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Der Öffentlichkeit zugänglich gemacht

Am Jugendweg kann nun auch außerhalb der Schulzeiten wieder gespielt werden.

Bisher war die Spielfläche lediglich den Schülerinnen und Schülern vorbehalten. Nun wurde mit dem Wechsel zur Oberschule an der Jungfernheide diese durch einen Zaun vom Schulgelände abgetrennt und mit einer Tür zum Jugendweg für die Öffentlichkeit geöffnet. So soll die Fläche auch nach Schulschluss und am Wochenende von den Kindern aus der Siemensstadt besucht werden können.

Erzieher und Kinder der Kita "Immerfrech" versuchten in warmer Schneemontur den Frühling herbei zu singen.

Erzieher und Kinder der Kita “Immerfrech” versuchten in warmer Schneemontur den Frühling herbei zu singen.

Patenschaft „Immerfrech“

Für die Auswahl der Spielgeräte wurden mehrere Planwerkstätten durchgeführt. Ziel war es, eine Spielgeräteauswahl zu finden die sowohl für Kita-Kinder als auch für die Jugendlichen der Oberschule interessant ist. So durften die Kinder der ‚Kita Immerfrech’, die auch die Patenschaft übernommen haben, als auch Kinder und Jugendliche mehrerer Jahrgänge der Oberschule an dem Planungsgeschehen mitarbeiten. Gemeinsam wurde dann auch am Freitag feierlich Eröffnung gefeiert: Während dabei die Oberschüler den Harlem Shake in Spandau präsentierten, versuchten die Kindergartenkinder den Frühling herbei zu singen. Zur Umsetzung der Planung hatten dann wieder Mal die Auszubildenden des Grünflächenamtes tatkräftig beigetragen.

Baustadtrat Carsten Röding übergab die Patenschaftsurkunde.

Baustadtrat Carsten Röding übergab die Patenschaftsurkunde.

Erfolgreicher Spendenaufruf

Mittels zahlreicher Spenden – zu der das Sozial-kulturelle Netzwerk casa e.V. und das Stadtteilbüro Siemensstadt bereits im Sommer 2011 aufgerufen hatten – konnte dem Kinderspielplatz auf dem Gelände der Schule an der Jungfernheide neues Leben eingehaucht und für alle Siemensstädter Kinder sowie deren Eltern wieder nutzbar gemacht werden. Auch hier beteiligte sich der Bezirk mit 30.000 Euro. Nach Abschluss der Bauarbeiten übergaben Baustadtrat Carsten Röding gemeinsam mit Bildungsstadtrat Gerhard Hanke (beide CDU) den Spielplatz wieder den künftigen Nutzern.

Neben einem Harlem-Shake präsentierten die Oberschüler auch eine Musikeinlage samt Beatbox.

Neben einem Harlem-Shake präsentierten die Oberschüler auch eine Musikeinlage samt Beatbox. Fotos (3): Patrick Rein

„Mein Lieblings-Spielplatzgerät“

Und Spandaus Spielplatzerneuerung gehen weiter. Daher startet das Projekt „Raum für Kinderträume“ mit Unterstützung von Florida-Eiscafé eine neue Aktion „Mein Lieblings-Spielplatzgerät“. Kinder sind aufgerufen ihr Lieblings-Spielplatzgerät zu basteln und zu gestalten. Erwünscht ist was gefällt: wie müsste es aussehen unter Nutzung von Materialien, die man zu Hause findet. Modelle können bis 07. Juni 2013 mit Angabe von Namen, Alter und Adresse (auch Schulklassen und Kitagruppen können sich beteiligen) in beiden Spandauer Florida-Filialen abgeben oder ans

Bezirksamt Spandau, Abt. Bauen, Planen, Umweltschutz und Wirtschaftsförderung
Stichwort: Spielplatzgerät, Carl-Schurz-Str. 2/6, 13578 Berlin

geschickt werden.

Eine Jury entscheidet über die Spielplatzgeschichten und prämiert die Plätze 1. bis 5. mit Florida-Eisgutscheinen sowie bis zu 1.000,- Euro zur Verbesserung/Aktion auf einem Spandauer Spielplatz.

Patrick Rein

Martin-Buber-Oberschule nach wie vor gefragt

Das Schuljahr 2012/2013 ist in vollem Gange und schon laufen die Planungen fürs kommende – ebenso wie bei Bauvorhaben von Sportanlagen

Der Anmeldezeitraum fürs Schuljahr 2013/2014 an die weiterführenden Schulen ist abgeschlossen. Demnach liegen 408 Anmeldungen für die Gymnasien und 1034 für die Integrierten Sekundarschulen (ISS) vor. Besonders beliebt sind bei den Schülerinnen und Schülern dabei die Martin-Buber-OS mit 286 Meldungen bei 156 Plätzen, der Berthold-Brecht-OS mit 199 Meldungen und 175 Plätzen sowie neu der Wolfgang-Borchert-OS mit 127 Meldungen und 104 Plätzen.

Nicht nur das moderne und im Dezember eingeweihte Schulgelände ist für den Zulauf an der Martin-Buber-OS verantwortlich.

Nicht nur das moderne und im Dezember eingeweihte Schulgelände ist für den Zulauf an der Martin-Buber-OS verantwortlich.

