Ermittlung wegen Kindesvernachlässigung

Polizei-SpandauAm Dienstagabend gegen 18.30 Uhr bemerkten Anwohner in Staaken zwei Kinder, die an einem geöffneten Fenster eines Mehrfamilienhauses zu sehen waren. Die beiden saßen in der achten Etage auf der Fensterbank, so dass die Zeugen Polizei und Feuerwehr alarmierten. Da die Wohnungstür verschlossen war, mussten die Einsatzkräfte diese mit Gewalt öffnen. In der Vierzimmerwohnung fanden die Beamten einen siebenjährigen Jungen und dessen neun Jahre alte Schwester sowie zwei ausgewachsene Hunde mit fünf Welpen. Die gesamte Wohnung befand sich in einem desaströsen Zustand. Mülltüten, Tierhaare und Hundekot lagen auf den verdreckten und zugestellten Fußböden. Weder ausreichende Nahrungsmittel noch saubere Kleidung waren für die Kinder vorhanden. Während des Einsatzes kamen die Eltern mit einem weiteren dreijährigen Sohn nach Hause. Die drei Kleinen kamen in die Obhut des Jugendamtes. Die 28 Jahre alte Mutter sowie der 37-jährige Vater müssen sich nun wegen Verletzung der Fürsorge- oder Erziehungspflicht verantworten.

Altstadtfest und Weinsommer

Neben dem Rathausfest am Samstag laden ab heute schon das Altstadtfest und der größte Berliner Weingarten zum Altstadtbesuch.

Ab heute gibt es beim Altstadtfest und WeinSommer viel zu erleben. Auf dem Rathausvorplatz dominieren Coverbands vom Feinsten: Den Anfang machen heute „BON“ – The AC/DC-Show gefolgt am Freitagabend von der Westernhagen-Coverband „Belmondo“ und „Big Value“ am Samstag. Zum Frühschoppen am Sonntag lädt Larry Schuba ein und zum Abschluss entlässt die Show-Band „Rock 59“ die Besucher in den Sonntagabend.

Auch in diesem Jahr erwartet die Besucher wieder ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm.

Auch in diesem Jahr erwartet die Besucher wieder ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm.

Erlesene Trauben

Insgesamt 14 verschiedene Weingüter präsentieren sich an allen Tagen gemeinsam mit der aktuellen Rheinhessen-Weinprinzessin Alina Hammer zum WeinSommer Rheinland-Pfalz auf dem Markt im Rahmen des Weinfestes. Ein buntes Bühnenprogramm und Themenverkostungen sind auch hier zu erleben. Über alle vier Tage sind volljährige Geburtstagskinder dazu eingeladen, sich eine Flasche Winzersekt am Probierstand ihrer Wahl abzuholen. Am Sonntag ab 11 Uhr lädt die Gemeinde St. Nikolai Spandau zu einem Gottesdienst unter freiem Himmel auf die WeinSommer-Bühne am Markt ein. An der Carl-Schurz-Straße haben wieder zahlreiche Verkaufs- und Imbissstände aufgebaut, so dass man genussvoll vom Rathaus zum Spandauer Marktplatz – dem an diesem Wochenende größten Berliner Weingarten – gelangt. Obwohl in diesem Jahr der berlinweite verkaufsoffene Sonntag erst eine Woche später stattfindet öffnen bereits am 1. September viele Geschäfte der Altstadt ihre Türen.

Berlines größter Weingarten lädt auf dem Markt wieder zum probieren ein.

Berlines größter Weingarten lädt auf dem Markt wieder zum probieren ein. Fotos (2): Patrick Rein

Programm

Bühne auf dem Rathausvorplatz

Donnerstag, 29. August:
16.30 Uhr: Karaoke-Show mit Melanie Wilke

19.45 Uhr: „BON“ – The AC/DC-Show

Freitag, 30. August
15.30 Uhr: „Anno-Rock-Band“ – Rock-Klassiker beim Heimspiel
19.30 Uhr: „Belmondo“ – Marius-Müller-Westernhagen-Coverband

Samstag, 31. August
12.00 Uhr: Jubiläumskonzert der Zollkapelle Berlin „100 Jahre Rathaus Spandau“
13.00 Uhr: Grußansprache des Bezirksbürgermeisters Helmut Kleebank
15.00 Uhr: „Skyline“ – Rock und Pop im eigenen Gewand
19.00 Uhr: „Big Value“ – handgemachte Rockmusik der 70er bis 90er!

Sonntag, 2. September
12.00 Uhr: Larry Schuba – das musikalische Berliner Urgestein
16.30 Uhr: „Rock 59“ – d i e Showband aus Berlin-Spandau

WeinSommer-Bühne auf dem Markt

Donnerstag, 29. August:
ab 16.00 Uhr After Work Cocktails
18.00 Uhr: Offizielle WeinSommer-Eröffnung mit der Rheinhessen Weinprinzessin Alina Hammer und Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank.
17.00 – 22.00 Uhr: Zur WeinSommer-Eröffnung begeistert das Trio „UpToDate“ mit Oldies, Jazz, Swing und Pop

Freitag, 30. August:
16.00 Uhr After Work Cocktails
16.00 – 18.00 Uhr: Themenverkostung vor der Bühne mit der Rheinhessen Weinprinzessin Alina Hammer – „Leichte Weiße – der unbeschwerte Genuss “
18.00 – 22.00 Uhr: „Two4You and friends“ begeistern mit der kompletten Bandbreite der Musik

Samstag, 31. August:
16.00 – 18.00 Uhr: Themenverkostung vor der Bühne mit der Rheinhessen Weinprinzessin Alina Hammer „Cool Reds – leichte Rotweine kühl genossen“.
18.00 – 22.00 Uhr: die „Cool Cats“ präsentieren international beliebte Hits der 50er und 60er Jahre.

