24
Physiotherapie Peickert

Alle Einträge unter "… weitere Artikel"

Havelklinik unter neuer Flagge

Die Artemed Klinikgruppe übernimmt die Spandauer Havelklinik.

Immer wieder gelingt es der Spandauer Havelklinik ihre überdurchschnittliche Qualität unter Beweis zu stellen: Ausgezeichnet durch die Techniker Krankenkasse, exzellente Bewertungen seitens der AOK-Versicherten und Bestnoten in relevanten Online-Portalen . Um dies auch in Zukunft in einem wettbewerbsintensiven Umfeld fortführen zu können, hat die Geschäftsführung der Klinik eine wegweisende Entscheidung getroffen: Zum 1. April ging die Havelklinik in die Hände der Artemed Klinikgruppe über.

Die Havelklinik in der Gatower Straße erreicht in verschiedenen Erhebungen Bestnoten.

Die Havelklinik in der Gatower Straße erreicht in verschiedenen Erhebungen Bestnoten. Foto: Patrick Rein

Gesundheitswesen im Konkurrenzkampf

„Wir haben uns in letzter Zeit intensiv mit der Frage befasst, wie die langfristige Existenz und die medizinische Exzellenz der Havelklinik gesichert werden kann“, erklärt Dr. Thomas Leucht, geschäftsführender Gesellschafter der Havelklinik in zweiter Generation. „Dabei erschien uns neben der Ausweitung und Optimierung des Leistungsgeschehens vor allem die Suche nach einem geeigneten, größeren Kooperationspartner sinnvoll, der unserem Haus wichtige Synergie- und Skaleneffekte bieten kann. In einem Verbund sehen wir die Havelklinik für die Zukunft einfach am besten aufgehoben.“

Guter Ruf verpflichtet

Mit insgesamt acht chirurgischen Fachbereichen beteiligt sich die Havelklinik seit über 30 Jahren erfolgreich an der medizinischen Versorgung der Berliner Bevölkerung. Das Haus erzielte 2011 bei einer bundesweiten Patientenbefragung der Techniker Krankenkasse unter 41 Berliner Kliniken den ersten Rang. Im Mai 2012 bescheinigte auch die AOK der Havelklinik höchste Qualität im Bereich Gelenkersatz und im Oktober 2012 wurde die Havelklinik als erstes EndoProthetikZentrum in Berlin zertifiziert. Auf dem Vergleichsportal Klinikbewertungen.de erhält die medizinische Behandlungsqualität die maximale Punktzahl.

Dr. Thomas Leucht und Dr. Benjamin Behar.

Dr. Thomas Leucht und Dr. Benjamin Behar. Foto: Artemed

Perfekte Partnerschaft

„Die Qualität der medizinischen Leistung und das Wohlbefinden jedes Patienten als wichtiger Bestandteil des Heilungsprozesses stand immer im Mittelpunkt unseres Handelns“, kommentiert Dr. Leucht die positive Resonanz der Bevölkerung. Entsprechend aufwändig und strukturiert habe man die Suche nach einem geeigneten Käufer gestaltet. Nach eigenen Angaben kristallisierte sich dabei die Artemed Gruppe zum idealen Partner heraus, denn:  Beide setzen einen wesentlichen Schwerpunkt auf die Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparats.

Geboren und wohnhaft in Berlin

Der Artemed-Konzerngeschäftsführer Dr. Benjamin Behar ist dabei mit den Gesundheitsstrukturen der Hauptstadt bestens vertraut. Der zweifache Familienvater promovierte 2008 an der Freien Universität Berlin und ist für diese seit 2009 als Lehrbeauftragter im Bereich Gesundheitsmanagement tätig. Seine operative Leitungserfahrung bringt er nun auch in die Geschäftsführung der Havelklinik ein. „Selbstverständlich sind wir mit der Havelklinik in erster Linie wegen ihres hervorragenden medizinischen Renommees in Verhandlungen getreten“, so Dr. Benjamin Behar. „Mit Berlin als Standort geht für mich jedoch auch ein ganz persönlicher Traum in Erfüllung.“

