Es brennt – Kontaktfeuer in Staaken

Großer Andrang beim Kontaktfeuer der Freiwilligen Feuerwehr Staaken

Großer Andrag war auch in diesem Jahr beim Kontaktfeuer der Freiwilligen Feuerwehr in Staaken. Foto: Patrick Rein

Bei bestem Wetter, fast schon zu warm um in freudiger Erwartung auf ein Feuer den Tag zu verbringen, fanden sich ab 15 Uhr schon zahlreiche Besucher bei der Freiwilligen Feuerwehr in Staaken ein. Getränke, Fleisch und Wurst vom Grill sowie verschiedene Kuchen zu annehmbaren Preisen waren nur ein Teil des Angebotes zum Zeitvertreib. Denn neben Musik boten die Feuerwehrleute zahlreiche Darbietungen um das interessierte Publikum über ihre Arbeit zu informieren. Besonders die kleinen Besucher standen dabei im Mittelpunkt: Erste Erfahrungen mit einem Löschschlauch als auch Brandschutzerziehung/-aufklärung weckten die kindliche Neugier. Zudem gab es verschiedene Fahrzeuge auch mal aus der Nähe zu bestaunen, die sonst nur bei den rund 600 Einsätzen im Jahr auf den Straßen Spandaus zu sehen sind.

Besonders die Kleinen standen im Mittelpunkt, wie hier beim Infomobil zur Brandschutzerziehung und -aufklärung

Besonders die Kleinen standen im Mittelpunkt, wie hier beim Infomobil zur Brandschutzaufklärung. Foto: Patrick Rein

Jugendfeuerwehr zeigte ihr Können

Neben den alten Hasen ist die Feuerwache besonders stolz auf ihre Jugendarbeit. „Neben der Jugendfeuerwehr haben wir seid einigen Jahren auch unsere Bambinis, Kinder im Alter von acht bis elf Jahren. Mittlerweile ist die Nachfrage so hoch, dass regelrechte Wartezeiten entstanden sind um einen Platz zu bekommen“ erklärte ein Sprecher während der Nachwuchs selbst die Demonstration eines Löscheinsatzes absolvierte. Rund 50 Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren werden mittlerweile zwei Mal die Woche von elf Betreuern geschult. Erfreulicherweise sind darunter auch immer mehr Mädchen. Und trotz der hohen Nachfrage ist jeder Interessierte auch weiterhin gerne gesehen.

Großes und Kleines Feuer

Demonstration der Jugendfeuerwehr Staaken

Die Jugendfeuerwehr zeigte ihr Können beim löschen eines Brandes. Foto: Patrick Rein

Für Feuerwehrleute eher untypisch wurden an diesem Tag gleich mehrere Flammenherde selbst entzündet: Neben dem Feuer bei der Demonstration auch noch das Kinderfeuer sowie das eigentliche Highlight mit dem großen Feuer um 19.30 Uhr. Worauf einige Besucher, mittlerweile deutlich von der Sonne gezeichnet, an diesem Tag auch hätten verzichten können – denn frieren musste an diesem Tag wirklich keiner. Auch unser Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank ließ sich einen Besuch nicht entgehen. Tags zuvor erst hatte er den Berliner Feuerwehrleuten seinen Dank für den Einsatz am Donnerstag beim Großbrand in Siemensstadt ausgesprochen.

Patrick Rein


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