Tod von Ruth Golan-Zareh

Architektin des Spandauer Mahnmals gestorben

Tod von Ruth Golan-Zareh

Die Akteure des Spandauer Mahnmals

Am 25. Mai 2012 ist Ruth Golan-Zareh, Architektin des Spandauer Mahnmals für die Opfer der Schoa und für die zerstörte Synagoge, gestorben.

Geboren 1944 in Jerusalem, studierte sie Architektur (von 1966 bis 1971) und  Landschaftsplanung (von 1984 bis 1986) an der Technischen Universität Berlin. Im Jahre 1972 gründete Sie gemeinsam mit ihrem Mann Kay Zareh ihr eigenes Architekturbüro, das sie bis zu ihrem Tod betrieb.

Im Jahre 1988 gewannen die Entwürfe der beiden Architekten den Wettbewerb für die Errichtung des Spandauer Mahnmals für die Schoa-Opfer und für die zerstörte Synagoge. Zwanzig Jahre danach, am 70. Jahrestag der Kristallnacht, willigte Frau Golan-Zareh ein, auch noch die Mahnmalserweiterung mit den Namen der Opfer zu gestalten. Doch noch vor dem ersten Spatentisch verstarb Frau Golan-Zareh.


Zu finden unter: Kurznews aus Spandau

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