Patrick Rein

Wenn Kartoffelchips Geflügel beinhalten

Foodwatch startet eine Aktion um die Gesetzlücke zu schließen

DiVeganer haben es in Spandau schwer

Was enthält Fleisch, was nicht? © Gabi Schoenemann / pixelio.de

Wie kann man sich heute noch Lebensmittel ohne Fleisch besorgen? Das ist doch ganz einfach, im Supermarkt gerade um Ecke gibt es doch Salat. Das Problem hierbei ist, dass viele Lebensmittel heutzutage tierische Aromen oder Vitaminenverstärker tierischer Herkunft beinhalten. Diese müssen momentan noch nicht auf der Packung angegeben werden. Gelatine und Milch findet man sogar in vermeintlich veganen oder laktosefreien Lebensmitteln wieder. Eine wahre Herausforderung für den überzeugten Veganer oder den laktoseintoleranten Käufer. Und da es in Spandau keinerlei vegane Restaurants, geschweige denn einen veganen Laden gibt, hat man auch nicht die Möglichkeit einen Abstecher in den nächstgelegenen „Veganer Laden“ zu machen, um sich beispielsweise seine proteinfreien Fruchtsäfte zu holen.

Veganer haben es in Spandau schwer

Auch wenn es nicht auf der Packung steht enthalten viele Lebensmittel Tierbestände © Holger Bach / pixelio.de

Lebensmittel mit Tierbeständen

Zur Zeit gibt es keine Deklarationspflicht für tierische Bestandteile in Lebensmitteln, so fern diese als Trägerstoffe für Aroma und Vitaminen eingesetzt werden. So findet man in Multivitaminsäften wie Hohes C oder Valensina Tiergelatine wieder die auf der Packung nicht erwähnt werden. Der Chips-Hersteller Funny-Frisch hat der Verbraucherorganisation Foodwatch mitgeteilt, dass auch er tierische Trägerstoffe einsetzt. Vom Wild bis hin zum Geflügel, die Herkunft der Tierbestände variiert von einer Chipssorte zur anderen. Auch in diesem Fall ist auf der Verpackung nichts aufgeführt. Manchmal entstammen die unerwünschten Zutaten aus produktionsbedingten Verunreinigungen. So enthalten die milchfreien Schokoladensorten Halbbitter und Marzipan von Rittersport trotz allem 0,3 bis 0,4 Gramm Milchzucker pro 100 Gramm. Auf dem Blog der Firma werden sie jedoch an Veganer weiterempfohlen mit der Begründung: „Diese enthalten keine Milchbestandteile“. Ein wahrer Albtraum für Menschen mit Laktoseintoleranz.

Veganer haben es in Spandau schwerFoodwatch setzt sich gegen die Gesetzeslücke ein

Die Verbraucherorganisation Foodwatch hat eine E-Mail Aktion gestartet, die für eine gesetzliche Deklarationspflicht wirbt. Sie fordern Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) auf, die bestehende Gesetzeslücke ein für alle Mal zu schließen. Oliver Huizinga von Foodwatch führt empört aus:

„Das ist eine Zumutung für Vegetarier und Veganer, aber auch für alle anderen Verbraucher, die gerade bei tierischen Lebensmitteln bewusste Kaufentscheidungen treffen, den Konsum reduzieren wollen oder nur bestimmte Formen der Tierhaltung unterstützen möchten.“

Foodwatch fordert daher zwei gesetzliche Regelungen. Erstens müssen tierische Bestandteile auf der Verpackung sichtbar ausgewiesen sein um Verbrauchern die Möglichkeit zu geben eine kundige Wahl zu treffen. Zweitens soll der Gesetzgeber die Begriffe „vegan“ und „vegetarisch“ definieren. Vegane Lebensmittel müssen dementsprechend keine Tierbestandteile enthalten, also auch keine Milch oder Eier. Wer sich von den Zielen der Foodwatch-Aktion angesprochen fühlt, der kann sich auf der Homepage von Foodwatch für „Versteckte Tiere kennzeichnen!“ eintragen. Ein Kampf für Transparenz und Entscheidungsfreiheit, denn jeder sollte in der Lage sein zu bestimmen, was genau er isst.