Sonntag, 1. September:
ab 11 Uhr: Gottesdienst der Gemeinde St. Nikolai unter freiem Himmel
ab 13.00 Uhr Winzer stehen „Rede und Antwort“ – Was Sie schon immer über Wein wissen wollten.
16.00 – 20.00 Uhr: Zum WeinSommer-Abschluss spielt „Two High“ Hits der 70er, 80er und 90er Jahre!

Patrick Rein

Das wird ein Fest

Tag des offenen Denkmals

tag-des-offenen-denkmalsDie Bürgerstiftung Gutspark Neukladow beteiligt sich am Sonntag, den 08. September an dem Tag des offenen Denkmals.

Im Gutspark Neukladow wird ein umfangreiches Programm für die ganze Familie geboten, wie z.B. Parkrundgänge, Schnitzeljagd, Musikaufführungen, Bastel- und Malaktionen, Ausstellungen und vieles mehr.

Bezirksbürgermeister Kleebank zum Tag des offenen Denkmals:

„Ein Denkmal wird mit Leben gefüllt. Insofern kann ich Sie nur dazu animieren, sich am Tag des offenen Denkmals von dem umfangreichen und abwechslungsreichen Programm inspirieren zu lassen.“

Wann & wo?

Am 08. 09.2013
von 11.00 bis 17.00 Uhr

im Gutspark Neukladow
Kladower Damm / Neukladower Allee

1. Open-Air-Boxveranstaltung

Box-Vergleichskampf & buntes Programm

Nina MeinkeUnter der Schirmherrschaft des Sportstadtrats Gerhard Hanke wird es am Samstag, den 31.08.2013 erstmalig in der Freizeitsportanlage Südpark zu einer „Open-Air-Boxveranstaltung“ bei freiem Eintritt kommen. Der Verein Spandauer Box-Club 1926 e.V. veranstaltet einen Vergleichskampf mit Boxern der Vereine BC Cottbus, BC Tigers Salzgitter und Allround Rostock.

Im weiteren Programm wird es einen Hauptkampf zwischen der frischgebackenen Deutschen Meisterin Nina Meinke vom SBC 26 (siehe Foto) gegen Corinna Schmechel vom SV Seitenwechsel geben.

Weiter besteht für alle interessierten Besucher und Gäste die Möglichkeit, neben den Amateurkämpfen einem bunten Rahmenprogramm beizuwohnen. Höhepunkt hierbei ist ein Kidstraining mit Boxweltmeister Pablo Hernandez und Europameister Robert Helenius. Darüber hinaus findet ein Selbstverteidigungs- training für Kinder und Erwachsene sowie eine Judovorführung auf dem Gelände statt.

Spandaus Sportstadtrat Gerhard Hanke führt hierzu aus:

„Nach der vor kurzem durchgeführten Veranstaltung mit dem Box-Urgestein Ulli Wegner auf unserer Freizeitsportanlage im Südpark soll mit der erstmaligen Durchführung einer Open-Air-Sportveranstaltung auf diesem Gelände ein weiterer Schritt zur Steigerung der Popularität dieser einmaligen Erholungs- und Begegnungsstätte in der Wilhelmstadt gemacht werden. Vorstellbar ist hier jedes Jahr ein anderes Sportevent, z.B. im Beachvolleyball, Tanzen oder anderen Kampfsportarten, unter freiem Himmel bei freiem Eintritt zu präsentieren. […]“

Samstag, den 31. August 2013
von 14.00 – 18. 00 Uhr,
Freizeitsportanlage
Am Südpark 51

(Bei ungünstiger Witterung findet die Veranstaltung in der Bruno-Gehrke-Sporthalle, Neuendorfer Straße 64-69 statt.)

Audio-Tour durch die Spandauer Neustadt

Arbeitsgruppe traf sich für das touristische Projekt

Lutherkirche in der Spandauer Neustadt (Foto: Ralf Salecker)

Lutherkirche in der Spandauer Neustadt (Foto: Ralf Salecker)

Es scheint ein wenig vermessen, in der Spandauer Neustadt eine Audio-Tour anbieten zu wollen. Viele Spandauer haben ein festes Bild von der Neustadt. „Da gibt es doch nichts zu sehen“, oder, „da könnte mir ja etwas passieren“. Dieses Bild bekommen Berliner regelmäßig durch passende Medienberichte vermittelt. Wenn es Nachrichten gibt, dann sind es „selbstverständlich“ schlechte Nachrichten.