Ablehnungsbescheid im April

Übersteigt die Anmeldezahl die Aufnahmekapazitäten einer Schule ist unter den angemeldeten Schülerinnen und Schülern nach schulgesetzlich festgelegten Kriterien ein vorgegebenes Auswahlverfahren durchzuführen. Dabei werden verfügbare Plätze an „Härtefälle“ und über die Hälfte nach von der Schule selbst festgelegten Kriterien vergeben. Ein Drittel wird dann durch Losentscheid zugeteilt. Dabei bildet die Martin-Buber-Oberschule jedoch als Schule mit besonderer pädagogischer Prägung die einzige Ausnahme. Ende April erhalten die Erziehungsberechtigten der nicht aufgenommenen Kinder den Ablehnungsbescheid und werden zudem über das Ergebnis der Aufnahme an der angegebenen Zweit- oder Drittschule informiert. Im Schuljahr 2012/2013 konnte man damit in 98,6 Prozent der Fälle den Wünschen gerecht werden.

Meldeanlagen für Gefahrensituationen

Aus Mitteln des Schul- und Sportanlagensanierungsprogramms (SSSP) konnten mittlerweile nahezu alle Schulen im Bezirk mit Meldeanlagen ausgestattet werden. Diese sollen in den verschiedensten Gefahrensituationen zur Alarmierung dienen, werden aber hoffentlich einen geringen Bedarf erfahren. Ebenso erfreulich ist auch, dass eine Kooperation zwischen der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft sowie dem Jugend- und Schulamt geschlossen wurde, wodurch die Zusammenarbeit intensiviert werden soll. Momentan arbeitet eine Arbeitsgruppe an den Themenfeldern Verringerung der Schuldistanz, Verbesserung des Übergangs von der Kita in den Hort sowie der Zusammenarbeit von Schule und Jugendhilfe.

Auch weiterhin werden Schulgebäude und Sportanlagen saniert um sie auf einen Stand des aktuellen Jahrhunderts zu bringen.

Auch weiterhin werden Schulgebäude und Sportanlagen saniert um sie auf einen Stand des aktuellen Jahrhunderts zu bringen. Fotos (2): Patrick Rein

Bauvorhaben Schule und Sport

Nachdem zahlreiche Baumaßnahmen bereits umgesetzt und abgeschlossen werden konnten, herrscht dennoch weiterhin Handlungsbedarf. Insgesamt stehen dem Bezirk aus dem SSSP dafür im Jahr 2013 rund 4,7 Millionen Euro zur Verfügung, welche für unterschiedlichste Sanierungsmaßnahmen genutzt werden. Zudem hat der Bezirk im Rahmen der Haushaltsaufstellungen 195.000 Euro für energetische Maßnahmen bereitgestellt und aus dem Bereich Schule stehen Mittel in Höhe von 3.975.000 Euro zur baulichen Unterhaltung zur Verfügung.

Neue Hallen und Gebäude

Doch auch die Sportanlagen profitieren: Neben geplanten Um- und Erweiterungsbauten an Schulgebäuden sollen im Laufe der nächsten Jahre auch sieben neue Sporthallen entstehen. Bei den oftmals katastrophalen Zustände der Schulsporthallen auch für die Freizeitsportvereine eine erfreuliche Nachricht. Zudem sind auch größere Sanierungsarbeiten am Sportplatz Jaczostraße, dem Wassersportheim Gatow sowie der Sportanlage Grüngürtel vorgesehen.

Patrick Rein

Ausbildungsprobleme junger Menschen

Diskussion der Arbeitsgemeinschaft der Selbstständigen in der SPD

Mangelnde Ausbildungsreife bei jungen Menschen? (Illu. Ralf Salecker)

Mangelnde Ausbildungsreife bei jungen Menschen? (Illu. Ralf Salecker)

Am Dienstag traf sich die Arbeitsgemeinschaft der Selbstständigen in der SPD Spandau (AGS) um über Ausbildungsprobleme junger Menschen zu diskutieren. Schaut man sich den Berufsbildungsbericht von 2012 an, dann scheinen die Probleme der Vergangenheit, mit einer Vielzahl von jungen Menschen ohne Ausbildungsplatz, heute nicht mehr aktuell zu sein. Demnach stehen mehr Ausbildungsplätze zur Verfügung als Bewerber vorhanden sind. Diese positive Entwicklung soll sich sogar fortsetzen.

Demografischer Wandel und Streben nach besseren Schulabschlüssen

Der Demografische Wandel zeigt sich auch im Ausbildungsmarkt. Bis zum Jahr 2030 wird die Altersgruppe junger Menschen zwischen 17 und 25 Jahren um rund ein Fünftel abnehmen. Damit stehen noch weniger Menschen zur Verfügung, um Ausbildungsplätze zu besetzen. Gekoppelt mit dieser Entwicklung ist ein Trend, nach dem immer mehr junge Menschen einen höheren Schulabschluss anstreben – und erreichen. Ein Prozess, der in direkter Konkurrenz zum System dualer Ausbildung steht, also der parallelen Ausbildung in Berufsschule und Betrieb.

In direkter Folge dieser Situation nimmt die Zahl der Fachkräfte stetig ab. Auf der einen Seite haben sich viele Betriebe aus der Verantwortung gestohlen, selbst auszubilden, stellten Mitglieder des AGS fest, auf der anderen Seite wirkt der o. g. Prozess.

Die andere Seite der Medaille

Nun gibt es aber eine große Anzahl von jungen Menschen, die keinen Ausbildungsplatz bekommen, weil sie über keinen Schulabschluss verfügen. Diesen Menschen bleiben häufig nur Hartz-IV oder prekäre Arbeitsbedingungen, was auch wieder Hartz-IV bedeutet.