Info-Broschüre zum Thema Demenz

Die 4. Ausgabe der Broschüre ist jetzt erhältlich

Die Abteilung Soziales und Gesundheit des Bezirksamtes veröffentlicht demnächst die vierte Ausgabe seiner Broschüre zum Thema Demenz. Der informative Inhalt soll Fragen beantworten, wie zum Beispiel:

Was tun bei Gedächtnisstörungen? Leide ich an einer Demenz? Wo finde ich als Betroffener oder Angehöriger Hilfe und Unterstützung?

Seit 2009 wird diese Broschüre in Zusammenarbeit mit dem Gerontopsychiatrischen Verbund Spandau und Umgebung (GPV) veröffentlicht, um zu informieren aber auch zu unterstützen. Die Broschüre enthält Tipps, Informationen, Adressen und Ansprechpartner zum Thema Demenz in Spandau. Man kann die Broschüre in der Planungs- und Koordinierungsstelle der Abteilung Soziales und Gesundheit (Galenstraße 14.), in den verschiedenen Bürgerämtern, im Pflegestützpunkt des Rathauses und im Sozialpsychiatrischen Dienst (Klosterstraße 36., Aufgang D) kostenlos erwerben. Auf der Webseite des Gerontopsychiatrischen Verbundes Spandau kann die Broschüre auch als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Frühchenfest auf dem Waldkrankenhaus

WaldkrankenhausEine der wichtigsten Geburtskliniken Berlins lädt zum Sommerfest ein

Am Samstag 18. August findet von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr das Frühchenfest des Evangelischen Waldkrankenhauses statt. Es sind ungefähr 200 Gäste erwartet, darunter auch ehemalige Patienten und Kinder von der Frühgeborenenstationen der Geburtsklinik. Kleine und große Attraktionen, Einsatzwagen zum Anfassen und Kaffee und Kuchen; man kann sich hier also alles besorgen, was man für einen gelungenen Samstag braucht. Kinder sind aufgefordert ihren Lieblingsteddy und Puppe mitzunehmen, denn dieses Jahr findet auch eine Teddysprechstunde statt.

Zum sechsten Mal schon feiert das Krankenhaus sein eigenes Sommerfest mit den Patienten der Geburtsklinik. Das Waldkrankenhaus beherbergt nämlich eine der wichtigsten und kompetentesten Geburtsstationen in Berlin und Brandenburg. Jährlich werden hier 1900 Kinder zur Welt gebracht, darunter ungefähr 30 die als Frühgeborene mit weniger als 1.500 Gramm zur Welt kommen.

Info-Broschüre Diagnose Krebs

Unterstützung und Begleitung für Krebskranke und ihre Angehörigen

Die Info-Broschüre Diagnose Krebs von der Abteilung Soziales und Gesundheit des Bezirksamts wurde aktualisiert und ist ab sofort erhältlich. Diese 31. Auflage der Broschüre ist dafür gedacht, Krebskranke und ihre Angehörigen zu unterstützen und zu begleiten. Außerdem sind die wichtigsten Berliner Krankenhäuser, Selbsthilfe- und Informationsstellen auf der Broschüre gelistet.

Schon seit 1997, also seit 15 Jahren wird die Broschüre vom Bezirksamt herausgegeben und zwei Mal jährlich aktualisiert. Die Broschüre ist an der Beratungsstelle für behinderte und krebskranke Menschen (Melachthonstraße 89), im Spandauer Bürgerämtern, in der Stadtbibliothek und in der Planungs- und Koordinierungsstelle (Galenstraße 14) erhältlich. Auf der Webseite berlin.de kann die Broschüre auch als pdf-Datei heruntergeladen werden.