Zielgruppe

Wer könnte also das Zielpublikum sein, welches sich auf eine akustische Erkundungstour durch die Neustadt begeben will? Ein Vertreter der Firma „Stadt im Ohr“ konnte aus eigener Erfahrung darauf verweisen, dass es im Regelfall Berliner sind, die sich in die Bezirke begeben, um dort auf Spurensuche zu gehen. Manch einen überraschte dies doch, schließlich schienen die auswärtigen Touristen, das geeignete Publikum. Touristische Unternehmen stellen fest, dass inzwischen nicht nur die Innenstadtbezirke touristisch besucht werden, sondern ein schon kleiner Trend in Richtung Randbezirke geht. Noch hält sich diese Bewegung in Grenzen. Es dann meist die Berliner oder zugereisten, die mehr von ihrer Stadt wissen wollen. s

Technische Umsetzung

Klassische Möglichkeiten für individuelle Stadtführungen sind Datenträger, wie z.B. ein MP3-Spieler, die ein Anwählen einzelner Informationshäppchen möglich machen. Zeitgemäß dagegen ist die Nutzung eines Smartphones, welches in Kombination mit einer Geo-Lokalisation, also einer automatischen Kopplung zwischen besuchtem Ort und vermittelten Informationen.

Die geplante Audiotour soll kein reiner Vortrag trockener Informationen sein. Solche Formen akustischer Führungen verschwinden langsam und werden durch andere ersetzt, die eine Vielzahl von Elementen einsetzen, um ein sinnliches Hörvergnügen zu schaffen.

„Der klassische Audio-Guide ist out“, meinte ein Fachmann, der selbst akustische Führungen anbietet. Heute müssen lebendige Geschichten erzählt werden, die mit passender Musik, Hintergrundgeräuschen und O-Tönen angereichert sind.

Wie soll es losgehen?

Die Arbeitsgruppe will sich mehrgleisig an das Ziel heranarbeiten. Einerseits sind nun möglichst viele Informationen und interessante Orte zu sammeln, die in einem zweiten Schritt zu einer stimmigen Geschichte verknüpft werden. Andere versuchen sich einen möglichen roten Faden zu überlegen, der den Handlungsstrang für die Geschichte bietet. Im Idealfall finden sich „Interviewpartner“ im Kiez, die spannende Geschichten beizusteuern haben. Das, was andere als Problem sehen, die multikulturelle Mischung in der Neustadt, soll sich als Teil der Erzählung widerspiegeln. So werden die hier lebenden Menschen zum Teil der Führung.

Ohne Geld ist nichts zu machen. Die Teilnehmer der Arbeitsgruppe waren sich schnell darüber einig, dass es sich nicht um ein gemütliches Freizeitprojekt handeln darf. Das konkrete, wirtschaftlich nutzbare Ergebnis steht im Vordergrund. Seine möglichst professionelle Umsetzung ist kaum ohne Geld möglich. Also gilt es Sponsoren zu gewinnen, die eine Verwirklichung des touristischen Projektes möglich machen.

 

Ralf Salecker

Kooperation statt Ombudsstelle beim Jobcenter

Spandau erschafft bei der Einführung einer Ombudsstelle ein berlinweit einzigartiges Kooperationsmodell.

Probleme mit den Bescheiden des Jobcenters sorgen immer wieder für Aufsehen und sind für die Betroffenen häufig unverständlich als auch oftmals existenzbedrohend. Hilfe und Beratung bieten dabei schon länger soziale Einrichtungen wie beispielweise die Sozialberatung Spandau, der Treffpunkt Regenbogen oder der Gemeinwesenverein Heerstraße Nord. Deren begrenzte Möglichkeiten wurden nun durch einen Kooperationsvertrag mit dem Jobcenter Spandau dermaßen gestärkt, dass ein bislang einzigartiges Ombudsmodell entstanden ist.

Im Beisein von Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank (stehend) unterschrieben Vertreter der drei Beratungsstellen die Kooperationsvereinbarung mit dem Geschäftsführer des Jobcenter Spandau Winfried Leitke (re.).

Im Beisein von Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank (stehend) unterschrieben Vertreter der drei Beratungsstellen die Kooperationsvereinbarung mit dem Geschäftsführer des Jobcenter Spandau Winfried Leitke (re.). Foto: Patrick Rein

Kurze Wege und direkter Draht

Unter Begleitung des Bezirksbürgermeisters entwickelte der Geschäftsführer des Jobcenter Spandau Winfried Leitke die Idee anstatt einer Ombudsperson diejenigen mit einzubeziehen, welche sich bereits in der Thematik fachliche Kompetenzen erworben haben. Bislang blieb Betroffenen nach einer Beratung und der Feststellung eines fehlerhaften Bescheides ausschließlich das Widerspruchsverfahren. Nun haben die drei benannten Beratungsstellen – deren Unabhängigkeit weiterhin gewährleistet ist – jedoch direkte Ansprechpartner beim Jobcenter wodurch bestenfalls Unklarheiten bis hin zu Fehlern einfach und schnell behoben beziehungsweise auch beseitigt werden können. Das Recht des Widerspruchs bleibt darüber hinaus ebenso weiter bestehen wie auch das eigene Beratungsangebot des Jobcenters.