Auf der einen Seite gibt es junge Menschen, die – trotz Schulbesuch – an den einfachsten Dinge scheitern, zusätzlich aber anscheinend auch die Motivation nicht aufbringen, eine möglicherweise begonnene Ausbildung auch bis zum Ende durchzuziehen. Manch Arbeitgeber spricht von Welten zwischen den Forderungen mancher Jugendlicher und deren erbrachter Leistung. Ungefähr jeder fünfte Jugendliche löst einen Ausbildungsvertrag auf.

Ein erschreckendes Beispiel aus der Praxis. Eine junge Frau von 16 Jahren unterschrieb einen Ausbildungsvertrag, nur um ihn 5 Tage später wieder zu beenden. Begründung: Die Hartz-IV beziehende Mutter würde sonst weniger Geld bekommen. Sie hatte anscheinend Druck ausgeübt.

Dann gibt es jungen Menschen, die in einigen Fächern gescheitert sind, möglicherweise aus diesem Grund ein angeknackstes Selbstwertgefühl aufweise, aber durchaus motiviert sind. Der Anteil an leseschwachen Jugendlichen z.B. soll etwa 17 Prozent betragen. Hier wünschen sich die einige Teilnehmer der Diskussionsrunde Arbeitgeber, die auf die Bedürfnisse dieser Menschen eingehen, anstatt sie nur zu diskriminieren. Mangelnde Ausbildungsreife könnte provokant auch anders benannt werden: Mangelnde Ausbilderreife. Die Ausbildung im Bistro Unvernunft im Kulturhaus Spandau wurde dabei als positives Beispiel genannt. Es geht also.

Heinrich Deichmann rief aus eben diesem Grund den „DEICHMANN-Förderpreis für Integration“ ins Leben, der mit 100.000 Euro dotiert ist. „Die Tatsache, dass immer mehr Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund ihren Lebensweg in unserer Gesellschaft suchen, bringt ganz neue Herausforderungen mit sich.“ Bis zum 30. Juni können sich noch Initiativen bewerben, die sich für benachteiligte Kindert oder Jugendliche engagieren.

Ein anderes Beispiel aus der Praxis erschreckt aus ganz anderen Gründen. Ein Arbeitgeber plante einen weiteren Ausbildungsplatz schaffen. Dazu wollte der Arbeitgeber eine betriebliche Eingliederungshilfe beantragen. Anfangs sah auch alles gut aus, das Jobcenter stimmte zu. Aus allen Wolken fiel er dann, als sich die IHK dem ohne Angaben nachvollziehbarer Gründe entgegenstellte. Dieser Arbeitgeber wird zukünftig niemanden mehr ausbilden wollen.

Die Situation im Bereich Ausbildung ist komplexer, als viele es wahr haben wollen. Einfache Ansätze helfen hier nicht mehr weiter. Es mag eine banale Erkenntnis sein, aber Erfolge im Ausbildungsmarkt sind nur mit mehr Flexibilität möglich – auf allen Seiten.

 

Ralf Salecker

Jeder kann studieren – doch warum?

Trotz des Auslaufmodells Studiengebühren ändert sich wenig an der finanziellen Situation der Hochschulen – und den Voraussetzungen von Studierenden

Erst Anfang 2005 hatte das Bundesverfassungsgericht einer Klage von Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt, Hessen, Saarland, Hamburg, Bayern und Sachsen, damals allesamt unionsgeführt, zur Einführung von Studiengebühren stattgegeben. Nach dem Regierungswechsel in Niedersachsen und einem Volksbegehren in Bayern weichen nun – wahrscheinlich – auch die letzten beiden verbliebenen Länder von der kontrovers diskutierten Hochschulgebühr ab.

In Berlin kann von insgesamt vier Universitäten gewählt werden. Hinzu kommen noch verschiedene Fachhochschulen.

In Berlin und Potsdam kann von insgesamt vier Universitäten gewählt werden. Hinzu kommen noch verschiedene Fachhochschulen. Foto: Patrick Rein

Studieren ist nicht umsonst

Doch auch ohne Studiengebühren bleibt der Hochschulzugang entgegen weitläufiger Ansichten nicht kostenfrei. In Berlin und Potsdam wurden beispielsweise zwar keine Studiengebühren erhoben, dennoch zahlen Studierende einen nicht unerheblichen Semesterbeitrag, der, wie auch in anderen Bundesländern, unter anderem mit der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel gerechtfertigt wird. Von einem kostenfreien Zugang zur Hochschulbildung zu sprechen, ist irreführend. Lediglich in Härtefallen kann man sich von der Zahlung befreien lassen.

Marodes Hochschulsystem

Besonders Berlin hat sich mit der technischen und freien sowie der Humboldt Universität (TU, FU und HU) zu einer der deutschen Universitätsstädte mit Anziehungskraft auch für ausländische Studierende entwickelt. Mit der Universität Potsdam, besonders bei Spandauern beliebt, stehen Interessierten vier Hochschulen mit nahezu jedem Studiengang zur Verfügung. Dennoch steht die Hochschulbildung seit Jahren am Pranger: Veraltet, praxisfern, überlaufen, anonym und mangelhaft ausgestattet. Mittels Studiengebühren sollte der finanzielle Rahmen für Investitionen verbessert werden – so zumindest die Argumentation der damaligen Befürworter. Doch sind andere Finanzierungsmodelle, auch unter Einbeziehung der Nutzer, erforderlich um nachhaltig das Hochschulsystem aufzuwerten.

