Auf dem Markt die „Glocken“ wieder erklingen lassen

Fast ein Jahr lang konnte die Klanghopse in der Altstadt nicht genutzt werden, jetzt lädt sie wieder zum „musizieren“ ein.

Aus Sicherheitsgründen musste Spandaus beliebtestes Spielplatzgerät, die Glockenhopse auf dem Marktplatz, letzten Sommer gesperrt werden. Die Entscheidung stieß zwar auf Verständnis, denn gerade bei Spielgeräten von Kindern steht die Sicherheit im Vordergrund, dennoch wünschten sich viele Spandauerinnen und Spandauer die Klanghopse zurück. Mit Unterstützung der Berliner Sparkasse konnte die Klanghopse in den letzten Monaten nun aufwendig wiederhergestellt werden.

Jens Haupt von der Berliner Sparkasse (li.) und Baustadtrat Carsten Röding (re.) "eröffneten" die instandgesetzte Goclkenhopse.

Jens Haupt von der Berliner Sparkasse (li.) und Baustadtrat Carsten Röding (re.) „eröffneten“ die instandgesetzte Glockenhopse.

Strampeln für die Hopse

Im Rahmen des Spandauer Altstadtsommers 2012 und anlässlich der Olympischen Spiele in London präsentierten sich im Juli letzten Jahres zahlreiche Sportvereine auf dem Spandauer Markt. Doch neben der Präsentation verschiedenster Sportarten stand die Veranstaltung jedoch auch ganz im Zeichen des berlinweit einmaligen Projekts „Raum für Kinderträume“. So wurde auf der Bühne auf Spinning-Fahrrädern des Sportparks BUDOKAN, trotz der damaligen hohen Temperaturen, kräftig in die Pedalen getreten – und das für einen guten Zweck. Jeder konnte sportlich aktiv werden und für jeden „erstrampelten“ Kilometer spendete die Berliner Sparkasse 1 € für das Projekt „Raum für Kinderträume“. Dank der sportlichen Spandauerinnen und Spandauer wurde das erfahrene Kilometergeld als Scheck in Höhe von 500 € von Jens Haupt, Direktor in der Landesbank Berlin Region Spandau, an Bezirksstadtrat Carsten Röding übergeben.

Weit gereist ist die Glocken- beziehungsweise Klanghopse um nun auf dem Markt wieder zu begeistern.

Weit gereist ist die Glocken- beziehungsweise Klanghopse um auf dem Markt wieder zu begeistern. Fotos (2): Patrick Rein

Nach Bayern und zurück

Doch die 500,00 Euro reichten bei weitem nicht aus um die umfangreichen Restaurierungsmaßnahmen der Hopse durchzuführen, zumal sich in Berlin kein Unternehmen finden ließ, welches die Arbeiten vollziehen konnte. Erst in Bayern wurde man fündig, wodurch die Hopse ein Mal durch die Republik transportiert werden musste. Insgesamt mussten 5000,00 Euro investiert werden, von denen die Berliner Sparkasse den Großteil übernahm. Jens Haupt dazu: „Der Berliner Sparkasse ist es ein großes Anliegen regional zu unterstützen. Auch in Spandau wollen und werden wir uns daher zukünftig noch stärker einbringen und dem Bezirk finanziell hin und wieder unter die Arme greifen.“

Patrick Rein


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