Ergebnisorientierte Hilfe

Zudem ist ein regelmäßiger fachlicher Austausch vereinbart um den Bedürfnissen der allein in Spandau rund 46.000 Betroffenen besser gerecht zu werden. Im Jahr 2012 mussten vom Jobcenter  6410 Widersprüche bearbeitet werden. Die daraus resultierende Quote von rund 10 Prozent ist seit Jahren rückläufig, weshalb auch die maximale Reaktionszeit von drei Monaten momentan auf nahezu die Hälfte reduziert werden konnte. Zudem wurde in 72 Prozent der Fälle die vor dem Berliner Sozialgericht landeten der Bescheid des Jobcenters bestätigt. Um es zukünftig nicht so weit kommen zu lassen, versprechen sich Jobcenter als auch die sozialen Beratungsstellen von der nun unterzeichneten Vereinbarung eine „zügige und ergebnisorientierte Hilfe für die Betroffenen“. Auch Bezirksbürgermeister Kleebank – welcher den Prozess aktiv begleitete – ist überzeugt mit der Kooperation einen neuen Weg der Ombudsstelle gefunden zu haben, der sich auch andernorts durchsetzen könnte. Winfried Leitke: „Spandau war halt schon immer etwas innovativer als Berlin.“

Patrick Rein

Das Preis-Leistungsverhältnis muss stimmen

Ausschreibung zur Herstellung der Seniorenbroschüre

Magazin - BroschüreBezirksstadtrat Jürgen Vogt schreibt Wettbewerb zur Herstellung der Seniorenbroschüre „Aktiv älter werden in Spandau“, Ausgaben 2014 – 2016, aus.
Die Broschüre wird von der Abteilung Soziales und Gesundheit des Bezirksamtes Spandau herausgegeben, als deren Dezernent Jürgen Vogt auch für die Seniorinnen und Senioren des Bezirkes zuständig ist.

Das Heft soll wieder in einer Auflage von 20.000 Exemplaren veröffentlicht werden und kostenlos im Rathaus Spandau, in der Abteilung Soziales und Gesundheit und deren Außenstellen, sowie in zahlreichen öffentlichen Einrichtungen erhältlich sein.

Ihre Bewerbung senden Sie bitte an,

Bezirksamt Spandau von Berlin
Abteilung Soziales und Gesundheit
Soz 2201
Galenstraße 14
13597 Berlin

Hier geht’s zum Tatort!

Sonderkommission Klima – aktiv für die Stadtgestaltung

Klima - Pflanze - UmweltStopp! Am Tatort ist die „Soko Klima“ im Einsatz. Mit Materialkoffer, großen Plänen und viel Spürsinn ausgestattet sind die jungen Ermittler im Umfeld von Schulen unterwegs. Aber was hat das Ganze mit Klimaschutz und Klimawandel zu tun? Über diese Fragen informiert der Spandauer SPD-Abgeordnete und Umweltexperte Daniel Buchholz.

Stehen Veränderungen oder Planungen im Umfeld einer Schule an, können Schülerinnen und Schüler sowie deren Lehrkräfte jetzt aktiv werden und sich bei ‚Soko Klima – Stadt gestalten mit Plan‘ bewerben. Gesucht werden sieben Pilotprojekte für das Schuljahr 2013/2014, die Material und Anregungen nutzen, um bei der kommunalen Planung mitzureden. Das ‚Soko Klima‘-Team des Unabhängigen Instituts für Umweltfragen (UfU) steht bereit, die jungen Ermittler bei ihrem ersten Fall zu unterstützen.

Interesse? Hier gibt`s mehr Infos

Interessierte Teams finden die Kontaktadressen und alle Informationen rund um das vom Bundesumweltministerium im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative geförderte Projekt sowie die ersten Beispielvorhaben im Internet.

Ulli & seine „Grauen Zellen“

30.08.2013: Soul- und Rock Songs der 60er und 70er Jahre

Band Foto "Graue Zelle"Mittlerweile sind Ulli & seine „Grauen Zellen“ Kult!
Der bekannte RBB- und Abendschau-Reporter Ulli Zelle ist ein Wirbelwind auf der Bühne. Mit beachtlichem Soul in der Stimme singt er die Soul- und Rock Songs der sechziger und siebziger Jahre, lässt Otis Redding und Rio Reiser auferstehen. Handgemachte Musik und gute Unterhaltung, gefühlsecht, soulig und immer wieder überraschend aktuell.

Die grauen Zellen sind: Mano Opitz, Micki Westphal, Volker Hugo, Johannes Gebauer.

Freilichtbühne an der Zitadelle
Fr. 30.08.2013 | 20 Uhr
Ulli und die grauen Zellen
Eintritt: 13,- € / ermäßigt 10,- €
Kartentelefon: 030 – 333 40 -21 / -22

Die größten Hits von „damals“

31.08.2013: Simone und ihr flotter Dreier & die Quadrophoniker

simone-flotter-dreierAn diesem Samstag erleben Sie ein musikalisches Highlight im Doppelpack. Simone und ihre Musiker laden zu einer Reise in die 50er und 60er Jahre ein. Die Quadrophoniker sorgen mit mehrstimmigem Gesang für Stimmung.

Beginn: 20.00 Uhr
Eintritt: 15,00 € (12,00 € ermäßigt)

Mit liebevollen kleinen Showeinlagen, tollen Kostümen sowie Witz und Charme lädt Simone zu einer romantischen Reise in die Zeit der 50er und 60er Jahre ein. Begleitet wird sie hierbei von Stehbass, Schlaggitarre und kleinem Schlagzeug.

quadrophonikerDie Gesangsformation Quadrophoniker lassen mit Texten von Heinz Erhardt und Loriot die Songs von Elvis Presley, den Statler Brothers, Alabama oder den Oak Ridge Boys auferleben. Mal A-Capella, mal Schlaggitarre, aber auch in klassischen Gefilden fühlen sie sich zu Hause und sorgen so für eine witzige Abwechslung.