Eliteunis statt Aufwertung

Immer wieder ist von einem gerechteren und kostenfreien Bildungszugang die Rede, wo die intellektuellen Voraussetzungen und nicht der Geldbeutel der Eltern entscheidend sind. Doch die Realität sieht anders aus. Deutlich bessere Berufsaussichten genießen heutzutage die Absolventen der sogenannten Eliteunis. Es entsteht der Anschein, zwar jedem einen Hochschulzugang zu ermöglichen, jedoch über die Örtlichkeit des Abschlusses weiterhin eine Zweiklassengesellschaft im Bildungssystem aufrechtzuerhalten. Bei einer gerechten Bildungspolitik müssten möglichst alle Hochschulen elitär ausgestattet sein und somit der Abschluss in der Wirtschaft gleichermaßen anerkannt werden. Privatunis würden dann ein erweitertes Angebot darstellen. So lange jedoch in Abiturientenkreisen die Hochschule nach Renommee, Ausstattung und Lehrvoraussetzungen ausgewählt werden, war die Studiengebühr lediglich ein Tropfen auf dem heißen Stein bei der Auswahl des Hochschulortes und den daraus resultierenden Berufsaussichten.

Wie in der gesamten Bildungspolitik, von der Kita über die Grund- und Sekundarschulen bis hin zur Hochschule, sind weiterhin einschneidende Reformen anstatt von Stückwerk notwendig. In jeder Diskussion zum Thema Bildung werden Missstände deutlich. Veränderungen laufen jedoch schleppend und werden – wie die Schulreform in Berlin – ständig zurückgenommen, nachgebessert oder geändert. Dies führt zu Verunsicherungen bei Eltern und Betroffenen.

Patrick Rein

100 Kita-Plätze in den Arcaden

Mit der Neueröffnung einer KLAX-Kindertagesstätte im Shopping-Tempel kommt Spandau dem gesetzlichen Betreuungsplatzanspruch wieder ein Stück näher

Bereits vor zehn Jahren bemühte sich die Klax Berlin gGmbH um Räumlichkeiten in den Arcaden. Jetzt hat es endlich geklappt und am Montag eröffnete die neue Kindertagesstätte im Beisein von Center-Manager Bernd Muchow sowie Fachdienstleiter für die Kooperation mit Regeleinrichtungen  Klaus Sareika. Neben den Architekten und Bauherren nahmen natürlich gerade viele Eltern und Kindern sowohl die Räume als auch die Mitarbeiter der KLAX-Kita in Augenschein.

Center-Manager Bernd Muchow (re.) begrüßte die neuen Mieter der Klax-Kita mit Leiterin Carola Bräunlein.

Center-Manager Bernd Muchow (re.) begrüßte die neuen Mieter der Klax-Kita mit Leiterin Carola Bräunlein.

Gesund ernähren, individuell entwickeln

Carola Bräunlein, Leiterin der KLAX-Kita „Karlsson vom Dach“ – mit dem Platz im zweiten Obergeschoss der Arcaden und direkt neben mytoys gelegen ein wirklich passender Name –  und Friderike Bostelmann, Geschäftsführerin der KLAX Berlin gGmbH, hießen die Gäste dabei willkommen.  Führungen durch die Räumlichkeiten, Experimentier,- Mal- und Musikangebote für Kinder sowie natürlich Snacks und Getränke von „Löwenzahn“ bestätigten den durchweg positiven Eindruck des Angebotes über helle Räume, familienfreundliche Öffnungszeiten von 6 bis 19 Uhr und einem besonderen Ernährungskonzept in Kooperation mit dem Vollwert-Bio-Caterer „Löwenzahn“.

Das Team für Kinderfragen in den Spandau Arcaden bietet 100 neue Betreuungsplätze.

Das Team für Kinderfragen in den Spandau Arcaden bietet 100 neue Betreuungsplätze. Fotos (2): Patrick Rein

So lernt die Zukunft

Die KLAX Berlin gGmbH ist ein privater Träger von Krippen, Kindergärten und Schulen. Mit der Kita „Karlsson vom Dach“ in den Spandau Arcaden wurde bereits die 28. Einrichtung in der Hauptstadt eröffnet. Mittlerweile ist das Konzept so erfolgreich, dass es nach Schweden und Niedersachsen expandiert ist. Die Idee dahinter ist einfach und erfolgversprechend: Ein Bildungskonzept – das Lernen mit Zielen – wird der individuellen Entwicklung der Kinder vom ersten Schritt bis hin zum frühen Schreiben, von Krippe bis zum letzten Kindergartenalter, gerecht. Die Lernerfolge und Entwicklungsschritte werden in einem ganz persönlichen Portfolio gesammelt. Im gemeinsamen Dialog gehen Eltern, Pädagogen und Kinder durch die Krippen- und Kindergartenzeit.

Mit der Eröffnung ist der Bezirk Spandau hingegen wieder einen Schritt weiter gekommen, die benötigte Zahl an Betreuungsplätzen zu erreichen, welche durch den Gesetzesanspruch ab kommendem Schuljahr Eltern zusteht.

Patrick Rein

Minijobs, geringfügige Beschäftigung jetzt bis 450 Euro

Was ändert sich 2013?

 

Minijobs 2013

Minijobs 2013

Minijobs, von den einen als Instrumente zur Zerstörung des regulären Arbeitsmarktes angesehen, sind für andere eine willkommene Gelegenheit, unbürokratisch den eigenen Geldbeutel aufzubessern. Seit Anfang des Jahres ist die Verdienstgrenze von vormals 400 auf 450 Euro angehoben worden.