Das Leben nach einem Schlaganfall – Spezialisten informieren

Das Leben nach einem Schlaganfall- Spezialisten informieren

Spezialisten informieren über das Leben nach einem Schlaganfall © Sigrid Rossmann / PIXELIO

Die medizinische Informationsreihe wird im August fortgesetzt

Am Donnerstag den 9. August 2012 um 18 Uhr 30 wird sich die Informationsreihe „Spezialisten Informieren“ mit dem Thema „Leben nach einem Schlaganfall – Behandlungsmöglichkeiten und Hilfen“ befassen. Der Chefarzt der neurologischen Rehabilitation und ärztlicher Direktor der MEDIAN Klinik Berlin-Kladow, Dr med. Christian Dohle, wird einen Vortrag zu diesem Thema halten. Im Anschluss können dann auch themenbezogene Fragen gestellt werden.

Seit nun schon 28 Jahren wird die Reihe „Spezialisten informieren“ von der Planungs- und Koordinierungsstelle der Abteilung Soziales und Gesundheit des Bezirksamts Spandau mehrmals jährlich organisiert. Die Referenten teilen ihr Wissen und ihre Erfahrungen zu Themen aus allen medizinischen Bereichen mit. Der Vortrag verwandelt sich dann oft in eine regelrechte Sprechstunde, bei der auch perönliche Anliegen oft Ihren Platz finden.

Rathaus Spandau
Bürgersaal- 2. Etage
Carl-Schurz-Straße 2-6
13597 Berlin

 

Broschüre: Das gesunde und soziale Spandau

Die Neuauflage ist ab sofort erhältlich

Das Spandauer Bezirksamt hat eine neuausgerichtete Broschüre mit dem Motto „Das gesunde und soziale Spandau“ rausgebracht. Die neue Ausgabe bezieht sich auf das Jahr 2012 / 2013 und listet Spandauer Apotheken, Arztpraxen, Logopäden und Ergotherapeuten. Außerdem findet man dort auch Adressen für Nachbarschafts- und Selbsthilfeeinrichtungen, Mobilitätsdienste und andere Verbände und Vereine, die sich mit dem Thema Gesundheit beschäftigen. Und um auch nichts zu verpassen, wurde ein Veranstaltungskalender mit eingefügt.

Für Senioren wird die Neuausgabe durch die Broschüre „Aktiv älter werden in Spandau“ ergänzt, die letzten Januar veröffentlicht wurde. Diese beiden Broschüren kann man kostenlos im Bürgeramt Spandau Rathaus, in der Stadtbibliothek oder in der Planungs- und Koordinationsstelle der Abteilung Soziales und Gesundheit erhalten. Das Bezirksamt schickt auf Wunsch auch individuelle Exemplare zu.

Raupenplage in Spandau, keine goldene Lösung in Sicht

Raupenplage in Spandau, keine goldene Lösung in Sicht

Eichenprozessionsspinner in all ihrer Pracht © hhsow / PIXELIO

Die Beseitigung bleibt ein aufwendiges und kostenspieliges Verfahren

Der Eichenprozessionsspinner, eine kleine Raupe dessen Beharrung Allergien auslöst, ist zu einer wahren Plage in Berlin und Brandenburg geworden. Auch die Spandauer Eichen werden von den Raupen überrannt.Die Beseitigung der Nester ist ein schwieriges und kostenspieliges Unterfangen. Dieses Jahr ist das Schädlingsbekämpfer-Unternehmen Bärenfänger & Witte Bauhygiene GmbH rund um die Uhr ausgelastet. Mit Sicherheitsanzug rücken zwei Mitarbeiter zu den Nestern vor und verschließen sie mit Sprühkleber oder brennen sie ab. Doch die Situation ist schlimmer als jeh zuvor. Diplom-Agraringenieur Peter Boas vom Pflanzenschutzamt erzählt von einer Eiche mit 56 Nestern:

„Die hingen sogar an den Ästen herunter. So was habe ich noch nicht gesehen.“

Mit rund 300 € pro Baum wird die Beseitigung der Raupen auch für die Stadt und den Bezirk schnell zu einem kostspieligen Unterfangen. Die Behörden rufen die Bürger auf, bei Sichtung eines Nestes die bezirklichen Gesundheits- oder Grünflächenämter sofort zu informieren. In den nächsten Jahren soll die Situation noch schlimmer werden. Peter Boas führt aus:

„Es ist ein kompliziertes Thema. Eine goldene Lösung ist nicht in Sicht.“

Augenärzte informieren über Erblindungsursachen und Therapien

Die Reihe „Spezialisten informieren“ wird fortgesetzt

Spezialisten Berichten

Spezialisten informieren über Makula Degeneration © Sigrid Rossmann / PIXELIO

Nächsten Donnerstag um 18 Uhr 30 findet im Spandauer Rathaus eine Informationsstunde zum Thema „Makula Degeneration“ statt. Im Rahmen der Informationsreihe „Spezialisten informieren“ werden Fachleute Erblindungsursachen im Alter und aktuelle Therapie- und Diagnostikmöglichkeit besprechen und Fragen der Teilnehmer beantworten. Der Vortrag wird von den Augenärzten der Schlosspark-Klinik Dr. med. Christoph Niederstaedt und Dr. med. Lionella Kagan gehalten.

Die Informationsreihe wird nun schon seit 28 Jahren fortgesetzt und befasst sich mit Themen aus allen medizinischen Bereichen. Die Referenten erörtern ihr Fachwissen, stellen neue Errungenschaften vor und teilen ihre persönlichen Erfahrungen. Oftmals verwandelt sich der Vortrag anschließend in eine „kleine Sprechstunde“.

Rathaus Spandau
Bürgersaal, 2. Etage
Carl-Schulz-Straße 2-6,
13597 Berlin

Elf neue Gesundheitsberaterinnen für Spandau-Mitte

Lebenssituation und Gesundheitsbildung stehen im Mittelpunkt

Seit einigen Tagen zählt der Stadtteil Spandau-Mitte (von der Spandauer Neustadt über das Falkenhagener Feld bis zur Wilhelmstadt) elf neue, qualifizierte, ehrenamtliche Gesundheitsberaterinnen. Die 104 Stunden lange Qualifizierung, die vom 6. Dezember 2011 bis zum 25. Mai ging, befasste sich mit Themen wie Beratungskompetenz, Ernährung, Bewegung und Bewegungsanregungen von Kindern und Erwachsenen. Am Freitag den 25. Mai 2012 haben die geschulten Beraterinnen ihre offiziellen Zertifikate bekommen.

Die Qualifikation wurde im Rahmen des Bildungs- und Integrationsprojekts „Gesund sind wir stark!“ gewährleistet, unter der Betreuung des Spandauer Bezirksamtes, Abteilung für Soziales und Gesundheit. Geleitet wird das Projekt vom Zentrum für angewandte Gesundheitsförderung und Gesundheitswissenschaften GmbH (ZAGG) in Berlin-Charlottenburg.

Ziel des Projekts ist es die Gesundheitsbildung in Spandau-Mitte weiter voran zu treiben, und die Lebenssituation der Menschen zu verbessern. Die Beraterinnen haben nun die Aufgabe ihr Wissen durch Stadtteiltreffen an Nachbarn, Freunde und Verwandte weiterzugeben.

Spezialisten informieren über Rheuma

Nächsten Donnerstag – Vorträge und Sprechstunde im Rathaus

Am 31. Mai 2012 setzt sich die Reihe „Spezialisten informieren“ fort, diesmal über das Thema „Rheuma = Cortison + MTX +TNF alpha?“. Schwerpunkt der diesmaligen Vorträge: „Gibt es Möglichkeiten aus naturheilkundlicher Sicht?“. Die Planungs- und Koordinierungsstelle der Abteilung Soziales und Gesundheit des Bezirksamt Spandau lädt dazu ein, das Fachwissen und die praktische Erfahrung der Referentinnen und Referenten zu teilen. Besucher werden auch mehr über die neuesten wissenschaftlichen Errungenschaften erfahren. Die medizinische Reihe „Spezialisten informieren“ besteht schon seit 28 Jahren und befasst sich mit den verschiedensten Bereichen der heutigen Medizin.