Hier geht`s zur Veranstaltung

Freilichtbühne an der Zitadelle
Am Juliusturm 62
13599 Spandau

Kartentelefon (030) 333 40 -21 / -22

Was ist los in Spandau?

Wochenvorschau 26.08.2013 – 01.09.2013

Spandau Vorschau

Themen bei uns

In der nächsten Woche lesen Sie bei uns über den neuen Audio Guide für die Neustadt. Außerdem geht es um die Kooperationsvereinbarung zwischen dem Jobcenter und sozialen Einrichtungen.

Weinsommer in der Altstadt

Ab Donnerstag wird wieder der Weinsommer und das 14. Spandauer Altstadtfest gefeiert. Dort gibt es bewährtes Mit- und Nebeneinander von Rheinland-Pfälzischer Weinkultur und Berliner Gemütlichkeit: Während auf dem Markt Winzer nebst Weinprinzessin einladen, rocken bekannte Coverbands am Rathaus.

Xavas auf der Zitadelle

Xavier Naidoo und Kool Savas nennen sich zusammen Xavas und sind am Freitag auf der Zitadelle zu Gast. Der Veranstalter sagt: Wenn zwei hochkarätige Musiker „gemeinsame Sache“ machen, dann kann man sich auf Außergewöhnliches freuen. Das Projekt XAVAS sorgte bereits vor Veröffentlichung des Albums „Gespaltene Persönlichkeit“ für Diskussionsstoff. Zwei musikalische Genres, Soul und Rap, zusammen auf einem Tonträger, das war für viele eine bizarre und nicht vereinbare Kombination. Dass diese Mixtur aber durchaus gelingt, haben die beiden Protagonisten eindrucksvoll bewiesen. Ebenso eindrucksvoll waren die Reaktionen der Fans: Platz 1 der Albumcharts und Platinstatus für das Album „Gespaltene Persönlichkeit“,sowie Goldstatus für die Single „Schau nicht mehr zurück“. Ganz nebenbei räumte das Duo auch noch den 1. Platz des Bundesvision Songcontest ab.

Feuerwache Süd wird 50

Am Samstag feiert die Feuerwache Spandau Süd ihr 50-Jähriges Jubiläum. Ab 10 Uhr können Sie dort die Einsatzfahrzeuge, das Feuerlöschboot und die Sonderfahrzeuge der Feuerwache kennenlernen. Außerdem gibt es die Möglichkeit hinter die Kulissen der Feuerwache zu schauen.

Der Neurosen Kavalier im Kulturhaus

Im Theatersaal des Kulturhauses spielt am Samstag um 20 Uhr das Johannisches Amateur Theater den „Neurosen Kavalier“. Die Story: „Felix Bollmann, ein Kaufhausdieb, gerät während der Flucht in eine psychiatrische Praxis und wird irrtümlich für die Vertretung des Arztes Prof. Dr. Otto gehalten.Für Bollmann gibt es keinen Ausweg aus dieser Situation und so therapiert er – gezwungenermaßen – die neurotischen Patienten. Da er über ein paar Semester Studienerfahrung in Veterinärmedizin verfügt, findet er sich schnell in die Rolle des Arztes hinein und erzielt, nicht zuletzt auf Grund seiner unbefangenen Lebensart und seiner beachtlichen Lebenserfahrung, erstaunliche Erfolge…“

Kirsten Stamer

 

Stadtteilfest im Falkenhagener Feld

Das Jubiläumsjahr beginnt

8. Stadteilfest im Falkenhagener Feld (Foto: Ralf Salecker)

8. Stadteilfest im Falkenhagener Feld (Foto: Ralf Salecker)

Das 8. Stadtteilfest der Sozialen Stadt im Falkenhagener Feld bot diesmal neben den regulären Veranstaltungen ein Podium für den Start ganz anderer Festlichkeiten. Nach der erfolgten Einweihung des neuen Quartiersplatz an der Westerwaldstraße beginnen nun auch die Feierlichkeiten zu 50 Jahre Falkenhagener Feld.

Schaut man sich heute das Meer von Häusern entlang der Falkenseer Chaussee an, fällt es schwer, sich vorzustellen, dass hier vor rund fünfzig Jahren Kleingärten und eine schmale holprige Straße das Bild bestimmten. Nach dem Krieg war Wohnraum knapp. Moderne und bezahlbarere Wohnungen mussten her. So entstanden neben den größeren Siedlungen im Märkischen Viertel und der Gropiusstadt auch hier im Falkenhagener Feld Wohnungen. Diese drei Großsiedlungen boten erschwingliche Wohnungen für zehntausende Menschen in Berlin. Im November 1962 war die Grundsteinlegung für die ersten Gebäude im Siegener Viertel.