Die fehlende Rentenversicherungspflicht für Arbeitnehmer führt naturgemäß zu geringen späteren Rentenansprüchen. Darum unterliegen alle Beschäftigten seit dem 1.1.2013 grundsätzlich der Rentenversicherungspflicht, wenn sie sich nicht auf Antrag davon befreien lassen. Der Rentenbeitrag, den der Arbeitgeber zahlt, wird so automatisch durch den Arbeitnehmer aufgestockt, d. h. er zahlt die Differenz zwischen dem Pauschalbetrag des Arbeitgebers und dem Mindestbeitrag. Durch die Aufstockung wird der Minijob als Versicherungszeit angerechnet. Damit können Ansprüche auf Erwerbsminderungsrenten erworben und die Riester-Förderung in Anspruch genommen werden.

Die spätere Rentensituation verbessert sich dadurch nur unwesentlich, schließlich handelt es sich noch immer um eine geringfügige Beschäftigung mit entsprechend geringen Rentenbeiträgen.

Wie wird das Arbeitsentgelt berechnet?

Für die Berechnung wird grundsätzlich erst einmal von einem regelmäßigen Arbeitsentgelt ausgegangen. Über einen Zeitraum von maximal 12 Monaten darf das Gehalt im Mittel den Betrag von 450 Euro nicht überschreiten. Daraus ergibt sich ein Höchstbetrag von 5.400 Euro im Jahr.

Minijobs zerstören reguläre Arbeitsplätze

Nach § 8 Abs. 1 Nr. 1 SGB IV liegt eine geringförmige Beschäftigung dann vor, wenn der Lohn im Monat regelmäßig den Betrag von 450 Euro nicht überschreitet. Die wöchentliche Arbeitszeit, wie auch die monatliche Beschäftigung ist dabei nicht von Bedeutung. An diesem Punkt beginnt nicht selten ein Missbrauch, nämlich dann, wenn der Arbeitgeber einen oder mehrere kostenlose Probetage verlangt oder Arbeitsvorgaben so gehalten sind, dass sie in der festgelegten Zeit nicht erfüllt werden können. In diesem Fall liegt eindeutig Sozialbetrug, nur trauen sich die Beschäftigten nur selten, diesen Umstand anzuzeigen. Zusätzlich erhalten Minijobber oft einen geringeren Stundenlohn als regulär Beschäftigte. Insgesamt scheinen diese Jobs eher eine Sackgasse zu bedeuten, aus der es „kein Entkommen“ gibt, als dass sie neue Jobs schaffen.

Der Anteil der Minijobs am Gesamtarbeitsmarkt beträgt 20 Prozent. Im Laufe der letzten Jahre fielen immer mehr reguläre Beschäftigungen Minijobs zum Opfer. Besonders im Handel, der Hotellerie und Gastronomie und in Pflegeberufen macht sich dies bemerkbar. Gedacht waren diese geringfügigen Beschäftigungen als einfacher Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt mit einer Vollzeitbeschäftigung. Arbeitnehmern und Arbeitgebern sollte damit ein einfach zu handhabendes Instrument an die Hand gegeben werden um der Schwarzarbeit Einhalt zu gebieten. Inzwischen ist es unstrittig, dass Minijobs prekäre Verhältnisse eher zementieren. Minijobs entstehen nicht zusätzlich, sondern verdrängen reguläre Arbeitsplätze. Minijobber zahlen weder Steuern noch Sozialbeiträge. Der Weg in die Altersarmut, ist wegen der zu erwartenden niedrigen Renten vorprogrammiert.

 

Ralf Salecker

 

Weitere Informationen zu Minijobs gibt es bei der Minijob-Zentrale.

Respekt e.V. hilft bei der Anerkennung ausländischer Qualifikationen

Hochqualifiziert, aber arbeitslos …

Elvira Yevtushenko: Mit Leidenschaft für die Integration (Foto: Ralf Salecker)

Elvira Yevtushenko: Mit Leidenschaft für die Integration (Foto: Ralf Salecker)

Spandau ist ein Bezirk, dessen Bevölkerung stetig zunimmt. Viele der hinzuziehenden Migranten sind hochqualifiziert, haben aber keine Chance auf eine entsprechende Arbeit, weil ihre Qualifikation in Deutschland nicht anerkannt ist. Ohne die Anerkennung der Qualifikation bekommt fast niemand einen Job – und das in einer Zeit, in der ständig über den Fachkräftemangel gestöhnt wird. Nicht selten blieb Akademikern einzig ein Putz- oder Taxijob, um sich über Wasser halten zu können.

Mit dem Anerkennungsgesetz ändert sich etwas

Seit dem 1. April existiert ein Gesetz, welches das Anerkennungsverfahren regelt. Früher war es üblich, eine unbegründete Antwort zu erhalten. Nun verpflichtet das Gesetz die antwortende Behörde, innerhalb von drei Monaten eine aussagekräftige Antwort zu erteilen.

Dieses Gesetz bedeutet keine automatische Anerkennung, wie viele es sich möglicherweise erhofft haben. Es garantiert einzig die Antwort in überschaubarer Zeit. Im Falle einer Anerkennung wird mit dem Bescheid die Gleichstellung mit entsprechenden deutschen Berufsabschlüssen festgestellt. Vor allem eine Antwort, aus der nachvollziehbar hervorgeht, warum z.B. eine Ablehnung erfolgte. Mit der Begründung soll ein Weg aufgezeichnet werden, der die zu überwindenden Hürden beschreibt. In der Absicht ist es durchaus lösungsorientiert.

Respekt e.V.