Nächsten Donnerstag ist dann das Thema Rheuma an der Reihe. Nach dem Vortrag, werden Teilnehmer auch die Möglichkeit haben den Referenten persönlich bezogene Fragen zu stellen. Die Vorträge haben sich in der Vergangenheit schon zu echten “ Kleinen Sprechstunden“ entwickelt. Die eingeladenen Referenten sind die Oberärztin Dr. med. Christine Pflugbeil und die Diätassistentin / Gesundheitstrainerin Barbara Kunz.

Rathaus Spandau
Bürgersaal, 2. Etage
Carl-Schulz Straße 2-6
13597 Berlin

Sodbrennen: Infomobil an den Spandauer Arkaden

Heute von 10 Uhr bis 18 Uhr alles zum Thema Sodbrennen

Wer unter Sodbrennen leidet, sollte sich heute noch zum Infomobil der Initiative „Gesunder Magen“ begeben, die zum Thema „Haben Sie nur Sodbrennen … oder auch andere Magenbeschwerden?“ von 10 Uhr bis 18 Uhr für Sie da ist. Sodbrennen betrifft jeden zweiten unserer Mitbürger und liegt meistens nicht an zu viel Säure, sondern an Säure am schlechten Ort.

Das Infomobil bietet Ihnen ein umfangreiches Informationsangebot, ein Info-Video über die Entstehung von Sodbrennen, sowie eine persönliche Arztberatung. Um das schmerzhafte Thema ein wenig aufzuheitern, können Besucher auch an einem Rate und Gewinnspiel teilnehmen. Die Initiative wird von Prof. Mönnikes aus dem Martin-Luther Krankenhaus und von Starkoch Stefan Hartmann unterstützt.

Das Infomobil steht heute vor den Spandauer Arkaden, bzw. dem Alexa Shoppingcenter von 10 Uhr bis 18 Uhr.

 

Gesundheits- und Informationstage am 12. und 19. März

Evangelisches Waldkrankenhaus lädt ein

An zwei Samstagen hintereinander informiert das Evangelische Waldkrankenhaus im Rahmen der Gesundheits- und Informationstage.

Prof. Dr. med. Wolfgang Noack, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie

Das künstliche Gelenk

Zunächst findet am 12. März in der Urania der 6. Gesundheitstag von Berlins größtem Zentrum für Endoprothetik von 10.00 -14.oo Uhr statt. Unter dem Titel „Das künstliche Gelenk“ werden alle Fragen über die Möglichkeiten eines Gelenkersatzes, Operationsverfahren, Schmerztherapie und Nachsorge beantwortet.

Ein erfahrenes Ärzte-Team sowie der Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchrirugie, Prof. Dr. med Wolfgang Noack, werden leicht verständliche Referate zu  Themen wie „Neues Knie, neue Hüfte – Welches Prothesenmodell ist für mich geeignet?“, „Akutbehandlung und Rehabilitation im Krankenhaus“ sowie „Das Leben mit dem künstlichen Gelenk – Wie wichtig ist die Nachsorge?“ halten. Informieren können sich die Besucher an den Ständen über das Leistungsspektrum des Zentrums für Endeprothetik. Der Eintritt ist frei.

Mit rund 1.200 operativen Eingriffen an Hüfte, Knie, Schulter und Sprunggelenken pro Jahr ist die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie und das Zentrum für Endoprothetik des Evangelischen Waldkrankenhauses Spandau die größte ihrer Art in Umkreis von Berlin. „Die Qualität der Operationen steigt mit der Erfahrung der Operateure“, ist sich der Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie sicher.

 

Darmkrebs – wie versorgen, wie behandeln?