Jahrzehnte später war das Falkenhagener Feld etwas in die Jahre gekommen. Der jetzige Quartiersplatz diente als Parkplatz. Infrastrukturmaßnahmen sollten die Aufenthaltsqualität in diesem Teil des Falkenhagener Feldes verbessern, indem ein zentraler lebendiger Quartiersplatz als Identifikationsort und Treffpunkt für die Bewohnerinnen und Bewohner geschaffen wird. Ein bedeutsamer Schritt dabei war der Umzug der Stadtteilbibliothek in den modern ausgebauten ehemaligen Supermarkt im kleinen Einkaufszentrum an der Westerwaldstraße. Sie rückte von einer unattraktiven Randlage ins Zentrum des Geschehens. Gemeinsam mit der Zuflucht-Kirchengemeinde und dem Klubhaus, unter der neuen Leitung von Hakan Budak, bilden alle nun einen lebendigen Treffpunkt im Falkenhagener Feld, der wieder zum Verweilen einlädt. Fahrzeuge dürfen in diesem Bereich, der jetzt als Spielstraße ausgewiesen ist, nur mit Schrittgeschwindigkeit fahren. Finanziert wurden die Baumaßnahmen aus dem Städtebauförderprogramm „Stadtumbau West“.

„Zusätzlich zu den Straßenflächen des Landes Berlin sind Grundstücksteile des Wohnungsunternehmens GSW und der Zuflucht-Kirchengemeinde in den Platz einbezogen und einheitlich gestaltet worden. Es ist somit ein zentraler Aufenthaltsort und nachbarschaftlicher Treffpunkt entstanden, der wichtige Jugend-, Sozial-, und Bildungseinrichtungen miteinander verbindet und in Zukunft näher zusammenrücken lässt.“

Vor der Stadtteilbibliothek weihten Spandaus Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank und die Stadträte Carsten-Michael Röding und Gerhard Hanke eine Skulptur ein, in der sich viele Werke B. Travens, des Namensgebers der gleichnamigen Schule im Falkenhagener Feld widerspiegeln. Die Skulptur, ein Mensch, geformt aus unzähligen stählernen Buchstaben, trägt die Überschriften vieler Werke des Schriftstellers in sich. Zu den bekanntesten Werken B. Travens gehören die Romane „Das Totenschiff“ und „Der Schatz der Sierra Madre“.

Das 8.Stadtteilfest bot erstmalig die Gelegenheit, den 5500 Quadratmeter großen Platz zu testen. Mehr als 50 Initiativen aus dem Falkenhagener Feld und anderen Spandauer Ortsteilen nutzten die Gelegenheit, sich und ihre Arbeit persönlich vorzustellen und um mit Nachbarn und Bewohnern, Aktiven und Akteuren ins Gespräch zu kommen. Endlich konnten die großen „Treppen“ des Klubhauses passend genutzt werden. Wie in einer Arena konnten die Zuschauer gemütlich sitzend das abwechslungsreiche Geschehen auf der Bühne verfolgen. Schon jetzt freuen sich viele auf das 9. Stadteilfest im nächsten Jahr. Der Zeitraum bis dahin wird mit Ausstellungen, Aktionen und Vorträgen zum Jubiläum des Falkenhagener Feldes gefüllt sein. Langeweile kann folglich nicht aufkommen.

 

Ralf Salecker

Ein Dank den Pflegefamilien

Ein Fest auf der Spandauer Zitadelle soll den Berliner Pflegeeltern einen besonderen Tag schenken und gesellschaftliche Aufmerksamkeit wecken.

Im Jahr 2012 haben die Jugendämter in Deutschland 40 200 Kinder und Jugendliche in Obhut genommen. Das waren gut 1 700 beziehungsweise 5 Prozent mehr als 2011. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, hat die Zahl der Inobhutnahmen in den letzten Jahren stetig zugenommen: gegenüber 2007 (28 200 Inobhutnahmen) ist sie sogar um 43 Prozent gestiegen.

Flyer zum Berliner Pflegefamilientag auf der Spandauer Zitadelle.

Flyer zum Berliner Pflegefamilientag auf der Spandauer Zitadelle.

Kinder brauchen Pflegeeltern

Eine Inobhutnahme ist eine kurzfristige Maßnahme der Jugendämter zum Schutz von Kindern und Jugendlichen, die sich in einer akuten, sie gefährdenden Situation be­finden. Jugendämter nehmen Minderjährige auf deren eigenen Wunsch oder auf Grund von Hinweisen Anderer – beispielsweise der Polizei oder von Erzieherinnen und Erzie­hern – in Obhut und bringen sie in einer geeigneten Einrichtung unter. Meistens in einem Heim. Wer Glück hat kommt jedoch in einer Pflegefamilie unter und erfährt dort oftmals zum ersten Mal im Leben Zuwendung, Aufmerksamkeit und Fürsorge. Bezirksstadtrat Gerhard Hanke: „Pflegefamilien leisten einen hohen und wertvollen Beitrag zum sozialen Miteinander in unserer Gesellschaft. Die Bereitschaft der Pflegeeltern, ein oder gar mehrere Kinder aus einem oft stark gestörten Umfeld in die Familie aufzunehmen und ihnen in liebevoller Atmosphäre eine positive Zukunftsperspektive zu geben, verdient höchste Anerkennung und Wertschätzung.“ Diese Wertschätzung soll allen Berliner Pflegefamilien in diesem Jahr auf der Spandauer Zitadelle zu teil werden. Doch bei freiem Eintritt sind am Sonntag, den 1. September, von 11 bis 16 Uhr auch Nicht-Pflegeeltern und Familien eingeladen, die zahlreichen Angebote zu genießen und einen unvergesslichen Tag zu verbringen.