In Spandau entstand vor einem Jahr, u.a. mit Unterstützung des Quartiersmanagements im Falkenhagener Feld, die Beratungsstelle des Respekt e.V. im Klubhaus in der Westerwaldstraße 13. Jeden Mittwoch von 15 bis 19 Uhr ist er dort Ansprechpartner für Fragen zur Anerkennung von ausländischen Qualifikationen.

Eine Anmeldung unter der Telefonnummer 29031125 ist in jedem Fall empfehlenswert, gerade dann, wenn sprachliche Hürden zu erwarten sind. Rechtzeitig informiert, kann dann ein Sprachkundiger hinzugezogen werden. Nahm man anfangs an, es würden nur Spätaussiedler in die Beratung kommen, stellte sich schnell heraus, dass erheblich mehr Nationalitäten vertreten sind.

Schwerpunkt der Tätigkeit des Vereins ist die Vermittlung der deutschen Sprache oder die Nachqualifizierung, Weiterbildung und Ausbildung.

Frau Kwiatkowski von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung betonte, dass die Verringerung der Armut vor allem über den Weg der Qualifizierung und dem Einstieg in den Beruf erfolgen kann.

Frau Elvira Yevtushenko von Respekt e. V. erklärt, wie wichtig es ist, „angstfrei“ in die Beratung gehen zu können. Gerade weil der Verein keine große und anonyme Institution ist, kann er sich auf einer viel persönlicheren Ebene mit seinen Klienten auseinandersetzen, als es z.B. dem Jobcenter möglich ist, mit dem man gut zusammenarbeitet.

Selbst Quereinsteigern wird ein möglicher neuer Weg aufgezeichnet. Ziel ist immer die Vermittlung in Arbeit. Ohne Zeitdruck kann individuell auf die Bedürfnisse der Ratsuchenden eingegangen werden. Nicht immer gelingt die gewünschte Anerkennung des gelernten Berufs. Dann versucht man einen Weg einzuschlagen, der die vorhandenen Fertigkeiten nutzt und den Einstieg in einen vergleichbaren – oft geringer qualifizierten – Beruf ermöglicht.

Nur mit dem ausgeprägten Willen der Ratsuchenden, einen manchmal langen und komplizierten Weg auf sich zu nehmen, ist das Ziel erreichbar. Respekt e.V. begleitet und motiviert dabei.

 

Ralf Salecker

Wohin mit der Spandauer Volkshochschule?

Das Hauptgebäude der Volkshochschule Spandau. (Foto: Ralf Salecker)

Das Hauptgebäude der Volkshochschule Spandau. (Foto: Ralf Salecker)

Die VHS wird womöglich ins ehemalige Haus der Gesundheit verlagert

Das Spandauer Haus der Gesundheit, Carl-Schurz-Straße 17., könnte vom Liegenschaftsfond (einem Immobilienunternehmen) in den Bezirk zurückübertragen werden. Das frei stehende Gebäude könnte dann vom Bezirksamt wiederverwendet werden. Nach Vorstellungen von Bezirksbürgermeister Kleebank könnte man dort die Volkshochschule unterbringen (momentane Adresse: Kirchgasse 3. ). Der Umzug würde sowohl für die Schüler der Volkshochschule als auch für das Bezirksamt und für den Liegenschaftsfond sehr positiv ausfallen.

Das Gebäude liegt nämlich optimal neben einer U- und S-Bahn Station und einer Bushaltestelle. Außerdem ist das Gebäude etwas größer, die Unterhaltungskosten jedoch geringer. Für den Liegenschaftsfond ist das Gebäude in der Kirchenstraße auch einfacher zu vermarkten, da es keine Baulasten und Brandschutzauflagen gibt. Allerdings muss dann der Bezirk muss die Sanierungskosten für das neue Volkshochschulgebäude in Höhe von ca. 1 Million Euro übernehmen.

Für Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank ist der Standortwechsel für alle Beteiligten ein positiver Schritt nach vorne:

“Ich würde es begrüßen gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen zu können. Vor allem würde ich mich freuen, allen aber vor allem auch den mobilitätseingeschränkten Spandauer Bürgerinnen und Bürgern einen gut zu erreichenden Standort zur Verfügung stellen zu können und gleichzeitig einen Beitrag zur Entlastung des Spandauer Haushalts leisten zu können. Der Verbleib der VHS im Herzen des Bezirks, der Altstadt Spandau, ist mir ein persönliches Anliegen.”

 

Das Sommerfest des Projektes “Bildungsbrücken”

Lernen, wie man besser lernt

Am 1 September wird zwischen 11:00 Uhr und 14:00 Uhr das Sommerfest des Projektes “Bildungsbrücken – Informations- und Medienkompetenz für Schule, Berufseinsteiger und Freizeit” im Hof der Bezirkszentralbibliothek Spandau stattfinden. Die Jugendlichen haben ein ausgiebiges Programm organisiert das die Zuschauer zusammen mit einem kleinen Snack genießen können. Das Fest ist auch ein Anlass sich über das Projekt zu informieren.

Ziel des Projektes ist es nämlich Jugendliche zu fördern und durch das erlernen diverser Suchmethoden und Lerntechniken, zukünftige Bildungsschritte zu erleichtern. Das Projekt wird durch die KompaxX e.V. und durch die Bezirkszentralbibliothek Spandau durchgeführt. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt  fördern das Projekt im Rahmen der Förderinitiative Aktionsräume plus. Weitere Informationen sind unter der Rufnummer 030 90279 5516 oder 0151 11 1133 4936 zu erhalten. Für Fragen steht Ihnen auch die E-Mail Adresse bibliothek@ba-spandau.berlin.de zur Verfügung.

