreiheit der Zitadelle bemüht.

Abwechslungsreich im Kulturhaus

Neben Festen und Konzerten sind Ausstellungen und Klassik fester Bestandteil des Kulturgutes, welches in unserem Bezirk außerordentlich gepflegt wird. Dabei darf auch die Arbeit des Kulturhaus Spandau und der dazugehörigen Freilichtbühne an der Zitadelle nicht vergessen werden. Um auch ein jüngeres Publikum anzusprechen, wird hier mit Erfolg nun verstärkt auf ein noch breiteres Angebot beispielsweise durch Comedians – wie der regelmäßigen Benefizauftritte des Spandauers Sascha Grammel oder vor kurzem dem „Tod“ und Ole Lehmann – Wert gelegt.

Patrick Rein