Wasserball-Nationaltrainer Stamm: „Das leichteste und erfolgloseste Spiel“


„Das Team hat gut gekämpft“

Nach dem überraschenden Olympia-Aus für die deutschen Wasserballer in Kanada meldet sich Bundestrainer und Wasserfreunde-Vereinspräsident Hagen Stamm bei Mein Spandau zu Wort. Das deutsche Team hatte schon vor dem Viertelfinale im Spiel gegen Mazedonien verloren. Nur die Halbfinalisten fahren zu den Olympischen Spielen nach London.

Wasserball

Wasserball, hier die Wasserfreunde Spandau gegen Dubrovnik. Foto: Kirsten Stamer

Was waren die Besonderheiten des verlorenen Spiels gegen Mazedonien?

Es war eigentlich das „leichteste“ der bisherigen drei, aber leider das „erfolgloseste“.

Wie hat sich das Team ansonsten geschlagen? Gab es Probleme mit der Dauerbelastung?

Das Team hat gut gekämpft, konnte aber die Super-EM- Leistung von Eindhoven im Januar nicht wiederholen. Die deutsche Stärke „mental“ lässt sich anscheinend nicht beliebig häufig auf höchstem Niveau reproduzieren.
Die Dauerbelastung von einem Spiel pro Tag war für alle Teams gleich unmenschlich.

Wie war der Aufenthalt in Kanada? Hat Ihnen und dem Team etwas besonders gefallen?

In Kanada haben wir nur Edmonton Stadt und die Schwimmhalle und Winter gesehen. Es gibt ganz sicher schönere Regionen in Kanada, Montreal und Toronto waren viel schöner.

Stimmt es, dass Sie Ihren Trainerposten bald an Ihren Vizetrainer abgeben wollen?

Wir werden in den nächsten Wochen analysieren und dann in Ruhe die Weichen für die Zukunft stellen. Wir sind nicht unter Zeitdruck! Wir haben ja jetzt leider im Sommer Zeit, und mein Vertrag läuft bis Ende August.

Kirsten Stamer


Zu finden unter: NewsSport

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