Eine Woche später, am 19. März, findet der Informationstag des Darmzentrums des Evangelischen Waldkrankenhauses statt. Von 10.00 -12.30 Uhr hat man die Gelegenheit, Vorträge der Ärzte zu hören, sich an den Infoständen zu informieren und eine Besichtigung der Endoskopie und des Onkologischen Zentrums erleben. In dieser Veranstaltung geht es u.a. um folgende Themen:

  • die Entstehung von Darmkrebs
  • Stellenwert der Prävention
  • endoskopische Therapiemöglichkeiten
  • operative und medikamentöse Therapieverfahren
  • Umgang mit der Diagnose Darmkrebs aus Patientensicht

In der Pause um 10.45 Uhr hat man die Möglichkeit, individuelle Fragen an die Ärzten zu stellen. Für einen kleinen Imbiss ist gesorgt. Im Foyer an den Ständen können sich die Besucher über das Thema Darmkrebs informieren. Die Besichtigungstour der Endoskopie und des Onkologischen Zentrums findet von 12.00 – 12.30 Uhr statt. Der Eintritt ist frei

Das Darmzentrum des Evangelischen Waldkrankenhauses bietet Darmkrebspatienten eine bestmögliche und ganzheitliche Therapie durch Zusammenarbeit mehrerer Diziplinen und konsequente Nachsorge.

Folgender Artikel könnten Sie auch interessieren:

Onkologischen Zentrum Spandau informiert …weiterlesen

Blutspendebus macht Station vor dem Rathaus Spandau

Spenden für den guten Zweck

Regina Grabowski ist heute die "gute Fee" des Blutspendebusses

Regina Grabowski ist heute die "gute Fee" des Blutspendebusses

„Wenn jeder dem anderen helfen wollte, wäre allen geholfen.“ Dieses Zitat der Marie von Ebner-Eschenbach ziert die Serviette des Roten Keuzes im Berliner Blutspendebus, der in der Spandauer Altstadt Station machte. Blutspendedienst Ost, steht noch darauf und auf der Rückseite „Guten Appetit“. Den hat man auch, denn Regina Grabowski zaubert auf die Brötchen die schönsten Garnierungen. „Sonst isst ja keiner Obst und Gemüse, wenn das nicht auf den Brötchen drauf ist“, meint sie. „Bedienen Sie sich, was darf es zu trinken sein?“, fragt sie, sobald die Spender den rückwertigen Teil des Busses betreten. „Guck mal“, meint die ehrenamtliche verschwörerisch und lüftet eine Alufolie. „Das sind die Brötchen garantiert ohne Schweinefleisch. Für unsere muslimischen Mitbürger“. Sie sind genau so beeindruckend garniert. „Die dürfen nämlich auch nicht neben Brötchen mit Schweinefleisch liegen“, weiß sie. „Manche Kollegen interessiert das nicht, aber ich meine, die Leute spenden ja auch, dann sollen sie auch essen. Und ich wasche wirklich alles ab bevor ich die Brötchen mache“, sagt sie stolz. Man glaubt es ihr gern. Die gelernte Altenpflegerin ist mit Herzblut dabei, wie alle im Bus.

Alena Prätel will "einfach nur helfen"

Alena Prätel will "einfach nur helfen"

Für Alena Prätel gibt es einen ganz einfachen Grund hier zu sein. „Ich will einfach nur helfen“ sagt die junge Frau. Herr Deutschmann, die „Empfangsdame“ hatte uns einander näher gebracht. „Und wenn die Damen jetzt mal zusammenrutschen, passt der Herr auch noch daneben“, hatte er lachs gesagt. Hier im Bus ist nicht viel Platz, alles läuft auf kleinstem Raum. Im kleinen Empfangszimmer sitzen fünf Leute dicht an dicht. Nach einer Untersuchung des Blutes auf den Hämoglobienwert und Fiebermessen im Ohr bei Herrn Deutschmann, geht es weiter in das Zimmer rechts der Eingangstür. Der Arzt wartet auf die Spender. Blutdruckmessen, ein kleines Gespräch „fühlen sie sich Gesund?“, „nach der Spende viel essen und trinken“, weiter geht’s. Nun noch einen Codeaufkleber auswählen, darf mein Blut verwendet werden oder nicht? Und schon werden die drei Blutbeutel und drei Röhrchen beklebt. Er ließt, von wo ich komme. „Niedersachsen, da spenden ja auch viel mehr“, schwärmt er. Hier sind die Leute nicht so fleißig, „wir müssen ein drittel an Blut dazukaufen, hauptsächlich aus Niedersachsen soweit ich weiß“.