Bezirkszentralbibliothek Spandau
Biliothekshof
Carl-Schurz-Straße 13
13597 Berlin

Zeugnisübergabe an die Vermessungstechniker

Zeugnisübergabe ab die Vermessungstechniker

Mehrere Stellvertreter von deutschen Vermessungsverbänden werden anwesend sein © RainerSturm / pixelio.de

Der neue Wurf hat die diesjährigen Prüfungen überstanden

Alle 33 Teilnehmer der diesjährigen Abschlussprüfung für Vermessungstechniker/innen haben erfolgreich bestanden und manche davon sogar mit einem sehr guten Ergebnis. Am 31. August um 9:00 Uhr lädt der Vorsitzende des Prüfungsausschusses Andreas Theuerkauf daher zur Zeugnisübergabe im Spandauer Rathaus ein. Während der Zeremonie wird Baustadtrat Carsten Röding ein Grußwort an die frisch ausgebildeten Vermessungstechniker/innen richten.

Es werden auch zahlreiche Gäste erwartet, darunter der Vorsitzende des deutschen Vereins für Vermessungswesen (DVW) Herr Hans-Gerd Becker, der Vertreter des Verbandes Deutscher Vermessungsingenieure (VDV) Herr Dieter Badstübner und der stellvertretende Leiter der Knobelsdorff-Schule Herr Ulrich Waldo. Außerdem wird der Vorsitzende der Landesgruppe Berlin des Bundes der Öffentlich bestellten Vermessungsingenieure (ÖbVI) Herr Christof Rek auch anwesend sein.

Rathaus Spandau
Bürgersaal, Raum 263,
Carl-Schulz-Straße 2/6
13597 Berlin

Babysitterführerschein für Jugendliche

Babysitterführerschein für Jugendliche

Die Möglichkeit für Jugendliche sich mit Kinder zu befassen © Helene Souza / pixelio.de

Taschengeld dazu gewinnen und lernen wie man mit Kindern umgeht

Ab dem 19. September 2012 können Jugendliche am Kurs für den Babysitterführerschein der Trialog e.V. teilnehmen. Babys füttern und wickeln, mit Kindern spielen und sich verantwortungsvoll mit Problemsituationen auseinandersetzen, der Babysitterführerschein ist für Jugendliche die Möglichkeit, sich praktisch mit Kindern zu befassen. Der Kurs wird von einer Diplom-Sozialpädagogin und einer Diplom-Psychologin geführt und befasst sich mit Themen wie Säuglingspflege, Spielpädagogik, Rechte und Pflichten eines Babysitters, kindliche Entwicklung und Erste Hilfe. Die Ausbildung beträgt zehn wöchentliche Kurse von zwei Stunden und wird mit einem Minipraktikum in einer echten Familie beendet.

Teilnehmer müssen zwischen 14 und 18 Jahren alt sein und sich möglichst für einen sozialen Beruf interessieren. Ein Einstieg in eine weiterführende Aupair-Tätigkeit ist nicht ausgeschlossen. Der Lehrgang wird vom Jugendamt Spandau gefördert. Ab dem 19. September findet der Kurs jeden Mittwoch von 17:00 bis 19:00 Uhr im Klubhaus der Westwaldstraße 13 statt. Anmeldungen erfolgen unter der Rufnummer 030 36758264 oder per Fax: 030 367 58 263.

Eine neue Cafeteria für die Carl-Friedrich-von-Siemens OS

Eine Übergangslösung für das Ganztagsgymnasium

Als einziges Ganztagsgymnasium in Spandau braucht die Carl-Friedrich-von-Siemens-Oberschule schon seit geräumer Zeit eine Mensa, die den Schülern auch Mittagsessen anbietet. Der Bau der erforderliche Mensa hat gerade erst begonnen und wird nicht rechtzeitig für den Schulanfang fertig sein. Das Bezirksamt hat daher als Übergangslösung den Schülerinnen und Schülern eine Cafeteria zur Verfügung gestellt. Der sogenannte Mobilbau wird den Schülern auch Mittagessen anbieten. Die Cafeteria wird am 15. August um 11 Uhr eröffnet. Zur Eröffnung sind alle herzlich eingeladen.

Carl-Friedrich-von-Siemens Oberschule,
Jungfernheideweg 79,
13629 Berlin

Die Schulwegpläne sind wieder da

Die Schulwegpläne sind wieder da

Für Erstklässler ist Montag der Große Tag © knipseline / PIXELIO

Für Erstklässler ist Sicherheit auch auf dem Weg zur Schule wichtig

Nächsten Montag fangen auch die Erstklässler mit der Schule an. Mit Schultüten ausgestattet werden sich die Kinder für das erste Mal in ihre neuen Schulen begeben. Doch wie findet man sicher zur Schule? Um diese Frage möglichst präzise zu beantworten, können Eltern auf die sogenannten Schulwegpläne zurückgreifen. Für jede Grundschule in Berlin wurde ein Plan erstellt, der eine Übersicht der verschiedenen Anfahrtsmöglichkeiten und der nahen Umgebung der Schule liefert. Die Pläne entstammen einer Zusammenarbeit des Bezirksamts und der Gesellschaft für Arbeitsförderung in Köpenick mBH (Cöga). Das Projekt wurde auch durch die Firma BMW unterstützt.

Am 11. August um 10:30 Uhr in der Linden-Grundschule wird Bezirksstadtrat Gerhard Hanke höchstpersönlich den Neulingen die Pläne aushändigen. Auch die diesjährigen Schulwegpläne wurden überarbeitet, um den verkehrstechnischen Neuerungen der Schulumgebung gerecht zu werden.