Erziehungsüberforderte Eltern

Die meisten (27 800 oder 69 %) der in Obhut genommenen jungen Menschen lebten vor der Inobhutnahme bei ihren Eltern oder einem Elternteil. 15 700 Kinder und Jugendliche (39 %) kehrten nach der Inobhutnahme wieder zu den Sorgeberechtigten zurück. Für 12 800 Minderjährige (32 %) schloss sich an die Inobhutnahme eine Hilfe zur Erziehung an, in drei von vier Fällen bedeutete das eine Erziehung außerhalb des eigenen Elternhauses, zum Beispiel in einer Pflegefamilie oder in einem Heim. In 5 300 Fällen (13 %) waren sonstige stationäre Hilfen notwendig, beispielsweise in einem Krankenhaus oder der Psychiatrie. Mit einem Anteil von 43 % (17 300 Kinder und Jugendliche) war die Überforderung der Eltern beziehungsweise eines Elternteils der häufigste Anlass für die Inobhutnahme eines/einer Minderjährigen.

Patrick Rein

Geschichte flaniert durch Spandau

Darsteller in historischer Kleidung

Heimatkundliche Vereinigung Spandau 1954 e.V.

Heimatkundliche Vereinigung Spandau 1954 e.V.

Am Samstag, dem 31. Aug 2013, in der Zeit von 12.30 bis 15.30 Uhr führt die Heimatkundliche Vereinigung Spandau 1954 e.V. – Spandauer Geschichtsverein erneut unsere Veranstaltung „Geschichte flaniert durch Spandau“ durch. Die Veranstaltung findet vor dem Spandauer Rathaus, Altstadt Spandau, statt.

Es werden Darsteller in zeitgenössischer Kleidung aus verschiedenen Jahrhunderten Geschichte lebendig und spannend präsentieren. Kurfürst Joachim II., Erbauer der Zitadelle wird neben anderen Darstellern, zu bewundern sein. Vom Mittelalter bis 1900 haben sich Darsteller in ihrer Gewandung angemeldet. Die Darsteller erhalten kein Honorar, sind aber gerne bereit über ihre dargestellte Figur Auskunft zu erteilen. Bilder aller Art können gern gemacht werden.

Der Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank hat die Schirmherrschaft übernommen und wird um 12.30 Uhr durch ihn und den Vorsitzenden der Heimatkundlichen Vereinigung Spandau, Karl-Heinz Bannasch, eröffnet.

Keine Ruhe bei der Musikschule

Diesjähriges Musikschulfest in den Italienischen Höfen der Zitadelle lädt zum Mitmachen und genießen ein.

Am Sonntag den 8. September wird es nach den zahlreichen Auftritten im Rahmen des citadel music festivals noch ein Mal laut auf der Zitadelle. Wie jedes Jahr lädt die Musikschule Spandau wieder zum Fest auf die Zitadelle. Mehr als 300 Musikschulschüler präsentieren sich und ihr Können dort von 14 bis 19 Uhr in den Italienischen Höfen der Festungsanlage. Besonderes Highlight: Gleich zum Beginn um 14 Uhr sind alle Kinder von 6 bis 11 Jahren zum „Offenen Singen“ mit den Dos Locas eingeladen.

Flyer zum Musikschulfest 2013

Flyer zum Musikschulfest 2013

Unterricht gewährleistet

Während die Planungen für das Musikschulfest bereits abgeschlossen sind, ist der Streit mit den Musikschullehrern bezüglich der neuen Honorarverträge noch nicht beendet. 23 von den rund 120 „Angestellten“ wurde gekündigt, da diese die neue Vereinbarung nicht unterzeichneten. Jürgen Mularzyk, Leiter der Musikschule Spandau, stellte jedoch ebenso wie der zuständige Bezirksstadtrat Gerhard Hanke klar, dass es sich bei der Mehrzahl der Kündigungen um sogenannte null-Stunden handele. Der Betrieb würde nach Auslaufen der bestehenden Vereinbarungen im Oktober eventuell „etwas holpern“ jedoch auch schnell reibungslos fortgeführt werden. Momentan werden Lehrproben von Interessenten durchgeführt und die Nachfrage für eine Tätigkeit an der Musikschule sei ungebrochen hoch.

Honorarkräfte unzufrieden

Die Lehrervertretung an der Musikschule Spandau – wie in anderen Bezirken auch – zeigt sich dagegen noch nicht zufrieden und versucht weiterhin auf die neue Situation aufmerksam zu machen. Auch wenn der Großteil der Beschäftigten sich mit den verschlechterten Vereinbarungen „abgefunden“ habe, seien Fragen zu den Datenschutzrichtlinien, Abrechnungsverfahren und deren Software weiterhin ungeklärt. Klar sei bisher lediglich, dass durch den erhöhten Verwaltungsaufwand deutlich mehr Personal notwendig geworden ist. Die Lehrervertretung ruft daher weiterhin zu Protesten auf. Die dritte Demonstration in Zusammenarbeit von Fachgruppe Musik und der Berliner Lehrervertretung (LBM) findet am Samstag den 31. August statt. Diese sei notwendig, damit der Senat wisse, dass sich die Lehrerschaft nicht mit der Situation abgefunden habe, nur „weil notgedrungen und unter Druck“ inzwischen sehr viele Musikschullehrkräfte den Vertrag unterschrieben hätten. Gerhard Hanke versicherte den Honorarkräften im Rahmen der eingeschränkten Möglichkeiten seine Unterstützung und zusammen mit Stadträten anderer Bezirke weiterhin für verbesserte Bedingungen bei der Senatsverwaltung einzutreten.