Auch sonst ist von ihm viel zu erfahren. So wird zum Beispiel jede Blutspende auf HIV und Hepatitis untersucht. Auch wenn eine entzündliche Lebererkrankung vorliegt wird der Spender benachrichtigt. Das Blut wird verarbeitet. Die weißen Blutkörperchen herausgefiltert. In einer Zentrifuge, Plasma von den verschiedenen Blutkörperchen getrennt. So bekommt jeder was er gerade braucht.

Der Blutspendebus steht jeden ersten Dienstag im Monat von 10-19 Uhr vor dem Spandauer Rathaus am Busbahnhof.

Der Blutspendebus steht jeden ersten Dienstag im Monat von 10-19 Uhr vor dem Spandauer Rathaus am Busbahnhof.

Blut kann immer noch nicht künstlich hergestellt werden und das meiste wird heutzutage für Krebspatienten benötigt. Aber auch bei Erkrankungen des Herzens oder bei Magen- und Darmkrankheiten braucht man Blut. Verkehrsunfälle kommen da erst an vierter Stelle.

Vom Doc geht es weiter in den Mittelraum des Busses zu Schwester Marita. Platz für vier Liegen bietet der kleine Spendenraum. Überall werden Codes eingelesen. An den Beuteln, meinem Handrücken, Schwester Maritas Kittel. Nicht das etwas durcheinander kommt. „Setz dich schon mal“ meint sie freundlich, also mache ich noch schnell ein Foto von Alena. „Ach du kennst das ja schon“, meint sie dann mit einem Blick auf meine Akte. Während ich dort liege, versorgt sie einen etwas ängstlich dreinblickenden Mann im Anzug. „Aber Sie spenden doch nicht das erste mal oder?“. „Nein, aber es ist schon ein wenig her“, gibt er zögerlich zur Antwort und dreht den Kopf beim einstechen der Nadel soweit wie möglich zur Seite.

“Na, ist doch schon vorbei“, beruhigt ihn Schwester Marita , „jetzt müssen sie nur noch mitpumpen“. Er bekommt einen Kautschukball in die Hand, damit ihm das öffnen und schließen derselben leichter fällt. Vierzig Spender hatten sie diesen Nachmittag schon. „Das ist viel“, meint die Schwester. „Ab 30 sind wir schon gut“. Der Bus steht jeden ersten Dienstag im Monat auf dem Platz vor dem Rathaus, direkt am Busbahnhof Spandau. Ansonsten jeden Tag woanders, aber jeden Freitag auf dem Alexanderplatz. „Die Zahl der Spender hängt auch vom Standort ab“, meint Schwester Marita, aber wir können uns mit dem breiten Bus ja nicht überall hinstellen. Sonst landet die Leiter auf dem Radweg und das findet das Ordnungsamt gar nicht gut“, lacht sie.

Nach dem Spenden geht es dann zu Regina Grabowski nach hinten. Von ihr erfahre ich , dass der Herr am Empfang auch der Fahrer des Busses ist. Ich frage nach. „Ja ich bin der Fahrer“, lacht Herr Deutschmann, „aber mit Zusatzausbildung, das kann man sich ja alles aneignen. Wir arbeiten übrigens am längsten. Wenn alle nach Hause gehen, fahren wir den Bus zurück, bringen die Konserven weg, räumen auf und bereiten alles für morgen vor, das nimmt noch etwa eine Stunde in Anspruch“. Alles in der Hoffnung das sich morgen wieder ein Paar Berliner pieksen lassen wollen . Einfach um zu helfen, wie Alena sagen würde.

Kirsten Stamer

Body Mass Index (BMI) Rechner

Der Body Mass Index (BMI) ist ein Wert, der Ihnen angibt, ob Sie ein Idealgewicht haben.
Das Thema Gesundheit war immer ein wichtiges für die Spandauer.

Der Wert kommt durch diese Formel zustande:

Body Mass Index = Körpergewicht (kg) / Körpergröße (m)²

Geben Sie bitte Ihren Körpergewicht und die Körpergröße ein, um Ihren BMI zu berechnen.

powered by bmi-rechner24.de