Die Schulwegpläne 2011 finden Sie hier.

Schulpraktikum beim Bezirksbürgermeister

Bezirksamt Spandau

Bezirksamt Spandau

Das Bezirksamt mal von innen kennenlernen

Das Spandauer Bezirksamt bietet eine Schülerpraktikumsstelle im Büro des Bezirksbürgermeisters Helmut Kleebank an. Das zweiwöchige Praktikum ermöglicht der Schülerin oder dem Schüler einen Einblick in den Arbeitsalltag eines Bezirksbürgermeisters. Außerdem wird sich das Praktikum mit der Öffentlichkeits- und Pressearbeit des Bezirksamts beschäftigen und dass auch im Online-Bereich. Die Praktikantin oder der Praktikant wird auch die Möglichkeit haben, den Bezirksbürgermeister an verschiedenen Presseterminen zu begleiten.

Bewerbungen sollen an das Bezirksamt Spandau geschickt werden und den Namen der Schule enthalten. Für Fragen und weitere Informationen können Sie an ausbildung@baspandau.berlin.de schreiben oder die Rufnummer 90279 3732 anrufen.

Bewerbungsanschrift:
Bezirksamt Spandau von Berlin
PS III – Aus- und Fortbildung
Carl-Schurz Straße 2/6
13597 Berlin

Hochschulzulassung im Wintersemester: Auch dieses Jahr eine Katastrophe?

Hochschulzulassung auch dieses Jahr ein disaster?

13000 Bachelor Plätze blieben unbesetzt © Karl-Heinz Laube / PIXELIO

Wintersemester 2011/2012 waren 13000 Plätze in Bachelor unbesetzt

Auch für das kommende Wintersemester sind die Zulassungen an die Berliner Hochschulen ein chaotisches Verfahren, das kein Ende nimmt. Dem aktuellen Bericht der Kultusministerkonferenz zufolge bleibt die Situation dieses Semester unverändert, und gar “unbefriedigend”. Schon im Wintersemester 2011/2012 war das Zulassungsverfahren nicht optimal organisiert und das Ergebnis war entsetzlich. So blieben allein bei den Bachelorstudenten ca. 13000 Hochschulplätze unbesetzt.

Der Sprecher der Bundestagsfraktion Swen Schulz führt aus:

“Dabei ist die Situation sowohl für die Studieninteressierten als auch für die Hochschulen absolut katastrophal. Es rächt sich, dass Bundesministerin Schavan entgegen unserer Warnungen voll auf das Serviceverfahren gesetzt hat. […] Stattdessen sollte sie endlich als Alternative auch ein Bundeszulassungsgesetz in die Überlegung einbeziehen.”

Unterstützung für Spandauer Azubis

Interessenten können sich jetzt bewerben

Das Spandauer Bezirksamt wird auch dieses Jahr die Initiativen der Spandauer Auszubildenden finanziell unterstützen. Auszubildende aus dem Bauhaupt- und Baunebengewerbe mit Wohnsitz in Spandau können ihre Vorschläge dem Baustadtrat mit einer entsprechenden Begründung zuschicken. Die Finanzierung wird von den Erträgen der Luise- und Walter Ludorf Stiftung ermöglicht. Baustadtrat Carsten Röding erklärt:

“Gerne möchte ich auch in diesem Jahr wieder Spandauer Azubis unter die Arme greifen können. So gilt mein Appell insbesondere an die Unternehmen, sich bei mir zu melden. Ich freue mich auf Zusendungen.”

Interessenten können Ihre Vorschläge per E-Mail an baustadtrat@ba-spandau.berlin.de senden oder per Post an die folgende Adresse schicken:

Bezirksamt Spandau von Berlin
Bezirksstadtrat Carsten Röding
Abteilung Bauen, Planen, Umweltschutz und Wirtschaftsförderung
Carl-Schurz-Straße 2/6
13597 Berlin

Bilanz nach einem Jahr Ganztagsgymnasium

Die Schüler der Carl-Friedrich-von-Siemens-Oberschule haben aktiv mitgemacht

Während des Schuljahres 2011/2012 hat die Carl-Friedrich-von-Siemens-Oberschule ein Ganztagsschulprogramm vorgeschlagen, das von den Schülern gut angenommen wurde. Die Nachmittagsangebote waren “offen”. Nach dem regulären Vormittagsunterricht konnten sich die Kinder also einschreiben, um an den Nachmittagsaktivitäten teilzunehmen. Die Schüler haben sich massenweise an den vielfältigen Nachmittagsangeboten wie z.B. Rappen, Orchester, Theater oder Hausaufgabenbetreuung sowie an den Projekten des Kulturprogrammes eingeschrieben. Das Gymnasium hat auch mit mehreren Vereinen Partnerschaften abgeschlossen. Die Vereine wie der SC Siemensstadt, die Siemens AG oder der Casa e.V. helfen die Nachmittage zu gestalten.

Die Einführung von Blockstunden hat auch zu einer flexibleren Unterrichtsgestaltung geführt. Im Unterricht können nun modernere Unterrichtsformen eingesetzt werden, wie zum Beispiel die Lernunterstützung von Interaktiven Whiteboarden. Die einzigen grauen Wolken am Horizont waren die fehlenden Essmöglichkeiten. Zum Schulanfang nächsten September wird eine übergangsweise eingerichtete Cafeteria den Schülern Mittagsessen vorschlagen. In der Zukunft wird dann eine Mensa diese Rolle übernehmen, dessen Bau gerade begonnen hat.