Bezirkliches Bündnis für Wirtschaft und Arbeit

100.000,- Euro für Spandauer Projekte aus dem Programm Lokales Soziales Kapital (LSK)

Mit dem Programm LSK werden seit 2003 Kleinstvorhaben oder auch sogenannte Mikroprojekte im Bezirk finanziell unterstützt, welche sich dafür einsetzen, den sozialen Zusammenhalt zu stärken und lokale Beschäftigungschancen für benachteiligte Personengruppen zu entwickeln.

Auch die Lange Tafel in der Altstadt im letzten Jahr wurde als Mikroprojekt finanziert.

Auch die Lange Tafel in der Altstadt im letzten Jahr wurde als Mikroprojekt finanziert.

Fördergelder von 10.000 Euro

Dabei handelt es sich um eine Vollfinanzierung aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) als auch Mitteln des Landes Berlin. Bis zum Ende der diesjährigen Förderperiode standen und stehen dem bezirklichen Bündnis in Spandau jährlich 100.000,00 Euro für die Umsetzung von Mikroprojekten zur Verfügung. Für jedes einzelne kann jeweils eine Fördersumme von maximal 10.000,- Euro (wobei 50 Prozent aus dem ESF und 50 Prozent aus dem Landeshaushalt kommen) durch den Träger beantragt werden. Die Projektlaufzeit beträgt maximal 1 Kalenderjahr.

Von der seit zehn Jahren bestehenden Förderung, welche dieses Jahr ausläuft, profitierte auch die Bücherboxx am Földerichplatz.

Von der seit zehn Jahren bestehenden Förderung, welche dieses Jahr ausläuft, profitierte auch die Bücherboxx am Földerichplatz. Fotos (2): Patrick Rein

Rückblick

Im zurückliegenden Förderjahr 2012 konnten über dieses Programm insgesamt 13 Mikroprojekte erfolgreich realisiert und die zur Verfügung stehenden Mittel in Höhe von 100.000,- Euro voll ausgeschöpft werden. Unter anderem wurden dadurch Veranstaltungen wie der Aktionstag im Maler- und Lackiererhandwerk, der Tag des Handwerks und die Lange Tafel auf dem Marktplatz durchgeführt sowie eine Bücherboxx eingerichtet, aber auch Projekte zur Förderung von Jugendlichen im Übergang von Schule zum Beruf, um nur einige aufzuführen. Bürgermeister Helmut Kleebank führt aus: „Es freut mich, dass so viele Projekte im vergangenen Jahr realisiert werden konnten. Damit ist das Geld hervorragend angelegt. Der soziale Mehrwert lässt sich zwar nicht direkt messen. Dennoch ziehen die Projekte und ihre Ergebnisse über den Projektzeitraum hinaus ihre Kreise.“

Patrick Rein


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