Spandauerinnen und Spandauer können sich derweil beim Musikschulfest am 8. September selbst ein Bild über die Arbeit der Musikschule und deren Unterrichtenden verschaffen als auch den Dialog im „Honorarstreit“ suchen.

Patrick Rein

Beachvolleyballanlage jetzt mit Profisand

Von der Waldbühne in den Südpark

beach volleyballVor zehn Tagen machten die weltbesten Beachvolleyballer/-innen in der Berliner Waldbühne im Rahmen der „smart Grand Slam 2013 Berlin, der FIVB Beach Volleyball SWATCH World Tour, Station. Darauf bewarb sich der Bezirk beim Veranstalter um den eigens dort angelegten feinen Beachsand und erhielt überraschenderweise den Zuschlag für zwei LKW-Lieferungen von jeweils 27 t. Vor wenigen Tagen wurde dieser angeliefert und auf dem zweiten Beachvolleyballfeld verteilt. Jetzt kann auch dort profimäßig gebaggert und gepritscht werden.

Sportstadtrat Gerhard Hanke führt hierzu aus:

„So schnell kann es manchmal gehen… Auch wenn sich die Freiluft- und Beachsaison langsam dem Ende nähert, freue ich mich, dass es uns gelungen ist, für einen geringen Kostenbeitrag speziellen Beachsand auf unsere Freizeit- sportanlage im Südpark anliefern zu lassen. Neben dem ohnehin schon immer gut frequentierten vorderen Feld bestehen nun auch auf dem hinteren Feld perfekte Spielmöglichkeiten für Jung und Alt.“

Mehr Cafe als Mensa

Spandaus Ganztagsgymnasium setzte ein ganz eigenes Einrichtungskonzept bei seiner Mensa in die Realität um.

Am Mittwoch wurde die neue Mensa der Carl-Friedrich-von-Siemens-Oberschule offiziell eingeweiht. Nach über einjähriger Bauzeit ist es den Verantwortlichen des Bezirks und der Schule gelungen ein wahres Schmuckstück zu errichten, welches in Berlin seinesgleichen sucht. So wurde bei der Inneneinrichtung der Mensa ein Weg gesucht und in Abstimmung mit dem Bezirksamt letztendlich auch gefunden: So erinnert die Einrichtung nun eher an eine „In-Lokalität“ im Bezirk Mitte als an eine einfache Schulmensa in Spandau.

Blick in den Speiseraum, ausgestattet mit nußbaumfarbenen Tischen und Stühlen im „Caféhaus-Charakter“

Blick in den Speiseraum, ausgestattet mit nußbaumfarbenen Tischen und Stühlen im „Caféhaus-Charakter“

Beeindruckendes Ergebnis

In seiner Ansprache ließ Bildungsstadtrat G. Hanke noch einmal die Geschichte Revue passieren, wie aus der Carl-Friedrich-von-Siemens-Oberschule Spandaus erste Ganztagsschule wurde. Zwar hatte dieser anfangs eine zentral gelegene Schule im Bezirk dafür präferiert, doch wollte sich lediglich die Carl-Friedrich-von-Siemens der Herausforderung stellen. Aus seiner Sicht ist das Ergebnis der Umbauarbeiten beeindruckend, und dennoch sei es aber auch nur ein Teil von weiteren dringenden baulichen Erneuerungen und Veränderungen an der Schule. Zu der neuen Mensa führte Schulleiter Pohl aus: „Die neue Mensa ist toll geworden. Die Ausstattung ist viel ansprechender als die einer „normalen“ Mensa“. Ich hoffe, dass wir mit der Einrichtung der Mensa auch Vorreiter für andere Schulen in Berlin sein werden.“

Auch die ehemaligen Flure wurden für Steh-/Hochsitztische, wie in einer Bar, genutzt.

Auch die ehemaligen Flure wurden für Steh-/Hochsitztische – wie in einer Bar – genutzt. Fotos (2): C. Kaiser-Gernoth

Vorbehalte des Bezirksamtes

Dem konnte die stellvertretende Schulleiterin Kremer nur noch ergänzen: „Für den Ganztagbetrieb der Schule ist die Mensa ein wichtiger Punkt. „Es war ein gewisser „Kampf“ uns gegen einige Vorbehalte des Bezirksamts bei der Inneneinrichtung durchzusetzen. In vielen Abstimmungen mit den Verantwortlichen des Bezirksamts konnten wir jedoch dieses besondere Konzept verwirklichen. Ich bin froh und freue mich, dass unserer Schule hiermit etwas Einzigartiges in Berlin gelungen ist. Der Entwicklungsprozess des einzigen Spandauer Ganztagsgymnasium wird also auch im neuen Schuljahr mit einem erweiterten Angebot für die Schülerinnen und Schüler fortgesetzt und wir haben uns in den nächsten Jahren noch viel vorgenommen, wie zum Beispiel die Umgestaltung unseres Schulhofes.“

Patrick Rein